1. Ausländer- & Migrationspolitik

Seit dem 9. Februar 2014 sollten wir unsere Talente fördern

Mehr als ein Jahr seit der Mas­sen­ein­wan­de­ru​​ngs­i­ni­tia­tive ist wenig geschehen.

Die Fachkräfte aus Drittstaaten wurden etwas gekürzt und schon reklamieren die Betriebe.

Es gibt den Fachkräftemangel in der Schweiz, das ist nicht von der Hand zu weisen. Aber es nicht so, dass wir einfach auf das Ausland angewiesen wären. Es ist die Schuld der Schweiz, dass dieser vorhanden ist. Ein erster Schritt ist diesen Missstand sofort zu vermindern.

 

a)   ​​  Aerztemangel, dieser ist bedingt durch den Numerus Clausus. 4000 Maturanden wollten Medizin studieren, es werden nur 1200 Ausbildungsplätze angeboten. Es schein billiger zu sein, ausländische Mediziner anzustellen, als mehr auszubilden. Mit der schrecklichen Vision, dass, wenn andere Länder auch Mangel haben, wir auf der Strecke bleiben.

b)    Pflegepersonal, hier besteht eine jahrelange Ausbildungslücke sowohl praktisch (in den Spitälern) als auch schulisch. Wir bieten zu wenig Ausbildungsplätze an.

c)     Mathematiker , Informatiker und Ingenieure fehlen bei uns. Es gibt einen Ueberschuss an Historikern, Psychologen und Kommunikationswissens​​chaftler. Das hat auch mit den sprachlichen Anforderungen der Gymnasien zu tun. Es gibt viele junge intelligente mathematisch begabte Menschen in der Schweiz, die an den sprachlichen Hürden scheitern. Zudem gibt es fast keine Firmen in der Schweiz, die Lehrstellen für Informatiker anbieten. Es ist einfacher im Ausland zu rekrutieren.

 

Seit​​ Jahren kennt man diesen Fachkräftemangel, geschehen ist eigentlich nichts. An den Unis werden vor allem Historiker, Psychologen und Kommunikationsspezial​​isten ausgebildet.

Ist denn das Rekrutieren im Ausland billiger wegen der eingesparten Ausbildungskosten oder sind die Fachkräfte billiger ?

Seit 2007 (Einführung der PFK) kann eine Firma ohne Bewilligung, Meldung und Kontingente im EU Raum rekrutieren, das ist einfacher als sich selbst um die Ausbildung zu kümmern.

Eine Firma sollte ein angemessenes Ausbildungsangebot aufweisen, bevor sie im Ausland rekrutieren darf. In den Grenzregionen ist darauf zu achten, dass die Ausbildungen den Inländern zugute kommen.

Viele HR – Chefs der grossen Firmen sind Ausländer (warum?). Sie kennen unser Ausbildungssystem zu wenig und wissen nicht, dass wir viele Menschen mit grosser Sachkompetenz haben. Diese haben dasselbe Niveau, wie zum Beispiel ein ausländischer Ingenieur. Allerdings haben sie keinen akademischen Abschluss.

 

Die Firmen müssen gezwungen werden

a)     Unser Ausbildungssystem (praxisnahe Ausbildung) zu kennen

b)    Inländer vor Ausländern zu berücksichtigen.

c) ​​    Ausbildungsplätze (zum Beispiel pro 100 Angestellten, 10) anzubieten.

 

Versc​​hiedene Länder in der EU kennen den Inländervorrang auch. Zum Beispiel ist in Finnland , Finnisch Voraussetzung. (In der Schweiz Schweizerdialekt ?)

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Comments to: Seit dem 9. Februar 2014 sollten wir unsere Talente fördern
  • Februar 21, 2015

    Wir sind auf das Ausland angewiesen, sonst wären wir nicht so erfolgreich.

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    • Juli 19, 2021

      Danke für Ihre Bemerkung, ich bin damit einverstanden. Ich glaube jedoch, dass wir trotzdem unser Potential besser nutzen sollten. Zudem ist es widersinnig, Arbeitslosengeld zu zahlen und gleichzeitig Ausländer anzustellen. Besser unsere Leute ausbilden.

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    • Juli 19, 2021

      @ Otte Jossi,$

      Merci für Ihren guten Artikel, treffend formuliert.

      Meine Grossmutter, eine einfache, aber weise Engadinerin, hat mich mit 4.5 Jahren schon i.d. Wirtschafsfunktion sehr anschaulich eingeweiht wie folgt;

      Sie nahm mich als Junge beim Händchen & sagte mir dann im Stall, siehst Du dieses Kesseli voll Milch, ich bat meinen Mann vor 1 Std., mir dieses mit Milch zu füllen. Jetzt kann ich einfach “abrahmen” ohne weiteres getan zu haben, mit diesem wertvollen Rahm kann ich aber sehr feine Sachen kochen i.d Küche, weil der Rahm ist sehr wertvoll, sehr nahrhaft, die übrigbleibende “Wassermilch” bekommt das Volk. Merke dir, im richtigen Leben, wenn Du dann einmal gross bist, funktioniert es so genau gleich, es gibt eine Minderheit die immer gross “abrahmen”, ohne im Vergleich viel dafür noch zu arbeiten, für die Übrigen, das Volk bleibt die Wassermilch übrig.

      Schlussfo​lgerungen;

      1. Die Personenfreizügigkeit​ zu unterschreiben, war grob fahrlässig und dumm, weil nur die EU-Staaten zu einseitig profitieren.

      2. Die Industriellen, die grossen mtl. Millionen-CEO-Ansahme​r, entlassen mit “gefrorenem Herzen” einfach längjährig Beschäftigte Inländer (Ausländer & Schweizer) ab ca. 45 Jahren, weil deren Lohnkosten zu teuer, und engagieren an deren Stelle um mindestens 50-70 % günstigere Arbeitnehmer einfach künftig aus dem Auslande. Das gleiche Prinzip wie damals die Sklaverei, nur etwas weniger krass. Die Entlassenen fristen als Arbeitslose und Sozialhilfebezüger fortan ein erbärmliches Dasein. Motto; Gewinnoptimierung, die Menschen verkommen zum reinen materiellen Kalkulationsfaktor.

      3. Die SP/Grüne-Fraktion befeuert diesen Wahnsinn noch seit Jahren, mit blinder, grenzenlos propagandierter Immigration ohne jede Beschränkung, denn sie wollen unbedingt in den Einheitsbrei der immer undemokratischeren EU.

      4. Gleichzeitig hat die SP-Schweiz die Abschaffung des Kapitalismus ebenfalls auf ihre Fahne geschrieben, also Ewiggestrige Fantasten, sie müssten nur einmal die Gründe für den zwangsläufigen Untergang der Sowjetunion & der DDR genau studieren. Denn ein fleissiger & innovativer Mensch mit 10-12 Std. Tag Arbeit, der soll doch mehr haben dürfen als einer mit bloss 35-Std. Woche & 6 Wochen Ferien wie z.B. heute in Frankreich so üblich. Jede “Gleichmacherei” ist prinzipiell entgegen den Schöpfungsgesetzen, insofern mit der Zeit dem Verfall preisgegeben.

      5. Ja das Volk hat in der Mehrheit immer Recht, denn hat nicht der CH-Stimmbürger/Innen erst kürzlich die sozialistische Forderung nach Mindeslohn & noch mehr bezahlten Ferien klar
      abgeschmettert ?. Eben, es hat damit doch nur in weiser Voraussicht sogar die komplizierten Wirtschaftsmechanisme​n begriffen, dass sie bei noch höheren Personalkosten i.d. Schweiz sie die Gefahr selber heraufbeschwören würden, infolge Unrentabilität nur noch schneller entlassen zu werden.

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  • Februar 21, 2015

    Wenn man einen Ballon aufbläst, braucht er immer mehr Platz, die Hülle wird aber immer dünner. Genau das ist in der Schweiz geschehen mit der Wirtschaft.

    Die ‘Luftbläser’ sind leider getrieben von ‘Ausserballongentwick​lungen’, z. B. der EU und ihrer vollkommen aus dem Gleis geratenen Wirtschaftspolitik samt PFZ.

    Dieser Ballon ist mit der MEI kurz vor dem Platzen hoffentlich gestoppt worden.

    Die Schweiz wird als Land nicht grösser. Auch ein Zufluchtshafen kann verrosteten Pötte von ausserhalb nicht mehr massenweise ‘bedienen’, will er nicht Gefahr laufen, den eigenen ‘Umschlag’ durch Rosthaufen verstopfen zu lassen.

    Immer mehr Menschen brauchen immer mehr Ärzte, Hilfspersonal, Spitäler usw. Und weil man auf ‘Aufblaserseite’ diese Menschen in der Schweiz nicht in der gewünschten Menge finden kann, meint man hurtig beweisen zu müssen, dass wir auf das ‘Ausland’ angewiesen sind. Waren wir schon immer, aber durch gesteuerte Massnahmen des Bedarfs. Das das gut funktionierte, beweist die Zeit vor den PFZ.

    Also weg mit DIESER Explosionsgefahr, die das Land über den Kopf reisst. Alles andere ist ‘Beilage’!

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    • Juli 19, 2021

      Herr von Limaa
      Sie haben wieder einmal mehr als recht.
      Aber warum merkt das “unser” Bundesrat einfach nicht ?

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    • Juli 19, 2021

      Meine Einschätzung: der Bundesrat sieht sich offensichtlich nicht in der Lage, längerfristig das Landeswohl nicht als ‘Ballon’ zu begreifen. Schon rein flächenmässig ist die Schweiz aber begrenzt.

      Und diesen ‘Ballon’ verkauft er das als ‘Verdichtung’. Ich nenne das ‘Komprimierung’ mit unerträglichen Folgen hinterfötzeliger Regulierungen auf Schritt und Tritt!

      Statt dessen lässt er sich den Marsch von zuvielen fremden und EU ‘Pneudo-Ballonitsbläs​e​rn’ blasen, die immer noch kräftig verkündigen, das Heil dieses Landes finde man anderswo. Stösst er an die Grenzen seiner Argumentation, flüchtet man sich in die ‘Globalisierung’…, im Nirwana, die im übrigen auch an ihre Grenzen stösst und sich mehr und mehr gegen die Völker dreht!

      Indessen erleben gerade viele EU Länder, was fremde Blechbläser ihnen permanent vortröten, dank Gesetzen duch die Hintertüre der EU Kommission, über die die EU Völker schon garnicht mehr gefragt werden!

      Ist eine Organisation à la EU erst gross genug, kann sie nicht mehr auf alle Einzelbelange eingehen. Ganze Regionen bleiben so auf der Strecke. Inzwischen muss man auch sagen, die EU will überhaupt
      nicht auf die EU Völkerbelange eingehen. In Brüssel spielt man seine eigenen Machtvorstellungen aus.

      Und wenn solche Pseudorganisationen à la EU dann auch noch verdeckte andere Interessen vertreten, wird die Sache gefährlich.

      Das Vorgehen der EU in der Ukraine zeigt das mehr als deutlich. TTIP ist ein weiterer Fall, denn kaum ein EU Europäer weiss, was man da hinter verschlossenen Türen ausgekunkelt hat.

      Und wenn sich eine solche Organsation auf die Führung hinter verschlossenen Türen von den Völkern weg entwickelt, sind allergrösste Alarmglocken angesagt.

      Inzwisch​en mutiert dieses nicht Staatsgebilde EU zur E-NATO-U! Und wie man jetzt nicht nur bei Griechenland sieht: aus der EU oder dem Zwangseuro herauszukommen, ist eine Bankenzwangsjacke wie in einer Todeszelle. Bei den Völkern selbst kommt kaum etwas von dem Geld an.

      Die finanzielle Lage der Schweiz ist – noch – eine Position der Stärke. Übernähmen wir statt der Bilateralen einen Nachfolgevertrag, wie das BR Bruckhalter vorschwebt, kann das kaum ein Bürger dieses Landes in den Konsequenzen überblicken, von der rückwärtigen Rechtsübernahmen bis hin zur dynamischen künftigen Rechtsübernahme sowieso nicht.

      Eines ist für mich aber klar, die Schweiz wird auf diesem fatalen Weg finanziell ausgeblutet bzw. regelrecht ausgeräumt. Und darauf sollten wir uns nicht einlassen.

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    • Juli 19, 2021

      Ich denke unser BR will das nicht sehen.

      Wenn er das sehen würde oder wollte, müsste er sich gegen die EU stellen und das möchte er nicht. Wiederum auch ein politischer Entscheid – auch Wahlpropaganda und was auch immer.

      Man will sich nicht für etwas einsetzen, in der Angst man könnte seinen Posten und Stuhl verlieren.

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    • Juli 19, 2021

      Nun, der damalige Gedanke der EG, also eine Wirtschaftsgemeinscha​ft unabhängiger Staaten, war an sich nicht schlecht. Das ganze hat sich aber ab Mitte der 90 ziger Jahre gedreht. Nach Ablehnung des Maastrichtvertrages hätte die EU Gelegenheit gehabt, grundsätzliche Reformen anzugehen. Transparenz und mehr Demokratie waren auch hoch und heilig versprochen worden. Lissabon hat das ganz aber vollkommen geschreddert. Nichts von den Versprechungen ist gebliedben. Lissabon wurde durch Deutschland und Frankreich blank ausgelogen und gebrochen. Aus dem vertraglich bail-out Verbot wurde eine Bail-in mafiöse Verdrehung gemacht. Den Rest kennen wird.

      Ob sich der Bundesrat gegen die EU stellen sollte hinterfrage ich.

      Aber der BR sollte die PFZ bodigen und wenn die EU das nicht will, soll der BR die PFZ kündigen und eine Alterntive offerieren, mit der beide Seiten leben können. Aber wenn die EU kathegorisch bereits vertragliche vereinbarte Gespärche verweigert, wie das ja geschehen ist, bleibt die Frage offen, ob hier der Geister der ‘Partnerschaft’ noch gelebt wird. Wohl eher nein!

      Die ‘Küsschen’ werden wohl eher zu einem ‘Biss’.

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  • Februar 21, 2015

    Die technische Ausbildung erfolgt schon in der Primarschule; nur was lernt man dort: lauter Grünzeugs über Umweltschutz; jeder Ingenieur ist da ein Böser, der mit böser Energie die Umwelt zerstören will – während Psychologie und Pädagogik ethisch viel wertvoller sind und erst noch keine mathematischen Hirnverrenkungen benötigen. Das PSI hat seine gefährlichen Versuche ja auch aufgeben müssen und im absolut nötigen Tiefenlager ist für jedem Kanton der Teufel persönlich drin.

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