1. Bildung & Forschung

Tagesschulen statt Kampfflieger

Die alten bürgerlichen kal­ten Krie­ger im Na­tio­nal­rat haben vor we­ni­gen Tagen einen ab­sur­den Ent­scheid gefällt. Ab nächstem Jahr soll der Bund jährlich eine Mil­li­arde Fran­ken mehr für die Armee aus­ge­ben und 22 neue Kampf­flug­zeuge kau­fen. Das Volk soll dazu nichts zu sagen ha­ben. Als Fa­mi­lie reibt man sich da die Au­gen. Für sol­ches hat man plötzlich Geld, aber für den Aus­bau der Ta­ges­schu­len sind die Kas­sen leer?

 

Tagesschulen sind in der Schweiz vielerorts Mangelware. Meist wird das fehlende Geld als Grund für den zögerlichen Ausbau angeführt. Doch der Entscheid zum Militärbudget zeigt: Das Geld ist da! Wir müssen es nur noch richtig verwenden. Mit einer Initiative fordere ich deshalb, dass diese eine Milliarde nicht für unnötige Jets zum Fenster hinaus geschmissen wird, sondern den Kantonen für den Ausbau der Tagesschulen zur Verfügung steht. Die Ausbildung unsere Kinder ist für mich eine weit vordringlichere Aufgabe als der Ausbau der Armee. Zumal alle von Tagesschulen profitieren können:

  • Tagesschul​en beruhigen den Tagesablauf der Kinder, fördern den Gemeinsinn und erleichtern das Lernen auf allen Leistungsstufen. Das heutige Hin und Her zwischen Schule, Elternhaus, Musikstunde und Sportclub schafft Tagesabläufe nach dem Muster des Zappens. Kaum je können die Kinder verweilen. Die Tage sind lang und damit bleibt wenig Zeit für wirkliche Musse. Tagesschulen haben einen viel ruhigeren Rhythmus und verkürzen die Tage.
  • Tagesschulen vereinen Bildung und Betreuung und stärken damit die Beziehung zwischen den Lehrerinnen/Lehrern und den Schülerinnen/Schülern​.
  • Tagesschulen entlasten die Lehrkräfte. Der aufgesplittete Betrieb erschwert die Koordination und benötigt immer mehr bürokratischen Aufwand. Ganztagesschulen sind klarer organisiert und bieten mehr Raum und Ruhe.
  • Tagesschulen ermöglichen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Tageschulen ermutigen jungen Paare, sich auf das Abenteuer Kind einzulassen und haben mutmasslich einen positiven Einfluss auf die Geburtenrate.
  • Tagess​chulen stärken den Standort Schweiz. Regionen ohne Tagesschulen haben zunehmend Mühe, internationale Fachkräfte zu gewinnen, sich mit ihren Familien dort niederzulassen. Das erhöht den Siedlungsdruck auf die städtischen Zentren und schwächt die Regionen.
  • Tagesschul​en machen unser Land kinder- und familienfreundlicher.​

 

Remo Largo, Kinderarzt und Autor zahlreicher Bücher zu Erziehungs- und Bildungsfragen, stellt in einem kürzlich erschienen Artikel fest, dass in der Schweiz gegenwärtig 1,1 Millionen Kinder fehlen. Ohne diese Kinder werden wir grösste Schwierigkeiten haben, das Gleichgewicht zwischen den Generationen zu halten. Konkret stellt sich die Frage, wer künftig die Pflege der älteren Menschen übernimmt oder wie die gesellschaftsnotwendi​gen Arbeiten erledigt werden können.

 

Die Antwort von Remo Largo ist klar und überzeugend: Entweder wir investieren in eine kinderfreundliche Zukunft oder wir lassen noch mehr Einwanderung zu. Ich schlage vor, dass wir uns das erste Ziel vornehmen. Und um kinder- und familienfreundlicher zu werden, müssen wir den Kindern mehr Raum in unserem Leben geben:

  • mehr zeitlichen Raum durch eine Elternzeit und familienfreundliche Arbeitsbedingungen
  • m​ehr räumlichen Raum durch gut geführte Kindertagesstätten und Tagesschulen
  • mehr finanziellen Raum durch eine zukunftsorientierte Gewichtung unserer Staatsaufgaben.

 

Armee oder Tagesschulen: Das Parlament legt jedes Jahr fest, wie unsere Steuergelder auf die einzelnen Aufgaben aufgeteilt werden. Am 23. Oktober wird es neu gewählt. Nehmen Sie teil!

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Comments to: Tagesschulen statt Kampfflieger
  • September 20, 2011

    Frau Jacqueline Fehr SP
    Mir tun die kleinen Kinder immer leid, wenn ich sie halb verschlafen am Morgen um 06:00 zusammen mit den Müttern sehe, auf den Bus zu gehen.

    Da finde ich den Begriff Familie, ein Elternteil ist zu Hause und sorgt für die Kinder, sehr viel humaner.

    Und vieleicht noch etwas, ich erziehe meine Kinder lieber selber, als X welchen Weltfremden Personen anzuvertrauen, welche irgendwelchen weltfremden Ideologien hinterherrennen. Man konnt ja vor noch nicht so langer Zeit sehen, zu was das führt, wenn braun geleidete Kinder in^rgend welchen Verrückten Ideologien ausgesetzt werden. Schlussendlich glaubten die dem Führer sogar.

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    • September 21, 2011

      Genau so, Herr Nabulon!
      Aber heute wird die Verantwortung der Erziehung eben gerne delegiert und die Kinder als Ersatz mit Billigspielsachen zugemüllt! Da die Eltern ihre Kinder nur Abends sehen, müssen die armen Seelen bis mitten in der Nacht auf bleiben, man will ja was von ihnen haben! Und morgens in aller Herrgottsfrühe werden sie dann aus dem Schlaf gerissen, wo sie dann Herrn Nabulon begegnen!

      Ein Schelm ist wer sich dabei böses denkt!

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  • September 21, 2011

    Sehr geehrte Frau Fehr

    In der Diskussion ums Staatsbudget würde ich in eine ähnliche Richtung ziehen wie Sie. Doch in einer Demokratie gibt es bekanntlich verschiedene Meinungen, welche alle zu respektieren sind. Gerade beim Budget sind Kompromisse zu suchen. Da Geld teilbar ist, kann man auch immer eine Lösung finden, welche ein gut verteiltes Murren hinterlässt.

    Offen​sichtlich sind Verknüpfungen der Finanzierungsfrage von grundverschiedenen Bereichen in der Bevölkerung wenig gefragt. Sie sehen das, Frau Fehr, nicht zuletzt an Ihren nur ca. 40% Zustimmung. Auch ich selbst musste da hinzulernen. Sind wir ehrlich: Eigentlich haben Tagesschulen mit der Beschaffung von Militärflugzeugen nichts zu tun!

    Betrachten wir zuerst die Ihnen am Herzen liegenden Tagesschulen. Wie Sie selbst schreiben, ist mit deren Einführung unter anderem ein Einfluss auf die Geburtenrate zu erwarten. Diese ist langfristig für die Entwicklung eines Volkes von sehr grosser Bedeutung. Bei den europäischen Staaten ist eindrücklich zu beobachten, dass eine familienfreundliche Politik die Geburtenrate stark erhöhen kann. So ist auf folgender Karte leicht zu erkennen, dass Frankreich viel kinderfreundlicher ist als das benachbarte Deutschland. Die Schweiz hat im internationalen Vergleich eine mittelgrosse Geburtenrate. http://www.bernerschach.ch/G​eburtenrate.pdf Da wir zur Zeit ständig älter werden und eine Zuwanderung aus andern EU-Staaten und langfristig aus Afrika zu beobachten ist, haben wir eine akzeptierbare Geburtenrate. Die mathematischen Überlegungen eines Kinderarztes sind nicht so erschreckend, wie das auf den ersten Blick aussieht. Natürlich erlebt die Schweiz zur Zeit eine Blutauffrischung aus all den Einwanderungsländern.​ Doch das ist eine Entwicklung über mehrere Generationen und hat auch positive Seiten. Wichtig für uns ist eine gute Integration der verschiedensten Einwanderer. Auch wenn ich für die Einführung von Tagesschulen bin, kommen wir wohl kaum darum herum, im Bildungswesen insgesamt auch in Zukunft kostenbewusst zu denken.

    Zum Thema Militärausgaben folgt später ein zweiter Beitrag.

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  • September 21, 2011

    Waffen sind uns leider wichtiger als Kinder!

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    • September 24, 2011

      Das sagt gerade der richtige, der lieber die Kinder in den Hort sperrt und das Kind sich hält statt hat!

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    • September 25, 2011

      Warum Dani?
      Ich habe zwei Jungs, die sind solidarisch und machen ihr Militärdienst und haben auch jeder ein Waffenerwerbsschein!

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  • September 22, 2011

    Sehr geehrte Frau Fehr

    Entsetzt schreiben Sie: „Die alten bürgerlichen kalten Krieger im Nationalrat haben vor wenigen Tagen einen absurden Entscheid gefällt. Ab nächstem Jahr soll der Bund jährlich eine Milliarde Franken mehr für die Armee ausgeben und 22 neue Kampfflugzeuge kaufen. Das Volk soll dazu nichts zu sagen haben.“

    Ich sehe das gleich wie Sie, Frau Fehr. Mit der Aufstockung des Armeebudgets um jährlich eine Milliarde Franken habe ich Mühe. Selbst der uns allen bekannte Sicherheitsexperte Prof. Kurt R. Spillmann schreibt: „Mit dem Wegfall einer potenziellen Kriegsfront in direkter Nachbarschaft, wie sie 500 Jahre bestanden und unser Denken tief geprägt hatte, entfiel der eigentliche Angelpunkt der bisherigen sicherheitspolitische​n Strategie der Schweiz.“ In seinem Beitrag im Tagesanzeiger beschreibt er unsere heutige Militärpolitik als „Folklore oder Augenwischerei“. http://www.tagesanzeiger.ch/​schweiz/standard/Illu​sion-der-autonomen-La​ndesverteidigung/stor​y/19994448 Wie unsinnig unsere heutige Sicherheitspolitik ist, zeigt auch Blattmanns Gefahrenkarte, welche allgemein zu Kopfschütteln Anlass gab. Eigentlich ist sie gar nicht falsch. Sie zeigt uns klar auf, für welche Bedrohungen unsere heutige Armee geschaffen wurde. So wird endlich sichtbar, dass unsere Sicherheitspolitik aus der Welt Mitte des vergangenen Jahrhunderts stammt: http://www.tagesschau.sf.tv/​Nachrichten/Archiv/20​10/03/14/Schweiz/Kopf​schuetteln-ueber-Gefa​hrenkarte-von-Armeech​ef-Blattmann

    Doch die Meinungen in Regierung, Parlament und im Volk gehen stark auseinander. So gibt es Bürger, welche Angst haben, die sich verstärkenden sozialen Unruhen in Griechenland könnten wie eine ansteckende Krankheit ganz Europa und schliesslich auch die Schweiz erfassen und zu chaotischen, nicht mehr beherrschbaren Zuständen führen. Wie da unsere Panzer, unsere Artillerie und unsere Kampfflugzeuge eingesetzt werden sollten, ist mir ein Rätsel. Gewarnt wird auch vor einem Angriff von islamischen Ländern und es gibt Bürger, welche Angst haben, „unser Reichtum“ werde uns von ärmeren Ländern gestohlen. Vermehrt erhalte ich auch den Eindruck, unsere Armee sei so etwas wie die Freiheitsstatue in New York. Sie wird zu einem Symbol unserer Selbständigkeit in einem uns unter Druck setzenden vereinigten Europa.

    Gerade dieser letzte Punkt könnte ein Grund sein, weshalb sich in unserem Volk wieder vermehrt die Bereitschaft zu höheren Armeeausgaben ausbreitet. Ich und sicher auch viele ähnlich denkende Bürger sind bereit, sich einer Volksmehrheit zu fügen, jedoch nicht den von Ihnen, Frau Fehr, genannten „alten bürgerlichen kalten Krieger im Nationalrat“. Dass die Beschaffung neuer Kampflugzeuge vors Volk gezogen und eine Volksabstimmung durchgeführt werden soll, wie das bei den F/A-18 der Fall war, wäre eine mögliche Notlösung. Doch eigentlich sind solche Volksabstimmungen Früchte eines überbordenden Demokratie-Verständni​sses und stellen weltweit ein einmaliges Kuriosum dar.

    Die Meinungen zur zukünftigen Aufgabe unserer Armee gehen stark auseinander. Weder der Bundesrat noch das Parlament können heute Entscheidungen treffen, welche die erforderliche politische Unterstützung haben. Nur eine Armee hinter der das Volk steht, hat Zukunft.

    Meine Idee ist, dass unsere direkte Demokratie für den Armeeaufwand einen Rahmen setzen sollte. Hier ein diskutierbarer neuer Artikel in der Bundesverfassung.

    Art. 58a Gesamtbudget der Armee
    (1) Das Volk legt alle 10 Jahre in einem Urnengang fest, ob die jährlichen Armeeausgaben erhöht, gesenkt oder gleich bleiben sollen.

    (2) Das Parlament bestimmt das Mass der dem Volk vorzuschlagenden Budgetänderungen.

    (3) Das Parlament kann in einer akuten Bedrohungslage zusätzliche Armeeausgaben beschliessen.

    Hier noch zur Information der bestehende und zu ergänzende

    Art. 58 Armee
    (1) Die Schweiz hat eine Armee. Diese ist grundsätzlich nach dem Milizprinzip organisiert.

    (2) Die Armee dient der Kriegsverhinderung und trägt bei zur Erhaltung des Friedens; sie verteidigt das Land und seine Bevölkerung. Sie unterstützt die zivilen Behörden bei der Abwehr schwerwiegender Bedrohungen der inneren Sicherheit und bei der Bewältigung anderer ausserordentlicher Lagen. Das Gesetz kann weitere Aufgaben vorsehen.

    (3)Der Einsatz der Armee ist Sache des Bundes.

    Wir müssen uns das Vorgehen bei der Abstimmung so vorstellen:
    Alle 10 Jahre legt der Bundesrat sein überarbeitetes Konzept für die in nächster Zukunft geltende Sicherheits- und darauf aufbauend Armee-Politik vor. Er schätzt das dazu notwendige Armeebudget. Gleichzeitig zeigt er auf, wie die Armee mit dem bisherigen Budget in Zukunft aussehen würde. Und schliesslich zeigt er auch noch, was die Konsequenzen einer Herabsetzung des bisherigen Budgets wären.
    Das Parlament diskutiert dann diese drei Varianten und nach allfälligen Nachbesserungen sind sie von den beiden Räten zu genehmigen.
    Bei der Volksabstimmung geht es jetzt nur noch darum, unter den drei zur Diskussion stehenden Budgetvarianten auszuwählen.

    Hinte​r einer so abgestützten Armee können wir Bürgerinnen und Bürger für die kommenden 10 Jahre wirklich stehen. Auch dann, wenn wir uns dem Mehrheitsentscheid fügen müssen.

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    • September 22, 2011

      Der Abstimmungsmodus sollte, wie auch in allen andern Abstimmungen mit drei zur Diskussion stehenden Varianten, logisch korrekt durchgeführt werden:

      (1) Würden Sie, falls die jährlichen Armeeausgaben verändert werden sollen, diese um . . . Fr. erhöhen oder um . . . Fr. senken? (gewünschte Lösung ankreuzen)

      (2) Falls die Erhöhung mehr Stimmen kriegt: Möchten Sie die heutigen Armeeausgaben erhöhen? (Ja/Nein)

      (3) Falls die Senkung mehr Stimmen kriegt: Möchten Sie die heutigen Armeeausgaben senken? (Ja/Nein)

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  • September 22, 2011

    Die heutigen Politiker haben keine Ahnung mehr was Aufgaben des Bundes und was der Kantone bzw. der Kommunen ist.

    Wenn der Bund sich immer mehr in die Kantonsangelegenheite​n mischt, bin ich dafür, dass der Kt.Zürich sich überlegt ob er noch im Bund bleiben will!

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  • September 22, 2011

    Frage:
    Gibt es Länder in unserer Nachbarschaft die sich in Kriegshandlungen befinden?

    Vor Jahren war man der Meinung, dass kein europäischer Staat kriegshandlungen unternimmt.

    Stimmt das heute noch?

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    • September 22, 2011

      Ja, unsere Nachbarländer D, F, I nehmen an Kriegshandlungen teil, u.a. in Afghanistan und Lybien, vorher in Serbien. Jeweils in Form eines Angriffs-, nicht Verteidigungskrieges.​

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    • September 22, 2011

      Ja, die ach so friedlichen Länder kriegerlen ein bisschen in der Ferne, die Bürger gewöhnen sich so langsam dass doch nicht wenige im Sarg nach hause kommen.

      Wenn das Volk an Kriege und die Toten gewöhnt ist, ist die Hemmschwelle für neue Abenteuer nicht mehr all zu gross und kleine Nachbarländer bei denen risikolos etwas zu holen sind schnell mal überfallen.

      Darum ist es auch heute noch wichtig, dass alle wissen, dass man hier nichts umsonst bekommt! Abschreckung ist auch bei Freunden gut, so kommen sie erst gar nicht auf den Gedanken die Kavallerie vorbei zu schicken!

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    • September 24, 2011

      Guten Tag Herr Grimm
      Im Moment braucht es keine Kavallerie! Mit etwas Hehlerei und Kleingeld erreicht man heutzutage fast mehr! 🙂

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  • September 22, 2011

    Sind Tagesschulen gut für die Kinder?

    Es hängt von der Familienstruktur ab:
    Für Kinder die sonst unbeaufsichtigt auf der Strasse herumhängen würden, ist die Tageschule optimal.
    Für Kinder die einen festen Platz an einem Mittagstisch haben bei Eltern, Grosseltern oder sonstwo sieht es anders aus. Das gemeinsame Mittagessen ist wichtig, denn es stärkt die Familienbande, weil, wie sie richtig schreiben, die Familien am auseinderfallen sind.

    Wir müssen realistisch sein. Wir leben nicht in einer heilen Welt mit Mama, Papa, Kinderlein. Viele Kinder haben enorm schwierige familiäre Startbedingungen. In solchen Fällen sind Tagestrukturen eine gute Ergänzung. Sie sind jedoch ein miserabler Ersatz für eine stabile Familie.

    Wenn Tagesstrukturen, dann muss es für die Eltern möglich sein ihre Kinder am Familientisch zu versammeln, ganz klassisch. Leider geht die Entwicklung vielerorts dahin, dass mit der Einführung der Tagesschule die Mittagspause verkürzt wird. In einer Stunde ist ein Mittagessen inklusive Schulweg im Rahmen der Familie meistens unmöglich. Und auch wenn die Zeit ausreicht, stimmen die Stundenpläne der Kinder häufig nicht überein. Das bedeutet, dass ein Kind kommt, wenn das andere bereits wieder geht. Die Tagesschule leistet in diesen Fällen einen Beitrag zur Zerstörung gesunder Familienbande.

    Wen​n schon Tagesschule, dann muss es für die Kinder möglich sein die Tagesschule nicht zu besuchen!

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  • September 22, 2011

    Warum sollen Kinderkrippen oder Tagesschulen so kinderfreundlich sein?

    – die Kinder müssen weiss Gott nicht wann am morgen schon aufstehen, damit sie dann in die Kindertagesstätte bzw. die Tagesschule gekarrt werden können. Wer weiss, wie lange es dauert, bis ein Kind am morgen anzogen und gefütter ist, kann sich auch in etwas vorstellen, wann die Kinder aus dem Bett MÜSSEN, damit sie um 7.00 im Bus oder Auto sitzen.

    – Die Kinder werden von Lehrern/Innen und Aufsichtspersonen fremdbetreut, es sind viele Kinder da, niemand kann besonders auf die individuellen Bedürfnisse eines Kindes eingehen

    – die Eltern verpassen wichtige Entwicklungsschritte ihrer Kinder und können keine richtige Vertrauensbasis aufbauen.

    – Die Erziehung der Kinder wird voll und ganz den Lehrern/Innen und Aufsichtspersonen überlassen – ganz im Sinne der politischen Linken, die dadurch schon ganz früh den Kindern den “richtigen” Weg weisen kann, damit sie später die “richtige” Parteil wählen – so, wie es früher im Ostblock gehandhabt wurde – Gehirnwäsche und Konditionierung von anfang an… da könnte man doch gleich staatlich finanzierte Internate bereit stellen.

    Nachdem jetzt schon in verschiedenen Blogs betont wurde, wie wichtig ein intaktes Zuhause für ein Kind ist, verstehe ich den Wunsch, Kinder gleich ganztags irgendwohin abzuschieben, ganz und gar nicht. Ich kenne viele Beispiele, bei denen sich die Mütter abwechseln in der Kinderbetreuung, währenddem die anderen arbeiten gehen. Oder dann gibt es auch noch sogenannte Tagesmütter. Alles besser, als sein Kind in eine kalte und anonyme Kinderkrippe oder Tagesschule abzuschieben.

    Zita​t: Erwachsene Eltern erzieht endlich Eure Kinder wieder und seit dazu noch ein gutes Vorbild.

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    • September 22, 2011

      Genau so wie im Ostblock, wie in Frankreich, wie in Dänemark, wie in Schweden, wie in Finnland, wie Holland, wie in Belgien, wie in Australien, wie in den USA, etc…

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    • September 22, 2011

      Danke für ihren guten Beitrag, ich bin ganz ihrer Meinung! Nur sehen das die Feministischen Politikerinnen nicht, dass heisst, sie wollen das nicht sehen und versuche mit aller Gewalt die Normale Frau um zu erziehen in dem man das wohl der Kinder übergeht und die Mutter und Hausfrau, die, die wichtigste Stütze in der Gesellschaft ist, Degradiert!

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    • September 24, 2011

      Ja, die Mütter sollen die Kinder zuhause betreuen (SVP: Mütter an den Herd!). Deren Stelle wird dann entweder nicht besetzt (–> Stellenabbau) oder man sucht im Ausland (–> Immigration).
      Was wollt ihr, den Fünfer oder das Weggli?

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    • September 27, 2011

      Pirmin Estermann

      Man könnte auch mal so sozial sein und unseren Arbeitslosen und Ausgesteuerten mal einen Job lassen. Oder darf man diese nicht der Sozialindustrie entreissen?

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    • September 27, 2011

      Problem ist nur, dass Sie einen arbeitslosen Banker nicht als Lokführer einsetzen können.
      Darf ich bei der Gelegenheit noch auf die offene Frage betr Spenden an die SVP erinnern.

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  • September 22, 2011

    Gut Tagesschulen, und die Frage, wofür?
    – Es stellt sich die Frage, was die Mütter und Väter arbeiten sollen, nachdem man die Kinder in die Tagesschule abgibt.
    – Das würde also heissen, Wir müssen noch genügend Jobs schaffen, oder aber wiederum Jobs an, darf man schreiben an Schweizerinnen und Schweizer zurückgeben?
    – Es müssten Jobs sein mit welchen wir das BIP stärken können, also sinnvolle Produktionen und so, auch etwas für Angestellte die eine etwas einfachere Bildung haben.
    – Nicht gut wäre, nach mustern einer EX DDR und Konsorten einfach so eine Planwirtschaft zu betreiben, auf die Halde zu produzieren.
    Ander Lösungen als Tagesschulen:
    – Den Konsum etwas zurücknehmen, es muss ja nicht unbedingt eine Luxus Leasing Karre sein, die sich eigentlich eine normale Familie gar nicht leisten kann, ohne eben dass es Stress gibt, die Frau auch arbeiten gehen MUSS, Scheidung und dann MUSS die Frau schon wieder arbeiten gehen.
    – Gut, man möchte ja 5 bis 6Wochen Ferien, und auch das kostet so viel Geld, vor allem wenn man diese Ferien in der Schweiz verbringen möchte, fast unbezahlbar, oder eben wieder auf Pump.
    – Ein weiteres grosses Problem, die teuren Wohnungen, verursacht durch die BVG, Pensionskassen, findet man günstigeren Wohnraum, braucht man den teuren ÖV, der Jahr um Jahr teurer wird. Trotzdem rentiert der ÖV nicht wirklich.
    – So hinterherhinken tun die Krankenkassen, es heisst gemäss Saldo oder K-Tip, dass bereits 120‘000 Personen sich diese Krankenkasse nicht mehr leisten können, weil die Prämien zu teuer sind.

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  • September 22, 2011

    Frauen fördern statt Emanzen.

    Die feministischen Politikerinnen, sind einfach nicht in der Lage zu Anerkennen, das es noch echte Frauen gibt die, für ihre Familie Dasein Wollen, den Kinder Liebe und Geborgenheit geben. Wir sollten den Familien mehr Beachtung schenken als den Kriminellen. Dies hätte sogar Präventive Wirkung, aber eben, man Beherberg ja lieber Scheinasylanten und Kriminelle Ausländer die uns noch auf der Tasche liegen!

    Und Noch was, Die Aussage, Tagesmütter können die Mütter Problem los ersetzen, ist nicht nur eine unglaubliche Beleidigung sonder noch eine eiskalte Lüge!

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    • September 23, 2011

      Und Rechtsbürgerliche wollen nicht anerkennen, dass viele arbeiten wollen. Abgesehen davon ist die arbeitende Frau für den Staat ein Gewinn. Jede Frau die zuhause bleibt ist für den Staat ein Verlustgeschäft:
      – Kosten für die Ausbildung verloren
      – weniger Steuern
      – Sozialhife bei Scheidung
      – geringere Beiträge AHV, IV, ALV

      Natürlich muss noch die Frau am Arbeitsplatz ersetzt werden, dass heisst: ein Ausländer wird geholt. Nichts gegen AUsländer, aber wir vetreiben da die eigenen Leute vom Arbeitsplatz.

      In anbetracht dessen ist die Hilfe für die Familien bescheiden.

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    • September 23, 2011

      Grüezi Herr Meier

      Die Eltern stehen vor der Entscheidung: Kinder oder Karriere? Wie dies gehandhabt wird, ist Sache der Entscheidungsträger. Aber wer das Gefühl hat, die Kinder schnell abschieben zu wollen – das ist nicht in Ordnung. Ich denke, das ist es, was die rechtsbürgerlichen damit sagen wollen. Zumindest verstehe ich da so.

      Ihre Darstellung des Verlustgeschäftes scheint mir sehr einseitig. Wenn dies so ein wahnsinniges Verlustgeschäft ist, wie erklären Sie sich denn die steigende Verschuldung über die Jahre hinweg?

      Hier finden Sie Statistiken: http://www.efd.admin.​ch/dokumentation/zahl​en/00578/01051/index.​html?lang=de&download​=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU​042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZ​pnO2Yuq2Z6gpJCDdIR8g2​ym162epYbg2c_JjKbNoKS​n6A–

      Ausländerers​atz: Auch hier dürfen Sie zurückschauen, als wir weniger Frauen am Arbeitsplatz und zudem auch weniger Ausländer hatten.

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    • September 23, 2011

      Herr Meier, ich verstehe das sie als Hausmann so denken, habe auch kein Problem damit!!

      Das eine Arbeitende Frau ein Gewinn für den Staat ist, ist klar. Ja er ist sogar angewiesen darauf, denn er braucht bei der linken Politik die zweite kraft derer er schröpfen kann. Den der Staat verschleuder so viel Geld in Sozialwerke, Asylanten, Kriminelle usw.

      Es ist schon interessant wie sich die Linken für die Minderheiten einsetzt, aber nur dort wo sie Profitieren und linke Pösteli generieren können

      Wo ist denn da der Frauen Power? Die Frau für die Frau? Der Frauenpower ist rein Feministisch ausgelagert. Die waren Frauen werden im Stich gelassen, die Emanzen setzen sich nur für die Männer Kopi ein!

      “Jede Frau die zuhause bleibt ist für den Staat ein Verlustgeschäft” Dieser Satz Herr Meier ist gerade zu Frauenverachtend und zeigt auf, in was für eine unmenschliche Umgebung sie Aufgewachsen sein müssen.

      Das höchst gut dass der Mensch besitzt, ist seine Mutter! Eine Mutter die für das Kind da ist, Liebe und Geborgenheit gibt. Das sind die Eckpfeiler für das Zwischenmenschliche Verständnis.

      Kinde​r die in der Früh aus dem Bett gerissen werden, die Hektik der überforderten Mutter statt liebe erfährt, dann noch abgeschoben in ein Hort, wo es auf sich selber und seine Ellenbogen angewiesen ist, statt Geborgenheit zu erfahren. So Wundert’s mich nicht, dass wir so viel Kampftinker und Randalierer haben, denn sie sind sich nur eins gewohnt, Ellenbogen raus und Egoist zu sein!

      “Ausbildung​skosten Verloren”
      Blödsinn,​ Meine Frau hatte vor den Kinder einen Job und nach den Kinder einen Job. Ab den 12 Lebenjahren des Jüngsten Kindes, konnte meine Frau sich noch weiterbilden und so noch Qualifizierter in die Arbeitswelt zurück kehren.

      „weniger Steuern“
      Für was immer mehr steuern? Endlich mal lernen mit Geld umzugehen. So dass wir auch leben können und echte Lebensqualität geniessen und nicht nur zum Arbeiten für den Staat und das Goldige Käfig unser Leben geben!

      „Sozialhi​lfe bei Scheidung“
      Die Sozialhilfe bei Scheidung würde sich massiv senken, würde man die Familien unterstützen, günstigen Wohnraum Schafen und somit Lebensqualität erhöhen!

      “geringe​re Beiträge AHV, IV, ALV”
      Statt Fette Boni müssten halt die Firmen ihren Beitrag leisten und da gäbe es noch weit mehr Optionen.

      Die Kosten die, die Familien erzeugen, wie sie es unterstützen sind meiner Meinung nach um vieles höher. All die Therapien, Jugend- Betreuung, all die Sozial- Pösteli, dauernd diese Randalierer und Sachbeschädigungen, Gewalt an Menschen usw.

      Nein Herr Meier, i ch weiss ja nicht was sie schönreden wollen, oder ob sie nur ihr Gewissen beruhigen wollen. Aber sie sind auf dem Holzweg. Die Mehrheit der Frauen möchte zu Hause sein mit ihrem Nachwuchs. Ansonsten müssten die Emanzen nicht dauernd fordern das man die Quoten einführen müsse. Es hätte dann nämlich genug Frauen und genug Qualifizierte Frauen.

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  • September 23, 2011

    Herr Meier, ich verstehe das sie als Hausmann so denken, habe auch kein Problem damit!!

    Das eine Arbeitende Frau ein Gewinn für den Staat ist, ist klar. Ja er ist sogar angewiesen darauf, denn er braucht bei der linken Politik die zweite kraft derer er schröpfen kann. Den der Staat verschleuder so viel Geld in Sozialwerke, Asylanten, Kriminelle usw.

    Es ist schon interessant wie sich die Linken für die Minderheiten einsetzt, aber nur dort wo sie Profitieren und linke Pösteli generieren können

    Wo ist denn da der Frauen Power? Die Frau für die Frau? Der Frauenpower ist rein Feministisch ausgelagert. Die waren Frauen werden im Stich gelassen, die Emanzen setzen sich nur für die Männer Kopi ein!

    “Jede Frau die zuhause bleibt ist für den Staat ein Verlustgeschäft” Dieser Satz Herr Meier ist gerade zu Frauenverachtend und zeigt auf, in was für eine unmenschliche Umgebung sie Aufgewachsen sein müssen.

    Das höchst gut dass der Mensch besitzt, ist seine Mutter! Eine Mutter die für das Kind da ist, Liebe und Geborgenheit gibt. Das sind die Eckpfeiler für das Zwischenmenschliche Verständnis.
    Kinder die in der Früh aus dem Bett gerissen werden, die Hektik der überforderten Mutter statt liebe erfährt, dann noch abgeschoben in ein Hort, wo es auf sich selber und seine Ellenbogen angewiesen ist, statt Geborgenheit zu erfahren. So Wundert’s mich nicht, dass wir so viel Kampftinker und Randalierer haben, denn sie sind sich nur eins gewohnt, Ellenbogen raus und Egoist zu sein!

    “Ausbildung​skosten Verloren”
    Blödsinn,​ Meine Frau hatte vor den Kinder einen Job und nach den Kinder einen Job. Ab den 12 Lebenjahren des Jüngsten Kindes, konnte meine Frau sich noch weiterbilden und so noch Qualifizierter in die Arbeitswelt zurück kehren.

    „weniger Steuern“
    Für was immer mehr steuern? Endlich mal lernen mit Geld umzugehen. So dass wir auch leben können und echte Lebensqualität geniessen und nicht nur zum Arbeiten für den Staat und das Goldige Käfig unser Leben geben!

    „Sozialhi​lfe bei Scheidung“
    Die Sozialhilfe bei Scheidung würde sich massiv senken, würde man die Familien unterstützen, günstigen Wohnraum Schafen und somit Lebensqualität erhöhen!

    “geringe​re Beiträge AHV, IV, ALV”
    Statt Fette Boni müssten halt die Firmen ihren Beitrag leisten und da gäbe es noch weit mehr Optionen.

    Die Kosten die, die Familien erzeugen, wie sie es unterstützen sind meiner Meinung nach um vieles höher. All die Therapien, Jugend- Betreuung, all die Sozial- Pösteli, dauernd diese Randalierer und Sachbeschädigungen, Gewalt an Menschen usw.

    Nein Herr Meier, i ch weiss ja nicht was sie schönreden wollen, oder ob sie nur ihr Gewissen beruhigen wollen. Aber sie sind auf dem Holzweg. Die Mehrheit der Frauen möchte zu Hause sein mit ihrem Nachwuchs. Ansonsten müssten die Emanzen nicht dauernd fordern das man die Quoten einführen müsse. Es hätte dann nämlich genug Frauen und genug Qualifizierte Frauen.

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  • September 25, 2011

    Ich bin froh das hier in der Schweiz noch Leute gibt die anders denken. Hier in den United States, wo ich jetzt lebe, muss ich leider regelmässig Flüche auf mich hören, wenn ich etwas gegen die Armee sagen. Dabei dieser ganze Krieg er bringt nur Leid und Tote

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    • September 25, 2011

      Das US-Militär, das Angriffskriege führt und täglich Zivilisten umbringt, lässt sich überhaupt nicht mit der Schweizer Verteidigungsarmee vergleichen!

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    • Oktober 1, 2011

      Es ist richtig, wenn man Sie korrigiert, wenn Sie die Armee kritisieren. Die Armee und ihre Angehörigen sind nicht diejenigen, die für den Krieg verantwortlich sind, sondern die Politiker. Es sind die Kriegstreiber Bush und Obama welche es zu beschimpfen gilt und nicht die Soldaten. Der Krieg ist, wie Clausewitz schon vor langer Zeit festgehalten hat, nichts andered als die Fortführung der Politik mit andern Mitteln. Es gilt zu hoffen, dass bei den nächsten Wahlen ein Präsident die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen kann, der die Truppen nach Hause holt und den “Präventionskriegen​” ein Ende bereitet. Und da gibt es nur einen glaubwürdigen Kandidaten: Ron Paul.
      Auch kein Wunder, dass kein anderer Kandidat in der Geschichte je so viel Wahlkampfpenden von Armeeangehörigen erhalten hat wie Ron Paul, der die Armee, analog dem Schweizer Modell, nur zur Landesvertridigung einsetzen will.
      Also schimpfen Sie künftig über die Kriegstreiber Obama und Bush und nicht über die Boys and Girls, welche das Desaster ausbaden müssen!

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  • September 26, 2011

    Viele Verfasser dieser Kommentare verstehen da was grundlegend falsch.

    Die Politik ist nicht da, uns Bürgern zu sagen, wie wir zu leben haben.
    Die Aufgabe der Politik ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen. Und wenn mehr und mehr Familien (Väter und Mütter) fordern, dass man Beruf und Familie unter einen Hut bringen kann, dann ist das ein klarer Auftrag an die Politik – und erst noch einer, der von Vorteil ist für den Staat, für die Bürger, UND für die Familien.
    Nur weil einige Blogger ein in den letzten 50 Jahren gelebtes Familienmodell bevorzugen (Mann arbeitet, Frau am Herd), heisst das noch lange nicht, dass es für andere Familien ebenso stimmt.
    Ach ja, Kinder bleiben gesund, normal und glücklich, auch wenn die Eltern nicht 24/7 um sie herumscharwenzeln.

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    • September 26, 2011

      Grüezi Frau Thoma

      Ihr Einwand ist verständlich, aber wie bereits von Herr Ryter deutlich gemacht geht es vorallem auch um die Anerkennung des bewährten Familienmodells. Rahmenbedingungen zu schaffen ist klar Aufgabe der Politik, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob sich die Politiker dessen bewusst sind. Oder sind Sie nicht auch der Meinung, dass der Bürger immer stärker bevormundet wird?

      Zusätzlich wird für mich ein falsches Signal gesendet. Es gilt primär die Wertschätzung der Hausfrauen und sekundär Alternative zu schaffen.

      Dem letzten Punkt kann ich so nicht zustimmen.
      Als Eltern hat man die Pflicht !!! die bestmöglichen Voraussetzungen für die Entwicklungen des Kindes zu schaffen. Die Entwicklung des Kindes hängt von vielen Faktoren ab, die Eltern spielen in der ersten Entwicklungsphase eine enorm grosse Rolle, alleine schon die anatomischen Gegebenheiten sollten zu dieser logischen Schlussfolgerung führen.

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    • September 26, 2011

      Grüezi Herr Mayer
      Als berufstätige Mutter von drei Kindern bin ich auch noch Hausfrau – und erfahre sehr viel Wertschätzung. Wieso sollten sich Hausfrauen, die nicht auswärts arbeiten, nicht mehr wert geschätzt fühlen? In der heutigen Zeit kann (fast jeder) selber wählen und ist hoffentlich mit seiner Wahl zufrieden. Ich werde sicherlich nicht aufhören mit meiner Berufstätigkeit, nur weil sich jemand wegen uns berufstätigen Müttern allenfalls nicht mehr wertgeschätzt fühlt. Das wäre ja vollkommen absurd.
      Natürlich ist es Pflicht der Eltern, sich um die Kinder liebevoll zu kümmern. Da wird Ihnen niemand widersprechen! Und ich kann Ihnen versichern, dass ich und mein Mann unsere Kinder über alles lieben. – Nur ist Ihnen sicher auch klar, dass man Liebe, Geborgenheit und Respekt nicht mit Zeit aufwägen kann… Dann müssten ja alle Väter 100% zu Hause bleiben um dem Kind zu zeigen, dass es auch vom Vater geliebt wird!

      Und wenn Sie jetzt meinen, es sei naturgegeben, dass Frauen zu Hause bleiben, dann irren Sie sich – zumindest wenn man von Geburt und Stillzeit absieht.

      Sonst hätte die Natur es ja eingerichtet, dass frau weniger Köpfchen dafür mehr Busen kriegt, oder?! Aber Spass beiseite. Haben Sie sich schon mal überlegt, dass Sie nur aus der Warte der Schweiz und ein paar wenigen anderen Länder argumentieren? Dass Frauen zu Hause beim Nachwuchs bleiben, ist eine neuzeitliche Erfindung (nach dem 2. Weltkrieg) und kann nur in ein paar sehr wohlhabenden Ländern praktiziert werden. Oder wollen Sie behaupten, dass die Kinder, die in anderen Ländern aufwachsen, und die vor dem 2. Weltkrieg zur Welt kamen, allesamt ein Manko haben?

      Was halten Sie übrigens von Frauen, die teuer subventionierte Schulen und Unis besuchen, und nach dem Kinderkriegen einfach zu Hause bleiben? Ist das richtig? fair? Oder sollen diese Frauen einfach keine Kinder bekommen, damit sie ihr Studium “zurück zahlen” können? Wenn ja, sollen wir dafür mehr Arbeitskräfte ins Land holen, um unser Wachstum zu halten?

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    • September 26, 2011

      Das sind Ihre Erfahrungen, kann ich nicht beurteilen. Auch habe ich nie eine Relation zur Berufstätigkeit und Wertschätzung gemacht.

      Richtig, Stillzeit / Geburt war gemeint, dies sind naturgegebende Voraussetzungen.

      N​ein, dass Frauen zu Hause bleiben ist keine neuzeitliche Erfindung, bzw. ist in diesem Kontext nicht richtig. Alleine genetische Merkmale sollten hier selbsterklärend sein. Ich beziehe mich hier auf die Vorstellung “Steinzeit”.
      Aber dies ist das auch nicht das Thema, ich habe NIE gesagt, dass Frauen zuhause sein müssen, ich spreche von Hausfrau. Alleine schon die Assoziation empfinde ich respektlos. Meine Aussage (auch in anderen Beiträgen) ist folgende: 1. Priorität hat das Kind, nicht Karriere.

      Zu den letzten Fragen. Das ist das gute Recht, egal ob Frau oder Mann. Wer ein Problem damit hat, sollte über das Subventionsprinzip diskutieren, nicht über den Mensch.
      Ich kann ja auch jederzeit ein Studium abbrechen.

      Die letzte Frage, Arbeitskräfte aus Ausland lässt sich so nicht beurteilen, da ich keine Zukunft für das aktuelle Wirtschaftssystem (Wachstum durch Masse) sehe, weil, auch hier wieder naturgegeben, ein ewiges Wachstum nicht möglich ist.

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    • September 27, 2011

      “Beruf und Familie unter einen Hut bringen kann”

      Ich sehe eher, dass viele Eltern liebe das traditionelle Familienmodell wünschen würden, wenn sie es sich finanziell leisten könnten.

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    • September 27, 2011

      Lieber Herr Keller
      Es gibt sicherlich viele Familien, die lieber das traditionelle Familienmodell leben wollen…
      Aber es gibt immer mehr Familien, bei denen das nicht der Fall ist! Bei denen beide Elternteile den Wunsch haben, im Berufsleben zu bleiben – diesem Umstand muss vermehrt Rechnung getragen werden.
      Jetzt den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass dies ein vorübergehendes Phänomen ist, ist extrem kurzfristig gedacht und
      – schadet den Familien, die ob fehlenden Rahmenbedingungen zerbrechen,
      – schadet der Wirtschaft, die dringend gut ausgebildete Frauen und Männer braucht (dann müsste man nicht so viele Fachkräfte aus dem Ausland holen), und
      – schadet dem Staat (reduziertes Wachstum, fehlende Steuereinnahmen, fehlende Attraktivität).

      Sc​hön, dass wir alle das selbe wollen: eine prosperierende, lebenswerte Schweiz mit glücklichen Einwohner/innen! 🙂

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    • September 27, 2011

      Grüezi Frau Thoma

      Finden Sie nich auch, man sollte denen Eltern vermehrt Rechnung tragen, welche auf Hilfe angewiesen sind, also solche die einfach gerne Arbeiten?

      Ist für Sie ein Kind eine Freizeitbeschäftigung​ oder ein Fulltimejob?

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    • September 27, 2011

      Grüezi Herr Mayer

      Menschen / Familien, die gerne arbeiten, sollte der Staat unterstützen, indem gute Rahmenbedingungen herrschen, nur schon rein aus ökologischen Gesichtspunkten. Ohne gut arbeitende Leute gibt es keine Steuereinnahmen, mit denen man die Staatsaufgaben wahrnehmen kann. Ich finde, man sollte die Kuh gut pflegen, die Milch und Fleisch liefert 😉

      Und ja, der Staat soll unbedingt Leute unterstützen, die Hilfe brauchen. Das ist nicht nur ein Gebot der Nächstenliebe, sondern hat auch ökologische Gesichtspunkte.

      Die Antwort zu Ihrer Frage ist nicht entweder-oder, sondern: sowohl als auch! 🙂

      Meine Kinder sind weder “Job” noch “Hobby”, sondern sie sind mein ein und alles!

      Sie kriegen deshalb alles, was sie brauchen: Liebe, Geborgenheit, Regeln, Erziehung und altersgerechte Erfahrungen, um zu wachsen und zu gedeihen 🙂

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    • September 27, 2011

      Ich meinte oben natürlich immer “ökonomische” Gesichtspunkte – sorry für den Lapsus.

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  • September 26, 2011

    Frau Christa Thoma, CVP,
    Es gibt in den Letzten Jahrzehnten immer mehr “verhaltensauffällig​e” Kinder, die man mit Ritalin ruhigstellt.

    Diese​ Zunahme ist fast gleich wie die Scheidungsquoten zunehmen. Das sind Fakten;zerrüttete Familien, Rosenkriege, leittragende nach dem man den Mann fertig gemacht hat, die Kinder, welche die Kampfwaffe der vorwiegend sog Emanzipierten Frauen sind.

    Ursache generell, man lebt über die Verhältnisse, da ein Leasing, da ein Kredit, das geht an die Nieren und schlägt auf den Magen.

    Gut, scheinbar mit den Tagesschulen werden die Probleme gelöst.

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    • September 26, 2011

      Zu Scheidungsraten:
      Viele Ehen scheitern, weil die Frauen mit den ihnen auferlegten
      Rollen von “Frau bleibt zu Hause” nicht mehr happy sind und dann plötzlich ausbrechen. Oder den Männern sind die “Hausfrauen” zu langweilig… und legen sich eine interessante Freundin zu. Ich weiss, das ist sehr plakativ formuliert, aber hat einen Wahrheitskern.
      In der Generation meiner Eltern konnte “frau” sich nicht scheiden lassen, weil sie keine Ausbildung hatte – wäre es anders gewesen, hätten die Frauen damals nicht alles geschluckt… Fragen Sie mal rum in Ihrem Bekanntenkreis rum 🙂

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    • September 27, 2011

      Frau Christa Thoma, CVP,

      Sie können davon ausgehen, dass ich nicht erst nachfragen muss, ausserdem auch keine gesonderte Umfrage gestartet habe, wo denn Probleme liegen?
      Das sind irgendwelche Gespräche, mir Leuten die man trifft, Männer wie Frauen, was so abgeht.

      Frau zu Hause nicht mehr happy:….JA….kann sein…
      Es wurde ja auch alles unternommen, wenn da Promi Frauen und Ehen aus dem Inn und Ausland gezeigt wurden, „Emma“ Tratsch mit Alice Schwarzer, zwischen zeitlich sind 15Jahre vergangen.
      Die Promi Frauen welche noch lauthals verkündet hatten, Arbeiten und Kindererziehung plus Haushalt unter einen Nenner zu kriegen, ist sonderbares wieder fahren.
      Der EX hängt irgendwo ab, kann man ist man gewillt in den Käseblättern nachlesen. Das geht wohl unter das Thema, Frau wurde langweilig oder so.

      Es wurde auch laufend suggestiert, dass der Beruf Hausfrau, Haushaltsmanagerin nichts sei, Frau besser in ein Büro gehe und dort den Zampanos der Arbeitswelt gehorche, oder Hilfsarbeiten bei COOP und Migros verrichte, das sei allemal besser als NUR Hausfrau.

      Ich war aus Überzeugung für das Neue Eherecht. Abschliessend kann ich nicht sagen, ob das die Zündende Idee war. Sie schreiben als CVP-lerin. Wenigstens sind Wir zur Überzeugung gelangt, wenn jemand für die Unterdrückung der Frauen verantwortlich ist, dann diese Religionen, angefangen über den Jüdischen Glauben, weiter über die Katholiken und Reformierten, und die dritte Auflage die Muslime machen es nicht besser.

      Alles auch etwas plakativ geschrieben.

      Freun​dliche Grüsse.

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    • September 27, 2011

      Christa Thoma

      Ihre Aussage deckt sich nicht mit meinen Beobachtungen. Die meisten Ehen scheitern an der Belastung alles unter einen Hut zu bringen und am Tag der nur 24 Stunden hat. Als zweiten Grund ist auch, dass die in das Kind hineinprojizierte Erwartungen sich nicht verwirklichen.

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  • September 26, 2011

    Christa Thoma

    Die Mütter, welche nebst der Kinderbetreuung noch arbeiten werden mehrfach bevorzugt:

    1) Lohn
    2) Steuerabzug
    3) staatliche Krippensubvention
    4)​ Krippensubenvention durch Arbeitgeber
    5) Gesetze, welche Abwesenheiten erlauben, wenn Kind krank etc.
    6) Nacherziehung in der Schule

    Der Staat und die Arbeitgeber machen sehr viel, dass Eltern ein Lebensmodell aussuchen können.

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    • September 26, 2011

      1) Wie alle Arbeitnehmer – oder glauben Sie, dass arbeitende Mütter gratis arbeiten sollten? 😉
      2) Steuerabzug… ist ein Bruchteil der Steuern, die ich mit meinem Lohn bezahle, und kann als Berufsauslage angesehen werden. Genauso wie man einen Teil seiner Fahrkosten von den Steuern abziehen kann (der Staat will es ja fördern, dass man auch Jobs ausserhalb der Gemeinde annimmt).
      3) Staatliche Krippensubventionen sind nur für tiefe-mittlere Gehälter – als Doppelverdiener mit zwei Durchschnittseinkomme​n kommt man nicht in den Genuss von Subventionen. Dafür schaffen wir mit unseren drei Kinder Arbeitsplätze in der Krippe und im Schülerhort! 
      4) Gilt nur für sehr grosse Firmen… und auch dann ist es nicht kostenlos… die meisten Arbeitnehmer arbeiten aber nicht für grosse Firmen.
      5) Diese Gesetze gelten genauso für Väter, Söhne, Ehemänner! Ich hoffe sehr für Ihre Kinder, dass auch Sie sich mal um sie gekümmert haben, als sie mal krank waren. Das vertieft die Beziehung! Und Sie können auch mal zu Hause bleiben, um Ihre kranke Mutter / Ehefrau / Vater zu pflegen.
      6) ? Das verstehe ich nicht

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    • September 27, 2011

      zu Punkt 1-6: Eine Mutter die zuhause bleibt und das Kind selbst betreut erhält keinen Lohn, kann keinen Steuerabzug geltend machen, kann keine Krippensubvention geltend machen etc. Ich habe es nur postiv formuliert. Es wäre aber schön, wenn die Eltern unabhängig vom Lebensmodell gleich unterstützt werden. Dafür dürfte die Unterstützung auch an Minimalziele gekoppelt sein. Ich möchte beispielswiese nicht den Vater unterstützen, der das Kindergeld seiner vielen Kinder für den Mercedeskauf verwendet.

      Zu Punkt 5: Ich wäre schön blöd, ein Kind auf die Welt zu setzen um nachher nichts davon zu haben. Es ist doch eine grosse Freunde selbst erleben zu können, wie ein Kind wächst, sich entwickelt und ein riesiges Vertrauen in die Eltern hat.

      Zu Punkt 6: Viele Kinder von Doppelerveridener, aber nicht alle, haben Defizite bezüglich Erziehung, teilweise auch in der mündlichen Ausdruck. Das wird dann in der Schule gratis auskorrigiert.

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    • September 27, 2011

      Sie sagen: “Es wäre aber schön, wenn die Eltern unabhängig vom Lebensmodell gleich unterstützt werden.” Das werden sie ja. Alle kriegen gleich hohe Kinderzulagen, alle haben Anspruch auf Schule, etc.! Wenn in einer Familie zwei arbeiten, dann sollen sie doch auch mehr verdienen, als wenn in einer Familie eine Person einer Erwerbstätigkeit nachgeht. Gehen Sie mit mir da einig? Oder tendieren Sie eher dazu, dass jeder gleich viel erhält, egal wie viel er/sie tut??
      Zu Punkt 5: Völlig einverstanden! Ich und mein Mann geniessen unsere Kinder auch sehr! 🙂 Und ich denke, dass ich die mir zur Verfügung stehende Zeit (5 Tage/Woche) noch intensiver geniesse und nutze, als solche, die immer um die Kinder herum sind!
      Zu Punkt 6: Lernschwierigkeiten können sicher nicht mit doppelverdienenden Eltern in Zusammenhang gebracht werden – im Gegenteil, ein inspirierendes, abwechslungsreiches Umfeld hilft den Kindern in ihrer Entwicklung.
      Erziehungsschwierig​keiten…hmm.. ich kenne da einige Beispiele von Kindern, die den ganzen Tag von ihren gelangweilten Müttern verwöhnt werden; Kids, die ihre Mütter herumkommandieren (“die haben ja eh nichts besseres zu tun, so denken sich wohl die Kids), die die Sprache nicht richtig lernen, weil Mama ihre Nuschelsprache eh versteht, etc. etc.
      Fragen Sie doch mal Kindergärtner/innen und Lehrer/innen, ob Ihr Vorurteil tatsächlich stimmt. Ich wette ein feines Glas Wein, dass das Gegenteil der Fall ist! :-)))

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    • September 30, 2011

      Christa Thoma

      Die massive Subventionierung der Kinderkrippen / Horte / Tagesschulen und der zusätzliche Abzug solcher Kosten bei den Steuern diskriminieren die Eltern, diese Institutionen nicht in Anspruch nehmen.

      Zu Punkt 5: Die Kinder sind altersentsprechend nicht immmer um Papa und Mamma herum, sie gehen in Kindergarten und Schule, treten sich mit Freunde etc. Sie können sich aber auch einmal in das eigene Zimmer zurückziehen und sich selbst beschäftigen.

      Die persönliche Zuwendung der Kinder ist jedoch entscheidend. Und da wird weder eine Krippe oder ein Hort mit den Kinder 1:1 beschäftigen können. Die Eltern sind dann stolz, dass ihr Kind so “selbständig” ist. Doppelverdiener glauben dann mit Verwöhnen und viel Spielsachen das schlechte Gewissen wegzubringen.

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    • September 30, 2011

      Hallo Herr Keller

      Die Leute, die die subventionierten Autobahnen, Züge, Kulturangebote, Parkanlagen etc. etc. nicht in Anspruch nehmen, werden in dem Fall auch “diskriminiert”. Oder sind Sie liberal genug zu sagen, dass es jedem frei bleibt, von öffentlich zugänglichen Angeboten Gebrauch zu machen, oder nicht?

      Wenigsten generieren die arbeitenden Eltern Steuer- und Gebühreneinnahmen sowie Arbeitsplätze… ganz im Gegenteil zu anderen subventionierten Einrichtungen und “public goods”, die lange nicht jeder benutzt. Soooo massiv sind Krippen und Horte auch nicht subventioniert – v.a. nicht bei den Eltern, die gut verdienen. Die bezahlen nämlich einen Grossteil selber – aber eben: generieren auf der anderen Seite Einkommen, welches allen zugute kommt.

      Zu Ihrem letzten Abschnitt: Ob ein Kind verwöhnt wird oder nicht, hängt doch nicht mit dem Familienmodell zusammen, sondern wohl eher mit der Reife und der Weitsicht der Eltern!

      Ich jedenfalls könnte Ihnen einige unglaublich verwöhnte Kinder nennen in meinem Umfeld, die eben das Problem haben, dass die Mutter ja auch was zu tun haben muss, und das ist dann die Kinder sinnlos zu verwöhnen, herumzuchauffieren, Wünsche zu erfüllen, weiss nicht wie viele Föderkurse zu besuchen, etc. Sie sollten vielleicht Ihre Vorurteile kritisch überdenken – oder allenfalls eine Feldstudie machen. Sie werden sicherlich positiv überrascht sein! :-))

      Ich bin mit Ihnen absolut einig, dass Kinder noch Kinder sein sollen mit mit viel Freiraum zum Spielen, Träumen, mit den Eltern zu kuscheln, die Natur zu entdecken, “ächli sii”.

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    • September 30, 2011

      Christa Thoma

      Lenkungsabga​ben bzw. -subventionen werden genau dort eingesetzt, wo der Staat ein bestimmtes Verhalten erzwingen will – eben keine freie Wahl der Lebensform der Eltern.

      Gebt den Eltern die Subventionen bzw. Steuerersparungen und lasst sie wählen, ob sie beide arbeiten wollen oder nicht. Das wäre fair.

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    • September 30, 2011

      Aha !!!… der sozialistische Ansatz! Das hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut…!
      Giesskannenprinzip à la “Gebt jedem Mal ein bisschen Geld – egal ob/wieviel er im Gegenzug dafür leistet.”

      Sorry, da sträuben sich mir die Haare! Und als ökonomisch gebildete Person kann ich Ihnen versichern, dass unser Wohlstand nicht auf einem solchen Prinzip basiert.

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    • September 30, 2011

      …Noch was…

      Ich kann Ihnen versichern, dass ich (trotz meines 50% Jobs) meine Kinder viel häufiger sehe und mit ihnen eine schöne Zeit verbringe, als dass ich es als Kind damals selber erlebt habe.

      Man konnte mich und meine fünf Geschwister aus zeitlichen Gründen weder bei den Hausaufgaben unterstützen, noch den Zmorge servieren, noch in die Ferien fahren oder Ausflüge machen.

      Ui ui, heute würde ich wohl auch zu den verwahrlosten Kindern zählen, weil meine Mutter und mein Vater sich nicht täglich intensivst mit mir und meinen Geschwistern auseinandergesetzt haben. Aber das ging nicht. Als Landwirte waren meine Eltern mehr als 100% absorbiert, und Grosseltern hatten wir auch keine auf dem Hof.

      Und wissen Sie was? Meine Geschwister und ich sind alles aufgestellte, gesunde, erfolgreiche Erwachsene geworden, und meine Eltern freuen sich über die inzwischen 13 Grosskinder 🙂

      Nicht vergessen: Es gab schon immer arbeitstätige Eltern (Gewerbe, KMUs, Landwirte, Gärtnereien, Metzgereien, etc.)… und die Welt ist nicht unter gegangen.

      Aber warum nur hat die ältere Generation solche Angst vor Veränderungen? Das Automobil wurde des Teufels verschrieen, asphaltierte Strassen als unbezahlbarer Luxus, Frauen die Hosen trugen waren Mannsweiber oder Emanzen. Wahrscheinlich regten Sie sich damals auch auf über die altmodische ältere Generation und verstanden nicht, was das alles soll.

      Und jetzt sind wir anscheinend inmitten der nächsten Phase, in der aus Angst vor Veränderungen alles negativ dargestellt wird. Haben Sie (Ur- oder Gott-)Vertrauen. Das mussten die Generationen vor Ihnen auch durchmachen – und es ist nicht alles schlechter geworden 🙂

      Auch Ihre Töchter, Söhne, Enkelsöhne oder Enkeltöchter haben Träume und Ambitionen und Lust diese zu verwirklichen. Sie werden uns dankbar sein, wenn wir ihnen das Leben nicht unnötig erschweren, sondern ideale Voraussetzungen schaffen, damit sie ihre Energie und Motivation ideal einbringen können – auch zum Wohle der Schweiz!

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  • September 27, 2011

    Die meisten Kommentare verpassen das Ziel. Man verteidigt das Familienmodell, das in den letzten 50 Jahren vorwiegend gelebt wurde. Die Frage ist aber eine ganz andere:
    Was bringt unser Land weiter?

    Ist es für die Schweiz besser, in Kampfflugzeuge zu investieren, die man (hoffentlich!) nie braucht, oder tun wir unserem Land einen grösseren Gefallen, wenn wir in die Kinder und die Bildung investieren? Dabei sollen nicht persönliche Familienmodell-Prefer​enzen die Antworten liefern, sondern die Realität! Wo stehen wir, wie sehen die Realitäten in ein paar Jahren aus, und was heisst das für uns und unsere Politik.
    Welche Massnahmen sollen wir treffen, damit wir auch in 20, 30 Jahren gut ausgebildete, emotional stabile Leute haben, die dazu beitragen, dass wir unseren Wohlstand in einem stabilen Land mit sozialem Frieden weiter geniessen können?!
    Wir brauchen genügend Kinder (wir haben jetzt schon eine Babylücke von 1.1 Millionen Kindern!), wir brauchen einen super Lehrplan, gute Schulen und Lehrer, und wir brauchen ausserschulische Betreuung, denn die Realität ist die, dass immer mehr Mütter einem Job nachgehen werden. Das ist die Realität, mit der wir uns auseinandersetzen müssen. Ob Sie wollen oder nicht.

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    • September 27, 2011

      Die “Babylücke” ist kein schweizer Phänomen, die Ursachen sind so nicht lösbar.

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    • September 27, 2011

      Ja genau, es ist ein Phänomen der wohlhabenden Industrieländer. Glücklicherweise sind wir wohlhabend und intelligent, und können das Problem angehen.

      Darum geht es ja, wollen wir das Problem lösen – oder zumindest so gut es geht?

      Augen zu und ignorieren reitet uns erst recht ins Schlamassel – und niemand wird uns verstehen, schon gar nicht unsere Kinder, dass wir bei vollem Bewusstsein das Ruder nicht rumgerissen haben.

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    • September 28, 2011

      Wissen sie Frau Christa Thoma, CVP,
      Was bringt unser Land weiter? Frage?
      Das was wir seit 1992 ca an Politik gemacht haben, bringt uns nicht weiter. Was wir in dieser Zeit alles vernichtet haben, an Kapital, und an Werten, wie wir selber schlecht über das Land Schweiz reden und denken, so kann das nicht weitergehen.
      Wir können nicht eine Bildungsreform nach der anderen erlassen, hinsichtlich Multikulti Wahn, und so unsere Kinder nicht mehr richtig unterrichten, weil wir auf die Schwächsten Rücksicht nehmen müssen!
      Es sind genau diese Politikerinnen und Politiker, die von Tagesschulen, Einheitskrankenkasse,​ obligatorischen Krankenkassen, gegen eine Armee, für eine EU sind, die für mich schon lange nicht mehr Glaubwürdig sind.
      Mit solchen Politikerinnen und Politiker setze ich mich nicht an einen Tisch und stelle Überlegungen über eine Tagesschule an.

      Fakt wird das sein: „wenn, investiert man in eine Tagesschule, das ist teuer, und dann wird man müssen, die Kinder in die Tageschule abgeben“.
      Wie mit dem ÖV, heute muss man im ÖV in die Stadt fahren, (wenn man noch hin muss) alles andere wurde vernichtet. Und heute muss man diese hohen Fahrpreise dafür bezahlen, man hat keine andere Wahl mehr.
      Gleiches in der KK. Das System ist gescheitert. Aber man muss diese Prämien bezahlen, man hat keine andere Auswahl.
      Ich persönlich stehe voll und ganz hinter der Armee. Ebenso hinter der Polizei, der Feuerwehr, hinter einem Strafwesen dass den Namen noch verdient.
      Auch hinter einem Schulwesen, das Kinder schult und nicht Ideologien verbreitet. Sprache, Mathematik, Geometrie, Zeichnen, Singen, Turnen, und und bis hin zur Geschichte, wie unser Land entstanden ist.
      Irgend welche Kompostindianer Weltklima Lügen und solches brauch ich nicht.

      „Man verteidigt das Familienmodell, das in den letzten 50 Jahren vorwiegend gelebt wurde“. C.P.
      Bereits hier kann ich nicht zustimmen, weil es kein „verteidigen“ eines Familienmodelles ist. Das ist so ein Linkes Märli, damit die Linken auch noch was zu sagen haben.

      Glauben sie wirklich ernsthaft, unsere Frauen würden in der Familie bleiben, wenn diese so gelebt würde?
      mfg
      Werner Nabulon

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    • September 28, 2011

      Hallo Herr Nebulon

      Wieso sprechen sich mich in all Ihren Kommentaren mit “Frau Christa Thoma CVP” an? Wollen Sie mich damit einordnen? Damit ein bestimmtes Bild kreieren? (Welchem ich eh nicht entspreche?! Sie würden staunen! schmunzel schmunzel)

      Niemand in diesem Blog spricht Sie als “Herr Nebulon SVP/Rechter/oder was auch immer an…

      Schubladisierungen verhindern, dass man sich offen auf einen Dialog und Konsensfindung einlässt. Sie funktionieren ähnlich wie Scheuklappen – hat man eine Person einmal eingeordnet, hört und sieht man nur noch, was man sehen will, um das gemachte Bild zu bestätigen.

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    • September 28, 2011

      Gut, Frau Christa Thoma, ohne CVP,
      Ihre Ansichten sind es schlussendlich, Ihre Aussagen, die, nicht unbedingt meinen Vorstellungen entsprechen, Sie dann einordnet.
      Frau Thoma, alles muss seine Ordnung haben.
      Kommt nicht von ungefähr. Hat man nichts mehr zu Themen zu berichten, dann schiebt man die SVP in Richtung Nazi, oder Rechtsextreme, Rassischten, wie es grad beliebt.
      Das tönt dann für die Internationalen Kommentare nach Abstimmungen sehr sehr gut, wenn das Volk, einer SVP folgend, sprich ein Problem lösen möchte, als Rechtextreme hätten beschlossen und so mitgeteilt wird.
      Im Phall, mein Name hat nichts mit Nebulös zu tun, grinst.

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  • September 27, 2011

    Ach ja, und natürlich brauchen wir funktionierende, liebevolle Familien. Aber zum “Innenleben” der Familien kann die Politik nicht viel beitragen – ausser mit Rahmenbedingungen, die es den Familien erleichtern, mit den heutigen Realitäten umzugehen. Dazu ist die Politik da! – und nicht um vorzuschreiben, wie eine liebevolle Familie auszusehen hat.

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  • September 27, 2011

    Sehr geehrte Frau Thoma

    Sie schreiben:
    „Viele Verfasser dieser Kommentare verstehen da was grundlegend falsch.“

    So so? Wo klemmt’s?

    „Die Politik ist nicht da, uns Bürgern zu sagen, wie wir zu leben haben … wenn mehr und mehr Familien (Väter und Mütter) fordern, dass man Beruf und Familie unter einen Hut bringen kann, dann ist das ein klarer Auftrag an die Politik“

    Aha, dahin geht’s! Da sagt Frau Christa Thoma klipp und klar, wie die Politik zu funktionieren habe. Viele Bürgerinnen und Bürger denken so.

    Für Tagesschulen bin ich auch. Doch Ihre Denkweise in der Politik, Frau Thoma, ist zu hinterfragen. Das kann es nicht sein!

    “Der Staat ist für die Menschen und nicht die Menschen für den Staat” ist eine bekannte Aussage Albert Einsteins. Sie zeigt den zu gehenden Weg in unserer direkten Demokratie. Doch was das Wohl der Einen ist nicht immer das Wohl der Andern. Es gilt, das Gesamtinteresse unseres Volkes und manchmal auch das von andern Staaten zu berücksichtigen.

    M​it den von Jahr zu Jahr wachsenden Aufgaben eines Staates wächst auch die Erkenntnis, dass eine langfristige Planung und eine darauf aufbauende Politik notwendig ist. So können wir z.B. nicht einfach die Berufswünsche der jungen Menschen zur Kenntnis nehmen und entsprechend viele Ausbildungsplätze schaffen. Die Bedürfnisse unserer sich entwickelnden Volkswirtschaft müssen, nicht zuletzt im Interesse der Auszubildenden, berücksichtigt werden. Schon vor einiger Zeit haben wir erkannt, dass die Wohnbedürfnisse nicht einfach frei nach den bestehenden Wünschen befriedigt werden können. Wir brauchen Zonenpläne und Baureglemente.

    Zunehmend haben wir auch das Bedürfnis, die Entwicklung der Einwohnerzahl in unserem Land zu beobachten und gegebenenfalls zu versuchen, diese in gewünschter Richtung zu lenken. Unsere Infrastruktur im weitesten Sinn ist derart gewachsen, dass wir grosse Schwankungen der Bevölkerungszahl uns nicht mehr leisten können. Auch unsere sozialen Einrichtungen sind eine riesige finanzielle Belastung geworden, welche starke Schwankungen der Zahl der sie finanziell Tragenden nicht verträgt.

    Wir haben nicht viele Möglichkeiten, die Bevölkerungszahl zu beeinflussen. Vermehrt erkennen wir, dass eine unkontrolliert grosse Zahl von Einwanderern nicht wünschenswert ist. Es muss möglich sein, hier eine Quote festzulegen und gleichzeitig freundlich gegenüber Ausländern zu bleiben. Wir haben auch ein Interesse, die Geburtenrate im Auge zu behalten und wenn nötig sie durch Anpassungen in dafür wichtigen Bereichen der Familienpolitik zu beeinflussen. Folgende Grafik zeigt uns ganz klar, dass die Familienpolitik einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Geburtenrate hat. http://www.bernerschach.ch/G​eburtenrate.pdf Eindrücklich ist etwa der Einfluss der Familienpolitik im Vergleich von Frankreich und Deutschland. Aus der Karte ist, zu Ihrem Glück Frau Thoma, auch ersichtlich, dass die Schweiz eine seit einiger Zeit fast konstante Geburtenrate hat, welche zusammen mit der wachsenden Lebenserwartung und der Zuwanderung als gut angesehen werden kann. Unter ca. 1,5 sollte sie aus diversen Kontinuitätsgründen nie fallen, selbst wenn das von der Einwanderung her kein Problem wäre. Vielmehr ist die Zahl der Einwanderer langfristig zu hoch und muss spürbar nach unten gedrückt werden.

    Wir dürfen also weiterhin eine familienfreundliche Politik propagieren. Dabei müssen wir unsere Geburtenrate im Auge behalten.

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    • September 27, 2011

      Schön, dass wir uns einig sind! “Der Staat ist für die Menschen da und nicht die Menschen für den Staat”… genau das habe ich ja auch gesagt 🙂

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  • September 30, 2011

    Gepriesen sind PolitikerInnen vom Schlage einer Frau Fehr! Sie verstehen es, dass wir BürgerInnen den Komplexitäten des heutigen Lebens nicht gewachsen. Sie verstehen es, dass wir naiven BürgerInnen eine ausserwählte Elite brauchen, eine Elite die uns den richtigen Weg zeigt und uns an die Leine nimmt – zu unserem eifenen Wohl natürlich. Wir brauchen Tagesschulen dringend, nur so können wir sicherstellen, dass beide Elternpaare erwerbstätig sein können und der Staat mehr Steuereinnahmen generieren kann! Wir brauchen Tagesschule aber auch dringend, damit wir den Gemeinschaftssinn der Kinder fördern, sie also frühzeitig so formen, dass sie möglichst keinen Individualismus entwickeln, sondern gute Mitglieder des Kollektivs werden. Nur so, mit einem gleichgescjalteten Kollektiv nämlich erreichen wir die von der SP auf ihre Fahne geschriebene “Überwindung des Kapitalismus”.
    Dass heute etwas faul ist in unserem Staate, und es darum ein umfassendes neues Erziehungssystem braucht, zeigt die Tatsache, dass 30% SVP wählen. In einer gebildeten Gesellschaft wäre dies undenkbar! Deshalb muss der Einfluss der Eltern beschränkt und jener des Staates ausgebaut werden.
    Übrigens Frau Fehr, weshalb wollen sie nicht die fast 700 Millionen Franken an staatlicher Kulturförderung für Tagesschulen einsetzen? Nehmen wir noch die rund 2 Mrd Franken kantonaler Kulturförderung dazu, käme ein stattliche Summe zusammen… Aber eben, staatliche Kulturförderung ist auch wichtig, das Volk wäre ja zu blöd um selber Kultur zu schaffen und wenn, dann wäre es höchstens eine der linken Elite unwürdigen Popkultur.

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  • November 10, 2011
  • Dezember 1, 2011

    Ja was wollen Sie uns damit sagen ?
    Eher pro Tagesschule oder eher gegen Kampfflieger ?
    Einfach mal sagen, was wir mit dem Geld für die Armee auch noch machen könnten denke ich mal.
    Dabei launig dass ganze schön medein wirksam formulieren und wir haben eine Schlagzeile. Es ist Ihnen wohl klar, dass die Tagesschulen über die Kantons- und Gemeindebudgets finanziert werden und der Kampfjet über das Bundesbudget.

    Wir sollten deshalb zwei Diskussionen führen:
    – wenn die Schweiz keine Armee mehr will, dass ist dies ein politischer Prozess. Dann hat der Staat eine Aufgabe weniger zu erfüllen und braucht dafür weniger Geld. Dann soll mit dem freigewordenen Geld der riesige Schuldenberg abgebaut werden. Damit könnten wir uns dann auch noch die Schuldzinsen sparen.
    – Die Diskussion Tagesschulen, damit sind neue Ausgaben verbunden welche an der entsprechenden Stelle das Budget belasten. Dieses wird vermutlich besser dezentral gelöst. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass dies in der Stadt Genf sinnvoll ist und im Muotatal weniger. Ergo soll dies nicht eine Bundesaufgabe sein.

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