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Vollgeld heisst Verantwortung übernehmen

Die letzte Fi­nanz­krise hat ge­zeigt, wie an­fäl­lig unser Geld­sys­tem ist. Der Staat ist in der Ver­ant­wor­tung, uns vor zer­stö­re­ri­schen Kri­sen zu schüt­zen. Mit einem Voll­geld-­Sys­tem kommt er die­ser Ver­ant­wor­tung nach.

Wer sein Haus auf unsicherem Grund errichtet hat, sollte den Standort wechseln. Andernfalls könnte der nächste Erdstoss zum Einsturz führen. Unser Finanzsystem ist in einer solch wackligen Lage. Die Finanzkrise ab 2007 war die jüngste grosse Erschütterung. Doch sie war keine Ausnahme, sondern steht in einer Reihe mit dem Börsenkrach von 1987, der Japankrise 1990, der Russlandkrise 1998, der Dotcom-Blase 2000. Die Krise ist eine wiederkehrende Katastrophe. Unserem Finanzsystem fehlt der feste Boden.

Nun ist das Finanzsystem nicht irgendein Steinchen im Deckenmosaik, sondern einer der Grundpfeiler moderner Gesellschaften. Wie verheerend Erschütterungen wirken, hat die jüngste Krise gezeigt: Innerhalb von Stunden schüttelte sie alle Finanzplätze der Welt durch, innerhalb von Tagen erreichte sie die Realwirtschaft. Produktion, Handel und Konsum brachen zusammen, Hunderttausende verloren ihre Arbeit, viele sogar ihr Zuhause. So monströs die Verwüstungen waren, so zwergenhaft scheint die Reaktion der Regierungen: Im Kern ist unser Finanzsystem unverändert – und wir weiterhin schutzlos.

Es fehlt an Schutz

Das fällt vor allem im Vergleich mit einer anderen Bedrohung auf, nämlich dem internationalen Terrorismus. Viele Regierungen haben weitreichende Sicherheitspakete auf den Weg gebracht, einige haben ihre Verfassungen geändert, Frankreich hat sogar über Monate hinweg den Ausnahmezustand ausgerufen. So unwahrscheinlich es ist, durch einen terroristischen Anschlag Schaden zu nehmen, so monströs waren die staatlichen Eingriffe in unsere Freiheitsrechte. Dieses seltsame Missverhältnis wurde verteidigt mit dem Argument, die Menschen um jeden Preis vor Terror schützen zu wollen.

Dabei ist der Schutz vor einem ständig am Abgrund taumelnden Finanzsystem viel drängender. Das Problem liegt in der Geldschöpfung der privaten Banken. Mit dieser Geldvermehrung haben sich die Schweizer Banken sechs- bis neunmal mehr Geld geschaffen, als die Schweizer Nationalbank an echtem Bargeld herausgegeben hat. Die Vermögen der Banken gibt es nur in ihren Büchern, nicht in ihren Tresoren. Dieses Geld, das es nicht gibt, stecken sie in Geschäfte, deren Ausgang unsicher ist. Wer wundert sich da noch über regelmässige Krisen?

Verantwortung​ statt Anarchie dank Vollgeld

Ein Vollgeldsystem macht damit Schluss. In diesem System dürfen die Privatbanken kein unheimliches Luftgeld mehr schaffen. Einzig die demokratisch legitimierte Schweizer Nationalbank hat das Privileg, neues Geld zu schöpfen und dem Wirtschaftskreislauf zuzuführen. In einem Vollgeldsystem schützt der Staat seine Bürger_innen durch einen doppelten Sicherheitsmechanismu​s. Erstens erhält die SNB die volle Kontrolle über die Geldmenge und kann damit die Konjunktur effektiv steuern. Krisen dürften damit seltener und schwächer werden. Zweitens sind die Bankeinlagen voll mit echtem Geld gedeckt. Jeder Franken auf dem Konto existiert auch tatsächlich. Niemand von uns müsste während einer Krise um sein Erspartes fürchten. Es gäbe also keinen Grund für einen Bankenansturms, der die Krise nur verschärfen würde und für Banken der Todesstoss sein könnte.

In unserer Wirtschaftsordnung gilt ein einfaches Prinzip: Der Staat setzt die Regeln, die Privaten spielen das Spiel. Doch dieses Prinzip wird heute durchbrochen, indem die Privatbanken selbst beinahe unbeschränkt über die Geldmenge entscheiden können. Ausgerechnet bei einer der wichtigsten Stellschrauben unseres Wirtschaftssystems tauscht der Staat Verantwortung gegen Anarchie – und nimmt katastrophale Folgen in Kauf. Damit müssen wir Schluss machen. Wir brauchen endlich Verantwortung statt Anarchie, wir brauchen Vollgeld statt Luftgeld. Wagen wir bei der Abstimmung am 10. Juni den Aufbruch in eine krisenfeste Zukunft.

Diesen Text habe ich auch auf meinem Blog veröffentlicht. Er steht somit unter einer CC BY-ND 4.0 Lizenz.

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Comments to: Vollgeld heisst Verantwortung übernehmen
  • Mai 26, 2018

    Ihr Artikel, Herr Fritschi, reiht sich ein, in die stereotypen Wiederholungen von krassen Unwahrheiten der Vollgeldbefürworter. Man muss annehmen dass dieser Argumente-Spin konsequent kampagnengesteuert ist.

    So deutlich wie Sie es tun, werden die Tatsachen jedoch selten verdreht.
    Sie plakatieren das von den Banken aus dem Nichts geschöpfte Geld als „unheimliches Luftgeld“, um dann gleich darauf davon zu schwärmen, die Bankeinlagen seien, falls die SNB dasselbe Geld aus dem Nichts schöpft, „mit echtem Geld gedeckt“. Was ist der Unterschied zwischen Geld aus dem Nichts und Geld aus dem Nichts?

    Neben der krassen Lüge vom Nationalbank-„Echtgel​d“ fantasieren Sie zudem vom Schutz durch einen „Sicherheitsmechanism​us“ der greife, falls „nur noch die SNB das Privileg hat, neues Geld aus dem Nichts zu schöpfen und dem Wirtschaftskreislauf zuzuführen“.
    Zwar kann man zynischerweise sagen, „die SNB erhält die volle Kontrolle über die Geldmenge und kann damit die Konjunktur effektiv steuern“, sollte aber nicht verschweigen, dass die SNB selbst keiner demokratischen Kontrolle untersteht und deshalb machen kann was sie will.

    Wer sich im Klaren darüber ist, dass jede Nationalbank im aktuellen Fiat-Money-Geldsystem​ immer der von der internationalen „Hochfinanz“ und schlussendlich von den Weltlenkern des US-Dollars abhängig ist, hat zurecht Bedenken, die alleinige Monopolkontrolle über die Geldschöpfung an die SNB zu delegieren.

    Die Unterscheidung zwischen „Vollgeld“ und „Luftgeld“ ist eine plumpe Täuschung. Es handelt sich nämlich um genau das gleiche wertlose Zwangsgeld aus dem Nichts.
    Und wer würde schon im vollen Bewusstsein der Sachlage die vollständige Kontrolle über das Lebensentscheidende Geldsystem an irgendwelche nicht kontrollierbare internationale Gremien mit völlig anderen Interessen abgeben?

    Wer das begreift, wird NEIN stimmen. Nur wer sich von den falschen Schalmeien vom vollen Leergeld resp. vom leeren Vollgeld einlullen lässt wird zustimmen… und später entsetzt aber dann eben hilflos, seinen Irrtum erkennen müssen.

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    • Mai 27, 2018

      Herr Hans Knall

      Immer dieselbe Leier von Fiat Geld.
      Unser Geldsystem beruht seit über 200 Jahren (Bank of England) aus der Geld aus dem Nichts (wie denn sonst).
      Wie Sie das NICHTS überwinden wollen, haben Sie noch mit keiner Silbe erwähnt. Sie wären ein Wunderkind! Lassen Sie uns von Ihrer “Fähigkeit” profitieren.
      DANKE im Voraus!

      Die Geldschöpfung an sich ergibt keine Liquidität, wie denn auch? Es gibt die Möglichkeit, das Geld gegen Leistung in Umlauf zu bringen, es nimmt erst ab, wenn es zum Bankschuldner zurückfliesst oder die Eigengeschäfte (sollten verboten sein) abgeschrieben resp verkauft sind.

      Von Gesetzes wegen schöpft einzig die Zentralbank die Liquidität mittels Eigengeschäften und Bargeld! Die Liquidität- und Eigenmittelvorschrift​en gehören in das Reich der Ökonomen-Phantasterei​en!

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    • Mai 28, 2018

      @Knall

      Und die Grossbanken sind alle so unabhängig, wie die Credit Suisse:

      “Doch ob Katar zu recht oder zu unrecht am Pranger steht: Klar ist, dass die CS und weitere von den Kataris finanzierte Banken wie die Deutsche Bank und Barclays in den Golf-Strudel hineingeraten.

      Das​ ist die Folge einer Rettungsaktion vom Herbst 2008, die höchst eigenartig verlaufen war. Die Kataris gaben der Credit Suisse nämlich Eigenkapital, ohne das Geld selbst flüssig zu machen.

      Sie erhielten dafür einen Kredit der Schweizer. Also zog sich die CS quasi am eigenen Schopf aus dem Subprime-Sumpf, in den sie wie die UBS geraten war – einfach ein bisschen weniger tief.

      Die Bankenkommission EBK, die heutige Finma, kritisierte die CS-Führung für das Manöver. Die Leitung musste innerhalb von wenigen Monaten sicherstellen, dass die Kataris echtes Kapital in die Bank einschössen.

      Das taten sie dann auch. Und profitieren seither von bis zu einer halben Milliarde Nettoeinkommen pro Jahr; was auf 10 Jahre, seit Katar an Bord ist, rund 5 Milliarden ausmacht.”

      htt​ps://insideparadeplat​z.ch/2017/06/06/credi​t-qatar-steht-auf-fal​scher-seite/

      Eigen​kapital aus heisser Luft
      Wie sich die Credit Suisse 2008 selber «rettete» und deswegen möglicherweise wirklich gerettet werden muss.

      http://www.z​eitpunkt.ch/index.php​/eigenkapital-aus-hei​sser-luft

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    • Mai 28, 2018

      Emil Huber

      Nein, Katar musste den Kredit nur mit mehr Sicherheiten abdecken. Oder glaubst Du wirklich, die SNB, habe die USDollar zugunsten der CS abgekauft und der Kredit ist aus den Büchern gefallen.

      Nebenbei​, diese Form der Aktienkapitalbildung ist legal. Sacheinlagen oder einen gedeckten Bankkredit ist völlig normal!

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    • Mai 29, 2018

      Stellen Sie sich doch mal die Frage, Herr Huber, warum die CS überhaupt eine „Rettungsaktion“ benötigt hat.

      Wenn es so wäre wie Sie und die ganzen Vollgeld-Fachleute dauernd behaupten und die Grossbanken tatsächlich selber einfach Geld aus dem Nichts drucken könnten, dann könnten sie doch auch ihr Rettungsgeld selber drucken!

      Irgendwo gibt es also einen „Klemmer“ in der Vollgeldtheorie. Irgendwie klemmt es mit dem „schuldfreien“ Geld, wenn doch Rettungsaktionen wegen zuviel Schulden vorgenommen werden müssen…

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    • Mai 29, 2018

      Herr Hans Knall

      Es ist alles nur ein Spiel. Die Strategie haben Sie noch nicht erkannt.
      Beim Vollgeld geht es zu Recht um die Entschuldung der Staaten und dem Delkredererisikolosen​ Geld! Diese Reform ist die Reform zurück zu den Wurzeln der Geldschöpfung aus dem Nichts, woher denn sonst!

      Ein Bank geht nicht Pleite weil sie zu viel Geld geschöpft hat, sondern weil die Geldschöpfung faul geworden ist. Es ist demnach zu viel Geld vorhanden, welches sich meistens im Geldspielwarenmarkt tummelt.
      Eine Staatsverschuldung ist dem Schuldenspiel der Ökonomen geschuldet. Eine Staat muss nicht Schuldner seiner eigenen Währung sein.
      EZB hat nun die Anleihen aus dem einfältigen Kapitalmarkt genommen.
      Die Budgets sind nun faktisch von der EZB abgedeckt.

      Jede Schöpfung braucht auch eine Vernichtung! Dieses Naturgesetz haben die Ökonomen noch nicht erkannt.
      Mittels Negativzinsen auf zu hohen Guthaben (Kapitalmarkt) sind die Kreditausfälle abzudecken. Eine Aufgabe des Staates, weil die Haftung der gesetzlichen Geldversorgung trägt eigentlich der Staat. Die Banken übernehmen nur die Pflicht der Geldschöpfung (Treuhandderivat). ES sind Spiele der Ökonomen, zur Vernebelung der Geister?

      Begreifen​ Herr Knall nicht polemisieren!

      Wenn​ eine Bank in Schieflage kommt, wird der Betrieb von der Finma gestoppt.
      Die Bank kann kein Geld mehr schöpfen. Keine Eigengeschäfte und Kreditvergaben mehr tätigen.

      Eine Kapitalerhöhung (Eigenmittel), kann per Bankgesetz und Regularien auch mit einer gedeckten Kreditvergabe erfolgen. Eine ungedeckte Kreditvergabe darf dafür nicht verwendet werden.
      Kredite an Kundenguthaben und Kundenguthaben an Aktienkapital (Reserven)

      Es lohnt sich eben doch, meine Darstellung der Realität zu lesen und versuchen zu begreifen. Wäre ich Blocher, würden Sie es tun?

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  • Mai 27, 2018

    Herr Marco Fritschi

    Würde man sowohl die Eigengeschäfte des gesamten Bankensystems als auch die Rechtsnatur Aktiengesellschaft verbieten und zusätzlich das Gemeinwohlbudget des Staates schulden- und zinsfrei abdecken, stünde der Staatsgarantie für das Geld nichts mehr im Wege!

    Die Geldschöpfung (auch Vollgeld) an sich ergibt keine Liquidität, wie denn auch? Es gibt die Möglichkeit, das Geld gegen Leistung in Umlauf zu bringen, es nimmt erst ab, wenn es zum Bankschuldner zurückfliesst oder die Eigengeschäfte (sollten verboten sein) abgeschrieben resp verkauft sind.

    Von Gesetzes wegen schöpft einzig die Zentralbank die Liquidität mittels Eigengeschäften und Bargeld! Die Liquidität- und Eigenmittelvorschrift​en gehören in das Reich der Ökonomen-Phantasterei​en!

    Es ginge einfacher! Das Vollgeld ist der Weg in die richtige Richtung!

    In diesem Zusammenhang sollte das Phantom Steuer- und Sozialzahler aus den Denkvermögen verschwinden. Wer das nicht kapiert, versteht weder das Geldsystem in seiner Entstehung und Auswirkung nicht!

    Vollgeldini​tianten: Frage = Betrügereien erkannt?

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  • Mai 27, 2018

    Die Vollgeld – Initiative ist anscheinend international im Rahmen der “International Movement for Monetary Reform” organisiert und ist auch dort Mitglied:

    https://​​internationalmoneyre​f​orm.org/members/eur​op​e/

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    • Mai 28, 2018

      Herr Simon Matt

      Welche Erkenntnisse gewinnt man daraus?

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    • Mai 28, 2018

      1. Das Vollgeld heisst nur in der Schweiz Vollgeld.
      2. Im englischen Sprachraum heisst das Vollgeld anscheinend “Positive Money”.
      3. Die Antwort, woher das viele Geld für die Vollgeld – Initiative – Propaganda kommt, könnte gefunden werden.

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    • Mai 28, 2018

      Herr Simon Matt

      Ist es auf Ihr Bankkonto als nicht gesetzliches Zahlungsmittel gelandet?

      Wenn jemand Geld zur Verfügung stellt, um Betrügereien zu beenden, so ist das eine sehr gute Absicht! Danke!

      Wissen Sie warum, Ihr Bankguthaben kein gesetzliches Zahlungsmittel darstellt?
      Meine Ansicht: Aus rein juristischen Gründen, weil ein vom Staat vorgeschriebenes Zahlungsmittel niemals ein Delkredererisiko beinhalten darf. LOGIK!

      Scheinbar sind Sie damit einverstanden, dass Geschäftsbanken, aus dem Nichts, Eigengeschäfte tätigen dürfen, und Ihre Arbeit möglicher Weise durch Pleiten weniger Wert erhält (Sparanteil in Ihrem Gegenwert der Arbeit)?

      Ein souveräner demokratischer Staat zwingt seine Bürger nicht, Ihre Arbeit mit nicht gesetzlichem Zahlungsmittel abgelten zu lassen um ihm das Delkredererisiko übertragen zu können. Ein Affront sondergleichen! Sie freuen sich?

      Warum muss ein Staat, Schuldner seiner eigenen Währung sein? Sind die Pharisäer aus der Ökonomie, welche auf solche Spielideen kommen, die geistigen Überväter, oder eben doch nur die Lakaien der Macht?

      Den Steuer- und Sozialzahler-Mythos als Phantom, haben diese Spezies auch erfolgreich dem einfältigen Volk eingehämmert.

      Wi​e soll ein solch geistig irregeführtes Volk entscheiden? Natürlich für Ihre Irrläufer-Regisseure!​

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  • Mai 28, 2018

    Herr Fritschi

    Auch wenn ich nicht der Freund der SNB bin, mit der Politik die sie fährt. Muss ich zuerst Sie einmal fragen, wie Sie all die Kosten bezahlen wollen, die dank den Linken entwickelt wurden.

    Hätte z.B. die SNB die Bilanzsumme nicht von rund 120’000 Mio auf rund 840’000 Mio Franken mit Fremdwährungen angehoben, wäre der Euro gegenüber dem CHF derart schwach, dass Sie sich nichts mehr leisten könnten. Diese Steigerung der SNB in der Bilanzsumme kommt hauptsächlich durch Einkauf von Euro (in Buchwert) zustande.

    Falls die Initiative angenommen würde, kämen die CH-Banken massiv unter Druck und Sie würden genau das gegenteil bewirken. Die nächste Finanzkrise wäre da. Unsere Häuslebesitzer bekämen kein Geld mehr und würde somit eine Immo-Krise auslösen. Die Firmen bekommen kein Geld mehr für Investitionen, und somit würden noch mehr Firmen ins Ausland verkauft. Arbeitsplätze zerstört – Auslagerung ins billigere Ausland.

    Wenn Sie tatsächlich eine Veränderung des Finanzstroms entwickeln möchten, dann müssten Sie nicht bei solchen “Radikallösungen” beginnen. Dies hier Ihnen aber zu erklären, dürfte etwas langwirig und auch eher sinnlos erscheinen.

    Wie man eindeutig aus dem Initiativtext erkennen kann, ist das wieder einmal ein für die SP übliche Initiative, die nur bis zur Nasenspitze im Denkvermögen reicht. Sie wird erneut noch mehr Sozialfälle entwickeln, die dann dank der linken Seite wiederum aufgefangen werden müssen. Die Kosten werden noch mehr steigen.

    Die sog. Freiheit die von den Linken angestrebt wird (Freie Wünsche, Freie Meinung, Freier Globusverkehr usw.) wird immer mehr zu einer Kostenfalle, die wir nicht mehr stoppen können oder werden.

    Sollte diese Initiative tatsächlich angenommen werden, können Sie Herr Fritschi, sich freuen, denn der nächste Schritt wird die bedingungslose Unterstellung in der EU sein. (Hat nichts miteinander zu tun? Tja dann träumen Sie weiter). Aber die bedingungslose Unterordnung in der EU ist ja auch das Bedürfnis der SP.

    Wer tatsächlich Verantwortung zeigen will. Der führt sein Land als Einzelstaat, entwickelt eigene Gesetze und sorgt für die Landesbevölkerung. Sie aber wollen sich der EU unterstellen, lassen somit sich von der EU steuern. Übergeben alle Verantwortung ab und motzen dann herum, was alles nicht gut ist. Was alles verbessert werden solle.

    Ich würde mal sagen. Tragen SIE Verantwortung. Sorgen Sie mit Eigenverantwortung (Alleingang ohne EU), dass wir für unsere Bevölkerung alleine Sorgen. Die Arbeitsplätze in der Schweiz bleiben und gefördert werden. Nicht mit immer noch mehr Sozialabgaben derart verteuern, dass wir es uns nicht mehr Leisten können.

    Statt herum zu blöcken von Verantwortung, sollte sich die Linke mal überlegen, Arbeitsplätze zu schaffen (als Unternehmer), nicht zerstören mit immer mehr Sozialabgaben. Warum wohl ist z.B. die rechte Seite mehr im Unternehmertum vertreten? Verantwortungslosigke​it?

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    • Mai 28, 2018

      Herr Dany Schweizer

      Genau ein souveräner Staat, belastet seine Bürger auch nicht mit einem Delkredererisiko für das staatlich verordnete Zahlungsmittel. Ein souveräner Staat lässt die Gemeinwohlaufgaben von der Zentralbank schulden- und zinsfrei abdecken und folgt nicht dem Diktat der USA. Wobei die USA, ihr Budget jeweils mittels niemals zurückfliessendem Geld abdeckt. Die gleiche Wirkung wie schuldenfreies Geld!
      Verstanden? Jegliche Schuldenbremse eines souveränen Staates, muss von Menschen ohne Sachverstand, oder eben nicht alle Tassen im Schrank, beschlossen werden.

      Nicht LINKS = Sachverstand und Zivilgesellschafter

      SP ist als Partei dagegen, weil sie das Geldsystem auch nicht versteht! Lesen Sie meinen Abgleich mit den Erläuterungen des BR (Vitali, Landolt).
      Widersprec​hen Sie mir, nicht einfach werten?

      Ein Prophet (Pharisäer) hat noch nie zur Entwicklung beigetragen?

      Welch​e Linken meinen Sie? Bei denen der Daumen rechts ist?
      Aus der Geldkreislauflehre (wird in der betreuten Bildung nicht gelehrt, hat auch mit Preiskalkulation zu tun):
      Geld gibt es für Leistung zur Abdeckung der Bedürfnisse (Planwirtschaft).
      Mi​t dem Nettogegenwert der Leistung wird der Lebensunterhalt abgedeckt, woher stammen die Pflichtanteile? Vom Pflaumenbaum der Rechten?
      Geldschöpfung = Kosten = Ertrag = Geldguthaben, noch Fragen?
      Gelschöpfung​ = Sozialfälle = Geldguthaben, noch Fragen?
      Geldschöpfun​g = Sozialausgaben = Produktpreis = Einnahmen = Beiträge usw. Noch Fragen?

      Die Eigengeschäfte der SNB bedeuten Liquidität resp. Manövriermasse für das GB-Buchgeld (gesetzliche Zahlungsmittel).

      D​ie Wettbewerbsverzerrung​ (verfassungswidrig) hätte man mit Transaktionsgebühren kompensieren können.
      Nebenbei: Importbedeutet Wohlstand, weil andere für Sie arbeiten! Export bedeutet Währungs- und Delkredererisiko des Importlandes und Arbeitsplatzdiebstahl​.
      Subventionen zur Ausbeutung?
      Arbeitsp​lätze als Beschäftigungstherapi​e?

      Verantwortlich handeln kann man nur, wenn man die Grundlagen versteht. Sie verstehen diese Grundlagen definitiv nicht. Wurden evt. als Unternehmer reich, wissen aber bis heute nicht, dass es die Schuldner waren, welche ihre Erfolg ermöglicht haben?

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    • Mai 28, 2018

      …. nicht gelesen….

      “SP ist als Partei dagegen, weil sie das Geldsystem auch nicht versteht! “
      Niemand versteht das Geldsystem… ausser Ihnen.

      …. Rest auch nicht gelesen ….

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    • Mai 28, 2018

      Dany Schweizer

      Nein so vermessen bin ich nicht.
      Aber leider wollen nur wenige Menschen wissen, was sie in der betreuten Bildung nicht erlernen konnten?

      Ich empfehle Ihnen den Abgleich zu lesen, vielleicht kommen Sie auf andere Ergebnisse?

      Jordan​, Ökonomen und die Regieren erklären in Kopie, wonach Kredite aus Guthaben gewährt werden können, wenn doch Guthaben aus Krediten erst entstehen.

      Geldsch​öpfung pervers? Ich möchte an diesem Wunder teilnehmen. Herr Schweizer oder wer auch immer, bitte erklären?

      Ich bin lernfähig. Bin ich anderer Meinung, so gebietet es dem Anstand, dass ich die Abweichungen erkläre.

      Leider nicht USUS!

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    • Mai 30, 2018

      Lieber Herr Fritsche,
      Ihre Argumente für ein Systemwechsel zum Vollgeld sind ziemlich einleuchtend. Es gab früher ja der Zustand, dass die Frankenwährung ihren Wert auch in Gold “hinterlegt” war. Das ist nicht mehr überall der Fall.
      Aber ich getraue mich heute nicht ja zu stimmen. Auf der Welt tobt gerade ein saumässiger Wirtschaftskrieg. Nicht nur Ost gegen West oder Asein gegen West sondern auch West gegen West. Mit Trump und seinen stets wechselnden Regierungsmitgliedern​ und Familienmitgliedern ohne Amt, welche ” mitmischeln”, wird die unsichere Welt noch instabiler. Trumps mafiose Art zu regieren, nimmt auf niemand Rücksicht. Menschen spielen für ihn keine Rolle mehr. Hauptsache, “er” gewinnt kurzfristige Medienrunden. Wichtige Themen, wie Bildung, Forschung, Umwelt Infrastruktur, haben bei Trump keinen Stellenwert. Was zu denken geben würde, wird von ihm einfach “abgestellt”, verneint, oder mit absurden Argumenten als nicht existent gestempelt.
      Die Schweizer Firmen sind aber von Amerikas unseliger Politik – wie ganz Europa – wirtschaftlich ebenfalls betroffen.
      Darum sollte sich die Schweiz gut überlegen, ob sie mitten in diesem Chaos auch noch einen Systemwechsel im Geldwesen anpacken will. Das wäre wohl eines der grössten Projekte, über das die Schweiz je abgestimmt hat.

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    • Mai 30, 2018

      Herr Alex Müller

      Das Gold war nicht mit Franken hinterlegt, sondern mit dem Geld, geschöpft aus dem Nichts wurde Gold gekauft!
      Diese Deckungsart diente der Begrenzung der Geldmenge: Welche Währung wurde für Goldkäufe akzeptiert. Ausbeutung florierte für gewisse Länder.
      Die Begrenzung soll heute das BIP schaffen? Viel Umweltfreundlicher aber auch nicht sinnvoll. Geld ist in erster Linie Mittel zum Zweck. Die Aufbewahrung hat die Finanzwirtschaft hervorgebracht. Spielformen für Geld.

      Herr Müller, Angst ist m.E. ein schlechter Ratgeber.

      Die Regierenden hätten im Sinne des Geldschöpfung, einen Gegenvorschlag unterbreiten müssen.
      Ein staatlich verordnetes Zahlungsmittel dürfte m.E. rechtlich gesehen kein Delkredererisiko tragen.
      Darum wurde vom Gesetzgeber die Geldschöpfung der Geschäftsbanken als nicht gesetzliches Zahlungsmittel deklariert, damit ein Delkredererisiko stipuliert werden kann.

      Kann man nirgends lesen, was seinen Grund hat.

      Die Daumenbewerter werden wieder nach unten drücken, weil man auf die Person spielen will, was der Sache nicht gerecht wird. Ich würde mir wünschen, wenn es Gegenreden gibt, wie Sie es tun, damit man Stellung beziehen kann. DANKE!

      Ein Land ist vor allem zur Abdeckung der Bedürfnisse im Inland verantwortlich. Beschäftigungstherapi​en gehören dazu! Im Export übernehmen die Schweizer Banken, letztlich die Zentralbank sowohl das Währungs- als auch das Delkredererisiko der Importlandes.

      Die Auswirkung einer Veränderung erfährt man erst, wenn man es riskiert. Ohne Risiko kein Preis!

      Mir wäre lieber, man verbietet die Rechtsnatur AG für die Zentralbank (völlig überflüssig = schöpft ihr Geld selber) und die Eigengeschäfte der Geschäftsbanken. Dabei ist die schuldfreie Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben ein Gebot im Sinne des Geldes.
      Wären die Staaten ohne Geldschuld, wie würde die Gesellschaft und Wirtschaft aussehen.

      Herr Müller, es ist nichts Gottgegeben, alles von den Ökonomen erfunden. In welchem Auftrag?
      Die Schweiz geht bei einer Reform nicht unter. Die Ökonomen, Regierenden und Medien müssten sich zur Intelligenz bekehren, weil die Unterdrückungsspiele (Dummheit) wären beendet!
      Es geht um die Umsetzung: Geldsicherheit und schuldenfreie Abdeckung des Staates, die Geldversorgung der Wirtschaft hängt damit zusammen.

      Ökonomie​weisheit: Wenn die Wirtschaft zu wenig Geld schöpft muss der Staat einspringen (subsidiär).

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    • Juni 6, 2018

      “Das Gold war nicht mit Franken hinterlegt, sondern mit dem Geld, geschöpft aus dem Nichts wurde Gold gekauft!”

      Hier liegen Sie falsch

      Gold hat einen Wert, dieser ist das Gegenstück zum Papiergeld, welches jedoch wiederum nichts oder nur wenig zu tun hat mit reinem Buchgeld.

      Sie sollten vielleicht mal überlegen, dass jede Form dieser Wertdefinition, nur in einer Wertdefinition verbunden ist.

      Gold = Materialwert
      Papierg​eld = Wechselpapier eines Materials, Dienstleistung usw.
      Buchgeld = Wertdefinition einer Papierdarstellung

      ​Alle dieser verschiedenen Wert sind nur mittels einer Wertdefintion verbunden.

      Viellei​cht für Sie einleuchtender: Das Arbeits- Ruhezeitengesetzt ARV1

      Es gibt 2 Arten von Stunden. Sind in Verbindung, aber haben absolut nichts miteinander zu tun.

      Fahrzeit: Diese ist in Abhängung der Arbeitszeit. Wer fährt der hat auch Arbeitszeit. Aber ist eine eigene Art Stunden.

      Arbeitsze​it: Sie verändert sich, sobald man arbeitet. Wirkt aber erst auf die Fahrzeit, wenn man das Fahrzeug bewegt.

      Man kann somit keine Fahrzeit ausführen, ohne dasss man die Arbeitszeit verändert. Aber man kann Arbeitszeit verändern, ohne die Fahrzeit zu verändern.

      Somit sollte Sie vielleicht in Ihren Aufzählungen der Geld- Buchgeld-Flüsse diese Unterschiede einmal betrachte. Buchgeld kann verändert werden, ohne die Goldmenge zu verändern, so auch Papiergeld.

      Papiergeld verändert auch Buchgeld, aber nicht Goldwerte. Sie sind wohl in Abhängigkeit, aber nicht verbunden. Wenn Sie das verstanden haben, dann dürfen Sie Ihren Gedanken des Geldflusses hier erklären.

      Aber da Sie von Ihrer Meinung der Gold, Geld- und Buchwertdefinition überzeugt sind, dürfen Sie selbstverständlich auch auf Ihrer Meinung beharren.

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    • Juni 6, 2018

      Herr Dany Schweizer
      “Da liegen Sie falsch”? Sie liegen schlecht?

      Wurde das Geld vom Pflaumenbaum geschüttelt und mit dem Gold eingetauscht?
      Die Kreditvergaben mit Geld aus dem Nichts werden zu Guthaben für eine geleistete Arbeit. Keine Deckung?
      Sie glauben es kaum, aber das Gold wurde auch mit Buchgeld eingetauscht! Buchgeld heisst, Geld ist Buchhaltung!
      Zentral​bank:
      Investitionen an Bankkontoguthaben zur Gutschrift an den Verkäufer!
      Der Wert wird immer mit Geld aufgewogen, vielleicht noch mit Pflaumen. Der Nennwert des Bar- oder Buchgeldes verändert sich nicht, jedoch die Kaufkraft je nach Goldpreis! Geld entsteht aus Aktiven nicht aus Passiven!
      Es bleibt Ihnen jedoch unbenommen zu glauben, dass die Backsteine vom Hausbau entstehen?

      Geld ist Buchhaltung und auch die Steuern und Soziales sind im Preis einkalkuliert und wird ursächlich als Schulden umgesetzt.
      Den Zahler-Mythos als Phantom aus dem Denkvermögen verbannen, könnte helfen die eigene Identität im Wirtschaftskreislauf zu verstehen.

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    • Juni 9, 2018

      “”Da liegen Sie falsch”? Sie liegen schlecht?”

      Jawohl Herr Lehrer

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  • Mai 28, 2018

    “Wir brauchen endlich Verantwortung statt Anarchie, wir brauchen Vollgeld statt Luftgeld. Wagen wir bei der Abstimmung am 10. Juni den Aufbruch in eine krisenfeste Zukunft.”

    Woher stammen denn unsere Investitionsmittel der Klein- Mittelbetriebe? Genau von jenen “Privat-Kleinbanken” die Sie mit Ihrer Initiative bestrafen möchten. Die grössten Probleme werden genau in jenen Banken entstehen, die mittel “Kleinbankenstruktur”​ nur dann Geld geben, wenn es auch eine “sichere Zukunft” hat.

    Grossbanken (übrigens auf Privatbanken, Staatsbanken haben wir nicht), investieren kaum oder nur wenig in die Klein- Mittelbetriebe, die das Hauptstandbein unserer Wirtschaft ist. Grossbanken agieren lieber auf den Finanzmärkten usw. die dann genau diese Finanzkrisen auslösen.

    Wenn Sie eine sinnvolle Initiative mittels Geld anstreben möchten, dann bringen Sie eine Intiative z.B. – Das Geld zurück zum Volk. Das geht aber nur, wenn Sie ein Volk haben und nicht einfach ein Staatenbündniseinheit​sbrei sind.

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    • Mai 28, 2018

      Herr Dany Schweizer

      Mit Brei hat ein Geldsystem gar nichts zu tun!
      Gehe fast einig, habe einen Gegenvorschlag, welcher eigentlich aus der Vollgeldinitiative hervorgehen muss und von den Regierenden, könnten sie das System zusammen mit den Währungsoberhirten verstehen, dem Volk hätte vorlegen müssen:

      Die Geldschöpfung ist Mittel zum Zweck und soll Leistung (Produktivkraft) zur Abdeckung der Bedürfnisse ermöglichen. Das Phantom Steuer- oder Sozialzahler ist im System nicht enthalten, sondern eine Erfindung der Ökonomen, eingehämmert als Irrglaube in den Denkvermögen!

      Welc​her Brei auch immer die Bedürfnisse abdeckt?
      Grundsatz: Eine staatlich verordnete Geldschöpfung darf niemals ein Delkredererisiko beinhalten?

      Nun die korrekte Organisation um den Spieltrieb der Ökonomen ein zu dämmen:
      1. Zentralbank:
      Rechtsn​atur Aktiengesellschaft verboten.
      Eigengesch​äfte klar definiert zulassen (Wettbewerb darf nur begründet beeinträchtigt werden.
      Liquiditätss​piel für die Geschäftsbanken als unnötig einsehen und kassieren.
      Zins- und Schuldenfreie Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben des Staates (Rückfluss zur Preisstabilität zuordnen = Parameter Umsatz an Konsument und Nutzer sowie Vermögen (Erbschaft und Lohnsumme kassieren).
      2. Geschäftsbanken
      Geld​schöpfung nur mit Kreditvergaben erlaubt
      AK = Delkredererisiko = Rendite-Beteiligung

      Einverstanden?

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    • Mai 28, 2018

      Haben Sie gelesen, auf was sich Einheitsbrei bezieht? Glaube nicht.

      Aber danke für Ihre erneute Belehrung, welche Ihre Meinung ist.

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    • Mai 28, 2018

      Herr Dany Schweizer

      Ihren Brei lese ich immer. Mit Anstand, wie es meinem Charakter entspricht, erkläre ich meine Abweichungen.

      Abwe​ichende Ansichten sind immer eine Art “Belehrungen”. Man kann lernen oder eben nicht. Auf alle Fälle kann man sich Auseinandersetzen, wenn man will?

      Ich werte nicht nur, sondern erkläre warum.

      Warum Sie dazu geistig nicht in der Lage sind, vermag ich nicht zu beurteilen?

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    • Juni 9, 2018

      “Warum Sie dazu geistig nicht in der Lage sind, vermag ich nicht zu beurteilen?”

      Viell​eicht interessieren mich Ihre “Erklärungen” nicht.

      Sie zumindest scheinen keinen Anstand zu haben, dass Sie hier Schreiber pausenlos erniedrigen oder beleidigen. Vermutlich merken Sie das noch nicht mal. Trotzdem viel Spass

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  • Mai 28, 2018

    Die Wirkung der Vollgeld-Initiative abzuschätzen, ist äusserst schwierig. Wer meint, mit einigen wenigen Argumenten die “Wahrheit” zu verkünden, überschätzt sich gewaltig. Gemäss heutigem Wissensstand hat eine Veränderung der umlaufenden Geldmenge sehr rasch eintretende und in ihrem Ausmass schlecht voraussehbare Wirkung. Die Schweiz hat im internationalen Vergleich eine sehr gut laufende Volkswirtschaft. Hier eine stark wirkende Änderung vorzunehmen, wäre unbegreiflich und verrückt!

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    • Mai 28, 2018

      Unsere Nationalbank bekäme nach einer Annahme der Vollgeld-Initiative neue Aufgaben, welche weltweit neu und deshalb völlig unerprobt sind. Nationalbankpräsident​ Thomas Jordan ist ein an der Uni Bern und international hoch geschätzter Professor der Nationalökonomie. Er wendet sich vehement gegen die Vollgeld-Initiative. Auch unser Bundesrat stellt sich geschlossen gegen diesen von Oswald Sigg und seinen Anhängern “schön geredeten” Blödsinn. Die grosse Aktivität der Initianten könnte die Volksabstimmung bei allenfalls kleiner Stimmbeteiligung kritisch machen. Wir Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sind gefordert, zur Urne zu gehen und unsere Regierung und unser Parlament mit der ganz klaren Ablehnung der Initiative zu unterstützen.

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    • Mai 28, 2018

      Herr Benedikt Jorns
      Unser Währungsoberhirte darf sein eigenes Geldsystem nicht verstehen. Ich unterstelle ihm Vorsatz; denn eine Geldschöpfung kann nur aus den Aktiven erfolgen.
      Geld sind Ziffern in der Bankbuchhaltung.
      Aus​ gesetzlichen Gründen, warum auch immer (eine Erfindung der Ökonomen mit Wissen aus der dämlichsten Denklehre), ist die Geldschöpfung der Geschäftsbanken kein gesetzliches Zahlungsmittel, demnach entsteht daraus keine gesetzliche Liquidität, nur eine Option auf das gesetzliche Zahlungsmittel um die Zahlungen vornehmen zu können.

      Ein Konstrukt zur Umgehung einer risikofreien (Delkredere) Geldschöpfung.

      Ein​ Schelm wer denkt….? Sie als Physiker sollten eigentlich solche Zusammenhänge begreifen und die Betrügereien der Regierenden und Oberhirten erkennen können.

      Wenn mit geballten Betrügereien versucht wird, eine Privatinitiative zu bodigen, dann muss etwas Faul in der Bananenrepublik sein?

      Lesen und versuchen Sie meine Abgleichung mit den Erläuterungen des BR beim Blog von Herrn Vitali oder Landolt zu begreifen?

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    • Mai 28, 2018

      Herr Benedikt Jorns

      Können wir uns im Sinn und Zwek einer Geldschöpfung einigen?
      Grundsatz: Eine staatlich verordnete Geldschöpfung darf niemals ein Delkredererisiko beinhalten?

      Nun die korrekte Organisation um den Spieltrieb der Ökonomen ein zu dämmen:
      1. Zentralbank:
      Rechtsn​atur Aktiengesellschaft verboten.
      Eigengesch​äfte klar definiert zulassen (Wettbewerb darf nur begründet beeinträchtigt werden.
      Liquiditätss​piel für die Geschäftsbanken als unnötig einsehen und kassieren.
      Zins- und Schuldenfreie Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben des Staates (Rückfluss zur Preisstabilität zuordnen = Parameter Umsatz an Konsument und Nutzer sowie Vermögen (Erbschaft und Lohnsumme kassieren).
      2. Geschäftsbanken
      Geld​schöpfung nur mit Kreditvergaben erlaubt
      AK = Delkredererisiko = Rendite-Beteiligung

      Einverstanden?

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    • Mai 28, 2018

      Herr Jorns

      Wenn der Bundesrat/Nationalrat​ oder wer auch immer dieser Räte, so auch Jordan, dagegen sind, bedeutet das grundsätzlich nicht, dass es somit schlecht wäre. Die Grundidee der Initianten wäre ja löblich. Aber es ist nicht oder nur mit grossen Schwierigkeiten, umsetzbar.

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    • Mai 28, 2018

      Man kann an den Daumen Drückern klar erkennen, dass Sie sehr erfreut sind, dass Ihre Arbeit auch für die Katze sein könnte. Pleite einer Bank ist völlig egal.

      Das Zahlungsmittel ein Delkredererisiko haben soll ist ihnen auch völlig egal.

      Jetzt geht der Daumen nach oben, oder “Sie wissen nicht was Sie tun?”

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  • Mai 28, 2018

    Mein Gegenvorschlag, welcher eigentlich aus der Vollgeldinitiative hervorgehen muss und von den Regierenden, könnten sie das System zusammen mit den Währungsoberhirten verstehen, dem Volk hätte vorlegen müssen:

    Die Geldschöpfung ist Mittel zum Zweck und soll Leistung (Produktivkraft) zur Abdeckung der Bedürfnisse ermöglichen. Das Phantom Steuer- oder Sozialzahler ist im System nicht enthalten, sondern eine Erfindung der Ökonomen, eingehämmert als Irrglaube in den Denkvermögen!

    Grun​dsatz: Eine staatlich verordnete Geldschöpfung darf niemals ein Delkredererisiko beinhalten:

    Nun die korrekte Organisation um den Spieltrieb der Ökonomen ein zu dämmen:
    1. Zentralbank:
    Rechtsn​atur Aktiengesellschaft verboten.
    Eigengesch​äfte klar definiert zulassen (Wettbewerb darf nur begründet beeinträchtigt werden.
    Liquiditätss​piel für die Geschäftsbanken als unnötig einsehen und kassieren.
    Zins- und Schuldenfreie Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben des Staates (Rückfluss zur Preisstabilität zuordnen = Parameter Umsatz an Konsument und Nutzer sowie Vermögen (Erbschaft und Lohnsumme kassieren).
    2. Geschäftsbanken
    Geld​schöpfung nur mit Kreditvergaben erlaubt
    AK = Delkredererisiko = Rendite-Beteiligung

    Einverstanden?

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    • Mai 29, 2018

      Der einzige halbwegs verständliche Satz in Ihrem Kommentar, Herr Bender, lautet: „Die Geldschöpfung ist Mittel zum Zweck und soll Leistung (Produktivkraft) zur Abdeckung der Bedürfnisse ermöglichen.“ Aber er ist falsch.

      Die Abdeckung der Bedürfnisse kann nicht durch Geldschöpfung ermöglicht werden. Die tatsächlichen Bedürfnisse werden durch die Leistung und die Produkte abgedeckt.
      Geldschöpfung kann also nur als Gegenwert dieser erbrachten Leistungen und vorhandenen Produkte erfolgen. Sonst ist es Geld aus dem Nichts.

      Der Abschnitt:“ Nun die korrekte Organisation um den Spieltrieb der Ökonomen ein zu dämmen“ tönt hingegen wie Adolf Wölfli auf LSD…
      https://i.swiss​cows.ch/?link=http%3a​%2f%2fsteamboatswitze​rland.ch%2ffiles%2fdt​p002%2fmedien%2fimage​s%2fdiverses%2fadolf-​woelfli.jpg

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    • Mai 29, 2018

      Hans Knall

      Sandkastensp​iele?

      Wenn man nicht begreifen kann, so ist es eben schwer sich verständlich auszudrücken?
      Mit Nachfragen könnte es gelingen?

      Geld folgt der Produktivkraft (Bedürfnisse) als Gegenleistung für die Arbeitsleistung!

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    • Mai 29, 2018

      Herr Hans Knall

      Geld wird immer aus dem Nichts geschöpft (Buchungssatz in der Bankbuchhaltung). Vorher war nämlich kein Geld!

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    • Juni 9, 2018

      Immer wieder schön zu lesen, dass explizit nur Einer das Geldsystem scheinbar kennt. Alle Andern werden dann nieder gemacht, solange für Dumm dargestellt.

      Ob dieses sog. Wissen über Geld und dessen Fluss usw. überhaupt noch einer Wahr nimmt? Hmmmm – sorry…. ich lese das bestimmt nicht mehr (und werde jetzt wieder als Nichtswisser und nichts Dazulernender herunter gemacht). Egal ich muss ja auch nicht alles Wissen, zumindest nur das was Sinn oder logisch ist.

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    • Juni 9, 2018

      Herr Dany Schweizer

      Sie müssen das Geldsystem nicht verstehen, dass ist Ihr gutes Recht, nur wenn ich etwas nicht verstehe, so diffamiere ich den “Erklärer” nicht mit Pauschalurteilen.

      ​Wann haben Sie letztmals den Unterschied der existierenden Buchgeldarten erklärt?
      Aus dieser Lehre heraus, erklärt Herr Jordan, dass die Kreditvergaben aus Kundenguthaben erfolgen. Er sitzt im Haus und kennt es nicht? Wohl kaum?
      Ich nenne diese Irreführung, Betrug!

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