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Warum ich JA zu ECOPOP sage

Es ist wahr­schein­lich für lange Zeit die letzte Ab­stim­mung über eine Mi­gra­ti­ons­vor­lag​e bevor 2016 über den Qua­si­bei­tritt in die EU ent­schie­den wird (in­sti­tu­tio­nel­le​s Rah­men­ab­kom­men). Der Bun­des­rat hält sich über seine Pläne be­deckt was durch­aus auch sei­nen Grund hat. Ich be­haup­te: Es wird nie zur Um­set­zung der Mas­sen­ein­wan­de­ru​ngs­i­ni­tia­tive kommen!

Lange habe ich gezögert, zeugt vor allem mit welcher Ernsthaftigkeit und Überlegungen ich an diese Initiative herangehe. Mich interessiert der zweite Teil der Vorlage nicht. Entwicklungshilfe leistet die Schweiz schon lange. Viele Milliarden Franken, die während den letzten Jahren überall in der Welt verteilt wurden. Ich weiss nicht ob für gezielte Projekte, ich weiss nicht wie viel davon für die Administrationskosten​ ausgegeben wurden, nicht wie viele Diktatoren sich daran bereicherten, etc. Jede Entwicklungshilfe ist quasi ein Bevormundungsinstrume​nt. Das wissen durchaus auch die ECOPOP-Gegner. Mitreden können wir ja sowieso nicht – genauso wie bei asylpolitischen Fragen, – ein anderes Thema zwar aber durchaus nicht unerheblich. Den Schweizerinnen und Schweizern wird unter dem Strich sehr viel zugemutet – zum Nachteil vieler. Für mich ist dagegen der erste Teil dieser ECOPOP-Vorlage sehr viel epochaler und zeigt sich als tauglichen Fortsatz der Masseneinwanderungsin​itiative.

Dem jetzigen Parlament ist nicht zu trauen

Betrachten wir die Voten unserer Bundesrätin Frau Sommaruga an Podien gegen ECOPOP: „Meinen Sie eigentlich, bei Annahme gebe es morgen keinen einzigen Stau mehr? Meinen Sie eigentlich, bei einem JA, werde morgen kein einziger Quadratmeter Land bebaut?“ Ich könnte ihren verzweifelten Zuruf an das Schweizer Stimmvolk noch beliebig verlängern. Es sind dieselben Gelübde wie vor der Masseneinwanderungsin​itiative. Noch im Abstimmungskampf vor dem 9. Februar 2014 nuschelte Frau Sommaruga in die Mikrofone unserer Leitmedien: „Der Bundesrat hat nach Annahme der SVP-Vorlage keinen Plan B!“ Interpretiere ich ihre Magistralen Voten richtig, wollte der Bundesrat nie etwas ändern (schert sich also bewusst um Sorgen und Nöte seiner Bevölkerung). Noch schlimmer: Die Regierung und auch die überwältigende Mehrheit im Parlament werden während den kommenenden Jahren nichts ändern WOLLEN (inkl. SVP). Verlassen kann sich Frau Sommaruga auf die Mehrheit ihres Parlamentes, welches im Verwässern vieler Initiativen bestens abschneidet (Mindervorlage, Alpenschutz, Zweitwohnung). Einige CVP-Vertreter und SP-Doyen beklagen ausserdem lauthals über die immer engeren und radikaleren Volksbegehren – aber betonen kaum, was die Ursachen dafür sein könnten. Wäre es dem Bundesrat nach dem 9. Februar ernst gewesen mit dem sogenannt „demokratischen Entscheid“ und dem daraus entstandenen Verfassungstext, wären bereits Ansätze erarbeitet und heute vorgelegt worden. Nichts ist geschehen – Null! Sind wir ehrlich: Unserer Schweizer Politik sind die Herausforderungen an unser Land weit über ihren Kopf gewachsen. Nicht gerne lassen sie sich an die Versprechen vor all den PFZ-Abstimmungen erinnern: Maximal 8000 werden jährlich einwandern (warum hat eigentlich schon damals die Wirtschaft nicht aufgeheult bei diesen „nur“ 8000?), der Bundesrat habe alles im Griff, jeder habe etwas davon, etc. Gar rein nichts ist eingetroffen. Ähnlich übrigens wie bei Schengen und Dublin. All diese Vorlagen entpuppten sich als Rohrkrepierer und kostenintensiv (bezahlen muss es der Büezer). Die Frage bleibt uns der Bundesrat auch immer noch schuldig, warum eigentlich die Gemeinden und Kantone sparen müssen? Wir haben doch jetzt eine Million mehr Einwanderer und die bezahlen Milliarden mehr Steuern?

Schliesslic​h schauen alle Parteien für sich

Die ECOPOP ist aber für mich genau das Instrument, einen Wandel anzustossen und unterstreicht die Absicht der Masseneinwanderungsin​itiative. ECOPOP ist die eigentliche SVP-Durchsetzungsinit​iative. ECOPOP legt Kontingente fest, zwingt Parlament und Bundesrat zur Nachhaltigkeit, bringt Wirtschaftsführer und ihre Steigbügelhalter im lobbygeschwängerten Parlament um ihre Ausreden, warum sie den Einwanderungsstrom nicht abschwächen wollen. ECOPOP zwingt Behörden und Funktionäre, wollen sie die ECOPOP nach einem allfälligen Volks-Ja umsetzen, Reglemente und Einwanderungsgesetze einwandfrei anzuwenden, wie dem Souverän vor allen PFZ-Vorlagen vollmundig versprochen wurde. Die LINKE und die Mitteparteien können endlich ihre Bildungsoffensive anschieben, wie 2009 visionär beschworen damit nicht noch mehr sogenannte „Fachkräfte“ aus unseren Nachbarländer rekrutiert werden müssen. Wie man sieht, war die Bildungsoffensive nur eine Beruhigungspille. Das Gegenteil ist der Fall: Bei der Bildung wird seit Einführung der Personenfreizügigkeit​ immer mehr gespart. Fällt da nicht etwas auf? Die SVP macht bei Bildungsoffensiven nie mit, obwohl Bildung für unser Land evident wäre und beklagt sich im gleichen Atemzug über die Einwanderung immer mehr Spezialisten (Beispiel Medizin)? Zynisch und bedenklich finde ich eine solche Haltung – die anderen Parteien übrigens sind nicht besser.

Ist ECOPOP wirklich fremdenfeindlich? Dann müsste doch der Bundesrat bei der Weltgemeinschaft lauthals protestieren und bei der UNO vorstellig werden, wie fremdenfeindlich Kanada, Neuseeland und Australien sind? Dann müsste man den Verein ECOPOP anklagen und vor den Kadi zerren? Alles andere ist Quatsch, Verzweiflung und Argumentationsarmut. Man könnte auch zynisch entgegnen: Fremdenfeindlich ist die EU, die hohe Mauern um ihr Territorium baut und allen anderen auf der Welt den Zugang zum Arbeitsmarkt versperrt. Die Voten, die ECOPOP sei fremdenfeindlich, sind billigste Mahnrufe um dem Schweizer ein schlechtes Gewissen einzureden. Kann der Einzelne in der Schweiz etwas dafür, holen Unternehmen Ausländer in unser Land? Die immer wieder vorgekäute Mär von weniger Krankenschwestern und Heimpflegerinnen müsste doch langsam ein Ende haben. Klar braucht es immer mehr! Einwanderer wollen auch gepflegt und verarztet werden.

In EU-Fragen sind Politiker visionslos

Mir fällt aber noch einen anderen Aspekt auf. Wie visionslos sind doch unsere Politiker und Politikerinnen geworden? Die Vertreter des Volkes verstecken sich hinter ihren Interessensverbänden,​ einige lassen sich Dank ihren Mandaten sogar noch edel entlohnen und plappern auf Podien, in Fernsehsendungen und Zeitungen vorbereitete PR-Texte herunter. Bei einigen habe ich sogar das Gefühl, sie wissen gar nicht wovon sie reden. Schwer enttäuscht haben mich vor allem die Grünen und die Sozialdemokraten, die mit jenen Wirtschaftsverbänden ins gleiche Bett hüpften um die Masseneinwanderungsin​itiative zu bekämpfen. Zuerst den Kapitalismus abschaffen wollen geht es aber um Eigeninteressen, streckt man beide Hände nach derselben Wirtschaft aus, die man im Grunde verachtet. Die Linken und die Gewerkschaften haben wegen ihrem Schmusekurs bereits vor dem 9. Februar ihre Glaubwürdigkeit geopfert und einige JA-Stimmen ausgelöst. Die Wirtschaft hat im Gegenzug nichts zu befürchten, weil der Bundesrat „empfiehlt“. Angesichts der überdurchschnittliche​n Einwanderung sind „Empfehlungen“ nur ein Placebo und kein ernsthaftes Zeichen, wie man nach dem 9. Februar dem Volksmehr gerecht werden will.

Am 9. Februar 2014 haben alle, ausser der SVP und die Mehrheit des Souveräns, verloren. Mit dieser Niederlage haben viele politische Kontrahenten noch heute Mühe. Jetzt gilt es, eine erneute Schmach mit billigster Propaganda zu vermeiden und das erst noch mit den genau gleichen Voten wie vor dem 9. Februar. Ich befürchte, sollte die ECOPOP-Initiative deutlich abgelehnt werden, die MEI gar nie umgesetzt wird oder nur in einer Art „Lightversion“ – heisst, sie wird durch unser Parlament wie meistens komplett entstellt.

ECOPOP mit Kontingenten was vor dem 9. Februar gefordert wurde

ECOPOP wird in drei Jahren umgesetzt sein. Die Masseneinwanderungsin​itiative wenn überhaupt, frühestens in fünf Jahren (ca. 500‘000 neue Einwanderer), parallel dazu noch eine Abstimmung über institutionelle Anbindung EU (Quasibeitritt EU ohne Mitbestimmung) und eine Grundsatzabstimmung über die Bilateralen (die ehrlicherweise zum Ziel hat, die MEI zu pulverisieren). Diese Fragen stellen sich aber nach einem JA zu ECOPOP gar nicht mehr. Die SVP muss sich neue Themen suchen sowie die übrigen Politikerinnen und Politiker dazu zu zwingen, endlich realistische Visionen zu erarbeiten. Der wahre Grund, warum die SVP gegen ECOPOP ankämpft, ist gar nicht die Drosselung der Einwanderer, sondern dient alleine dazu, ihre Wahlkampfthemen für 2015 am Köcheln zu halten. Die anderen Parteien wollen und wollten die Einwanderung in Wahrheit nie drosseln, heuchelten dem Volk dafür gebetsmühleartig vor, wie ernst man die Probleme nehme (siehe Tessin – geändert hat sich noch kein Jota). Es wird nie zur Umsetzung der Masseneinwanderungsin​itiative kommen – nicht bei unseren visionslosen Politikern im Parlament, nie bei diesem zögerlichen Bundesrat. Muss jedem unzweideutig klar sein! Übrigens: Falls ECOPOP mit 49,7 % abgelehnt wird, nehmen der Bundesrat und das Parlament folglich die Probleme der Unterlegenen auch so ernst, wie die der Minderheit vom 9. Februar 2014? Werden dann die SP und Grünen auch fordern, man solle die Abstimmung wiederholen? Mit Bestimmtheit nicht!

Es werden neue Regulierungen zum Nachteil unserer Bevölkerung aufgegleist und keine Bildungsoffensive, keine Einwanderungsbeschrän​kung, keine Abschaffung des Numerus Clausus für unsere Studenten. Finanziell müssen wir für die Infrastruktur alle noch mehr zahlen und uns inskünftig noch wärmer anziehen. Bald werden Zwangsenteignungen zur Tagesordnung gehören. – oder wo wollen wir Autobahnen, Schienen und noch mehr Wohnraum bauen? Woher nehmen wir den Strom? Den teuren Ausländischen? Bis verdichtet gebaut wird, was das auch immer heisst, vergehen wieder 20 Jahre (sind wir schon bei 2 Millionen mehr Einwanderern). Unter uns: Wer will eingepfercht in einem Hasenstallquartier wohnen? Aufhören mit diesem Unsinn! Die Schweiz soll nicht Monaco werden sondern DIE Schweiz!

Deshalb empfehle ich ein deutliches Zeichen und ein JA zu ECOPOP.

 

 

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Comments to: Warum ich JA zu ECOPOP sage
  • November 14, 2014

    Gabor Balazs

    Richtig , genau aus diesen Gründen habe ich mich wieder einmal den Wünschen der SVP Führung wiedersetzt und JA zur ECOPOP Initiative eingeworfen. Ihren Erklährungen ist nichts wirklich nichts mehr bei zu fügen.

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  • November 14, 2014

    Diesem Blog muss ich einfach zustimmen.

    Frau Somaruga hat mich mit ihrem Urteil über Ecopop bitterbös enttäuscht. Ihre populistische Aussage, die Ziele der Initiative seien menschenfeindlich greifen nicht.

    Das Gegenteil ist der Fall. Das Rekrutieren von Wissenschaftler aus Schwellen- und Entwicklungsländern, die dort dringend nötig wären, wird durch diese Initiative eingeschränkt. Es sollte Teil der Entwicklungsprogramme​ sein, dass diese Leute in ihren angestammten Ländern beschäftigt werden. Alles andere ist Akademiker-Raub. Die Schweizer müssen, zum Wohl ihres wunderbaren Landes, einen Raster in der Wirtschaft zurückstecken. Mit der Innovationskraft, die sie ihrem einzigartigen Polit- und Bildungssystem zu verdanken hat, muss sie sich keiner negativen Folgen fürchten.

    Ich stelle mit Genugtuung fest, dass immer mehr Schweizer den Weg zur Vernunft begehen wollen und entgegen den verschiedenen Parteidogmen ein JA in die Urne legen zu legen versprechen.

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  • November 14, 2014

    Vielen Dank für Ihren Beitrag Herr Balazs.
    Ich bin mit Ihren Ausführungen voll einverstanden.
    Bin sehr gespannt wieviel gesunder Menschenverstand sich am 30.11.14, in Form von überzeugten Ja-Stimmen zur Ecopop Initiative, in den Urnen manifestiert.

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  • November 14, 2014

    Sogar im ZDF bei M. Illner wurde gestern Abend festgestellt, dass Schengen eigentlich tot ist, weil das angeblich nicht ‘könnende’ Italien und Griechenland einfach nicht wollen.

    Was nützt ein solcher Vertrag, wenn eines sonntagsmorgens ca. 800 Asylanten auf dem Bahnhof einer kleinen Gemeinde in Bayern stehen und Unterkunft verlangen.

    Die Behörden wussten von allem nichts. So in Bayern geschehen und an anderen etlichen anderen Orten in Deutschland auch.

    So geht das einfach nicht. Das läuft auf eine Sozialexplosion unglaublichen Ausmasses zu. Bayern muss in diesem Jahre für diese Asylanten zusätzlich EURO 500.- hinlegen, nur Bayern!!

    ECOPOP ja.

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    • Juli 19, 2021

      Die Axylpolitik der EU ist so oder so nicht zu verstehen. Einerseits behauptet sie, dass man überall helfe, richtet aber heute die Meerkontrollen so ein, dass diese Asylanten gar nicht mehr in die EU-Zone kommen können, oder auf dem Illegalen Weg.

      Und wenn sie das sind, wird über monate oder bald Jahre diskutiert, wie man was verteilen solle. Und die Menschen so gut wie möglich in Italien belassen oder zurück geschickt. Logisch…. die EU hat noch keinen Schlüssel beschlossen. Aber kann man Menschen mit einem Schlüssel verteilen? Wäre da nicht einfach mal statt Diskutieren Hilfe angesagt.

      Ich denke unsere gekauften Euros in der SNB sind tod. Die EU wird sich zu tode Diskutieren.

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  • November 14, 2014

    “(…) Jede Entwicklungshilfe ist quasi ein Bevormundungsinstrume​​nt. (…)”

    Das ist eine pauschale üble Nachrede, Herr Balazs.

    Die Auslandprojekte der zertifizierten Hilfswerke basieren seit fünfzig Jahren ausnahmslos auf einem partnerschaftlichen Zusammenwirken mit den Einheimischen, die auch ihren Teil an Geld und Arbeit beitragen und die Projekte von Anfang in eigener Regie aufbauen und betreiben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wild

      Lesen Sie den Text im ganzen Kontex und selbst Ihre Kopie sagte es….. Es sei quasi.. Was heisst quasi?

      Ich sehe das so wie es der Schreiber grösstwahrscheinlich gemeint hat. Wenn man die 10% an Bevormundung ansehe, sei demzufolge jede Hilfeleistung in unserer gegebenen Form eine Bevormundung.

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  • November 14, 2014

    Zeigen uns nicht grade die Argumente der Goldinitiativen-Gegne​r, warum man Ecopop Ja sagen müsste?

    Dauernd wird mit angeblichen Arbeitsplätzen die nicht mehr geschaffen werden könne mit der Goldinitiative geworben. Aber wo brauchen wir denn Arbeitsplätze, wenn die Wirtschaft pausenlos angeblich zuwenige Arbeiter für die bestehende Plätze hat?

    Und dass eine verfehlte Ausbildungs-Strategie​ gefahren ist und vielleicht die falschen Plätze für die Falschen Arbeiter sind, können wir doch nichts dafür und nur unter “leichtem Druck” der Wirtschaft wird auch diese dann die richtigen Leute so ausbilden, dass sie am rechten Platz sind.

    Ergo? Goldinitiative zeigt, um was es geht. Reines Gejammer

    Goldinita​tive Ja, damit die SNB die Bilanzsumme wieder auf die gesunde Grösse von 170 Millarden senkt (dann kein Gramm Gold kaufen)

    Ecopop Ja, wir müssen nicht noch mehr Arbeitsplätze schaffen mit sog. Wirtschaftsförderung,​ wenn gar keine Arbeiter das sind. Ergo will man nur die Tore offen lassen, neues Personal reinholen, weil das einfacher ist und wir die, die hier leben sind die “dummen”. Und dürfen dann noch zusätzlich uns noch mehr anstrengen, dass das Müllvolumen, Stauzeiten und was auch immer über die Schweiz nicht immer mehr ansteigt.

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  • November 15, 2014

    Auf SRF BZ Standpunkte 13 Uhr Sonntags, sagte Herr Minder Ständerat, wenn man sehe was in Bern abgeht, müsse man kein Prophet sein, um zusehen, (ab jetzt mit meinen Worten, da ich mich an Minders nicht mehr genau erinnere) das die Mei nicht so umgesetzt werde, wie der Souverän abgestimmt hat. Herr Balazs Sie treffen ins schwarze, danke für diesen Bloc. Ich traue dem derzeitigen Parlament auch nicht. Wenn ich die Kommentare in verschiedenen Medien lese, Diskussionen höre komme ich zum Schluss, das die Vernunft am 30.11 siegen wird. Was das Parlament betrifft, dies können wir 2015 ändern.

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  • November 15, 2014

    Aufgrund einer genauen Abwägung, fokussiert auf ECOPOP und dann auf die beiden anderen INIs habe ich ECOPOP mit JA angenommen. Herr Balasz argumentiert vollkommen richtig. Danke.

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    • Juli 19, 2021

      Ja – Ecopop
      Ja – Goldinitiative
      Nein – Pauschalbesteuerung

      So dürfte zZ mein Stimmresultat in etwa aussehen.

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    • Juli 19, 2021

      Jep, meiner ist schon weg.

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    • Juli 19, 2021

      “Ja – Ecopop
      Nein – Pauschalbesteuerung”

      Also Nein zu Zuwanderung und ja zu Almosen von reichen Ausländern. Nicht gerade konsequent.
      Grüssen Sie die Hüte der Pauschalbesteuerten schön.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Erneut nicht gelesen zZ = zur Zeit
      Bedeutet doch in der Logik, dass noch nicht jede Entscheidung fix ist.

      Wie haben Sie das selber geäussert und als korrekte Vermutung hingestellt? “Ich denke sie machen das absichtlich”

      Und trotzdem, dass Sie nicht gleicher Meinung sind bedeutet für mich nicht, dass ich mich Ihrer Anpassen muss, nur weil Sie mit Ihrer Aussage versuchen eine Meinung lächerlich zu machen.

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    • Juli 19, 2021

      Sie dürfen so unlogisch abstimmen, wie Sie wollen.

      Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass gerade diejenigen, die am lautesten von Souveränität reden die ersten sind, die Bücklinge vor ausländischen Milliardären machen und das Steuerrecht zurechtbiegen nahe an die Grenze des Illegalen wenn nicht gar darüber hinaus, in der Hoffnung ein paar Batzeli zu bekommen. Gleichzeitig über Einwanderung zu schimpfen und reiche Zuwanderer besser als Schweizer zu behandeln ist weder gerecht noch konsequent.

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    • Juli 19, 2021

      Sie reden hier eine mögliche Steuerveranlagung, nämlich jene der Pauschalbesteuerung, die wir seit 130 Jahren in der Schweiz kennen, neidgetrieben klein. Gerade der Souiverän war es, der das ermöglichte und zwar aus gutem Grund.

      Und abgesehen davon, diese Art der PB gibt es auch im Ausland. Junckers grandiose Luxemburger Machenschaften füllen gerade die Schlagzeilen in der EU und nicht nur dort ist es so, sondern auch in der BRD usw.!!!

      Ihre permanente Herumhackerei auf ‘ausländischen’ Steuerzahlern hat langsam rassistische Züge und einen mehr als schalen Geschmack.

      Wenn es nämlich nicht um Ihre ‘Bücklinge vor ausländ. Milliardären’ geht, sondern um ‘Steursonstige’, die hier fast keine Steuern bezahlen oder Sozialabgaben, dann ist es, Herr Pfister, mit Ihrer souveränen Abteilung sehr weit weg und stille.

      Denn deren angebliche Armut muss natürlich schön geredet werden. Ihre Argumentationsführung​ ist nur noch grotesk, zumal wir nun im Kanton Zürich mehr als etliche Fälle haben, bei denen nach PB Abschaffung solche St.-Zahler normal taxiert wurden und nun weniger oder gar garnichts bezahlen.

      Gerecht und konsequent wollen Sie sein? Das nehme ich Ihnen nicht ab!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Sie haben immer noch nicht verstanden, dass es nicht unlogisch ist, was andere Abstimmen, sondern lediglich zeigt, dass Sie davon überzeugt sind NUR Ihre Aussage sei korrekt.

      Sie sind sich hoffentlich schon bewusst, dass ein solches Verhalten sehr überheblich sein kann.

      Es steht Ihnen nicht zu eine andere Meinung als unlogisch zu bezeichnen, nur weil Sie anders denken. Oder soll ich es in Ihren Worten äussern? “… nur weil Sie nicht in der Lage sind die richtigen Fakten zu erkennen, dass es auch für Sie Logisch würde?”

      Ich denke es wäre an der Zeit, dass auch Sie mal in sich gehen und Ihre Denkweise der Umwelt und Menschen zu liebe überdenken. Denn wenn man sich Grün nennt heisst das noch lage nicht, dass man auch so handelt.

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    • Juli 19, 2021

      “Sie reden hier eine mögliche Steuerveranlagung, nämlich jene der Pauschalbesteuerung, die wir seit 130 Jahren in der Schweiz kennen, neidgetrieben klein.”

      Das Stimmrecht nur für Männer hatten wir auch über 100 Jahre, und das war auch nicht fair und wurde zum Glück korrigiert. Wenn auch etwas spät und erst im zweiten Anlauf. Vielleicht waren die Schweizer Frauen in den 50er und 60er Jahren ja auch nur neidisch auf das Stimmrecht ihrer Männer. Und auf das Stimmrecht der Frauen in den Nachbarländern.

      Mit der Aussage, dass es rassistisch sein soll, das Steuersystem gerechter zu gestalten, disqualifizieren Sie sich selber Herr Limaa-Selk.

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    • Juli 19, 2021

      HErr Pfister

      Die heute hier lebenden haben Sie nicht vor 130 auch nicht vor 100 Jahren hergelockt mit dem bestehenden Steuersystem. Also hören Sie auf mit Ihren Urtrieben. Bleiben Sie bei Heute und Jetzt, und müssen nicht versuchen wieder Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Sie möchten ja auch heute die PB abschaffen und nicht vor 100 Jahren.

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  • November 15, 2014

    Was Sie da ausdrücken, Herr Balazs, ist die totale Kapitulation gegenüber der Obrigkeiten-Herrschaf​ts-Denke! Genau das wollen die ja gerade, dass man vor lauter Frust über deren Verweigerungshaltung aufgibt und irgendein Wutabstimmunglein bewirtschaftet, statt den Kern des Problems anzugehen.

    Es stimmt, dass unsere Politikerklasse nicht so funktioniert wie sich das Volk das wünscht. Das heisst aber nur, dass wir Bürger dafür verantwortlich sind!

    Was soll das Geplärre von wegen „die machen dann sicher Nichts“ und „die werden die MEI nicht umsetzen“? Hierzulande sind wir Bürger die Chefs, welche halt dafür sorgen müssen, dass die richtigen Exekutiven und Parlamente eingestellt werden, welche bereit sind die Volksaufträge ohne blödes Gemecker auszuführen.

    Ich zweifle keinen Augenblick daran, dass die Beschlüsse der Masseneinwanderungs-I​nitiative umgesetzt werden. Die Druckmittel sind bereits in der Pipeline. (Durchsetzungsinitiat​ive, Landesrecht vor internationalem Recht, Initiative für den Austritt aus den Bilateralen, Gold-Initiative usw).

    Die internationalistische​ ECOPOP-Initiative hingegen ist eine Vorlage die sich in erster Linie die Reduktion der Weltbevölkerung vorgenommen hat. Der darin enthaltene Kurzparagraph betreffend Zuwanderungsbeschränk​ung wirkt im Abstimmungstext wie ein Fremdkörper und ist den Ideologen völlig egal. Die 0,2%-Quote ist nur zur Verführung der Dichtestresser eingefügt worden.

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben mit jedem Satz recht und ich spreche Ihnen Ihre Meinung in keiner Form ab. Mir geht es ums Prinzip und das sind rechtstaatliche Prinzipien. Der nächste Coup müsste 2015 sein. Ich spreche mittlerweile sehr bewusst von Abwahlen 2015 und nicht von Wahlen. Es gibt viele im Parlament, die haben dort nichts mehr zu suchen und damit meine ich Politiker von LINKS bis RECHTS.

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    • Juli 19, 2021

      Das finde ich die richtige Einstellung, Herr Balazs!

      Zu beachten bleibt: Wir werden bei den Abwahlen auch neue Leute bestimmen, denen die Aufgaben dann übertragen werden. Es ist deshalb nicht sinnvoll, gegen die aktuellen Amtsträger vorzugehen, indem man ihnen aus Trotz „den Meister zeigen“ oder ihnen Steine in den Weg legen will.
      Denn diese müssen danach die neuen, hoffentlich besseren Politiker wieder wegräumen, bevor sie den Volkswillen umsetzen können.

      Nur wer der Initiative auch zustimmen würde, wenn er total zufrieden wäre mit der Regierung, hätte eventuell legitime Gründe dafür. Alle anderen sollten besser auf „die Neuen“ setzen.

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    • Juli 19, 2021

      Auch da Herr Knall, meine vollste Zustimmung. Ich wünsche mir vermehrt Unionspolitiker wie der heute verstorbene This Jenny.

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    • Juli 19, 2021

      “Ich spreche mittlerweile sehr bewusst von Abwahlen 2015 und nicht von Wahlen.”

      “Abwahlen​” gibt es in der demokratischen Schweiz nicht, Herr Balazs, weil über Kandidierende nicht mit JA oder NEIN abgestimmt wird, und das ist gut so.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wild

      Machen Sie sich nicht irgendwie langsam Sorgen? Also ich hätte diese, wenn ich immer ein Einzelwort so auf die Goldwaage legen würde um noch etwas zum Thema sagen zu können.

      Im Sinne eines Politikers, der sich wieder wählen lassen möchte auf seinem jetztigen “Posten” ist es eine Abwahl, eine “keine Wiederwahl” oder eine “nicht mehr gewählt werden”

      Ich denke schon, dass ein Politiker, der sich wieder wählen lassen möchte und die nötigen Stimmen nicht erreicht, von einer “Abwahl” sprechen wird oder diese zumindest so empfindet. Hätte er seine Sache gut genug gemacht, wäre er bei genügend Stimmen wieder gewählt oder in seinem Amt bestätigt worden. Welches in Ihrem Sinne auch nicht möglich ist, da er nur Gewählt werden kann oder nicht.

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    • Juli 19, 2021

      ZITAT
      Im Sinne eines Politikers, der sich wieder wählen lassen möchte auf seinem jetztigen “Posten” ist es eine Abwahl, eine “keine Wiederwahl” oder eine “nicht mehr gewählt werden”
      ZITAT ENDE

      Nein, Herr Schweizer, dann handelt es sich um eine Nichtwiederwahl. Ich freue mich immer, wenn ich Ihnen helfen kann, geht es doch in diesem Forum letztlich um politische Bildung.

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    • Juli 19, 2021

      Klar doch Herr Wild

      Freu mich auch immer Ihnen etwas zu erklären, was Sie falsch erkennen. Dass Sie das jedoch leider selten annehmen von Andern und Ihre falsche Meinung weiter vertreten, dafür kann ich leider nichts. Schönen Abend noch Herr Wild

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    • Juli 19, 2021

      Eigentlich, Herr Wild, war ich lange Zeit überzeugt, ein Diskussionsforum sei für den Meinungsaustausch einigermassen politisch Gebildeter da und nicht zur Entwicklungshilfe für Vermuter und Gedanken-Hüftschiesse​r…

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  • November 15, 2014

    Angeblich soll ja die Zuwanderungseinschrän​kungen von Grossbritannien vom Tisch sein. Scheint nicht der Fall zu sein….

    http://ww​w.welt.de/newsticker/​news1/article13437356​2/London-setzt-Berlin​-beim-Thema-Zuwanderu​ng-unter-Druck.html

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  • November 15, 2014

    @ Ja Herr Balazs,

    ausgezeichnete Argumentatonen des genauen Sachverhaltes. 2015 ist Wahljahr, das heisst “Zahltag”, d.h. auch Abwahltag.

    Ich glaube nicht, dass sich eine Mehrheit des schweizer Souveräns länger für dumm “über den Tisch” ziehen lässt, von den Parlamenten & von einer Mehrheit des Bundesrates.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Habe mir grad mal die Presseberichte betrachtet. Denke mir selbst die Medien sind sich nicht ganz bewusst was nun passieren wird.

      Im August meldet der Tagi – dass GLP und Mitte Nase vorn hätte und gewonnen hätte. Verlierer sei die SVP.

      Einen Monat später dann die Meldung, dass in allen Sektionen die SPV seit Monaten zulege und Mitte-Links sowie Grün erlören.

      Ich denke schon, dass es noch spannend werden könnte. Da man nicht so genau weiss, was nun mit der BDP passiert, welche sich überall versucht dazwischen zu stellen um einen Keil zu produzieren.

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    • Juli 19, 2021

      Der ‘geile’ Keil wird aber nun sehr ‘stumpf’ und zwar jenseits von SVP Zulegungen. Die BDP hat infolge fehlender Strategie und Tageswahlverhalten m. E. ausgespielt 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Immer diese Drohungen mit dem Wahljahr aus SVP-Kreisen.

      Bei den angeblich widersprüchlichen Tagi-Meldungen ist die eine ein Überblick über kantonale Wahlen, die andere eine Umfrage von Longchamp. Also zwei verschiedene Paar Stiefel.

      Die Umfrage zeigt Veränderungen, die allesamt unterhalb der Fehlerquote liegen; Es hat sich also nicht viel geändert seit den letzten Wahlen und wird, wie so oft, auf die Mobilisierung ankommen.

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    • Juli 19, 2021

      Wieso? Euer grüner Gerry wird ja nicht mal mehr zu Veranstaltungen eingeladen. Man foutiert sich für ‘Händegeben’, Herr Pfister. Das ist nun keine Fehlerquote, das ist die grün verwelkte Realitöt. Auch eine Mobilmachung, aber eine mit massiven Folgen…. >:-)

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Wie könnte es anders sein, dass Sie nun erneut wieder ein Parteigeläster loslassen, nur weil man sich erlaubt hat zu Aeussern, dass sich die Presse auch noch nicht einig ist was und in welche Richtung es geht.

      Und nur so NB – auch wenn es Regionale Verschiebungen gibt, haben diese einen Kausalzusammenhang mit den nationalen Verschiebungen.

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  • November 15, 2014

    1. Der Bundesrat macht sehr wohl etwas
    http://www.srf​.ch/news/schweiz/bund​esrat-zur-svp-initiat​ive-das-protokoll

    ​Das ganze Gejammer, der Bundesrat mache nichts, ist doch nur SVP-Wahlkampf. Schade, dass Sie darauf hereinfallen, wo Sie die Partei an anderer Stelle so gut durchschauen.

    2. D​er Numerus Klausus und zahlreiche andere Dinge, die Sie erwähnen, stehen NICHT in der Ecopop-Initiative. Das ist reines Wunschdenken.

    3. „​ECOPOP wird in drei Jahren umgesetzt sein. Die Masseneinwanderungsin​itiative wenn überhaupt, frühestens in fünf Jahren“
    Total unlogisch. Wieso sollten die Politiker in Bern bei der einen Initiative Arbeitsverweigerung betreiben und bei der anderen, die im selben Themenbereich noch viel weitergeht, brav umsetzen? Sie müssen sich schon entscheiden, ob sie dem Parlament vertrauen oder nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Ihre Aussage über die Umsetzungszeiten sind falsch

      MEI ist binnen 3 Jahren (09.02.2017) nach Abstimmung umzusetzen

      Ecopop ist soweit es aus dem Abstimmungstext ersichlich ist nicht zeitlich definiert und demzufolge sofort umzusetzen (01.01.2015). Die Zeitfristen sind lediglich bis zur vollständigen Umsetzung erklärt. Das war oder ist auch ein Gegnerargument, dass das nicht bis Januar 2015 möglich sei.

      Ein Umsetzungszeitpunkt ist immer der Start der Umsetzung.

      A​rt. 197 Ziff. 92 (neu)

      9. Übergangsbestimmung zu Art. 121a (Steuerung der Zuwanderung)

      1 Völkerrechtliche Verträge, die Artikel 121a widersprechen, sind innerhalb von drei Jahren nach dessen Annahme durch Volk und Stände neu zu verhandeln und anzupassen.

      Art.​ 197 Ziff. 92 (neu)

      9. Übergangsbestimmung zu Artikel 73a (Bevölkerungszahl)


      2 Nach Annahme von Artikel 73a durch Volk und Stände darf die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz infolge Zuwanderung im ersten Kalenderjahr nicht um mehr als 0,6 Prozent und im zweiten Kalenderjahr nicht um mehr als 0,4 Prozent zunehmen. Ab diesem Zeitpunkt, und bis die Ausführungsgesetzgebu​ng zu Artikel 73a in Kraft gesetzt wird, darf die ständige Wohnbevölkerung nicht um mehr als 0,2 Prozent pro Jahr zunehmen. Eine höhere Zunahme in den Jahren bis zur Inkraftsetzung der Ausführungsgesetzgebu​ng zu Artikel 73a muss innerhalb von fünf Jahren nach Inkraftsetzung dieser Ausführungsgesetzgebu​ng ausgeglichen werden.

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    • Juli 19, 2021

      “Dany Schweizer”

      manchma​l glaube ich, Sie machen das absichtlich.

      Die Aussage, die MEI werde erst in fünf Jahren umgesetzt wenn überhaupt, habe ich zitiert. Sieht man an den Anführungsstrichen. Diesbezügliche Vorwürfe richten Sie also bitte an den Blogautor.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      “manchma​l​ glaube ich, Sie machen das absichtlich.”

      In Ihren Worten: Bitte unterlassen Sie derartige, unhaltbare Behauptungen, welche Sie nicht belegen können. Ich unterstelle Ihnen hier auch nicht, dass Sie hier im Vimentis parteiisch Voten löschen (oder lassen) welche Ihnen nicht passen.

      Und danke für die Korrektur. Der Einfachheit und Korrektheit wäre ein “Zitat” oder die sonst übliche Korrektur sinnvoll. Es muss nicht bedeuten, dass wenn Sie “” setzen, dass das ein Zitat oder “Nachsagen” sein soll.

      Demzufolge dürfen Sie den zweiten Teil (Ecopop) als an Sie gerichtet ansehen. Und wenn Ihnen scheinbar bekannt ist, dass die MEI binnen 3 Jahren in die Umsetzung gehen muss, ist das demzufolge ok.

      Zu Ihrer Empfindung Vorwürfe. Es dürfte schon ein Unterschied sein “Vorwurft” oder “Korrektur”.

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    • Juli 19, 2021

      Auch hier empfehle ich genauer zu lesen. Ich habe nicht geschrieben, dass Sie das absichtlich machen. Nur, dass ich manchmal das Gefühl habe, es sei so. Ist ein kleiner Unterschied. Ich hoffe, dass Sie die Abstimmungsunterlagen​ genauer lesen und besser verstehen.

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    • Juli 19, 2021

      gut ich muss ja zugeben. Die Beteiligung bei Vimentis was Meinungsbildung betrifft, war auch schon höher. 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Folgen Sie dem Rat von Herr Balazs

      Denn es nützt nichts, wenn man nun versucht hier sich erneut heraus zu reden. Auch wenn es eine Vermutung ist, welche Sie geäussert haben, entspricht dies einer Unterstellung und sind unsachlich, nicht zum Thema passend und überflüssig.

      Wie auch die Äusserung des Lesens der Abstimmungsunterlagen​. Sie haben eine Aussage gemacht die nicht stimmt, welche klar definiert ist mittels “Verfassungstext-Vorl​age” welche ich scheinbar gelesen und verstanden haben.

      Herr Balazs scheinbar auch, dass er zu seinem Schluss kommt und diesen auch so darstellt.

      Ich habe selten einen Text gelesen, der so treffend das aussagt, welches ich genau in gleicher Weise empfinde. Und diese haben auch Sie zu respektieren oder mittels sachlicher Aeusserung zu entgegnen und damit Ihre Meinung kund zu tun.

      Es hat Ihnen ein User bereits schon einmal versucht zu erklären, dass wenn man Austeilt selber nicht “dünnhäutig” sein dürfe.

      Und wie schon geschrieben, unsachliche Unterstellungen bringen nichts zur Sachlichkeit. So wie ich auch Ihnen nicht in unsachlicher Weise vorwerfe, dass Sie parteiisch Voten löschen (oder lassen) durch Ihr Engagement. Ich hoffe nun, sie erkennen, dass auch andere User versuchen sachlich zu bleiben, auch wenn das manchmal mit vorhandener Hetze eher schwierig ist.

      Herr Balazs hat nämlich hier einen sehr guten Zusammschnitt der Problematik auf den Punkt gebracht und dieser wäre es Wert, dass man Ihn auch respektiert und in sachlicher Weise kommentiert.

      Danke​

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    • Juli 19, 2021

      Herr Balazs

      Nehmen Sie den Daumen nicht so ernst. Der ist eher Stimmungsbarometer des Users der Drückt als Zusage/Ablehnung der Aussage.

      Möchte Ihnen hier auch Gratulieren zu Ihrer präsisen, klar sachlichen Darstellung Ihres Empfindens. Welche ich überzeugt bin Sie sicher nicht alleine Vertreten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Auch wenn es nicht zum Thema passt möchte ich mich hiermit doch noch zu Ihrer Aussage es sein nicht konsequent äussern. Mit Ihrer Einstellung zu Menschen mag dies so aussehen, aber entspricht nicht meiner Meinung, denn:

      – Wir haben diese Pauschalbesteuerten “angelockt” mit einer Grundlage die besteht. Da sei es nun dahingestellt ob es gerecht sei oder nicht. Aber inkonsequent ist, wenn man nach kurzer Zeit einfach hingeht und die Grundlagen einer Lebensgrundlage verändert, die zu einer (gemäss Ihnen soll es Mehrsteuereinnahmen geben) massiven Veränderung der Steuersituation entstehen lässt.

      Inkonsequen​t in diesem Sinne, dass wir nicht einfach hingehen können und Lebensgrundlagen verändern können, wo wir unmittelbar vorher mittels dieser solche Pauschalbesteuerten angezogen haben. Es wäre auch nicht korrekt, wenn man Ihnen eine Wohnung vermietet und diese dann nach dem Einzug völlig umkrempelt in Form und Raumgestaltung. Eben, man ist Konsequent und belässt es wie man es “Verkauft/Vermietet” hat, oder ändert es höchstens in Abstimmung mit dem “Mieter” in Gegenseitiger Absprache.

      Konsequ​ent ist derjenige, der bei einem “begangenen Fehler” auch zu diesem steht.

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    • Juli 19, 2021

      Abenteuerliche Argumentation, Herr Schweizer.

      Aber wie gesagt: wenn die Leute sich beleidigt fühlen, wenn sie genauso wie der normalbesteuerte Pöbel behandelt werden, können sie ja wieder gehen. Wegen der 0,5% Steuereinnahmen, die im absolut unrealistischen Extremfall wegfallen würden, werden wir nicht arm. Sie als Ecopop-Befürworter sollten sich ja über weniger Menschen in der Schweiz freuen.

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    • Juli 19, 2021

      “Nochmal lesen und dann schreiben.”

      Auch das ist respektlos, Herr Balazs, und kein ARGUMENT. Andernorts jammern Sie dann wieder darüber, dass die Diskussionsteilnehmer​​ so nicht mehr mitmachen wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Für Sie mag das Abenteuerlich tönen, aber Sie werden hoffentlich mit zunehmendem Alter auch etwas mehr Konsequenz und Respekt vor dem “Gesprochenen” haben. Und es wäre übrigens schön, wenn Sie nicht nur den höheren % Betrag hier angeben.

      Diese 0.5% Steuereinnahmen werden von 0,06% Steuerzahler erbracht. Diese bezahlen somit 10x mehr als der Durchschnitts-Steuerz​ahler. Und es ist eine Mike-Shiva-Aussage es als unrealistisch zu betrachten, dass diese Steuereinnahmen wegfallen können.

      Wie bei der Ecopop auch, ist immer wieder das gleiche Verhalten zu erkennen im Links-Mitte Flügel. Erst wird mit Steuergelder, Umwelt und dergleichen, umgegangen wie diese Unendlich vorhanden währen, und im Nachhinein schreit man nach Solidarität, welche Mitte-Rechts nicht hätte.

      Aber es hat sich nun über Jahrzehnte gezeigt, dass die “grüne Politik” die man angeblich so gut mache, schlussendlich ein Nullsummenspiel oder sogar eine Minusrechnung war.

      Sämtliche Massnahmen für die Umwelt die durch technologische Errungenschaften, durch ges. Massnahmen, Steuererhebungen usw, erreicht wurden, haben lediglich dazu geführt, dass die freie unkontrollierte Wirtschaft diese um ein x-faches wieder mehr ausgebeutet hat.

      Wie z.B. Treibstoffeinsparunge​n (technologisch) ergab einfach höhere Transportwege (Globalisierung)

      W​obei zum Sagen ist, dass der sog. technologische Fortschritt im Vergleich zu vor 30 Jahren eigentlich lächerlich ist in Sachen Einsparungen dieses sog. tieferen Treibstoffes. Die grösse der Motoren, Fahrzeuge im Vergleich zu füheren haben vielleicht 20% Reduktion ergeben, welche aber erneut mit mind 40% Mehrverkehr zunichte gemacht wurde.

      Und wenn wir in diesem Tempo des Wachstums weitermachen, wird die Technologie NIE diese Einsparungen nachleben können, welche durch mehr Menschen, mehr Wirtschaft usw. verursacht wird. Das ist lediglich ein Traumargument.

      Hie​r erneut zu behaupten, dass es nicht nütze, weil die Umweltverschmutzung nicht an der Grenze aufhöre ist auch ein unsinniger Versuch zu vertuschen, dass wir hier in der Schweiz überhaupt nicht in der Lage sind mittels unseren Gesetzen einen Einfluss zu nehmen was ausserhalb unserer Grenzen liegt.

      Aber es ist unsere Pflicht den von uns genutzt Erdenteil im Bestmöglichsten zu schützen, und das können wir nun mal nur in der Schweiz. Ausserhalb können wir NUR mithelfen, dass diese Staaten auch die Möglichkeit erhalten unserem Vorbild zu folgen.

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    • Juli 19, 2021

      “Dany Schweizer”

      1. Ecopop

      Ausgerechne​t den Linken vorzuwerfen, sie täten so, als ob die Umwelt unbegrenzt vorhanden wäre, zeigt, wie bedauerlich schlecht Sie Bescheid wissen.

      Die Umweltverbände lehnen Ecopop genauso ab wie sämtliche Parteien. Einfach deswegen, weil es ein Irrglaube ist, dass die Zuwanderungsbeschränk​ung irgendwelche Auswirkungen auf die Umwelt habe. Wenn Ecopop umweltfreundlich wäre, wären die Umweltverbände dafür.

      2. Pauschalsteuer

      “Di​ese bezahlen somit 10x mehr als der Durchschnitts-Steuerz​​ahler.”

      Auch hier zeigen Sie Ihr Unwissen. Sie weigern sich einfach zu begreifen, dass es bei den Steuern nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit geht. Wer mehr verdient, zahlt mehr Steuern. Wer mehr Vermögen hat, zahlt mehr Steuern. Weil es seine Pflicht und von der Mehrheit so gewollt ist. Und das gilt für alle Schweizer Bürger.

      Nur die superreichen Pauschalbesteuerten sollen da Spezialregeln haben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      1. Nein ich erkenne, dass die grüne Politik in der heutigen Form nicht der Wirtschaft die Stirn bietet und auch kuscht.

      2. Klar sind es immer die Andern die das Unwissen nicht haben. Doch ICH habe begriffen, dass diese PB’s mehr bezahlen als ein Steuerpflichtiger der mittels off. Steuer abrechnet. Pauschal war noch NÎE billiger. Aber das können Sie nicht wissen, da sie z.B. noch nie MwSt, Quellensteuer und dergeleichen von Pauschal auf effektiv umgerechnet haben. Denn jede Pauschalsteuer in der Schweiz ist immer höher als die effektive. Dass Sie das nicht wissen können, stelle ich mir vor, denn Sie haben dieses auch noch nie selber gemacht.

      Und hören Sie doch mal auf mit der Vermögenssteuer. Schauen Sie doch zuerst mal wie das funktioniert. Ersten wird die da bezahlt wo das Vermögen ist (vermutlich nicht in der Schweiz sondern auf den Keyman) und zweitens ist die Vermögenssteuer so klein, dass wir über Kleinigkeiten

      Die Vermögenssteuer ist in Pro/Mill

      1 Million Vermögen kostet in Basel grad mal 4’600.–
      und jede Weitere Million 4’600.–

      http://ww​w.baselland.ch/filead​min/baselland/files/d​ocs/fkd/steuern/tarif​e-vermoegen_2012.pdf

      Also auch völliger Quatsch den Sie hier schreiben

      Oder möchten Sie die Vermögenssteuer auch noch anheben, dass die Schweizer dank der Falschinformationen die Sie hier auch verbreiten, auch da noch mehr bezahlen dürfen?

      Wie schon geschrieben. Sie wollen einfach nicht zuhören, Fakten erkennen. Stur auf Ihrer Meinung beharren, auch wenn sie nicht stimmt.

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    • Juli 19, 2021

      Ich empfehle Ihnen mal das zu lesen, bevor Sie solche Falschaussagen machen, von wegen Vermögenssteuer…


      http://www.estv.admi​n.ch/dokumentation/00​079/00080/00736/index​.html?download=NHzLpZ​eg7t,lnp6I0NTU042l2Z6​ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq​2Z6gpJCDdYR5f2ym162ep​Ybg2c_JjKbNoKSn6A–.

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    • Juli 19, 2021

      1. Die Grünen kuschen weder vor der Wirtschaft noch vor der Fremdenfeindlichkeit.​

      2. “Pauschal war noch NÎE billiger.” Kann man so pauschal nicht sagen. Vor allem, warum sollten die Leute aus dem Ausland hierher kommen, wenn sie hier mehr Steuern zahlen müssten als zuhause?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      1. Ihre Meinung

      2. Ich mag nicht mehr Ihnen die Realität erklären, wenn Sie nicht bereit sind zuzuhören und einfach prinzipiell alles versuchen mit irgendwelchen Mischargumenten die Realität von Ihnen fern zu halten.

      Doch ich war 15 Jahre Selbstständig und habe NIE einmal erlebt, dass was der Bund/Kanton und Gemeinde als Pauschal abgerechnet hat auf irgendeine Weise billiger gewesenwäre.

      Wie auch bei der Pauschalsteuern, können Sie davon ausgehen, dass das Steueramt sicher schon längst eine Veränderung herbei geführt hätte, wenn das Steuererträge ergeben würde.

      Sie werden das mit der Zeit und Alter auch noch erleben.

      Es heisst nicht, dass ich das gerecht finde. Aber man muss halt einfach mal soviel Erkenntnis haben, dass man das nimmt was man hat und aufhört sich quer zu stellen, wenns nur dazu führt, dass man verliert. Und das kann ich Ihnen hier mit 99% Bestimmtheit voraussagen (sie dürfen mich bei nicht eintreffen lügner nennen), dass wir Schweiz nur verlieren werden mit der Abschaffung. So ungerecht wie wir das finden. Aber bei solchen Steuern dürfen Sie davon ausgehen, dass die Gerechtigkeit auch heisst. Wir haben weniger.

      Betreffen​d Ihrer Fremdenfeindlichkeit.​ Da sollten Sie aufhören, denn die Abschaffung ist nur auf die Ausländer bezogen, somit möchte ich da in Bezug der Fremdenfeindlichkeit mich nicht äussern, da ich sonst auch heftige Worte gegen eine Parteigruppe aussprechen müsste.

      Also – nochmals. Sie dürfen Stimmen was Sie wollen, tun Sie das auch. Doch ich möchte nicht in Ihrer Haut stecken, wenn Sie sich erneut innerlich zerfleischen, weil Sie sich ein Eigengoal geschossen haben, und das nicht zugeben dürfen.

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    • Juli 19, 2021

      “Doch ich war 15 Jahre Selbstständig”

      Bew​eisen, bitte. Behaupten kann das jeder. Ich kann Sie mir schwerlich als Unternehmer vorstellen.

      Sie pfeifen auf Gerechtigkeit, um im besten Fall 0.5% Steuern zu sparen? Ich finde, dass sich die Schweiz hier für verdammt wenig prostituiert.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      1. Ich habe es nicht nötig, Ihnen das zu beweisen und werde das sicher hier nicht öffentlich tun.

      2. ist es mir eigentlich egal ob Sie das Glauben oder nicht

      3. Und weil mir die Umsatzsituation in einem Geschäft 80:20 bekannt ist, genau deshalb ist es richtig und korrekt, dass mit 0,06% Menschen der Ertrag von 0,5% als Korrekt eingestuft werden kann.

      4. Was Sie als Gerechtigkeit empfinden, muss nicht wirklich Gerecht sein, weil Sie die im Punkt 3 bestehenden Zahlen nicht erkennen wollen (rund 5’000 Personen bezahlen den Schnitt von 50’000 Personensteuern)

      5​. Und ja ich habe mein Geschäft aufgegeben, genau aus den Fanatiker-Ideen die von Links-Grün kommen und die Wirtschaft NUR im Grossformat fördern und unterstützten.

      Dann hier Gerechtigkeit propagieren. Reine Multi-Hyper-Gigantism​usfanatiker. Globalisierer die alles was mit Klein-Mittelgewerbe zu tun hat zerstören und hier sich als die grossen Wissenden outen, wie man die Welt und den Menschen retten könne. Nur Sozialgeschwafel, was Milliarden kostet, nichts bringt und angeblich dann sogar noch Grün sein soll.

      So und nun habe ich die “Schnautze” voll von diesem Links-Grün-Geschwafel​ (sorrry, dass auch ich mal mich mit solcher Partei-griffigkeit äussere), bisher hab ich immer versucht diese Parteientwertenden Aeusserungen für mich zu behalten. Aber nun ist es mir wirklich zu dumm, mit welchen Ausreden Sie hier agieren um die Realtität nicht erkennen zu wollen.

      Laufen Sie weiter Blind durch die Welt und träumen weiter von Ihrer so heilen Welt.

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    • Juli 19, 2021

      Bei all dem Unsinn, den Sie hier schon behauptet haben, von Ihrem falschen Namen über Angestellte, die angeblich pauschalbesteuert werden, sind Sie selber schuld, dass Ihnen niemand was glaubt.

      Dass Sie sich weigern, den Beweis anzutreten, je nicht mal sagen, was das für ein Geschäft gewesen sein soll, bestätigt mich in meinem Verdacht, dass Sie nie Unternehmer waren. Ich auch nicht (kommt vielleicht noch), aber ich behaupte das auch nicht.

      Und ja, wer mehr Geld hat, zahlt mehr Steuern, das ist so üblich. Das ist einfach Pflicht und Schuldigkeit der Allgemeinheit gegenüber.

      Eine privilegierte Gruppe nach Aufwand besteuern und alle anderen nicht ist nicht fair und bringt nicht mal sonderlich viel ein. Wenn wir das abschaffen, haben wir ein faireres System und die Steuereinnahmen werden sich nicht gross ändern. Leicht nach oben oder nach unten. weniger als 0,5% Unterschied, da wette ich.

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  • November 16, 2014

    Herr Balazs, ich teile Ihre Analyse uneingeschränkt. Die jüngsten Aussagen von Frau BR Sommaruga zu ECOPOP waren wenig überzeugend und wirkten abgehoben bis zynisch.

    Bis jetzt wurden die Interessen der Wirtschaft vom Bundesrat rücksichtslos über alle anderen Interessen gestellt. Das ganze nimmt immer irrealere Dimensionen an und trägt bereits alle Merkmale eines Schneeballsystems, welches uns zwangsläufig an die Wand fährt. Der von Wirtschaftskreisen unablässig gepredigte Wachstumswahn bringt nur immer neue Probleme, anstatt das wir uns endlich auf eine längst überfällige Konsolidierung konzentrieren. Der Bundesrat scheint diesbezüglich völlig faktenresistent zu sein. Es ist nicht mal eine glaubwürdige Umsetzung der MEI erkennbar.

    Und was die Pro-Kopf Nettozuwanderung betrifft: In der jüngsten SRF-Rundschau vom 12. November 2014 wurde beim Thema ECOPOP der Schweizer Spitzenplatz bei der durchschnittlichen Nettozuwanderung im Vergleich mit unseren europäischen Nachbarn nochmals klar aufgezeigt:
    Zitat aus der Rundschau: “Fakt ist, es wandern mehr Menschen in die Schweiz ein als aus. Diese sogenannte durchschnittliche Nettozuwanderung betrug in der Schweiz laut Bundesamt für Statistik in den Jahren 2008-2012 rund 1% der Bevölkerung. Um so viel wächst also die Bevölkerung pro Jahr im Durchschnitt wegen der Zuwanderung. Und so sieht es im benachbarten Ausland aus: In Italien sind es 0,4%, in Österreich 0,3%, in Deutschland 0,2% und in Frankreich 0,1%.”
    http://www.srf.ch/p​layer/tv/rundschau/vi​deo/rundschau-vom-12-​11-2014?id=e110650b-d​31d-4639-a98f-22549b6​2fc2c&bookmark=753.20​6

    Die kleine Schweiz nimmt also, obwohl bereits dicht gedrängt, seit Jahren mehr als das Doppelte an jährlichen Einwanderern auf pro Kopf der Bevölkerung gerechnet, als Deutschland, das sich gegenwärtig wegen einer Zunahme auf erst die Hälfte der Schweizer Quote bereits sehr besorgt zeigt!
    Auch gemäss OECD-Bericht hat die Schweiz im Verhältnis zu den Einwohnern und der Grundfläche die grösste jährliche Zuwanderung weltweit. Tatsache ist somit: Die Schweiz belegt bei der durchschnittlichen Pro-Kopf Nettozuwanderung einen Weltmeisterplatz. Wer also den ECOPOP-Initianten “Abschottung” oder “Rassismus” vorwirft, hat ein schweres Wahrnehmungsproblem.

    Der Bundesrat möchte auch weiterhin völlig einseitig die Interessen der Wirtschaft über alle anderen Interessen stellen und die Zuwanderungsschleusen​ voll offen halten.
    Deshalb ist das Stimmvolk gefordert, hier endlich eine längst überfällige Kurskorrektur einzuleiten. Denn es ist höchste Zeit diesen Wachstumswahn auf ein etwas verträglicheres Mass zu korrigieren und nicht alles ungezügelt weiter schleifen zu lassen. Zeit, sich von einem völlig kurzsichtigen Wachstumsdenken abzuwenden, welches dieses Land, seine Lebensqualität, die Infrastruktur und das Sozialversicherungssy​stem zwangsläufig an die Wand fährt.

    Wer letzteres nicht will, stimmt JA zu ECOPOP. Ich werde ein überzeugtes JA einlegen.

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    • Juli 19, 2021

      “Herr Balazs, ich teile Ihre Analyse uneingeschränkt.”

      ​Herr von Münster, wo ist denn da bitte eine Analyse?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wild

      “Herr von Münster, wo ist denn da bitte eine Analyse? “

      Was ist nun Ihre auf die Sache/Thema bezogene Frage oder Antwort?

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    • Juli 19, 2021

      Herald von Münster:

      Zitat:


      “Bis jetzt wurden die Interessen der Wirtschaft vom Bundesrat rücksichtslos über alle anderen Interessen gestellt.”

      WIR SIND DIE WIRTSCHAFT. Wir alle die wir entweder angestellt oder selbständig arbeiten, die wir kleine oder mittlere Unternehmen führen oder die wir über unsere Pensionskassen oder Investmentfonts an grossen Firmen beteiligt sind. Auch jene die in Rente sind und auf kontinuierlichen Geldfluss in die Sozialkassen angewiesen sind.

      Wenn der Bundesrat im Interesse der Wirtschaft handelt, handelt er in UNSEREM Interesse.

      Von Zuwanderung abhängig ist übrigens nicht nur die Wirtschaft, sondern zum Beispiel auch das Gesundheitswesen, Altenpflege und vieles mehr.

      Inwieweit die Zuwanderung in die Schweiz im Verhältnis steht im Vergleich zur Zuwanderung in die Nachbarstaaten ist komplett irrelevant: ich richte meinen Lebensstandard auch nicht nach ärmeren Nachbarn aus, sondern nach MEINEN Möglichkeiten.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sommaruga ist auf Grund des Kollegialprinzips gezwungen, die Meinung des Gesamtbundesrats zu vertreten. Ob das ihre persönliche Meinung ist, wage ich zu bezweifeln.

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  • November 16, 2014

    Egal wie lang eine Begründung für ein JA ist: eine Zuwanderungsbegrenzun​g nach einer willkürlichen, festen Quote, ohne Berücksichtigung des Bedarfs nicht nur der Wirtschaft, sondern auch des Gesundheitswesens, der Altenpflege etc. ist brandgefährlich, ein JA als Trotzreaktion auf Aussagen von Simonetta Sammaruga und ähnliche abstruse Gründe leichtfertig.

    Als erstes würde ein JA zu ECOPOP einen Einfluss auf die Arbeitslosenquote haben: wer durch einen leichtfertig herbeigeführten massiven Standortnachteil glaubt jetzt bereits schwer vermittelbare Arbeitslose wieder in Lohn und Brot zu bringen glaubt auch noch an Weihnachtsmann und Storch. Stattdessen wird die Arbeitslosenquote steigen, wenn sich weniger ausländische Firmen ansiedeln und Arbeitsplätze abwandern.

    Die ECOPOP-Initiative im Kontext mit vielen anderen isolationistischen Bestrebungen, die Leichtfertigkeit mit der unter anderem Folgen für die bilateralen Verträge in Kauf genommen werden usw. ist erschreckend. Es gibt weltweit sichtbare Folgen für Länder die sich in internationale Isolation getrieben haben, normalerweise übernehmen das jedoch absolutistische Diktatoren: Kuba, Myanmar, Irak, Nordkorea, … .

    Und zuletzt: Auch wenn ECOPOP angenommen wird dürfen sich die Initiatoren nicht über eine Akzeptanz ihrer Argumente freuen. Das – grosse – Zünglein an der Waage werden die vielen grundsätzlichen Ausländerhasser sein, die ihrer Fremdenfeindlichkeit nur zu gern über die ECOPOP-Argumentation einen grünen Anstrich gegeben haben. Die wenigsten davon werden sich so offensichtlich entlarven wie ein bekannter Fremdenfeind hier auf Vimentis: wenn hier auf Vimentis jemand behauptet nach der Annahme von ECOPOP gäbe es ab nächstes Jahr keine Staus mehr auf den Autobahnen und für jeden in der Bahn einen Sitzplatz, da merkt man wie wenig über alles nachgedacht wurde.

    Die Schweiz wird nicht gleich untergehen, weder durch eine Annahme von ECOPOP noch durch eine Ablehnung. Doch das Potential der ECOPOP-Initiatve die Arbeitslosenquote hochzutreiben und den Wohlstand zu beeinträchtigen sollte jeden Stimmbürger sorgfältig überlegen lassen was er tut wenn er für ECOPOP ein Ja an die Urne legt.

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    • Juli 19, 2021

      “Zünglein an der Waage werden die vielen grundsätzlichen Ausländerhasser sein, die ihrer Fremdenfeindlichkeit nur zu gern über die ECOPOP-Argumentation einen grünen Anstrich gegeben haben.” Dann finden Sie es grundsätzlich richtig, dass wir sozialpolitische Komponenten in Zukunft der Wirtschaft übertragen? Sehe ich das richtig?

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    • Juli 19, 2021

      @Frank Wagner:

      Wohlstand auf Basis eines offensichtlichen Schneeballsystems hat keinen Bestand. Die schwerwiegenden Folgen eines Fortfahrens wie bisher würden uns früher als erhofft einholen. Deshalb Ja zu ECOPOP.

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    • Juli 19, 2021

      Gabor Balacz:

      Ich verstehe Ihre Frage nicht, speziell nicht im Zusammenhang mit Ihrem Zitat.

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    • Juli 19, 2021

      Herald von Münster:

      Nur weil sich ein selbstregulierendes System wie die Zuwanderung nicht nach von Ihnen gewünschten Kriterien selbst reguliert, wird daraus noch lange kein Schneeballsystem.

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  • November 16, 2014

    Ein Trauerspiel,

    was die Gegner der Ecopop immer wieder – total den Tatsachen gegenüber blind – behaupten, wie z.B.;

    “Die ECOPOP-Initiative im Kontext mit vielen anderen isolationistischen Bestrebungen, die Leichtfertigkeit mit der unter anderem Folgen für die bilateralen Verträge in Kauf genommen werden usw. ist erschreckend.”

    Das​ ist insofer ein totaler Stuss, weil die Schweiz weltweit das liberalste, freiheitlichste Land ist, mit nachweislich am meinsten Ausländer/Innen pro Kopf der Bevölkerung. Also das Gegenteil von “isolationistisch”, woran auch die Ecopop nichts ändert. Sie verhindert lediglich in der nahen Zukunft, dass die Zuwanderung nicht noch mehr wie bislang völlig aus dem Ruder läuft. Schon Heute sind Ausländer – inkl. jenen Schweizern mit Migrationshintergrund​ – mit ca. 54 % nämlich in der Mehrheit. Für eine 100 % Integration braucht es mindestens drei Generationen, bei manchen sogar 5-7.

    Dann die bilateralen Verträge, welche immer wieder als “Erpressungsinstument​” ins Feld geführt werden, ist genau so ein totaler Unsinn.

    Begründung​; Zum Beispiel muss das Verkehrsabkommen sowieso jetzt sofort gekündigt werden, weil dies ein für die Schweiz milliardenschwerer Kniefall – wie vor dem Gesslerhut – darstellt, eine Schmach also, & zudem gegen unsere Bundesverfassung (NEAT-Artikel) eindeutig verstösst.

    Ein nach den Wahlen 2015 neuer Bundesrat muss hier nun endlich kostendeckende LKW- & Tunnel-Gebühren einfordern. Heute subventioniert die Schweiz verfassungswidrig diesen LKW-Verkehr auf der Strasse noch, ein Skandal.

    Schlussen​dlich als rassistisch & diskriminierend gegenüber den Schweizern & Ausländern, welche bereits hier im Lande sind, bezeichne ich ferner, dass diese nun seit der Freizügigkeit ab 45-48 Jahren schon einfach als “zu teuer” entlassen werden, und durch um gut die Hälfte günstigere Arbeitskräfte aus den neuen EU-Staaten ersetz werden. Das Schicksal
    dieser Menschen – ich kenne einige davon – geht unseren Wirtschaftsführern & Politikern doch an ihrem allerwertesten vorbei.
    Streng aber treffen formuliert, dies ist ein neuer Menschenhandel, meine Meinung ? War denn nicht auch beim veritablen Sklavenhandel der Antrieb nicht auch die Geldgier einzelner ?

    Darum ECOPOP unbedingt JA stimmen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger, bezüglich Liberalismus, Freiheit und Ausländeranteil beziehen Sie sich auf einen aktuellen Status Quo, den Sie geändert sehen wollen, und das nicht nur durch die Befürwortung der ECOPOP-Initiative. Also sind Sie der letzte der sich darauf beziehen dürfte.

      Ob die Schweiz tatsächlich das liberalste, freiheitlichste etc. Land der Welt ist möchte ich hier nicht beurteilen. Das die Schweiz angeblich nachweislich den höchsten Ausländeranteil weltweit hat ist jedoch relativ einfach zu widerlegen. In Dubai z. B. sind 85% der Einwohner Ausländer, trotz deutlich strikterer Einwanderungsbestimmu​ngen, in Kuwait sind es noch 60%. Und das sind nur die Länder die mir auf Anhieb aus dem Kopf einfallen. Vor allen Dingen wenn Sie plötzlich mit 54% Ausländeranteil kommen (was Sie ausgewürfelt haben müssen, niemand sonst kommt mit so einer Quote), kommen noch Kanada und viele andere Einwanderungsländer dazu welche die Quote der Schweiz übertreffen. In Kanada geben z. B. über 3 Mio (von knapp 32 Mio) Einwohnern an allein deutsche Wurzeln zu haben.

      Das Abstimmungen deren Ergebnis die Verhandlungen der EU bezüglich bilaterale Verträge erschweren, auch Ihre Befürwortung dafür Landesrecht vor Völkerrecht gelten zu lassen und notfalls auch die europäische Menschenrechtskonvent​ion aufzukündigen und viele Ihrer Argumentationen mehr haben durchaus das Potential die Schweiz in die Isolation zu treiben.

      Das ganze blablabla über ältere Arbeitnehmer die angeblich in Massen entlassen werden nur um jüngeren und billigeren Ausländern Platz zu machen betrachte ich als Mythos, den mir noch niemand schlüssig bewiesen hat.

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Wagner,

      Dubai & Kuwait haben nicht mehr Ausländeranteil an der ständigen Wohnbevölkerung als die Schweeiz, wie kommen Sie denn darauf, denn die haben bloss einen sehr hohen Anteil an Gastarbeitern auf Zeit, die alle wieder verschwinden müssen nach getaner Arbeit.

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    • Juli 19, 2021

      Sie dürfen das natürlich gern interpretieren wie Sie wollen. Leute aus Kuwait leben kontinuierlich mit mehr Ausländern im Land als die Schweiz. Danke das Sie meinem Beispiel Kanada nicht widersprochen haben, das hebelt Ihre Argumentation nämlich genau so aus.

      Ändert aber auch grundsätzlich nichts an meiner Aussage das Sie sich mit ihren Standpunkten nicht auf eine Schweiz berufen dürfen die durch den Beitritt zum Europarat und Ratifizierung der europäischen Menschenrechtskonvent​ion, bilaterale Verträge mit der EU und vielem mehr dem Sie ablehnend gegenüberstehen zu dem Land geworden ist das es heute ist.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      Kanada können Sie doch mit nichts mit der Schweiz vergleichen, ausser dass die Schweiz sich an Kanada endlich ein Beispiel nehmen müssste, wie gezielt und unter strengen Bedingungen es Einwanderung überhaupt zulässt.

      Die Einwanderung wird über klar definierte Ziele gesteuert, die in einem Programm festgelegt wurden. Die Einwanderungskriterie​n sind öffentlich einsehbar und können bereits vor Antragstellung selbst überprüft werden. Für Menschen mit Berufen, die in Kanada gefragt sind, existiert zum Beispiel das Skilled Worker-Programm. Je nach Lage des Arbeitsmarkts wird eine Mindestpunktzahl (im Januar 2010: 67 Punkte) festgelegt,

      die ein Einwanderungsinteress​ierter erreichen muss.

      Die persönliche Punktzahl setzt sich aus Punkten für den aktuellen Bildungsstand und die Berufserfahrung zusammen, aus Punkten für die vorhandenen Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch sowie für das Alter, für Verwandte und frühere Aufenthalte in Kanada. Ein verbindliches Arbeitsangebot eines kanadischen Arbeitgebers erhöht die Punktzahl nochmals maßgeblich. Das Immigrations-Programm​ wurde am 1. Juli 2011 dahingehend angepasst, dass ohne ein bestehendes Arbeitsangebot nur noch Personen zum Skilled Worker-Programm zugelassen werden, die Erfahrung in einem von 29 festgelegten Berufen nachweisen können. Daneben muss ein Interessent am Skilled Worker-Programm nachweisen, dass er sich für eine gewisse Zeit finanziell selbst versorgen kann. Die notwendige Summe beläuft sich derzeit (September 2011) für eine alleinstehende Person auf 11.115 CAD, für eine vierköpfige Familie auf 20.654 CAD. Außerdem werden polizeiliche Führungszeugnisse aus allen Ländern benötigt, in denen der Kandidat nach dem 18. Geburtstag für sechs Monate oder länger gelebt hat.

      Kanada – im Gegensatz zur Schweiz – hält also im voraus sehr weise die Straftäter möglichst vom Lande fern, schützt damit die bereits Anwesenden. Die jährliche Wachstumsrate der Bevölkerung sank in Kanada übrigens von 2000 bis 2012 von 1,02 auf 0,78 %.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger, wenn Sie in den Generationen so weit zurückgehen das Sie auf 54% Ausländeranteil bzw. Schweizer mit ausländischen Wurzeln kommen sollten Sie nicht mit heutigen Regelungen kommen.

      Zudem widersprechen Ihre Angaben nicht meinem Statement das in Kanada ein hoher Anteil Menschen mit ausländischen Wurzeln leben.

      Drittens lässt Kanada flexibler Zuwanderung zu als die ECOPOP-Initiative.

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  • November 16, 2014

    Dass wir – unabhängig wie die Abstimmung ausgehen mag – haushälterischer mit unserer Natur umgehen müssen, steht ausser Frage.
    Ich möchte deshalb heute den haushälterischen Umgang mit menschlichem Arbeitspotential an zwei Beispielen thematisieren:
    1. Beispiel (aus Beobachter Nr. 23 v. 14.11.14): Eine 16-Jährige weiss was sie will. Sie will unbedingt einen medizinischen Beruf erlernen. Aber sie fand keinen Ausbildungsplatz, trotz 35 Bewerbungen. Warum? An den schulischen Leistungen kann es nicht liegen, denn in das Sozialjahr/Pflegebere​ich wurde sie sofort aufgenommen. Allerdings ist dies nicht gratis und für die Eltern (Vater teilbehindert und nur halbtags arbeitsfähig, Mutter Putzfrau) schlicht nicht bezahlbar. Zum Glück sprang die Stiftung “SOS Beobachter” ein und übernahm einen Teil der Schulkosten.

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  • November 16, 2014

    Beispiel 2 (aus meinem Freundeskreis):
    Eine​ diplomierte Altenpflegerin, die mit grosser Freude ihren Beruf ausübte, da sie alte Menschen liebt, hatte einen Unfall. Dieser wurde nicht adäquat behandelt (Fallpauschale), was zu einer bleibenden Behinderung führte. Sie kann und wird wohl auch in Zukunft keine schweren Lasten heben können. Auf die nachfolgende Odyssee (RAV, IV) möchte ich nicht näher eingehen. Schliesslich landete die Frau bei der SH und wird in eine Sozialfirma beschäftigt. Mir stellt sich die Frage: Es gibt doch in der Altenpflege viele Tätigkeiten, die körperlich nicht anstregend sind, wie Füsse/Beine einreiben, Strümpfe/Schuhe anziehen, Essen eingeben usw. Wäre es mit etwas Organisation nicht möglich diese diplomierte und hochmotivierte Frau in ihrem Beruf zu behalten, anstatt sie bei einer sogenannten Sozialfirma mit vollkommen unnötigen Arbeiten zu beschäftigen? Und das auf Kosten der Steuerzahler, wohlbemerkt.
    Wir sparen uns Mühe und Kosten der Ausbildung, der Organisation, weil wir ja unbegrenzt medizinisches Personal importieren können. Dieses fehlt dann in den Ländern der Herkunft. Soziale Verantwortung sieht m.E. anders aus.

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin sicher, ähnliche Beispiel gäbe es zu Hauf.
      Gefragt ist ein bisschen Phantasie und Inovation, auch in solchen Belangen, nicht nur in Forschung und Entwicklung.

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    • Juli 19, 2021

      Inge Votava

      Habe ich ihr Beispiel 1 und 2 richtig verstanden. Um solches zu verhindern war die MEI Initiatve gedacht. Jetzt haben wir noch eine Möglichkeit zur ECOPOP initiative JA zu stimmen. Dann müssen sich verschiedene Arbeitgeber wieder zweimal überlegen, ob sie Absagebriefe oder oft gar keine Antwort sich noch leisten können.

      Wenn ich Ihre beiden Beiträge richtig verstanden habe, darf ich Sie wohl auch zu den BefürworternInnen zählen. Herzlichen Dank.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rohner, Sie haben mich richtig verstanden.

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  • November 16, 2014

    KORRIGIERT

    NZZaS 16.11.2014
    Beat Kappeler
    Zitat
    “Es gibt ist wie vor 50 Jahren, als die Nationalbank zwar aufwerten konnte, es aber nicht wollte. Den Boom wollte man dann bremsen mit Bauverboten, Kreditbeschränkungen,​​ Einwanderungsinitiati​​ven. Heute bremst man zwar genau gleich die Hypothekarvergabe, den Zweitwohnungsbau – und die zweite Einwanderungsinitiati​​ve des Jahres steht zur Abstimmung. Damals produzierten Glarner Textilfabriken mit

    100% importiertem Material
    100% Fremdarbeitern
    100% für den Export

    Auch heute werden solche Strukturen importiert und aufgebaut… Milliardenbereich…

    eine grässliche Krise wie 1973 oder ruppige Volksinitiative wäre nötig…”

    Ein Grund mehr für ein JA

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  • November 16, 2014

    Mit Unzufriedenheit erreicht man gar nichts. Ecopop ist eine Illusion.

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    • Juli 19, 2021

      Aber mit nichts gegen die Unzufriedenheit zu tun, bringt auch nicht. Oder bleiben Sie einfach in der Hundescheisse stehen, weil Sie unzufrieden sind, dass Sie drin stehen?

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  • November 16, 2014

    “Dichtestress” mal anders betrachtet

    “Ca. 12 Stunden eines Tages verbringen wir zu Hause. In den letzten 50 Jahren hat sich die Wohnfläche pro Kopf verdoppelt. Eine vierköpfige Familie wohnte damals in einer kleinen 3-Zimmer-Wohnung, heute in einer geräumigen 4 1/2-Zimmerwohnung. «Dichtestress» halbiert. Ca. 8 Stunden Zeit verbringen wir am Arbeitsplatz. Auch hier: die Arbeitsflächen pro Arbeitsplatz haben massiv zugenommen und der “Dichtestress” abgenommen.”

    “Im Alltag hat der «Dichtestress» massiv abgenommen! Aufgrund dieser “Entdichtung” sind viele SchweizerInnen Sensibelchen geworden und halten 10 Minuten in der überfüllten S-Bahn nicht mehr aus. Und geben der Einwanderung die Schuld. Es ist also umgekehrt: nicht wegen der paar Prozent Einwanderung sind die «Probleme» gewachsen, sondern wegen der gewachsenen Empfindlichkeit von Millionen SchweizerInnen.”

    h​ttp://www.balthasar-g​laettli.ch/2014/11/16​/wo-bitte-gehts-zum-d​ichtestress/

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    • Juli 19, 2021

      “Ca. 12 Stunden eines Tages verbringen wir zu Hause.”
      Eine Verallgemeinerung, wenn das zutreffen würde, hätte die ganze Unterhaltungslobby keine Kundschaft. Vor 50 Jahren hatten wir noch keine Discos, Sportzentren usw. und kein Geld um jeden Abend raus zu gehen (Aussage kann also nur falsch sein)

      “Eine vierköpfige Familie wohnte damals in einer kleinen 3-Zimmer-Wohnung, heute in einer geräumigen 4 1/2-Zimmerwohnung. «Dichtestress» halbiert.”
      4 Personen in 3 ZW, dann 4 1/2 – und halbierter Dichtestress? Früher waren Bauernhöfe mit mehr Zimmer ausgestattet als die nachträglich gebauten Hasenställe (70/80ziger Jahre) die man Wohnungen genannt hat (zur Gewinnoptimierung). Heute hat jeder Hausbewohner max die Hälfte der Fläche die er damals gehabt hat im Bauernhaus, welches damals die Grosszahl der Häuser ausgemacht hat (wenn Sie schon 50 Jahre ansehen wollen).

      “Ca. 8 Stunden Zeit verbringen wir am Arbeitsplatz”
      Ist bei Ihnen die durchschnittliche Arbeitszeit 40 Std? Super für Sie. nach Arbeitsverträgen wäre diese rund 42 St. plus 10 Std “vorgeschriebener” Arbeitsweg – von wegen 10 Min U-Bahn (weiss zwar nicht wie weit Sie kommen in 10min U-Bahn, aber egal)
      http://www.bfs​.admin.ch/bfs/portal/​de/index/themen/03/02​/blank/data/07.html

      Nur weil Herr Balthasar-Glättli ein Buch geschrieben hat über das was er denkt nicht zu wollen, heisst das nicht, dass das auch korrekt ist und hier als guter Quellnachweis gültig ist.

      “die Arbeitsflächen pro Arbeitsplatz haben massiv zugenommen und der “Dichtestress” abgenommen.”
      Woher kommen denn die Studien, die besagen, dass (zur Zeit Lehrer) trotz weniger Kinder in Klassen als früher, der Stress zugenommen hat? Sagen Sie somit solche Burnouts sind Scheinkranke?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Zum Bild Ihres Links:
      Ein hübsches Bildchen. Wie die Grafiklegende sagt, handelt es sich um die Landsgemeinde Trogen 1814. Diese Grafik zeigt uns wunderbar, wie in der damaligen Zeit mittels Karikatur (übertriebene Darstellung) operiert wurde. Denn das Bild stellt mehr Einwohner dar, als den ganzen Kanton Appenzell damals bewohnten. Heute würde man wohl Fotomontage nennen.

      Zum Text des Leserbriefschreibers P. Marti, Baden-Rütihof:
      „…Und​ die Ecopopper operieren mit unrealistischen Bildern unserer Städte à la Hongkong und Singapur und stellen so die Stadt als Moloch dar. Resultat: an der Ecopop-Initiative ist alles falsch, was nur falsch sein kann.
      P. Marti, Baden-Rütihof“

      Deu​tlicher kann man es nicht sagen. Dieser Text, in Verbindung mit dem Bildchen der Landsgemeinde zeigt uns doch sehr deutlich, mit welchen Mitteln die Gegnerschaft von Ecopop operiert!

      Sie spielen das Problem der Schweizer zum Problemchen herunter. Und die Schweizerchen sind Sensibelchen. Ich selbst greife auch oft zu dieser wirkungsvollen Methode, Herr Pfister. Aber hier greift sie einfach nicht. Ich kann nicht glauben, dass heutzutage die Schweizer täglich 12 Std. zu Hause verbringen. Denn die Schweizer leisten sich während ihrer freien Zeit zuviel Vergnügen. Da sind mal die Ferienaufenthalte im Aus- und im Inland, Bergwanderungen, unzählige Aktiv- und Passivsportarten, Vorträge, Konzerte undundund.

      Gerade die Aktivsportarten belasten die Tierwelt ganz besonders. Pro Natura und der WWF kann da viel besser Auskunft geben als ich…

      Aber auch die riesigen Klamaukkonzerte in der Bergwelt, wie zum Beispiel im Berner Oberland das alljährliche Greenfield mit einem 5,5 Mio. Budget.

      Noch etwas zu meiner Person in Sachen Kultur. Nicht dass der Leser nicht glaubt, ich sei ein kompletter Kulturbanause:

      Ich​ selbst bin Musikliebhaber und spiele Klavier. Ich bevorzuge klassische Musik und Jazz. Aber ich mag auch Rock- und Punkmusik, wie wir sie von Rolling Stones, Deep Purple und Led Zeppelin kennen. Ganz besonders mag ich die Uebergänge von Jazz zu Rock zum Beispiel ein Herbie Hancock.

      Was ich auch noch mag ist Zigeuner-, Klezmer- und Appenzeller Volksmusik.

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    • Juli 19, 2021

      “Ich kann nicht glauben, dass heutzutage die Schweizer täglich 12 Std. zu Hause verbringen.”

      Davon​ sind schon mal acht Stunden Schlaf. Frühstücken und Duschen tun wir in der Regel auch zu Hause, Klavier üben auch. Und mit der Frau oder Freundin intim werden geschieht in der Regel auch in den eigenen vier Wänden. Ich denke, die 12 Stunden sind realistisch.

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    • Juli 19, 2021

      Ich bedaure, dass ich Sie offenbar nicht umstimmen kann, Herr Pfister…

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    • Juli 19, 2021

      Eine eher Populistische Rechnung und beinhaltet einen Wiederspruch in sich selber.

      Da ja die Wirtschaft gemäss Ecopop-Gegnern massiv zuwenig Arbeitstätige hat, wird die durchschnittlich Arbeitszeit vermutlich kaum im Wunschbereich liegen. Wenn sie das täte, brächten wir ja nicht mehr Mitarbeiter, da die Arbeit ja von denen gemacht werden kann die bereits schon arbeiten.

      Wenn jedoch tatsächlich soviele fehlen würden, müssten ja tausende von Überstunden gemacht werden, damit die Wirtschaftsleistung vorhanden wäre.

      Aber ich denke, dass einige die eine solche Rechnung als “korrekt” betrachten, vielleicht erst mal in der Realität arbeiten sollte über längere Zeit (nicht als Stundenjobber).

      Ab​er es überrascht mich eigentlich nicht, dass mittels solcher Pauschalrechnungen wiederum Jene “bestraft” werden, die nicht in der glücklichen Lage sind einer üblichen und regelmässigen Tätigkeit nachzugehen. Aber diese Argumentation scheint heute das Sozialdenken zu sein.

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  • November 17, 2014

    Ich bin ein Überzeugungs-Grüner, nicht ein Urban-Grüner mit theoretischen grünen Regulierungs- und Gesetzesfluten. Was mich wirklich sehr traurig macht ist die charakterlose, widersinnige Haltung des sogenannten “Grünen” Bastian Girod, sehr sich ganz klar – bewusst oder unbewusst – von den Wachstumswahnsinnigen​ ECOPOP-Widersachern instrumentalisieren lässt.

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    • Juli 19, 2021

      Girod dreht sich im argumentativen Kreis und er weiss es, weshalb man von ihm auch nicht viel hört.

      Von den Urban-Grünen, wie sie die bezeichnen, müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die sich vom Thema grün rasch entfernen und in Richtung Extrems-aller-Welts-N​irwana-Sozialismus bewegen, fast esotherisch.

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  • November 20, 2014

    Haben Sie gewusst, dass die ECOPOP-Gegner ein Werbe- und PR-Budget von SFR 10’000’000.00 (zehn Millionen Franken) und die ECOPO-Initianten gerade mal Fr. 300’000.00.

    Offenb​ar haben die ECOPOP-Gegner dieses Geld auch bitter nötig, denn es spricht eben wenig für ein NEIN, aber alles für ein JA.

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    • Juli 19, 2021

      Es spricht alles für ein Nein, nur wenig für ein Ja … jedenfalls so lange man nicht fremdenfeindlich verblendet, sondern pragmatisch denkt.

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  • November 20, 2014

    Was ich mich immer frage: Alle Politiker von LINKS bis RECHTS argumentierten mit 8000 Einwanderern und nun sind es 80’000 geworden. Könnte es nicht sein, dass nicht nur der Strassenverkehr, die ÖV’s oder der Landverbrauch kollaboriert sondern auch die Politiker selber, die mit 80’000 Einwanderern völlig überfordert sind, aber sie wollen es nicht zugeben? Ich glaube das Letztere ist der Fall.

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    • Juli 19, 2021

      Komisch, dieses Argument von wegen alle hätten nur von 8’000 Zuwanderern gesprochen im Vorfeld finde ich nur in der Argumentation der Ecopop-Befürworter, andere Quellen gibt es nicht. Ich kann mich auch nicht erinnern an eine solche Aussage.

      Zudem ist eine Voraussage über Zuwanderungszahlen bei einer vollständigen Liberalisierung der Zuwanderung überhaupt nicht möglich. Wer also sollte so eine Behauptung abgegeben haben?

      Das die Politiker mit den Zuwanderungszahlen überfordert sind aber es nicht zugeben wollen ist eine der abstrusesten Theorien die ich im Zusammenhang mit MEI und ECOPOP je gehört hat.

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    • Juli 19, 2021

      Dann freue ich mich Frank Wagner, konsultieren Sie die tolle Aussage unseres seriösen Wirtschaftsverbandes aus dem Jahre 2012 und bin gespannt auf Ihre Entgegnung. http://www.economiesu​​isse.ch/de/PDF%20Dow​n​load%20Files/Zuwand​er​ung_Infoblatt_2.pd​f

      Mittlerweile sind wieder 160’000 eingewandert und 30’000 ausgewandert und jetzt raten Sie mal, wie viele Rentner von diesen 30’000 ausgewandert sind. Wenn Sie die Zahl wissen, bezahle ich Ihnen eine Kiste Amarone Jahrgang 2012.

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    • Juli 19, 2021

      Habe Ihnen aber noch etwas anderes Frank Wagner und das war die Speerspitze die dazu führte, dass die PFZ überhaupt angenommen wurde.

      https://www.youtu​be.com/watch?v=fy579o​kpzAM

      ich mag mich noch gut an jede einzelne Arena erinnern. Übernehmen die Herren und Damen die Verantwortung für den Schmarren damals?

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    • Juli 19, 2021

      Gabor Balazs:

      Ich finde interessant das Sie in ihrem ursprünglichen Beitrag von Politikern sprechen und mir dann als ersten angeblichen Beleg eine Broschüre von Econosuisse anbieten. Aber ich gebe Ihnen gern Kommentare zu beiden Quellen.

      Die Econosuisse-Broschüre​​ hat völlig recht mit ihrer Kernaussage das keine unkontrollierte Zuwanderung stattgefunden hat. Wenn eine egal wie grosse Zuwanderung nicht zu deutlich erhöhter Arbeitslosigkeit, Einbussen beim Wohlstand der Bevölkerung und Erhöhung der Armutsquote führt scheint diese sich erfolgreich selbst zu regulieren. Wir hatten ja nicht 80’000 Zuwanderer im Jahr, sondern je nach Bedarf mal 120’000, mal 40’000 über die letzten Jahre. So ist die Zuwanderung in einem Rahmen geblieben in der sie keinen Schaden angerichtet hat … ausser man stört sich an Ausländern als Nachbarn oder in Bus und Tram.

      Was den Youtube-Film angeht: ich finde nichts wofür einer der gezeigten Politiker heute die Verantwortung übernehmen müsste. Niemand hat Zuwanderungs-Zusagen gemacht für eine Zeit nach einer weiteren grossen Weltwirtschaftskrise und auf 10 Jahre im voraus. Selbst Frau Widmer-Schlumpf hat – Argumentation siehe oben – völlig recht wenn Sie erklärt das keine unkontrollierte Zuwanderung stattgefunden hat.

      Weil es im Moment keine objektiv wahrnehmbaren entstandenen “Schäden” aus der Personenfreizügigkeit​​ gibt gibt es auch keinen Grund für die Politiker aus dem Youtube-Film für irgendetwas Verantwortung zu übernehmen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner: Kein Lohn- und Sozialdumping. Mit Betonung auf KEIN. Schwarzarbeit? Lohndumping? Heute mehr denn je. Kurz: Unser sozialer Arbeitsfriede ist empfindlich gestört. Ich war letzte Woche im Tessin und was ich dort hörte, war Wahnsinn! Und unsere Politiker? Wissen Sie was es für Schwarzarbeit, Lohndumping für Strafen gibt? Das wischen die Herren und Damen mit einem Strich weg. Und unsere Politik? Überfordert!

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    • Juli 19, 2021

      Wenn ich sehe das Grenzstädte mit hohem Ausländeranteil wie Basel oder Genf schon die Masseinwanderungsinit​iative hoch verworfen haben, während der höchste Ja-Anteil in der Deutschschweiz aus Appenzell-Innerhoden kam, einem Kanton mit gerade mal um die 10% Ausländeranteil, möchte ich schonmal wissen wo Sie einen gestörten sozialen Arbeitsfrieden wahrnehmen möchten. Es hat wohl grösstenteils offensichtlich nichts mit tatsächlicher und objektiver Wahrnehmung zu tun wenn man von Problemen durch die Einwanderung spricht.

      Die Schwierigkeiten im Tessin sind auch mir bekannt, hier hätte man sicher was tun können, aber nur weil Politiker nicht so radikal einschreiten wie Sie sich das vielleicht wünschen sind die noch lange nicht überfordert.

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  • November 20, 2014

    Raphael Racle hat geschrieben:
    “Haben Sie gewusst, dass die ECOPOP-Gegner ein Werbe- und PR-Budget von SFR 10’000’000.- (zehn Millionen Franken) und die ECOPOP-Initianten gerade mal Fr. 300’000.- haben.”

    Als ich gestern wieder mal im Zentrum der Finanzhauptstadt unterwegs war, wurde mir dieses massive Werbebudget der Gegner deutlich vor Augen geführt. An wirklich jedem erdenklichen und unerdenklichen Ecken hängt ein Nein-Plakat. So eine aggressive Nein-Propagandaoffens​​ive habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Richtiggehend penetrant. Den Gegnern ist offenbar KEIN Budget zu gross, um die Abstimmung nach ihrem Gusto hinzubiegen. Ein Grund mehr um JA einzulegen.

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    • Juli 19, 2021

      Trotz auf Kindergartenniveau (“Weil die Gegner viel Geld investieren sage ich ja”) hat in einer politischen Abstimmung nichts zu suchen. Eine wirklich gute Idee findet Anhänger unabhängig vom Budget.

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    • Juli 19, 2021

      Unabhängig vom Budget? Die spinnen wohl.
      Wieso denn dieses enorme Engagement der Gegnerschaft?

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    • Juli 19, 2021

      Ich meinte nur das eine Idee die nur so wenig Unterstützung findet vielleicht nicht mehr Unterstützung verdient? Das ein so breit über das ganze politische Spektrum abgestütztes “Nein” so manchen ECOPOP-Befürworter vielleicht mal zum nachdenken bringen sollte? Die Vergangenheit zeigt das grosse Budgets nicht zwangsläufig zum Abstimmungserfolg führt.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn die ECOPOP-Gegner nicht ernste Angst vor einem Ja hätten, würden sie wohl kaum eine derart aufgeblasene Nein-Propagandalawine​ finanzieren. Die Argumente der ECOPOP-Initianten überzeugen. Das wissen die Gegner, also setzen sie auf eine millionenschwere, aber doch nur plumpe PR- und Diffamierungsoffensiv​e.

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    • Juli 19, 2021

      Natürlich hat man ernste Angst vor einem Ja, denn eine Annahme der ECOPOP-Initiative wäre hochschädlich für die Schweiz. Ich sehe kein einziges überzeugendes Argument der ECOPOP-Initianten, aber hier spielt wohl auch selektive Wahrnehmung eine Rolle.

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    • Juli 19, 2021

      Der Erwachsene StimmbürgerIn lässt sich nicht befehlen was er zu tun hat. Der erwachsene StimmbürgerIn lässt sich nicht mehr kaufen von wem auch immer.

      Gab es das eigentlich schon einmal, dass praktisch alle Parteien gegen das Volksinteresse mit vereinten Kräften kämpften. Die SP / Grünen und anverwandte Parteien sind dagegen, weil sie nie genug Einwanderer zum Verwöhnen sehen und diese auch mit eigenem Personal bei guten Löhnen betzreuen wollen.

      Die SVP und FDP und Anverwandte können nie genug Einheimische entlassen und mit billigerem Personal aus dem Ausland einstellen.

      Darum reicht man sich die Hände bis nach der Abstimmung und dann geht das Gezänke wieder los. Da gibt es nur eine vernünftige Entscheidung. JA zu ECOPOP.

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    • Juli 19, 2021

      Genau das sollten Sie sich überlegen, Herr Rohner: gab es das schon einmal, das praktisch alle Parteien gegen das Volksinteresse kämpften? Wie kommt das das es gerade gegen ECOPOP einen Schulterschluss aller Parteien gibt?

      Kann es nicht einfach sein das Sie sich betreffend des Volksinteresses irren? Ihre an den Haaren herbeigezogenen möglichen Gründe bezüglich Einwanderer zum Verwöhnen und Einheimische entlassen und mit billigerem Personal aus dem Ausland setzen, und zwar parteiübergreifend sind die falschen Denkansätze.

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    • Juli 19, 2021

      Frank Wagner

      Ende November wissen wir mehr. Gibt es ein JA, werden die Verliere sich alle Mühe geben den Volkswillen zu drehen bis es Ihnnen genehm ist. Gibt es ein Nein werde ich weiter meines Weges gehen und den Volkswillen ohne murren akzeptieren.

      Sie nennen es an den Haaren herbeiziehen (sehr respektvoll) ich nenne es meine Meinung, warum fast alle Parteien im gleichen Boot rudern.

      Sie dürfen gerne weiter diskutieren mit mir, ich werde das Rad nicht weiter drehen, wie dies Andere tun. Von mir gibts ein JA, obwohl ich ein SVPler bin und kein Parteisoldat und Verblendeter des Alt Bundesrat Dr. Christoph Blocher.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rohner:

      Wenn ich Ihren Standpunkt lese muss ich an einen Witz denken den Sie sicher auch kennen:

      Jemand fährt auf der Autobahn, als im Radio eine Verkehrswarnung kommt: “Achtung, auf der A1 kommt Ihnen ein Falschfahrer entgegen”. Der Autofahrer mit Blick auf die auf ihn zukommenden Scheinwerfer: “Was heisst hier einer? Hunderte!”

      Es ist immer eine Sache der Perspektive.

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  • November 20, 2014

    Hier die ausgegebenen Wahlparolen für den 30.11.2014:

    SP Schweiz
    Nein zur Ecopop-Initiative

    ​FDP Schweiz
    Nein zur Ecopop-Initiative

    ​CVP Schweiz
    Nein zur Ecopop-Initiative

    ​EVP Schweiz
    Nein zur Ecopop-Initiative

    ​SVP Schweiz
    Nein zur Ecopop-Initiative

    ​BDP Schweiz
    Nein zur Ecopop-Initiative

    ​GLP Schweiz
    Nein zur Ecopop-Initiative

    ​GPS Schweiz
    Nein zur Ecopop-Initiative

    ​Nachdem also geschlossen alle Parteien die Ecopop Initiative ablehnen, ist es nicht verwunderlich, dass überall Plakate Ecopop Nein zu sehen sind die Nein-Kampagne aggressiv wirkt.

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    • Juli 19, 2021

      Das sind nur die offiziellen Befehlsausgaben und ohne besondere Relevanz. Denn die Basis wählt unabhängig und eigenständig denkend. Haben wir in letzter Zeit bei einigen wichtigen Abstimmungen gesehen.

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    • Juli 19, 2021

      Ja sicher. Aber es sind diejenigen, die als “Gegner” das Geld für die Anti-Kampagnen ausgeben.

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  • November 21, 2014

    Wir nehmen zu Kenntnis, dass sich alle Parteien für ein NEIN zu Ecopop stark machen und wir sehen und hören wie sie das tun und wir staunen über die immensen Beträge die für eine Ablehnung der Initiative investiert werden

    Wie wird die gesamte Regierung (dito Parteien) auf ein Abstimmungs-JA reagieren?
    Geschloss​en zurücktreten vielleicht? Nach einem totalen Gesichtsverlust den eine Annahme für die “Volksvertreter” darstellen würde, müsste das eigentlich sein.

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  • November 21, 2014

    Die meisten Kommentare die die hier ECOPOP-Initiative befürworten, „argumentieren“ mangels stichhaltigerer Begründungen inzwischen mit vermuteten Budgets der Parteien.

    Der Stimmentscheid soll davon abhängen, welche Seite mehr Geld in die Abstimmungswerbung investieren kann. Dabei befürworten reflexartig „die Reichen“ eine falsche Parole und diejenigen deren Slogan finanziell weniger spendabel unterstützt wird (vielleicht einfach weil der Slogan ein Seich ist) sollen die Guten sein.

    Absurd ist, dass diese Einstellung noch als „Meinung“ zur Sachfrage gewertet werden soll.

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