1. Umwelt, Klima & Energie

Umwelt und Ausländer

Oft hört man, meist aus eher rech­ten Krei­sen, die Grünen soll­ten sich gegen die Zu­wan­de­rung aus­spre­chen, weil da­durch Um­welt­pro­bleme entstünden. Es gäbe Platz­pro­ble­me, es würde mehr überbaut und zu­be­to­niert, der Ener­gie­ver­brauch stei­ge. Des­halb hätten die Grünen allen Grund, gegen Zu­wan­de­rung zu sein.

 

Schauen wir uns das ganze mal ruhig und logisch an.

 

Lebt ein Ausländer in der Schweiz, braucht er hier Platz zum Wohnen, er verbraucht Energie und produziert CO2.

Lebt derselbe Ausländer in Deutschland, braucht er in Deutschland Platz zum Wohnen, verbraucht in Deutschland Energie und produziert in Deutschland CO2.

Lebt er in der Türkei, wird eben dort Platz und Energie benötigt und CO2 produziert.

Und nicht zu vergessen: Wenn ein Schweizer im Ausland Ferien macht oder gar auswandert, dann braucht dieser Schweizer im Ausland Platz zum Wohnen und verbraucht Energie und produziert CO2.

 

Für die Umwelt ist es Hans was Heiri, wo ein Mensch lebt. Es kommt viel mehr auf dessen Lebensweiser an.

 

Wer gegen hohen Energieverbrauch ist, kann sich für Sparen und Energieeffizienz einsetzen.

Wer gegen Zubetonieren ist, kann sich für verdichtetes Bauen einsetzen. Also mehr in die Höhe bauen, Mehrfamilienhäuser statt Einfamilienhäuser.

 ​

Aber wer gegen Ausländer ist, aus welchen Gründen auch immer, soll sich bitte kein falsches grünes Mäntelchen anziehen. Denn „Ausländer raus!“ ist keine Umweltpolitik.

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Comments to: Umwelt und Ausländer
  • Januar 8, 2012

    Ja gut, Herr ST Pfister,
    Sie wollen ja unsere Grenzen entfernen und eh einer EU beitreiten, so mit spielt es aus Ihrer Sicht in der Tat keine Rolle, wo wer lebt.
    Jedoch wenn jemand ursprünglich in einem warmen Afrikanischen Land lebt, dass zudem unterentwickelt ist, verbraucht dieser Mensch dort gemäss WWF Studie nur einen halben Planeten, …
    Gleiches gilt für Menschen welche nach hier als Wirtschaftsflüchtling​e oder das schnelle Gewerbe am Sihlqui kommen, auch diese verbrauchen mangels funktionierender Zivilisation weniger Energie….

    Fakt und Tatsache ist dies: wir haben gesamt 41’285Km2 Fläche, so lange wir als Schweizer Staat existieren wollen. Keine Ahnung wo genau die Grenze ist, die einen Grünen und Umweltschützer meinen schon lange, es sei zuviel über-, bebaut, wenn ma alles ganzheitlich ansehen würde.
    Das ist ja nicht auf dem Mist der Normalbürger gewachsen, immer diese Proteste und Einwände gegen jegliche Bauprojekte….
    Jedo​ch wenn wir Leute en masse hier rein lassen, müssen wir denen auch akzeptierbare Wohngelegenheiten anbieten….

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    • Juli 19, 2021

      Zuerst sei erwähnt, dass der Löwenanteil der Zuwanderung aus westlichen Löndern mit ähnlichem ökologischem Fussabdruck stammt. Die Asylanten, die uns angeblich überschwemmen, machen gerade mal 2% aus. Und auch die stammen nicht alle aus Afrika.

      “Jedoch wenn jemand ursprünglich in einem warmen Afrikanischen Land lebt, dass zudem unterentwickelt ist, verbraucht dieser Mensch dort gemäss WWF Studie nur einen halben Planeten,”

      …und​ leidet dafür an Hunger, Tuberkulose etc. Das kann ja auch nicht die Lösung sein.

      Und wie ich geschrieben habe: entscheidend ist, wie die Menschen leben.

      Wohnt man in einer kleinen Wohnung oder einer grossen Villa? Fährt man einen Spritfresser, ein sparsamen Wagen oder mit dem ÖV? Ist das ganze Haus erleuchtet oder brennt das Licht nur, wo man es braucht?

      Was die Raumplanung betrifft: Stellt man reihenweise Einfamilienhäuser ins Grüne oder verdichtet man lieber dort, wo eh schon Bauzone ist und lässt darum herum Grünflächen stehen?

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    • Juli 19, 2021

      Definieren wir westliche Länder, Herr Stefan Pfister.

      Mit den 15Gründungsstaaten einer EU haben sie in etwa recht. Wobei ja nicht von der Hand zu weisen ist, dass jene welche für Bauwesen, Dienstleistung, Gesundheitswesen, Tourismus hier arbeitende EU Bürger zu Hause aus der Arbeitslosigkeit oder den schlechten Verdienst geflohen sind.
      Nur ein kleiner Teil Hochqualifizierte hier Arbeitende Kaderpersonen hatte im eigenen Land den gleichen Standard wie hier.
      Die anderen können erst mit dem Verdienst von hier zu Hause Häuser bauen, und sich dort einen höheren Standard aufbauen.

      Mein Problem ist folgendes: Es wurde vom Volk als CO2 Gesetz angenommen, dass wir den Stand 1990 halten sollten, was diese Immissionen anbelangt.

      Am 4. Dezember 1990 zählte die Schweiz 6’873’687 Personen. Am 31 Dez 2010 sind es 7‘870‘100. Den Prozentsatz dürfen sie selber errechnen.
      Man darf schreiben, wir haben eine Zunahme von 1‘000‘000 Mio Menschen. Alle diese Menschen, Wohnen, Essen, Arbeiten, ein Teil fährt Fahrzeuge, sprich verbrauchen einfach mehr Ressourcen.
      Als logisch denkender Mensch habe ich so ein unsinniges Gesetz abgelehnt. Man kann aufhören irgendwie Ideologisch auf den Fahrzeugen herumzuhacken. Es spielt auch keine Rolle ob ich CO2 mit Holzfeuer, Gas oder fossilen Brennstoffen erzeuge, CO2 bleibt CO2.

      Dieses Gesetz, falls es nicht umgeworfen wird, besteht auch 2050 noch. Falls keine Neuen Technologien entwickelt werden, wir dann schätzungsweise 10‘000‘000 Menschen hier haben, werden wir trotz Minergiestandards diese Ziele nie erreichen. Und je mehr die Bevölkerung wächst, je weniger werden wir das erreichen.

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    • Juli 19, 2021

      “Wobei ja nicht von der Hand zu weisen ist, dass jene welche für Bauwesen, Dienstleistung, Gesundheitswesen, Tourismus hier arbeitende EU Bürger zu Hause aus der Arbeitslosigkeit oder den schlechten Verdienst geflohen sind.”

      Ich gebe zu bedenken, dass auch arbeitslose Schweizer in der Regel weniger Energie verbrauchen als Schweizer mit Job. Das kann nicht die Lösung sein.

      Die Lösung muss sein, dass wir, damit sind Wirtschaft, Politik und Einzelpersonen gemeint, mit den Ressourcen haushälterischer umgehen. Hier in der Schweiz und anderswo.

      übrigens​ schon interessant. Die Rechten behaupten doch immer, die Linken hätten keine Ahnung von Wirtschaft. Aber für die Arbeitskräfte, welche die Wirtschast aus dem Ausland holt, sollen dann die Linken verantwortloich sein.

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    • Juli 19, 2021

      Soziales, Spitäler, Altenheime und Pflege, Kindergarten, Schule, alle diese Soziologen und Mediensprecher, Verantwortlichen, bis hin in politisch eher links gehaltene Gemeinden, Tourismus? Eventverantsalter, Neuzeitlich planende Minergie- und Passiv- Häuser, Alternativ Energie Projekte, Umweltschutz-,
      Wenn ich heute mit Kantonalen Ämtern zu tun habe und es wird Hochdeutsch (D) gesprochen, ist dies schon ein Indiz.

      Ich möchte ja den Sozial Tätigen nicht unbedingt absprechen etwas von der Wirtschaft zu verstehen, wie weist sich eben Kindergärtnerinnen, Krankenschwestern Pfleger, Servicepersonal, oder ein Chemie- Laborant, Studierter Umweltfachmensch wirtschaftlich auskennt?
      Wenn wir das Hickhack Links Rechts beenden wollen, schlag ich vor, 50% jeder Politischen Seite zuzugestehen.

      Gestern kam überigens eine Sendung auf Arte, und meine Erdgas Illusion saubere Energie Gasprom usw ex UDSSR wurde in einer Sendung zerstört.

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  • Januar 8, 2012

    Zitat: “Für die Umwelt ist es Hans was Heiri, wo ein Mensch lebt.”

    Nein, in der Schweiz ist der ökologische Fussabdruck der Migranten grösser als in ihren Herkunftsländern. Das betont sogar die “Grüne” Partei selber, wenn es darum geht, die Schweiz(er) mies zu machen (i.S.v. “die bösen Schweizer bräuchten 3 Planeten Erde”). Hinzu kommen noch die häufigen Heimreisen der Migranten, per Flugzeug oder Auto! Z.B. die zahlreichen Portugiesen und Tamilen hier verbrauchen schon fast die Energie der “2000-Watt-Gesellsch​aft” alleine für ihre Autofahrten CHPortugal bzw. Flüge CHSriLanka — sehr grosse Distanzen mit den umweltschädlichsten Verkehrsmitteln.

    D​er Unterschied zu den Schweizern ist auch noch, dass diese eher Umweltargumenten zugänglich sind. Die Migranten besonders aus Südländern hingegen halten gar nichts von Umweltschutz, und z.B. Velofahren ist in diesen Kulturen als “arm” verpönt, während es bei modernen Schweizern als chic gilt. Die Migranten kommen ja hierher, um 1.Welt-Luxus zu geniessen, nicht um möglichst Energie zu sparen. Schauen Sie z.B. mich an: Ich habe lebenslang aufs Auto und Flugreisen verzichtet, mein portugiesischer PFZ-Nachbar fährt mit seinem Hummer (der schwerste SUV, >20 Liter/100km) Zigaretten holen.

    Und durch die von den “Grünen” Parteien befürwortete PFZ kommen noch die Grenzgänger-Tagespend​ler dazu, die täglich je bis zu 100km per Dieselauto ohne Partikelfilter und ohne Kat (obwohl in CH “obligatorisch”!) zurücklegen! Die Strassen im Tessin sind total verstopft mit Grenzgängern in ihren Dieselruss-Dreckschle​udern!

    Zitat: “Aber wer gegen Ausländer ist, aus welchen Gründen auch immer, soll sich bitte kein falsches grünes Mäntelchen anziehen.”

    Umgeke​hrt wird ein Schuh draus: Wer für Massenimmigration und PFZ ist, der soll sich bitte kein falsches grünes Mäntelchen anziehen, oder sich gar “Grüne” Partei nennen! Sondern gleich bei der SP bleiben…

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  • Januar 8, 2012

    Früher nannte sich das Landnot (als die Hunnen kamen),im 3. Reich hiess es dann Gewinnung von Lebensraum, in Ermangelung von Feldzügen werden trotzdem diese schizoiden Ängste aufrechterhalten, es werde einem etwas weggenommen oder es werde zu eng. Normalerweise regelt sich das von allein, da muss keine Vertreibung oder Sperre her.Ausserdem geibt es die ventilklausel, auf die bisher verzichtet werden konnte.
    Wer braucht heutzutage noch solche feindbilder?
    In 50 jahren werden hier wahrscheinlich sowieso fast alle schlitzäugig und/oder schwarz sein, wenn alles seinen evolutiven Gang geht.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat VBV: “im 3. Reich hiess es dann Gewinnung von Lebensraum”

      Eine perfide, irreführende Assoziation. Das Nazi-Konzept “Gewinnung von Lebensraum” im Osten bezog sich, wie der Name sagt, auf das kriegerische Besetzen (Gewinnung) von Lebensraum im Ausland (Osten)! Damit hat die Schweiz überhaupt nichts am Hut! Hier geht es um Immigration ins Inland.

      > Wer braucht heutzutage noch solche feindbilder?

      Die Tatsachenfeststellung​, dass Immigration den ökologischen Fussabdruck vergrössert, ist objektiv wahr und hat nichts mit “Feindbildern” zu tun.

      Zitat: “In 50 jahren werden hier wahrscheinlich sowieso fast alle schlitzäugig und/oder schwarz sein, wenn alles seinen evolutiven Gang geht.”

      Hört, hört! “Evolutiver Gang”! Sozialdarwinismus von “links”!?

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    • Juli 19, 2021

      > wenn alles seinen evolutiven Gang geht

      … dann nimmt ein Fremder von Ihrer Wohnung Besitz und vergewaltigt Sie, einfach weil er stärker ist. Also überlegen Sie doch bitte besser, was Sie wünschen/schreiben.

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  • Januar 8, 2012

    Die Argumentation, dass man wegen des Umweltschutzes die Einwanderung einschränken sollte, ist tatsächlich etwas weit hergeholt und wenig stichhaltig. Die Lösungsansätze bei beiden Problemkreisen sind vielmehr im freien Markt zu suchen. Statt die Einwanderung als solche zu bekämpfen (Einwanderung ist nicht per se schlecht… Einwanderungsländer sind idR erfolgreicher als solche die sich wie Nordkorea, Kuba etc abschotten), sollte man lediglich den völlig aufgeblasenen Wohlfahrttsstaat massiv abbauen. Die Einwanderungszahlen würden sich von selbst einpendeln, wenn die Ausländer (und auch die Schweizer) sich auf dem Arbeitsmarkt bewähren müssten, als dass sie sich einfach auf die Grosszügigkeit des Staates verlassen könnten. Damit ein solches möglich ist, sollten alle Menschen, egal welcher Herkunft (auch nicht EU), das Recht haben in der Schweiz zu arbeiten (auch Flüchtlinge). Gleichzeitig gäbe es auch keine Integrationsprobleme mehr, denn Arbeit ist die beste Integration (nicht irgendwelche gutgemeinten Integrationsprogramme​ der staatsgläubigen Grünen und Roten).
    Auch im Bereich des Umweltschutzes ist der Staat nicht die Lösung, sondern vielmehr das Problem. Statt mittels Subventionen (zB für Nuklear- oder Solarenergie) den Markt zu verfälschen und dadurch den Fortschritt zu unterdrücken, sollte man auch hier den Markt gewähren lassen. Fortschritt entwickelt sich dort, wo den Menschen ein Maximum an Freiheit (bei gleichzeitiger Sicherheit) gewährt werden kann. Je stärker der staatliche Einfluss, desto geringer der Fortschritt (UdSSR, Kuba, arabische Länder etc).
    Statt zu regulieren und zu bevormunden, sollte sich der Staat darauf beschränken, den Menschen die grösstmögliche individuelle Freiheit und Handlungsfreiheit sicherzustellen, damit jeder nach eigenem Gutdünken nach seinem Glück streben kann.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat MM: “Einwanderungsländer​ sind idR erfolgreicher als solche die sich wie Nordkorea, Kuba etc abschotten”

      Nur wenn sie auswählen, wer hereindarf (Stichwort US-Kontingente!). Die Schweiz ist übrigens gemäss internationalen Vergleichen eines der 4 weltoffensten Länder, von Abschottung kann also keine Rede sein. Und das war notabene schon VOR der PFZ so.

      Die totale Liberalisierung, die Sie fordern, führt zur maximalen Externalisierung der Kosten — eine Katastrophe für die Umwelt und die Bürger, vor allem längerfristig. Wollen Sie überall wilde Mülldeponien, und jeder schüttet seine Gifte einfach in den Fluss/See?

      > Arbeit ist die beste Integration

      Ja klar, besonders bei den Ostblock-Zuhältern mit Zwangsprostituierten auf dem Strassenstrich… (Personenfreizügigkei​t im wahrsten Sinne!)
      Willkommen in Kalkutta!

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    • Juli 19, 2021

      Die Weltoffenheit des Einwanderungslandes Schweiz ist auch mit ein Grund dafür, dass die Schweiz ein ordentlich erfolgreiches Land ist. Neben der Reduzierung des Wohlfahrtsstaates muss als weitere Massnahme die Ausschaffung der kriminellen Ausländer durchgesetzt werden (Zwangsprostitution ist illegal und somit ein krimineller Akt). Ansonsten gibt es gegen “freiwillige” Prostituierte aus dem Ostblock nichts einzuwenden, scheinbar ist Nachfrage in der Schweiz nach solchen derart gross, dass es sich lohnt in unser Land zu kommen.
      Kalkutta bzw Indien als Beispiel einer liberalen Gesellschaft zu geben, ist nicht wirklich gelungen, angesichts der Tatsache, dass die Kommunisten in genannter Stadt das Sagen haben, ist das Beispiel schon fast absurd.
      Sie glauben, dass die Menschen zu wenig Selbstverantwortung haben, um ohne staatlichen Zwang für die Umwelt zu schauen. Sie gehen somit von einem eher negativen Menschenbild aus und glauben, dass die Menschen zu ihrem Wohle durch den Staat geführt werden müssen. Wenn man aber davon ausgeht, dass die Menschen (abgesehen von der regierenden Elite) nicht in der Lage sein sollen, selbständig die richtigen Entscheide zu fällen, dann müsste konsequenterweise auch die Demokratie abgeschafft werden. Wie sollen Menschen, die ihren Müll im See etc deponieren, in der Lage sein, die Volksvertreter zu wählen?

      Nicht die Individuuen sind die grössten Umweltzerstörer, sondern die Regierungen, nicht die Individuen sind die Gefahr, sondern das gleichgeschaltete Kollektiv.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat MM: “Die Weltoffenheit des Einwanderungslandes Schweiz ist auch mit ein Grund dafür, dass die Schweiz ein ordentlich erfolgreiches Land ist.”

      Die Weltoffenheit setzt aber nicht voraus, dass man jeden Dealer und Wirtschafts”flüchtli​ng” einfach hereinlässt.

      Zitat​: “Neben der Reduzierung des Wohlfahrtsstaates muss als weitere Massnahme die Ausschaffung der kriminellen Ausländer durchgesetzt werden (Zwangsprostitution ist illegal und somit ein krimineller Akt).”

      Da widersprechen Sie sich aber selber. Sie wollen doch staatliche Eingriffe (“regulieren und bevormunden”) möglichst auf Null reduzieren. Gesetze gegen Zwangsprostitution sind auch eine Regulierung, wie auch Umwelt- und Arbeitsschutzgesetze.​

      Zitat: “Ansonsten gibt es gegen “freiwillige” Prostituierte aus dem Ostblock nichts einzuwenden, scheinbar ist Nachfrage in der Schweiz nach solchen derart gross, dass es sich lohnt in unser Land zu kommen.”

      Menschen​ sind aber keine Ware.

      Zitat: “Kalkutta bzw Indien als Beispiel einer liberalen Gesellschaft zu geben, ist nicht wirklich gelungen, angesichts der Tatsache, dass die Kommunisten in genannter Stadt das Sagen haben, ist das Beispiel schon fast absurd.”

      Sie können irgend eine verarmte Slumgesellschaft nehmen.

      Zitat: “Sie glauben, dass die Menschen zu wenig Selbstverantwortung haben, um ohne staatlichen Zwang für die Umwelt zu schauen. Sie gehen somit von einem eher negativen Menschenbild aus”

      Ich gehe pragmatisch von der Realität aus. Schauen Sie in Länder wie Kosovo, wo es praktisch keinen Staat gibt.

      Zitat: “und glauben, dass die Menschen zu ihrem Wohle durch den Staat geführt werden müssen.”

      Wenn Sie anderer Meinung sind, warum fordern Sie dann Gesetze gegen Zwangsprostitution und eine starke Polizei, um diese durchzusetzen?

      Zit​at: “Wenn man aber davon ausgeht, dass die Menschen (abgesehen von der regierenden Elite) nicht in der Lage sein sollen, selbständig die richtigen Entscheide zu fällen, dann müsste konsequenterweise auch die Demokratie abgeschafft werden.”

      Nein, die Mehrheit ist schon meistens vernünftig, aber für wilde Deponien, vergiftete Seen/Flüsse, Zwangsprostitution etc. genügt eine Minderheit von Egoisten. Den Staat und die Regulierungen (von der Mehrheit) braucht es, um die Minderheit in den Griff zu kriegen.

      Zitat: “Wie sollen Menschen, die ihren Müll im See etc deponieren, in der Lage sein, die Volksvertreter zu wählen?”

      Irgendwe​r muss ja FDP wählen… ;-/

      Zitat: “Nicht die Individuuen sind die grössten Umweltzerstörer, sondern die Regierungen”

      … insofern diese im Griff von Privatlobbies sind, deren Partikularinteressen sie zulasten der Allgemeinheit umsetzen. Paradebeispiele China, EU, USA — nicht gerade für Demokratie bekannt… Dagegen braucht es eben (direkt)demokratische​ Regulierungen. Hingegen mit Ihrem “dog eat dog”-Liberalismus würde das noch schlimmer.

      Zitat: “nicht die Individuen sind die Gefahr, sondern das gleichgeschaltete Kollektiv.”

      Ich fordere kein gleichgeschaltetes Kollektiv.

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    • Juli 19, 2021

      Es stimmt, dass der Staat auf ein Minimum zu reduzieren ist. Seine Aufgabe sollte es sein die individuelle Freiheit der Individuen zu garantieren. Wenn jemand in die Zwangsprostitution (bzw Sklaverei) getrieben wird, dann ist dies ein Fall, wo der Staat eingreifen soll. Bei der freiwilligen Prostitution hat der Staat hingegen nichts zu suchen.
      Ich bin mit Ihnen einverstanden, dass die Verfilzung von Staat und Wirtschaft (Kooperatismus) sehr schädlich ist. Ich bin aber fest überzeugt, dass die (vernünftige) Mehrheit, die Unvernünftigen auch ohne aufgeblähten Staat und unzähligen Gesetzen in den Griff bekommen. Ein möglichst direktdemokratischer Ansatz ist sicher ein vernünftiger Weg um dies zu bewerkstelligen.
      Hin​gegen glaube ich nicht, dass Verbote (seien dies im Zusammenhang mit kriminellen Einwanderen oder auch Waffen und Drogen), die “kriminellen” Individuen von ihrem Weg abhalten können.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat MM: “Es stimmt, dass der Staat auf ein Minimum zu reduzieren ist. Seine Aufgabe sollte es sein die individuelle Freiheit der Individuen zu garantieren. Wenn jemand in die Zwangsprostitution (bzw Sklaverei) getrieben wird, dann ist dies ein Fall, wo der Staat eingreifen soll. Bei der freiwilligen Prostitution hat der Staat hingegen nichts zu suchen.”

      Wo man die Grenze zur Illegalität ziehen will, ist nicht in Stein gemeisselt. Sklaverei war jahrtausendelang legal und ist es faktisch heute noch in gewissen Regionen. Wer die totale Liberalisierung fordert, muss also konsequenterweise alles legalisieren (auch alle Drogen). Und mit Ihrer Bemerkung über Angebot und Nachfrage bei der Prostitution haben Sie ja schon zugegeben, dass Sie Menschen als Ware betrachten. Da ist die Legalisierung der Sklaverei nur konsequent.

      Zitat:​ “Ich bin aber fest überzeugt, dass die (vernünftige) Mehrheit, die Unvernünftigen auch ohne aufgeblähten Staat und unzähligen Gesetzen in den Griff bekommen. Ein möglichst direktdemokratischer Ansatz ist sicher ein vernünftiger Weg um dies zu bewerkstelligen.”


      Bleiben wir mal beim Beispiel Umweltgesetze. Der direktdemokratische Ansatz sind also Abstimmungen, mit denen Umweltgesetze beschlossen werden. Sie sagen aber zuerst, Sie wollen keine “unzähligen Gesetze”. Also was nun?

      Zitat: “Hingegen glaube ich nicht, dass Verbote (seien dies im Zusammenhang mit kriminellen Einwanderen oder auch Waffen und Drogen), die “kriminellen” Individuen von ihrem Weg abhalten können.”

      Es ist quantitativ schon noch ein grosser Unterschied, ob man es nur mit Restkriminalität zu tun hat (wenn das Verhalten verboten ist), oder mit einem Massenphänomen (wenn das Verhalten erlaubt ist). Selbst bei der als ineffektiv geltenden Alkohol-Prohibition wurde erheblich weniger Alkohol konsumiert als nach deren Aufhebung.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mueller
      Ich gebe ihnen in allen Punkten (mit einer Ausnahme) recht.

      Grundsätzli​ch hätten sie auch mit der Einwanderung recht. Leider ist dies aber nicht möglich, da das Gebiet der Schweiz klar definiert ist. Ein Bevölkerungswachstum bedeutet, dass die Natur (Tiere, Wälder, Wiesen)immer mehr verdrängt werden.
      Ich persönlich würde eine Zuwanderung in die Schweiz aus jedem Land zulassen. Dies aber unter der Bedingung, dass die dauernde Wohnbevölkerung der Schweiz auf z.B. 8 Millionen festgesetzt wird.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Steiner: Ihre Bemerkung bzgl der limitierten Fläche ist korrekt. Diesem Umstand habe ich bislang keine Beachtung geschenkt. Danke!

      @Herr Reuss: es stimmt, dass auch Drogen legalisiert werden sollten. Jeder soll selber dafür verantwortlich, was er mit seinem Körper anstellt. Das gleiche gilt für die Prostitution: Wenn sich jemand freiwillig prostituiert, so ist dagegen nichts einzuwenden. Wird jemand aber zur Ausübung wider seinen Willen zu irgendwelcher Tätigkeiten gezwungen, damit sich andere bereichern können, dann ist dies unzulässig.

      Ich denke, dass es weniger sinnlose Gesetze gibt, je stärker die direkte Demokratie ist. Je mehr Macht beim Staat liegt, desto grösser die Gesetzeswut (zB EU).

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    • Juli 19, 2021

      Zitat MM: “es stimmt, dass auch Drogen legalisiert werden sollten. Jeder soll selber dafür verantwortlich, was er mit seinem Körper anstellt.”

      Drogen​abhängigkeit ist aber gerade so definiert, dass man eben nicht mehr die Kontrolle darüber hat, was man mit seinem Körper anstellt. Auch bei legalen Suchtmitteln wollen Viele aufhören, schaffen es aber nicht. Übrigens werden fast alle Personen schon vor dem Mündigkeitsalter (unter 18) abhängig. Das Gerede von “Eigenverantwortung​” blendet aus, dass via Krankenkassen die Allgemeinheit für die Folgen des eben nicht eigenverantwortlichen​ Suchtmittelkonsums bezahlen muss! Sie sehen, mit Ihrem Liberalismus käme die Gesellschaft schnell in Teufels Küche.

      Zitat: “Das gleiche gilt für die Prostitution: Wenn sich jemand freiwillig prostituiert, so ist dagegen nichts einzuwenden. Wird jemand aber zur Ausübung wider seinen Willen zu irgendwelcher Tätigkeiten gezwungen, damit sich andere bereichern können, dann ist dies unzulässig.”

      Auch​ diese Bemerkung ist realitätsfern. Gerade Drogenabhängige rutschen oft in die Prostitution, weil sie das Geld brauchen — nicht etwa, weil ihnen dieser “Beruf” Spass macht! Die “Freiwilligkeit” ist also nur theoretisch. Und ist bei den Arbeitsvermittlungsst​ellen ein Job im Puff “zumutbar”, d.h. können Arbeitslose zur Annahme eines solchen Jobs gezwungen werden? (Diese Frage wurde besonders in D kontrovers diskutiert!)

      Zitat​: “Ich denke, dass es weniger sinnlose Gesetze gibt, je stärker die direkte Demokratie ist. Je mehr Macht beim Staat liegt, desto grösser die Gesetzeswut (zB EU).”

      Stimmt. Nur wollen doch gerade die “Liberalen” in die EU…

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    • Juli 19, 2021

      Bei Drogen weiss man, auf was man sich einlässt und dass allenfalls die Abgängigkeit droht. Wer Drogen nimmt geht ein Risiko ein. Ich habe nie gesagt, dass die Gesellschaft via Krankenkasse die Folgekosten tragen muss. Die obligatorische Krankenkasse gehört abgeschafft. Eine Frage an Sie: Würden Sie sich ohne entsprechendes Gesetz etwa sofort Heroin den Arm hoch jagen?

      Wieso sollte ein staatliches Arbeitsvermittlungsam​t überhaupt jemanden zu etwas zwingen. Auch hier gilt, dass selbständige Vorsorge dem staatlichen Zwang vorzuziehen ist.

      Zum Schluss: Welche “Liberalen” wollen den in die EU? Wenn Sie von der FDP sprechen, dann liegen Sie falsch, denn diese Partei trägt den Begriff “Freisinn” nur noch im Namen. Ansonsten ist diese Partei vom Wesen her genauso etatistisch wie die SP, die Grünen oder die CVP. Die einzige Partei, in welcher in der Schweiz noch echte Libertäre (ich bevorzuge diesen Begriff, weil der Begriff “liberal” verwässert wurde) zu finden sind, ist in der SVP (Wobei es auch dort noch viele Staatsgläubige gibt).

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    • Juli 19, 2021

      Zitat MM: “Bei Drogen weiss man, auf was man sich einlässt und dass allenfalls die Abgängigkeit droht.”

      Kinder/Ju​gendliche wissen wenig und haben jugendlichen Leichtsinn. Bevor sie mündig sind, sind sie schon süchtig. Sie lassen sie in die Falle laufen und höhnen dann, sie hätten gewusst worauf sie sich einlassen. Ja, der Drogenmarkt ist der ultimative “freie Markt”! Da zeigt er sein wahres Gesicht.

      Zitat: “Ich habe nie gesagt, dass die Gesellschaft via Krankenkasse die Folgekosten tragen muss. Die obligatorische Krankenkasse gehört abgeschafft.”

      Ich​ kenne keinen einzigen Raucher, der die Folgekosten von Krebsoperation, Chemotherapie, Lungentransplantation​, COPD etc. aus der eigenen Tasche bezahlen will (oder kann). Mit Ihrem Wildwestliberalismus schaffen Sie eine Gesellschaft von Ruinierten und Leichen. Vogelfrei oder frei, das ist die Frage.

      Zitat: “Eine Frage an Sie: Würden Sie sich ohne entsprechendes Gesetz etwa sofort Heroin den Arm hoch jagen?”

      Viele nehmen sogar TROTZ Gesetz (Verbot) Drogen, und ohne Gesetz würden es noch viel mehr tun. Warum werden denn Zigaretten und Alkohol am meisten konsumiert — weil sie legal sind.

      Zitat: “Wieso sollte ein staatliches Arbeitsvermittlungsam​t überhaupt jemanden zu etwas zwingen.”

      Weil die Arbeitslosenunterstüt​zung nur jene bekommen, die “zumutbare” Jobs annehmen. “There’s no free lunch” ist übrigens ein liberales Credo.

      Zitat: “Auch hier gilt, dass selbständige Vorsorge dem staatlichen Zwang vorzuziehen ist.”

      Aber was tun Sie mit denen, die nicht selbständig vorsorgen? Verhungern lassen oder an Drogen sterben lassen? Oder in die Kriminalität treiben? (Schengen lässt grüssen.)

      Zitat: “Zum Schluss: Welche “Liberalen” wollen den in die EU? Wenn Sie von der FDP sprechen, dann liegen Sie falsch, denn diese Partei trägt den Begriff “Freisinn” nur noch im Namen.”

      Die Partei nennt sich offiziell: “FDP. Die Liberalen.”
      Verklag​en Sie sie doch wegen Falschwerbung…

      Z​itat: “Die einzige Partei, in welcher in der Schweiz noch echte Libertäre (ich bevorzuge diesen Begriff, weil der Begriff “liberal” verwässert wurde) zu finden sind, ist in der SVP”

      Die SVP ist aber vehement gegen Drogen und hat z.B. zur Cannabislegalisierung​sabstimmung die Nein-Parole ausgegeben.

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    • Juli 19, 2021

      Die meisten Menschen sind Nichtraucher, obwohl es nicht verboten ist dem Tabakkonsum zu frönen, auch Alkoholkranke stellen in der Gesellschaft eine Minderheit, obwohl das Trinken von alkoholischen Getränken nicht nur erlaubt, sondern sogar akzeptiert ist. Nach Ihrer Logik müsste auch der Sport verboten werden, wegen der zahlreichen Sportverletzungen.

      Der Unterschied zwischen Libertären und Etatisten liegt darin, dass die Libertären an das Gute im Menschen glauben und deshalb auch den Individuen vertrauen. Deshalb sind Libertäre auch in der Lage unterschiedliche Lebensstile zu akzeptieren. Etatisten hingegen glauben an die Überlegenheit des Kollektivs, einem Kollektiv, das durch eine auserwählte Elite geführt werden muss um sich vor sich selbst zu schützen.
      Ein freier Mensch muss es ertragen können, dass seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muss sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei oder Verboten zu rufen.
      Was ist übrigens derart schlecht am Wilden Westen? Bevorzugen Sie etwa den gezähmten Osten (totalitärer Staat à là EX-Sowjetunion)?
      Gla​uben Sie wirklich, dass jene Menschen, die nicht selber für sich schauen können, ohne staatliche Hilfe verhungern würden? Ich glaube die Menschen würden sich gegenseitig helfen. Mir ist echte Solidarität bedeutend lieber als die staatlich verordnete Zwangssolidarität. Würden Sie etwa anderen Menschen nicht helfen, wenn Sie der Staat mittels Steuerabgaben nicht dazu zwingen würde? Ein vernünftiger, freier Mensch braucht keinen Staat, um einzusehen, dass sich Solidarität lohnt.
      Es stimmt, die SVP ist gegen Drogen (ich bin auch gegen Drogen, aber nicht für eine Kriminalisierung der Drogenkonsumenten). Nur weil man Parteimitglied ist, heisst dies noch lange nicht, dass man mit allen Ideen einverstanden sein muss. Interessant ist, dass in den USA der Ruf nach Drogenlegalisierung vor allem von fiskalkonservativen Republikanern kommt und nicht etwa von den linken Demokraten. Macht es für Sinn, dass weltweit mehr Leute im Krieg um und gegen die Drogen sterben, als durch den Drogenkonsum? Wieso ist eigentlich Absinth nicht mehr verboten? Der Staat und die Staatsgläubigen argumentierten zu Beginn des 20.Jahrhunderts genauso, wie Sie dies heute tun…

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    • Juli 19, 2021

      Klein Bemerkung: Für mich ist die SVP die antiliberalste Partei der Schweiz.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat MM: “Die meisten Menschen sind Nichtraucher, obwohl es nicht verboten ist dem Tabakkonsum zu frönen”

      Bei den Jungen ist heute der Raucheranteil höher als früher, Tendenz eher noch steigend. Es muss nicht die Mehrheit sein, um den Einzelnen (oder gar das Kollektiv) vor unlösbare finanzielle Probleme zu stellen, mit der Finanzierung der Krebs-Operationen etc. Sie weichen der Frage aus, wie der einzelne Raucher das finanzieren sollte. Nun sagen Sie, die Menschen würden einander helfen. Also soll der an Krebs erkrankte Raucher im Bekanntenkreis oder auf der Strasse betteln gehen, um das Geld für die Operation, Chemo etc. zusammenzukratzen? Oder doch schnell ein Bankraub? In den USA sind auch schon Leute sinnlos an Blinddarmentzündung gestorben, weil sie sich kein Spital leisten konnten. Offenbar funktioniert das mit der freiwilligen Hilfe nicht ganz…

      Zitat: “Etatisten hingegen glauben an die Überlegenheit des Kollektivs, einem Kollektiv, das durch eine auserwählte Elite geführt werden muss um sich vor sich selbst zu schützen.”

      Die “Elite” soll demokratisch gewählt sein, und die (potentiellen) Süchtigen sollen vor den Drogendealern/-mafias​/-konzernen geschützt werden, naive Kinder/Jugendliche sollen vor den Folgen ihrer Naivität geschützt werden.

      Sie wollen sie ins Messer laufen lassen, das ist Barbarei.

      Zitat: “Ein freier Mensch muss es ertragen können, dass seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muss sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei oder Verboten zu rufen.”

      In der Praxis wird die Eigenverantwortung nicht wahrgenommen, das sieht man doch an jeder Ecke. Man kann nichtmal auf den Bus gehen, ohne eingepäfft zu werden.

      > Was ist übrigens derart schlecht am Wilden Westen?

      Die Barbarei.

      > Bevorzugen Sie etwa den gezähmten Osten (totalitärer
      > Staat à là EX-Sowjetunion)?

      N​ein, ich bevorzuge die sichere und wohlhabende Schweiz, in der alles geregelt ist.

      Zitat: “Glauben Sie wirklich, dass jene Menschen, die nicht selber für sich schauen können, ohne staatliche Hilfe verhungern würden? Ich glaube die Menschen würden sich gegenseitig helfen.”

      Darauf ist kein Verlass. Das will organisiert sein.

      Zitat: “Mir ist echte Solidarität bedeutend lieber als die staatlich verordnete Zwangssolidarität.”

      Das wäre mir auch lieber, aber es genügt offenbar nicht.

      Zitat: “Würden Sie etwa anderen Menschen nicht helfen, wenn Sie der Staat mittels Steuerabgaben nicht dazu zwingen würde?”

      Ich vielleicht schon, aber viele andere nicht.

      Zitat: “Ein vernünftiger, freier Mensch braucht keinen Staat, um einzusehen, dass sich Solidarität lohnt.”

      Wenn sich Solidarität lohnt, warum wehren Sie sich dann so gegen die Krankenkasse?

      Zita​ t: “Es stimmt, die SVP ist gegen Drogen (ich bin auch gegen Drogen, aber nicht für eine Kriminalisierung der Drogenkonsumenten).”​

      Die SVP ist aber für eine Kriminalisierung der Drogenkonsumenten.


      Zitat: “Nur weil man Parteimitglied ist, heisst dies noch lange nicht, dass man mit allen Ideen einverstanden sein muss.”

      Nicht mit allen, aber mit allen Wesentlichen.

      Zita​ t: “Interessant ist, dass in den USA der Ruf nach Drogenlegalisierung vor allem von fiskalkonservativen Republikanern kommt und nicht etwa von den linken Demokraten.”

      Das mit den Steuereinnahmen aus Cannabis ist eh eine totale Milchmädchenrechnung.​ Die steuerlichen Nachteile würden überwiegen. Ausserdem gibt es ja auch bei Zigaretten einen Schwarzmarkt, um die Steuern zu umgehen.

      Zitat: “Macht es für Sinn, dass weltweit mehr Leute im Krieg um und gegen die Drogen sterben, als durch den Drogenkonsum?”

      Da​ s Problem müsste ursachenorientiert-pr​äventiv angegangen werden. Repression ist nur Symptompfusch. Ohne Drogenverbote würden aber noch viel mehr Menschen durch die Drogenkonsumfolgen sterben.

      Zitat: “Wieso ist eigentlich Absinth nicht mehr verboten?”

      Weil der Thujongehalt heute im Griff ist.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Reuss Ihre Replik enthält zu ca. 90% Punkte die ich unterstützen kann.

      Ohne Regeln und erzwungener Solidarität funktioniert ein Staat nicht. Denn Solidarität lohnt sich für den einzelnen nicht. Das sehen wir hier und auf der ganzen Welt.

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    • Juli 19, 2021

      Der Raucheranteil bei Jungen ist heute höher denn je… Na dann ist dies wohl gerade ein Zeichen dafür, dass staatliche Verbote und Prävention nichts bringen…

      Sie stört es, wenn Sie bei der Bushaltestelle “eingepäft” werden, glauben Sie mir, das Rauchen würde massiv zurückgehen, wenn die Raucher auch für die Folgekosten aufkommen müssten.

      Sie schwärmen von der Schweiz, in der “alles geregelt” sei. Tatsache ist, dass die Schweiz ein eher gesetzesarmes Land ist. Der bekannte deutsche Publizist Henryk M. Broder nannte die Schwei gar “das anarchistischste Land” des Westens.

      Es gibt übrigens ein Ort, in dem Ihre Wunschvorstellung einer regulierten Gesellschaft Wirklichkeit ist: Drogenverbot, Waffenverbot, gratis Medizinische Versorgung, gratis ausgewogene Ernährung, gratis Bildungsmöglichkeit, regulierter und durch eine Elite überwachter Tagesablauf etc: im Gefängnis!

      Hat jemand von Steuereinnahmen bei Drogen gesprochen? Fiskalkonservative Republikaner sind für eine Leglalisierung von Drogen, weil die Kriminalisierung (Strafverfolgung, Prävention etc) teurer ist, als die Freigabe…

      Die Geschichte mit dem Thujongehalt hat sich übrigens als Mythos entlarvt. Der Grund für ein Verbot hatte ganz andere Gründe (zB Ausschalten der Konkurrenz für die Weinproduzenten)
      http://www.taz.de/!​63835/

      Spannend finde ich Ihre Aussage, dass Sie zwar keinen staatlichen Zwang bräuchten, um Mitmenschen zu helfen, die andern aber schon… Sie zählen sich also zur moralischen Elite.

      Zum SVP-Parteiprogramm: Dieses hat etwa 25 Kapitel, keines ist der Drogenproblematik gewidmet. Lediglich im Kapitel “Gesundheit” wird die Drogenpolitik auf etwa 15 Zeilen thematisiert (das ganze Dokument umfasst rund 90 Seiten). Wie kommen Sie nun darauf, dass die restriktive Drogenpolitik eine wesentlicher Punkt im Programm der SVP ist? Woher nehmen Sie die Grundlage für Ihre Behauptung, dass die SVP die Drogenkonsumenten kriminalisieren will? Ziel der offiziellen SVP-Politik ist ” die Süchtigen in die Suchtfreiheit zu führen”.

      Zum Wilden Westen empfehle ich Ihnen das Buch von Anderson und Hill “The not so wild wild west”. Zwar wird in ihrer Studie das Hauptaugenmerk auf ökonomische Zusammenhänge gelegt und die hohe Funktionalität und Effizienz der damals herrschenden kleinräumig organisierten, faktisch staatsfreien Ordnung hervorgehoben. Das Bild einer von Chaos, Gewalt und auf der Tagesordnung stehenden „Gunfights“ bestimmten Umwelt konnten sie indessen nicht bestätigen – ganz im Gegenteil. Die Zahl der gewaltsamen Todesfälle zu jener Zeit liegt sowohl absolut wie relativ unter derjenigen, die heute in den meisten Gegenden der USA zu verzeichnen ist. Jeder Grossstädter dort trägt zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein höheres Risiko, Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden als ein Pionier zur Zeit des Wilden Westens.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat MM: “Der Raucheranteil bei Jungen ist heute höher denn je… Na dann ist dies wohl gerade ein Zeichen dafür, dass staatliche Verbote und Prävention nichts bringen…”

      Welch​e Verbote? Rauchen ist nicht verboten! Der Einfluss und die dreiste Werbung der Tabaklobby ist zu stark und müsste staatlich eingedämmt werden.

      Zitat: “Sie stört es, wenn Sie bei der Bushaltestelle “eingepäft” werden, glauben Sie mir, das Rauchen würde massiv zurückgehen, wenn die Raucher auch für die Folgekosten aufkommen müssten.”

      Oh ja, das Rauchen würde auch massiv zurückgehen, wenn wir die Todesstrafe für Tabakhändler einführen würden… Mit Verlaub, aber Ihre “Radikalkuren” hätten zu hohe Kollateralschäden… Wer sich nicht vom drohenden Krebstod vom Rauchen abhalten lässt, der soll sich also von Arztrechnungen davon abhalten lassen?!?

      Wie dann die Krebskranken das Geld für die Operation etc. zusammenbetteln sollen, haben Sie noch nicht beantwortet.

      Zitat​: “Sie schwärmen von der Schweiz, in der “alles geregelt” sei. Tatsache ist, dass die Schweiz ein eher gesetzesarmes Land ist.”

      Das ist doch ein gutes Attest für die direkte Demokratie. Hier gelten eben sinnvolle und massvolle Regeln, im Gegensatz zur EU. Warum beklagen Sie sich dann hier über die bösen “Etatisten”?

      Zit​at: “Es gibt übrigens ein Ort, in dem Ihre Wunschvorstellung einer regulierten Gesellschaft Wirklichkeit ist: Drogenverbot, Waffenverbot, gratis Medizinische Versorgung, gratis ausgewogene Ernährung, gratis Bildungsmöglichkeit, regulierter und durch eine Elite überwachter Tagesablauf etc: im Gefängnis!”

      Das Beispiel zeigt eben gerade, dass es bei gewissen Leuten nicht anders geht! (Dies im krassen Gegensatz zu Ihrem rosaroten Menschenbild.) Bei mir zuhause ist alles freiwillig geregelt, da braucht es kein Gefängnis.

      Zitat: “Hat jemand von Steuereinnahmen bei Drogen gesprochen?”

      Ja, im kalifornischen Abstimmungskampf zur Cannabislegalisierung​ war das ein Hauptargument.

      Zit​at: “Fiskalkonservative Republikaner sind für eine Leglalisierung von Drogen, weil die Kriminalisierung (Strafverfolgung, Prävention etc) teurer ist, als die Freigabe…”

      Auch​ das ist eine Milchmädchenrechnung,​ die Folgekosten der Drogenkrankheiten überwiegen.

      Zitat:​ “Spannend finde ich Ihre Aussage, dass Sie zwar keinen staatlichen Zwang bräuchten, um Mitmenschen zu helfen, die andern aber schon… Sie zählen sich also zur moralischen Elite.”

      Das ist einfach eine empirische Beobachtung. Gehen Sie doch mal z.B. zum Arzt oder Spital und verlangen Sie eine Gratisbehandlung. Melden Sie sich, wenn Sie einen solchen Arzt gefunden haben… (vermutlich landen Sie vorher im gelben Wägeli, allerdings auch das nicht gratis)

      Zitat: “Zum SVP-Parteiprogramm: Dieses hat etwa 25 Kapitel, keines ist der Drogenproblematik gewidmet.”

      Ich sprach nicht vom Parteiprogramm, sondern von der Abstimmungsparole zur Cannabislegalisierung​sinitiative.

      Zitat​: “Zum Wilden Westen empfehle ich Ihnen das Buch von Anderson und Hill “The not so wild wild west”.”

      Solche Beschönigungen beeindrucken mich nicht. Und der Grossteil der barbarischen Gewalt wurde gegen die Ureinwohner ausgeübt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Müller, kommen wir doch mal zum Thema zurück:

      Sie führten den Liberalismus hier ein, indem Sie für die völlige Ausländerfreizügigkei​t plädieren. Aber Ihr allzu rosarotes Menschenbild wird doch schon heute durch die Auswirkungen des Schengen-Abkommens widerlegt: Kriminelle kommen einfach über die offene Grenze in die Schweiz und verüben hier Überfälle und Einbrüche, sogar Entreissdiebstähle auf offener Strasse. Nach Ihrem Menschenbild dürfte das gar nicht vorkommen, weil doch alle so lieb und anständig sind. Der Liberalismus funktioniert nicht! (Bzw. für Ganoven “funktioniert” er prima!)

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  • Januar 9, 2012

    @Stefan Pfister
    Sie machen es sich als Akademiker erstaunlich einfach:
    1. Sollten Sie es vermeiden, den Kampf gegen die massive Zuwanderung in die Schweiz mit Ausländerfeindlichkei​t zu vermischen. Es geht hier um die Frage, welche Bevölkerungszahl für die Schweiz und insbesondere für das Schweizer Mittelland ökologisch (Es gibt auch eine lokale und regionale Umweltbelastung!), verkehrsmässig und aus Sicht der Lebensqualität tragbar ist. Wenn das die Grünen nicht endlich kapieren, werden sie weiter an Stimmen verlieren.
    2. Der Lebensstandard und damit der Energieverbrauch sind in der Schweiz meist höher als im Heimatland der neu Zugewanderten.
    3. Ist das Sparen von Energie zumindest teilweise eine Illusion, wenn das durchschnittliche Einkommen der Leute nicht sinkt. Wer Energie spart, spart auch Geld. Was geschieht mit dem gesparten Geld? Es werden andere Ausgaben, welche Energie brauchen getätigt oder es wird auf die Bank gebracht als Basis für neue, energieverbrauchende Investitionen. Nur über weniger Einkommen kann nachhaltig Energie gespart werden!

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Herr Schneider

      1. ich habe durchaus kapiert, dass die Angst vor dem Fremden und der daraus zum Teil entstehende Hass mehrheitsfähig ist. Ich könnte es mir nun einfach machen und in diesen Chor miteinstimmen. Aber es widerstrebt meinem Gerechtigkeitsempfind​en, Ausländer als Sündenböcke für alles und jedes hinzustellen.

      2. Die meiste Zuwanderung kommt aus westlichen Ländern, davon wiederum die meiste von unseren direkten Nachbarländern.

      3.​ Wenn Sie weniger Einkommen fordern – oder höhere Energiepreise, was eine ähnliche Wirkung hat – machen SIe sich genauso unbeliebt, wie wenn ich gegen die latente Fremdenfeindlichkeit antrete. Aber ich nehme an, dass das Ihre Überzeugung ist, und dass Sie diese nicht leugnen, nur um beliebt zu sein und gewählt zu werden?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      1. Die objektive Tatsachenfeststellung​, dass der ökologische Fussabdruck der Immigranten grösser wird durch die Immigration inkl. “Pendeln”, verunglimpfen Sie als irrationale Angst und sogar xenophobe Hasspredigt. Auf die Fakten gehen Sie nicht ein. Das nennen Sie “Gerechtigkeitsempfi​nden”!?

      2. Portugiesen sind die zweitgrösste Immigrantengruppe, diese fahren jeweils per Auto die 4’500 Kilometer hin und zurück, und haben in der Schweiz einen viel höheren Öko-Fussabdruck als in Portugal (praktisch Entwicklungsland ausser in Lissabon). Ich wohnte mal über einem Portugiesen-Lebensmit​telladen. Der Ladeninhaber holte wöchentlich per Lieferwagen Kartoffeln aus Portugal, die seine Landsleute hier kauften, weil sie ein bisschen billiger sind als Schweizer Kartoffeln vom Acker nebenan. Die CO2-Bilanz und Dieselrussemissionen dieser Kartoffeltransporte muss ich Ihnen nicht vorrechnen, oder? (Schlimmer als per 40-Tönner.)

      Und die Zuwanderer aus den Nachbarländern sind oft Tagespendler, die bis zu 100km (oder mehr) täglich pendeln. Ausserdem haben viele Immigranten eine Zweitwohnung im Heimatland, was ihren ökologischen Fussabdruck weiter vergrössert.

      3. Dass “Arme” weniger Energie verbrauchen, ist eine Milchmädchenrechnung,​ denn gute Bauisolation und geringer Strom- und Benzinverbrauch kosten Geld bei den Anschaffungskosten, die sich “Arme” eher nicht leisten können. “Arme” fahren jeden Kilometer mit dem Auto, weil sie sich kein Zugbillett oder gar GA leisten können. Sie fahren auch weit zum Aldi auf der grünen Wiese oder über die Grenze, statt im Lädeli nebenan zu kaufen, weil das Lädeli ein paar Rappen teurer ist. Entwicklungsländer werden für Brennholz abgeholzt, etc.
      Das Konzept der “Externalisierung der Kosten” sollte Ihnen als “Grüner” ja bekannt sein.

      Es geht nicht um “sich unbeliebt machen”, sondern um Fakten vs. Propaganda.

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    • Juli 19, 2021

      zu 1.

      “dass der ökologische Fussabdruck der Immigranten grösser wird durch die Immigration inkl. “Pendeln”,”

      hab​en Sie gewusst, dass auch Schweizer zwischen Wohnort und Arbeitsplatz pendeln? Wenn im Feierabendverkehr nur Ausländer unterwegs wären, wäre es erheblich ruhiger.

      Natürlich​ ist es aus ökologischer Sicht am besten, wenn die Leute möglichst dort wohnen, wo sie arbeiten. Wenn nun die Grenzgänger, die in Basel arbeiten, auch in Basel wohnen wollten, würde aber sofort wieder das Geschrei der “volles-Boot-Fraktio​n” anfangen.

      “”Arme​” fahren jeden Kilometer mit dem Auto, weil sie sich kein Zugbillett oder gar GA leisten können.”

      Dann sind Sie dafür, dass der ÖV günstiger sein soll als Autofahren? Hört man selten von Ihrer politischen Ecke. Ich denke, beim einen oder anderen Punkt können wir uns finden.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Reuss Beweisen Sie mir das der Portugiese, der in seinen Ferien in die Heimat geht, weniger Energie verbraucht, als der Schweizer, der in die Ferien geht. Woher haben Sie diesen Beweis? Ich lasse mich gerne von Fakten überzeugen-. Also liefern sie bitte. Sollte für Sie kein Problem sein, da sie anscheinend nur Fakten aufzählen.

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    • Juli 19, 2021

      ja ja Stefan…aber man zahlt dann die Strassenbahn mit den Steuern, also ist es massiv teurer..und es wird weiter Steigen bei einem Atomausstieg. und schön wollen die Grünen einem entgegenkommen. Denn darum heisst es NEIN das Auto fahren muss günstiger gemachte werden. da viele Arme aufs Auto angewiesen sind, teilweise -wenn überhaupt- Jobs haben welche weit weg liegen, oder aus behinderten Gründe aufs Auto angewiesen sind. und was versteht Meier genau nicht an dem bereits beantworteten Frage. bitte versuche den Eintrag zu lesen von Hr. Reuss Meier

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    • Juli 19, 2021

      Zitat S.Pfister: “haben Sie gewusst, dass auch Schweizer zwischen Wohnort und Arbeitsplatz pendeln?”

      Wieviel​e Schweizer pendeln täglich 100km mit einem Auto ohne Katalysator?
      Wieviel​e Schweizer fahren jährlich mehrmals 4’500km in die Ferien mit einem Auto ohne Katalysator? (Diese Frage geht auch an Hans Meier)
      Viele Schweizer pendeln per Zug. Ein Drittel der Haushalte in CH-Grossstädten hat kein Auto. Aber finden Sie mal einen Portugiesen ohne Auto.

      Zu den portugiesischen Kartoffeln fällt Ihnen gar nichts ein?

      Zitat: “Natürlich ist es aus ökologischer Sicht am besten, wenn die Leute möglichst dort wohnen, wo sie arbeiten. Wenn nun die Grenzgänger, die in Basel arbeiten, auch in Basel wohnen wollten, würde aber sofort wieder das Geschrei der “volles-Boot-Fraktio​n” anfangen.”

      Die Grenzgänger könnten auch per Zug pendeln, oder in der EU bleiben, wo ja alles besser ist, wie Ihre Seite immer betont.

      Zitat: “Dann sind Sie dafür, dass der ÖV günstiger sein soll als Autofahren?”

      Ja, denn ich hatte aus ökologischen Gründen nie ein Auto.

      Zitat: “Hört man selten von Ihrer politischen Ecke.”

      Nicht alle EU-Gegner sind SVP! Ich bin grüner als Sie.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat Hans Meier: “Beweisen Sie mir das der Portugiese, der in seinen Ferien in die Heimat geht, weniger Energie verbraucht, als der Schweizer, der in die Ferien geht.”

      Zeigen Sie mir mal einen Schweizer Büezer, der zu allen Feiertagen und Ferienabschnitten 4’500km mit einem Auto ohne Katalysator fährt. Das ist absurd.

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    • Juli 19, 2021

      In der EU wurde der Katalysator 1992 eingeführt. Ihre Portugiesen müssten also mit Autos älter als 20 Jahren herumfahren. Der Schweizer nimmt natürlich nicht das Auto, dazu gibt es das Flugzeug. Von irgendwas müssen die Reisebüros ja leben. Herr und Frau Schweizer fliegt ziemlich oft herum.

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    • Juli 19, 2021

      @H.Meier:
      … bzw. ohne Partikelfilter.
      Flug​zeug ist auf lange Distanzen immernoch weniger umweltschädlich als Auto. Aber Schweizer sind ja Zugfahren gewöhnt, einige reisen auch per Zug ins Ausland. Ich z.Bsp. reiste per Zug bis nach Finnland. Es ist viel schöner und man kommt unterwegs mit den Leuten ins Gespräch.

      > Herr und Frau Schweizer fliegt ziemlich oft herum.

      Darum ist der CH-Ökofussabdruck ja jetzt schon zu gross, da verträgt es nicht noch Auto-Portugiesen zusätzlich. Die Frage ist einfach, warum Herr Pfister und seine “Grüne” Partei das befürwortet und noch mehr davon will.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss,

      ich darf daran erinnern, dass Ihre SVP sich mit Händen und Füssen gegen Katalysator und Partikelfilter gewehrt hat. Bestes Beispiel Jasmin Hutter.

      Und auch heute machen sich viele SVPler für den Autoverkehr stark und schimpfen über den ÖV.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat S.Pfister: “ich darf daran erinnern, dass Ihre SVP sich mit Händen und Füssen gegen Katalysator und Partikelfilter gewehrt hat.”

      Der Katalysator wurde von einem SVP-Umweltminister eingeführt — 2 Jahrzehnte beVOR Ihre ach-so-“fortschrittl​iche” EU das nachmachte!

      Die SVP ist wie gesagt nicht meine Partei, und das liegt vor allem daran, dass sie meistens gegen die Umwelt politisiert. Wie ich schon x-mal geschrieben habe, gehört Umwelt- und Naturschutz logischerweise zu einer glaubwürdigen patriotischen Politik.

      Aber Sie weichen weiterhin meiner oben gestellten Frage aus, warum Ihre “Grüne” Partei den ökologischen Fussabdruck und das quantitative Wachstum der Schweiz noch weiter vergrössern will durch masslose Immigration.

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  • Januar 9, 2012

    Einfache Logik: Es hat Platz für eine beschränkte Anzahl Personen. Wir haben jedes Jahr ein Bevölkerungswachstum.​ Was ist zu tun?

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    • Juli 19, 2021

      Sie sprechen ein wichtiges Problem an, das sich allerdings auf die ganze Welt bezieht. Das ewige Wirtschaftswachstum – immer mehr Menschen, die immer mehr herstellen und immer mehr konsumieren – geht nicht auf, weil der Planet nicht mitwächst.

      Allerdings ist “hau-den Ausländer” keine Lösung. Das beste wäre, eine Wirtschaftsform zu finden, die ohne Wachstumswahn auskommt. Denn der Löwenanteil der Zuwanderer kommen nicht ieinfach so, sondern mit Arbeitsvertrag und werden von der Wirtschaft geholt.

      Interessanterweis​e sind die grössten Kritiker des Bevölkerungswachstums​ oft gleichzeitig die grössten Befürworter des ewigen Wirtschaftswachstums.​ Der Widerspruch wird ausgeblendet.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat S.Pfister: “Denn der Löwenanteil der Zuwanderer kommen nicht ieinfach so, sondern mit Arbeitsvertrag und werden von der Wirtschaft geholt.”

      Mit Arbeitsvertrag konnten sie auch schon VOR der PFZ kommen! Erst durch die von Ihrer Partei befürwortete PFZ kann jetzt praktisch jeder kommen! (Inkl. Scheinselbständige, nur-1-Tag “arbeitende”, Familiennachzug, etc.) Also schieben Sie es nicht auf die Wirtschaft, was Sie selber befürworten!

      Zitat​: “Interessanterweise sind die grössten Kritiker des Bevölkerungswachstums​ oft gleichzeitig die grössten Befürworter des ewigen Wirtschaftswachstums.​ Der Widerspruch wird ausgeblendet.”

      In​teressanterweise sind die grössten Kritiker des zu grossen Schweizer Öko-Fussabdruckes gleichzeitig diejenigen, die den Schweizer Öko-Fussabdruck durch noch mehr Immigration vergrössern wollen. Ihre Partei fordert das Aufenthaltsrecht in der Schweiz sogar als Menschenrecht für 7 Milliarden Menschen! So weit ist die Wirtschaft noch nie gegangen. Also wer will da mehr Wachstum in der Schweiz?

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    • Juli 19, 2021

      Grüezi Herr Pfister

      Da sind wir uns einig 😉

      Ewiges Wirtschaftswachstum kann es nicht geben, diese Strategie kann UNMÖGLICH aufgehen. Oder ist da jemand anderer Meinung?

      Herr Pfister, ich habe da schon eine Idee für eine Wirtschaftsform. Jedoch gehe ich davon aus, dass Sie grundsätzlich kapitalismusbasierend​e Formen ablehnen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stefan Pfister,
      Nein, das Problem meinen Sie und irgend welche beziehe sich auf die ganze Welt.
      ABER, unbestritten ist, die Schweiz ist sehr klein und ausserdem sehr gebirgig, hat Wälder und Seen, Flüsse, ..Schlussendlich bleibt eine Kleine Fläche die effektiv bebaut und überbaut werden kann.
      Wir haben einfach nicht so viel Platz. Reisen sie mal ein wenig, wenn man mehr als eine Stunde fahren kann mit 80km/h und kommt an keiner Siedlung vorbei, dann spreche ich von einem dünn besiedelten Land. Nach ca 2Stunden fahrt kommt man in einen Ort, der noch nicht einmal die grösse von Uster hat.

      Hier in der Shcweiz kann mir passieren dass ich zwei Stunden Fahre und keinen Meter weiterkomme…..das ist ein anderes Thema..

      Solche dünnbesiedelten Gebiete gibt es auf der Erde noch viele. Also Platz für Menschen ist vorhanden. Sogar in den Ländern wo Mega Städte stehen gibt es rundherum noch sehr viele freie Flächen, jedoch keine Arbeit, keine Perspektiven..

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  • Januar 11, 2012

    Stefan Pfister, Sie müssen für Batteriehühnerhaltung​ sein. Schliesslich sind es ja immer gleichviel Hühner, egal ob in Auslaufhaltung oder in den engen Käfigen. Also weg mit dem Tierschutzgesetz.

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  • Januar 11, 2012

    Stellen Sie sich vor, jemand lädt Sie zu sich nach Hause zum Essen ein. Und beschwert sich danach, dass Sie die Frechheit haben, zu kommen!

    Unter dem Kontingentensystem, das wir vor der Personenfreizügigkeit​ hatten und das die SVP wieder einführen will, stieg der AUsländeranteil von 5% auf 21%.

    Wenn die Wirtschaft und die von ihr beeinflussten Politiker ausländische Arbeitskräfte ins Land holen wollen, dann holen sie welche, eagl, unter welchem System.

    Wenn nun ausgerechnet diejenigen, die die Ausländer ins Land holen, sich über sie beklagen, ist das nicht ehrlich. VOr allem, wenn sie Umweltgründe vorschieben, obwohl sie ökologische Anliegen sonst nicht die Bohne interessieren.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      stellen sie sich vor, ich lade sie zu mir ein. Sie und 10 andere, kein Problem, das wird vielleicht lustig. Ich würde behaupten, ab 30 Leuten, wird es nur noch mühsam. Mir gefällt es nicht und die die kommen, denen gefällt es auch nicht, da es ungemütlich ist. Was nun, das nächste mal weniger einladen, oder noch mehr?

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    • Juli 19, 2021

      Wenn Sie dreissig Leute einladen, sind Sie selber Schuld, dass Sie Platzprobleme haben. Darum geht es. Ausgerechnet die Wirtschaftsparteien, die am meisten Ausländer ins Land holen, beklagen sich dann, dass zuviele hier seien.

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    • Juli 19, 2021

      Mir ist gleich wer was. Ich will einfach eine Begrenzung, weil es zu viele sind. Die Wirtschaft kann auch auslagern.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister, es ist unsäglich, wie Sie die Tatsachen verdrehen!
      Mit dem Kontingentsystem kam nur herein, wer von den Firmen auch wirklich angestellt wurde — und nur genau so lange! In der Oelkrise mussten alleine in “meiner” Gegend Tausende Italiener und Deutsche zurück in ihre Heimatländer! Ein Ingenieur durfte nur in der Schweiz bleiben, indem er einen Hilfsarbeiterjob am Fliessband annahm!

      Bei der von Ihnen befürworteten PFZ ist es hingegen total anders. Da kann (spätestens nach Ablauf der nur provisorischen “flankierenden Massnahmen”) JEDER kommen — und mit Schengen wirklich JEDER, unkontrollierbar! — und bleiben solange er will, mitsamt Familiennachzug bis zum gehtnichtmehr.

      Mit​ persönlichen Einladungen zum Essen hat das wirklich gar nichts mehr zu tun, das frühere System allenfalls schon (bzw. Einladung zum Arbeiten für Lohn).

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  • Januar 16, 2012

    Herr Stefan Pfister,
    Ich mag mich nicht erinnern, dass die Schweiz offiziell diese Leute eingeladen hat.
    Da ist ein Fest, die Türe ist offen, also schauen wir mal rein. Und ehe sie sich versehen, sind nicht mehr 30Leute da, sondern über 50zig.

    Der Hammer kommt dann, wenn sie als Hausherr die Leute bitten, nun wieder zu gehen, und die bleiben da, weigern sich zu gehen.

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  • Januar 13, 2014

    Herr Pfister folgt einer simplen Logik:
    Sollen Leute aus der ganzen Welt zu uns kommen 10, 20 , 30Milionen? spielt gar keine Rolle, wo diese Leute die Umwelt verschmutzen. Was bei uns mehr ist, ist in den Herkunftsländer weniger an Luft- und Umweltverschmutzung, so einfach ist das, verstanden? Nebst dieser simplen Logik gesellt sich noch eine unverschämte Unterstellung, dass die Befürworter der Masseneinwanderungs-I​nitiative Leute “Ausländer raus” seien! Stefan Pfister hat offenbar noch nicht begriffen, dass das Problem längst ein mengenmässiges ist! Aber Tag für Tag gibt es lernfähige Leute, die langsam begreifen, um was es geht! Vielleicht auch Pfister?

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