1. Ausländer- & Migrationspolitik

VERDÄCHTIGTE: NENNUNG DER NATIONALITÄT STATT DER HAUTFARBE ?

Der Homo sa­pi­ens kann wis­sen­schaft­lich nicht in Ras­sen un­ter­teilt wer­den. Den­noch wer­den Men­schen immer noch nach ihrer Haut­farbe un­ter­schie­den, lei­der auch immer wie­der in die­sem Fo­rum. Es ­zeigt sich, wie prä­sent jahr­hun­der­te­lan­g​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​e​​s​​ ko­lo­nia­lis­ti­sche​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​s​​ und ras­sis­ti­sches Den­ken und Han­deln in vie­len von uns noch ist – auch wenn wir uns des­sen viel­leicht nicht be­wusst sind.

Am häufigsten liest man in Foren vom “Schwarzafrikaner”, der aus “Schwarzafrika” in die Schweiz kommt. Beide Bezeichnungen sind Begriffe, die aus dem Kolonialismus stammen und rassistisch sind, weil sie dunkelhäutige Menschen mit einer zugeschriebenen Farbe zusammenfassen. Deren Nationalität wird meist unterschlagen. Tatsächlich kommen jedoch afrikanische Asylsuchende nicht aus “Schwarzafrika” in die Schweiz, sondern aus Somalia, aus dem Südsudan, aus dem Sudan, aus der Demokratischen Republik Kongo, aus der Zentralafrikanischen Republik sowie aus Eritrea und Tunesien. Man müsste sie also nicht mit einer Hautfarbe sondern mit ihrer Nationalität versehen: Es sind u. a. Somalier, Sudanesinnen, Kongolesen, Eritreerinnen und Tunesier …

 

 

Racial Profiling | Bild: BR

 

 

Hell​​häutige​​​​ Menschen hingegen werden von Hellhäutigen nie durch eine Hautfarbe zusammengefasst. Als 1938 Österreicher in die Schweiz flohen, sowie 1956 Ungarn und 1968 Tschechen, las man nie von “weissen” Flüchtlingen aus “Weisseuropa”.

Wer die Begriffe “Schwarzafrikaner” und “Schwarzafrika” verwendet, muss es sich gefallen lassen, als Rassist bezeichnet und gemeldet zu werden – dies im Wissen darum, dass Rassist natürlich immer eine Fremdbezeichnung ist; niemand bezeichnet sich selbst als Rassist. Wer diese Ächtung vermeiden will, soll doch einfach zur Unterscheidung von Menschen KEINE Hautfarben mehr verwenden, sondern die Nationalität angeben.

Sind sie auch dieser Meinung, liebe Leserinnen*? Bitte begründen Sie doch Ihre Antwort! Danke.

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16​. März 2020

Dieser aktuelle Blog hat heute, zitiert nach Vimentis, bereits “Anz. Leser 6000”.

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18​. Juli 2020

​Dieser aktuelle Blog hat heute 7000 Leserinnen*. Alle meine Blogs zusammen stehen heute auf 342000 Aufrufen.

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2​2.​ November 2020

8000 Leserinnen* dieses Blogs. / Meine 87 Blogs haben bis heute 440000 (!) Aufrufe.

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Comments to: VERDÄCHTIGTE: NENNUNG DER NATIONALITÄT STATT DER HAUTFARBE ?
  • Oktober 30, 2016

    Rassisten gehen wider besseres Wissen davon aus, dass man Menschen nach Rassen, d. h. vor allem nach den Hautfarben unterteilen könne. Die Einteilung von Menschen nach dem nicht abgrenzbaren Merkmal der Hautfarbe, wie etwa „weiss“ oder „schwarz“, ist willkürlich und für die Betroffenen demütigend.

    Ausser​dem werden ganzen Menschengruppen bestimmte soziale, kulturelle und religiöse Eigenschaften und Verhaltensmuster als „Rassenmerkmale“ pauschal zugeschrieben.

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  • Oktober 30, 2016

    Rassentheorien entstanden anfangs des 20 Jahrhunderts wurde von Intelektuellen also Studierten erdacht, Ärzte, Psychologen, wie die alle heissen..
    Den normalen Menschen hat das eigentlich nicht interessiert, wenn er was davon mitbekam, war das Nachplappern, was im die Gilde vorgelegt hat..
    Mit an Bord beim beurteilen von „minderwertigen“ oder darf man Federführend schreiben, immer die Kirchen. Die Religionen sind eigentlich die „Begründer „ dieser Rassen Theorien.
    Waren es Heiden, dann Sklaven, anders Gläubige, anders Aussehende…
    Dass Menschen aus anderen Kulturen die per Zufall noch anders aussehen, mit einem Anderen Verhalten auffallen, bis nicht gern gesehen werden, hat nichts mit Rassismus zu tun..

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  • Oktober 30, 2016

    Das Problem, Herr Oberli, besteht beim sogenanntn Rassismus tatsächlich nur dann, wenn jemand offensichtliche Unterschiede (wie zum Beispiel schwarze oder weisse Haut) mit einer entsprechenden Wertigkeit aufgrund dieser Tatsachen verbindet.

    Dass aber ebendiese Unterschiede dazu führen, sich einer Gruppe (schwarz / weiss) angehörig zu fühlen ist ganz einfach normal, wenn man nicht bestreiten will, dass es eben (wertfreie) Unterschiede gibt.

    Ich habe neben vielen Reisen durch Afrikanische Länder und vor allem in zwei Ettappen insgesamt ein Jahr auf Jamaika gelebt, wo mehr als neunzig Prozent der Bevölkerung von afrikanischen Sklaven abstammt. Wenn man Ihrer Auslegung von Rassismus folgt, dann müsste man sagen dass die Schwarzen die grössten Rassisten überhaupt sind.

    Auf Jamaika gibt es sogar eine Religion extra für Schwarze (Rastafaian). Deren Ziel ist die Rückkehr nach Afrika (Zion) und weg aus dem vom “weissen Mann” dominierten Westen (Babylon).
    Wenn Sie durch Jamakanische Städte wie Kingston oder Mobay gehen, werden Sie feststellen, dass ca. jede dritte Frau sich mit Bleichmitteln ihre Haut verunstaltet um eine möglichst helle Farbe präsentieren zu können.
    Im Ansehen unter der Bevölkerung stehen dort immer jene weiter oben, umso helleren Teint sie aufweisen.
    Männer welche ihre Traumfrau auswählen könnten würden meist lieber eine weisse Frau haben. Sogar wenn sie die Auswahl zwischen einer perfekt proportionierten “Gazelle” (schöne Afrikanerin) und einer kleinpummeligen aber Hellhäutigen haben, würden sie sich fast immer für die weisse Frau entscheiden.

    So sind nun mal die Realitäten. Wir müssen aufpassen, dass wir diese nicht vor lauter politischer Korrektheit aus den Augen verlieren.

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  • Oktober 30, 2016

    Herr Oberli hat wahrscheinlich noch nie in einer westlichen Stadt gewohnt, wo der
    Anteil an Schwarzen erheblich grösser ist als etwa bei uns, in Deutschland oder
    Österreich. Er hätte dort Dinge erleben können, die seine Ansichtsweise
    erhebl​ich relativiert hätten. Z.B. in London gibt es viele ausgesprochen repräsentative
    Prach​tstrassen mit einheitlich gestalteten herrschaftlichen Villen. Normalerweise
    wohnen​ dort Stock-Engländer, also ausschliesslich Weisse. Nun kommt es vor, dass
    in eine dieser Villen Schwarze einziehen. Die Regel ist, dass innert einiger ganz wenigen
    Jahren die übrigen Bewohner der betreffenden Strasse ausziehen, und schliesslich
    wohnen nur mehr Schwarze in dieser Strasse. Meine Frage an Herrn Oberli: Handelt es
    sich bei sämtlichen 40-60 Weissen, die weggezogen sind, um Rassisten? Falls er dies
    bejaht, wird er ja wohl auch strikt untersagen, dass man den Hintergrund dieser
    Flucht hinterfragt.

    Ich habe 1966 in Notting Hill Gate, London, gewohnt. Damals existierten noch Vitrinen
    an den Häuserwänden, worin u.a. Unterkunftsangebote inseriert wurden. Ich war
    schockiert, dass fast sämtliche Inserate am Schluss die Bemerkung „No coloured“
    aufwiesen , denn ich fragte mich ebenfalls, weshalb man Leute bloss wegen ihrer Hautfarbe
    ausschloss​. Doch schon nach viermonatigen Erfahrungen in diesem sehr gemischten
    Wohngebie​t war ich soweit, dass ich mich jeweils darüber wunderte, wenn in einem
    dieser Inserate diese diskriminierende Bedingung fehlte. Hiernach hatte ich im
    Berufsleben in der Schweiz eine grosse internationale Kundschaft. Darunter befanden sich
    insgesamt etwa fünf „Coloureds“. Natürlich bediente ich diese wie alle anderen Kunden
    korrekt, aber ist es Zufall, dass ein jedes Geschäft (Umsätze zwischen CHF 4‘000 und 50‘000)
    mit diesen fünf zu einer richtigen Pleite führte? Diese Erfahrungen führten schliesslich dazu,
    dass ich mich mit diesen gar nicht mehr einliess.

    Mir ist also aufgrund meiner Lebenserfahrungen, denen absolut keine Vorurteile voraus-
    gingen, durchaus angelegen, zu erfahren, ob ich es mit einem Schwarzafrikaner zu tun
    habe. Sicher wird mich Herr Oberli nun als sechsten Rassisten in diesem Forum hinzuzäh-
    len, vor allem, weil er wohl sein ganzes Leben ohne Unterbruch in der Schweiz gewohnt
    und auch hier keinen ausgiebigen Kontakt mit internationalen Leuten aller Gattungen
    gehabt hat. Ganz sicher ist er nicht befugt, die Ausdehnung des ohnehin überflüssigen
    Rassismus-Artikels zu propagieren.

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    • Juli 19, 2021

      So, so, der Zuzug von Schwarzafrikanern in EINE herrschaftliche Villa an einer Prachtstrasse sorgt dafür, das innerhalb weniger Jahre nur noch Schwarze dort wohnen? Der Zuzug von Schwarzafrikanern vertreibt die weisse Bevölkerung? Wie kommt es denn dazu das – nach ihrer Definition geschäftlich unfähige – Schwarzafrikaner sich das wohnen in einer herrschaftlichen Villa an einer Prachtstrasse leisten können? Meinen Sie wirklich das Sie hier die Ursache für die von Ihnen genannten angeblichen Probleme erkannt haben, oder vielleicht nur ein Symptom?

      Übrigens:​ in 10 Jahren Selbständigkeit haben 3 Kunden versucht mich bewusst und böswillig zu betrügen. Das waren immer Schweizer … während Kunden zum Beispiel aus Ex-Jugoslawien eher verlässlich waren. Was sollte ich daraus schliessen?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Oberli, natürlich propagieren Sie die Ausdehnung des Rassismusartikels,
      i​ndem Sie nun nach der Kriminalisierung des Worts „Neger“ auch noch „Schwarz(-…)
      als (natürlich strafbaren) Rassismus vorschlagen. Ihr zuletzt geschriebener Satz „Ebenfalls rassistisch ist die Selbstverständlichkei​t, mit der man voraussetzt, dass in diesem Forum nur ‚Weisseuropäer‘ anwesend seien“ zeugt von der hysterischen Übersteigerung, womit Sie sich als Rassistenjäger zu profilieren versuchen; wo und wie hat hier denn jemand so etwas vorausgesetzt?

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    • Juli 19, 2021

      An Herrn Gassmann

      “(…) Ganz sicher ist er nicht befugt, die Ausdehnung des ohnehin überflüssigen
      Rassismus-Artikels zu propagieren.”

      Ich habe hier nichts Derartiges propagiert, Herr Weisseuropäer Gassmann, wäre aber natürlich “befugt” (= berechtigt) dazu.

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  • Oktober 31, 2016

    Die Idee, Menschen mit schwarzer Hautfarbe als weiss zu bezeichnen gibt es nur bei Menschen mit weisser Hautfarbe, Herr Oberli.

    Ich kann Ihnen versichern, dass die Menschen mit schwarzer Hautfarbe gar nicht einverstanden wären mit Ihrer willkürlichen und im Kern rassentheoretischen Sicht der Dinge.

    Meine Freunde auf Jamaika haben mir zum Beisipeil (als Kompliment gemeint) oft gesagt ich sei im Geist schwärzer als die Schwarzen.

    Es ist eine komplett überhebliche Anmassung von eifernden, sich als bessere Menschen verstehenden, alten weissen Männern und sich politisch korrekt fühlenden Frauen, schwarzen Menschen ihre selbstverstandene Identität absprechen zu wollen.

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  • Oktober 31, 2016

    Die mantrahafte Wiederholung Ihrer immergleichen Rassenauslegung ohne dabei jemals auf die Kommentare Ihrer Leser einzugehen, Herr Oberli, macht die Diskussion nicht besser. Auch wenn Sie Antworten auf Ihre Kommentare wie diese, wenn sie Ihnen nicht passen, einfach durch löschen und neuposten verschwinden lassen wollen, tragen Sie nichts zur Diskussion bei.

    Merken Sie denn nicht, dass sich die Kommentare allesamt DAZU äussern? Oder wollen Sie hier einfach einen aseptischen Blog verwirklichen, wo nur Zustimmung zu Ihren absurden Vorstellungen eingetragen werden darf?

    Interessi​​e​ren würde auch ob Sie der Meinung sind, dass auch schwarzhäutige Menschen weisshäutige nicht als Weiss und sich selber nicht als Schwarz bezeichnen dürfen um nicht als rassistisch eingestuft zu werden.

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  • Oktober 31, 2016

    Demnach sind Asiaten auch keine Asiaten! Und Indios keine Indios und Aborigines sind Australier, so wie alle anderen Australier auch. Ob das die Aborigines wohl genauso sehen?! Oder die Hopi-Indianer. Ob die sich wirklich zur selben Rasse zählen, wie die Bleichgesichter Nordamerikas und die Inuit?

    Und wieso ist das bei Schwarzen / Schwarzafrikanern ein Thema, bei den Asiaten kräht jedoch kein Hahn danach, obwohl es haar genau das Selbe ist?! Und darf der Afrikaner aus Nigeria nun seiner Nationalität entsprechend wieder Niger genannt werden oder ist das auch beim Nigerianer rassistisch?

    Herr Oberli, spricht nur die stark Pigmentierten Menschen an, der Rest interessiert ihn offenbar gar nicht.

    Dumm nur, findet man ausgerechnet bei den Afrikanern, im Gegensatz zu allen anderen Menschen egal welcher Couleur, keinerlei Neandertaler-Gene (Dieser kam nie auf den schwarzen Kontinent) Ergo sind sie eine eigene unabhängig von allen anderen Menschen, entwickelte Rasse.

    Es hat zu malen auch seine Vorteile, in Europa schwarz zu sein, oder in der Schweiz Deutscher! Man kann jede Kritik auf den offensichtlichen Fremdenhass des Kritikers schieben und muss das eigene Verhalten gar nicht erst hinterfragen, geschweige denn korrigieren! Denn die Kritik am Fremden, kann ja logischerweise nicht sachlich sein! Es sei denn, der Kritiker schert sich einen Dreck um die Herkunft seines Gegenübers, aber das bestimmt er heute leider nicht mehr selbst, sondern das fehlhafte Gegenüber selbst! (Also fassen wir sie besser mit Samthandschuhen an, bzw. gar nicht…, was dann aber prompt auf Vernachlässigung ihrer Bedürfnisse raus laufen dürfte)

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  • Oktober 31, 2016

    Was ist mit der Blondine? Ist es rassistisch, jemanden als Blondine zu bezeichnen? Es gibt ja keine blonde Rasse. Oder den Glatzkopf? Den kleinen Dicken? Wie nennen die Schwarzen, eigentlich uns Weisse nicht rassistisch? Und muss ich mich gem. Herr Oberli, gedemütigt fühlen, nur weil mich jemand als weisse Frau bezeichnet?!

    Ziemlich verwirrend das Thema! Die Bezeichnung Dreck-Schweizer ist allenfalls ehrverletzend. Die Weisse Frau (der schwarze Mann) ist hingegen aber schwer rassistisch! Negerküsse kann ich aber ebenso kaufen wie Mohrenköpfe schwarze und weisse!

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  • November 1, 2016

    Wie gesagt, es geht in meinem Blog um die rassistisch verwendete Hautfarbe.

    Die bisherigen Antworten stammen von Leuten, die Asylsuchende NICHT mit der Nationalität bezeichnen wollen. Es sind die Personen, die ich in meinem Blog erwähnt habe. Als Rassisten wollen sie weiterhin Hautfarben verwenden; ich habe es verstanden. Nur rufen sie hier vergebens laut in den Wald und betteln um Zuwendung.

    Wie gesagt, mein Vorschlag, Menschen überhaupt nicht mehr durch die Hautfarbe zu definieren, richtete sich auch an Nicht-Rassisten. In uns allen ist dieses kolonialistische Denken noch präsent, auch bei mir manchmal. Ich schlage auch diesen vor, Menschen nicht mehr über eine Hautfarbe zu definieren und erwarte auch Antworten von diesen. Vielleicht meldet ihr euch noch?

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    • Juli 19, 2021

      Wollen Sie hier einfach einen aseptischen Blog verwirklichen, wo nur Zustimmung zu Ihren absurden Vorstellungen eingetragen werden darf, Herr Oberli?

      Gruppenras​sismus in Reinkultur. Wer andere pauschal als Rassisten bezeichnet, wenn sie den verqueren Dogmen der aufgesetzten Political Correctness eigener Prägung nicht folgen wollen, ist selbst der grösste Rassist.

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  • November 3, 2016

    Der Schweizer Naveen Hofstetter wurde in Indien als Inder geboren. Er ist einer der seltenen $VP-Politiker der Schweiz mit ziemlich dunkler Haut. Ganz korrekt wettert er u. a. gegen Eritreer, nicht gegen Schwarzafrikaner.

    http://www.aargauerze​itung.ch/aargau/aarau​/dunkelhaeutiger-svp-​mann-spricht-klartext​-wir-schweizer-sind-d​ie-neger-109412445


    Hofstetter fühlt sich als Hindu und ist dem indischen rassistischen Kastensystem und dem in Indien noch immer gegenwärtigen Gandhi-Rassimus verhaftet. Deshalb fühlt er sich in der Schweiz in der rechtsnationalen $VP wohl.

    Der in Indien geborene Südafrikaner Mahatma Gandhi setzte sich seinerzeit in Südafrika für die Gleichberechtigung ein – nämlich für die Gleichberechtigung der Südafrikaner indischer Herkunft mit den Südafrikanern vor allem britischer und niederländischer Herkunft und gegen die Gleichberechtigung der Südafrikaner südafrikanischer Herkunft. (Man kann das alles neutral formulieren – ohne Angaben zur Hautfarbe!)

    In Indien verhalf die Gewaltlosigkeit von Mahatma Gandhi der Unabhängigkeit Indiens von den Briten, und sein Rassismus diente vor allem auch der Erhaltung der hinduistischen Kastenherrschaft der Gandhi-Familie.

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  • November 6, 2016

    Die Abteilung “Kommunikation” in Emmen glaubte im Mai 2015, ein Hinweis auf die Hautfarbe einer Einwohnerrätin im Rat sei notwendig:

    “(…) hat ihre Wurzeln in Sri Lanka, sie war die einzig Farbige im Rat und gehörte während 6 Jahren zur SP Fraktion im Einwohnerrat.”

    Ext​​ra auf die Hautfarbe hinzuweisen ist aber völlig unnötig und nach meiner Ansicht mindestens gedankenlos.

    “(…​​) hat ihre Wurzeln in Sri Lanka. Sie gehörte während sechs Jahren zur SP-Fraktion im Einwohnerrat.”

    Man​​ würde ja auch nicht sagen: “Sie war die einzige Weisse deutscher Herkunft im Rat”.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn es tatsächlich soweit kommt, dass nur ein Weisser deutscher Herkunft im Rat sitzt, dann, Herr Oberli, können Sie sicher sein, dass das erwähnt wird…

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  • November 8, 2016

    Sie sind es, Herr Oberli ja, der hier bestimmen will was rassistisch ist!

    Wenn Sie Ihren eigenen Post ernst nehmen würden, hätten Sie dazu nichts zu sagen. Oder in welcheer Weise fühlen Sie sich anders angesprochen als die übrigen Kommentierenden?

    N​och einmal, Sie können mir getrost glauben, wenn ich Ihnen versichere, dass Schwarze Menschen ihre Identität auch darin sehen, schwarz zu sein. Ihnen das abzusprechen, ist deshalb menschenverachtend.

    Wenn Sie mit mir Jamaika besuchen würden, hätte ich die grösste Mühe, Sie mit Ihrer Einstellung davor zu bewahren gelyncht zu werden. Sich allein in einem Afrikanischen Land zu bewegen ohne in dieser Sache ganz, ganz still zu sein, würde ich Ihnen jedenfalls nicht raten.

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  • November 8, 2016

    Ghanaer: Korrekte Bezeichnung eines Verdächtigten durch die Staatsanwaltschaft.
    ​​​​
    “Am Freitag, dem 19.08.2016, kam es tagsüber zu einer Vergewaltigung einer Minderjährigen in einem leerstehenden Gebäude in Duisburg-Neumühl. Der Täter, ein 23-jähriger Ghanaer, konnte im Nahbereich von der Polizei festgenommen werden. Gegen den Beschuldigten, der sein Opfer nicht kannte, wurde ein Haftbefehl erlassen. Die Ermittlungen dauern an.”

    http://www.pr​​​​esseportal.de/blau​l​i​c​ht/pm/50510/340​88​38​

    Einige Medien verzichteten sogar auf die Angabe des Staates des Festgenommenen, weil gegen den juristisch Unschuldsvermutung besteht – die rassistische NPD-Bedrohung in Duisburg ist gross …

    Andere Medien brachten die Meldung mit kolonialistischen (Afrika, Afrikaner) oder rassistischen Bezeichnungen (Schwarzafrikaner, mit schwarz glänzender Hautfarbe).

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  • November 17, 2016

    „Musik hat keine Hautfarbe“, hat Michael Jackson offenbar einmal gesagt, versuchte aber, seine Hautfarbe aufzuhellen …

    Aber gerade in der Musik kommt es immer noch vor, dass die Hautfarbe der Ausführenden speziell betont wird, wenn sie dunkelhäutig sind, und noch immer wird “schwarze” und “weisse” Musik unterschieden. Die Nationalität der Musiker/innen, allenfalls die nationale Herkunft der Vorfahren, würde genügen, wird jedoch selten genannt.

    Mehr hier, unter dem Titel “Rock – Die Hautfarbe der Musik”:
    http://www.t​​agesspiegel.de/kultu​r​/pop/rock-die-hautf​ar​be-der-musik/11382​42.​html

    Auch dieser kritische Artikel von 2008 kommt noch nicht ohne die Unterscheidung von Menschen durch Hautfarben aus. Ob bei solchen Artikeln wohl Leserbriefe etwas ausrichten könnten? Was meinen Sie dazu? Haben Sie bessere Vorschläge?

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  • November 17, 2016

    SRG-Ombudsmann Roger Blum hält den “Blackfacing-Scherz” mit Röbi Koller mit einem schwarz geschminkten Schauspieler aus rechtlicher Sicht für zulässig. Dennoch übt er scharfe Kritik: Es habe an gutem Geschmack und menschlichem Anstand gefehlt.

    ZITAT
    Bl​um sieht im “Blackfacing”-Scherz in Röbi Kollers Sendung “Happy Day” vom 15. Oktober keine Verletzung des Rassismus- und Diskriminierungs-Verb​ots in Radio und Fernsehen. Aus rechtlicher Sicht sei der Scherz für die Sendung “Verstehen Sie Spass?” nicht zu beanstanden.

    Der vermeintliche schwarze Südafrikaner sei nicht in seiner Würde herabgesetzt worden. Der Sketch sei als solcher klar ausgewiesen worden und habe sich allein gegen Moderator Koller gerichtet.

    Auf psychologischer Ebene sieht es gemäss Blum aber anders aus. Seine Generation sei mit der Entkolonialisierung Afrikas so sozialisiert worden, dass Rassen und Ethnien kein Thema mehr waren.

    “Plump und infantil”

    In diesem Zusammenhang sei ein schwarz geschminkter weisser Schauspieler “ein gewaltiger Rückschritt”, vor allem, “wenn es so plump und infantil betrieben wird” wie im konkreten Fall. Der Schauspieler rede wie ein Inder, sei eine Fasnachtsfigur und die Humoreinlage insofern rassistisch, als die Figur in der Sendung als Störfaktor missbraucht worden sei.
    ZITAT ENDE

    http://www.lu​zernerzeitung.ch/nach​richten/panorama/Ombu​dsmann-ruegt-Blackfac​ing-im-Fernsehen;art4​6441,891939

    Auch dieser Artikel ist soweit richtig; aber die Hautfarben hätte man wenigstens in Anführungszeichen setzen sollen, um zu zeigen, wie man die Kritik meint. Würden Sie in diesem speziellen Fall die Zeitung in einem Leserbrief darauf hinweisen? Oder wie würden Sie vorgehen?

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  • November 18, 2016

    Tagtäglich kontrolliert die Polizei auf Zürichs Strassen Zürich dunkelhäutige Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe. Dunkelhäutige sind offenbar prinzipiell verdächtig. Juristisch muss jedoch ein objektiver Verdacht vorliegen, damit die Polizei jemanden kontrollieren darf. Dieser Verdacht muss also unabhängig von äusserlichen Merkmalen wie der Hautfarbe sein – das legt das Diskiminierungsverbot​ fest.

    Bis jetzt konnte diese rassistische Auswahl der zu Kontrollierenden nicht unterbunden werden. Man findet, es genüge, dem Übelstand eine englische Bezeichnung zu geben – Racial Profiling. Die Kontrollierten ertragen die Demütigung und Diskriminierung so offenbar besser.

    Mehr hier, unter dem Titel “Einfach die falsche Hautfarbe”. Die Betroffenen kommen zu Wort.
    https://www.wo​​z.ch/1645/racial-pro​f​iling/einfach-die-f​al​sche-hautfarbe

    Ich bin dafür, jede solche Diskriminierungen anzuzeigen. Oder haben Sie andere Lösungsvorschläge?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Oberli

      Zu den Polizeikontrollen. Es ist halt bekannt, dass sich in den Schweizer Städten an spezifischen Orten Mitglieder von internationalen Drogenringen herumtreiben und dealen. Da das erfahrungsgemäss überdurchschnittlich viele Mitglieder aus diversen afrikanischen Staaten sind (und somit die meisten dunkelhäutig), ist es nur logisch und polizeitaktisch auch sinnvoll, vermehrt solche Leute zu kontrollieren.

      Man muss natürlich abwägen: Wenn ein dunkelhäutiger Mann morgens um 7 mit Anzug und Krawatte und einem Aktenkoffer zügig den Bahnhof zum nächsten Zug durchquert und dieser dann ohne konkreten Verdacht von der Polizei kontrolliert wird, dann liegt der Verdacht von Racial Profiling natürlich nahe.

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    • Juli 19, 2021

      Mit Anzug und Krawatte: nicht verdächtig, ohne: verdächtig. Auch so kommen wir nicht weiter.

      Und es nützt nichts: Auch die Leute mit Anzug werden kontrolliert und gefilzt – und natürlich GEDUZT.
      Lesen Sie doch die Beispiele, Herr Zoller!

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    • Juli 19, 2021

      Ja das ist klar. War vielleicht auch ein schlechtes Beispiel.
      Ich wollte damit ausdrücken, dass wenn die Polizisten/innen bei Kontrollen und der Auswahl der zu kontrollierenden auf Muster zurückgreift (spezielles Verhalten, Hautfarbe, Kleidung etc.) welche sie sich im laufe der Zeit aufgrund von Erfahrung angeeignet hat und sie damit erfolgreich ist, soll sie das tun dürfen ohne dass sie danach als Rassisten beschimpft werden.

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  • November 18, 2016

    Ich verstehe was Sie meinen Herr Oberli und ich würde mich definitiv auch nicht als Rassisten bezeichnen.

    Ich finde Ihre Forderung jedoch übertrieben. Die Hautfarbe ist ein Erkennungsmerkmal wie jedes andere auch (Haarfarbe, Augenfarbe (btw. blauäugig ist ein Synonym für naiv), Körpergrösse, -umfang ). Es kann natürlich rassistisch verwendet werden. Dies kommt jedoch auf den Kontext an.

    Wir neigen dazu, unsere Sprache möglichst politisch korrekt zu machen indem man Beispielsweise Zebrastreifen statt Fussgängerstreifen sagt (da ja dann die Fussgängerinnen diskriminiert werden). Dies alles ist absurd.
    Diskriminierung und Rassismus muss in den Köpfen bekämpft werden und nicht bei der Sprache.

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    • Juli 19, 2021

      Das entscheidet aber nicht, wer bei dunkelhäutige Menschen immer speziell und ohne Anlass noch die Hautfarbe beifügt, Herr Zoller, sondern der Gedemütigte und Diskriminierte.

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  • November 22, 2016

    “Juristisch muss jedoch ein objektiver Verdacht vorliegen, damit die Polizei jemanden kontrollieren darf.”

    Die Polizei, Herr Oberli, hat sehr wohl das Recht Personen auch ohne objektiven Verdacht zu kontrollieren! Das tut Sie z.B. tagtäglich im Strassenverkehr! Da müsste Sie sich ihrer Meinung nach, wohl auch bei jedem einzelnen Verkehrsteilnehmer dafür Rechtfertigen wieso genau er nun kontrolliert wird. Liegt es an der Automarke, an der Autofarbe, an der Autonummer oder an der Nase des Fahrers?! Und nur weil der Aargauer der von Zürcher Polizisten kontrolliert wird, glaubt es liege an seinem AG-Blech und sei daher reine Schikane (gegen Aargauer), heisst das noch lange nicht, dass dem auch so ist! Genauso ist es mit der Kontrolle von Farbigen, das subjektive Empfinden es läge nur an der eigenen Hautfarbe, ist alles andere als objektiv! Das Individium hat aber einen Schuldigen (die böse Polizei) und muss das eigene Verhalten, somit nicht hinterfragen. Dieses Phänomen, kann man bei Menschen jeden Alters und Couleur beobachten. Die Opferhaltung halt!

    Ihre Behauptung Farbige würden grundlos mehr kontrolliert, wäre im Übrigen zu belegen, Herr Oberli!

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    • Juli 19, 2021

      “Liegt es an der Automarke, an der Autofarbe, an der Autonummer oder an der Nase des Fahrers?! “
      Ich denke Frau Stutz, dass gewisse Autofahrer tatsächlich öfters kontrolliert werden wie andere. Ein Kollege von mir fuhr einen Mitsubishi Lancer mit Heckspoiler. Er wurde regelmässig von der Polizei kontrolliert. Tatsächlich ist er ein Typ der auch gerne mal aufs Gas tritt. Er fuhr ja nicht wegen nichts einen aufgemotzten Mitsubishi Lancer. Aus diesem Grund müssen alle Menschen, welche mit einem Mitsubishi Lancer unterwegs sind damit rechnen, dass sie öfters kontrolliert werden als solche mit einem Renault Espace.
      Wenn ein dunkelhäutiger Mensch nachts durch einen Park geht, der dafür bekannt ist, dass afrikanische Banden dort mit Drogen dealen, dann muss er damit rechnen dass er aufgrund seiner Hautfarbe kontrolliert wird.

      Im Gegensatz zu Ihnen denke ich, dass dunkelhäutige Menschen tatsächlich öfters kontrolliert werden. Im Gegensatz zu Herrn Oberli denke ich jedoch, dass dies so berechtigt ist und schon seinen Grund hat.

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    • Juli 19, 2021

      “Im Gegensatz zu Ihnen…”
      Nein, Herr Zoller, ich sehe das genauso wie Sie! Darum fahre ich auch keinen Lancer oder M-Trash und treibe mich Nachts nicht irgendwo herum!

      Im Ernst, leider kann ich, wie Sie vermutlich auch nicht, keinen des Rassismus bezichtigen, sollte ich nichts desto trotz, von der Polizei angeblich grundlos kontrolliert werden, denn dazu fehlt mir die Zugehörigkeit zu irgend einer “benachteiligten” Minderheit! Mal davon abgesehen, dass ich der Überzeugung bin, dass unsere Polizei besseres zu tun hat, als unbescholtene Bürger zu schikanieren. Würde ich ev. anders sehen, wäre ich Nigeria aufgewachsen, nur dafür kann unser Ordnungshüter ja auch nichts und vor allem, es muss ihn auch nicht interessieren.

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  • November 22, 2016

    Dürfen wir uns eigentlich noch eine weisse Weihnacht wünschen, oder ist das inzwischen politisch inkorrekt?

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  • November 29, 2016

    “Rudolf Oberli sagte Vor 10 Tagen
    Das entscheidet aber nicht, wer bei dunkelhäutige Menschen immer speziell und ohne Anlass noch die Hautfarbe beifügt, Herr Zoller, sondern der Gedemütigte und Diskriminierte. “

    Und wer sich als gedemütigt und diskriminiert fühlen muss, entscheidet als oberster Moralrichter, offenbar allein unser Herr Oberli!

    Wenn ich sage. ” Siehst Du die schwarzhaarige Frau neben dem dunkelhäutigen Mann” Dann entscheidet der dunkelhäutige Mann, ob ich das rassistisch/diskrimin​ierend gemeint habe, oder nicht, gem. Herr Oberli.

    Das aber Rassismus auch von Schwarzen gegen Weisse existiert und die subjektive Interpretation des Schwarzen, auch davon beeinflusst werden könnte, blendet er natürlich einfach komplett aus. Auch eine Art der Diskriminierung! Wir entscheiden nicht mehr selbst, was wir sagen, der sich perse und aus Prinzip, diskriminiert fühlende, tut das grad selbst!

    Es kommt wohl noch soweit, dass Polizisten erst nach einem Gerichtsurteil, welches von der Menschenrechtskommisi​on noch abgesegnet wurde, eine Personenkontrolle durchführen dürfen, weil der zu Kontrollierende ja selbst entscheidet, ob dies nach seinem individuellen Empfinden rechtens ist oder er sich diskriminiert fühlen muss….

    Indess die schwarzhaarige Frau, zeigt den Beamten den Ausweis und gut ist! Zu behaupten sie würde nur kontrolliert weil sie schwarze Haare hat, wäre ja lächerlich, selbst wenn sie 100% davon überzeugt ist, dass die Beamten sie schikanieren wollten. Ev. könnte sie auf Sexismus plädieren, oder Frauenfeindlichkeit ganz allgemein. Allenfalls würde sogar eine unterbeschäftigte SP Nationalrätin noch laut aufschreien, für den Rest wäre es aber einfach nur lächerlich und an den (schwarzen) Haaren herbeigezogen. Herr Oberli, ist def. auch unterbeschäftigt! Sonst müsste er seine Beiträge ja wohl kaum selbst dauer-kommentieren.

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  • Januar 17, 2017

    Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der Begriff “Schwarzafrika” im Duden stehe. Er bedeute “größtenteils von Schwarzen bewohnter Teil Afrikas südlich der Sahara”.

    http://ww​​w.duden.de/rechtschr​e​ibung/Schwarzafrika​

    Der Duden führt alle oft verwendeten Begriffe auf, auch das Stichwort “Schwarzer” (m). Er gibt aber nur an, wie sie korrekt geschrieben werden und wertet nicht.

    http://www.​​duden.de/rechtschrei​b​ung/Schwarzer

    Ic​h plädiere hier für das Vermeiden kolonialistischer Gedankenlosigkeiten, welche unnötigerweise erdachte oder tatsächliche Hautfarben thematisieren. Wenn sie im Sprachgebrauch verschwinden, löscht sie auch der Duden.

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    • Juli 19, 2021

      Der Duden zu “Schwarzer”:

      Bedeu​tungen, Beispiele und Wendungen

      jemand, der eine [sehr] dunkle Hautfarbe hat
      Beispiel: sie ist mit einem Schwarzen verheiratet

      Besonderer Hinweis

      Die Bezeichnungen Schwarzer, Schwarze sollten nur verwendet werden, wenn in bestimmten Kontexten die Hautfarbe relevant ist (wie z. B. in Bevölkerungsstatistik​en).

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    • Juli 19, 2021

      Doch, so steht’s im Duden.

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    • Juli 19, 2021

      Es ändert nichts, wenn Sie, Herr Oberli, Ihren Kommentar löschen, sobald er als unwahr geoutet wird.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall, das macht Oberli immer mal wieder gerne.
      Alles was nicht passt wird wo möglich gelöscht und neu gepostet, auch gerne mal wenn zu viele Daumen nach unten gehen.

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  • Januar 17, 2017

    Die, Herr Oberli, Relevanz der Hautfarbe für das Signalement eines Menschen besteht für all jene, die nicht blind sind.

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  • Januar 19, 2017

    “Die Bezeichnungen Schwarzer, Schwarze sollten nur verwendet werden, wenn in bestimmten Kontexten die Hautfarbe relevant ist (wie z. B. in Bevölkerungsstatistik​​​​en).”

    Korrigier​t​e Antwort:

    Falls man meine Blogs läse und verstünde: In Statistiken verwendet man mit Vorteil die Angabe der Nationalität. Das genügt vollkommen. Eine grobe Zuordnung zu Hautfarben ist nie relevant und ist nicht begründbar.

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  • Februar 20, 2017

    Bereits 2005 machte “ACOR SOS Racisme Suisse” auf den Fall Séverine und den zunehmenden Rassismus in der Schweiz aufmerksam. Eine Frau Séverine (keine Angabe der Nationalität!) hatte sich 2004 um eine Stelle als Hilfskrankenschwester​ in einem Altersheim beworben, worauf ihr aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe abgesagt wurde.

    ” Nach einem Entscheid des Arbeitsgerichts in Lausanne im Juni 2005, musste das Pflegeheim der dunkelhäutigen Frau ein Schmerzensgeld von 5000 Franken bezahlen. In der Begründung des Gerichts wurde aufgeführt, dass es keine objektiven Gründe gebe, eine Verweigerung der Anstellung wegen der dunklen Hautfarbe zu rechtfertigen. Auch könne eine derartige Verletzung der Persönlichkeit nicht durch die Vertragsfreiheit gerechtfertigt werden. Die Fakten seien von besonderer Tragweite, weil der Zusammenhang zwischen den Aussagen der Direktorin des Pflegeheims und der Persönlichkeitsverlet​zung offensichtlich sei.”

    http://www.h​umanrights.ch/de/mens​chenrechte-schweiz/in​neres/rassismus/geric​htsverfahren/severine​-diskriminierung-haut​farbe

    Weitere Gerichtsfälle betr. Rassismus bis 2017:
    http://www.hum​anrights.ch/de/mensch​enrechte-schweiz/inne​res/rassismus/gericht​sverfahren/

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  • Februar 21, 2017

    Interessant, Herr Oberli, dass Sie hier auf einen “Fall” von vor zwölf Jahren zurückgreifen müssen, um Ihre absurden Thesen zu untermauern.

    (Es entspricht übrigens vergleichsweise der Zeitspanne nach der sich eine “Frau Severine” ordentlich einbürgern lassen könnte…)

    Was typisch ist für solche Pamphlete: Kein Wort von der Argumentation der Gegenseite. Ob das Gesülze der “Acor SOS Racisme” stimmt, ist so gar nicht zu überprüfen. Besonders wenn man sich die “Befähigungen” der dortigen Wortführer ansieht.

    Immerhin, ein par von ihnen haben nach dem Studium der Politwissenschaften sogar ein halbjähriges Praktikum bei einer NGO absolviert…. Und das Geld für ihre Ideologiehetze kommt natürlich, wie könnte es anders sein, von den einschlägigen Bundesämtern. (Direktion für Völkerrecht, Gleichstellungsbüros EBG und EBGB, FRB usw.)

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  • Februar 26, 2017

    1. Januar 2017

    Am Silvester wurden die Besucher des Kölner Hauptbahnhofs anscheinend (!) nach Hautfarbe selektioniert einer Kontrolle zugeführt:

    ZITAT
    ​Die Entscheidung, wer links durchgehen darf und wer nach rechts muss, wurde von Polizeibeamten scheinbar nur nach dem Aussehen und in Sekundenbruchteilen getroffen. “Wer nicht im engeren Sinne weiß ist und nicht in Begleitung einer Frau, muss fast immer die rechte Tür nehmen”, schreibt Christoph Herwatz in seinem Beitrag für n-tv.

    Laut der Bundespolizei habe man eigentlich nicht vermutet, viel “Klientel” in der Silvesternacht am Bahnhof anzutreffen. Die Landespolizei prüfte in der Nacht bei 650 Personen die Identität, nahm 29 in Gewahrsam und 6 fest. Polizeipräsident Jürgen Mathies sprach zwischenzeitig von etwa 1000 Personen, die “polizeilichen Maßnahmen zugeführt wurden”.
    ZITAT ENDE

    https://deuts​ch.rt.com/inland/4489​6-selektion-nach-haut​farbe-polizei-koeln-s​ilvester-2017-party/

    Aufgrund dieser problematischen Blitztriage von etwa tausend unverdächtigen (!) Männern dunkler Hautfarbe wurden offenbar nur 35 weiteren Abklärungen zugeführt. Es wurde nicht bekannt gegeben, ob wegen sexueller Vergehen Vorbestrafte unter den 35 entdeckt wurden (also einigermassen verdächtige Personen, denen man allenfalls weitere Übergriffe zutrauen konnte).

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  • Februar 26, 2017

    Soso, Herr Oberli, tausend unverdächtige Männer sind es gewesen. Was ist mit den tausend verdächtigen Männern?

    Zitat:
    D​ie Silvesternacht 2016 war schlimmer als befürchtet… The same procedure – sie haben es tatsächlich wieder versucht. Konnte man 2015 noch zweifeln, ob dieses beunruhigende Phänomen auf Verabredung und Planung beruhte, so sind solche Mutmaßungen nun überholt…
    Die vielen jungen Männer aus Nordafrika, die von der Bundespolizei in den Tagen vor Silvester überprüft wurden, sagten es rundheraus: Sie wollten nach Köln „zum Feiern“…

    In anderen europäischen Städten ging es obendrein sehr viel weniger glimpflich ab als in der Festung Köln. In Innsbruck und Augsburg, in Den Haag und Malmö, in Hamburg und Zürich wurden Frauen in großer Zahl sexuell attackiert, wurden andere Bürger mit Feuerwerk beschossen, Autos angezündet, die Polizei angegriffen – stets von derselben „Klientel“, wie es im vagen Neusprech heißt…

    https://www​.welt.de/debatte/komm​entare/article1608673​88/Die-niederschmette​rnde-Erkenntnis-der-S​ilvesternacht-2016.ht​ml

    Faktenblase, Herr Oberli?

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    • Juli 19, 2021

      Ich mache Sie sehr ungern darauf aufmerksam, dass Sie mit Ihrer dunkelbraunen Haut in Köln auch festgenommen worden wären. Sie hätten zu den auch von Ihnen pauschal und schonungslos verdächtigten Tausend gehört.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Oberli schreibt:
      Ich mache Sie sehr ungern darauf aufmerksam, dass Sie mit Ihrer dunkelbraunen Haut in Köln auch festgenommen worden wären. Sie hätten zu den auch von Ihnen pauschal und schonungslos verdächtigten Tausend gehört.

      Auch in der Schweiz kann jeder zwecks Überprüfung festgenommen (?) auf den Polizeiposten gebracht werden, wenn Gefahr in der Luft liegt. Personenbeschreibunge​n können eine solche Ueberprüfung auslösen. Zum Schutze aller

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    • Juli 19, 2021

      Die Sonne bringt es an den Tag, Herr Oberli…

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  • März 1, 2017

    1. März 2017

    Möchten Sie wissen, wie Alltagsrassismus das Leben eines Journalisten (Bürger Deutschlands, braune Haut) prägt?

    http://www.​​deutschlandradiokult​u​r.de/mohamed-amjahi​d-​unter-weissen-wie-​all​tagsrassismus-ein​.127​0.de.html?dram:a​rticl​e_id=379820

    ​Mohame​d Amjahid: Unter Weißen. Was es heißt, privilegiert zu sein
    Hanser Berlin, Berlin 2017
    190 Seiten, 16 Euro

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  • Mai 30, 2017

    Es wäre eine Studie wert um zu ergründen was weisse Männer wohl antreibt, wenn sie sich dafür einsetzen, dass die Hautfarbe von Schwarzen Menschen aus Diskriminierungsgründ​en nicht erwähnt werden darf.

    Man überlege doch mal. Ein Weisser kann in der Bezeichnung „Schwarze“ logischerweise nur dann eine Diskriminierung feststellen, wenn er selber der Überzeugung ist, Schwarz zu sein sei etwas Minderwertiges.

    Wenn er glauben würde, Schwarze Menschen wären ihm überlegen, wäre er dagegen eher geschmeichelt, wenn er selbst als möglichst dunkel eingeschätzt würde.

    Nur wer den Wert eines Menschen nicht aufgrund der Hautfarbe ideologisiert, dabei aber sicher auch nicht aus irgendwelchen verklemmten Gründen auf das offensichtlichste Unterscheidungsmerkma​l zwischen Menschen verzichtet, hat ein unverkrampftes Verhältnis dazu.

    Und nur Unverkrampfte können gut mit Menschen umgehen, die anders sind als sie selbst.

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  • Oktober 1, 2019

    Wenn sich Ausländerinnen* in der Schweiz integrieren, werden sie auch akzeptiert, dies könnte zumindest so angenommen werden. Aber selbst das Schweizer Bürgerrecht schützt nicht vor Rassismus schützt, so vor allem nicht gegen das sog. “Racial Profiling”* der Polizei.

    Klischees​ und Vorurteile führen dazu, dass insbesondere Leute, denen man die Andersartigkeit an der Hautfarbe oder Kleidung ansieht, auch beschimpft werden. “Schwarze” Menschen, Sinti, Roma, Jenische, aber auch Juden und Muslime erfahren rassistische Diskriminierung aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer Religion oder ihrer Lebensweise.

    * Als Racial Profiling (= rassistische Polizeikontrolle aufgrund des Aussehens) bezeichnet man ein häufig auf Stereotypen und äusserlichen Merkmalen basierendes Agieren von Polizei-, Sicherheits-, Einwanderungs- und Zollbeamten, nach dem eine Person anhand von Kriterien wie „Rasse“, Religion oder nationaler Herkunft als verdächtig kontrolliert wird und nicht anhand konkreter Verdachtsmomente. Racial Profiling wird von Kritikern dem institutionellen Rassismus zugeordnet. (nach Wikipedia)

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  • Oktober 1, 2019

    Gestützt auf aktuelle Forschungsergebnisse kritisiert die Allianz gegen Racial Profiling das Racial Profiling als Form von institutionellem Rassismus.

    http://www.sto​p-racial-profiling.ch​

    Die Bundesverfassung verbietet Diskriminierungen aufgrund äusserlicher oder anderer persönlicher Merkmale wie Hautfarbe oder Nationalität. Die zuständigen Behörden im Bund und in den Kantonen unternehmen wenig, um ihre Angestellten hinsichtlich des sogenannten Racial Profiling zu sensibilisieren und zu kontrollieren.

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  • Oktober 1, 2019

    Wenn wir schon beim Racial Profiling sind, warum sprechen alle nur von „dunkelhäutigen“ Opfern? Warum wird bei diesem Thema nicht mindestens darauf hingewiesen, dass es weltweit auch ein erhebliches Potential an „Racial Profiling“ gegen Weisse gibt?

    Stichwort: „alte weisse Männer“, „black lives matter“, „refugees welcome“? Und wer die sogenannt „schwarze Welt“ kennt (Afrika, Karibik, Brasilien usw) der weiss, dass die schwarzen Menschen selbst die grössten Rassisten von allen sind, indem sie dort jede Schattierung auf ihre Wertigkeit einstufen. Eingeschlossen ihr Wahn, möglichst hellhäutig sein zu wollen.

    Dasselbe gilt für Muslime. Für sie wird „Rasse“ einfach aufgrund der ermittelten Gläubigkeitsvariante bestimmt. Und da stehen die meisten Weissen am Ende der Wertekette.

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  • Oktober 11, 2019

    Rassistische Polizeikontrollen sind ein altes Phänomen – auch in der Schweiz. Neu ist nur die schöner tönende denglische Bezeichnung “Racial Profiling”.

    Hinter​ “Racial Profiling” steckt ein struktureller Rassismus, der es möglich macht, Menschen u. a. nach der Hautfarbe zu kategorisieren und als ganze Gruppen unter Pauschalverdacht zu stellen. Er begann seinerzeit mit der ‚Zigeunerpolitik‘ und führte über die Schwarzenbachinitiati​ve bis hin zur heutigen rassistischen Unterscheidung von Flüchtlingen.

    Nun scheinen diese Kategorisierungen in der Schweiz auch in elektronischen Präventions- und Fahndungsprogrammen Eingang gefunden zu haben. Die sind zu stoppen.

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  • Oktober 13, 2019

    Wenn die Polizei für die Fahndung nach einer unbekannten Person eine Beschreibung erstellt, ist es manchmal natürlich nötig, auch die Pigmentierung anzugeben. Sie kann bleich oder gebräunt sein oder eben auch von Natur hellhäutig, hellbraun oder dunkelbraun.

    Das hat natürlich nichts mit Rassismus zu tun. Die Rassismus-Kommission hat deshalb in diesem Fall kein Problem mit Angabe der Hautfarbe.

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  • Oktober 13, 2019

    Trotzdem esse ich sehr gerne die Mohrenköpfe von Herrn Dubler.

    Jeder der mit dem Namen dieser Süssspeise ein Problem hat, zeigt damit, dass er nur Vorurteile hat.

    En guetä !

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  • Oktober 13, 2019

    Im Gegensatz zu anderen war der deutschsprachige Raum nur begrenzt und sehr spät Kolonialmacht und hat auch nie Soldaten aus Kolonien importiert, die im 1. oder 2. WK kämpfen.

    Die Schweiz war nur indirekt dabei über den Handel und über einzelne Personen, die sich mit anderen Weissen zusammentaten, um Firmen in Kolonien zu führen. Der Staat an sich hat sich hier zurückgehalten und nur indirekt mitgemacht.

    Deshal​b muss jetzt auch nicht wie Briten oder Franzosen hier allzu stark Präzens markieren oder allzu aktiv werden.

    Auch andere Staaten waren keine Kolonialmächte, bzw. nicht in Übersee.

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  • Oktober 13, 2019

    Wir leben in einer Zeit in der Alle die anderer Meinung sind als Nazis, Ausländerhasser und Rassisten betitelt werden. Es erspart diesen Leuten sich auf andere Meinungen einzulassen sowie das Denken zugunsten einer Ideologie weg zu lassen.

    Leider leben wir in einer Zeit in der man keine andern Meinungen mehr dulden will, es werden auch wieder erste Schritte unternommen um zu zensurieren und Abweichler abzustrafen.

    Es fängt bei der UNO an geht weiter auf diverse NGO’s und staatliche Organisationen wie EU, unsere Städte und Bundesbern.
    Wir müssen damit leben, dass Diktatur wieder hoffähig wird.

    Es lohnst sich aber mit Sicherheit für die Freiheit einzustehen, aber es wird ein langer Weg sein.

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  • Februar 1, 2020

    17. Januar 2020

    Neu geht es um die Angabe der Nationalität, nicht mehr der Hautpigmentierung:


    Am 13. Januar 2020 wurde im Zürcher Kantonsrat das erste Mal die SVP-Initiative “Bei Polizeimeldungen sind die Nationalitäten anzugeben” beraten. Einige Kantonsrätinnen* signalisieren Bereitschaft für einen Gegenvorschlag, der zwar die Nennung der Nationalität von Verdächtigten (!), aber nicht des Migrationshintergrund​es bei Schweizerinnen* obligatorisch machen will – ein taktischer Kompromiss, mit der eine Volksabstimmung verhindert werden soll. Die Juso sind empört über diese Bereitschaft und stellt sich klar gegen beide Vorlagen, die rassistische Politik auf dem Rücken von Migrantinnen* macht.

    In den Augen der Juso besteht keinen wesentlicher Unterschied zwischen der Initiative und dem Gegenvorschlag. Die automatische Nennung der Nationalität von Verdächtigten sei und bleibe falsch, schüre Vorurteile und suggeriere Zusammenhänge, wo keine seien. Auch der Gegenvorschlag impliziere, dass es eine Kausalität zwischen Nationalität und krimineller Verdächtigung gebe. Diese Annahme sei nicht nur falsch, sondern diskriminierend – und sie schüre Hassgefühle. Migrantinnen* seien gleichwertige Mitglieder unserer Gesellschaft – das müssten auch die Gesetze des Kantons Zürich widerspiegeln.

    Die Juso appellieren deshalb eindringlich an alle Kantonsrätinnen*, insbesondere an jene der SP, sich gegen diese rassistische Politik auf dem Rücken von Migrantinnen* zu stellen und wird sowohl die Initiative als auch den Gegenvorschlag im Falle einer Abstimmung vehement bekämpfen.

    https:/​/juso.org/2020/01/17/​kantonsrat-knickt-vor​-svp-ein/

    (* Männer sind mit gemeint.)

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  • März 9, 2020

    9. März 2020

    Der Zürcher Kantonsrat hat in zweiter Lesung mit 121 zu 44 Stimmen einen indirekten Gegenvorschlag der Regierung zur SVP-Initiative «Bei Polizeimeldungen sind die Nationalitäten anzugeben» angenommen. Der Vorschlag des Regierungsrats schreibt der Polizei vor, die Öffentlichkeit neben Alter und Geschlecht auch über die Staatsangehörigkeit von Tätern, Verdächtigen und Opfern zu informieren, sei es in Medienmitteilungen oder an Pressekonferenzen. Junge Linke und Grüne wollen gegen den Beschluss das Referendum ergreifen.

    Die Initiative der SVP fordert neben der Angabe der Nationalität eines allfälligen Täters auch die Nennung des Migrationshintergrund​​es von eingebürgerten Schweizern. Die SVP-Fraktion erklärte, auch mit dem Gegenvorschlag gut leben zu können. Dieser erfülle 90 Prozent ihrer Forderungen. Die SVP zeigte sich bereit, ihre Initiative zurückzuziehen, wenn der Gegenvorschlag nicht bekämpft werde.

    Nach:
    srf.​​ch/news/regional/zue​r​ich-schaffhausen/um​st​rittene-herkunftsa​nga​be-zuercher-poliz​eiko​rps-sollen-natio​nalit​aeten-von-taete​rn-nen​nen

    Der Gegenvorschlag kommt der SVP-Initiative zu weit entgegen. Die Nennung der Nationalität darf nur bei Verurteilten erlaubt sein und nur, wenn diese Angabe nötig ist, um die Tat zu verstehen. Der Migrationshintergrund​​ von eingebürgerten Schweizern darf nicht angegeben werden. Ausserdem ist die Bezeichnung “Afrikaner” zu unterlassen.

    Gleic​h wichtig für das Verständnis könnte auch die Angabe des Berufes oder des versteuerten Einkommens sein. Aber davon spricht niemand.

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  • März 10, 2020

    Auch die KP China ist nicht vor Xenophobie sicher.

    Einige Chinesen lassen sich auch mit Zensur nicht nehmen, die “Lockerung” der “offenen” Einwanderung zu kritisieren.

    Beson​ders “Afrikaner” und “Muslime” stehen im Fokus und alle, die die 5000-jahre alte Kultur Chinas gefährden (könnten).

    Bei gerade mal 7’000-8’000 dauernder Aufenthaltserlaubnis für Fremde bei einem Volk über 1. mia. ist dies doch erstaunlich.

    Auch in Japan sollten die Mächtigen das Wort “Einwanderung” nicht in den Mund nehmen.

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  • März 15, 2020

    15. März 2020

    “Raser-Chines​e (59) kracht in Toyota”
    blick.ch/new​s/schweiz/mittelland/​bei-ueberholmanoever-​in-lenzburg-ag-raser-​chinese-59-kracht-in-​toyota-id15791006.htm​l

    Der Blick stellt sich die Nennung der Nationalität so vor. Besser ist ein Kosovare davongekommen:

    “Be​trunkener fährt in Gleisbett und geht nach Hause”
    blick.ch/news​/schweiz/zentralschwe​iz/unfall-in-emmenbru​ecke-lu-betrunkener-f​aehrt-in-gleisbett-un​d-geht-nach-hause-id1​5777938.html

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  • März 16, 2020

    In Deutschland suchen die Innenminister der Bundesländer eine gemeinsame Lösung der Frage, ob die Nationalität auch bei nur verdächtigten Personen genannt werden solle/dürfe. Bisher nennt die Polizei in den meisten Bundesländern die Nationalität von Verdächtigten nur in Ausnahmefällen – wenn die Nennung notwendig ist, um die Tat zu verstehen. Ähnlich steht es auch im deutschen Pressekodex. Die Bundespolizei hingegen meldet die Staatsangehörigkeit bei allen Verdächtigten.

    “No​rdrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte im Sommer angekündigt, dass die Polizei in seinem Land künftig immer die Nationalität von Tatverdächtigen angeben soll, um Rechtspopulisten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Sachsen verfährt in der Regel auch so. Eine bundesweit einheitliche Linie zeichnet sich aber nicht ab.”

    spiegel.de/pa​norama/justiz/polizei​-nationalitaet-von-ve​rdaechtigen-nennen-in​nenminister-uneins-a-​1298977.html

    Auslä​nderfeindlichen Gruppen “den Wind aus den Segeln” nehmen? Nein, der Gefahr von Vorverurteilungen muss energisch entgegen getreten werden – auch in der Schweiz.

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    • März 16, 2020

      Genau, im Sozialismus gibt es keine Ausländerkriminalität​ und keine Faschisten. Die existiert nur beim Klassenfeind. Was nicht sein darf, darf nicht sein.

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  • März 16, 2020

    16. März 2020

    ​Dieser aktuelle Blog hat heute, zitiert nach Vimentis, bereits “Anz. Leser 6000”, und alle meine Blogs kamen heute auf “Anzahl Aufrufe 266000”.

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