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Reaktionen auf Heinz Karrers Interview im Blick

Economiepräsident Heinz Kar­rer In­ter­view Blick:

 

Ausschnitt:

 

Komm​en wir auf die politischen Auswirkungen der Corona-Krise zu sprechen. Die Grenzschliessungen und der neue Inland-Fokus der Politik sind Wasser auf die Mühlen der SVP, deren Begrenzungs­Initiativ​​e am 27. September an die Urne kommt.
Die Ausgangslage ist jetzt natürlich eine andere. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das der SVP hilft. Die Er­fahrung zeigt: In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld, wo Jobs in Gefahr sind, überlegen sich die Menschen gut, ob sie riskante Experimente eingehen wollen.

Der Verweis auf das altbekannte Argument vom Verlust der Arbeitsplätze wird für ein Nein zur Initiative kaum ausreichen.
Ich bin überzeugt: Niemand will die dramatische Situation, in der wir uns ­befinden, noch verschlimmern. Ich glaube deshalb auch nicht, dass die Bevölkerung den bilateralen Weg aufs Spiel setzen will.

 

Antworten von Leser und Leserinnen:

 

Walter Schaerer

13:40 Uhr

Da irrt wohl Herr Karrer. Erstens wird die Arbeitswelt sich verändern. Noch nicht ab zu sehen. Abgerechnet wird am Schluss. Die Kosten werden uns noch lange begleiten. Es zeigt doch ,dass in der Krise jeder für sich schaut ist klar geworden. Unsere Schutzmasken und Schutzkleider wurden blockiert.Die Grenzgänger in der Pflege arbeiten aus wirtschaftlichen Gründen hier. Es fällt auf,dass wo die Grenzen sind,gab es die meisten Coronainfektionen.

 

ERNST BAUMANN

12:57 Uhr

Kurzfristig dürfte es das politische Bewusstsein schärfen und aufzeigen, dass blindes Listen-einwerfen, ohne die aufgeführten Personen zu kennen, kaum zielführend sein wird. Es geht also um Inhalte welche für unser Land gut sind. Leider hat nur die SVP solche Themen im Vordergrund. Die anderen sorgen mit ihren Windfahnen Programmen dafür, das damit dieser Partei oft geholfen wird, selbst wenn diese auch voller Widersprüche politisiert.

 

Michae​​l Stutz

11:37 Uhr

Die Erfahrungen in dieser Krise zeigen ganz deutlich die relevanten Schwächen unseres Systems mit ausländischen Arbeitnehmern und vorallem Grenzgängern auf. Hier muss klar ein Umdenken stattfinden. Ob die SVP Initiative hierfür der richtige Weg ist mag ich nicht zu beurteilen. Die Abstimmung hat durch Corona sicherlich viel Schub gekriegt und dürfte viel Spannung versprechen. GB hat es vorgemacht und viel mehr als ein Säbelrasseln kam bis jetzt nicht von der EU. Für mich deshalb.. SWISS first.

 

Herbert Widmer

10:58 Uhr

Hat Herr Karrer nicht gelesen, dass die Arbeitslosigkeit bei den Fachfräften aus dem Ausland (PFZ!) bereits doppelt so hoch wie diejenige der Schweizer? Begreift Economiesuisse nicht, dass die PFZ bei der anstehenden Rezession in der Schweiz ein Auslaufmodell ist? Bedenklich ist, dass die für Schweizer geschaffene ALV in den nächsten 2 Jahren für etwa 120000 PFZ-Ausänder ca. 20 Mia CHF Arbeitslosengeld bezahlen muss. Der Steuerzahler wird dies mit dem Ja zu Begrenzungsinitiative​​ quittieren.

 

Adrian Amstutz

10:26 Uhr

Die Frage die das Schweizervolk beantworten muss ist; was ist besser für die Schweiz? Begrenzung der masslosen Zuwanderung oder weiter auf dem Weg hin zur 10 Millionen-Schweiz, weiter das Land zubetonieren oder masshalten, weiter die älteren Arbeitnehmenden durch junge Ausländer ersetzen, noch mehr Gedränge auf Strasse und Schiene, usw… Die Antwort muss langfristig den Menschen in der Schweiz helfen! Ob es der SVP nützt oder nicht ist völlig egal.

 

Peter Mehlin

10:16 Uhr

Trotz steigenden Arbeitslosen zahlen werden ausstehende Arbeitsbewilligungen laut KKS zügig ausgestellt!

 

Peter Margelisch

09:31 Uhr

Die Begrenzungsinitiative​​ hilft nicht der SVP, sondern der Schweiz !

 

Alex Grendelmeier

09:16 Uhr

BR Parmelin (SVP!) hat jetzt verkündet, wir sollten vermehrt Schweizer Produkte kaufen, um die Wirtschaft anzukurbeln und somit Arbeitsplätze zu sichern. Gleichzeitig verkündet er, die Personenfreizügigkeit​​ dürfe micht in Frage gestellt werden. Geht es noch schizophrener?

 

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