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Selbstbestimmung auf dem Teller

Am 23.09.2018 stim­men wir unter an­de­rem über die Fair-­Foo­d-I­ni­tia­​​​​tive von den Grü­nen und die In­itia­tive für Ernährungs­sou­ver­ä­​​​​nität der Bau­ern­ge­werk­schaf​​​​t uni­terre ab, wel­che sich mit der Agrar­po­li­tik be­schäf­ti­gen, sich in­halt­lich aber nur in der Ra­di­ka­lität un­ter­schei­den.

Der​​​ Staat wird mit der Fair-Food-Initiative verpflichtet einen umfangreichen Kontrollapparat aufzubauen, um die staatlichen, ökologischen und sozialen Anforderungen an die Lebensmittelproduktio​​​​n zu überwachen. Ausländische Produkte, welche den Standards nicht genügen, werden folglich mit einem Importverbot belegt, was letztlich die Einkaufsregale und damit die Auswahl an Produkten deutlich schrumpfen lassen würde.

Die Initiative zur Ernährungssouveränitä​​​​t hat im Grundsatz die Planwirtschaft als Zukunftsrezept. Mittels höherer Zölle, zusätzlicher Subventionen und folglich auch höherer Steuerbelastung, zusätzlichem Personal im Landwirtschaftssektor​​​​, weiteren staatlichen Eingriffen (Recht auf Nutzung, Vermehrung, Austausch und Vermarktung von Saatgut), der Schaffung einer neuen Bauernorganisation zur Steuerung von Angebot und Nachfrage, dem Erlass und Überwachung staatlicher Arbeitsbedingungen wollen die Initianten der Bevölkerung Ihre Vorstellungen der zukünftigen Agrarpolit​​ik schmackhaft machen.

Letztlich sind beide Initiativen ein Rückschritt in längst vergangen geglaubte Zeiten (Beispiel DDR), wirken innovationshemmend, verteuern die Lebensmittel, verknappen die Auswahl und werden als Folge ein weiteres Bauernsterben zur Folge haben. Hinzu kommt die einschneidende Bevormundung, dass der Staat entscheiden soll, was bei Ihnen zu welchem Preis auf dem Teller landet.

Ein doppeltes Nein an der Urne ist somit notwendig, vernünftig und richtig.

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Comments to: Selbstbestimmung auf dem Teller
  • September 6, 2018

    Ich vermute, Sie haben die Initiative gar nicht gelesen. Oder Sie verstehen Sie nicht. Na ja, Sie sind dagegen, und da ist ja bei der SVP jedes Mittel recht. Genau wie die Blocher. Sie will mehr Geld, noch mehr, aber kein Geld für die AHV, also sorgt sie dafür, dass die AHV leer ausgeht im grossen Steuerdeal. Alles klar, noch mehr Geld für die Reichen, das Volk bekommt nichts. SVP-Politik, alles klar.

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    • September 6, 2018

      Herr Helmut Barner

      Die Wertschöpfungskette ist im Endpreis des Produktes an den Konsumenten oder Nutzer, sowohl in der Real- als auch Finanzwirtschaft enthalten. Die Rückfluss – Spielformen, da Steuer hier AHV ist absurd!

      Somit ist auch das Geld der AHV und Steuern (Rückfluss der Ausgaben) darin enthalten. Die Aufteilung auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist völlig hirnrissig und dient der Beschäftigung und Betrug! Die Generierung der Monatsrente ist die Aufgabe der Wirtschaft, welche aus der Geldmengenerhöhung, ihre Gewinne sichert! Mit Abnahme der Erwerbsarbeit kann das Betrugssystem über die Lohnsumme, nicht mehr funktionieren!

      Das System für die Umlageverfahren (Ausgaben und Rückfluss) von der Lohnsumme entkoppeln und dem Parameter Umsatz zuführen. Warum die komplizierte Mehrwertsteuer aufrechterhalten, wenn doch alle Gewinne im Endpreis enthalten sind? Abrechnung zwischen Wirtschaft und Staat.

      Mit dem Nettowert der Arbeit oder Leistung decken wir unsere Bedürfnisse (Bruttowerte) ab. Die Pflichtanteile Steuern und Soziales, addiert und subtrahiert, bestimmen nicht die Höhe des Nettowertes, suggerieren aber den Zahler Mythos und Sozialpartnerschaft (Betrügereien). Bei Anpassung der Pflichtanteile kann sich der Nettowert kurzfristig verändern, wird aber nachhaltig in die späteren Lohnveränderungen korrigierend einfliessen.

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    • September 11, 2018

      Zwei die Stuss verbreiten !

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    • September 12, 2018

      Karlos Gutier
      Viele und dazu gehören Sie, welche das Denkvermögen scheinbar nicht ausreicht, um die Lehren aus der betreuten Bildung zu hinterfragen!

      Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen. Anstrengend!

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    • September 13, 2018

      Zwei? Ich sehe nur einen…..

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  • September 6, 2018

    Her Marcel Schenker

    Wenn das Grundlage Wissen aus der betreuten Bildung falsch ist, so kann das Gesagte nicht stimmen!

    Die Wertschöpfungskette ist im Endpreis des Produktes an den Konsumenten oder Nutzer, sowohl in der Real- als auch Finanzwirtschaft enthalten. Die Rückfluss – Spielformen, da Steuer hier AHV ist absurd!

    Das System für die Umlageverfahren (Ausgaben und Rückfluss) von der Lohnsumme entkoppeln und dem Parameter Umsatz zuführen. Warum die komplizierte Mehrwertsteuer aufrechterhalten, wenn doch alle Gewinne im Endpreis enthalten sind? Abrechnung zwischen Wirtschaft und Staat.

    Mit dem Nettowert der Arbeit oder Leistung decken wir unsere Bedürfnisse (Bruttowerte) ab. Die Pflichtanteile Steuern und Soziales, addiert und subtrahiert, bestimmen nicht die Höhe des Nettowertes, suggerieren aber den Zahler Mythos und Sozialpartnerschaft (Betrügereien). Bei Anpassung der Pflichtanteile kann sich der Nettowert kurzfristig verändern, wird aber nachhaltig in die späteren Lohnveränderungen korrigierend einfliessen. Preiskalkulation!

    ​Ausstieg aus der Markradikalität bevor es zu spät ist. Die Kaufkraft wird durch die Geldschöpfung aus dem Nichts, schon seit jeher planwirtschaftlich zugeordnet. Um diese Zusammenhänge zu verstehen, darf man nicht einer Partei (Obrigkeit angehören, welche das Denken vorgibt! Die Natur und Leben hat weltweit im Mittelpunkt zu stehen, die Kaufkraft wird geschöpft. Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, die Natur und Umwelt würde ein Leben in einem gesunden Wohlstand ermöglichen. Leider sind Marktradikale, wie Sie Herr Schenker, als Lakaien der Elite unterwegs, welche die Sinne der Menschen verwirren!

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  • September 6, 2018

    Das einzige richtige: 2x Nein.

    Maximaler Schutz für die Bauernschaft und maximale Preise für alle anderen? Nein Danke.

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    • September 11, 2018

      Total Einverstanden ! 2x NEIN

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    • September 12, 2018

      Das Geld hat keine Mangelerscheinung. Es wird knapp gespielt.

      Würde die Ökologie im Einklang mit dem geltenden Geldsystem über den Preis (tief) gestellt, es gäbe keine solche Initiativen.

      Das Geldschöpfung aus dem Nichts zur Abdeckung der Leistungserbringung, fernab der Betrugslehrmeinung der Ökonomen, korrekt verstehen, würde solche, wie viele andere Initiativen (Steuern und Rente) erübrigen.

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  • September 10, 2018

    In Luzern will man sogar mit Salamitaktik das Essen aller bestimmen, so eine Vegan Abstimmung, das wird mit Sicherheit auch auf Bundesebene kommen.
    Der Mensch soll nicht mehr sein Essen selbst bestimmen dürfen.

    Eine neue Sekte, Religion macht sich breit mit DIKTATUR Essens-Vorschriften, wehret den Anfängen, auch der GRÖFAZ war ein Vegetarier, da sieht man wohin uns das bringt !

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    • September 10, 2018

      Und was macht die Nahrungsindustrie und die Politik? Die versuchen doch schon lange, uns vorzuschreiben, was wir zu fressen haben, Gen-Food und anderes billigst hergestelltes Zeugs, Massenware, die wir dann noch teuer zu zahlen haben. Dagegen wehren sich natürlich die nicht, die da ebenfalls ihr Süppchen kochen und absahnen wollen. “Bleibt blind und fresst, was wir euch auf den Teller knallen” ist ihre Aussage. Wer sich dagegen wehrt, stimmt für hochwertige, sauber produzierte und überprüfte Lebensmittel, stimmt zu beiden Vorlagen für die Qualität auf unserem Tisch, stimmt JA. Ganz klar.

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    • September 11, 2018

      Ich und meine Frau können kochen und sind daher nicht auf irgendwelche Food-Industrie angewiesen, daher ist unser Essen jetzt, früher und später auch ohne diese Diktatur hochwertig und gesund.
      Ich und jeder der etwas Ahnung von Nahrungsmitteln hat wird mit Sicherheit gegen diese Diktatur stimmen.
      Wir brauchen keine neuen Sekten die uns ihr Leben vorschreiben wollen, wir wollen frei sein in unseren Lebensentscheidungen.​ Diese Essensvorschriften sind der erste Schritt in eine faschistische Diktatur !

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    • September 11, 2018

      Diktatur ist, was Sie da rauslassen. “Jeder, der etwas von Nahrungsmitteln versteht….” Fehlt doch nur noch: Jeder, der anderer Meinung ist, soll raus aus unserem Land……

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    • September 11, 2018

      Ihr Fehler: Jeder der sich sein Essen nicht vorschreiben lassen will ist anderer Meinung, fehlt nur noch dass jeder diese anderer Meinung ist, soll raus aus unserem Land !

      Was andere Essen müssen sie selber entscheiden, ist mir Egal, darum will ich auch keinen der mir mein Essen verbieten will, dass nenne ich Diktatur !

      Warum gibt es immer Menschen die meinen allen Andern vorschreiben zu können wie sie Leben oder was sie Essen dürfen ? Sowas kann und will ich nicht akzeptieren,
      Ich bin halt einer der ekligen Menschen der ein selbstverantwortliche​s, solidarisches Leben führt und anderen ihre Lebensführung und Essenskultur akzeptiert und sich dafür bis in den Tod wehrt ! Man hat es nicht leicht mit mir. Faschismus in allen Arten ist mir ein Gräuel !

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    • September 12, 2018

      Karlos Gutier

      Anständig wäre die Formulierung: “meine Frau und ich (der Esel zuletzt)?
      Doch es braucht Kontrolle! Wobei ich mit Ihnen einig bin, dass ein vernünftiger Mensch weiss was ökologisch sinnvoll und auch noch gesund ist.

      Wir haben den Planeten in kurzer Zeit verschandelt. Wenn der Mensch sich selber umbringen will, soll er doch. Dafür braucht es keine Gesetze und Regeln!

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  • September 11, 2018

    Ein neuer Puritanismus verbreitet sich.

    Als ehrbarer Mensch soll man sich ökologisch korrekt ernähren und gertenschlank sein. Sport ist sowieso Pflicht.

    Wein, ein 3-Gänge-Menü und Golf ist heute für einen modernen Manager absolut tabu. Trump ist das Modell der Vergangenheit, während Obama den modernen Politiker darstellt.

    Die Fanatiker fordern die Gleichstellung der Tiere und das Verbot von Fleischkonsum.

    Nun​ fordern die Puritaner dass alle sich so verhalten sollen wie sie. Calvin lässt grüssen.

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  • September 15, 2018

    War gestern bei einem Imker, der als Privatmann ein paar Bienenvölker hat und habe einen Waldhonig und ein Holunderblütenhonig bei ihm erstanden.

    Vermutlich gibt es nicht besseren Honig als direkt vom Imker, war auch noch Preiswert !

    Also, ich will damit sagen, man kann überall gutes Essen erstehen, aber man muss sich halt bemühen, dazu braucht es keinen Verwaltungsblödsinn wie mit dieser Initiative.
    Wenn man aber zu Faul ist und will das der4 Staat alles und jedes Regelt, dann ist Hopfen und Malz verloren.

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  • September 16, 2018

    Hab für Helmut Barner und andere Urbane Mitmenschen die keine Ahnung haben woher das Essen kommt ein Geheimtypp, nein es kommt nicht aus Fabriken, wie sie meinen, und kommt als Tiefkühlgut in die Läden.

    Es gibt eine tolle Alternative; Direktverkauf ab Bauernhof. Viele Bauern verkaufen ihre Produkte vom Feld und Stall auch direkt, da kann man sehen woher das Essen kommt und kann beim Bauern des Vertrauens gute und gesunde Produkte einkaufen.

    Wenn man das so macht, braucht es kein Bundesrat den wir nach China, Brasilien usw. schicken müssen um die Herstellung der Produkte zu überwachen. Spart zweifach Geld, günstig beim Bauern und spart Bundesratreisli, sind ja unsere Steuerfranken !

    Darum NEIN und beim Bauer direkt einkaufen.

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    • September 18, 2018

      Es gibt nicht so viele Bauern Herr Gutier, damit sich die gesamte Schweizer Bevölkerung direkt bei diesen mit Lebensmittel eindecken könnten. Deshalb wäre es doch wünschenswert, wenn Leute die keinen Bauern des Vertrauens in der Nähe haben, solche Produkte mit ähnlicher Qualität auch im Laden kaufen könnten.

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    • September 21, 2018

      Herr Zoller wann waren sie das letzte mal einkaufen, die ganzen Grossverteiler haben solche Produkte im Sortiment. Wer will kann diese auch kaufen, fatal wäre es nur, wenn wir Staatlich verordnet nur noch solch Produkte kaufen könnten. Darum 2 x Nein

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