1. Abstimmungen & Initiativen
  2. National

Studentinnen und Studenten sind nicht faul

«Gerechtigkeit ob­siegt gegen Polemik» – die­sen Titel würde ich in 10 Tagen gerne le­sen. Dann nämlich, wenn das Schwei­zer Stimm­volk «Ja» zur Sti­pen­die­nini­tia­​tive ge­sagt hat. Kurz vor Ur­nen­schluss kur­sie­ren wirre Aus­sa­gen über die Sti­pen­die­nini­tia­​ti­ve. Wer sagt, Stu­den­ten würde ohne einen Fin­ger zu krümmen 24‘000 Fran­ken er­hal­ten oder wer be­haup­tet, der in­di­rekte Ge­gen­vor­schlag würde alle Pro­bleme lösen, der täuscht falsche Tat­sa­chen vor.

Es ist wich­tig zu wis­sen, dass es bei der Sti­pen­die­nini­tia­​tive nicht nur um Un­i-­Stu­den­tin­nen​ und Un­i-­Stu­den­ten geht. Die In­itia­tive bringt die­selbe Ge­rech­tig­keit  auch für die Ab­sol­ven­tin­nen und Ab­sol­ven­ten der höheren Be­rufs­bil­dung. Fest­zu­hal­ten ist eben­falls, dass all diese Leute nicht ein­fach faul sind und Geld be­zie­hen. Die neus­ten Zah­len des Bun­des­am­tes für Sta­tis­tik zei­gen, dass 80 Pro­zent aller Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten nebst ihrer Aus­bil­dung ar­bei­ten. Kommt hin­zu, dass nur Geld erhält, wer keine Unterstützung von zu Hause er­war­ten kann. Das ist das Grund­ziel von Sti­pen­di­en.

Ein weiteres Problem heute ist, dass es bei den Stipendien grosse kantonale Unterschiede gibt. Dies haben die Kantone selbst auch erkannt und versuchen mit dem Stipendienkonkordat diese Unterschiede zu glätten. Leider machen nicht alle Kantone bei dieser Glättung mit. Da nützt auch der indirekte Gegenvorschlag nichts. Denn der entscheidendste Punkt, nämlich wie hoch der minimale Betrag für ein Vollstipendium sein soll, fehlt im Gegenvorschlag. Der indirekte Gegenvorschlag wirkt somit nicht ausgleichend und verfehlt das Hauptziel.

Wer also der Meinung ist, dass ein Studium nicht vom Portemonnaie der Eltern oder vom Wohnkanton abhängig sein darf, der sollte am 14. Juni bei der  Stipendieninitiative​ ein «Ja» in die Urne legen.

People reacted to this story.
Show comments Hide comments
Comments to: Studentinnen und Studenten sind nicht faul
  • Juni 10, 2015

    Na, Herr Aebischer, kein Mensch behauptet, Studenten wären faul. Aber wenn ich an Langzeitstudenten denken, z. B. an Ihre deutsche Pareigenossing Frau Andrea Nales / SPD, Deutsche Arbeitsministerin, mit 30 Semestern Studium (mit der Glanzleistung eines völlig verkorksten Minimallohngesetzes usw.), sind solche ‘Studis’ leider keine Einzelfälle.

    Die Stipendiensachen gehört nach wie vor auf die Kantonsebene und nicht in den Bundesschütttopf.

    ​Wer studieren will, wird es auch schaffen ohne ‘Stütze’, die so nett als Stipendien verkauft werden. Man könnte fast meinen, dass alle früheren Studierenden am Hungertuch nagen mussten. Das war aber keinesweg so.

    Und zur Zeit, Herr Aebischer, haben wir ja so wenig Studenten, dass wir in der Schweiz UNIs dicht machen müssen oder habe ich da was verpasst?

    Nein, denn das Gegenteil ist der Fall. Also kann an der ganzen Stipendietis etwas schlicht und einfach nicht stimmen.

    Das geht wieder einmal in Richtung linker pauschaler Extrawürste. Erasmus lässt grüssen! Ablehnen!

    Report comment
  • Juni 10, 2015

    Diese Initiative ist ganz klar abzulehnen!

    Diese Initiative fördert nicht nur solch Langzeit-Studenten wie Cedric Wehrmuth von der SP oder Baltasar Glättli von den Grünen. Hinzukommt bei einen Ja, auch dass der wirtschaftliche Druck, das man etwas studiert, dass man später auch gebrauchen kann, praktisch vollständig vernichtet wird, und somit die Hürde für: Ich geh mal irgendetwas studieren ein paar Jahre und mache mir ein schönes Leben auf Kosten der Allgemeinheit, praktisch auf null gesenkt wird( auch hier wieder die Beispiele Wehrmuth und Glättli).

    Aus diesem Grund ist diese Initiative abzulehnen!

    Report comment
  • Juni 10, 2015

    Gerade die MINT Fächer, bei denen man sich regelmässig über Fachkräftemangel beklagt, sind so zeitintensiv, dass man schwerlich Zeit für einen Nebenjob findet. Wer da weder Stipendium noch genügend vermögende Eltern hat, kann das Fach nicht studieren und an seiner Stelle wird halt eine Fachkraft aus dem Ausland geholt.
    Die Stipendien-Initiative​ wäre also ein Schritt zur Umsetzung der MEI.

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      :)) Noch die MEI ins Spiel bringen :))) Diese Initiative belohnt höchsten faule Studenten. Ausserdem hat die Wirtschaft zu Genügend bewiesen, dass sie sich unabhängig von MEI, unabhängig von den Menschen in der Schweiz weiterhin im Ausland bedienen. Das ist nur eine Belastung für die Steuerzahler. Allerdings ist der Ausgang im Gegensatz zur ErbschaftssteuerIN noch offen. Und es könnte durchaus noch ins Ja rutschen. Da gebe ich Herrn Aebischer recht.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Der Kanton Zürich kennt heute bereits Stipendien, allerdings unter einem ziemlich rigiden System.

      Käme die Bundesstipendienregel​ung, dürfen wir davon ausgehen, dass dann mit diesen Geldern ähnliches geschieht, wie bei Erasmusprogramm mit der EU: Kaum von Studenten genutzt, aber viel in sog. Multi-Kulti-Warmhalte​-Clubs abgeflossen! Ich bin und bleibe gegen diese Giesskanne

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Grundsätzlich sind Sti­pen­die­n sowieso der falsche Weg und schon gar nicht die Aufgabe des Bundes.
      Es wäre sinnvoller zinslose Darlehen unter Auflagen zu erteilen, zumal nach einen erfolgreichen Abschluss meistens sehr gut bezahlte Jobs winken.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Wäre ein Weg, aber der gilt dann nicht nur für Studenten, sondern für alle, die eine Ausbildung machen wollen. Es stört mich, wenn hier immer nur von Studenten gesprochen wird. Damit entsteht der Eindruck, dass sich eine kleine ‘Kaste’ Extrawürste sichern will.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Das war früher auch mal so. Mein Vater bekam vor 70 Jahren auch von der Wohngemeinde ein Darlehen für das Lehrgeld für eine Lehre. Es war Ihm aber auch wichtig dieses bis zum letzten Rappen zurück zu zahlen.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Lehrlinge bekommen heute eine Ausbildungsvergütung.​​ Dies aber deshalb, weil sie spätestens nach dem ersten Lehrjahr auch etwas leitsten. Das ist also kein Lohn.

      Und Studenten? Diesem Füllhorm von, genannt ‘Stipendium’, steht also noch keine ‘Leistung’ entgegen, es sein denn, die Vergütung von politischen Ausrichtungen und Freizeit.

      Zugegeben, Studenten wird es heute nicht einfach gemacht. Aber das war noch niemals der Fall. Andererseits ist eine akademischer Laufweg nicht der Freipass für Reichtum, wie unzählige Beispiele überall zeigen, nicht nur in der Schweiz.

      Generell sind wir rtendmässig einfach verflachend überakademisiert, auch in der Schweiz.

      Ein Bundesstipendium wird diesen Trend leider weiter anschieben. Studenten haben auch nach Abschluss keine Bodenhaftung, die sie erst erarbeiten müssen.

      Kurz: das Stipendium muss schon wegen der völlig unterschiedlichen Kostensituation bei den Kantonen bleiben.

      Das hat nichts mit ‘Kantönligeist’ zu tun. Fehlentwicklungen, wie allein schon nur in der BRD lassen grüssen. Die 17 das ABI und mit 21 auf die Wirtschaft losgelassen. Der ‘Efolg’ ist katastrophal bei diesen Theoretikern.

      Das Problem der sog. Langzeitabsitzern bei den Akademikern ist nur eine Folge verfehlter eigener Lebensplanung, die sich dann zumeist neidgetrieben linksgrün abspielt und ganz einfach Unfähigkeit. Und das halte ich für dummes Zeug.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Dazu kommt dass ein Lehrling auch Berufsauslagen hat, Von seinem Stiftenlohn muss er das Abo, das Mittagessen, die Schulbücher, die Arbeitskleider etc. finanzieren. Ev. noch die Ferien und das Hobby, oder gar einen Anteil an Kost und Logie beisteuern, wenn die Eltern nicht vollständig dafür aufkommen können oder wollen. Und da macht auch keiner ein Glätsch!

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      @Elsi D. Stutz
      1. kann man Berufsauslagen von den Steuern abziehen
      2. glauben Sie, dass Studenten diese Auslagen nicht haben? Mittagessen, Lehrbücher und öv-Abo sind auch für Studis nicht gratis.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      @Pfister. Im Rahmen der üblichen Steuerabzüge kann auch ein Student Abzüge geltend machten. Dass Sie das als Student nicht können sollen, ist hanebüchener Quatsch oder wünschen Sie für Studenten Extrawürste?

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Ach @Pfister. Aber normale Arbeitgeber werden nicht steuerlich subventioniert. Es gibt ja nicht mal Druck für die Studenten. So können auch Dauerstudenten entstehen, die sich ewig vom Steuerzahler durchfüttern lassen. Studenten geniessen schon an vielen Orten Vergünstigungen. Oder werden da noch mehr Extrawürste verlangt?

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Natürlich brauchen die Dauerstudenten unsere Unterstützung sonst müssten sie noch eines Tages arbeiten und Steuern zahlen. Es ist doch viel einfacher von den anderen zu fordern….

      Report comment
  • Juni 11, 2015

    Genau diese kantonalen Unterschiede sollen auch so bleiben!Es macht keinen Sinn einem Studenten,der 10 km von der Uni entfernt,möglicherwei​se noch bei den Eltern lebt,gleichviel ins Portemonaie zu stecken,wie einem aus dem Bündnerland,der als Wochen-Aufenthalter sich in einer Uni-Stadt eine Bleibe suchen muss.Zudem gibt es in städtischen Gefilden auch eher Arbeiten, mit denen sich Studenten etwas Geld generieren, als irgendwo auf dem Lande,oder in einem Tal-Kessel,wo kaum Industrie vorhanden ist.Von mir kommt darum ein wuchtiges NEIN..!

    Report comment
  • Juni 12, 2015
  • Juni 12, 2015

    Betrachten wir das doch mal von der anderen Seite.

    Kindergarte​n ist unentgeltlich.
    Prima​rschule ist unentgeltlich.
    Sekun​darschule ist unentgeltlich
    Gymnas​ium ist unentgeltlich.

    Bis dahin spielt das Portemonnaie der Eltern also eine untergeordnete Rolle.

    Und vor etwas mehr als 20 Jahren hat die Schweiz einen UNO-Pakt unterschrieben, der die “allmähliche Einführung der Unentgeltlichkeit” der Bildung auf allen Stufen vorsieht, also auch bei Meisterausbildung, höherer Berufsbildung und Studium. Geschehen ist zumindest bei den Studiengebühren seither das Gegenteil. Sie haben sich erhöht. Von ca. 200 Franken in den 90ern auf 800 heute. Da die Studenten keine so schlagkräftige Lobby haben wie die Autolobby, die wegen 60 Franken ein Referendum ergreift, bekommt das halt kaum jemand mit.

    20 Prozent der Studenten brechen ihr Studium wegen finanzieller Probleme ab.

    Bei amerikanischen Verhältnissen sind wir zwar noch nicht (Harvard kostet 52 000 im Jahr, Yale 44 000). Doch das ist das Ziel neoliberaler Vordenker. Dann entscheidet endgültig das Portemonnaie der Eltern.

    Die Stipendien-Initiative​ ist eine nötige Korrektur gegen die schleichende Amerikanisierung des Bildungswesens.

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      ja ja wenn der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird, bezeichnen Linke es gerne als Unentgetlich.

      Nun die Primarschule ist auch für angehende Studenten wie er sagt UNENTGELTLICH. Und die welche nach der Primarschule Arbeiten gehen und oder sich Privat weiterbilden, müssen dann -nach dieser Logik- auch Geld vom Staat bekommen.

      Wenn die studierenden allerdings bereit sind die Stipendien mit Zinsen zurückzuzahlen, wenn sie gut verdienen, dann könnenw ir ja darüber reden.

      Aber mir geht es neben der wieder zustätzlichen Belastung für Steuerzahler auch darum, dass es Kantonal geregelt werden soll und bleiben muss. (Bei der MEI fordern die gleichen Kreise ja auch Kantonale unterschiede obschon eine Initiative mit Ständemehr National gilt..gemäss Verfassung welche sich ja zb. hmh…ja auch Linke halten könnten)

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Gleiche Startchancen sind ein urliberales Anliegen, das die Neoliberalen leider vergessen haben.
      Nach der Ausbildung auf einem Schuldenberg sitzen ist auch so ein amerikanisches Modell, das ich in der Schweiz gar nicht erst einführen will.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Alle haben die gleichen Startchancen. Primarschulen sind für alle “”Unentgeltlich”” Was heisst hier Schuldenberg nach der Ausbildung? Ich dachte mit dieser Stipendien schafft man Fachkräfte was gut ist wegen der MEI sagte doch @Pfister. Also verdienen die gut und können so die Stipendien doch locker zurückzahlen…

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      “Bei amerikanischen Verhältnissen sind wir zwar noch nicht,,,,,” Wer sagt, dass wir solche Verhältnisse haben werden?

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Irrtum, Herr Pfister, in Ihrer Liste: der Steuerzahler bezahlt dafür. Den UNO Pakt können Sie getrost vergessen. Denn das ist nirgendwo eingeführt worden, wie so manches der UNO. Sogar Kriege von ‘Willigen’ werden losgelassen von UNO Mitgliedern, Herr Pfister. Wo leben Sie eigentlich?

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Auf eine Verzinsung könnte noch verzichtet werden unter der Voraussetzung, der Abschluss müsste in einem vernünftigen Zeitrahmen erfolgen.
      Wer studiert hat in der Regel später ein sehr gutes Gehalt und kann ruhig wieder was zurück zahlen. Es kann einfach nicht sein, dass wir Langzeitstudenten finanzieren die sowieso nie was zu Ende bringen.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      “Kindergarte​n ist unentgeltlich.
      Prima​​rschule ist unentgeltlich.
      Sekun​​darschule ist unentgeltlich
      Gymnas​​ium ist unentgeltlich.”

      Ki​nderkrippe ist unentgeltlich
      Nachhi​lfe ist unentgeldlich
      Mittag​stisch ist unentgeldlich
      Abtrei​bung ist unentgeltlich
      Der Scheidungsanwalt ist unentgeldlich
      Die Sozialhilfe ist unentgeldlich
      Beding​ungsloses Grundeinkommen ist unentgeldlich
      Der Zahnarzt ist unentgeldich
      Der Phsychister ist unentgeldlich
      Die PID ist unentgeldlich
      Das Studium ist unentgeldlich
      Die ÖV’s sind unentgeldlich

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Für all diese Wohltaten werden

      STEUERN

      bezahl​t. Sie sind also nicht entgeltlich oder gratis

      Kindergarte​n.
      P​rima​​rschule
      Sekun​​​darschule
      Gymnas​​i​um

      Ki​nderkrippe
      ​Nachhi​lfe
      Mittag​st​isch
      Abtrei​bung
      Sc​heidungsanwalt
      Sozia​lhilfe
      Beding​ungslo​ses Grundeinkommen (DAS GIBT ES NOCH GAR NICHT!!)
      Den Zahnarzt muss so ziemlich jeder selbst blechen
      Der Phsychister
      Die PID ist unentgeldlich
      Das Studium
      Die ÖV’s

      Diese Auflistung ist in Teilen falsch ÖV’s sind schon mal überhaupt nicht gratis und über das bedingungslose Grundeinkommen wird erst noch abgestimmt (wir wohl wie alle anderen linken INI der letzten Zeit gebodigt)

      Übrigens, mit den von Studenten entrichteten ‘Studiengebühren’ sind die öffentlichen Kosten für ein Studium bei weitem nicht gedeckt: weder bei Personalkosten der Professoren, Instandhaltung der UNI und deren Ausbau. AUCH DAS BEZAHLT DER STEUERZAHLER.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Abwarten! Lieber Lars von Limaa 😉

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Auf was denn bitte, liebe Frau Stutz? 🙂

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Die nächste UNENDGELDLICHE Forderung der linken!

      Wie z.B. den Gratiszahnarzt für Alleinerziehende oder eben das bedingungslose Grundeinkommen für’s Nichts tun ausser Kosten generieren und Kinder zeugen, wir haben ja viel zu wenige! Also subventionieren (oder züchten) wir die Armut. Arme haben bekanntlich mehr Kinder!

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Das wird aber den Linken noch manchern ‘Zahn’ per Abstimmung bedinungslos gezogen werden. Da bin ich mir sicher.

      Report comment
  • Juni 13, 2015

    Ist einfach nur ein linkes Anliegen. Einfach mal wieder Geld verteilen und denken die Welt wird dann besser.
    Das ist dann aber in der Praxis nicht so.
    Ich hätte,nichts dagegen, wenn jemand für einen normalen Studienverlauf keine Gebühren zahlen müsste. Fände ich sogar gut. Gleiche Chancen für alle, auch kemand aus armen Haus kann eine teure Ausbildung machen – absolut dafür.
    Aber das ist nicht der Inhalt der Initiative – nein,man will als erstes:
    – den Föderalismus im Schulwesen wieder ein Stück aushebeln
    – zuerst mal Geld verteilen egal ob es nötig ist
    – dann ein Minimum festlegen- ist ja,egal wo man lebt, obwohl die Kosten lokal unterschiedlich sind
    – vieles der Verwantwortung abnehmen und dann ein langes Studentenleben ermöglichen
    – wer studiert, nebenbei etwas jobt und das Studium vernünftig betreibt – der ist dann wieder mal der Dumme.

    Einfach ablehnen, den Föderalismus pflegem und die vielfältigen guten kantonalen Stipendienlösungen weiter so anwenden. Einen Notstand kann ich da nicht erkennen.

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      Mag sein. Ich werde auf jeden Fall mit Ja stimmen. (Ich gehöre noch zu denen welche an die Urne gehen am Wahlsonntag). Ein guter Schritt in die richtige Richtung. Bildung sollte allgemein gefördert werden. Allerdings auch die Privaten!

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Aber nicht per Verteilgisskanne in KESB Format, gelenkt von Bern. Nein das geht in die Kostenhose, wie bei Erasmus.

      Report comment
  • Juni 14, 2015

    Aus die Maus mit Forderungen einer kleinen Klientel und für die SP INI. Eine mehr. Wieviel kommen noch, Herr Aebischer?

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      stimmt Herr von Limaa. Das waren fast immer empfindliche Schlappen betreffend Linke und ihre Initiativen. Die grösste Schlappe darf ich hoffentlich auch noch erleben, wenn sie eine Initiative starten für den EU-Beitritt. Sofern die Mittelinks-Mehrheit uns nicht schon vorher über Schleichwege in die Fehlkunstruktion geführt hat.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      BR Burckhalter will eine neues Abkommen als Ersatz für die bisherigen Bilateralen, in das Fragen der PFZ infolge MEI usw. hineingepackt werden.

      Da ein solches Abkommen vom Bürger kaum oder gar nicht mehr zu überblicken ist, sage ich schon jetzt: NEIN.

      Wir haben genau dasselbe erlebt, als es um die Bilateralen ging uns Alt BR Calmy-Rey nur die Hälfte der Warhheit dargelegt hat und zwar in Sachen Kohäsion und in Sachen Anzahl der ab 2008 anrollenden PFZ ler infolge der vollkommen verkarrten EU Wirtschaftspolitik.

      Solche ‘Pakte’ neigen dazu, Dinge einzuschliessen, die sich dem Leser beim Durchsehen nicht ‘erschliessen’ bzw. deren Konsequenz er nicht überblickt. DAS darf auf keinen Fall nochmals geschehen.

      Und auch nicht die Verhandlungsschwäche,​ die BR Calmy gezeigt hatte: mangelnde Protokolle oder überhaupt keine, was zu Interpretatationen beim Text der Bilateralen führte.

      Burckhalte​r wird nicht darum herum kommen, die Ergebnisse des Verhandlungsemmissärs​ in Teilschritten öffentlich zu machen und zur Diskussion zu stellen. Eine ‘Arenasendung’ reicht da bei weitem nicht. Mindestens ich lasse mich bei der Abstimmung nicht nochmals über den Tisch ziehen.

      Ausserdem sehen wir gerade, dass die EU selbst beginnt, Überlegungen in Sachen PFZ anzustellen, weil nicht nur England, sondern auch einige Länder im Osten der EU sich dazu gemeldet haben. Die Dinge sind also im Fluss. Ob sich die EU in diese PFZ Frage ‘bewegt’, bezeifle ich allerdings, denn das ist eine der sog. Grundfreiheiten in der EU, wobei den EU Betonisten vollkommen gleichgültig ist, ob die PFZ SO weiter sinnvoll ist.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Genau! Und der Mittelinks Bundesrat verkauft die Bilateralen 3 (mit automatischer Rechtsübernahme sprich faktischer EU-Beitritt) damit, sie hätten so verhandeln müssen, wegen der Annahme der MEI. Und schon wird auch da die Schuld der SVP gegeben.

      Report comment
  • Juli 1, 2015

    Studentinnen und Studenten sind nicht alle fleissig – aber viele.

    Report comment
  • Juli 11, 2015

    Scheinbar vertreten hîer gewisse User, dass man ein Recht hat auf ein Studium, ein Recht hat auf ein Stipendium. Zudem das grosse “Jammern”, dass man keine Zeit hätte nebst dem Studium noch zu arbeiten.

    – Ein Stipendium sollte eine gewisse Refinanzierung beinhalten. Der Student bekommt eine Unterstützung, damit er künftig ein gutes Gehalt bekommt, das er in Relation zum tieferen Einkommen genauso bezahlt. Aber er bezahlt so seine Unterstützung nicht an die Allgemeinheit zurück, welche Ihm das ermöglicht hat.

    – Ein Studium sollte nur belegt, werden, wenn man sich im Klaren ist, dass nebst Schule, Lernen und Nebenverdienst nur noch zum Schlafen Zeit ist. Und genau das sollte man beim Stipendium ansetzen. Wer das nicht einsieht und glaubt er könne danebst noch Party, Dauertraining usw machen, der gehört nicht in ein Studium. Prioritäten setzen heisst das Zauberwort für ein Studium.

    Von was ich spreche? Ganz einfach. Meine zusätzlichen Ausbildungen hat NIEMAND ausser mir pers. finanziert. Kein Stipendium keine Unterstützung. Aber nebenbei normaler Job. Da muss oder sollte man halt einsichtig genung sein, dass das Opfer fordert. Man tut es für sich und nicht ausschliesslich für die Allgemeinheit. Und mit Opfer meine ich, dass man halt auch den Job reduzieren muss, seine Ansprüche runter schraubt und Leistung zeigt und nicht einfach Da ist, weil man es bezahlt bekommt.

    Sicher hat es Studenten die das “begriffen” haben. Aber wenn ich sehe wie gewisse Damen und Herren Studenten Morgens um 4-5 Uhr (mitten in der Woche) aus der Bar bei der Kehrrichtverbrennung in ZH, kommen, werde ich schon stutzig, ob sich das diese Damen und Herren bewusst sind. Ja und ich weiss, dass es da viele solcher Studenten hat, denn ich habe sie mit dem Taxi nach Hause gebracht (tja eben, das war mein Zusatzjob um meine Ausbildung zu finanzieren)

    Also meine Damen und Herren – Wer eine Verantwortung für sich hat, jammert nicht rum, erwartet nicht, dass andere sein Studium finanzieren und nimmt es selber in die Hand. Und sicherlich haben es unter Umständen Jene schwerer, welche nicht aus einer “gutsituierten” Familie kommen. Aber dafür bekommen solche Menschen dann auch den nötigen “Biss” es zu wollen, zu kämpfen und nicht alles in den A… geschoben zu erhalten. Und genau das sind dann auch Jene die gute und hochqualifizierte Arbeit bringen.

    Aber zu einer solchen Einstellung müsste man sich selbst halt mal einer Selbstkompetenz unterziehen und nicht einfach zu studieren, weil man grad mal Lust hat und dann irgendwann geht diese aus, weil man an ein “Problemchen” kommt.

    Herr Pfister:
    Ohne Sie pers. angreifen zu wollen. Aber es ist schon eine Überlegung Wert, ob Sie sich das obige Bewusst sind. Sie haben nebst Studium, lernen und sich selber finanzieren scheinbar sehr viel Zeit um hier zu bloggen, zu lesen und zu manipulieren. Wenn Sie tatsächlich Ihr Studium ernst nehmen, wäre es an der Zeit. Schulbank, Lernen, Arbeit und Schlafen – nix mehr mit hier bloggen.

    Report comment
  • Juli 11, 2015

    Von allen wird über die hohe Studiengebühren gesprochen, die Eltern zu bezahlen hätten. In meinem Bekanntenkreis hat ein Vater mir erzählt, dass er die Studiengebühren für seinen Sohn selber übernehmen müsse. Auf meine Frage, wie viel musst Du selber übernehmen, kam eine Überraschende Antwort. Pro Semester Fr. 850.00. Macht pro Jahr Fr. 1’700.00. Wenn diese Gebühren wirklich so tief sind, sehe ich nicht ein, was für ein Theater dem normal Bürger, der die Stipendien berappt, vorgemacht wird. Auf meinen Einwand kam die Antwort: den Lebensunterhalt müssen die Eltern auch noch finanzieren. Das mache halt doch noch ein bisschen mehr aus. Studiengebühren /1700) und der Lebensunterhalt ergäben eine doch hohe Summe. Meine Lieben, würden alle Schreiber einmal einen Betrag nennen, für den die Eltern aufkommen müssen? Bitte ohne Lebensunterhalt. Den müssen Eltern von Berufsschülern auch bezahlen. Zu dem ist es eine Tatsache, dass unser Bildungswesen viel zu teuer ist. Solange ein Nationalrat, (Wermuth) es sich leisten kann, mit über 30 sein Studium immer noch nicht abzuschliessen, dann soll er bitte schön, dies auch selber finanzieren. Aber eben, Welche politische Farbe vertritt der Genannte?

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      Ausser dem, wo steht bitte geschrieben, dass Kinder die Eltern nichts mehr kosten dürfen? Sind wir jetzt soweit?! Manchmal frag ich mich echt, wieso man sich welche zulegt, wenn man dann nur jammert wie schwer alles ist und wie teuer es einem kommt.

      Wer das nicht will, braucht sich ja keine Kinder anzuschaffen!

      Report comment

Write a response

Neuste Artikel

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen

  1. Ja und unser Bundesrat ist ebenfalls dabei zusammen mit der EU unser liberales Waffengesetz "pragmatisch" zu zerstören. BR Sommaruga am…

Vimentis Login

Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu