1. Sonstiges

Wahlen 2015 – Neue Ansätze sind gefragt!

Wir ste­hen vor wich­ti­gen na­tio­na­len Wahlen. Ich stelle ein­mal mehr mit Schre­cken fest, dass in der Schwei­zer Par­tei­en­land­schaf​t prak­tisch keine wählbaren Per­so­nen, Par­teien und Par­tei­pro­gramme zur Aus­wahl ste­hen. Alle lau­fen ihren “Brötchengebern” (da sind nicht die Wähler ge­meint) nach und fah­ren die Schweiz wei­ter­hin mit Tempo 180 auf eine nicht mehr allzu weit ent­fernte Be­ton­wand zu. Ich habe keine Lust zu war­ten, bis es knallt. Daher un­ter­nehme ich einen wei­te­ren Ver­such, einen an­de­ren An­satz (Proritäten) auf­zu­zei­gen, der harte aber faire Mass­nah­men zur Folge hat.

 

Wirtschaft

  •   ​       Wirtschaftlicher Erfolg muss neu gemessen werden. Eine Unternehmung ist nicht alleine dadurch erfolgreich, weil Sie Gewinn macht. Davon haben nur Aktionäre etwas, das ist aber im Vergleich zu den Nicht-Aktionären eine vernachlässigbare Zahl an Profiteuren. Nach demokratischer Redensart, eine klare Minderheit. Der Ansatz muss sein, was eine Unternehmung dazu beiträgt, dass an/in Ihren Standorten und Märkten, die Infrastruktur, die Bildung, die Gesundheit, das gesellschaftliche Leben und die Nachhaltigkeit gefördert werden. Von dem profitieren alle, also nach demokratischer Redensart, die Mehrheit. So werden unter Umständen die Gewinne der wenigen Aktionäre etwas kleiner, dafür werden zig Jobs geschaffen, der Mittelstand wird gestärkt, das gesellschaftliche Verständnis für Fairness und Verantwortung wird gefördert, usw. Es entstehen nur Vorteile. Und wenn die aktuelle Wirtschaft den Minderverdienst nicht haben möchte, dann sollen Sie einfach weggehen, es werden andere, welche das akzeptieren und immer noch Geld verdienen können an deren Stelle treten.

Asylwesen

  •          Neue, strikte und klare Unterscheidung zwischen „an Leib und Leben, durch kriegerische Auseinandersetzungen oder Regime, gefährdete Personen“ und „Personen, welche aus rein wirtschaftlichen Gründen eine neue Möglichkeit suchen“. Dafür den Asylstatus abschaffen und neu wie geschrieben definieren. An Leib und Leben gefährdete sollen klar Schutz in der Schweiz erhalten, die motzen aber dann auch nicht, wenn es halt zu Beginn mal eine Zivilschutzanlage ist und was noch viel wichtiger ist, die sind eher selten 20 Jährig, männlich, körperlich fit, usw.
  •          Die Milliarden welche in die Entwicklungshilfe fliessen müssen so investiert sein, dass die Kontrolle über den Nutzen absolut gewährleistet ist. Das heisst Projektbezogene Hilfe in Ländern, in welchen durch die Regierung gewährleistet ist, dass die Gelder so investiert werden wie geplant und durch die Geber selbst kontrolliert werden und nicht durch korrupte Staaten. Wenn diese Voraussetzung nicht gegeben ist, fliesst kein Geld mehr.

Militär

  •  ​        Als neutrales Land braucht die Schweiz eine moderne und schlagkräftige Armee, welche in der Lage ist, die territoriale Sicherheit der Schweiz zu gewährleisten und Terror und Cyberattacken im Inland erfolgreich zu bekämpfen. Neuer Status der Armee, in dem man klar trennt. Die Polizei ist für Verbrechen wie Mord, Vergewaltigung, Diebstahl, Betrug, Wirtschaftsdelikte, Verkehrskontrollen, einfach die Einhaltung der Schweizer Gesetzgebung verantwortlich. Das Militär ist im Bereich Terror und deren Finanzierung oder Rekrutierung, sowie Katastrophenschutz zuständig. Dem entsprechend ist die Finanzierung zu gestalten. Das heisst deutlich mehr Geld für die Armee, dafür können in gewissen Bereichen bei der Polizei die Mittel umverteilt werden und so die Polizei fokussiert und gestärkt werden.

Lobbyismus​

  •          Lobbyismus im Bundeshaus oder in Kantonalen Bereichen gehört verboten. Keine Zugangspässe fürs Bundeshaus oder Kantonale Parlamente mehr für Personen, die nicht gewählt sind. Ausnahme, Zuschauer (auf den Tribünen) oder die Medien.

Europa

  •          Kein EU-Beitritt, Verhandlungen mit anderen Staaten nur noch unter Wahrung der persönlichen Interessen der Schweiz. Kompromisse ja, aber sich nicht mehr über den Tisch ziehen lassen.
  •          Wo nach gesundem Menschenverstand gemessen ein Beitritt zu einer Institution oder einem Abkommen Sinn macht, da wird das gemacht, sonst wird es nicht gemacht. (Betrifft Wirtschaft, Völkerrecht, Entwicklungshilfe, Bildung, usw)

Umweltschutz

  •          Umweltschutz ja, aber vernünftig, nachhaltig und kontrollierbar. Als Beispiel, es bringt nichts, wenn wir vom Atomstrom wegkommen wollen, in dem wir auf grosse Windparks (Offshore, aber auch in der Schweiz auf Hügeln)setzten, wenn für genau diese Technik grosse Mengen an seltenen Erden benötigt werden, welche fast ausschliesslich in China vorkommen und dort ohne Rücksicht auf die Umwelt und die Menschen abgebaut werden.
  •          Umweltschutz beinhaltet Schutz der Menschen, Schutz der Tiere, Schutz der Landschaft, Schutz der Natur, Schutz des Klimas (soweit das bewiesenermassen durch den Menschen geschädigt wird)

 

Das ist nur ein kurzer Abriss, bei welchem ich nicht auf Vollständigkeit poche, von Erkenntnissen, welche ich bei praktisch keiner Partei der Schweiz in vernünftigem Mass erkenne, daher sind für mich zur Zeit keine Parteien wählbar. Der Status Politiker muss neu definiert werden, weil der Filz bei den heutigen Berufspolitiker nicht mehr durchdringbar ist. Zu guter Letzt, aber ganz wichtig. Gebt dem gesunden Menschenverstand wieder eine Chance. Der ist oftmals viel vernünftiger und besser, als all die von hochdotierten und hochgeschulten sogenannten Experten vorgeschlagenen Prioritäten und Anpassungen.

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Comments to: Wahlen 2015 – Neue Ansätze sind gefragt!
  • Juli 26, 2015

    ……..ist das eine 1.August Ansprache?…….dies​e politische Optimierung zum perfekten Politiker und Parlamentarier,ist bei den 1.August Ansprachen außerordentlich beliebt.Leider sind das Utopien und Träume…!…aber warum nicht daran arbeiten…!….dann haben wir auch schon, wenigstens ein bisschen was erreicht!

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    • Juli 19, 2021

      Ob Utopie oder nicht, das wesentliche finde ich, ist, ob der Ansatz in die richtige Richtung geht oder nicht. Warum reden Sie von Utopie, weil Sie selbst auch der Meinung sind, dass der Filz nicht oder nur schwer zu durchbrechen ist? Und ich kann Sie beruhigen, ich will mich nicht wählen lassen, alleine schon aus dem Grund, weil ich nicht über die nötigen finanziellen Mittel oder der (leider) nötigen Lobby verfüge. Daher keine Panik, ich werde an keiner 1. August Rede die Zuhörer mit meinen “Weisheiten” belästigen.

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    • Juli 19, 2021

      Eigentlich schade Herr Zingg!Ihre Ansätze sind absolut richtig!Sie hätten sogar meine Unterstützung!Anderse​its ist es halt wohl schon so,dass ohne das nötige Beziehungsnetz in der momentanen Situation kein grosser “Staat” zu machen ist.Es ist halt heutzutage kein “richtiges”Miliz-Parl​ament mehr wie zu Zeiten,wo es beinahe ein Ehrenamt war,im Nationalrat oder Ständerat zu sitzen.Vor allem im linken Spektrum moniert man damit,dass Parlaments-Mandate ein Full-time-Job sei und somit gebührlich abzugelten sei.Aus lauter Angst, seinen Job zu verlieren,blöckt man halt mit der Herde und hält seine “wahre” Meinung lieber für sich.Auch das mit dem gesunden Menschenverstand ist fürwahr der wahre Ansatz!.Aber da sind die Mächtigen rund um uns herum (EU),die Entscheide in Bern mehr als nur beeinflussen.So ist es halt,wie es ist,aber Ihre Aussagen gefallen mir!..eben gerade desshalb…!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolfensperger

      Habe​n wir die Bürger es nicht in der Hand heute?

      Ist es nicht so, dass man massiven Druck erzeugen kann mit den Möglichkeiten der heutigen Kommunikation. So könnte doch z.B. ein Facebook auch mal zu einem guten “Flächenbrand” genutzt werden.

      Und Herr Zingg – gratulation – viele Punkte genau auf die Mitte getroffen, was zu tun ist und Sie dürfen davon ausgehen, dass auch wenn man als Rassist oder Rechtsextremer verschrieen wird, weil man so denkt, werde ich genau auch so wählen oder Politiker bojkotieren, welche sich gegen diese Punkte halten.

      Sie haben in mir – in Ihren Punkte ein “Mitkämpfer” für diesen Weg gefunden.

      Und ja es mag Rassistisch oder Rechtsextrem tönen. Aber vielleicht überlegt man sich endlich warum die Schere nicht nur im Geldsäckel auseinander geht, sondern auch in der Politik (links drückt immer mehr nach links und rechts immer mehr nach rechts, die Mitte wird verkümmert)

      Dabei wird halt immer vergessen, dass die hier “Kinkerlitzkriege” innerhalb der Parteien dazu führt, dass man die wahren Problem übersieht. Und das ist auch gewollt so. Denn wer sich mit einem Kleinkrieg beschäftig, hat keine Zeit sich das Effektive zu kümmern, was wir aber tun sollten.

      Wir wohnen immer noch in der gleichen Schweiz (egal ob links oder rechts) wir sind immer noch Menschen die uns nicht gegenseitig innerhalb der Schweiz bekämpfen sollten, sondern uns gegen Jene rüsten sollten, welche uns und unsere Schweiz so NB einfach “einnehmen” möchten. Aber wenn ich die Weltgeschichte (letzter Weltkrieg) betrachte war es damals schon so. Die SChweiz nimmt man im “Heimweg” dann auch noch mit.

      Drum egal ob Links oder Rechts. Steht endlich mal zusammen und seid FUER die SCHWEIZ und hört auf mit dem Kleinkrieg. Und wer es noch nicht bemerkt hat, ein Gedankengut, das ein Heimatgefühl beinhaltet ist immer etwas “aufrührerisch”, etwas Mitte-Rechts mit einem Auge auf Sozial, jedoch halt auch etwas Egoistisch. Muss man auch sein, denn die Politik sorgt automatisch dafür, dass man das Geld, unser Land verschleudert. Und da ist etwas Egoistmus im Sinne für unser Land angebracht.

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  • Juli 26, 2015

    Marc Zingg ich entnehme Ihrem Blog viele guten Dinge.

    Asylwesen: Einverstanden
    Militä​r, Polizei: Einverstanden
    Lobyis​mus: Einverstanden
    EU: Einverstanden
    Umwelt​schutz: Einverstanden

    In Sachen Wahlen und Abstimmungen den gesunden Menschenverstand brauchen: Einverstanden. Jedoch wer nicht mitmacht unter der leider in letzter Zeit immer mehr hörbaren Ausrede: Ich mache da nicht mehr mit, die machen doch was sie wollen. Wenn alle Stimmberechtigten stimmen und wählen würden, könnten die Politiker nicht mehr mit uns machen was sie wollen. Der Druck wäre dann plötzlich übermächtig.

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Rohner

      Auch die Argumente, dass man sich nicht äussern soll, wenn man nichts oder nicht viel versteht von etwas ist falsch. Denn aus solchen Aussagen sind schon viele gute Ansätze entstanden. Und die sog. Intelligenten müssen auch nicht immer so intelligent sein, zu sehen oder spühren, was wirklich Sache ist. Meist sind diese ja durch Geld/Ruhm oder ähnlichen schon in einer andern “Ebene” und denken föllig am Volk und der Umwelt vorbei. Mit angeblichen Umweltfördermassnahme​n, die schlussendlich nur noch zum Zweck einer Wirtschaftsankurbelun​g dienen.

      Ergo – Jeder soll Wählen – nach seiner Meinung und seinem Empfinden – auch wenn das angeblich falsch sein soll. Denn ob es falsch ist, kann man im Entscheidungszeitpunk​t nicht sagen. Nur die Zukunft wird es zeigen – Welche Zukunft? Vermutlich eher die in 100 oder 1000 Jahren. Denn die kleinen “Scharmüzel” die wir verbocken, versuchen wir geschickt mit “mini Massnahmen” zu verschönern und zu verdecken.

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    • Juli 19, 2021

      Vielen Dank für Ihre Antwort

      Schade finde ich aber, dass Sie ausgerechnet in Sachen Wirtschaft offensichtlich nicht einverstanden sind. Dabei ist das fast das Wesentlichste. Das kann die Schere zwischen Arm und Reich etwas schliessen, der soziale Frieden würde gefördert, etwas was die SVP dringendst unterstützen müsste, es aber nie tut. Sehr verheerend und schade.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Zingg

      Solange die Wirtschaft einen derartigen Druck auf Politik und Bank erzeugen kann, indem man mittels Geld – Geld verdienen kann, ist die Wirtschaft nicht für den “kleinen Bürger” da sondern immer für die Börse und deren Investoren/Aktionären​.

      Und das hat nun auch wirklich nichts mit SVP/SP/CVP und welche auch immer zu tun. Das ist unser System das extrem Geld/Bankenlastig ist. Und solange das so ist – diese nicht in die Schranken gewiesen werden, wird sich die Schere immer mehr öffnen.

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    • Juli 19, 2021

      Vielen Dank für Ihre Antwort
      Herr Schweizer, das hat sehr wohl etwas mit den Parteien zu tun. Wohl am wenigsten mit der SP, aber grundsätzlich vertreten ja die Parteien genau den von Ihnen beschriebenen Mechanismus. Also warum soll man das als “Gottgegeben” hinnehmen und resignieren. Schlussendlich sind an den Urnen die Profiteure des wirtschaftlichen Systems in der klaren Minderheit. Ihre Öffentlichkeitsarbeit​ ist halt einfach grandios, mit viel Geld und den Medien die Bevölkerung so beeinflussen, dass die ihre Anliegen durchbringen. Man muss nur die Drohkulisse aufrechterhalten, so hält man die Existenzängste und somit die Angst vor Jobverlust und sozialem Abstieg aufrecht. Und dabei ist die SVP MASSIV am Drücker, dass es genau so weitergeht. Daher kann ich Ihr Statement nur bedingt gutheissen. Das System beschreiben Sie richtig, aber ihre Schlüsse daraus, finde ich schade. Klar könne wir die Welt nicht von heute auf morgen verändern, aber wenn man es gar nicht erst versucht und damit beginnt, dann hat man schon verloren. Ich verliere lieber im “Kampf” als während des “Nichtstuns”. Auch wenn das ein bisschen träumerisch daher kommt, viele grosse Veränderungen auf dieser Welt resultierten aus Träumen und Phantasien. Leider bezahlten die Phantasten immer einen sehr hohen Preis. Aber und das ist das wichtigste, irgendwann ist der Pegel erreicht, bei dem jedes System, ausnahmslos, kippt. Das beweist die Geschichte. Nichts währt ewig. Evtl. erleben wir das nicht mehr, aber was soll’s, das ist das Leben.

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    • Juli 19, 2021

      Dazu nur das…

      Ich habe in keinem Wort geschrieben, dass ich resigniert hätte.

      Ich habe lediglich das System aufgezeigt, welches heute usus ist. Und warum ein Dumpinglohn entsteht. Aber ob Sie das auch so sehen oder nicht, ist Ihre Sache.

      Persönlich finde ich es einfach falsch Parteien die “Schuld” zuzuweisen. Wer ist die Partei? Wir wir alle die Stimmen und Wählen. Somit ist es nicht die Partei, sondern die Menge an Menschen die sich einer Gruppierung anschliessen, weil sie denken, dass das am besten zu Ihrem Gedankengut passt.

      Und wenn Sie genau gelesen haben was ich regelmässig über eine Parteizugehörigkeit schreibe, dann haben Sie auch verstanden, dass ich nicht in einer Partei bin, weil es die Partei nicht gibt, welcher ich meine Stimme geben würde. Somit ist auch klar, dass wenn ich Personen wähle ich das nicht aufgrund der Parteizugehörigkeit tue, sondern der von mir “angenommenen” Einstellung die ich “glaube” in einer Person zu erkennen.

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  • Juli 27, 2015

    Politisch frei entscheiden: Parteilos bleiben!

    Die Chance, dass jemand einem Parteiprogramm oder einer Parteirichtung voll und ganz zustimmen kann, ist wie ein Sechser im Lotto; es sei denn, er sei ideologisch verblendet. Wer politisch autonom entscheiden will, keine Rücksicht auf Parteirichtlinien, Klientel und Mehr- und Minderheiten in einer Partei nehmen will, muss parteilos bleiben. Bei Wahlen hilft dann smartevote.ch, diejenigen Personen auszuwählen, die am besten zu einem passen.

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Schneider – völlig Ihrer Meinung.

      Und es ist auch absolut legitim, wenn wir einen gewissen Egoismus an den Tag legen in unserem Denken. Eine Egoismus nicht auf die Person bezogen, sondern im Sinne für unsere Heimat. Auch im Bewusstsein, dass man dann als Rassist oder Extremer betitelt wird. Oder hier in die sog. SVP-Schiene geschoben wird. Dies obwohl ich auch nicht SVP-Wähle sondern Querbeete die Menschen, welche für mich die geeigneteste Ideologie an den Tag legt.

      Und da wäre Herr Zingg z.B. für mich ein Kandidat, weil er den Mix bringt im Gedankengut. Und nicht eine Partei bringt den vernünftigen Mix, sondern die wählbarkeit der unterschiedlichen Menschen. Und wenn wird das so tun, dürfte sich über kurz oder lang auch die Entwicklung im Gedankengut in die Richtung bewegen in die unser “Gefühl der Zukunft” geht.

      Ich bin auch überzeugt, dass die Wahlmüdigkeit sich in nächsten Jahren wieder ändern wird. Wir müssen oder müssten den Jungen oder Wahlmüden nur wieder mehr mittels Näherbringen aufzeigen, dass es sehr wohl Sinn hat zu wählen.

      Die heutige Politik ist aber gar nicht an Wählern interessiert, denn je weniger Wähler wählen, umso eher ist die letzte Wählerschaft manipuliertbar und zu übersehen.

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  • Juli 28, 2015

    Klingt eigentlich alles sehr vernünftig, nachvollziehbar und logisch! Trotzdem fürchte ich, dass die Talfahrt im vollen Schuss auch nach den Wahlen weiter gehen wird, mit dem selben links-rechts Knatsch. Leider! Wählen sollten wir aber trotzdem, denn mit nichts tun, ändern wir auch nichts. Es sei denn, das nicht wählen, führt zu einer Auflösung der bestehenden Regierung, aber dafür müssten alle mitmachen und das ist nicht zu bewerkstelligen.

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    • Juli 19, 2021

      Vielen Dank für Ihre Antwort
      Ich habe das wohl sehr unklar formuliert, das tut mir Leid. Ich bin überhaupt nicht der Meinung, dass man nicht Wählen gehen soll. Im Gegenteil, unbedingt muss man wählen gehen. Aber halt wie es andere Kommentarschreiber schon zum Ausdruck gebracht haben, Personen wählen und nicht Parteien oder Parteiprogramme.

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    • Juli 19, 2021

      Danke ebenfalls!

      Herr Zingg, keine Angst das habe ich verstanden und gebe Ihnen auch absolut recht! Nur glaub ich leider nicht dran, dass sich was ändern wird. Stimmen werde ich aber trotzdem!

      Aber nur mal theoretisch, was würde denn passieren wenn KEINER zur Urne geht? Denken Sie mal drüber nach… 😉

      Mir ist klar, dass es nicht funktionieren kann, aber mal so rein theoretisch, kollektive Verweigerung… keine gewählte Regierung…. jedes Ende ist auch…

      Manchmal ist es zu spät das Steuer noch rum reissen zu können und es ist heilsamer die Dinge eskalieren zu lassen. Können Sie mir folgen?

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    • Juli 19, 2021

      Irgendwann in der Vergangenheit haben wir uns schon mal der Vögte und Grafen entledigt, heute haben Politiker und Wirtschaftsmogule ihre Plätze eingenommen. Ansonsten hat sich aber nichts verändert! Wir sind immer noch ihre Knechte.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist so Frau Stutz

      Und wenn wir genug weit “gestürzt” sind, wird es auch wieder dazu kommen. Und wie ich erfreut feststellen darf, broddelt es im “Volk”. Und wenn wir unseren ausländischen Mitbürgern noch die Ideologie in der Schweiz zeigen können, diese integrieren, dass sie verstehen und dieses auch so erleben und leben, dann dürfte es langsam Eng werden für unsere Vögte und Grafen in Banken und Grossunternehmen.

      ​​Denn wenn auch unsere ausländischen Mitbewohner erkennen was für ein grossartiges Land wir haben und warum es dazu gekommen ist, dieses auch “schützen” möchten, dann sind wir auf den richtigen Weg und haben da nicht angebliche Widersacher, sondern neue Verbündete.

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    • Juli 19, 2021

      Zumindest die Ausländer in meinem privaten Umfeld, sehen das jetzt schon so. Die wissen genau, wieso sie hier sind und schätzen es auch. Und verstehen unsere Naivität def. nicht!

      Der eine oder andere spürt wohl ab und an eine gewisse Voreingenommenheit, auf Grund eines Ausländischen Namens. Keiner kämme aber wirklich auf die Idee uns deshalb als Nation der Rassisten zu sehen.

      Anderes höre ich allenfalls von Leuten, die aus Prinzip alles auf die Fremdenfeindlichkeit schieben , statt ev. mal das eigene Verhalten zu hinterfragen.

      Wie die Schweizerin die nach einem Job für ihren unqualifizierten, der Sprache nicht mächtigen Mann suchte. Als ich ihr mitteilte, dass wir leider keinen Bedarf an “Hilfskräften” haben und auch keinen Übersetzer zur Seite stellen könnten, kam promt zurück, nur weil er Afrikaner sei, sei er noch lange kein Handlanger. Also erklärte ich ihr, dass der Chefsessel leider schon besetzt ist! Ob Sie ächt verstanden hat, was ich ihr damit sagen wollte? Wohl kaum! Der Standpunkt war ja schon vor dem Gespräch klar! Wenn man ihn nicht will, dann seiner Herkunft wegen, Punkt.

      Es ist ja so einfach sich die Alles so zurecht zu biegen, dass man sich selbst immer als Opfer sehen kann. Dazu muss man nicht mal zwingend, Feri heissen! 😉

      Es reicht schon Deutscher zu sein und schon bei der Wohnungsbesichtigung den edlen Fischgradparket, unter billigen Keramikplatten beerdigen zu wollen und das geschockte Gesicht des Eigentümers, nicht deuten zu können um überzeugt davon zu sein, dass man die Wohnung nur seiner Herkunft wegen nicht bekommen hat.

      Genauso einfach ist es, jedem den Erfolg und vor allem die Früchte seines Schaffens zu missgönnen, statt sich mal zu fragen, was mach ich falsch, dass ich keine so reiche Ernte habe…

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    • Juli 19, 2021

      Frau Stutz
      In Sachen Einwanderung ist es schwierig geworden, offen darüber zu reden oder schreiben. Ich habe absolut keine Probleme mit Ausländern, hatte noch nie eine Situation, in welcher ich mich in deren Gegenwart unwohl gefühlt hätte. Ich verstehe sehr gut, dass es als Arbeitgeber nicht immer einfach ist, absagen zu begründen, wenn als erstes Argument mal die Fremdenfeindlichkeit ins Feld geführt wird. Ich denke, dass unsere Gesellschaft in Europa aber ein allgegenwärtiges Problem hat. Nicht nur im Bereich Ausländer. Es ist doch irgendwie dasselbe, wenn es um die Gleichberechtigung der Frau geht. Wir kümmern uns um die Genderproblematik, obwohl ich der Meinung bin, dass beispielsweise der gleiche Lohn für gleiche Arbeit von Mann und Frau in der Schweiz ein viel grösseres Problem darstellt, als irgendwelche Formulierungen. Dasselbe ist es auch im Sprachgebrauch, Beispielweise mit dem lieben Mohrenkopf. Bis zur Thematisierung im Zusammenhang mit Fremdenfeindlichkeit,​ wäre ich beim Gebrauch des Wortes nie im Leben auf die Idee gekommen, dass einem dunkelhäutigen Menschen an den Kopf zu werfen, weil für mich in meinem Verständnis eindeutig nur die Schokolade mit weisser Füllung im Zusammenhang mit diese Wort stand.
      Viele werden jetzt nicht meiner Meinung sein, aber das ist das, was ich darunter verstehe, dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren sollte und nicht viel Geld und Zeit auf Nebenkriegsschauplätz​en vergeuden sollte. Leider wird genau dadurch, dass diese Themen auf die Tagesordnung kommen, genau deren bewusster Missbrauch gefördert. Dahinter stehen aber ganz andere Interessen. Die Wirtschaft hat ein gesundes Interesse, Frauen weniger zu bezahlen. Da geht es einfach um Franken und Rappen. Ich hoffe, dass Sie mein Geschriebenes richtig verstehen. Ich mit diesen Aussagen niemandem zu Nahe treten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Zingg

      Im Gegenteil! Ich denke das sogar sehr viele FRAUEN absolut ihrer Meinung sind!

      Ich brauche keine Übermütter-Fraktion, die nicht zu ihrer Weiblichkeit stehen können, mir aber erzählen wollen was eine selbstbewusste starke Frau ist und meinen Mann zu einem weich gespülten, Schürzen-tragenden Weichei erziehen wollen!

      Ich habe auch keine Probleme mit Männern, männlichen Kollegen und die mit mir ebenso wenig!

      Klar, den einen oder anderen “Neaderthaler” musst ich auch schon mal auf die Finger klopfen oder in den Senkel stellen. Na und? 1. Sind die eh bald ausgestorben und 2. die meisten wagen es gar nicht erst. Täten sie’s, müsste ich dann abr nicht vorallem auch mein Verhalten mal hinterfragen?
      Wer mitspielen will muss dem Spiel auch gewachsen sein, oder?! DANN wird man auch als GLEICHWERTIG akzeptiert, vom männlichen Geschlecht!

      Sich nur den Kopf zu schoren und Halbschuhe zu tragen reicht einfach nicht!

      Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, ja das müsste eigentlich selbstverständlich sein, traurig wenn es nicht so ist! Aber, wer sich selbst unter Wert verkauft…! Ist das dann die Schuld des Käufers, wenn er ein Schnäppchen macht?

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