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SVP Familieninitiative

Für eine Exis­tenz­si­che­rung​ jedes Kin­des statt Herdprämien für Mütter!

Familienmodelle haben sich in den letzten Jahren stark verändert – das muss endlich auch in der Familienpolitik anerkannt werden. Die Herdprämie, die die SVP in ihrer Familieninitiative „Steuerabzüge auch für Eltern, die ihre Kinder selber betreuen“ propagiert, führt zu gravierenden Steuerausfällen der Kantone und einer erneuten Privatisierung der Betreuungsarbeit zu Lasten der Familien. Insbesondere Frauen werden diesen Leistungsausfall mit noch mehr Gratisarbeit auffangen müssen.

Die Initiative fordert, dass Familien, die ihre Kinder zu Hause betreuen, diese Betreuung von den Steuern abziehen können, wie dies bei der Fremdbetreuung der Fall ist. Was auf den ersten Blick verlockend, demokratisch und fair erscheinen mag, ist in Realität nicht mehr als ein Steuergeschenk für wenige SteuerzahlerInnen. Da es sich um Abzüge handelt, sind selbstredend nicht arme Familien die Profiteurinnen, umso mehr jedoch Familien mit höheren Einkommen. Das ist eine stossende Verletzung des Grundsatzes der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Die Initiative ist zudem ein Steilpass für die Forderung „Frauen zurück an den Herd“. Wer die Kinder selbst betreut, was zeitintensiv ist, wird mit Steuerentlastungen belohnt. Das beschert den Kantonen ein riesiges Loch auf der Einnahmenseite. Gleichzeitig entstehen auch Steuerausfälle, weil jene Personen, die zu Hause ihre Kinder betreuen, nicht arbeitstätig sind.

Mit dem Geld, das die Initiative kostet, könnten wir schweizweit 60‘000 Krippenplätze schaffen. Das wäre gut investiertes Geld, denn ökonomisch ist es äussert sinnvoll, wenn Frauen arbeiten: Einerseits werden so die Bildungsinvestitionen​ amortisiert, andererseits wird das Armutsrisiko verkleinert. 50 Prozent der Ehen werden in der Schweiz heute geschieden. Das Risiko, arm zu werden, ist bei Alleinerziehenden am grössten. Viele davon müssen Sozialhilfe in Anspruch nehmen. Es wäre schlicht unsinnig, wenn mit der SVP-Initiative die reichen Familien steuerlich entlastet werden und die Gemeinden Sozialhilfe für alleinerziehende Geschiedene ausbezahlt, weil die Steuerpolitik das gleichberechtigte Teilen der Erwerbs- und Erziehungsarbeit erschwert.

Unsere Lösung in der Familien- und Steuerpolitik sieht anders aus: Jeder Person, egal welchen Geschlechts, soll es möglich sein, für die Kinder zu sorgen und einer Erwerbsarbeit nachzugehen: Mit fairen Löhnen, zeitlich befristeten Betreuungsurlauben, einem Elternurlaub und dem Mutterschaftsurlaub, der als einzige Massnahme auch umgesetzt wurde.

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Comments to: SVP Familieninitiative
  • Oktober 14, 2013

    Jetzt kommt Frau Feri schon wieder mit einer Philippika gegen
    die SVP-Familieninitiativ​e. Sie tut es mit dem Gossenausdruck
    “Her​dprämie” und verwendet erneut das unmögliche Wort
    “Steuergeschenk”,​ als ob es einem Geschenk gleichkomme,
    wenn der Steuervogt dem Subjekt einmal etwas weniger aus der
    Tasche zöge. Als Sozialdemokratin trachtet sie vor allem nach
    hohen Steuereinkünften des Staates, um diese Gelder auf die
    den Sozialdemokraten eigene blödsinnige Weise verdubeln zu
    können.

    Herrn Paul Rohners Kommentar dazu trifft genau ins Schwarze.

    Ist es denn so, dass bei den von der SVP geforderten Steuerabzügen
    nur die Besserverdienenden vor allem profitieren, aber bei jenen für
    die Fremdbetreuung nicht? Diesen Sachverhalt müsste uns Frau Feri
    doch einmal auseinanderlegen. Wenn sie oder auch sonst jemand
    dies nicht erklären kann, wird ihre Schein-Argumentation ins rechte
    Licht gerückt, aber auch ihre Dreistigkeit, uns für lauter Dummköpfe
    zu halten.

    Wenn ein Sozialdemokrat die Ökonomie hochhält, so bezieht er sich
    ausschliesslich​ auf die Einnahmewirtschaft des Staates, doch lässt er
    dessen Ausgabewirtschaft völlig ausser acht. Also ist er schlicht
    unbefugt, Ökonomie überhaupt in irgendwelcher Argumentation
    einzubringen.

    Zu​r Armut: Es ist recht und billig, dass dem Risiko der Armut sich
    aussetzende Abenteurer gegebenenfalls auch selbst in den sauren
    Apfel beissen müssen, statt sich von mir und allen anderen
    Steuerzahlern über Wasser halten zu lassen.

    Die von Frau Feri im letzten Absatz geforderten “Lösungen”
    entsprechen der typischen Schmieren-Soziologie des Sozialisten:
    Der Einzelne darf, kann und soll sich in eine auch noch so ungünstige
    Lage hineinmanövrieren, wofür dann aber die Allgemeinheit unbesehen
    in jedem Fall dafür zur Verantwortung zu ziehen sei.

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    • Juli 19, 2021

      und wenn Sie uns den Begriff “PHILIIPPIKA” noch auf deutsch erklären könnten, könnten auch Menschen, die weder die lateinische oder griechische Sprache kennen (oder was auch immer) und die nicht studiert haben, vielleicht mit Ihrem Blogbeitrag etwas anfangen und mitdiskutieren.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Rotzetter, “Philippika” figuriert in meinem deutschen Wörterbuch und ist somit ein gängiger, in unserer Sprache durchaus einheimischer Ausdruck, dem ich auch schon x-mal begegnet bin. Ich bedauere, dass Ihnen deshalb mein ganzer Beitrag unverständlich zu sein scheint.

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    • Juli 19, 2021

      Bemerkenswert ist ja, Herr Gassmann, dass die von Ihnen erwähnten Produkt-Begriffe der Psycho-Kampfmethode NLP (Neurolinguistisches Programmieren) wie “Herdprämie” oder “Steuergeschenk” den interessierten MitdiskutiereInnen keine Verständnisprobleme zu bereiten scheinen.

      Gleichzeitig sind die gleichen Polit-KonsumentInnen oft überfordert wenn Begriffe verwendet werden, die der humanistischen Aufklärung entspringen.

      Das Zeigt einmal mehr: Der Vormarsch von NLP gegen das Volk verdiente eigentlich mehr Beachtung.
      Wer z.Bsp. den Begriff “Steuergeschenk” akzeptiert, verinnerlicht automatisch das Dogma vom Obrigkeitsstaat der die Untertanen beschenken könnte. Aus dieser Sichtweise wird gleichzeitig verdrängt, dass der Staat doch der Diener des Volkes wäre und die Steuern das was der Staat benötigt, um die vom Volk gewünschten gemeinsamen Aufgaben wahrzunehmen.

      Frau Feri SP verwendet für mich auffallend viele solcher NLP-Strategien, vor allem im Familienbereich, bei Erziehungsthemen und allgemein wenn es um Lebensformen und Ethik geht.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Rozetter gehört offensichtlich der Raviolibüchsen-Genera​tion (RG) an… selber nichts mehr denken und tun… Der Staat (bzw. die real arbeitende Bevölkerung) schaut dann schon….

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk, da ich annehme, dass Sie mit der “weichen Birne” nicht MICH meinen (ich esse keine Büchsenravioli) drücke ich zu Ihrem witzigen Beitrag gerne den Daumen hoch.

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  • Oktober 15, 2013

    Man rechne mal die Kosten zusammen, die für all das von Ihnen, Frau Feri SP, Geforderte ausgegeben werden müssen:
    für Elternurlaub, Mutterschaftsurlaub, Betreuungsurlaub, Heiratsurlaub, für Feiertage, Ferien, Krankheits- oder Burnout-Absenzen, für Krippenplätze und schulergänzende Warteräume sowie für das entsprechend nötige Administrationsperson​al in Behörden, Buchhaltungen, Überwachungsgremien, Ausbildungsstätten, Rechtsabteilungen, Psycho-Zentren, Reha-Klininken, Küchen und Wickelzimmern.

    Dag​egen sind die Beträge, die der Staat vom Steuerzahler weniger geschenkt erhält, wenn die selbsterziehenden Familien den Wirtschaftsprofit-Fam​ilien gleichgestellt werden, reine Peanuts.

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  • Oktober 15, 2013

    Ich bin auch dafür, dass man Familien welche die Kinder zu Hause durch ihre Mutter erziehen lässt nicht benachteiligt.
    Ein neues Gesetz dafür ist unsinnig.
    Für Fremdbetreuung keine Abzüge, dafür eine höhere Kinderzulage ist die Lösung. (ohne neues Gesetz )

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    • Juli 19, 2021

      Da der Fremdbetreuungs-Abzug​ schon Realität ist, muss halt ein neues Gesetz her.
      Im Übrigen denke ich, dass höhere Kinderabzüge für alle besser wären als höhere Kinderzulagen. Diese müssen nämlich als Einkommen versteuert werden, was evtl. auch wieder zu höheren Steuern führt…

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  • Oktober 15, 2013

    Niemand kann bisher überhaupt etwas von den Steuern abziehen.
    Werktätige​ Eltern können einen Teil der Betreuungskosten vom steuerbaren Einkommen abziehen, genau wie sie auch einen Teil der Fahrtkosten und der Kosten für auswärtiges Essen vom Einkommen abziehen können. Gewinnungskosten nennt man das. Das sind Kosten die man hat, um überhaupt ein Einkommen erzielen zu können.
    Was die SVP nun vorschlägt ist tatsächlich ein Geschenk und kein Abzug von Gewinnungskosten mehr. Denn hier geht es ja nicht mehr um tatsächliche Kosten die von einem tatsächlichen Einkommen abgezogen werden.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Bleuer,
      Ihre Steuerrechtstheorie ist für die Katz, wenn der Souverän die
      SVP-Initiative annimmt. Dann gilt die Entscheidung des Souveräns,
      und das bisher gehandhabte Gesetz erhält eben eine kleine
      Ausnahme, welche ja nicht die erste wäre.

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  • Oktober 15, 2013

    Aber hallo Frau Feri …. was ist an “…erneuten Privatisierung der Betreuungsarbeit” schlecht??? Ist Kinder erziehen jetzt schon keine “Privatsache” mehr soll der Vater Staat die Kinder erziehen … was ist bei Ihnen da durcheinander gekommen??????

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dobler,

      Sie haben ebenfalls eine Wendung aus Frau Feris Exposé
      aufgegriffen,​ die zu denken gibt. Frau Feri sieht in ihren
      Visionen die elende Einrichtung von allgegenwärtigen
      Krippen und Heerscharen von Kindermädchen, wohl
      möglichst durch den Staat, bereits als courant normal.
      Wird ihr Text etwas weniger oberflächlich durchforscht,
      so eröffnen sich uns Aspekte, welche die anderweitig
      bei Vimentis bereits genannte “Staatskinder-Parano​ia” der
      SVP in ein erheblich milderes Licht rückt.

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  • Oktober 15, 2013

    Werden eigentlich in der SCHWEIZ nicht mehr alle Familien gleich gehalten. Wieder eine richtige Links/Grüne Ungerechtigkeit gegenüber den Selbsterzieher, denn auch Reiche und natürlich viele Einwanderer profitieren ! Das ist von mir aus eine Frechheit sondergleichen, denn fürs Ausland ist immer Geld genug vorhanden !!!Darum ein 2 faches JA zur Initiative !

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    • Juli 19, 2021

      Häng wohl davon ab, Herr Meier, was man noch als Familie bezeichnen will.. ! Die klassische ist jedefalls im Hintertreffen und ginge es nach den SP Frauen würde sie wohl eh abgeschafft. Denn wer braucht das schon? Der Egotrip jeder einzelnen, gilt es zu fördern und zu subventionieren! Kindswohl hin oder her.

      Aber, Herr Müller, genau das macht uns das Scheidungsrecht seit 2000 ja vor! In einer Ehe hat Frau keine Pflichten und keine Verantwortung, darf sich aber auf den Schutz ihres Vertrauens in diese Ehe bei der Scheidung verlassen, selbst wenn sie selbst sie nur mit Füssen getreten hat. (Keine Schuldfrage)

      Da muss man sich nicht wundern, wenn diese Anspruchshaltung auch auf den Steuerzahler überschwappt! 😉

      Und das nennen sie auch noch frech, Gleichstellungspoliti​k! Aber wehe eine Frau steht zu ihrer Familie! Dann ist sie das “Heimchen am Herd” das Feindbild Nr. 1 unserer, SP Frauen!

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  • Oktober 16, 2013

    “weil die Steuerpolitik das gleichberechtigte Teilen der Erwerbs- und Erziehungsarbeit erschwert.”

    *lol*​ Tschuldigung, aber das schläg dem Fass den Boden aus! Frau Fery SP.

    Seit wann entscheidet denn die Steurepolitik darüber, dass ein Vater seine Kinder nach der Scheidung nur noch alle 14 Tage sehen darf und KEIN Mitspracherecht mehr hat? Wer sich nach einer Scheidung alleinerziehend schreien will, darf das als Frau, muss es aber nicht! Wie tausende von engagierten Vätern fordern, kann man sich auch nach einer Scheidung, GEMEINSAM und GLEICHBERECHTIGT um die gemeinsamen Kinder kümmern.
    Man muss es nur wollen!

    Aber:

    ​”Die von Frau Feri im letzten Absatz geforderten “Lösungen”
    entspre​chen der typischen Schmieren-Soziologie des Sozialisten:
    Der Einzelne darf, kann und soll sich in eine auch noch so ungünstige
    Lage hineinmanövrieren, wofür dann aber die Allgemeinheit unbesehen
    in jedem Fall dafür zur Verantwortung zu ziehen sei.”

    Wie wahr, wie wahr!

    “Mit dem Geld, das die Initiative kostet, könnten wir schweizweit 60‘000 Krippenplätze schaffen. Das wäre gut investiertes Geld, denn ökonomisch ist es äussert sinnvoll, wenn Frauen arbeiten: Einerseits werden so die Bildungsinvestitionen​ amortisiert, andererseits wird das Armutsrisiko verkleinert. “

    Frau Fery, es geht um unsere Kinder! Es geht um die kommenden Generationen. Von Scheidungsweisen, ADHS-Kindern, zunehmend latent Agressive Mädchen, etc.tec. Es mag ja sein, dass es für den Fiskus und die “Erfolgshungrige” Frau, die ihre Bildung amortisieren muss, (linear oder progesiv?) ökönomisch Sinnvoll sein, die Aufzucht ihrer Kinder Fremden zu überlassen. Im Interesse der Kinder, halte ich die Förderung ihrer ständig proklamierten, neuen Familienmodelle aber def. nicht! Und so geht es vielen in diesem Land. Für die Kinder, eben nicht nur ein ökonomischer Faktor sind.

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  • Oktober 16, 2013

    Dieses Land funktionierte einwandfrei als Mütter Mütter sein durften, ebenso Kinder Kinder sein durften. Die Probleme begannen mit den sog. Emanzen und Quotenfrauen. Die SP scheint hierzulande als Zugpferd prädestiniert um für ihre kläglich versagenden Bürokratien Probleme zu suchen und die eigenen Bürger/Innen bürokratisch zu bewirtschaften, bis dieses Land an die Wand gefahren ist.

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    • Juli 19, 2021

      Bravo Frau Habegger und Danke! Es ist doch an uns Frauen selbst, diesem Genderwahn politisch etwas entgegen zusetzen und leider sind es viel zuwenig Frauen, die wie Sie, unsere Stimme hier vertreten!

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  • Oktober 16, 2013

    Die SVP zeigt wieder mit welchen Linksextremen Ideeen Pfründe einzelner (Abzocker, Grossgrundbesitzer,Ho​he Einkommen, Erbschleicher usw. ) sichern wollen. Nun sollen Steuerzahler nicht nur die Hobbypferdehaltung Vermögender bezahlen, sondern auch noch deren Kindermädchen, oder Schwiegermutter aus dem Osten soll auch noch monetär verwertet werden können.

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  • Oktober 19, 2013

    Wer stellt denn all die vielen Arbeitsplätze heute zwecks Doppelverdienertum zur Verfügung? Man muss sich ja direkt auf die Mafia verlassen, dass es immer genügend davon hat. Ich hege den Verdacht, dass gewisse Arbeitsplätze gestrichen werden, wenn etwas wohlhabendere Mütter zuhause bleiben. Weil wenn diese Frauen nicht arbeiten müssen, wieso sollen es andere? Das Problem hat ihren Haken irgendwo anders als bei der Ökonomie. Der Staat hat bei dieser Reichenbevorzugung ohnehin immer zu wenig Geld.

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  • Oktober 19, 2013

    danke für das Löschen. Frau Nationalrätin. Ich werde aber die Familieninitiative annehmen. Einfach mal um zu schauen, was dann geschieht. Ich schicke sicher keine Kinder in ideologisierte Kinderkrippen. Würde ich nie. Aber ok. SP halt.

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  • Oktober 19, 2013

    Liebe Frau Frei,

    Es ist schon erstaunlich wie Linke Mütter welche die Kinder selber daheim betreuen als Menschen 2. Klasse bezeichnet. Und doch erstaunt es nicht.
    1. beleidigt die SP ja häufig Menschen mit anderer Meinung.
    2. gehts unseren linken nur darum Doppelverdiener heranzuzüchtigen. Denn dies gibt mehr Geld für die Staatskasse und für den Geldbeutel der Linken. Welche dies dann als “Spesen” beziehen. Nicht wahr?

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  • Oktober 20, 2013

    Wer den Teutonischen, Frauenherabsetzenden Ausdruck “Herdprämie” verwendet sagt schon wessen Kind es ist!

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  • Oktober 20, 2013

    Die SVP – Initiative polarisiert und es wird kontrovers diskutiert. Wenn die SP das Geld schon längst abgeschafft hätte, müsste man nicht den ganzen Aufwand für steuerliche Pseudoverbesserungen betreiben. Da hat die SP doch gewaltig versagt. 😉 Jetzt ernsthaft. Ein sehr gut verdienender mit relativ wenig weiteren finanziellen Verpflichtungen (Einkommen 150 000.- ) mit selbsterziehender Frau kann neu gemäss der SVP – Initiative gleichviel v.d. Steuern abziehen wie bei der Fremdbetreung. Ca. 10 000.- wie wenn fremdbetreut wurde. Versteuert wird also nur 140 000.- es steht aber trotzdem 150 000.- zur Verfügung. Die Betreungskosten sind nicht effektiv angefallen. Bei gleichem Einkommen aber Fremdbetreung werden ebenfalls nur 140 000.- versteuert und es steht auch dieser Betrag nach Abzug von Fremdbetreungsgeld zur Verfügung und nicht 150 000.- Eine Prämie für die Selbstbetreuende Familie ist es so eben schon. Sie wird natürlich schon bevorzugt. Die Frage stellt sich: Hat es die Familie mit Selbstbetreung, 150 000.- zur Verfügung stehendem Einkommen UND Steuererleichterung überhaupt wirklich nötig steuerlich zu profitieren? Im Gegenzug gibt es auch ärmere Familien, die selbst betreuen, sie sind froh um eine Steuererleichterung ohne dass wirklich Fremdbetreungskosten anfallen, also eine gewisse Prämie, eben eine Herdprämie, Unwort hin oder her! Damit Gerechtigkeit herrscht, müsste in Abhängigkeit von der Höhe des Einkommens eines oder gesamthaft beider Ehepartner die tatsächliche Höhe der Abzüge ausgestaltet werden.

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    • Juli 19, 2021

      Die allermeisten sind froh wenn sie die Hälte ihres prognostizierten Einkommens haben und da ist es für eine Familie wo der Alleinverdiener Netto 40’000…60’000.- im Jahr verdient schon eine grosse Erleichterung, wenn er einen Familienrabat bekommt!

      Nur wollen das die Linken mit aller Macht verhindern, weil nach deren Meinung der Staat die Kinder erziehen und manipulieren soll, da sind Hausbetreute Kinder im wege!

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    • Juli 19, 2021

      So ist es nicht, Herr Laubacher! Wenn nämlich die selbsterziehende Frau im “Fr. 150’000.–Einkommen-​Haushalt” erwerbstätig wäre, würde der Familie wohl einiges mehr als dieser Betrag zur Verfügung stehen.

      Bsp: Mann Fr. 150’000.-, Frau Fr. 50’000.-, gemeinsames Einkommen 200’000.-, abzüglich Kinderbetreuung Fr. 10’000.- macht 190’000.- steuerbar (=> in Ihrem Beispiel: zur Verfügung).

      Die selbsterziehende Frau verzichtet also auf ein Einkommen von Fr. 50’000.- das sie erzielen könnte, würde sie ihr Kind fremdbetreuen lassen. Die Selbsterzieher-Famili​e hat also unter dem Strich immer noch Fr. 40’000.- weniger zur Verfügung als die vergleichbare Zweiverdiener-Familie​.

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    • Juli 19, 2021

      Markus Laubacher, Sie wissen wohl, wer sich den Fremd – Betreueuungsabzug vorest mal auf Nummer sicher gesichert hat, um sich jetzt mehrheitlich gegen den Eigenbetreuungs – Abzug fürs eigenbetreuende Fussvolk quer zu stellen. Nennen Sie mir die Mitglieder der Räte, die jetzt dagegen sind, die sich nicht in eigener Sache vorerst mit Erfolg durchsetzen konnten. Da gilt auch, das eigene Hemd ist einem immer am nächsten. Ihre Gründe für ein NEIN sind für mich nicht nachvollziehbar.

      B​ringen Sie wenn möglich treffendere Argumente um mich von einem klaren NEIN ab zu bringen..

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    • Juli 19, 2021

      Dacht ich’s doch!

      Heute Mittag/Frau Jacqueline Fehr (SP)/Ihr Nein, sie will Kinderzulagen erhöhen.

      Jetzt erst recht JA zur Familieninitiative!

      – Es geht nicht um die Kinder, sondern um die Mütter in dieser Initiative

      – Als nächster Schritt wird die SP wieder ein Giesskannenprinzip fordern, womit sie die Attraktivität für Zuwanderer und Asylanten noch mehr fördert zu Lasten der Steuerzahler/Innen der Schweiz

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    • Juli 19, 2021

      @ HansP. Grimm. Genau, die untersten Einkommen haben einen grossen Vorteil bei einer Selbsterziehung der Kinder mit der SVP-Initiative. (40-, 50- oder 60 000.-) Sie können einen Abzug machen als reinen quasi Steuerrabatt, ohne dass Fremdbetreungskosten anfallen. Sie verzichten ja auch auf ein Zusatzeinkommen. Es gibt aber höhere Einkommen bei Ehemännern 100 000.- und mehr und die können den gleichen Abzug tätigen, obwohl sie es gar nicht nötig hätten. Mit meinem Artikel wollte ich ausdrücken, dass ab einer gewissen Einkommenshöhe (z.Bsp. ab 120 000.- gar kein Abzug getätigt werden darf bei Selbsterziehung der Kinder. Weil diese es gar nicht nötig haben. So bevorteilt die SVP Initiative ein hohes Ehemann-Einkommen mit einem Steuerrabatt, bei selbsterziehender Ehefrau. Das ist die Kritik von vielen Seiten. Hier muss ein besserer, differenzierter Ausgleich angestrebt werden.

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    • Juli 19, 2021

      @ Hans Knall. Es ist ja logisch, dass wenn eine Frau ein gutes (z. Bsp. ihre angesprochenen 50 000.-) Einkommen zusätzlich zum Mannseinkommen generiert und ihr Kind fremdbetreuen lässt, dann unter dem Strich mehr zur Verfügung hat als eine selbsterziehende Ehefrau, die auf ein Zusatzeinkommen verzichtet. Dafür soll die selbsterziehende Ehefrau ja auch ein wenig entschädigt werden. Nur, hat in ihrem Beispiel diese Familie es überhaupt nötig von einem quasi Steuerrabatt zu profitieren? Sie haben Recht, aus Sicht eines Verzichtes auf Zusatzeinkommen per se, hat die selbsterziehende Familie weniger zur Verfügung. Die selbsterziehende Familie hat aber trotzdem ein Steuerrabatt, weil keine effektiven Betreugskosten anfallen. Sehr ungerecht wird es bei niedrigem Gesamteinkommen von Doppelverdienern. Wir haben aus versch. Gründen immer mehr Workingpoors. Sie können gar nicht, wie bei ihrem hypothetischen Beispiel (200 000.- Doppelverdienst) mit einem sehr viel höheren, durch Selbstbetreung entgangenen, Gesamteinkommen, das durch Doppelverdienst erreicht werden könnte spekulieren, resp. rechnen oder dafür gar auf einen Rabatt pochen, wie es die SVP-Initiative auch für diese Einkommen vorsieht. Bei sehr niedrigen Doppeleinkommen mit Fremdbetreung – weil beide Ehepartner arbeiten MÜSSEN um ein existenzsicherndes Einkommen zu generieren – existiert dann hier bei Annahme der SVP-Initiative kein Steuerrabatt, wie bei den Selbsterziehenden, wo der Mann dann noch unter Umständen ein hohes Einkommen hat, weil sie sich eine Selbsterziehung gar nicht leisten können! Bei den sehr tiefen Doppeleinkommen muss in Höhe des Betreuungsbetrag weniger Einkommen versteuert werden, es steht aber auch nach Bezahlung der Betreuungskosten weniger Einkommen zur Verfügung. Diese tiefen Doppeleinkommen/Worki​ngpooreinkommen ohne eine Chance zur Selbsterziehung , um zu dem Steuerrabatt zu kommen, wären extrem benachteiligt. Die Initiative ist nicht ausgereift!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Laubacher

      die grösste Logik ist, dass es Mächte gibt welche die Schweiz scheibchenweise in den EU-Bürokraten-Komplex​haufen fahren wollen. Ehrlich gesagt, Sie rechne ich dazu.

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    • Juli 19, 2021

      @ Paul Rohner. Es steht nirgends rechtsgültig, dass ab einer Einkommenshöhe von 120 000.- kein Abzug gemacht werden darf. Über die SVP – Initiative ist noch nicht abgestimmt und es ist auch noch nichts in ein definitives Gesetz gegossen. Ich habe den letzten Abschnitt leider falsch formuliert. Ich entschuldige mich für die Verwirrung, die dadurch entstanden ist. Ich wollte mit der Richtlinie 120 000.- folgendes ausdrücken: Es dürften (nicht dürfen, wie ich fehlerhaft geschrieben habe) ab einem Einkommen von 120 000.- eigentlich überhaupt keine Abzüge getätigt werden bei Selbsterziehung UND Fremderziehung der Kinder, weil diese Familien es eigentlich gar nicht nötig haben Abzüge zu tätigen. (um dem angeblichen Argument entgegenzuwirken, Kanton ein riesiges Loch und durch Nichtarbeiten der selbsterziehenden Frauen weitere Steuerausfälle) Diese Steuerausfälle werden nur dann extrem hoch, wenn auch ALLE Einkommen von bereits ca.ab 100 000.- , 200 000.-, 300 000 u. mehr auch von einem Steuerabzug profitieren können. In erster Linie sollten und müssten doch die Einkommen unter 100 000.- mit mehreren Kindern, selbsterziehenden Müttern durch den Steuerrabatt gemäss SVP-Initiative profitieren. Sehr tiefe Doppelverdienereinkom​men wo beide Ehepartner arbeiten MÜSSEN um ein existenzsicherndes Einkommen zu generieren, da hätten allerdings diese Ehepartner ein Nachteil gegenüber Familien mit selbsterziehenden Müttern mit absolut genügenden Einkommen. Sie, die Tiefstlohnfamilien müssen tatsächlich die Fremdbetreuungskosten​ zahlen. Bis zu einer gewissen Einkommenshöhe, wie schon geschrieben nicht auch für alle sehr hohen, macht die SVP-Initiative aber durchaus Sinn, zu einer Entlastung der selbsterziehenden Familie, auch zur Entlastung der selbsterziehenden Familie mit tiefen Einkommen.

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    • Juli 19, 2021

      Aus all meinen oben beschriebenen Gegebenheiten bin ich der Überzeugung, dass die SVP-Familien-Initiati​ve, aber auch die Steuerabzüge für fremdbetreuende Familien aller höheren Einkommen, d.h.Geschäftsnachfolg​er-Ehepaare von etablierten Gewerbe, alle jüngeren Paare aus reichen, besser betuchten neureichen und superreichen Familien etc. die nicht einmal Selbstbetreuungsabzug​ nötig hätten unnötigerweise bevorteilt werden. Möchte aber richtig verstanden werden, die Fremdbetreuung soll nicht durch steuerliche Anreize extrem gefördert werden. Es ist auch wichtig, dass die Mutter bei ihrem Kind ist. Zudem, schon heute fahren immer mehr Frauen, nebst den Männern, ALLEINE in einem Auto zur Teilzeitarbeit und lassen die Kinder in einem Hort. Auch durch den Wahn, alle müssten zu irgend einer Arbeit fahren, auch bedingt durch die “Emanzipation”, hat zu mehr Verstopfung auf den Strassen geführt, nebst der Masseneinwanderung. Die Femdbetreuung soll vielmehr der allein erziehenden Mutter in Notlage mit Steuererleichterung vorbehalten bleiben und der Familie mit tiefsten Doppelverdienst. Ansonsten soll der selbsterziehenden Mutter in einer Familie nur bis zu einer gewissen Einkommenshöhe eine Prämie/Steuerabzug gewährt werden. Für alle anderen ist es nicht nötig. Dss verursacht auch weniger Steuerausfälle.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Laubacher

      es geht in 1. Linie um Mütter bei dieser Initiative.

      Mit einem Nein, stellen Sie sich hinter die Diskriminierung gegenüber einem Teil von Müttern. Ihre Sache, ich werde ein Ja in die Urne legen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Laubacher,

      Nebst dem Lohn, fällt für die Selbsterzieher/in auch die wichtige Altersvorsorge flach! Ein Punkt der ständig vergessen wird! Sie hat finanziel so oder so das nachsehen! Also liegt die Vermutung nahe, dass Selbstererzieher/inne​n dies nicht aus fianziellen Gründen tun, sondern aus Überzeugung! Ihren Kindern zuliebe.
      Das sollte uns als Gesellschaft etwas wert sein, denn NICHTS ersetzt das Elternhaus und Eltern, die da sind!

      Ansonsten müssten Mütter, die zuhause arbeiten, langsam einen Mindestlohn fordern! Und mit 10’000.-/Jahr werden sie sich wohl kaum abspeisen lassen.

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    • Juli 19, 2021

      Naütlich gibt es ein Studium, Herr Selk, oder glauben Sie etwa, die Linken lassen ihre Kinder von Laihen erziehen! 😉

      Kleinkinderzie​herin / Sozialpädagogen / Haushälterin
      sind die Berufsbezeichnungen.

      Der Unterschied ist, beziehen diese Berufsleute, einen Lohn für ihre Tätigkeit, haben sie eine 40h Woche, bezahlte Ferien und eine ausreichende Altersvorsorge!

      So​ gesehen ist jeder Elternteil dumm, wenn sie diese Arbeit gratis machen. Mit und ohne ” Herdprämie” sowieso!

      Und es würde mich nicht wundern, wenn unsere SP Frauen, als nächstes einen Haushaltführungsabzug​ geltend machen, für die Putzfrau. Frau studiert ja schliesslich nicht, um dann niederere Arbeiten zu verrichten. Das rechnet sich ja nicht!;-)

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    • Juli 19, 2021

      Frau Bächli, Herr Selk

      teile Ihre Meinungen vollumfänglich, denn ich weiss zuweilen was mit solch “abgelieferten Kindern” nicht selten geschieht. Am Morgen weiss der Geier wann werden diese aus den Federn gerissen, ab in Kitas, womöglich noch mit Ritalin und anderen Mittelchen “regelkonform” geschustert und wenn’s nicht klappt. Frau Bächli haben Sie bei den “sog. Studierten”, welche die Kinder gerne auch betreuen in solchen Fällen nicht etwas vergessen, Psychologen und Psychiater? Dieser Bereich boomt derzeit enorm, wenn man sich nur ein wenig informiert.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Habegger, ich habe mit meinem Partner seine Kampfscheidung durchgemacht. Ich bin heute, also absolut im Bild! Und was sich mir da abzeichnet, empfinde ich besonders als Frau, als schlicht weg zum kotzen! Pfui Teufel!!!

      Und natürlich haben Sie recht! Am Elend unserer Kinder, stösst sich inzwischen eine ganze Industrie gesund! Nicht nur unsere Quoten-Tanten!

      Das​ sind nur die scheinheiligsten, unter all dennen, die sich auf Kosten der eigegen Kinder “verwirklichen” müssen.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrte Frau Bäcli

      Meiner Meinung nach: Wir haben zuviele solcher Industrien, in immer mehr Bereichen. Die wichtigste “flankierende Massnahme”, wäre meines Erachtens dem Menschenverstand wieder mehr Gewicht zu geben.

      Der Staat/Behörden/Aemter​ hätten die Aufgabe ihre Bürger/Innen zu schützen, nicht diese immer mehr zu bewirtschaften und bevormunden, denke ich.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrte Frau Habegger, sehe ich auch so! Das verherrende ist ja, dass den Menschen die wirklich Hilfe und Unterstützung brauchen, trotzdem nicht geholfen wird. Im Gegenteil, die Unvernuft, der Egoismus wird noch supportet und die Vernunft, hat sich gefälligst “deeskalierend” und “kooperativ” zu verhalten.

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  • Oktober 22, 2013

    Wer sind Sie denn nun? Wenn ich auf Blerim Krasniqi tippe dann erscheint ein ganz anderer Typ, offensichtlich ein Schweizer, der sich wichtig machen will: http://www.vimentis.c​h/bruno_baumgartner/

    Sind Sie nun Bruno Baumgartner oder verarschen Sie alle Vimentis-Leser?
    Mein​e Verachtung sei Ihnen gewiss.
    Das einzige, was mich an Ihrer niederträchtigen Person noch interessieren würde ist, zu welcher Partei Sie sich zählen?

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  • Oktober 22, 2013

    Herr Baumgartner, alias Herr Kasniqi, alias Herr Weder Noch: Also was wollen Sie denn? Das soll ein Experiment sein? Relativ plump und vor allem fies, diesen Leuten gegenüber, die Sie ernst genommen haben!

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  • Oktober 23, 2013

    1. Von Frau Feri würde ich gerne mal wissen, wer hier von ” Herdprämien ” sprach, wann und wo?? Ich halte das nämlich für eine polemische Unterstellung der Gegnerschaft.

    2. In dem man seit 2011 die Fremdbetreuung der Kinder von den Steuern abziehen darf, hat die Partei von Frau Feri eben auch ein Steuergeschenk gemacht. Mit dem Geld dieses Steuergeschenkes, dass nun dem Fiskus fehlt, hätte man auch so manche Krippe erstellen können. Aber bei diesem Steuergeschenk habe ich von der $P nie einen Aufschrei gehört. Steuergeschenk hier und Steuergeschenk da also, aber es ist bei der $P eben nicht das selbe, wenn zwei das gleiche tun.

    3. Die SVP Familien-Initiative vom 24. November 2013 ist nichts als gerecht. Die Krippentarife sind heute derart hoch( pro Kind z.T um die 2200.- pro Monat) dass sich hier vor allem Gut- und Besserverdiener für ihre Kinder einen Krippenplatz leisten können, während Eltern mit weniger Geld auf der Strecke bleiben. Es ist dabei nicht fair, wenn hier gut und besserverdienende Eltern für ihre Krippenkinder noch steuerlich entlastet werde, während viele andere Eltern aus finanziellen Gründen auf die Fremdbetreuung verzichten müssen, sprich gar keine andere Wahl haben, als die Kinder zu Hause zu betreuen, aber deswegen keine Steuerabzüge geltend machen dürfen. Deshalb schafft hier die SVP Familieninitiative einen Ausgleich und sollte unbedingt angenommen werden.

    Meines Erachtens verstösst diese einseitige steuerliche Bevorzugung von Krippenkindern auch gegen die Bundesverfassung und manifestiert Zweiklassenkinder. Die Grundsätze der Allgemeinheit und der Gleichmässigkeit im Steuerwesen sind hier krass verletzt.

    Art. 127 Grundsätze der Besteuerung

    Aber vor allem können hier selbst Ehepaare mit dem heutigen System, die ein steuerbares Jahreseinkommen von 180.000 Franken haben und ihre Kinder in die Krippe schicken, dadurch Steuerabzüge tätigen, was bei so einem hohen Einkommen übertrieben ist, zumal der Schweizer Durchschnittslohn bei rund 6000.- liegt, das oben genante Einkommen aber für einen Ehepartner alleine schon einen Monatslohn von 6900.- ergibt. Das sind eindeutig Besserverdiner die man nicht subventionieren sollte!!

    http://bazonline.​ch/zuerich/stadt/Subv​entionen-fuer-Eltern-​mit-180-000-Franken-E​inkommen/story/137883​00?comments=1

    Au​f der anderen Seite ist es dann unsozial, wenn Wenig- und Geringverdiner keinen Steuerabzug für ihre Kinder erhalten, wenn sie diese selber betreuen ( müssen). Die $P möchte aber an dieser Ungerechtigkeit festhalten, in dem diese gegen die SVP Familieninitiative votiert. Die $P schafft hier Zweiklassenkinder, Steuerungerechtigkeit​ und bestraft Betreuungsmodelle, die nicht nach dem Gusto der $P sind!!

    http://www.pro-sw​issness.ch/2013/10/21​/die-p-als-partei-der​-besser-und-vielverdi​ener/

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    • Juli 19, 2021

      Dann bin ich mal gespannt wie die $P zur Abschaffung der ” Heiratsstrafe ” steht?? Hier geht es auch um milliardenschwere Steuererleichterungen​, aber von der CVP gegoren, wo die $P eigentlich dafür sein müsste, da nicht von der SVP und man selber Steuererleichterungen​ für das Fremdbetreuen macht.

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    • Juli 19, 2021

      Dieselben Kreise kommen lieber mit der Zuckerwatte 10% mehr AHV. Logisch gerade aeltere Menschen lassen sich zuweilen linggen mit faulen Tricks.

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  • Oktober 25, 2013

    JA zur Familieninitiative

    Ein Nein diskriminiert klar Eltern, welche die traditionelle Familienlebensform bevorzugen und bevorteilt Eltern welche Kinder fremdbetreuen lassen/Widerspricht gar dem Bundesrecht:

    BUNDESRECHT

    ​1. Kapitel: Grundrechte

    Art. 8 Rechtsgleichheit

    A​bsatz 2 besagt/ Zitat: Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Lebensform.

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  • Oktober 28, 2013

    hallo,stimmt teilweise.es gibt kindern die brauchen nicht nur die betreung der mutter zu 100% sondern es gibt auch diese kindern die brauchen mal 2 eine betreung, sogar zu 150% oder 200% … usw
    >man braucht nicht die ganze diskution, wenn man schule gäben würde, wo man die schule geschlossen wären und in blockstuden unterrichtet würde.
    >in vielen ländern wo die staatlichen schulen nicht ein gutes schulniveau anbieten, werden die kindern in privatschulen geschickt! (aber selbst die staatliche schulen sind geschlossen institutionen (d.h die kindern bleiben drinnen und dürfen nicht in der stadt oder dorf herum laufen, man hat aber alles drin, von unterschiedliche spiel plätzen bis fussball platz usw.)
    >beispiel von schweizernschule in ausland (privatschulen): die kindern fangen schon um 7:00 oder 7:30 an, klein kindern in der kindergarten 1 und 2, bis mittag; je nachdem mit mittagessen oder nicht, je nach eltern, je nach fall! man hat aber die wahl; weil jede familie andere bedürfnise haben! so kann die mutter 50% arbeiten. dannach bleiben die kindern bis 16:30 in der schule und die mutter kann länger arbeiten.
    allein durch diese massnahmen billionen von muttern bzw frauen dürfen auch was sie gelernt haben in der berufsschulen oder universitäten in der arbeitswelt ausüben! viele familien sind somit nicht angewissen an sozialgeldern von staat.
    die zeiten wo sich die frauen und mädchen nur für den haushalt und die kindern aufzupassen ist in die moderne welt nicht mehr zu erwarten! die schulkosten muss man halt gem. der einkommen beide fairweise festlegen.
    die aktuelle schulsystem in der schweiz ist einfach nur für alle kompliziert und unsummen an geldern kostet!

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  • Oktober 30, 2013
    • Juli 19, 2021

      Herr Selk, das kommt davon, wenn man nur rot/grüne Köpfe wählt!
      Grünflächen, Velowege, Verkehrsstau und Sozidenken! Kann ja keinen wirklich überraschen….

      ​Im Kanton Zürich muss jede Schulgemeinde, Randzeiten- und Mittagsbetreuung anbieten. Keine schlechte Sache, da Beruf und Familie sich mit unseren Stundenplänen halt wirklich nicht zu vereinbaren sind. Ohne zusätzliche Betreuung geht’s halt wirklich nicht.
      Die Preise sind für die Eltern moderat, einkommenabhänig. Wieviel Steuergelder dazufliessen, entzieht sich meiner Kenntnis.

      Aber jede zweite Ehe wird geschieden. Wir können es uns nicht leisten, all diese Ein-Elternfamilien bis zu 16 Jahren voll aushalten zu müssen. Das Scheidugsrecht, wird sich an die realen Verhältnisse anpassen müssen, ergo müssen mehr Frauen ihren Lebensunterhalt nach der Scheidung selbst erwirtschaften. Wir wollen ja auch auf der Elternebe, eine Gleichstellung erreichen! Und das ist den CVP/SP Frauen auch bewusst. In Deutschland bekommen geschiedene Mütter max. 3 drei Jahre persönlichen Unterhalt und dann ist Schluss. Und wir werden diesem Beispiel sicher folgen! Dann müssen wir diesen Frauen aber auch Lösungen anbieten, sie können die Kinder ja nicht im Kühlschrank deponieren.

      Nur, wenn Tagesschulen für Familien, die dieses Angebot nicht brauchen, zum Zwang werden, grenzt das für mich an Kindsenteignung und Zwang zum Doppelverdienner-Paar​. Wir steigern das Bruttosozialprodukt..​.und gehen dafür über die sprichwörtlichen Leichen unserer Kinderseelen. Tolle Zukunft! Arme Kinder!

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Selk, dank dem neuen Scheidunsrecht (2000) hat Frau wenig zu verlieren! Wenn’s nicht klappt, lässt sie sich halt
      “einfach” wieder scheiden. Sie bekommt das Kind, das Auto, das Haus, sein Gehalt! Ausserdem ist längst nicht jede Frau der Meinung, ihr Kind brauche auch einen Vater. Wir dürfen unseren Egoismus grenzenlos ausleben, als Mütter mit “potenten” Ex. Ehe-Männern.

      MeinerMeinung nach, war das ein gravierender Fehler, der unseren Quoten-Emanzen erst den nötigen Aufwind gab. S’Weggli und dä Feufer! Wenn das bei der Scheidung geht, geht’s doch überall… 😉

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