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und noch ein Versprechen…

Die Gol­di­ni­tia­tive schliess­lich ver­spricht Si­cher­heit. Gold ist ein si­che­rer Wert. So zu­min­dest der all­ge­meine Glau­be. Was aber nützt uns Gold, das unverkäuflich ist? Mit die­ser In­itia­tive sol­len 20% un­se­rer Re­ser­ven in Gold „investiert“ wer­den – unverkäuflich. Was aber nützt ein Not­gro­schen, wenn er in der Not nicht ver­wen­det wer­den darf? Ab­ge­se­hen da­von, dass Gold weder Zin­sen noch sonst eine Ren­dite ab­wirft. Gold ist an den Gold­preis ge­bun­den – und nur an den. Und dass der Gold­preis in einer allfälligen Not­si­tua­tion sta­bil bleibt, ins­be­son­dere wenn davon aus­zu­ge­hen ist, dass die­ser sich bei grösseren Verkäufen ne­ga­tiv verändert, ist etwas sehr un­rea­lis­tisch.

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Comments to: und noch ein Versprechen…
  • November 9, 2014

    Richtig Frau Scheier. Sehe ich auch so. Mit der Initiative hätte die NB einen Betonklotz am Fuss die den Handlungsspielraum einschränkt mit Folgen für die gesamte Schweiz für alle (Menschen, Wirtschaft, Unternehmen usw usw usw)

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    • Juli 19, 2021

      Ja genau: wenn wir den Goldbestand der SNB von 11% auf 20% erhöhen dann gehen wir sofort alle unter (die Menschen, die Wirtschaft (!!!) die Unternehmen – aber sicher!)
      Fällt euch denn gar nie was neues ein ?
      Hübsches Hemd übrigens!

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    • Juli 19, 2021

      Erika Dreyfuss : Sie können so argumentieren und komplett überhaupt nichts von der Aufgabe einer Nationalbank verstehen. Genau so argumentieren sie.
      zugegeben Ja jeder darf abstimmen auch wenn er das Thema überhaupt nicht versteht. Ist Demokratie. Man kann sich auch der Stimme enthalten.

      Das Argument Untergang haben sie von den SVP-Deppen übernommen. Verwenden diese immer als Argument.
      Keiner der Gegner der Goldinitiative spricht vom Untergang. Quatsch. Aber von den harten wirtschaftlichen Folgen die alle und jeden in der Schweiz treffen wird. Mit Garantie

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    • Juli 19, 2021

      86%
      (7 Stimmen)
      ” Heinz Kremsner sagte Vor 5 Stunden

      Richtig Frau Scheier. Sehe ich auch so. Mit der Initiative hätte die NB einen Betonklotz am Fuss die den Handlungsspielraum einschränkt mit Folgen für die gesamte Schweiz für alle (Menschen, Wirtschaft, Unternehmen usw usw usw) “

      Herr Kremsner
      Ob wie im obigen Zitat Ihres Votums von “Folgen für …….” sprechen, oder gleich das Wort “Untergang” verwenden kommt in Ihrem Sinne wohl auf dasselbe heraus.
      Mit der SVP habe eigentlich nichts am Hut, aber auch nicht mit anderen Parteien. Für mich sind das bloss unterschiedlich gefärbte Vertreter der immer selben Interessen, die allerdings ständig einen Riesenwirbel um sich selbst verursachen, aber ansonsten weiter nicht viel. Womit auch Ihre Bezeichnung “Deppen” nicht nur für eine Partei gelten würde, wenn ich mich wie Sie hier zu solchen Klassifizierungen hergeben würde.

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    • Juli 19, 2021

      ja das ist ihre Meinung Frau Dreyfuss. Nichts dagegen. Wichtig und Gut ist dass sie sich mal mit dem Thema befassen. Immerhin geht es um eine Abstimmung.
      Die Gründe für/wieder haben ich und andere schon an verschiedenen Stellen in Vimentis dargelegt. Ich will jetzt nicht alles wiederholen.
      hier habe ich etwas zum Problem wenn die NB Gold kaufen muss http://www.vimentis.c​h/dialog/readarticle/​gold-initiative/?open​=5568&jumpto=140906

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kremsner

      Sie stellen es hier so dar, als ob Sie absolutes Wissen hätten, wie die SNB funktioniert.

      Sie argumentieren jedoch einmal mehr mit falschen Aussagen. Die SNB ist in keinster Weise eingeschränkt. Man setzt ihr nur eine unterste Limite, welche sie einzuhalten hat um unser Volksvermögen zu sichern.

      Sie würden auch nicht all Ihr “Vermögen” mittels Generalvollmacht ohne unterste Limite Ihrem “Verwalter” des Geldes “anvertrauen”. Aber hier spielen Sie mit vollem Risiko des Volksvermögens.

      Es wäre wirklich nötig, dass sich gewisse Menschen über den Sinn einer SNB Gedanken machen. Für was ist die SNB und was für einen Auftrag hat sie. Und wenn man sich dieser Bewusst ist, ist es absolut Legitim und vernünftig, dem Verwalter die Grenzen zu zeigen, dass er nicht weiterhin immer mehr vom Volksvermögen “verscherbelt”.

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    • Juli 19, 2021

      Hr. Kremsner argumentiert mit betonklotz. aber kann nicht darlegen, weshalb es denn ein betonklotz sein sollte. dh. es ist ein fadenscheiniges argument, das nichts aussagt.

      als die CH noch 40% golddeckung hatte vor nicht allzulanger zeit, hat niemand davon geredet dass die SNB eingeschränkt ist. komisch, dass es nun so sein soll mit der halben golddeckung.

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    • Juli 19, 2021

      Also so gesehen würde man in der Sache besser von einem Goldklumpen reden und nicht von einem Betonklotz. 😉
      Gold ist – wie alle Güter – so viel wert wie ein Käufer bereit ist dafür zu bezahlen.
      Dass Gold in den letzten Jahren (-zehnten, ja sogar -hunderten!) einen relativ stabilen Wert darstellte, liegt daran, dass eine allgemeine Einigkeit darüber besteht, dass es wertbeständig ist.
      Dieser Tatsache widerspricht ja gar niemand. Auch dass Gold über die letzten Jahre eine offenbar gute “Rendite” hatte, will ich hier auch nicht widerlegen. Das hat vermutlich etwas mit der allgemeinen Inflation zu tun.
      Was aber den Goldklumpen charakterisiert: Gemäss Initiative dürfen wir ihn nie mehr verkaufen. Was nützt uns das Gold also, wenn wir es auch in der Not nicht verkaufen dürfen? Essen können wir es nämlich nicht…
      Und selbst wenn wir es dereinst in einer absoluten Notsituation, (per Notrecht irgendwie die Verfassung abändern vorausgesetzt) darauf zurückgreifen um uns dringend benötigte Güter anschaffen zu können… glauben Sie wir sind dann die einzigen die die Not(Gold)Reserven abstossen wollen? Vielleicht sind dann andere Güter viel gefragter. Und wer glauben Sie, wird dann unser Gold kaufen? Und zu welchem Preis?
      Das ist es, was den Goldklumen ungeniessbar macht.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Scheier

      Sicher wird es so sein, dass in einem solchen Fall alle auf Ihre Goldbestände zugreifen werden. Ich darf Ihnen auch den Grund sagen,… das ganze Wirtschaftsystem ist geplatzt, Währungen haben derart viel verloren, dass sie das Papier nicht mehr Wert sind. Ob dann noch eine andere Möglichkeit besteht?

      Dass in einer solchen Sitatution aber sicherlich jedes Gramm zählt um “zahlungsfähig” zu bleiben dürfte aber klar sein, egal wieviele Staaten auch Gold nutzen werden.

      Ein Anderes Szenario wird es nicht geben, ausser dass es ein Nationales Problem sein würde. Und in einem solchen Fall ist kaum anzunehmen, dass eine Auflösung von Teilen der Reserven ein Problem darstellen könnten.

      Sie sehen, auch ich kann “schwarz malen”. Es geht nähmlich nicht darum, dass die Sicherheit in einem von Ihnen definierten Fall (Weltwirtschaftszusam​menbruch) gegeben ist, sondern die Sicherheit der faulen Währungen die wir pausenlos einkaufen, Deckung unserer eigenen Währung.

      Wenn wir unser Chiro-Blasengeldkonto​ in der SNB nur in einem kleinen Rahmen absichern möchten ist 20% das Minimum. Und fragen Sie einen Finanzspeziallisten in Firmen. Der wird Ihnen genau das gleiche erklären, Passiven steigen muss für eine stabile Finanzierung immer ein gutes Kapital-Gegenkonto vorhanden sein. Ansonsten bricht Ihnen das Rating zusammen.

      Selbstve​rständlich können Sie auch ausser Gold, Platin einlagern als Gegenwert. Aber Gold ist nun mal ein Material das seit Urzeiten immer in allen Krisen genutzt wurde. Es ist nahezu unzerstörbar und auch wenn es den Wert verlieren sollten, wird das kaum im gleichen Masse sein, wie das die Währung tut, welche schon alleine durch die Inflation immer weniger Wert ist, was bei Gold nun mal nicht so ist. Es verliert nicht an Wert in der Inflation. Ist Mengenmässig immer gleich und der Wert ist nicht über eine aufgeblasene Giro-Kultur definiert, sondern über die Menge von Angebot und Nachfrage.

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    • Juli 19, 2021

      Fr. Scheier.

      erst mal schön dass sie hier antworten, nicht wie andere blogersteller einfach schweigen und auf keine diskussion eingehen.

      “Was aber den Goldklumpen charakterisiert: Gemäss Initiative dürfen wir ihn nie mehr verkaufen. Was nützt uns das Gold also, wenn wir es auch in der Not nicht verkaufen dürfen? Essen können wir es nämlich nicht…”
      die SNB darf das gold nicht einfach so verkaufen, wir als volk schon und das gold gehört uns!

      “Was nützt uns das Gold also, wenn wir es auch in der Not nicht verkaufen dürfen? Essen können wir es nämlich nicht…
      Und selbst wenn wir es dereinst in einer absoluten Notsituation, (per Notrecht irgendwie die Verfassung abändern vorausgesetzt) darauf zurückgreifen um uns dringend benötigte Güter anschaffen zu können… glauben Sie wir sind dann die einzigen die die Not(Gold)Reserven abstossen wollen? Vielleicht sind dann andere Güter viel gefragter. Und wer glauben Sie, wird dann unser Gold kaufen? Und zu welchem Preis?
      Das ist es, was den Goldklumen ungeniessbar macht. “
      das ist eine rein hypotetische, super unsichere aussage, das als NEIN begründung zu liefern zeigt die verzweifelte suche der gegner nach argumenten. nicht gerade überzeugend.
      jeder finanzexperte würde über diese aussage nur lachen.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Schweizer, sehr geehrter Herr Binder
      Im Grunde genommen muss ich ihnen zustimmen. Wie ich auch schon ausgeführt habe, besteht grundsätzliche Einigkeit darüber, dass Gold ein sicherer Wert ist. Dem widerspreche ich ja auch nicht.
      Und weil ich in der Schmuckbranche tätig bin, müsste ich ja die Goldinitiative erst recht unterstützen. Aber wie auch Herr Binder vorschlägt, gibt es noch weitere “werthaltige” Güter. Platin wäre eine Option, gibt es sogar noch viel seltener als Gold. Hmm. Diamanten könnten sich auch noch anbieten. Zumindest gelten diese ebenso als werthaltig (unzerstörbar) dafür aber mehr “Wert” generierend als irgendwelche Metalle, die vergleichsweise schwer ins Gewicht fallen und volumenmässig mehr Platz und damit Lagerkosten generieren…
      Sie sehen, ich verschliesse mich dem sinvvolen “Notgroschen-Generier​en” ganz und gar nicht.
      Was mich aber weiterhin an der Goldinitiative stört ist, dass eben genau der angestrebte Notgroschen auch in der Not nicht angetastet werden darf. Egal ob es nun Gold, Platin oder Diamanten sind. Oder irgendwelche andere “werthaltige” Güter.
      “In der Not frisst der Teufel Fliegen…” sollten wir dann nicht besser für unseren Notgroschen Fliegen einlagern? 😉
      Eine der wichtigsten Voraussetzungen eines Notgroscehn ist, dass man den Notgroschen in einer Notsituation auch nutzen kann. Eagal aus was er besteht…

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    • Juli 19, 2021

      FRau Scheier

      Gute Idee habe ich auch als Alternative vorgeschlagen.

      Gru​ndsätzlich ist es einfach so, dass die Initiative auf Gold läuft. Kann Ihnen einfach sagen, dass Sie nicht mit schlechtem Gewissen Ja stimmen müssen oder sollen.

      Sie tun in der SNB (unserer Volksbank) genau das gleiche wie der Staat Ihnen als Bürger “vorschreibt”. Sie legen Pensionkassengelder an, welche Sie nicht mehr nutzen können, bis zu einem speziellen Eintreffen eines Vorkommnisses. Sie haben sogar den Nachteil, dass Sie auch mit Notrecht Ihr Pensionkassengeld in schlechten Zeiten nicht auslösen können.

      Wir mit dem Gold können das jederzeit. Und was spricht dagegen, auch der SNB eine solche “Pensionskasse” vorzuschreiben? Nichts. Und die SNB kann genauso weiter spekulieren mit Gold, Plantin oder Diamanten wie vorher, nur einfach auf dem höheren Sicherheitsniveau.


      Welches bestimmt auch Sinnvoll ist, da in der SNB Milliarden von Schrottwährungen liegen, an denen wir wohl eher grosse Abschreibungen erwarten dürfen. Pech sogar, wenn die EU mit dem Euro bachab geht. Dann ist 100% Abschreiben. Ginge die EU oder die USA bachab ist Gold immer noch da.

      Für mich klar, es gibt nur ein JA

      PS: Auch ich möchte Ihnen für Ihre Reaktionen danken, ist wirklich nicht üblich, dass sich BloggerInnen aus der Politik nach dem Erstellen nochmals melden – Danke

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    • Juli 19, 2021

      Grüezi Herr Schweizer
      Nur noch kurz, bevor ich mich auch wieder in die Versunkenheit (meiner Gedanken) abmelde:
      Vorräte anlegen in der Zeit (wenn man hat) war noch nie falsch. Das haben auch Tiere begriffen (z.B. Eichhörnchen “investieren in bzw. wörtlich vergraben Nüsse… mit der Hoffnung, dass sie diese ohne “Wertverlust” wieder ausgraben können)….
      Dann hast Du in der Not (um meinen Sattz zu beenden)
      Egal wie ich es drehe und wende. Ich kann der Goldinitiative nichts positives abgewinnen. Tut mir leid, meine Meinung.
      Liebe Grüsse

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    • Juli 19, 2021

      Ist so zu akzeptieren Frau Scheier und in einem demokratischen Land soll man das auch dürfen.

      Trotzdem alles Gute

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    • Juli 19, 2021

      Jetzt nochmals kurz – und wirklich kurz – Herr Schweizer
      Danke für Ihre Ausführungen.
      Eben gerade weil ich auch ein “kleiner Bürger” bin. Zwar mit Stimmrecht aber ohne grosses Einkommen geschweige von “grossem Pensionsvermögen” bin und vermutlich immer sein werde.
      Was genau ist Ihre Frage?
      Und gerade genau weil ich Sie danach frage:
      Wie kann ich Ihnen helfen? (Abgesehen davon, dass ich ohne Ihr Anliegen sowieso niemandem helfen kann…. selbst Ihnen nicht, auch wenn ich wollte…)

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    • Juli 19, 2021

      Danke für Nachfrage Frau Scheier

      Mir ist so oder so nicht mehr zu helfen 😉

      Ist nett, dass Sie fragen, aber habe zur Zeit eigentlich keine Frage, welche ich mir die Antwort nicht selber “erarbeiten” könnte. Gehöre auch zu Jenen die eher pragmatisch handeln und denken, leider halt dann auch vielfach zum eigenen “Schaden”.

      Auch wenn ich manchmal über Politiker “schimpfe” bin ich mir bewusst, dass ich diesen Job nicht machen möchte, in einer solche Zwickmühle zu hocken – und wehe man spricht gegen die Wirtschaft ist man “weg vom Fenster”.

      Ich denke wir die Schweiz werden einen sep. speziellen Weg gehen müssen, weg von Wirtschaftsdenken hin zur Ökologie im Vordergrund. Abheben vom üblichen Denken in unserer “Nachbarschaft”. Unser “Querdenken” war schon immer unsere Stärke in der Schweiz und diese sollten wir wieder lernen. Dann denke ich, sind wir auf dem richtigen Weg. Solange uns aber die Wirtschaft pausenlos in ein Wachstrum drängt ist das nicht möglich.

      Sie sehen, ich wohne nicht nur in einem speziellen Land, sondern denke auch speziell. Hoffe ich konnte Ihnen damit aufzeigen, dass ich kaum offene Fragen habe, und wenn “erarbeite” ich mir die Lösung und Antwort.

      Positives​ Denken, guter Glaube immer mit einem Touch von Misstrauen. Alte Werte versuchen zu halten, die sich bewährt haben, und neues ausprobieren ob es sinnvoll ist.

      Also – keine Sorge um mich – ich bin ein Stehaufmännchen und werde das bleiben 😉

      Wünsche noch einen schönen und stressfreien Tag und nochmals Danke für Nachfrage.

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    • Juli 19, 2021

      Danke Euch allen für Eure Antworten!
      Igendwie scheint mein Blog mir entglitten.
      Gut und recht so. Irgendwie.
      Das gehört zu unserer Demokratie. Gut so.
      Wäre fatal, wenn’s anders wäre 😉

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    • Juli 19, 2021

      Frau Scheier

      😉 werde Sie leider enttäuschen müssen, scheinbar sind “meine Namensvertreter” halt auch prgamatische Sozialdenker ;-).

      Denn mit Engelberg kann ich keine Verbindung herstellen, sei es mit Sänger, Ortschaft oder Sonstigem. Versuchen Sie’s doch mal im System wo der “Daumen hoch” entwickelt wurde unter Dahn Swiss

      Und nein – nicht entglitten, sondern einfach die übliche Art wie heute Diskutiert wird und glaubt so auf ein sachliches und nennenswertes Ergebnis zu kommen. Das gleiche Phänomen kennen Sie sicher auch aus der Politik.

      Es wird Diskutiert bis ans Ende der Welt, wie man so schön sagt. Und das sollte man sich mal bildlich betrachten. Es wird nähmlich weiter Diskutiert, auch wenn die Erde schon am Ende ist. Und dann erschrickt man und denkt “hätte ich doch” und entwickelt nach vielen Jahren der Diskussion sog. flankierende Massnahmen, zwischenzeitlich sind wir aber “abgestürzt”.

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  • November 9, 2014

    Fr. Scheier, informieren Sie sich doch bitte mal z.b. über “Gold wirft keine Zinsen ab etc.”. Vergleichen Sie mal alle anderen Anlageklassen mit Gold über die letzten Jahrzehnte. und hoppala – Gold kommt am besten weg. Ausserdem ist Gold immmer Geld, FIAT Money, Staatsanleihen, Unternehmensanleihen,​ Aktien etc. ist nicht immer Geld und kann plötzlich einfach weg sein. Beispiele dafür gibt es noch und nöcher, aber Sie müssten sich halt erst mal etwas mehr informieren. Die Welt ist nicht so einfach wie Sie denken. Zins oder nicht Zins, es geht weit über das hinaus und wenn ich schaue, wie Zinseszins unsere ganze globale Gesellschaft zerstört, wird auch das irgendwann mal abgeschafft, wenn Alle merken, was da eigentlich mit ihnen passiert.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Binder

      Es ist vermutlich Sinnlos jemandem der mit Vermögen Anderer ein Risikospiel zulässt. Wer nicht verstehen will, für was eine SNB wirklich da ist und was deren Auftrag ist, der wird zulassen, dass eine SNB von einem Verwalter (mit Wirtschaftsverbindung​) ausgehölt wird um der Wirtschaft weiterhin unsinnigerweise den Nährboden des Gewinndenkens zu unterstützen.

      Gena​u auch diese Wirtschaft, die unsinnigerweise mittels angebl. nötigem Wirtschaftswachstum die Umwelt dazu benützt um weitere Gewinnoptimierung zu generieren. Dann erneut dem Volk Angst macht, wie sehr doch der/sein Arbeitsplatz davon abhänge. Aber selber nicht erkennt, dass aus lauter Gewinngier er sich, die Umwelt und damit auch die Ressourcen verbraucht.

      Dem Volk dann erklärt wie Sinnvoll doch Wirtschaftswachstum sei, der sog. Wohlstand davon abhängt und damit auch das unsinnige Gelddenken fördern, was erneut zu einem gezwungenen Wachstum führt. Welches wiederum die Umwelt welche begrenzt ist überall nur mittels Optimierung ausbeutet.

      Unsinni​g ist schon der Gedanke, dass ein Wachstum nötig sei, wo uns doch genau die Erde zeigt, wo und wie Endlich die Ressourcen und das Wachstum ist. Oder wächst die Erde?

      Aber wenn man den Gedanken von solchen Goldreserven mitten im Geschehen beginn zu betrachten, ist der Wunsch des “Ausgebens” natürlich gegeben und somit auch die untere Limitierung der Grundsicherung nicht erwünscht.

      Gegner der Goldinitiative argumentieren immer der Fixierung der Menge. Solang man den Wunsch hegt es auszugeben, wird man dieser Fixierung gegenhalten. Hat man aber den Sinn einer Grundsicherung verstanden, entschindet der Wunsch des Ausgebens.

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  • November 10, 2014

    Hier die Währungsreserven der Nationalbank:

    http​://www.snb.ch/ext/sta​ts/balsnb/pdf/defr/A3​_2_Devisenanlagen_der​_SNB.pdf

    Die SNB muss unabhängig bleiben, weil durch diese Goldinitiative eine Situation herbeigeführt wird, wo wir den Verlusten und Gewinnen durch den Marktpreis des Goldes in 20 % der gesamten Aktiven überlassen müssen. Die SNB hat in 20 % seiner Aktiven es nicht mehr in der Hand, die Erfolgsrechnung zu steuern. Das ist für die schweizer Volkswirtschaft von Nachteil. Bei hohem Verlust des Goldes muss die SNB Buchungskorrekturen durchführen, die in der Jahresrechnung, wie 2013, zu einem hohen Verlust führt. Für Bund und die Kantone keine gute Nachricht. Ausserdem hat die Nationalbank in den ersten 9 Monaten 2014 einen satten Gewinn von 29 Mrd. Franken ausgewiesen. 3,5 Mrd. davon durch Gold. Bei Jahresende bedeutet das für jeden Kanton 2015 eine Finanzspritze von 1 Mrd. Franken. Die Verteilung des Gewinns ist noch nicht entschieden. Es ist doch ein Irrweg, zu glauben, dass mit Meinungen aus dem mittelalterlichen Zeitraum, diese Goldinitiative eine mehrheitliche Unterstützung findet.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kneubühl

      Die SNB kann alles das was Sie hier erwähnen weiterhin tun. Das ist wie wenn Sie Ihr Grundkapital auf dem Konto von 1100 auf 2000 setzen. Die Spekulationen der SNB sind immer noch möglich aber eben einfach nicht mehr mit Grundkapital von 1100 sondern neu von 2000.

      Die Ertragsrechnung in der SNB wir immer korrigiert auf dem ganzen Betrag. Also wenn die SNB ja Gewinn gemacht hat, hat sie diesen auch wiederum auf dem ganzen Betrag. Auch die sog. satten Gewinne werden immer noch gleich bleiben.

      Sehen Sie es doch einfach so. Zur Zeit sitzen die SNB-Mitarbeiter auf Stühlen die rund 11% ausmachen und damit die Gewinne erzielen. Und neu sitzen sie einfach auf 20% Stühlen auf denen sie die gleichen Gewinne machen wie auf 11% Stühlen.

      Naja ich mag nicht mehr hier zu erklären, wie Finanzbuchhaltung und deren Auswirkungen auf Rating und Sicherheit bestehen. Ich wünsche dem Volk, dass es erkennt… NUR wer sich so gegen eine Fixierung wehrt hat im Sinn es auszugeben. Ergo werden wir auch die letzen 11% loswerden, wenn wir es nicht sperren.

      Und wie man eine Übernahme macht in der Finanzbranche will ich hier jetzt auch nicht mehr erörtern. Aber noch billiger kann sich der Schweizer der EU nicht “verkaufen” wenn er nein sagt.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist völlig irrelevant, ob die Goldreserven 20 % oder 11 % sind. Wenn die SNB 20 % Aktiven in Gold hält, verliert Sie bei einer Entwertung des Goldes mehr Geld, als bei 11 %. Und zwar gezwungenermassen.


      Mit der EU hat diese Goldinitiative nichts zu tun.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kneubühl

      Was wollen Sie mit “Währungsreserven”? – Das ist lediglich bereits gedrucktes Papier, welches nicht im Umlauf ist. Sobald es in Umlauf geht wird es zu einem Chiropapier. Und drücken Sie mal nachdem Sie eine Zahl eingegeben haben auf DEL…. so schnell wie die Zahl weg ist, ist auch das Girokonto weg. Es ist nur Luft….. eine Blase die mittels Drucken von Papier verändert werden kann. Eine Blase die auf SChulden aufgebaut ist. Jeder % Inflation kostet den Währungsbesitzer Milliarden, weil sein Fränkli binnen wenigen Sekunden um die Infaltion weniger Wert ist. Finanzkrise und Sie dürfen auf Ihrem Konto dann selber die DEL-Taste drücken in der Bank….

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    • Juli 19, 2021

      Sie verstehen das Ganze sowieso nicht, wieso diskutieren Sie überhaupt über diese Initiative?

      Ich glaube die Notenbank ist eine Stufe zu hoch für Sie.

      Wir sprechen nicht über Milchbüächli oder Kindersparkonti.

      D​ie Notenbank ist auch nicht das Gleiche wie eine Kantonal- oder eine Privatbank.

      Sie verdrehen alles. Tut mir leid für Sie.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kneubühl

      Im Jahr 1960 Preis 130/Feinunze = ca 5’350/Kg (Dollarkurs 4.34)
      Im Jahr 1999 Preis 440/Feinunze = ca 14’200/Kg (Dollarkurs 1.59)
      Aktuell Kurs 1’140/Feinunze = ca 36’750/Kg (Dollarkurs 0.97)

      Was können Sie erkennen?

      Genau Währung hatte nur rund 80% Verlust in rund 55 Jahren
      und
      Gold nur Wertgewinn nominal 680%

      Und nun werden Sie sagen, dass Doller nicht grad die richtige Währung sei. Hallo? Dollar ist die Hauptwährung für alle Verrechnungen im Internationalen Sektor. Heute hat vielleich Euro mal noch einen kleinen Anteil davon. Aber auch Euro steht ja nicht viel besser da mit dem Verlust auf der Währung.

      So nun habe ich genut erklärt. Wer immer noch glaubt, sein Papiergeld, das er im Geldbeutel oder auf seinem Konto hat sei etwas Wert, der soll weiter an den Weihnachtsmann oder den Storch glauben

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    • Juli 19, 2021

      Hr. Kneubühl, ist doch schon komisch, dass die SNB keine Handlungsfreiheiten mehr haben soll bei 20% Golddeckung, um das Jahr 2000 rum waren wir bei 40% golddeckung und es hat keiner gejammert und davor war es hoch höher.
      Sorry aber das ist einfach ein Märchen mit der Handlungsfreiheit der SNB. Nachgeplappert dem Jordan und dem BR.
      Ein fadenscheiniges Argument, welches von jedem nur etwas neutral informierten Menschen widerlegt werden kann. Anhand von Zahlen und anderen Dingen.
      Der Betonklotz ist nicht das Gold, sondern die hunderte von Milliarden Dollar und Euro! Das wird noch sehr sehr weh tun, wenn der Euro und Dollar nichts mehr Wert sein werden. Und ich glaube dieser Zeitpunkt ist schon sehr nah.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Binder

      Da aktiven nicht nur aus Gold besteht, könnte ja die SNB ihre längst überfälligen Dollars und Euros loswerden, da lagern ja nur mit den Devisen zusammen rund 447 Milliarden. Also wäre das grad mal max 10% dieser.

      Es wäre vielleicht besser, man würe aufhören Dollars und Euros zu kaufen die am Jahresende wiederum auf den Endkurs korrigiert werden müssen. Logisch bisher noch nicht viel Verlust auf dem Euro, da man ihn ja stabil hät.

      Solange es hier User gibt die von dringlichen Bilanzsummenerhöhunge​n sprechen die evtl nötig seien? Gibt zwar in der Finanzbuchhaltung (Bank) keinen triftigen Grund einer Bilanzsummenerhöhung,​ aber egal.

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  • November 10, 2014

    Bleibt Sie doch, Herr Kneubühl, nur wenn ‘Notrecht’ am Bundesratsmann/frau ist, dann nicht. Und die Finanzspritzen werden weiter sprudeln. Was wollen Sie eigentlich genau sagen?

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    • Juli 19, 2021

      Lesen Sie zuerst meinen Kommentar. Habe nichts dafür, dass Sie diesen Text nicht verstehen. Es ist keine Selbstverständlichkei​t, dass die SNB eine Finanzspritze nach der anderen tätigt. Der Kanton St. Gallen musste dieses Jahr auf budgetierte 40 Mio. Franken verzichten, wegen den Buchungskorrekturen der SNB, ausgelöst durch das Gold. Der Goldwert sank, deswegen hatte die Nationalbank 2013 einen Milliardenverlust.

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    • Juli 19, 2021

      Warum eigentlich so ruppig, Herr Keneubühl? Ich lese doch mit. Was tätigt die SNB für laufenden Fi.-Spritzen. Habe ich da was verpasst?

      Ach, und der Kanton St. Gallen sollte besser budgetieren, statt nicht voraussehbare Einnahmen schon zu budgetieren, von denen er nicht weiss, ob die überhaupt kommen. Kommt mir vor, wie der sog. Bussenenahmebudgetier​ung. Kommen die Nicht, bekommt die Polizei einen Budgetblitz, nicht wahr?

      Genau dort liegt bereits Selbstbedienungsmenta​lität, nicht nur in St. Gallen.

      Dass es SG nicht gut geht, liegt kaum den den CHF 40.- mio., Herr Kneubühl. Ich glaube, Sie herddeern sich in Ihren Argumenten.

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    • Juli 19, 2021

      Widerholung für Sie Herr Kneubühl

      Herr Kneubühl

      Die SNB kann alles das was Sie hier erwähnen weiterhin tun. Das ist wie wenn Sie Ihr Grundkapital auf dem Konto von 1100 auf 2000 setzen. Die Spekulationen der SNB sind immer noch möglich aber eben einfach nicht mehr mit Grundkapital von 1100 sondern neu von 2000.

      Die Ertragsrechnung in der SNB wir immer korrigiert auf dem ganzen Betrag. Also wenn die SNB ja Gewinn gemacht hat, hat sie diesen auch wiederum auf dem ganzen Betrag. Auch die sog. satten Gewinne werden immer noch gleich bleiben.

      Sehen Sie es doch einfach so. Zur Zeit sitzen die SNB-Mitarbeiter auf Stühlen die rund 11% ausmachen und damit die Gewinne erzielen. Und neu sitzen sie einfach auf 20% Stühlen auf denen sie die gleichen Gewinne machen wie auf 11% Stühlen.

      Naja ich mag nicht mehr hier zu erklären, wie Finanzbuchhaltung und deren Auswirkungen auf Rating und Sicherheit bestehen. Ich wünsche dem Volk, dass es erkennt… NUR wer sich so gegen eine Fixierung wehrt hat im Sinn es auszugeben. Ergo werden wir auch die letzen 11% loswerden, wenn wir es nicht sperren.

      Und wie man eine Übernahme macht in der Finanzbranche will ich hier jetzt auch nicht mehr erörtern. Aber noch billiger kann sich der Schweizer der EU nicht “verkaufen” wenn er nein sagt.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn ein Kanton glaubt er müsse oder wolle Risikokapital in ein Budget einrechnen ist er selber Schuld. Es war und ist JEDEM bewusst, dass es gute und schlechte Jahre gibt. Die Kurskorrekturen hätte die SNB auch mit 20% machen müssen. Genauso mit 11%. Hat überhaupt keinen Zusammenhang mit der Höhe des Grundkapitals.

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    • Juli 19, 2021

      Noch was zu bieten? Mir schläft bald das Gesicht ein.

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    • Juli 19, 2021

      Naja Herr Kneubühl

      Das ist schon ok. Schlafen Sie ungeniert. Man weckt Sie dann schon, wenn Sie und ich die Zeche bezahlen dürfen.

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  • November 12, 2014

    Gefährliche Tiefzinspolitik, gigantische Geldschwemme mit wertlosem Papiergeld und risikoreiche Euro-Anbindung führen in eine Sackgasse und zu einer schleichenden Enteignung des Volkes, die in Zukunft böse Folgen haben wird. Unabhängige, renommierte Finanzexperten, die schon Wirtschaftskrise und UBS-Desaster vorausgesagt haben, warnen vor der zügellosen Hochrisikopolitik der Nationalbank und unterstützen die Rückkehr zum Vorsichtsprinzip gemäss Schweizerischem Obligationenrecht und der Bildung von grosszügigen Goldreserven als wert- und nachhaltige Absicherung, wie es die Goldinitiative verlangt. Goldreserven sind keine Spekulationsmasse für Politiker und Notenbanker, man hält sie bis zuletzt, dann kann man sie – falls nötig – immer noch per Notrecht verkaufen.

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    • Juli 19, 2021

      Ja die liebe Geldschwemme, wo die Banken nicht mehr wissen wohin mit dem Geld und dann in gefährliche Derivate stecken.

      Ich habe gerade gestern gelesen, dass weltweit die Derivate mit eine Wert von ca. 1.4 Quatrillionen $ bewertet sein sollen. Eine unvorstellbare Zahl.

      1000 Trillionen Dollar. Ein Vergleich: 1 Mio Sekunden = 12 Tage, 1 Mrd Sekunde ist 32 Jahre, 1 Trillion Sekunden sind über 300 Jahre. und dann die Quadtrillion wären dann über 300’000 Jahre.

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