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USR III: Kein Arbeitsplatz wird gesichert – KEINER!

Es geht hier nicht um den Er­halt von Ar­beitsplät­zen – Ar­beitsplätze ga­ran­tiert Ihnen nie­mand, weder der Bun­des­rat, noch die FD­P.­Die Li­be­ra­len noch die Eco­no­mie­suisse noch die Schwei­ze­ri­sche Ban­kier­ver­ei­ni­gu​​​ng noch der Schwei­ze­ri­sche Ge­wer­be­ver­band – NIEMAND!.

 

Es geht aber eindeutig um eine Bereicherung (weniger Steuern auf dem Gewinn) der Inhaber von Banken, Firmen und Unternehmen und der Gewerbler auf Ihre Kosten.

Denn Sie, die mit einem Lohnausweis Ihr Arbeitseinkommen dem Steuerkommissar offenlegen müssen, die nur von gewissen Pauschalabzügen, die zudem herabgesetzt (Wegpauschale) werden, Gebrauch machen können, werden unter der Erhöhung der kantonalen und kommunalen Steuerfüsse am meisten leiden.

Denn diese „Reform“ hat Steuerausfälle in Milliardenhöhe zur Folge – „verständlich“: ALLE Firmen, ALLE Unternehmen, so auch ALLE Banken, die Millionen, ja Milliarden Bussen zu bezahlen haben, weil sie beschissen haben, ALLE Gewerbler bezahlen weniger Steuern.

 

Das brocken Ihnen die bürgerlichen Parteien, namentlich die wirtschaftshörige FDP.Die Liberalen unter Führung von Philipp Müller, Hans-Ulrich Bigler und Kurt Fluri, assistiert von Petra Gössi, Doris Fiala, Christa Markwalder und Andrea Caroni ein.

Die Damen und Herren National- und Ständeräte, die für die USR III in „Vimentis“ oder in „Politblog“ Artikel veröffentlichen oder die Leserbriefe schreiben, die in der wirtschaftsabhängigen​​​ NZZ und ihren Satelliten-Zeitungen noch so gerne abgedruckt werden sind Lakaien dieser Profiteure – oder sie profitieren persönlich von der USR III.

Wir erinnern uns: Economiesuisse hat sogar schon Leute bezahlt, die für Economiesuisse Leserbriefe verfasst (“verbrochen”) haben.

 

Gehen Sie bitte an die Urne und legen Sie bitte ein “NEIN!” in die Urne – aus Liebe zur Schweiz – Danke!!!

Ich danke Ihnen. Ich sorge mich um die Zukunft meiner Heimat, der Schweiz. Ich persönlich bin, da in Deutschland lebend, vom Ausgang dieser Abstimmung nicht direkt betroffen. Aber ich bin überzeugt, die USR III schadet unserem Land, der Schweiz. Das an sich schon fragile soziale Gleichgewicht wird nicht nur gestört, sondern zerstört. Wird diese Vorlage angenomme, so werden weitere Bereicherungsaktionen​​​ folgen: L’appétit vient en mangeant.

Ach ja, ich bin kein Sozi – aber ich bin der SP unter dem Präsidium von Herrn Christian Levrat dankbar für das Referendum.

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Comments to: USR III: Kein Arbeitsplatz wird gesichert – KEINER!
  • Februar 4, 2017

    Die Ökonomen (dämlichste Denklehre) machen glaubhaft, dass ein globaler Markt auch ein grösserer Markt für alle Ländern bedeuten würde! Dabei wird die unterschiedliche Bildung und Geldvolumen (Preisdumping) nur nebenbei erwähnt!
    In den meisten nicht gut entwickelten Länder (Osten und Afrika) würde es genügen, wenn sie ebenfalls eine Schuldenwirtschaft nach unserem Muster, umsetzen dürften und ihre Währung auch weltweit als Zahlungsmittel akzeptiert würde! Es braucht keine Investitionen (Schuldengeld von uns zur Ausbeutung), sondern einfach ähnlich lange Spiesse!

    Mit der Rückkehr zum Fordismus (Trump), habe ich gewisse Sympathien! Man soll nach Möglichkeit in dem Land produzieren (Bildung), in welchem das Produkt nachgefragt wird! Der Arbeitsplatz- und Gelddiebstahl in den Volkswirtschaftskrieg​en (Export) kann nicht die Lösung sein?

    Immer wenn die Wirtschaft vehement dem Bürger erklärt, dass der Arbeitsplatz gefährdet sei, muss man die “Androhung” mit konträrer Wahl entgegnen! Dieses Verfahren führt zur Lösung, dass die Wirtschaft für die Menschen existiert und nicht umgekehrt!

    Wenn das Gewerbe noch dazu geködert wird, stehen alle Ampeln auf ROT!

    Kompensation:​ Eigentlich sollten tiefere Steuern nicht den Gewinn erhöhen, sondern die Preise senken! Wenn jedoch die Wirtschaft die Gewinne aus der Geldmengenerhöhung (nur höheres Volumen führt zu Ersparnissen) für sich behalten will, muss der Arbeitnehmer die Kompensation stemmen! Diese Kompensation fehlt als Kaufkraft bei gewissen Branchen (Lebensmittel, Coiffeur, etc.), oder aber der Ersparnisanteil am Lohn (Lebensunterhalt bleibt unverändert), wird gesenkt!
    Diese Rechnung wird von den Ökonomen nicht gemacht, weil sie das Geldsystem in einer arbeitsgeteilten Wirtschaft, nicht verstehen können!

    Wer nicht NEIN stimmt, hat definitiv nichts Begriffen, oder ist bei den Gewinnern (Kapitalisten)!

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  • Februar 4, 2017

    Schon mehrmals schnitten sich die Büetzer (Arbeitnehmer) ins eigene Fleisch, was solange der Fall sein wird solang die “Entschädigung” = “Vergütung” = “Anspruch” der Teppichetage klar höher liegt als die ganz gewöhnliche (nicht Stachanov_A-Lecker) Lohnerhöhung ( nur 0-0.5%) des GAV für alle. Denn auch bei der Teppichetage gilt die jährliche Erhöhung (meist 5% oder 100 Mio-Deckel) für das ganze, meist nur 20 köpfige Management. Dies ist nämlich eine Folge des Juso-NEIN’s des Schweizervolkes, das den Managern mehr als das 12 fache des Büetzers “verordnete”. Deshalb muss jetzt überall eingespart werden, wodurch sich die Lohnschere (= reich/arm) jedes Jahr noch mehr öffnen wird – solange hier nicht ein eindeutiges NEIN in die Urne geworfen wird. BIS HIERHER & NICHT WEITER

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