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Vollgeldinitiative: Politiker/Innen Wasserträger der Banken?

Nicht nur die Mehr­heit der Po­li­ti­ker/In­nen, nein auch die Presse und wie­derum das Schwei­ze­ri­sche TV SF-1 schüt­ten tüch­tig ganze Kü­bel Sand in die Augen von uns Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Wir wer­den viel zu oft kalt­schnäu­zig ein­fach an­ge­lo­gen, gar Volks­i­ni­tia­ti­ven​​​ wer­den auch ein­fach nicht mehr um­ge­setzt, es ist ein Graus.

 

Ich gestehe es, auch ich habe den Banken & den Politikern/Innen bisher viel zu viel Vertrauen geschenkt. Dies weil ich gutgläubig natürlich auch angenommen habe, dass die Banken nur ihr von Kunden als Gläubiger anvertrautes Geld zu einem höheren Zinssatz dann weitergeben können, z.B. dem Gewerbe, der Industrie, oder an die ca. 32% Schweizer Hypothekarbesitzer (Spanien z.B. und Italien haben 70/80 %)  Wohnungseigentum. Also ihr lieben Schweizerinnen und Schweizer, Euch geht es ja gar nicht so gut wie Ihr immer noch voller Illusionen in Wolke sieben Euch zufrieden suhlt. Denn Gutgläubigkeit so schamlos auszunützen von den Banken, wie von einer Mehrheit der Politiker/Innen, das ist wahrhaftig ein schlimmes Vergehen, ja ein Verbrechen, müsste eigentlich strafbar sein wie Diebstahl oder Hehlerei. Dies würde aber voraussetzten,

 

dass eine Mehrheit der Politiker/Innen endlich ihren Job mit Anstand & Würde richtig ausführt. Dies soll heissen im Dienste des Stimmvolkes das sie dazu ja gewählt hat.

 

Denn auch im Eid (wie im Gelübte) schwören Nationalräte, Ständeräte und Bundesräte,

alle Träger öffentlicher Ämter des Bundes

was folgt:

 

Ignazio Cassis: Ein Liberaler durch und durch - Bilanz

 

Der Eid lautet: «Ich schwöre vor Gott dem Allmächtigen, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen

Das Gelübde lautet: «Ich gelobe, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen.»

 

Das heutige Geldsystem, ganz einfach für jeden noch denk-bereiten Bürger ist so zu verstehen:

 

Sie begehren z.B. einen Kredit von 500’000 Franken für eine Hypothek bei ihrer Bank. Diese gewährt Ihnen diesen Betrag als Kredit, obwohl sie das Geld gar nicht hat in ihrem Tresor, den sie schreibt lediglich die Zahl 500’000 Franken in den Vertrag – ein Blatt Papier – in Form von Giralgeld.  Sie müssen nun der Bank fortan ca. 1,25 bis 9% Zins (z.B. i.d. 90-er Jahren) bezahlen, erst im Schweisse Ihres Angesichtes hart erarbeiten müssen. Die Bank aber braucht für diesen Kredit lediglich 5000 Franken an die Nationalbank als effektive Einlage zu zahlen. Sollten Sie aber dann einmal mit dem Hypotekarzins in Rückstand geraten (z.B. weil Ihre Rente nicht mehr sicher ist, oder Ihr Einkommen um die Hälfte schrumpft, weil günstigere Arbeitskräfte aus dem Ausland von Industrie und der FDP-Wirtschaft ebenso kaltschnäuzig günstiger eingestellt werden) kann Sie diese Bank dann einfach mittels ihres Pfandrechtes auf Ihrer Liegenschaft Ihnen diese noch ganz wegnehmen. Sie zahlen also Zins an die Bank für Geld das die Bank gar nicht hat, sondern einfach zu 99 % aus dem Nichts schöpft, indem sie einfach die entsprechende Zahl von der Sekretärin auf ein Blatt Papier schreiben lässt.

 

Das 1. Deutsche Fernsehen hat diesbezüglich recherchiert und einen interessanten Lehrfilm zusammengestellt, was Interesse an mehr (wirklich) direkter Demokratie manifestiert auch in Deutschland.

 

Gibt es in der Schweiz selber denn eigentlich auch etwas ähnliches z.B. durch TV SF-1, ich meine wo diese jetzt hoch aktuelle Vollgeldinitiative auch so positiv dargestellt wird?. Wenn ja, bitte sofort hier reinstellen, Merci.

 

“Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.” Henry Ford

 

https://www.yo​​​utube.com/watch?v=n​7​b​8NWwBbiU

 

 

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Comments to: Vollgeldinitiative: Politiker/Innen Wasserträger der Banken?
  • Mai 8, 2018

    Herr Gilbert Hottinger

    Komisch!​ Ich habe Ihnen schon vor einigen Jahren versucht das Geldsystem zu erklären. Welche Schlüsse haben Sie gezogen.

    Das Zitat von Henry Ford hat einen Hintergrund. Es fehlt kein Geld für ordentliche Löhne und Soziales, wenn man das Geldsystem verstehen will!

    Die Geldschöpfung aus dem Nichts, gibt es schon seit über 4000 Jahren (Mesopotamien = Schuldanerkennung, oder Zessionen) in der heutigen Form seit 200 Jahren (Bank of England)!

    Giralgel​d wird eigentlich nur das von der Zentralbank mittels Eigengeschäften (sollte verboten sein) mit den Geschäftsbanken geschöpfte Liquidität oder Manövriermasse, genannt.
    GB-Schöpfun​g = Buchgeld = kein gesetzliches Zahlungsmittel = Option auf Liquidität

    Woher nimmt die Geschäftsbank die Liquidität? Schon wieder falsch = Irregeleitet. ZB kann nur die Liquidität schöpfen = nicht durchlässig!

    Geld ist zu 100% aus dem Nichts geschöpft, wie denn sonst! Das Vollgeld ändert daran gar nichts.

    Der Lehrfilm von der ARD ist wie immer nicht korrekt dargestellt. Daraus sollte nämlich der Steuer- und Sozialzahler – Mythos erkennbar werden, was man mit aller Macht verhindern will, andernfalls wäre die Unterdrückung nicht mehr möglich!
    Der Mensch funktioniert wie eine Bank, er bezahlt nichts, er gibt das geschöpfte Nichts nur weiter. Er arbeitet oder hat Rechtsansprüche, wie die Bank!
    Ganzheitlich denken heisst mein Ansatz. Die Beschwerde an SRF betr. Arena Anmoderation von Herr Projer läuft. Bank leihen nicht! BR Maurer, Geldsystem klinisch rein, meint die Banken würden Spareinlagen als Kredit verwenden. Leben bevor man geboren ist. Unser höchster Finanzminister, ist schon mit den Steuern welche die Reichen schultern, falsch gelegen. Mensch = Bank!

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  • Mai 8, 2018

    Etwas Wichtiges haben Sie aber vergessen, die Eigengeschäfte der Banken (gegen die unternimmt so weit ich weiss, auch Vollgeld nichts)
    Die Banken und auch die Nationalbank gehen mit ihrem selbst geschöpften Geld auch auf “Einkaufstour”, Investition genannt.
    Geld wird geschöpft durch Kredite oder Investitionen.

    Man​ stelle sich einmal vor, ein Privatbürger schafft selbst Geld und geht damit einkaufen.

    Aus einem Leserkommentar bei SRF:

    “Dem Bundesrat ist die private Geldschöpfung der Geschäftsbanken nicht unbekannt. In der Debatte zur Revision zum neuen Bundesgesetz über die Währung und die Zahlungsmittel (WZG) im Ständerat (Wintersession 1999, dritte Sitzung 08.12.99) hat Bundesrat Kaspar Villiger dies treffend bemerkt «Die Zahlungsmittel, die von Privaten ausgegeben werden, zum Beispiel von den Geschäftsbanken, werden hier nicht geregelt; das wird grundsätzlich dem Markt überlassen. Wo ist da Unabhängigkeit der SNB?”

    Dann muss auch noch der Kapitalmarkt – Dschungel genannt werden, wo schliesslich 3/4 des neu geschöpften Geldes landen, und es alleine in Deutschland 800’000 verschiedene Finanzprodukte (Geldspielwaren) gibt, davon 350’000 in Zertifikaten. In Amerika werden es sicher noch mehr sein.
    Bei so einer hohen Anzahl sollte es klar sein, das kein Jurist und auch nicht die Experten selbst sich nicht mehr auskennen können.

    https://ww​w.tagesspiegel.de/wir​tschaft/finanzen/fina​nzprodukte-experten-b​eklagen-mangelnde-kon​trolle/1668170.html

    So wahnsinnig viel ändert Vollgeld eigentlich daher gar nicht, es sichert aber die Ersparnisse.
    Denn auch im Mythos der sicheren Schweizer Banken hat es einst schon gekracht:

    Bankencr​ash in Thun erschütterte 1991 die Schweiz
    Vor 25 Jahren ging die Spar- und Leihkasse Thun pleite. Über 220 Millionen Franken Privat- und Geschäftsvermögen gingen verloren.

    https://​www.derbund.ch/wirtsc​haft/standard/Bankenc​rash-in-Thun-erschuet​terte-1991-die-Schwei​z/story/19639955

    N​atürlich ist verloren ein falscher Ausdruck, das Geld ging nicht wörtlich verloren, es wechselte die Besitzer.
    Daher umso erstaunlicher, dass alle grossen Parteien Vollgeld ablehnen.
    Dabei will es eigentlich ja nur Buchgeld dem Notengeld gleichwertig machen.

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  • Mai 10, 2018

    Auch wenn man unser Geldsystem nicht ganz genau versteht, denn es ist gar nicht Einfach, dann gibt es doch ein probates Mittel, richtig abzustimmen:
    Einfach​ zuhören, oder lesen, was unser Bundesrat vorschlägt, und dann genau das Gegenteil stimmen!
    Das wäre dann gewiss das Wollen unseres Volkes!

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  • Mai 11, 2018

    Hintergrund der Vollgeld-Befürworter:​

    Befürworter der Vollgeldes wollen, dass die Giralgeldschöpfung nicht mehr durch Geschäfts-, sondern nur noch durch Zentralbanken getätigt wird. Somit wären Notenbanken für die gesamte Geldschöpfung verantwortlich und Geschäftsbanken könnten nur noch Kredite in der Höhe vergeben, wie sie Einlagen besitzen. In anderen Worten: Will ein Geldhaus einen Kredit in Höhe von einer Millionen Euro vergeben, muss es auch Bargeld in selbiger Höhe vorhalten. Doch warum wollen die Verfechter des Vollgeldes, dass die Giralgeldschöpfung nicht mehr in den Händen der Geschäftsbanken liegt? Sie argumentieren, dass Banken durch ihre Kreditvergabepraxis in der Vergangenheit immer wieder für die Entstehung von Blasen mitverantwortlich waren. Die Finanzkrise ab 2007 entstand beispielsweise unter anderem durch eine Immobilienblase in den USA: Banken hatten durch eine Aufweichung der Kreditvergabestandard​s hochriskante Immobilienkredite an eine Vielzahl von nicht kreditwürdigen Schuldner vergeben. Geschichtlicher Eskurs:

    Die Idee des Vollgeldes ist keine linke Idee, sondern wurde in den 1930er Jahren als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise an der Universität von Chicago entwickelt. Ausgerechnet der Begründer des Neoliberalismus, Milton Friedman, war ein Befürworter des Vollgeldes, so das Handelsblatt. Sein Argument: Vollgeld macht das Finanzsystem stabil und sicher. Vor wenigen Jahren untersuchten IWF-Forscher die theoretischen Folgen dieser radikalen Bankenreform.

    Ihr Ergebnis:
    Vollgeld würde Bankenkrisen eindämmen und zu Wirtschaftswachstum führen. Außerdem würden Bank Runs verhindert werden, so die Forscher. Bei einem Bank Run, oder Bankensturm, wollen viele Kunden gleichzeitig ihre Einlagen aus Angst vor einer drohenden Bankenpleite abheben. Paradoxerweise führt genau dieses Verhalten dazu, dass die Bank in die Insolvenz getrieben wird. Ein Wechsel hin zu einem Vollgeldsystem bietet neben Vorteilen, jedoch auch erhebliche Nachteile und Risiken, so die NZZ. Eine Verstaatlichung der Geldschöpfung könnte beispielsweise dazu führen, dass weniger Kredite vergeben werden, was das Wirtschaftswachstum bremsen könnte.

    Der grösste Nachteil besteht jedoch für Banken, denen ein lukrativer Geschäftszweig genommen werden würde.

    Weiterhin wurde das Vollgeld bisher noch in keinem Land der Welt erprobt, weswegen Praxiserfahrungen fehlen und unbekannte Risiken bestehen. Schweizer geldpolitische Experten haben sich mehrheitlich kritisch zum Vollgeld geäussert, so die NZZ. Fazit: Das Vollgeld ist ein spannendes geldpolitisches Konzept, das weiter erforscht werden sollte. Möglicherweise könnte es zur Stabilisierung der Finanzmärkte beitragen. Das Thema Geldschöpfung sollte gesamtgesellschaftlic​h mehr ins Zentrum rücken, denn zu wenige wissen, dass nicht nur die Zentralbank Geld schaffen kann. Quellen: Handelsblatt:“ IWF-Forscher spielen radikale Bankreform durch“ Deutschlandfunk: „Vollgeld statt Buchgeld“ Deutschlandfunk Kultur: “Von festen Werten und liquiden Mitteln” Neue Züricher Zeitung: „Vollgeld, Liquidität und Stabilität“

    Die Verstaatlichung der Geldschöpfung?:

    Vollgeld: Kein Geld aus dem Nichts mehr?

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    • Mai 11, 2018

      Kein Geld aus dem Nichts mehr! Auch kein staatliches!

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    • Mai 21, 2018

      @ G.Hottinger
      Das Privileg, Geld herstellen zu können, war praktisch immer ein öffentliches: Der Kaiser, eine Handelsstadt, ein Fürst,…
      Am Anfang waren es Münzen, die in Umlauf kamen.
      Dass später Private (Geldwechsler, Goldschmiede, später die ersten Banken) auf fingierte Weise auch auf die Idee kamen, Geld herzustellen, ist ebenfalls belegt, hat aber immer zu Missbräuchen (Wucher, Wertverlust) geführt, weil diese NUR ihr Eigeninteresse anstrebten.

      Deshal​b war das Münzregal eben ein Regal (=Alleinrecht) der Handesstadt / des Fürsten, damit es auf dem selben Währungsgebiet nicht zu einem unkontrollierten Durcheinander kam.
      In der Schweiz war seit 1848 das Münzregal beim Bund. Die privaten Geschäftsbanken umgingen dieses Regal damit, indem sie eigene Franken- Wertzeichen druckten sog. “Banknoten”. Da dies damals schon zu Missbräuchen führte, wurde 1891 abgestimmt ob dieses Münzregal des Bundes auch auf Banknoten ausgeweitet werden soll, um diese Missbräuche zu beenden. Bundesrat, Parlament und letzlich auch das Volk stimmten Ja zu dieser Aenderung. 1907 konnte dann die Schweizerische Nationalbank ihren Betrieb aufnehmen und gab die ersten gesetzlich legitimierten Banknoten heraus.
      Somit waren sowohl Münzen, wie auch Banknoten wieder unter Kontrolle des Bundes.

      Ab 1907 hatten wir wieder ein Vollgeldsystem.

      Do​ch danach wurden die Geschäftsbanken wieder fündig, privates Geld zu kreiren, diesmal in Form von Buchgeld (heute Giralgeld genannt). Auch dies führte wiederum zu Missbräuchen, indem die Geschäftsbanken in der Doppel- Macht- Rolle waren Geld zu kreiren und GLEICHZEITIG als Kredit zu vergeben. Dies hat bis zum Diebstahl an Kundeneinlagen (Spar- und Leihkasse Thun) und zu Erpressungen des Staates (UBS-“Rettung”) geführt, die so NICHT mehr tragbar waren.
      Nun verstehen Sie, warum wir Vollgeldbefürworter nicht mehr wollen, dass die Giralgeldschöpfung in den Händen der Geschäftsbanken liegt.

      Es ist blanker Machtmissbrauch (bis zur Staatserpressung!), welcher nicht mehr toleriert werden darf!!– Sonst verkommen wir zur Bananenrepublik der Geschäftsbanken.

      D​eshalb braucht es eine strikte Gewaltenteilung zwischen Geld herstellen (Nationabank) und vorhandenes Geld verleihen (Geschäftsbanken).

      Nun zur Idee des Vollgeldes:
      Jede normale und gesunde Gesellschaft war früher eine Vollgeldgesellschaft (Geldregal des Staates). Erst seit der Giralgeldschöpfung, die es ja auch schon in den 1920er-Jahren gab, wurde aus verständlichen Gründen die Idee eines “100% Moneys” wieder aufgegriffen. Der Erste damals war Irving Fisher, der diese Idee vertrat.
      Siehe: https://de.wikipedia.​org/wiki/Irving_Fishe​r
      Milton Friedmann war dann später auch noch ein Befürworter. Die heutigen Friedmann- Anhänger sind aber davon abgekommen, da die Ideologie des Monetarismus zu einem Erfüllungsgehilfen der Bankster`s verkommen ist!

      Was Sie wiederum richtig erwähnt haben ist, dass Vollgeld das Finanzsystem stabiler und sicherer macht, als es gegenwärtig ist. Und es würde einen Bankrun verhindern, da ja ein Vollgeldkonti nicht in der Bankbilanz geführt wird, also immer Zentralbankgeld ist.

      Was hingegen nicht stimmt ist das NZZ- Märchen, dass es durchs Vollgeld zu einer Kreditklemme kommt. Natürlich können Vollgeldkontis nicht für Kreditvergaben verwendet werden, aber Leute, die mehr Geld haben, werden nicht alles auf dem zinsfreien Vollgeldkonti haben wollen, denn das Vollgeldkonti dient den Leuten für den Zahlungsverkehr (Lohnkonto; Miete, Krankenkasse, Strom, Telefon bezahlen). Das andere Geld werden sie auf ein Sparkonto anlegen, wo die Bank einen Zins anbietet. Allerdings ist dann ein Sparkonto wieder innerhalb der Bankbilanz, wo dann auch das Risiko wieder höher ist, denn dieses Geld kann von den Banken wiederum für Kreditvergaben verwendet werden.
      Wenn von diesem Geld zu wenig für Kredite vorhanden wäre, bekommt die Bank das fehlende Geld von der Zentralbank, die ihr ein Darlehen gibt.
      Es kann also NICHT zu einer Kreditklemme kommen.

      Dass das Vollgeld in keinem anderen Land erprobt wurde, ist schlichtweg Falsch! Wie schon oben erwähnt, hatten wir zuerst 1848 und dann später 1907 ein Vollgeldsystem. Erst später wurde dies dann von den Geschäftsbanken umgangen durch Banknoten – und später durch Giralgeldschöpfung.

      Heute macht der Giralgeldanteil ca 90% des gesamt umlaufenden Geldes aus; deshalb müssen wir halt eben die Verfassung wieder den neuen Verhältnissen anpassen und der Nationalbank das Geldherstellungsregal​ wieder zurückgeben; gerade eben auch in diesem Bereich.

      Die Kritiker sind praktisch immer Vertreter der Geschäftsbanken, die auf das illegitim erschlichene Geldschöpfungsprivile​g nicht verzichten wollen, obwohl es ihnen nicht zustehen würde.

      Deshalb ist es für den normalsterblichen Bürger vorteilhaft, wenn er am 10.Juni JA zum Vollgeld stimmt.

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    • Mai 21, 2018

      @ Herr Walter Wobmann

      Danke für Ihren sehr interessanten ausführlichen & allseits lehrreichen sachlichen Beitrag.

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  • Mai 12, 2018

    Unglaublich,

    UBS-Chef Ermotti weiss nicht woher die Kreditvergabe der grössten Bank der Schweiz kommt. Damit sich dann ja auch sein Millionensalär .

    https://www.yout​ube.com/watch?v=5m5if​QV4aIg

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  • Mai 15, 2018

    Der Bundesrat höchstpersönlich macht einmal mehr vor einer wichtigen Volksabstimmung gleich mehrere Falschaussagen, und das im “Abstimmungsbüechli”,​ bezahlt von allen Bürgerinnen und Bürgern.

    https://w​ww.vollgeld-initiativ​e.ch/bundesrat/

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  • Mai 21, 2018

    Was will die Vollgeld-Volks-Initia​tive eigentlich in Wirklichkeit, nüchtern und emotionslos betrachtet:

    Die Vollgeld-Initiative verwirklicht, was die meisten Menschen heute schon für Realität halten.

    • Die Vollgeld-Initiative will, dass künftig allein die Nationalbank unser Geld erzeugt – nicht nur Münzen und Banknoten, sondern auch das elektronische Buchgeld auf unseren Konten.

    • Die Banken bleiben zuständig für Zahlungsverkehr, Vermögensverwaltung und Kreditvermittlung. Sie können aber kein eigenes Geld mehr erzeugen.

    Vom Vollgeld profitieren alle:

    • BankkundInnen

    http​://www.vollgeld-initi​ative.org/

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    • Mai 22, 2018

      Die immer wieder repetierte Behauptung, Herr Hottinger, dernach „die meisten Menschen es schon heute für Realität halten, dass die Nationalbank alles Geld erzeugt“ ist nirgends belegt und, wenn man das tatsächlich überprüfen würde, sicher so auch nicht wahr.

      Die meisten Menschen glauben nämlich nicht, dass das SNB-Geld aus dem Nichts geschöpft wird, also keinen Gegenwert hat. Sie denken, das sei nur bei den Banken so und möchten eigentlich dieses wertlose Geld abschaffen und durch „echtes“ ersetzen.
      Wenn die Leute verlangen, dass nur die SNB Geld herstellen kann, dann gehen die allermeisten davon aus, dass es sich im Gegensatz zu dem von den Banken geschöpfte, um „echtes“, also werthaltiges Geld handelt. Genau diesen Eindruck erweckt die Initiative mit ihrem manipulativen Titel „Vollgeld“.

      Aber das ist eine Lüge!

      Und weil die Befürworter diesen entscheidenden Aspekt permanent verschweigen und vernebeln, statt ehrlich zuzugeben, dass für den normalen Marktteilnehmer schlussendlich nichts ändern würde, muss man sich fragen, ob die Initiative in Wahrheit nicht bloss als getarntes Unterseeboot zugunsten einer weiteren Monopolisierung der Macht über unser aller Geld einzustufen ist.

      Eines ist sicher: An der Tatsache, dass es sich um Falschgeld handelt wird nicht gerüttelt. Das Geld bleibt falsch, wer immer es auch herstellen darf. Der Betrug ist die einzige Konstante.

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