1. Umwelt, Klima & Energie

Souveränität oder Abhängigkeit?

KKW Mühleberg ab­schal­ten? Ger­ne, aber dann bitte ein neues als Er­satz bau­en!  In einer Volks­ab­stim­mung vom Fe­bruar 2011 sprach sich die Mehr­heit der Ber­ner genau für die­ses Vor­ge­hen aus. Auch wenn Mühleberg ver­schwin­den soll­te, sind wir künftig auf Kern­ener­gie an­ge­wie­sen. Heute macht sie gut 40% aus. Selbst wenn wir auf jedes Haus­dach So­lar­zel­len, in jede Land­schaft  Windräder und jeden Bach mit einem Wehr überbauen – al­ter­na­tive Ener­gien können Kern­kraft nicht er­set­zen. Zumal Son­ne- und Win­d­ener­gie nur dann Strom pro­du­zie­ren können, wenn das Wet­ter dafür mit­spielt. Ein­zige echte Al­ter­na­ti­ven sind heute Gas-­Kom­bi-­Kraft­we​r­ke. Doch auch bei die­sen  überwiegen die Nach­tei­le. Sie sind mas­sive CO2-Schleu­der und ma­chen die Schweiz abhängig von Gas-Im­por­ten aus dem Aus­land.

Die Stromversorgungssiche​rheit ist ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft. Unternehmen siedeln sich dort an, wo die Verfügung und die Kosten für Energie berechenbar sind. Nicht nur als Arbeitnehmer sind wir an einer sicheren Energiepolitik interessiert. Sollte Strom knapp werden, steigen die Preise massiv an. Dies berappen schlussendlich Hauseigentümer und Mieter.

Und eine Stromknappheit ist real: Diesen Winter drohte Frankreich wegen dem hohen Energierbrauch erstmals Stromausfälle.

Schwe​izer KKW gehören zu den sichersten der Welt, deren Standards werden stetig erneuert und kritisch hinterfragt. Neue KKW sind effizienter, leistungsfähiger und sicherer. Schalten wir die alten Kraftwerke ab und ersetzen sie durch neue!

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Comments to: Souveränität oder Abhängigkeit?
  • März 16, 2012

    Erich Hess sagte vor Monaten den Medien gegenüber, dass wir noch in 150 Jahren AKWs haben werden.

    Eine ETH Studie sagt dagegen, dass der Atomausstieg in den nächsten Jahrzehnten möglich ist, sofern der politische Wille dazu vorhanden ist.

    Da ist die ETH vertrauenswürdiger.

    Ausserdem nervt der Mythos vom “unabhängigen” Atomstrom. Das Uran wird im Ausland abgebaut und angereichert. Tolle Unabhängigkeit.

    Un​d mit den Projekten, die durch den KEV-Deckel blockiert sind, können wir Mühleberg dreimal ersetzen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister – aber das Uran wird nicht in Europa abgebaut. Ohne AKW sind wir der EU stromtechnisch ausgeliefert. Aber machen wir uns nichts vor: das ist ja das Ziel der Linken der Schweiz ! Dann kann der EU Beitritt erzwungenermassen gebührlich gefeiert werden.

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  • März 16, 2012

    Herr Hess

    Ihre Argumente mögen wohl stimmen, aber mit Sätzen wie: “Schweizer KKW gehören zu den sichersten der Welt, deren Standards werden stetig erneuert und kritisch hinterfragt” disqualifizieren Sie sich selbst. Worte wie Sicherheit und AKW im gleichen Atemzug zu erwähnen, ist schon fast geschmacklos, angesicht der kürzlich eingetretenen Ereignisse.

    Es bleibt IMMER ein Restrisiko. Das Resultat ist in Japan ersichtlich.

    Auf der anderen (politischen) Seite, fordert jeder den Ausstieg aus der Atomenergie. Bisher alles heisse Luft! Wer hat einen Plan?

    Aber ich mache mir keine Sorgen, in 4 Jahren wird das Thema sicher wieder aufgegriffen………​.oder bei der nächsten Katastrophe?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mayer, ich hoffe Sie fahren ab sofort nie wieder Auto, sitzen in keine Zug mehr und dem Flughafen Kloten nähern Sie sich bitte bis auf 20 km nicht mehr. Ueberall lauert die Gefahr. Zudem würde ich im Freien aufpassen – diese Meteoriten oder Blitzschläge wenns Gewittert – Sie müssen sich ganz schön unsicher fühlen.

      Im Leben bleibt IMMER ein Restrisiko. Sie sagen es selber !

      Das Thema wird dann wieder aufgegriffen, wenn die nächste Regierung in Deutschland die Meiler wieder ans Netz hängt !

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    • Juli 19, 2021

      Dieses Restrisiko betrifft die GANZE Bevölkerung, ihre Beispiele betreffen nur einzelne Teilnehmer. Machen Ihre Beispiele Sinn?

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  • März 17, 2012

    Lieber Herr Hess

    Vielleicht sollte es Ihnen entgangen sein, dass das Uran für den Betrieb von AKWs nicht aus einem Stollen unterhalb des Matterhorns gewonnen wird, sondern genauso aus dem Ausland stammt wie Gas oder etwelche Erdölprodukte.

    Wenn wir wirklich unabhängig von ausländischen Energielieferanten und von Konflikten in diesen Ländern (wie etwa Irak, Iran usw. beim Erdöl) sein wollen, dann sollten wir uns auf jene Energiequelle besinnen, welche die SVP in ihrem Logo verinnerlicht hat und lokal gewonnen werden kann: Die Sonne.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Sprenger – Sie wollen mit der Sonne die AKWs in der Schweiz ersetzen ? Also, rechnen Sie uns das mal bitte vor – danke !

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen

      Die Aussage, dass die Sonne in 30 Minuten mehr Energie auf die Erde strahlt als die Menschheit in einem ganzen Jahr verbraucht, dürfte Ihnen vermutlich bereits bekannt sein. Die Herausforderung liegt allerdings weniger im “Produzieren” der Energiemenge, dafür aber im “Einfangen” und Speichern.

      Doch auch das ist heute nicht mehr unmöglich. Es gibt inzwischen genügend Beispiele von Häusern, welche aufzeigen: Es geht auch ohne Fremdenergie (sowohl fürs Heizen wie für den Strombedarf). Es gibt in der Schweiz inzwischen sogar mindestens ein Bürogebäude, welches autark funktioniert.

      Technisch sehe ich darum kein Problem. Es ist wohl eher eine Frage des Willens – und sicherlich auch des Geldes.

      Zum Willen: Es geht manchmal vergessen, dass die meisten Formen erneuerbarer Energien zwangsläufig zu einem Strukturwandel innerhalb der Energiebranche führen. Es sind nicht mehr Grosskraftwerke von grossen Konzernen, welche die nötigen Anlagen bauen und betreiben, sondern es sind viele kleine. Darum bäumen sich gewisse Kreise gegen eine derartige Veränderung auf. Dementsprechend fehlte es auch in der Politik bisher am nötigen Willen, erneuerbare Energie massiv zu unterstützen (die Beträge der KEV sind ein Butterbrot).

      Parad​oxerweise sind es übrigens gerade jene politischen Kreise, die die bisherige Abhängigkeit von Grosskonzernen aufrechterhalten wollen, welche ansonsten immer (im liberalen Sinne) für die Freiheit des Individuums einstehen…

      Zum Geld: In einer Zeit, in welcher vielerorts eine “Casino-Mentalität”​ vorherrscht, liegt langfristiges Denken und damit auch langfristiges Investieren nicht besonders im Trend. Über lange Zeit betrachtet sollen sich aber bereits heute Photovoltaikanlagen rechnen. Das Problem liegt heute wohl eher im grossen Finanzbedarf beim Bau.

      Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Zeit, als ein PC das Zehnfache von dem kostete, was er heute (bei x-fach höherer Leistung) kostet. Aufgrund einer mindestens so hohen Bedeutung rechne ich damit, dass Ähnliches auch im Bereich der erneuerbaren Energien (insbesondere der Photovoltaikanlagen) geschieht. Dass beispielsweise OC Oerlikon sich von der Solarsparte trennt, ist ein Zeichen hin zu einem (preis)dynamischeren Markt.

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  • März 19, 2012

    Sehr geehrter Herr Hess
    Was mich immer wieder überrascht ist dass genau die AKW -gegner am meisten Strom brauchen.
    Habe dies jetzt 4x selbst erlebt.
    Draussen Taghell und im Zimmer brennt Licht und die Schalusien sind unten, vor allem bei jüngeren Personen sehr oft zu sehen.
    Da kann ich nur den Kopf schütteln.

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    • Juli 19, 2021

      Da hat aber die Bildung irgendwie nicht funktioniert, trotz der andauernden Stromspar-Indoktrinat​ion im Fach “Mensch und Umwelt”.

      Und die Folgen im Portemonnaie ist viel zu gering. Die Jungen essen dafür einmal kalt und kompensieren so den Lichtverbrauch einer Woche.

      Dass AKW-Gegner sich nicht konsequent verhalten habe ich selbst auch festgestellt. Die Grün/Linke haben nur gelernt vom Staat zu fordern, egal ob machbar oder finanzierbar. Die Folgen zeigen sich erst viel später, wie bei den Griechen.

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  • März 20, 2012

    Ich bin erstaunt, dass hier diverse Kommentatoren noch der Illusion nachleben, dass jeder mit seinem einzigen Solarpanel auf dem Dach zur Energiewende beiträgt. Es ist absolut ökonomischer Schwachsinn eine so dezentrale Infrastruktur aufzubauen. Ein Solarpanel auf dem Dach ist nichts anderes als ein grünes Statussymbol. So wie in anderen Kreisen ein tiefergelegter BMW ein Statussymbol ist.

    Das Ersetzen eines A++ Kühlschrankes mit einem A+++ Kühlschrank geht in die gleiche Richtung.

    Und wer aus Angst das 2000-Watt Ziel nicht zu erreichen nur noch im Restaurant isst, trägt gar nichts dazu bei, denn auch dieser Energieverbrauch müsste dazugezählt werden.

    Schliessli​ch ist es genau so unehrlich statt in der Schweiz Energie zu verbrauchen einfach die energieintensive Produkte (wie Solarpanels!) im Ausland zu kaufen. Mit einer Verteuerung des Stroms sorgen wir dafür, dass Landwirtschaft und Industrieunternehmen die Schweiz verlassen müssen oder eingehen. In Kombination mit dem durch die Politik beschleunigten Abbau im Bankensektoren bleiben nur noch wenige Branchen, die in der Schweiz überleben könnten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Keller, ich sehe keine Nachteile in einer dezentralen Infrastruktur bei der Stromerzeugung. Bitte erklären sie mir, weshalb dies ein Nachteil sein soll.

      Der einzige Unterschied zur jetzigen Situation ist es doch, dass die grossen Energieerzeuger weniger Strom verkaufen können, wenn jeder einenTeil seines Verbrauches selber prioduziert. Ob dies a ber wirklich ein Nachteil ist, wage ich zu bezweifeln.

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  • März 20, 2012

    Wenn die Schweiz die letzen Jahre nicht eine so immenses Bevölkerungswachstum gehabt hätte, könnte man heute ein Kraftwerk wie Mühleberg problemlos abschalten.

    Somit Stichwort: Ecopop

    Ich bin kein AKW-Gegner, aber ich bin dafür, dass langfristig die Atomenergie ersetzt wird, wenn es vernünftige Alternativen dazu gibt. Dies vor allem auch, da die Atomloby es bis heute nicht geschaft hat, ein Endlager für den Atommüll zu finden. Somit ist der Beweis erbracht, dass unsere Gesellschaft nicht bereit ist, die Atomkraft mit all ihren Konsequenzen zu tragen.

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  • März 21, 2012

    Wie ich sehe geht es hier nur ums liebe Geld. Es geht in dieser (und den meisten) Debatten zur Energiegewinnung nicht nur darum was mehr kostet, bzw. mehr oder weniger Gewinn für wen bringt.

    Warum werden die Gefahren der Atomenergie immer so konsequent ausgeblendet und “schöngestreichelt”​? Mir geht für dieses Verhalten der Befürworter nach Tschernoby und nach Fukushima jegliches Verständnis ab!
    Man findet andauernd Aussagen welche die jetzigen Zustände in Fukushima schönfärben wollen, während es ebenso genügend belegte Aussagen und Berichte gibt, die für das Land und die Bevölkerung zb. von Fukushima und Japan schreckliches aufzeigen. Darum kümmern sich die Befürworter der A-Werke aber nicht im geringsten – das ist nicht zu akzeptieren.
    Ebenso wird andauernd übergangen, dass (vielen Dank Herr Steiner) bis jetzt in unserem Land von der Nagra noch kein Endlager für den Atommüll gefunden wurde und auch kein Platz dafür von der Bevölkerung jemals gutgeheissen worden ist.

    Man spielt einfach auf Zeit – und liefert derweil die giftigen ausgedienten Brennstäbe ins Ausland wo die Bevölkerung nicht motzen darf wenn der giftige Müll gleich neben Wohngebieten und fliessenden Gewässern entsorgt wird – oder wie in Russland die längste Zeit in Fässern locker auf Parkplätzen gelagert wurde/wird.
    Oder in Deutschland und in der Schweiz (?) einfach in den Auffangbecken gestapelt, im A-Werk selbst, so lange hochgiftig strahlend zwischengelagert wird bis man irgendwann Entsorgungslösungen dafür findet.

    Die A-Werke erzeugen nicht nur Strom sondern enorm viele ungelöste Probleme und grosse Gefahren. Dafür hat man bis jetzt noch keine vernünftigen Lösungen gefunden, man wiegelt ab, redet nicht gern drüber, versucht die Tatsache zu verschleiern, dass man in einem Ernstfall keinen Schimmer davon hat was man tun könnte um die Bevölkerung zu schützen!!!
    Nur nebenbei: Wir haben in der Jetzt-Zeit global gesehen so viele Kriege am laufen wie noch nie- und die Agressionsbereitschaf​t nimmt zu. Den Anschlag auf ein A-Werk einfach deswegen auszuschliessen weils bis anhin noch keinen gab halte ich für fahrlässig. Alle anderen Möglichkeiten die zur Katastrophe führen können bestehen auch weiterhin.

    Wenn man – was ich glaube – die Förderung der Erneuerbaren so lange wie möglich blockieren will, nur um ja den Profit der Atomwirtschaft nicht zu gefährden und den Leuten deswegen ständig mit Strom-Engpässen droht, aber dafür mit den relevanten Informationen zu den Gefahren der Atomstromgewinnung hinter dem Berg hält, begeht man m.E. ein Verbrechen an der Menschheit! Man kann die Verantwortung für diese Strategie nie im Leben übernehmen (siehe Tepco und die Japanische Regierung) man spielt total verantwortungslos Roulette und hofft einfach darauf, dass sowas bei uns nicht passieren kann – oder bitte auch nicht im umliegenden Europa.
    Wenn man aber subito die Forschung und Entwicklung der Erneuerbaren kompromisslos fördern würde und zudem im Sinne von Ecopop die Zuwanderung beschränken würde, generell die PFZ überdenken und neu verhandeln würde – dann würde man endlich mal eine konsequente Entscheidung (weg vom Atomstrom) konsequent umsetzen!!!!!
    Was sich hingegen jetzt bezüglich des lauthals propagierten “Weg vom Atomstrom!” langsam abzeichnet ist die schrittweise Aufweichung dieses Bekenntnisses zugunsten derer die mit dem Atomstrom ihren Profit machen – auf Kosten derer die man jetzt mit der Angst vor Stromengpässen wieder in den Schatten unserer alten Meiler manipuliert und denen man im Ernstfall dieselben Märchen auftischen wird wie das Tepco mit der Bevölkerung in Japan getan hat.
    Danke!

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  • März 21, 2012

    Herr Hess vermittelt hier den Eindruck als ob es bei der Atomenergie keine Abhängigkeit vom Ausland gäbe. Das ist natürlich komplett falsch:

    1. In der Schweiz wird kein Uran abgebaut, wir sind auf Importe angewiesen.
    2. In der Schweiz kann kein Uran angereichert werden. Wir müssen unser Uran im Ausland anreichern lassen.
    3. Wir haben in der Schweiz keine Wiederaufbereitungsan​lage. Auch hier sind wir vom Ausland abhängig.

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    • Juli 19, 2021

      So, so – und ohne AKWs sind wir unabhängig ? Herr Schlemihl, jeder 4. Klässler weiss was Sie gerade kommentiert haben.

      Nur – bei Punkt 1-3 sind wir nicht von Europa abhängig. Mir ist natürlich klar, warum Sie das stört. Ohne AKWs sind wir vom EU Strom abhängig.

      Strom wird dann zu EU Waffe wie Visas für die USA.

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    • Juli 19, 2021

      @Steffen

      “So, so – und ohne AKWs sind wir unabhängig ?”

      Das habe ich in keinster Weise behauptet! Die Schweiz wird immer abhängig sein vom Ausland (politisch und wirtschaftlich)! Die Unabhängigkeit der Schweiz ist ohnehin ein Mythos!

      “Herr Schlemihl, jeder 4. Klässler weiss was Sie gerade kommentiert haben.”

      Offenbar wissen es Herr Hess und seine Parteigenossen nicht. Ansonsten würden sie nicht dauernd behaupten mit dem Atomausstieg würden wir abhängig vom Ausland werden.

      “Nur – bei Punkt 1-3 sind wir nicht von Europa abhängig.”

      Komple​tt falsch! Bei der Urananreicherung sind wir völlig von Europa abhängig!

      Aber Sie haben in einem Punkt recht: Ich bin lieber von den demokratischen und friedlichen Rechtsstaaten der EU abhängig als von Unrechtsstaaten wie Russland oder China…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk,

      Wir leben in einem Rechtsstaat mit freier Meinungsäusserung und Religionsfreiheit (beinhaltet auch jegliche Religion abzulehnen)! Ich werde deshalb meinen “Spruch” sicherlich nicht aus dem Forum entfernen!

      In der Schweiz wir tagein tagaus behauptet es gebe einen Gott (sogar im gebührenfinanzierten Fernsehen) obwohl es hierfür nicht den geringsten Beweis gibt! Ja, Unternehmen in der Schweiz müssen sogar noch Steuern zahlen für die verschiedenen Fanclubs von Gott. Da habe auch ich das recht meine Überzeugung kund zu tun!

      Wenn ich sage, es gibt KEINEN Gott, dann sind damit aller Götter gemeint, also auch keinen Allah!

      Hingegen habe ich nie behauptet es habe Jesus oder Mohammed nie gegeben…

      Das Problem Ihrer Argumentation ist, dass Sie auf logik-widrige Weise die Beweislast umdrehen. Niemand kann beweisen, dass es keinen Gott gibt. Genauso wie niemand beweisen kann, dass es keinen Osterhasen, kein Schneewittchen oder kein fliegendes Spaghetti-Monster. Oder stört es Sie auch so wenn jemand behauptet, es gebe in Wirklichkeit keinen Osterhasen?

      Zuerst​ einmal muss mir jemand auf klarer wissenschaftlicher Basis beweisen, dass es einen Gott gibt. Solange das nicht geschieht, bleibe ich bei meiner aufgeklärten, vernünftigen und logischen Ansicht!

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    • Juli 19, 2021

      Nochmals Herr Selk,

      Allah ist auch ein Gott und folgerichtig gibt es auch ihn nicht! Und Mohammed war ein Mensch für dessen Existenz es eben im Gegensatz zu Allah klare historische Belege gibt!

      Zudem sind es in erster Linie christliche Fundamentalisten, die hysterisch auf meine aufgeklärte Überzeugung reagieren. Muslime sind da häufig viel toleranter!

      Es ist ja schon interessant: Überall wird lauthals von Gott gesprochen und behauptet es gebe ihn. Aber wehe, jemand wagt es zu sagen, es gebe keinen Gott. Dann ist im wahren Sinne des Wortes der Teufel los!

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Selk,

      1. Mein Name ist Schlemihl, nicht Schlehmil!

      2. Es gibt einen Unterschied, ob man seine persönliche Überzeugung äussert oder den Glauben und die Überzeugung des Anderen verunglimpf und schlecht macht (z.B. mit Karikaturen)!

      Ich lebe in einer Stadt, in der rund 300’000 Muslime leben. Viele meiner Freunde, Bekannte und Nachbarn sind Muslime. Sie haben kein Problem mit meiner Überzeugung, dass es keinen Gott gibt (auch Allah nicht)!

      Im Gegensatz zu fundamentalistisch-re​ligiösen Gruppen diskriminiere ich aber niemanden wegen seines Glaubens. Gleichzeitig sind für mich (im Gegensatz zu Ihnen) alle Relgionen gleichwertig.

      3. Ich bitte Sie endlich mal zur Kenntnis zu nehmen, was ich schreibe! Nochmals, Mohammed ist kein Gott sondern ein Mensch für dessen Existenz es historische Belege gibt. Aber ich stehe dazu, dass es keinen Allah gibt!

      4. Ich stelle fest, dass Sie mir Grundrechte wie die Freie Meinungsäusserung und die Religionsfreiheit absprechen wollen! Wenn man sagen darf, dass es einen Gott gibt, darf man auch sagen, dass es keinen gibt! So ist das in einem Rechtsstaat! Das sind sachliche Argumente! Sie argumentieren religiös-emotional…​

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    • Juli 19, 2021

      @Selk:

      1. “Warum wurde dem in Dänemark wegen einer Karrikatur eine regelrechte Hetzjagd losgelassen, aus den Kreisen auch iher 300000? Warum schiessen den diese als Bidermänner daherkommenden jungen feschen Typen einfach Menschen nieder (Frankreich?).”

      H​err Selk unterlassen Sie bitte unverzüglich diese rassistischen Hetztiraden gegen die Muslime in Kapstadt!!!

      Hier gab es keinerlei gewalttätige Proteste gegen die Karikaturen. Aufgrund eines Einzeltäters eine gesamte Religionsgemeinschaft​ anzuklagen ist Rassismus pur, werter Herr Selk!!!

      2. Sie scheinen offensichtlich den Inhalt von Art 261bis StGB nicht wirklich zu kennen! Aber wenn Sie sich gerne blamieren, können Sie mich ja verklagen.

      Im Gegensatz zu Ihnen (der ständig Muslime und Atheisten diskriminiert) richte ich mich gegen keine bestimmte Bevölkerungsgruppe!

      3. Herr Selk, ich rate Ihnen zu etwas mehr Gelassenheit, Objektivität und Toleranz gegenüber Andersdenkenden und -gläubigen (Aber Ihr christlicher Glaube scheint diese offensichtlich zu verunmöglichen…)!

      4. Nochmals: Unter dem Begriff “Gott” sind alle Götter aller Religionen beinhaltet. Es ist aber nicht untypisch, dass Christen diesen Begriff ausschliesslich für ihren Gott beanspruchen…

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  • März 21, 2012

    “Ein­zige echte Al­ter­na­ti­ven sind heute Gas-­Kom­bi-­Kraft­we​r­ke.”

    Es gibt noch eine andere Alternative, technisch viel simpler und ohne zusätzliche CO2-Emission:

    Die ultimative Alternativenergie: Weniger Stromkonsumenten!

    ​Wie soll das gehen?
    In der Schweiz leben etwa 750’000 Ausländer, die von der Wirtschaft nicht benötigt werden. Diese Zahl erscheint auf den ersten Blick unheimlich hoch aber sie ist leicht zu erklären:
    In der Schweiz fehlen etwa 450’000 Arbeitsplätze. Für eine Begründung dieser erschreckend hohen Zahl, siehe mein Kommentar unter:
    http://www.vi​mentis.ch/d/dialog/re​adarticle/zersiedelun​g-auch-im-mittelland-​bekaempfen/
    Für die meisten arbeitslosen Schweizer gäbe es eine Stelle, die von einem Ausländer besetzt wird.
    Die Erwerbsquote der Ausländer beträgt etwa 60%, es kommen also noch etwa 300’000 nicht arbeitende Familienmitglieder hinzu.
    Das sind total 750’000 Ausländer.

    Es ist offensichtlich: wenn diese 750’000 Ausländer nicht in der Schweiz leben würden, wäre der Stromverbrauch entsprechend kleiner.

    Ist es möglich dafür zu sorgen, dass weniger von der Wirtschaft nicht benötigte Ausländer in der Schweiz leben?
    Lässt es sich erreichen, dass die Unternehmer Schweizer beschäftigen und nicht Ausländer?
    Was kann man tun?
    Den Staat rufen und eine irrsinns Bürokratie aufbauen?
    Nein, das ist nicht nötig. Es genügen einige einfache Massnahmen:

    Für den Arbeitsmarkt muss gelten:
    Die Schweizer müssen für die Unternehmen billiger werden als die Ausländer.
    Die Neueinwanderer müssen für die Unternehmen teurer werden als die alteingesessenen Ausländer.
    Das Ganze muss für die Unternehmen kostenneutral sein.

    Da liegt eine Lenkungsabgabe auf der Hand.
    Die Arbeitslosenversicher​ung wird anders finanziert:
    Schweize​r sind für die Unternehmen gratis.
    Die Beiträge für die Ausländer werden entsprechend erhöht.
    Für Neueinwanderer gilt ein Malus: z.B. 100% im 1. Jahr, 80% im 2. usw.
    Der Uebergang zum neuen Modell muss schrittweise vor sich gehen, sonst besteht die Gefahr, dass Firmen in Branchen mit hohem Ausländeranteil Konkurs gehen, weil die Kosten zu schnell ansteigen.

    Durch diese simple Massnahme wird der gewünschte Effekt erzielt und die Unternehmen sanft in die richtige Richtung gelenkt. Und das ohne neue Bürokratie.

    Die Lenkungsabgabe kann noch ergänzt werden durch einige Massnahmen im Sozialbereich (und bei der Ausländerpolitik, siehe weiter unten):

    Ausländer erhalten keine Ergänzungsleistungen,​ Beiträge an die Krankenkassenprämie, Mietzinszuschüsse und vergleichbare Sozialleistungen.
    Ar​beitslose Ausländer erhalten pro Jahr Erwerbstätigkeit in der Schweiz einen Monat Arbeitslosengeld, maximal soviel wie die Schweizer.

    Wenn Ausländer Sozialhilfe beantragen, ihre Steuern oder Krankenkassenprämien nicht zahlen wird ihre Aufenthalts- bzw. Niederlassungsbewilli​gung automatisch in eine 60- bzw. 90-tägige Kurzaufenthaltsbewill​igung umgewandelt. Diese Bestimmung gilt auch rückwirkend, wenn die Ausländer diese Schulden nicht selber zurückbezahlt haben. Ein Schuldenerlass zählt also nicht.
    Bei der Einreise muss jeder Ausländer ein Sozialhilfedepot hinterlegen, in der Höhe von 10’000 Franken, dieses Depot wird bei der Ausreise zurück bezahlt.
    Ausländer erhalten nur so viel Arbeitslosengeld und Sozialhilfe wie es in ihrer Heimat üblich ist. Die Kosten der Sozialhilfe werden den Heimatstaaten in Rechnung gestellt.

    Alle Ausländer zahlen als Kopfsteuer 5% ihres Einkommens, minimal 500 Franken pro Monat. Wenn die Arbeitslosenrate im Vorjahr grösser bzw. kleiner als 1% war, steigt bzw. fällt die Kopfsteuer um jeweils 1%, das Minimum 100 Franken.

    Auch das Ausländerrecht sollte angepasst werden:

    Voraussetz​ung für die Einwanderung ist eine gute Bildung: Ingenieur, Naturwissenschaftler oder eine solide Berufsausbildung. Denn in der Schweiz haben wir bereits mehr als genug schlecht qualifizierte Arbeitslose. Hinzu kommen Grundkenntnisse der lokalen Amtssprache (Sprachportfolio Niveau A2 bereits bei der Einwanderung).
    Diese​ beruflichen Voraussetzungen gelten auch für die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligun​g (die Sprachkenntnisse müssen sich auf Niveau B1 verbessert haben), die Erteilung der Niederlassungsbewilli​gung (B2) und die Einbürgerung (C1), wenn die Ausländer bereits in der Schweiz leben.
    Der Familiennachzug wird eingeschränkt.

    Auc​h andere Staaten haben ein Ausländerproblem. Wie gehen sie damit um?
    Das Ausländerrecht der skandinavischen Staaten ist in vielen Bereichen besser als unseres.
    Es wird eine neue Arbeitsstelle beim Staat geschaffen. Eine Stelle genügt völlig, mehr Leute braucht es nicht. Der Stelleninhaber analysiert das Ausländerrecht der anderen Industriestaaten und sucht nach guten Ideen wie unser Ausländerrecht verbessert werden kann. Diese eine Stelle wird sich sehr schnell bezahlt machen.

    Es wird ein Punktesystem eingeführt. Es gibt Punkte für:
    Verurteilte Straftäter,
    Verkehrs​- und andere Bussen und
    Schulden bei den Steuer- oder Sozialbehörden.
    Für die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligun​g, die Erteilung der Niederlassungsbewilli​gung und die Einbürgerung ist ein Punktestand von Null Punkten zwingende Voraussetzung.

    Vie​le jugendliche Ausländer und Eingebürgerte sind entwurzelt.
    Sie sind weder in der Schweiz noch in ihrer Heimat “daheim”. Eine Minderheit dieser Jugendlichen wird dadurch zu einer Gefahr für uns alle.
    Wie lässt sich dieses Problem verhindern?
    Es dürfen nur Ausländer ohne Kinder im schulpflichtigen Alter einwandern.
    Alle Ausländer müssen die Schweiz wieder verlassen bevor ihre Kinder in der Primarschule eingeschult werden. So wird eine problemlose Reintegration der Kinder in ihrer Heimat gewährleistet.
    Für die bereits in der Schweiz lebenden Ausländer mit schulpflichtigen Kindern gilt eine Uebergangsregelung: Wenn keines der Kinder mehr als vier Jahre eine schweizer Schule besucht hat (ohne Kindergarten) wird die Aufenthalts- bzw. Niederlassungsbewilli​gung per Ende des nächsten Schuljahrs aufgehoben. (Wenn Kinder, die länger als vier Jahre schweizer Schulen besucht haben in ihre Heimat zurück kehren müssen, ist mit gravierenden Reintegrationsproblem​en zu rechnen. Diese gilt es zu vermeiden.)

    Die konsequente Umsetzung dieser Vorschläge führt nicht nur zu weniger Atomstromkonsumenten sondern auch zu tieferen Sozialausgaben und zu einer besser integrierbaren ausländischen Bevölkerung.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Müller – guter Kommentar. Aber ich höhre schon das grollen des Links-Aussen-Zug im Hintergrund. Die haben nämlich etwas gegen die bösen, bösen Tatsachenaufdecker – lol.

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  • Februar 12, 2013
  • Februar 12, 2013

    Diese Studie kann die Pläne der Atomlobby erschüttern: Haftungsbeschränkunge​n und staatliche Förderungen von AKWs sind europarechtswidrige Wettbewerbsverzerrung​ – Anschober leitet Rechtsschritte ein und startet politische Initiativen – neuer Hebel für den Einstieg in den Atomausstieg…

    ht​tp://www.anschober.at​/politik/presse/1631/​studie-erschuettert-d​ie-atomlobby

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