1. Verkehr

Stadt Zürich will Tempo 30 nach 22: Eine Schnapsidee mehr

Der Zürcher Stadtrat, mit Clau­dia Niel­sen (SP) als Dos­sier-­ver­ant­wor​t­li­che Stadträtin, will Tempo 30 nach 22 Uhr und vor 6 Uhr mor­gens flächendeckend einführen. Eine utopistische Schnapsidee.

 

Nur schon die Kommunikation erstaunte: Offenbar befand es der Stadtrat als unnötig, den Gemeinderat (geschweige denn die zuständige Kommissionen) oder den Regierungsrat bisher in die Konzeption eines Tempo-30-Regimes einzubeziehen. Es kann nicht sein, dass bei so einer gewichtigen Intervention in die städtische Verkehrsordnung das Parlament nicht einbezogen wird! Dem Stadtrat scheint es an demokratischem Gespür zu fehlen. Der Regierungsrat wäre ebenfalls dringendst einzubeziehen, denn kantonale Strassen auf dem Stadtgebiet würden durch Tempo 30 auch tangiert.

 

Die Machbarkeit von Tempo 30 scheint kaum durchdacht worden zu sein. Zum Strassenverkehr gehören nicht nur der motorisierte Individualverkehr, sondern auch die öffentlichen Transportmittel. Es ist wohl jedem klar, dass es mit Tempo 30 zu grossen Verzögerungen kommen würde, welche den Fahrplan des gesamten öffentlichen Verkehrs auf den Kopf stellen würde (u.a. Koordination neuer Anschlüsse Bahn/Tram/Bus). Schliesslich führen langsamere Verkehrsmittel zu Problemen beim Verkehrsfluss, d.h. zu mehr Staus resp. stockendem Kolonnenverkehr, welche wiederum andere Verkehrsteilnehmer wie Velofahrer und Fussgänger behindern). Schliesslich arbeiten die Verbrennungsmotoren von Autos, Bussen etc. bei so tiefer Geschwindigkeit (Tempo 30) extrem ineffizient und stossen vergleichsweise viel mehr an Schadstoffen aus als bei einer effizienteren Geschwindigkeit. Damit würde Tempo 30 auch für die Umwelt äusserst kontraproduktiv.

 

 

Es ist klar, es müssen Lösungen für die lärmgeplagten Anwohner gesucht warden, nur schon aufgrund von Vorgaben des Bundes. Jedoch erzeugt ein weiteres Würgen des motorisierten Verkehrs kaum positive, dafür aber eine Unmenge an negative Folgewirkungen.

Bess​ere Lösungsansätze wären die Verflüssigung des Verkehrs mittels weniger Restriktionen, der Bau neuer Tunnels (womit städtequerender Verkehr rasch und lärmgedämmt weitergeleitet würde) sowie technologische, lärmreduzierende Verbesserungen an den Fahrzeugen.

 

 

Ad​rian Ineichen

Präsident Jungfreisinnige Stadt Zürich (JFZ)

Nationalratska​ndidat Jungfreisinnige Kanton Zürich (JFZH), Listenplatz 9

www.jfzh.ch

 

 

 

Tages Anzeiger vom 14.10.2011 „Nachts Tempo 30 in ganz Zürich

http://www.tagesanz​eiger.ch/zuerich/stad​t/Nachts-Tempo-30-in-​ganz-Zuerich/story/10​554220

 

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Comments to: Stadt Zürich will Tempo 30 nach 22: Eine Schnapsidee mehr
  • Oktober 16, 2011

    Zitat: “Schliesslich arbeiten die Verbrennungsmotoren von Autos, Bussen etc. bei so tiefer Geschwindigkeit (Tempo 30) extrem ineffizient und stossen vergleichsweise viel mehr an Schadstoffen aus als bei einer effizienteren Geschwindigkeit. Damit würde Tempo 30 auch für die Umwelt äusserst kontraproduktiv.”


    Das stimmt nicht. Der grösste Schadstoffausstoss kommt vom Beschleunigen, aber Tempo 30 macht den Verkehrsfluss flüssiger, reduziert also direkt und indirekt die Beschleunigungen gegenüber Tempo 50.

    Es wäre wahrscheinlich sinnvoll und ehrlicher, die FDP überlässt das Umweltthema denen die etwas davon verstehen, und bleibt die Original-Autopartei.

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  • Oktober 16, 2011

    @Herr Reuss:
    Ich weiss nicht, ob Sie Physiker sind oder ob wir verschiedene Dinge meinen.
    Aber lesen Sie selbst:
    „Wenn die gesellschaftliche Werthaltung Zeit- und Umweltkosten hoch ansetzt, dann liegen die optimalen Geschwindigkeiten bei rund 60 km/h im Ortsgebiet“
    http://www.oeamtc.a​t/akademie/?id=2500%2​C1099459

    Zudem, der Schadstoffausstoss bez. VOX und CO ist bei Tempo 30 km/h (18.75 mph) höher als bei Tempo 50 km/h (31.25mph) (siehe Grafiken via unstenstehenden Link). Und: „Emission rates are higher during stop-and-go, congested traffic conditions”. (page 29)
    http://esa21.ken​nesaw.edu/activities/​smog-cars/doe-veh-pol​lutants.pdf

    Da sich die Verkehrsteilnehmer bei Tempo 30 weniger schnell fortbewegen können, aber (annahmeweise) gleich viele Verkehrsteilnehmer existieren, und die Zahl der Ampeln ebenfalls konstant ist, wird der Verkehr weniger flüssig werden! Und es werden, im Vergleich zu Tempo 50, in globo mehr Schadstoffe ausgestossen.

    Meine Behauptung ist also korrekt.

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    • Juli 19, 2021

      Natürlich ist ihre Antwort korrekt. Mein Auto verbraucht im Graden bei 55km/h etwa 2,2l. Bei 30km/h etwa 3,8l.

      Gut dann kommen noh die Kreisel, die erhöhen den Durchschnitt meines verbrauches.

      Zudem​ es gibt mehr Verkehr. Mit Tempo 30 ist man länger auf der Strasse unterwegs. Das bedeutet mehr Autos sind am fahren, weil sie länger unterwegs sind.

      Lärmbelastun​g wird im dritten Gang höher sein, als bei meinem Auto mit 55 im fünften Gang.

      Der öffentlich Verkehr wird gestört.

      Mir ist es gleich, denn nach Zürich fahre ich schon lange nicht mehr, ist mir eindeutig zu blöde. Tut mir leid, auf dem Lande geht die Post ab, in der Stadt ist nur noch tote Hose.

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  • Oktober 17, 2011

    Herr Adrian Ineichen,

    Jede Stadt hat die Regierung welche sie gewählt hat.

    Seien wir einmal ehrlich. Was sich in der Nacht alles so als Partygänger auf Zürichs Strassen tummelt, Fahrzeug führend, laute Auspuffe, voll mit Drogen, Gewaltbereit, der Shilqui Prostitution folgend, alle diese Events, der Dreck, der Lärm….aus allen Kantonen AG, SH, TG, SZ, SO, BE, BS, GR, AR, und AI, SG nicht vergessen, ja aber hallo!

    Brauchen wir das? NEIN.

    Eigentlich brauchen wir auch nicht diese Zuzüger aus diesen Kantonen welche heute in dieser “Weltstadt” Zürich die Regierung stellen, und Zürich in einen grünen Multikulturellen Park verwandeln.

    Ich freue mich darauf, in Zukunft wenn ich dann einmal in diese Stadt Zürich in den Ausgang gehe, wann das sein wird weiss ich noch nicht, was ich dort tun möchte weiss ich auch noch nicht, auf alle Fälle wird dann Zürich eine ruhige und friedliche Stadt sein….kein Sündenpfuhl mehr wie heute.

    Wir können ja später einmal, wenn die Elektro Autos funktionieren, darüber debattieren, wer in Zukunft dann in die Stadt fahren darf.

    Zwischenzeit​lich würde ich als Behörde diese aufgemotzten und tiefergelegten Autos aus dem Verkehr ziehen, immerhin gab es einmal eine Strassenzulassung, welche alle diese Basteleinen an Autos und auch an Motorrädern nicht erlaubt. Aber scheinbar ist Tempo 30Einfacher.

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  • Oktober 17, 2011

    Also meine Meinung.

    1. Eine Stadt muss und soll Leben von mir aus 24Std.
    2. Eine Stadt darf nicht zum “Altersheim” werden!
    3. Wehr ruhe sucht,
    – soll nicht neben die Autobahn Ziehen-Wohnen!
    – soll nicht neben die Bahn Ziehen-Wohnen!
    – soll nicht neben Schulen Ziehen-Wohnen!
    4. wem die Stadt zu laut ist, soll um Ziehen!

    Wiso!

    D​er Mensch Arbeitet Tags über und am Abend will und soll er Leben!
    Zudem wird es schlussendlich nie Ruhig genug sein! Es wird immer auch solche geben die aus Frust und Neid geradezu nach Lärm horchen. Wie viele Möchtegern Scheriffs warten mit dem Ohr an der Wand bis es 22:00Uhr ist, um dann ebenfalls mit gepolter jenen zur Nachtruhe zu ermahnen. Dann aber doch nicht schlafen können da sie horchen, ob sich der Nachbar daran hält, oder ob er sich “seinen Anweisungen” wiedersetzt! Und wenn wir jenen noch die gesetzliche Handhabe geben, ja dann aber, gute Nacht!

    Lärm können wir nicht vermeiden und man soll auch nicht die Heile Welt Versprechen
    Wer in einer Staat lebt, muss ein gewisser Lärm Pegel Akzeptieren oder umziehen ganz einfach. Den eine Staat soll Leben und die Lebenden halten sich in der Staat auf und nicht im Grünen Park auf dem Lande, dort lässt es sich höchstens Ruhig schlafen.

    Der Vorstoss, mehr Nachtruhe mit Tempo 30 ist ein Ablenkung Alibi. In Wirklichkeit geht es nur gegen die Private Mobilität und zur Aufbesserung der Stadt Kasse!

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  • Oktober 17, 2011

    Herr Daniel Ryter,
    Lacht, eine Stadt eben nach Ex DDR vorgaben, eine Diktatur eben, schlimmer als die früheren Stadt Bünzli (FDP) je hin gekriegt haben, vor den Globuskrawallen…


    Zürich wollte das so, Zürich soll das haben was sie wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon,

      “Zürich wollte das so, Zürich soll das haben was sie wollen.” Einverstanden!

      Tro​tzdem muss man gegen diese Linke Diktatur gegenhalten, denn sie weitet sich aus wie Unkraut wenn man nichts dagegen macht.

      Deshalb stimme ich dem Blog von Herr Ineichen zu!

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    • Juli 19, 2021

      Ach wissen Sie Herr Daniel Ryter,
      Auch ich könnte Ihnen einem Herr Ineichen, voll und ganz zustimmen, eigentlich.

      ABER:

      Es ist ja nicht nur die Regierung der Stadt Zürich die heute so denkt. Es sind ja Stimmbürgerinnen und Stimmbürger welche von einem Grünen Zürich als Autofreiem Park träumen.
      Ich habe etwas in meinem Leben gelernt, dass wenn Menschen das unbedingt haben möchten, die Warnungen als Miesmache in den Wind schlagen, die bekommen sollen was sie sich wünschen.

      Ich meine ja nur, das Stimmvolk hat diese letzte Initiative mit der Fahrzeugredution angenommen, und jetzt stehen sogar die Politikverantwortlich​en vor einem Problem!
      Sprich eine Grüne Ruth Genner!

      Den Firmen übrigens kann ich schon lange Empfehlen, auch der Mietpreise wegen, die Stadt zu verlassen, in die Agglomeration zu ziehen, auch der Menschenwürde der Angestellten gegenüber. Wer nicht anders kann, noch auf Stadtboden arbeiten.
      Ich meine ja nur, der ÖV ist ja auch am Anschlag und eine Zumutung, dann immer wieder diese Proteste, muss man ja seinen Angestellten nicht unbedingt zumuten.

      Schauen Sie, ich bin an der Grenze zu Zürich aufgewachsen. Das war einmal meine Stadt, eben, damals halt noch etwas Sündenpfuhl.
      Dann kamen Sie damals zum Studium in diese Stadt, diese Landeier. Zwischenzeitlich habe ich wirkliche Grossstädte gesehen, da ist Zürich im Verhältnis dazu ein Provinzkaff.
      Aber, scheinbar ist diese Stâdt für diese Landeier immer noch zu gross, …
      Was mich am meisten stört, ist folgendes: Man schafft Grünflächen, schützt fast das ganze Stadtbild, und muss desshalb ausserhalb der Stadt Agrarland verbrauchen, anstelle die Stadt effizient zu nutzen.
      Andere Länder nutzen die Verkehrsachen übrigens um Handel zu treiben, ein Landen neben dem anderen, mit Parkmöglichkeiten direkt vor den Läden.
      Andere Länder waren noch intelligenter, haben Hochstrassen über die Städte gebaut, denke da an das Zürich Y, dass es einmal geben sollte.
      Oder einen Seetunnel, um nicht durch die ganze Stadt Zentrum fahren zu müssen.
      Oder einem Tunnel, Stettbach ins Zentrum, nicht nur für die Bahn.
      Wäre man fähig, etwas vernetzt zu denken, auch für die kommenden Elektro Fahrzeuge, die sind in 15Jahren da, ..

      Und dann versteht niemand mehr, warum ein Zentrum Elektro Fahrzeug frei sein soll.
      Aber, Denken ist nicht jedermansache

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon,

      sie sehen das absolut richtig! Auch bin ich der Meinung dass da unsere Grünen u. Linke etwas durcheinander bringen. Die Stadt ist kein Wohnquartier. Für mich muss eine Stadt leben inkl. Wein, Weib und Gesang und vor allem, mit Parkier Möglichkeiten!

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  • Oktober 19, 2011

    Wenn die Stimmbürger der Stadt entscheiden, dass in Zürich nachts 30 gefahren wird, so ist mir das ok.

    Meines Erachtens wird es keine Verbesserung bezüglich Lärm und Umweltbelastung geben.

    Möchte man wirklich etwas für die Umwelt etwas machen, so müsste man die Lichtsignalanlagen intelligenter steuern.

    Möchte man etwas für den Lärm machen, so müsste man neue Trams anschaffen, welche nicht so einen Lärm machen, und Trams mit Nachtkleinbusse wo sinnvoll ersetzen.

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  • November 9, 2011

    Am letzen Sonntag 6 November 2011 habe ich mir erlaubt, eine Stipp Visite nach Zürich zu unternehmen.
    Kurzver​sion, für jene die nicht gerne Lesen, eine Katastrophe.

    Ja, schliesslich sei ja nun das West Tram, die Hard Brücke, der Escher Wyss Platz nun fertig geworden.
    Eingefahre​n bin ich ab der A1 Bernstr. Nord und Süd, vorbei an einer Kies Gestaltung mit jungen Bäumen, vorbei an der Ruine vom Hardturm Stadion in die Pfingstweidstrasse.
    ​Auf höhe Technopark habe ich dann kurz einen Halt eingelegt, mit dem Motorrad kann man das ja recht gut.
    Erstaunlich was da alles gebaut wird an Büro, Industrie, Gewerbe, sogar Hotelbauten.

    Etwas​ naiv, wenn die Planern, von Quartier Strassen ÖV und Bauten glauben, sie hätten da etwas für die Zukunft von Qualität, Lebensraum und wie das alles heute so genannt wird geleistet.
    Doch, sie haben etwas geleistet, einen weiteren Grundstein für ein weiteres Chaos in der Stadt Zürich gelegt.
    Ausschauen tut die Sache ja ganz nett, jedoch angefangen bei den Bäumen die aus dem Teer wachsen, über jene welche auf der früheren Spur der Autobahn auf Kies gedeihen sollen, das wird Probleme geben. Mir tun diese Bäume leid.
    Ich habe mir dann als Ziel gesetzt, die Seestrasse linke Zürichseeseite zu befahren. Ja zugegeben, ich hatte wirklich ein ungutes Gefühl, dass ich mir das jetzt einfach so erlaubt habe, Stadt Zürich Strassen sinnlos zu befahren.
    Verkehr hatte es praktisch keinen. Trotzdem schafften es die Lichtsignalanlagen mit einer etwa 30Sekunden Grün fase, die wenigen Fahrzeuge zu stauen.

    Intelligen​te moderne Verkehrsführung? Was auch immer da in den Böden vergraben wird, möglicherweise Schlauchsysteme für die trostlos wirkenden Baumalleen, oder für Intranet Systeme von Verwaltung, Intelligenz bei der Verkehrsführung sucht man vergebens.
    Es sind ja nicht die technischen Anlagen, bei welchen die Intelligenz fehlt, sondern es sind die Verantwortlichen, welche Ihre Intelligenz, wenn man das so nennen darf, dazu verwenden, den Anlagen keine zu geben. Irgend wie so, muss man sich das vorstellen.

    Meine nächste Stipp Visite werde ich wohl um das Jahr 2020 unternehmen. Möglicherweise ist dann das ganze Verkehrsplanung Konzept oder wie man das nennt, verwirklicht.

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  • Januar 22, 2012

    Für einmal muss ich die Linken hier in Schutz nehmen. Herr Ineichen informieren Sie sich besser bevor Sie hier alles als “Schnapsidee” und “Utopie” abstempeln.

    Gemäss​ Bundesgerichtsurteil im Fall Grabenstrasse in Zug wurde entschieden, dass die Lärmschutzverordnunge​n verletzt werden falls nicht die lärmmindernden Auswirkungen einer Temporeduktion abgeklärt werden. M.a.W, falls sich mit einer Temporeduktion auf Tempo 30 der Lärm (wohlgemerkt in der Stadt und über Nacht !) entscheident vermindert, MUSS die Stadt die Limite einführen.

    Zudem muss sie prüfen, ob man es unter Umständen auch während des Tages machen müsste.

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