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Was der Homo Erectus mit dem Atomausstieg zu tun hat…

Atomstrom ist toll, wenn nur der Atom­müll nicht wä­re. In den tech­no­lo­gie-gläu­b​i­gen Sieb­zi­ger Jah­ren hielt man das Pro­blem der End­la­ge­rung für lös­bar. 45 Jahre später und nach­dem die Nagra 1.7. Mia Fran­ken aus­ge­ben hat, steht die Schweiz immer noch ohne End­la­ger da. Das grosse Pro­blem dabei ist die Physik.

Atommüll braucht ziem­lich lan­ge, bis die Ra­dio­ak­ti­vität auf ein natür­li­ches und un­ge­fähr­li­ches Ni­veau ab­sinkt. Die zu bau­en­den End­la­ger müs­sen den Atom­müll 1’000’000 Jahre si­cher la­gern.

Die Zahl müssen wir uns mal vorstellen. Werfen wir doch mal einen Blick um 1 Mio. Jahre zurück. Damals hatte der Homo Erectus das Sagen und es sollte noch rund 700’000 Jahre dauern, bis sich der heutige Mensch entwickelt hat. Vor 24’000 Jahren herrschte gerade die letzte Eiszeit. Eine rund 300 m dicke Eisschicht bedeckte das Mittelland. Die ältesten Schriftstücke, die wir heute kennen sind knapp 9000 Jahre alt. Die ältesten Bauwerke sind keine 5000 Jahre alt.

Doch zurück zur Nagra. Dass sich diese an der Endlagerung die Zähne ausbeisst, überrascht nicht wirklich. Es stellen sich zuviele ungelöste oder gar unlösbare Fragen:

  • Wie konzipiert man ein Endlager, das 200 mal länger dicht sein soll, als die ältesten Pyramiden alt sind?

  • Ist es wirklich eine gute Idee, dass vom Erfolg dieser ersten Bauwerke die Gesundheit und das Wohlergehen ganzer Regionen abhängen.

  • Was wissen wir denn wie die Welt in 1’000’000 Jahren aussehen wird?

  • Wie können wir ausschliessen, dass unsere Endlager nicht mit zukünftigen Nutzungen des Erdinneren kollidieren.

  • Wie stellen wir deshalb sicher, dass das Wissen um unsere Endlager von den nächsten 40’000 Generationen bewahrt wird?

Fragen über Fragen, für die sich kaum befriedigende Antworten finden lassen. 

Vor diesem Hintergrund gibt es nur einen rationalen Schluss. Man muss dafür sorgen, dass nicht laufend weiterer Abfall entsteht. Mit einem Ja zur Initiative zum geordneten Atomausstieg wird die Energiewende in der Verfassung verankert. Der Zeitplan um die entstehende Stromlücke zu decken ist ambitiös, aber nicht unmöglich. Deshalb auf an die Urne, damit wir Grünliberalen unser Kernthema bald loswerden.

 

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Comments to: Was der Homo Erectus mit dem Atomausstieg zu tun hat…
  • Oktober 21, 2016

    Bereits 87% der weltweit genutzten Energie stammt aus den fossilen Brennstoffen Erdöl, Kohle und Erdgas. Die erneuerbaren Energien und die Kernenergie decken zusammen nur noch 13% des Energiebedarfs. Auch zusammen können die erneuerbaren Energien und die dank neuen Brennstoffen ebenfalls unbeschränkt nutzbare Kernenergie erst sehr langfristig die fossilen Energien ablösen. Doch irgend einmal ist mit den Fossilen Schluss!
    Im Bereich der erneuerbaren Energien sind Forscher und Entwickler erfreulich aktiv. Dies trifft auch bei der Kernfusion zu. Die Schweiz ist in diesem Bereich an der ETH Lausanne stark engagiert und beteiligt sich auch am Projekt Iter in Cadarache. Doch die Entwicklung von Kernreaktoren der 4. Generation läuft leider schlecht. Prof. Prasser muss sich mit seinen Studenten fast ein wenig “verstecken”. An Orientierungsveransta​ltungen am PSI zum Thema “Energieversorgung” erfährt man von seinem Forscherteam nichts.
    “Atommüll” ist bei AKW-Gegnern ein beliebtes Thema. Zum Beispiel Markus Moos hat irgendwo aufgeschnappt, dass “Atommüll” während ca. 1 Mio. Jahre sicher gelagert werden muss. Doch so schlimm wie er meint, sieht’s zum Glück nicht aus. Um dies zu erkennen, müssen wir die fürs Tiefenlager bestimmten radioaktiven Substanzen etwas genauer ansehen. Für gewisse Abfälle aus Medizin, Forschung und AKW-Rückbau ist es ein Endlager. Gebrauchte Brennstäbe aus den Kernkraftwerken sind jedoch erst zu ganz wenigen Prozenten “verbraucht”. 95% ist nicht radioaktives Uran-235, das in wenigen Jahrzehnten in Kernreaktoren der 4. Generation als Brennstoff verwendet werden kann. 1% der heute ausgemusterten Brennstäbe ist radioaktives Plutonium, das bereits in den AKW Gösgen und Leibstadt den neuen Brennstäben beigemischt wird. In Mol (Belgien) entwickelt man zurzeit Methoden, um die 4% verbleibenden Abfall in problemlose Nuklide zu transmutieren. Gebrauchte Brennstäbe werden nach ihrer Akühlungszeit in Würenlingen so eingepackt, dass sie während ca. 2’000 Jahren problemlos sind. Nachher müsste das umliegende Gestein die Verantwortung für den Einschluss übernehmen. Doch ist man zuversichtlich, dass die heute wegen den “AKW-Nein Danke”-Ideologen gebremsten Forscher wie z.B. Prof. Prasser diese im Tiefenlager zwischengelagerten Brennstäbe nutzen können. Die neuen Kernreaktoren müssen gemäss international festgelegten Vorgaben letztendlich “Atommüll” produzieren, der Halbwertszeiten von ca. 100 Jahren hat.
    Menschen wie Markus Moos und all die andern “AKW-Nein Danke-Kämpfer” meinen es zwar mit uns Menschen gut, doch leider sind sie einseitig und tendenziös mit punktiertem Wissen informiert. Sie bremsen eine für die Menschheit äusserst wichtige Weiterentwicklung der Kernenergie-Nutzung. Dass z.B. ein Kernfusionsreaktor aus einem Glas gewöhnlichem Brunnenwasser und einem gewöhnlichen Kieselstein aus einem unserer Flüsse ein Jahr lang einen Mensch mit genügend Strom versorgen kann und als “Atommüll” kostbares nicht radioaktives Helium entsteht, wissen sie nicht. Die vielen Forscher und Entwickler beim Entwicklungsreaktor Iter in Cadarache wissen es sehr gut. Sie hoffen, in wenigen Jahrzehnten einen ersten Prototyp für die Stromproduktion in Betrieb nehmen zu können.
    Offenheit für kommende Entwicklungen sowohl bei den erneuerbaren Energien wie bei der Kernenergie wäre die richtige Energiestrategie.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Jorns, Sie sind doch ein intelligenter Mensch und haben Physik studiert. Warum stellen Sie sich nicht einmal ein paar einfache Fragen?
      Warum warten wir seit 50 Jahren auf die Kernfusion?
      Warum gibt es den Thoriumwunderreaktor noch nicht?
      Warum ist Finnland nicht in der Lage ein AKW im geplanten Zeitraum und zu geplanten Kosten realisieren?
      Warum fallen die Preise für Alternativenergien exponentiell und steigt die installierte Leistung exponentiell an, wie es vorausgesagt wurde?
      Allgemein: Warum bewahrheiten sich die Voraussagen der Atomkraftwerkgegener seit Jahrzehnten und warum erweisen sich die Voraussagen der Atomkraftwerkbefürwor​​ter (sichere Entsorgung) als falsch, und das schon seit 50 Jahren.

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    • Juli 19, 2021

      Die Entwicklung von Kernfusionsreaktoren ist ein Langzeitprojekt. Fachleute sind heute davon überzeugt, dass es möglich sein wird, einen Kernfusionsreaktor zu bauen. Computersimulationen zeigen, dass der Dauerbetrieb von Kernfusionsrektoren möglich ist. Doch bis zur ökonomisch vertretbaren Stromproduktion kann es noch sehr lange dauern. Wir wissen es heute noch nicht.
      Die Entwicklung von Thoriumreaktoren wurde durch die AKW-Gegner politisch abgebrochen. Heute sind China und Indien in diesem Bereich führend. Leider ist die Entwicklung für uns nicht sehr transparent.
      Im Sommerhalbjahr haben wir wegen unseren viel Wasser führenden Flüssen Stromüberfluss. Die Strompreise sind manchmal sogar negativ. Doch Photovoltaikstrom wird völlig unrealistisch übers ganze Jahr gut bezahlt. Trotzdem bringt Photovoltaik in der Schweiz noch immer fast nichts. 1,8% übers Jahr, nur 0,9% im Winterhalbjahr.
      Dopp​elte Windstärke bringt 8-fache Stromproduktion. In Küstengebieten ist Windkraft für die Stromproduktion sehr nützlich. Bei uns bringt sie fast gar nichts. Nämlich bisher nur 0,17%.

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin vollkommen Ihrer Meinung, Herr Jorns.
      Die Ansichten der Grünen machen mir Sorge.
      Sie treiben die Schweiz noch mehr in die Abängigkeit.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Jorns, ich habe Ende der 70er Jahre, das war vor 40 Jahren, erstmals von der Kernfusion gehört. Damals waren die Experten der festen Überzeugen innert 20 Jahren die Kernfusion produktiv nutzen zu können. Anfang der 80er Jahre hörte ich erstmals von Alternativenergien. Diese wurden damals genau so kleingeredet, wie sie das jetzt tun. Gemäss Aufstellung von BP überstieg ab 2005 der konsumierte Strom aus Wasserkraft erstmals den aus Atomkraft und übersteigt diesen heute um mehr als 50%. Die Produktion steigt stark linear. Die Produktion aus anderen erneuerbaren Energien machte 2005 etwa einen Achtel derjenigen aus Atomstrom aus, 2005 lag sie bei zwei Dritteln und wird dieses oder nächstes Jahr die Produktion aus Atomstrom übersteigen und in spätestens vier Jahren alle anderen Produktionsarten übertreffen.
      Kohle wird vor allem in Asien noch als Energieliferant genutzt, der europäische Anteil ist vernachlässigbar. In weiten Teilen Asiens ist Solarenergie das ganze Jahr problemlos nutzbar. Meine Prognose: schon bald wird im Industrie- und Bevölkerungsreichen Süden Asiens Solarenergie die Energie aus Kohle ablösen. Energieintensive Industrien können in Mittel- und Nordeuropa deshalb gar nicht mehr konkurrenzfähig produzieren, weil sie nicht das ganze Jahr billigen Solarstrom zur Verfügung haben.

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    • Juli 19, 2021

      Beim Abschreiben von Zahlen gibt’s sehr schnell Fehler. Vielleicht werden auch Angaben falsch verstanden. Ihre Zahlen sind derart weit von der Realität entfernt, dass ich motiviert bin, eine Sammlung von Grafiken zu den letzten Entwicklungen zusammenzustellen. Allerdings muss man sich hüten vor grafisch dargestellten Voraussagen. Sie zeigen oft das unrealistische Wunschdenken von ideologisch ausgerichteten Menschen.
      Geben Sie mir etwas Zeit dazu, vielleicht morgen Sonntag werde ich die Grafiken erstmals im Internet zusammenstellen und sie später sukzessive ergänzen.

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    • Juli 19, 2021

      Da bin ich gespannt: Herr Jorns erklärt uns am Sonntag, welche Zahlen die Leute bei PB falsch abgeschrieben haben: https://www.bp.com/co​ntent/dam/bp/pdf/ener​gy-economics/statisti​cal-review-2016/bp-st​atistical-review-of-w​orld-energy-2016-full​-report.pdf (S. 36–38).

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    • Juli 19, 2021

      Gut beobachtet Herr Selk, die Firma BP arbeitet mit dem MI6 zusammen und veröffentlicht falsche Zahlen zum Energieverbrauch. Endlich hat das einer gemerkt. Ausserdem gab es weder in Tschernobyl noch Fukuschima je einen Atomunfall. Das sind alles Erfindungen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hanspeter Heeb,
      Vor 40 Jahren hörte man noch ganz andere Zahlen und verwies auf mögliche Szenarien, die so bis heute nicht eingetreten sind. „Zum Glück“?
      Wir heute nutzen Techniken, die vor 250 / 200 Jahren noch als undenkbar, nie Realisierbar, Fantastereien, bis hin zu, „wer an solchen Projekten arbeitet muss verrückt sein, gehört ins Irrenhaus“ denken.
      Es ist schon so, schade haben wir Menschen uns diesbezüglich nicht geändert, aber einer geht einer Idee nach, hunderte verspotten diesen Menschen. Heute schalten wir mit einer Selbstverständlichkei​t das Licht ein, hören Radio, Fernsehen, haben Computer, und und, alles ist „Wissen erschaffen“, nein nicht von der grossen Menge an sog Wissenschaftlern, sondern von „Fantasten“ die eine Vision hatten. Es hat funktioniert.
      Als Nicht Wissenschaftler, sie Herr Hanspeter Heeb sind meines Wissens auch keiner, sondern nur ein Richter, halte ich mich mit spitzer Zunge zurück, weil, solche Themen oftmals den Sachverstand sprengen.
      Was man aber sicher nicht tun sollte, aus Ängsten heraus Entwicklungen stoppen, die auch dazu notwendig sind, mit dem bereits „angerichteten Schaden“ richtig umzugehen. Lassen wir doch diese Wissenschaftler arbeiten, und Lösungen erarbeiten, die Probleme lösen können? Ich meine, das wäre eine Kluge Entscheidung.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nebulon, ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Nicht nur (ehemalige) Richter, auch Wissenschafter verschätzen sich. Grundsätzlich habe ich nichts dagegen wenn an einem Thorium- oder Fusionsreaktor geforscht wird. Nach meiner Einschätzung besteht hier aber ein zu grosser Graben zwischen bisher investiertem Geld und wissenschaftlichem Fortschritt und zwischen geweckten Erwartungen und eingetretenem Erfolg. Jemand hat kürlich treffend gesagt: Der einzige Fortschritt auf dem Gebiet des Thorium-Reaktors besteht im verbesserten Marketing.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hanspeter Heeb,
      Forschung kann nun mal dauern. Wenn man verschiedene Krankheiten anschaut, da wird ebenso geforscht und geforscht ohne wirkliche Durchbrüche.
      Wo ich Probleme damit habe, gehe mal davon aus dass die Ideen stimmen, wenn man von Vornherein sagt, NEIN.
      Wo ich ebenso Probleme mit habe, wenn die Geld und Machtgeilheit dazu führt, Sicherheiten wegzulassen. Und da meine ich liegt überall das grösste Problem, jeder will einfach nur auf seine Art und Weise die Macht, und ist geldgeil…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk, Sie wissen nicht was Sache ist: die Initiative verbietet nicht Forschung in irgend einer Art und sie verbietet auch keine hypothetischen Thorium-Reaktoren zur Entsorgung von Atommüll, falls es je welche geben sollte.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nebulon, wenn es bereits ein wirksames Medikament ohne Nebenwirkung gibt, warum soll da noch an neuen teuren Medikamenten für die gleiche Krankheit geforscht werden?

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    • Juli 19, 2021

      Auch ohne Subventionen verdrängt in wenigen Jahren mein Medikament mit seinen jährlichem Wachstumsraten von 16% alle andern vom Markt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hanspeter Heeb,
      Thema ist Atom Kraft, Forschung, Nutzen, nicht Medizin.

      Aber, “ein wirksames Medikament ohne Nebenwirkung” ist Fantasie, gibt es nicht, …Forschung darf nicht stillstehen. Wir “Menschenheit” meinten schon so Oft, die letze Weisheit gefressen zu haben, dann stellte sich heraus, weil man eben Weiter Geforscht hat, wir haben nur die Büchse der Pandora geöffnet.

      Dank Religionen neigen wir dazu “wir Glauben”, schwören darauf dass es stimmt, dabei ist nicht einmal erwiesen dass an das was so viele “Glauben und darauf Schwören” es überhaupt gibt.
      Wir haben dann aber die Arroganz, solche die an einen “Götzen glauben” als Heiden hinzustellen,….
      Fo​rschung egal auf welchem Gebiet darf nicht Stillstehen. Nein, das Rad müssen wir nicht neu erfinden, aber möglicherweise bringen und lineare Hyperantriebe ein Stück weiter, oder wir werden im Thema Freie Energie fündig.

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    • Juli 19, 2021

      Es kann nicht der Sinn eines Gesetzes sein, technologischen Fortschritt aufzuhalten oder gar zu verhindern, wenn dieser Fortschritt den Zielen “erheblich weniger schädliche Abfallprodukte, effizientere Nutzung der in Frage kommenden Rohstoffe und höhere Sicherheit” entgegenkommt. Herr Benedikt Jorns hat ganz richtig auf die Perspektiven von IV-Generation-Reaktor​en hingewiesen. Diesbezügliche Informationen findet man auf folgenden Web-Links :
      http://www.arte.tv/​guide/de/050775-000-A​/thorium-atomkraft-oh​ne-risiko?country=CH

      http://video.nationa​lgeographic.com/video​/ng-live/150713-dewan​-nuclear-lecture-ngli​ve

      Ich glaube, niemand wird arte-TV und National Geographics ernsthaft unterstellen, als unkritische Fürsprecher der Atom-Lobby aufzutreten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Klee, der erste Link funktioniert bei mir nicht. Im zweiten Link spricht die Sprecherin, dass es keinerlei konkrete Pläne gibt für diesen Reaktortyp: keine Aufwandschätzung, keine Umsetzungsplanung, nur theoretische Überlegungen. In China werde angeblich an Prototypen gearbeitet. Die Ausstiegsinitiative verbietet diese Forschung nicht. Sollte es diese Anlagen jemals geben und sicher sein (was bestritten wird) kann per Verfassungsänderung diese Technologie jederzeit zugelassen werden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Heeb, besten Dank für Ihr Interesse. Bei mir funktioniert der Link zu arte-tv.
      Gerne stelle ich Ihnen diesen Link direkt an ihre Mail-Adresse zu, wenn Sie mir diese an meine Adresse w.klee@2wire.ch zustellen.
      Falsch ist hingegen ihre Aussage, dass die Ausstiegs-Initiative die weitere Erforschung von IV-Generation Reaktoren nicht verbietet, denn zu dieser Erforschung müssen selbstverständlich Prototypen zur praktischen Erprobung gebaut werden, was, wie Sie selber schreiben, nach Annahme der Ausstiegsinitiative eine weitere Verfassungsänderung voraussetzt.

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    • Juli 19, 2021

      Ich denk mir, das wird unter dem Oberbegriff Atom laufen und verboten bleiben. Also ist diese Initiative klar abzulehnen.

      Wer nein meint?
      Alpenschutz = für mich ist eine Alp ein sehr klar definierter Ort, Bereich. Hoch oben in den Bergen, ebenso der Verkehr der begrenzt sein soll, der diese Alpen quert.
      Wenn wir Löcher durch die Berge Treiben, ist das ein ganz anderes Thema, hat nichts mit Alpen zu tun.

      Ich persönlich werde käumlich mehr einer Initiative zustimmen, die so Grundlegende Verbote erlassen wollen, vor allem nicht wenn diese aus dem Bereich Umweltschutz kommen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon, ich stimme Ihnen grundsätzlich zu: simple Pauschal-Verbote bergen in sich die Gefahr, zu “überdimensionierten Lebensqualität-Killer​n” (durch unnötige Einschränkung vieler Freiheiten) zu werden. Dabei halte ich es für durchaus legitim, im Sinne unserer Lebensqualität auch Umwelt-Ziele zu definieren. Im Fall der Erzeugung elektrischer Energie durch Nuklearprozesse ist es sinnvoll, Ziele bezüglich schädlicher Abfall-Produkte, Ressourcen-Verfügbark​eit und selbstverständlich auch Sicherheit zu setzen. Die Entwicklung von IV-Generation Reaktoren kommt diesen Zielen entgegen, daher ist eine Verfassungbestimmung “Der Betrieb von Kernkraftwerken zur Erzeugung von Strom oder Wärme ist verboten” bezüglich dieser Ziele kontraproduktiv.

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    • Juli 19, 2021

      Sicher sollen wir im Sinne unserer Lebensqualität Umweltziele definieren. Ich meine, das tun wir schon lange, Recyling / Wiederverwerten, Reparaturfähigkeit als Thema, begleitet mich schon seit der Kindheit, spätestens seit den Anfängen der Lehre 1971.
      ABER, wenn wir wo was hinstellen wollten, haben wir uns nicht durch 300M2 Sumpf davon abhalten lassen, siehe Aatal den Sumpf Trockengelegt und etwas Sinnvolles für die Allgemeinheit getan.
      Umweltziele richten sich heute sehr oft gegen mehr Lebensqualität, und da hab ich etwas dagegen, da nicht verantwortbar.

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    • Juli 19, 2021

      Vergessen Sie bitte nicht die nagra! Wie viele Milliarden wurden da bisher verlocht? Na je, die Herren Dipl. Ing. und so verdienen ja gut. Und fände man was, wäre es aus mit dem schönen Gehalt!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Klee, das Schweizer Recht hört an unserer Grenze auf. Die Deutschen haben nach Jahrzehnten des Misserfolge die Forschung am Thorium-Reaktor eingestellt. Angeblich soll in Japan und China etwas gehen. Wenn die Sache so sicher ist, wie es beworben wird, habe ich gegen diese Forschung mit dem Geld der Chinesen nichts einzuwenden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk, Herr Barner hat seine Meinung zu diesem Thema gesagt, und das ist sein gutes Recht – auch wenn ich das Argument der Saläre von Ingenieuren für unsachlich und wenig zweckdienlich halte. Dass bei der Nagra Aufwand von Steuergeldern und Nutzen für den Steuerzahler in krassem Missverhältnis stehen, sehe ich allerdings auch so.
      Herr Nabulon, Umweltziele (die immer in irgend einer Form die Umwelt bzw die natürlichen Ressourcen den Menschen der nächsten Generationen erhalten wollen) richten sich nicht gegen die Lebensqualität der Mensch – allenfalls bewahren sie uns davor, mit umweltfeindlichem Verhalten uns selbst und unseren Nachfolgern die Lebensqualität zu beeinträchtigen. Nachhaltigkeit ist auch für die Lebensqualität ein wichtiges Kriterium.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk, die Forschung am Thorium-Reaktor THTR300 in Hamm-Uentrop wurde eingestellt im Gefolge der Tschernobyl-Katastrop​he aufgrund des Misstrauens gegenüber allem, was irgendwie mit Kernenegie zu tun hatte.
      Detailliertere Angaben finden Sie in der FAZ bzw im Internet unter
      http://www.faz.net/ak​tuell/politik/energie​politik/thorium-versu​chsreaktor-die-schoen​ste-der-maschinen-160​9488.html?printPagedA​rticle=true#pageIndex​_2
      (ich hoffe, der Link funktioniert diesmal auch bei Ihnen)
      Zwei Zitate aus besagtem Artikel :
      “Vielleicht wurde damals der Moment verpasst, in dem man auf eine sicherere Kernenergie hätte umsteigen können.”
      “Laut dem Physiknobelpreisträge​r Carlo Rubbia könnte eine Tonne Thorium so viel Energie produzieren wie 200 Tonnen Uran. Man könnte die Welt damit theoretisch für Tausende von Jahren mit Energie versorgen. Thorium strahlt, aber es muss nicht angereichert werden, und es ist nicht waffenfähig. Es entsteht deutlich weniger radioaktiver Müll als in Urankraftwerken, und wenn man Thorium klug verfeuert, strahlt der Abfall für 500 Jahre – das ist lang, aber doch beileibe nicht so lang wie 20.000. Einige Wissenschaftler halten sogar Thorium-Reaktoren für denkbar, in denen man die Abfälle aus alten Kernkraftwerken verfeuern kann, und sogar das Plutonium aus Atomwaffen. Schönere Maschinen noch als den THTR 300.”

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hanspeter Heeb,
      Etwas in den Geschichtsbüchern blättern, wer was Erfunden hat, es müssen nicht die Deutschen sein. Gibt auch in anderen Ländern, sogar China xD intelligente Menschen, oder sonst wo auf der Welt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Helmut Barner,
      Wer fordert denn immer, dass alles Vergraben wird? Sicher gelagert wird für MIO von Jahren?
      Im Kanton Aargau wurde ja diese Mülldeponie wieder ausgegraben und den “Fehler” (war der Stand der Technick damals) wieder korrigiert.
      Ich persönlich bin mir nicht so sicher, was besser ist. Etwas so zu lagern, dass man es jederzeit Problemlos kontrollieren kann (Zwischenlager) find ich sehr viel besser. In Deutschland haben sie ja in einem Lager Probleme, weil die Behälter zerfressen werden.
      Wir sollten daraus lernen.

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    • Juli 19, 2021

      Und den Müll haben wir, ob wir abstellen oder etwas weitermachen.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn ich solch einen Chabis leisten würde, wie das diese “Experten” taten, wohl nichts.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon, wie kommen Sie darauf, dass Kölliken je dem Stand der damaligen Technik entsprach? Man hatte z.B. genaue Vorschriften, was gelagert werden durfte und was nicht. Aber dann kam Faktor Mensch: Niemand kümmerte das! Niemand kontrollierte das. Fachleute diagnostizierten sogar Psycho-Probleme bei über Auswirkungen klagende Bürger.
      https://de.wikipedi​a.org/wiki/Schachtanl​age_Asse
      Und richtig, da gibt es auch eine Anlage in Deutschland, wo man nachschauen kann, wie das alles so lief. Und so weit ich weiss, liegen da auch noch Abfälle aus der Schweiz drinnen. Die nagra lässt grüssen!

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    • Juli 19, 2021

      So fundiert dies alles daherzukommen scheint und mir als nicht-Physiker auch einleuchtet – oder teilweise auch nicht – es geht auch um Sicherheit.
      Leider hat es sich nicht bewahrheitet, dass es im Durchschnitt nur alle 10’000 Jahre zu einem kritischen Unfall kommt…wie zur Zeit des Baus der AKW’s noch der aktuelle Stand der “Wissenschaft” war. Chance verspielt – zumindest bei mir.

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    • Juli 19, 2021

      Ablenken, Herr Selk! Mehr nicht! Informieren Sie sich über die Sünden von Kölliken, die absolut sichere Anlage, dank derer die Menschheit sich nie mehr Gedanken über diese abgelagerten Umweltgifte machen müsse. Nie mehr!

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    • Juli 19, 2021

      Dass Sie noch die Verdingkinder herbeiziehen, um über links herzuziehen, ist typisch. Ihnen war wohl die rechte Reaktion des alten ehemaligen Blochers lieber. Auf Ihre Wette verzichte ich und wohl auch die kommenden Generationen, die das alles noch zu berappen haben werden, während jetzt die nagra-Experten sich dämlich verdienen können, ohne wirklich Lösungen zu finden.

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    • Juli 19, 2021

      Pardon, wo schrieb ich, Sie seien über Verdingkinder hergezogen? Lesen, Herr Selk. Genau lesen! Wer verdreht da also was?

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    • Juli 19, 2021

      Die AKW-Probleme Müll, Sicherheit, Energieverfügbarkeit,​ Rohstoff-Verfügbarkei​t und Kostenentwicklung lassen sich mit gegenseitigen rechts/links-Beschuld​igungen sicher nicht lösen. Technik und Wissenschaften stehen genauso in der Pflicht wie Politiker. Nur politische (ökologische und ökonomische) Konsensfähigkeit, vernünftige Zielsetzungen sowie Zielorentierung werden die Probleme einer Lösung näherbringen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Helmit Barner,
      Kanton Aargau mit Kölliken, dazu Zürich, plus Chemiefirmen haben in einer alten Ton Grube diese Sondermülldeponie eingerichtet, ab 1978, / bis 1985.
      Auf Deutsch heisst das Herr Barner, „Fachleute“ waren sich einem Teil der Problematik bewusst, es wurde nicht illegal gelagert.
      Diese „Fachleute“ haben aber gewisse Stoffe und Reaktionen unterschätzt, „überall wo Menschen arbeiten werden Fehler gemacht“.

      Und dann geschieht das, was immer wieder zu beobachten ist. Von Anfang an gab es „Nörgeler“ anders gesagt Menschen die Bedenken hatten, denen man, weil sie zu unsachlich von Anfang an protestiert haben, nicht mehr geglaubt, und Indizien dass in der Anlage was nicht stimmen kann, ignoriert.

      Schlussendlich wurde die Anlage von der Gemeinde geschlossen. Zwischenzeitlich saniert, und erst da erkannt, was für Fehler gemacht wurden. Plus Erkenntnisse gewonnen, was sich da für eine Eigendynamik entwickelt hatte, die eben diese „Fachleute“ so nicht gesehen haben.

      Sie können nun Korruption, Bestechung, was auch immer da hineindichten, was dann aber bewiesen werden muss. Oder schlicht und einfach zur Kenntnis nehmen, dass diese „Fachleute“ Studierte, wieder besseren Wissens Fehler gemacht haben, nach meiner Sicht nicht aus Boshaftigkeit oder Gewinnsucht.

      Heute hat man die Technik, die neuere Kenntnisse, wie man mit solchen Stoffen umgeht, kann Sachen in Ordnung bringen, was in der Betreiber zeit noch gar nicht möglich war. Das nennt man Entwicklung, „“Wer Arbeitet macht Fehler, wer keine Fehler macht ist ein fauler Mensch.““

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nebulon, “wer arbeitet, macht Fehler” ? Richtig !
      Fehler aber können durchaus kategorisiert werden:
      – das Recht unterscheidet nach fahrlässigen, eventualvorsätzlichen​ und vorsätzlichen Fehlern. Im Zusammenhang mit AKWs will ich niemandem Vorsatz unterstellen, aber
      Eventualvorsatz liegt schon vor: man (nicht nur die Betreiber, sondern auch die Atomstrom-Konsumenten​ !) nimmt Schädigung durch Umwelt und Folgeschäden sowie im Fall eines Unfalls Katastrophen billigend in Kauf.
      – vermeidbare und unvermeidbare Fehler: negative Konsequenzen durch “Atomstrom” sind vermeidbar, indem man auf Stromproduktion mithilfe nuklearer Prozesse ganz verzichtet (gemäss Ausstiegsinitiative),​ aber auch, indem man die diesen Prozessen innewohnenden Fehler auf ein verträgliches Mass reduziert bzw im Idealfall ganz ausmerzt.
      – Nutzen und Schaden von Fehlern: Wenn Atomstromerzeugung ein Fehler ist, ist dieser Fehler innert nunmehr einem halben Jahrhundert nicht korrigiert worden, weil ALLE auch einen Nutzen davon hatten und auf diesen Nutzen nicht verzichten wollten, da dieser Nutzen höher gewichtet wurde als der Schaden. Die Initiative will nun den Schaden vermeiden und auf den Nutzen verzichten. Forschung, welche nur Sinn macht, wenn die Forschungsresultate auch in der Praxis umgesetzt werden können, wird demgegenüber den Schaden (Müll und Gefahr) massiv reduzieren können, ohne dass auf den Nutzen verzichtet werden muss. Umgekehrt muss für die künftige praktische Anwendung diese Schadensverminderung zur gesetzlichen Auflage gemacht werden.

      Herr Selk, diesmal hat ihr Link bei mir nicht funktioniert – via google kam ich dann trotzdem auf die Internetseite. Hier die URL :
      http://www.blick.ch​/news/schweiz/ein-vul​kanausbruch-stuerzte-​die-schweiz-vor-200-j​ahren-ins-elend-schwe​izer-mussten-gras-ess​en-um-zu-ueberleben-i​d3640972.html
      Falls sie damit ein Bild eines Katastrophen-Szenario​s zum Ausdruck bringen wollten, muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass die tatsächliche Katastrophe durch Vulkanausbruch Natur-gemacht ist, während ein hypothetischer AKW-Unfall eine Menschen-gemachte Katastrophe wäre.

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    • Juli 19, 2021

      Meine Kontaktperson beim CIA hat mir erzählt, dass Fukushima vom gleichen Greenpeace-Aktivisten​ ausgelöst wurde, der Lucens lahmlegte, Three-Mile-Island sabotierte und in Tschernobyl des Graphit anzündete.

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin kein Freund von nicht-beweisbaren Verschwörungstheorien​.
      Irgendwann kommt womöglich noch jemand auf die Idee, dem unbekannten Greenpeace-Aktivisten​ das Kennedy-Attentat anzuhängen …

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, Herr Klee, nicht zu vergessen der Mord an Gaitan in Bogota, der nach dem gleichen Muster ablief. Gaiten und Kennedy wollten wohl beide die Entwicklung des Thorium-Reaktors, der uns von allen Energiesorgen erlöst hätte. Greenpeace im Dienst von Putin und den arabischen Ölscheichs haben das verhindert 😉

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    • Juli 19, 2021

      Offenbar gibt das ursprüngliche Thema Atomausstieg nichts mehr her ?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk, wo denken Sie hin! Als kreativer Mensch erfinde ich Verschwörungstheorien​ natürlich gleich selbst.
      Herr Klee, so ist es, die Meinungen sind längst gemacht. Das zeigen ja die Umfragen.

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    • Juli 19, 2021

      http://www.textatelie​r.com/index.php?id=3&​link=349
      Herr Krähenbühl, man wusste also nicht, was man einlagerte? Und wenn sie nicht gestorben sind….

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    • Juli 19, 2021

      Eine Lanze für direkt-demokratische Entscheidungen :
      “Viele Einwohner kämpften von Anfang an fair, kompetent und mit Engagement, ohne sich beirren und verschaukeln zu lassen, trotz mangelhafter Informationslage demokratischen Stil und Reife beweisend. Hier, wie schon oft, scheint es mir, dass im „gewöhnlichen Volk“ die besten kritischen Kräfte zu finden sind, dass der gesunde Menschenverstand genau dort anzutreffen ist, dem Desinformations-Bomba​rdement zum Trotze.”
      (Zitat aus Sondermülldeponie Kölliken: Das inszenierte Riesendebakel von Walter Hess)
      Hoffen wir, dass die Weisheit des Volkes auch am 27.11.zum Tragen kommt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Werner Klee,
      Ich kann Ihnen soweit zustimmen.
      Falls man von Schaden sprechen kann, was diese KKW anrichten, dieser wurde angerichtet. Wir leben mit diesem Schaden. Haben wir, (ich durfte damals noch nicht abstimmen, als die ersten KKW beschlossen wurden) von den Vorfahren geerbt.

      Während der Lehre besuchten wir dann mehrere KKW, ich hatte damals nie das Gefühl, Menschen gegenüber zustehen, die ihren Job als Betreiber nicht ernst nehmen.

      Gut, ich muss auch eingestehen, zur damaligen Zeit ist mir auch nie ein Richter begegnet, oder ex Richter, der so der Art komische Sätze geschrieben, herausgelassen hat.
      Mag eine Zeiterscheinung sein, dass wir bis auf “höchste” Ebene herauf ganz genau hinsehen müssen, egal studiert oder nicht, wem man überhaupt noch ernstnehmen darf, wem man noch trauen darf, bei wem bereits der Wahnsinn ausgebrochen ist.

      Und solche denen man bereits nicht mehr Trauen darf und kann, soll man die Aufgabe geben, einen geordneten Ausstieg durchzuführen?
      Ein Sauberer Abbau und Rückbau ist die grössere Herausforderung wie der Bau von Neuen, die noch NICHT kontaminiert sind.
      Blickt auf die Worte von Herr Handpeter Heeb und wundert sich.

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    • Juli 19, 2021

      Ja, Herr Selk, ich erlebte die pompöse Eröffnung von Kölliken mit all den verlogen hochgestochenen “Experten”-Beruhigung​ssprüchen, erlebte die Not der Menschen, die in der Nähe der Deponie leben mussten, oft verspottet von weiteren “Experten” und werde wohl auch das Ende der Sanierung mitbekommen. Es wäre ein Lerneffekt, wenn man sähe, dass man “Experten”, die in Diensten von Unternehmen oder sogar auch des Staates stehen, nicht alles glauben darf. Zumal es ja keine Konsequenzen gibt bei falschen “Expertisen”. Aber noch finden es viele Bürger einfacher, alles zu glauben, was ihnen vorgekaut wird.
      Was wäre für uns schlimmer, ein Vulkanausbruch oder ein auf ein AKW hier abgestürztes Flugzeug, ob zufällig oder bewusst gesteuert ist ja egal?

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    • Juli 19, 2021

      Ich warte absolut nicht auf so eine Katastrophe. Nur ist seltsam, dass ausgerechnet Sie mir Verbreitung von Angst vorwerfen. Wissen Sie noch, was Sie vor kurzem hier geschrieben haben? “Wir haben aber die Folgen von Vulkanausbrüchen vor ca. 200 Jahren in der Südsee ertragen, Erdbeben ertragen etc. Na klar, würden die Folgen eines AKW Gaus fürchterlich sein.

      Ein Vulkanausbruch stürzte die Schweiz vor 200 Jahren ins Elend …
      http://www.blick.ch/…​​/ein-vulkanausbruch-​s​tuerzte-die-schweiz​-v​or-200-jahren-ins-​ele​nd-s...
      10.04.20​15 – Heute vor 200 Jahren brach in Indonesien der Vulkan Tambora aus. Die grösste Eruption der Neuzeit hatte katastrophale Folgen – ganz …

      Ebenso fürchterlich werden jene sein, wenn die stabile Bandenergie durch AKW Abstellungen, ohne verlässlichen Ersatz, willentlich unterbrochen wird.

      Es ist bekannt, dass der ‘Flatterstrom’ der ‘Erneuerbaren’ in Hauptproduktionszeite​​n die Netze völlig überlastet und nicht ‚gespeichert‘ werden kann, die Strompreise in der Börse Leipzig bis fast auf Null drückt und damit die heimische Produktion aus Wasserkraft kaputt macht oder nicht? Das ist nämlich zur Zeit die zweite verlässliche Quelle von Bandenergie. ”
      Das ist Angstmache, Panikmache! Nichts anderes. Wie auch in Ihrem letzten Geschreibsel. Warten Sie auf den Stromausfall? Warten Sie auf eine Katastrophe?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk
      Seltsame Logik, aber ich kann ja da weiter fahren:
      Drittens ist der SuperGau bereits in der Vergangenheit mehrfach passiert und kann daher nicht mehr Angst machend sein. ??????

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    • Juli 19, 2021

      Herr Helmut Barner,
      Doch der “Super Gau” ist mehrmals geschehen.
      Ach abwinkt.

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  • Oktober 21, 2016

    Heute hat der Homo sapiens das Sagen, Herr Moos, und er steht vor schier unlösbaren Entsorgungsproblemen.​​ Denn leider werden auch nach dem Abbruch der Kernkraftwerke noch atomare Abfälle entstehen, vor allem im medizinischen Bereich. Sollte er also die bisherigen Abfälle einmal “sicher” vergraben haben, wir harren und hoffen, muss er immer weitere Entsorgungsorte finden.

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  • Oktober 21, 2016

    Herr Markus Moos
    Offensichtlich richtet sich die GLP leider nach den Grünen Schreihälsen wie Girod und Rytz.
    Sie sagen, das Problem sei die Physik.
    Da stimme ich Ihnen zu.
    Und weil die Physik das Problem ist, bitte ich die Physiker um Rat.
    Und ich glaube den Physikern, dass der Strom im Winter nicht ausreicht, und dass die Schweizer dann Atomstrom in Frankreich und – oder Kohlenstrom in Deutschland posten müssen. Und wenn die Deutschen zuwenig haben, Putin liefert schon irgendetwas, wovon man Strom produzieren kann.

    Ich glaube den Physikern zudem, dass in Nordkorea Trotzallem an der Bombe gebastelt und Yellow Cake gebacken wird. Auch in Pakistan, wo die Taliban relativ nahe an den Laboratorien vorbei gehen…

    Lesen Sie bitte den interessanten Beitrag des Benedikt Jorns sorgfältig durch. Dieser Beitrag eröffnet Ihnen eine objektivere Sichtweise!

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  • Oktober 21, 2016

    Früher waren die Linken mal proaktiv und wollten die Welt verbessern. Die SP war sogar die treibende Kraft bei der Einführung der Kernenergie in der Schweiz. Dass die Grünen und mit Ihnen Herr Moos die Menschheit am liebsten verrottet sähen, oder zurück katapultiert in die Steinzeit wünschten, ist kein Geheimnis. Umweltschutz interessiert die nämlich nicht, das ist nur Vorwand.
    Gott sei dank hat ein Grossteil der Bevölkerung eine gute Schulbildung genossen und kann Halbwertszeiten verstehen. 1000 Jahre reichen für ein Endlager allemal aus, aber nur Umweltschänder und Egoisten verbuddeln diese wertvollen Rohstoffe im Boden und setzen stattdessen auf Strom aus deutscher Braunkohle. Denn das ist noch für lange Zeit die einzige echte Alternative im Winter.
    Echte Umweltschützer schützen primär das Klima vor noch mehr CO2 und setzen alte Brennelemente wieder ein, nachdem die Spaltprodukte abgetrennt wurden. Die sind nämlich nach 400 Jahren soweit abgeklungen, dass sie wieder dem ursprünglichen Erz entsprechen, dem das Uran einst entnommen wurde. Andere Optionen sind nach 1969 weggefallen.
    Wer Verantwortung für unsere Nachfahren übernehmen will, sorgt dafür, dass diese Initiative abgelehnt wird und die Endlagerung nicht reziklierter Brennstäbe verboten wird. Nur so ist der Knowhow-Erhalt für den Umgang mit diesen Stoffen, die es jetzt ja schon hat, gewährleistet.

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  • Oktober 23, 2016

    Hier meine weiter unten versprochenen Grafiken. Sie zeigen, dass es auch in andern Ländern Europas praktisch unmöglich ist, die Stromproduktion mit fossilen Brennstoffen und/oder Kernenergie innerhalb wenigen Jahrzehnten durch erneuerbare Energien abzulösen. (Ausnahme: Das für die Wasserkraftnutzung besonders gut gelegene Norwegen.) Die zurzeit laufende Kampagne der Befürworter eines raschen Atomausstiegs und die “Photovoltaik-Verkäuf​er” sind weit von der Realität entfernt. Sie zeigen uns den Weg zu einer stark wachsenden Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

    http​://www.ch-strategie.c​h/Grafiken.pdf

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    • Juli 19, 2021

      Das ist etwas!
      Vielen herzlichen Dank, Herr Jorns.

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    • Juli 19, 2021

      Besten Dank Herr Jorns, da haben Sie sich viel Arbeit gemacht. Respekt. Ich sehe jetzt den Unterschied in unserer Betrachtungsweise: Sie schauen auf Details des aktuellen Zustandes, mein Fokus ist auf der Dynamik der Entwicklung. Bei 15% jährlichem Zuwachs bei den Alternativenergien (2018 werden diese die Produktion aus Atomstrom übertreffen), scheint mir Ihre statische Betrachtungsweise unangemessen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk, was verstehen Sie denn unter Winschdenken?

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    • Juli 19, 2021

      Also Herr Selk, wenn Sie unter Wunschdenken die Fähigkeit meinen, exponentielle Entwicklungen in die Zukunft korrekt abzuschätzen, dann ist Ihre Aussage, mein Wunschdenken sei grenzenlos, vieleicht ein wenig übertrieben, aber grundsätzlich korrekt.

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    • Juli 19, 2021

      Also was die Subventionierung von Windkraftwerken betrifft, kann ich Ihre Wut etwas verstehen, Herr Selk. Ansonsten übertreiben Sie es aber ein wenig nach meinem Geschmack.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hanspeter Heeb,
      wenn 2018 die Alternativen Produktionsmöglichkei​ten so weit sind, dass sie die heutigen Übertreffen, “””Dann wäre es Sinnvoll, erst dann eine Abstimmung zu tätigen”””” weil man dann sehen und auch Vertrauen kann, dass es Ohne KKW und Kohle / Gas EW’s geht.

      Ich wechsle erst dann Anlagen, wenn klar ist, wann die neue geliefert wird, und ich weiss…nicht mehr einfach heute…dass sie auch funktionieren.

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    • Juli 19, 2021

      Politikern sollte man trauen können. Okay Betreibern sollte man auch trauen dürfen.

      Fakt ist: es wurden schon unzählige Abstimmungen zum schliessen von Autobahn Lücken gemacht, (Verlierer Grüne, …linke..??) die wieder vom Recht gebrauch gemacht haben, gegen Projekte zu klagen.

      Und dieses Verhalten zeigt sich immer wieder…wenn …linkes..???.. verliert, gibt man nicht auf, verhält sich nicht demokratisch und klagt, prozessiert..

      Also​, erst die Beweise erbringen dass es funktioniert, die Energie gesichert ist, dann schalten wir ab.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon, sie haben Glück, die Alpiq verkauft ihnen die AKWs für einen Franken (http://sonntagszeitu​ng.ch/read/sz_06_11_2​016/nachrichten). Schlagen Sie zu!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hanspeter Heeb,
      Grinst, hmmm, für einen Franken, nun, die haben Leichen im Keller, sind schnell mal ein paar Mia Schweizer fränkli, was das kosten kann.

      Aber es würd schon unheimlich toll tönen, ich als KKW Besitzer…

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    • Juli 19, 2021

      Easy Herr Selk,
      ABER, damals wollte niemand die EMS, nur einer getraute sich schlussendlich, zuzuschlagen.
      Gut waren keine KKW, heute sind alle neidisch, dass jemand den Mut hatte, damals.

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    • Juli 19, 2021

      Ich würde den Grünen und Sozis empfehlen, die KKW zu kaufen und gleich abschalten. Können sie ja, ich würds weiter betreiben.
      Also Herr Heeb, schlagen sie zu, und schalten sie ab….frech grinst

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk, Sie haben mich erwischt. Als Thurgauer Steuerzahler hänge ich natürlich bei den AKWs mit drin. Da habe ich alles erdenkliche Interesse, dass der Bund die Zeche zahlt. Über die Bundessteuer belastet das vor allem die Reichen und nicht den Thurgauer Mittelstand.

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    • Juli 19, 2021

      Zechpreller, Herr Selk, finde ich passend. Wir sind Zechpreller gegenüber kommenden Generationen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk,
      ich gehe davon aus, bei der Panikmache, dass der Ausstieg angenommen wird. Lassen wir uns überraschen.

      Herr Heeb,
      es ist meist so, war schon immer so, dass vorgehende Generationen der Nachfolgenden etwas zurücklassen, im Guten oder im “Schlechten”.
      Grad kürzlich kamen Dokus über die Geschichte der Industialisierung. Was da alles befürchtet wurde, unglaublich.
      Wie die einten ihr Gärtchen bewirtschaftet haben, weil durch den ganzen Fortschritt deren Job gefährdet war, deren Job überflüssig wurde.

      Da muss man feststellen, aus heutiger Sicht, lächerlich. Es wurde aber auch Gewalt angewendet, es wurde gestreikt, sogar Kriege geführt.

      Wie auch immer, dieses Abschalten ist erst der Anfang von Problemen die auf uns zukommen, eine Lösung, im Sinne von Erledigt, ist das nicht.
      P.S. Auch 2050 ist das Problem dann noch nicht erledigt. Die Gefahren nach wie vor vorhanden, das so lange, bis man technisch in der Lage sein wird, diese Probleme zu händeln.
      Bis man Mittel und Wege gefunden hat, Strahlung zu minimieren.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rainer Selk,
      Mir persönlich gefällt Wasserkraft von Flüssen und Stauseen. Da bemängle ich schon lange, dass eben den Umweltschützern die Stauseen und Flusskraftwerke gar nicht gefallen, / zumindest kann man Verbesserungen anbringen, wollte man, da müssen aber Betreiber und Umwelschützer alle zusammen etwas tolleranter sein.

      Hab auch nichts gegen Solarstrom, oder Windenergie, welche am besten in Stauseen gespeichert würde…aber, / da befürchten Kritiker wieder, man würde einer Atom lobby helfen…
      Es gäbe, nachweislich, sehr viel was man tun kann, schon lange, und man könnte ein KKW nach dem anderen vom Netz nehmen….wäre der Wille aller da.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rainer Selk,
      Energie, Wasser, Abwasser, aber auch Telefon usw soll immer in staatlicher Obhut bleiben.

      Dass sich da Wasserköpfe gebildet haben, sieht man überall in den staatlichen und bundesverwaltungen.
      Vor allem Planer und noch überflüssiger “Kontrollierer” haben sich etabliert, (wenn man 10Jährige Pläne holt, nicht gratis, sind die unvollständig). Also nach meinen Erkenntnissen wird da für’d Füchs gearbeitet. Werden Pläne von einem Amt abgesegnet, sind die Anfangsfehler noch drauf, da rechnet keiner nach.

      Der “Flatterstrom” wie er genannt wird, ist eine eher neuere Erscheinung, könnte gut verwendet werden, wäre ein Wille vorhanden.
      Dass ein Wille vorhanden wäre, (ist er nicht) würd man in echten Erleichterungen Baueingaben Bewilligungen usw sehen, da geht gar nichts. Auch da, Schutzzonen, da darf man nicht….das wird in Stromausfällen enden….

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    • Juli 19, 2021

      Was lernen wir daraus?
      Weniger hohe Schiffe bauen? Grinst.

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    • Juli 19, 2021

      Wäre es nicht so strafbar,
      hab ich schon lange vorgeschlagen, mal für eine Woche den Strom zu kappen, und schauen was geschieht.

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  • Oktober 24, 2016

    Die Ausbeutung von fossilen Brennstoffen ist die ideale Alternative zum Atomstrom!!!
    Steinko​hlekraftwerke sind ebenfalls ganz gut geeignet. Gas ist der idealste Alternativbrennstoff zum Atomkraftwerk. Ausserdem kommt der im Falle der Schweiz aus Norwegen, Russland und Libyen.

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  • Oktober 26, 2016

    Herr Markus Moos, GLP,
    Sie verwenden Zahlen, z.b. vor 24‘000 Jahre letzte Eiszeit, und dass eine dicke Eisdecke die Erde bedeckte usw. Wir alt die ältesten nur 9000J Bauwerke sind usw.
    Das sind Informationen, wie auch Ägyptologie, die von „Wissenschaftlern“ getätigt wurden, und bereits da gibt es Fragen über Fragen. Man beginnt seit geraumer Zeit solche Fragen genauer zu analysieren und muss feststellen, dass so einiges nicht zusammen passt, bereits gegebene Antworten (sind ja nur Ideen von sog renommierten Forschern) möglicherweise falsch sind. Nur, Zweifeln darf man nicht, dann wird man zum Ketzer, ob wohl heute Zweifeln mehr wie angebracht ist.
    Alle Bedenken und Aussagen sind, Sichtweisen nach dem heutigen Stand der Technik, doch bereits das stimmt nicht mehr, weil weiter geforscht wird. Mit dem Weiterforschen gibt es Ergebnisse, die solche von Ihnen gemachten Angaben bald mal als Lügen dastehen lassen.
    Ich werde der Wissenschaft vertrauen, und sicher kein JA für einen Ausstieg einlegen, ganz sicher nicht.

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  • November 3, 2016

    Es ist schon verblüffend, wie gewisse Leute es schaffen, sich mit grenzwertiger Häme am eigentlichen Thema vorbei zu mogeln! Da beisst man sich zum Beispiel daran fest, dass zweidrei Vergleichsbeispiele nicht ganz lupenrein sind, weil die angegeben Zeiträume um ein paar tausend Jahre differieren. Jä nundebuggel, es geht doch im Beitrag von Markus Moos ganz einfach darum, dass das Zeug noch tausende Jahre lang strahlt – ob dies nun eine Million oder “nur” nullkommachtfünf Millionen dauert, ist doch völlig Wurst, oder? Dreck bleibt doch einfach Dreck, es ist für mich unverständlich, dass man mit dem heutigen Wissensstand solchen Dreck unseren Nachfahren hinterlässt.

    Und nun gibt’s sicher wieder einen Schlaumeier, der sich am Begriff “Wurst” im Zusammenhang mit Atommüll stört und sich verbal darüber auslässt, statt beim Thema zu bleiben…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rudolf Zimmermann,
      Fakten sind: Mit oder ohne Ausstieg ist dieser Dreck da.

      Wenn man entgegen den Verträgen diese KKW schliesst, wird derjenige der diese Kündigung will, will dass geschlossen wird, entschädigungspflicht​ig. Ist das kleinere Übel.

      Das grössere Übel: Es fällt sehr viel mehr Radioaktiver Müll an, durch den Rückbau, aber niemand weiss wo man das alles lagern soll.
      Und nun kommt meine Ansicht:
      Wenn wir abklemmen, verhindern wir nicht nur dass KKW betrieben werden, wir klemmen damit ebenso die Forschung ab. Ich kann mir nicht vorstellen, dass noch jemand daran interessiert ist, in einem Land in dem die KKW abgeschaltet sind, weiter forschen wird.
      Ich gehe einen Schritt weiter, behaupte dass an Hand einer Annahme, für den Ausstieg, auch gar keine Bewilligungen für Forschung mehr erteilt werden dürfen.

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    • Juli 19, 2021

      Völlig einverstanden Herr Nabulon.
      Beim Rückbau fällt zusätzlicher Atommüll an. Da die Schweiz aber generell den Atomausstieg beschlossen hat, wird dieser Dreck so oder so irgendwann anfallen. Bei einer Betriebsdauer bis Vetragsende hingegen – vorausgesetzt es kann überhaupt betrieben werden – vergrössert sich das Abfallvolumen durch die längere Produktionszeit.

      U​nd ob bei einem frühzeitigen Ausstieg wer und um wieviel entschädigt werden soll, das steht noch längst nicht fest und dürfte erst nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten geklärt sein.

      Noch zwei Sätze zur Forschung: auch hier gehe ich mit Ihnen einig, Forschung ist unabdingbar. Als Nichtwissenschaftler meine ich aber auch, dass das Thema Energiegewinnung durch sauberere Technik erst recht die Forschung ankurbeln wird – und dementsprechend auch in Zukunft Forschungsgelder gesprochen werden. Meinen Sie nicht auch?

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    • Juli 19, 2021

      Ich weiss es nicht Herr Rudolf Zimmermann,
      Bei diesen “Angst Anti KKW Menschen” handelt es sich mehr um eine Sektenart, die Atomkraft ablehnen, Punkt.

      Was immer bisher versucht wurde, Endlager, Wiederaufbereitung, oder mehr Kapazitäten in Stauseen, wurde von denen blockiert, dagegen demonstriert, (haben bei Transporten in Kauf genommen, dass es Unfälle geben könnte) ich weiss wirklich nicht ob man diese “Gegner” noch als Normal mit krimineller Energie oder als bereits Durchgeknallt mit krimineller Energie bezeichnen soll.

      In D wurde ja der Ausstieg beschlossen, aber die Negativ Stimmen sind nicht still. Wird weiter geforscht, auch hier, “nach einem Beschluss zum Ausstieg” (also nach der Abstimmung) glaub ich nicht dass Hand geboten wird für Forschung zur “sicher Lagerung”.
      Übrigens, noch hat die Schweiz den generellen Ausstieg nicht beschlossen, egal was im Bundeshaus gesagt wurde.

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