1. Wahlen

Was ist los mit dem Kanton Bern?

Vor 250 Jah­ren war Bern der mächtigste und reichste Staat in der Eid­ge­nos­sen­schaft​​​​​​. Heute be­zieht der Kan­ton Bern jährlich über eine Mil­li­arde aus dem Fi­nanz­aus­gleich. Wie ist die­ser Fall des Kan­tons Bern zu erklären? Ei­ner­seits gibt es si­cher­lich geo­gra­fi­sche Gründe, an­de­rer­seits sind es aber vor allem auch po­li­ti­sche Versäumnisse und man­gelnde Re­form­be­reit­schaf​​​​​​t, die zu die­ser Ent­wick­lung geführt ha­ben. Ins­be­son­dere das SV­P/BGB-­Macht­kar­t​​​​​​ell spielt eine ent­schei­dende Rolle.

Peter Schlemihls Politblog

Nachfolg​e​​​​​nd sind die wichtigsten politischen Fehlentwicklungen der letzten 250 Jahre aufgeführt:


1. Abschottungspolitik, mangelnde Industrialisierung und fehlende Mitspracherechte des Gewerbes während der Patrizier-Diktatur
Der​​​​​​ Staat Bern hatte seinen Reichtum zu einem grossen Teil der Kriegswirtschaft zu verdanken. Einerseits gewährte man kriegstreibenden Fürsten Kredite, andererseits lieferte man Söldner für Kriege. Bern war bis zum Einmarsch der Truppen Napoleons im Jahr 1798 faktisch ein Diktatur weniger Patrizierfamilien. Riesige Untertanengebiete vom Aargau bis in die Waadt, die rund einem Drittel der Fläche der heutigen Schweiz entsprachen, gehörten zum Staatsgebiet. Ein Einbezug der Gewerbetreibenden in die politischen Entscheide, wie dies in Zürich durch die Zünfte vorhanden war, fehlte vollständig.

Währe​n​​​​​d Zürich im 18. Jahrhundert stark die Industrialisierung förderte und begann grenzüberschreitenden​​​​​​ Handel zu betreiben, schottete sich Bern ab. Während Zürich Nahrungsmittel aus dem süddeutschen Raum importierte und dafür Industriegüter exportierte, setzte Bern voll und ganz auf Selbstversorgung in der Lebensmittelversorgun​​​​​​g. Die Folge: Grosse Teile des Staatsgebiets blieben völlig von der Landwirtschaft abhängig. Diese Auswirkungen sind bis heute spürbar.

Die Eidgenossenschaft im 18. Jahrhundert: Viele Untertanengebiete ohne politische Rechte.

Die Eidgenossenschaft im 18. Jahrhundert: Viele Untertanengebiete ohne politische Rechte.

 

U​nter Napoleon wurden viele Berner Untertanengebiete befreit und die Patrizier vorerst entmachtet. 1831, nach der liberalen Revolution, erhielt Bern eine liberale, demokratische Verfassung und das allgemeine Wahlrecht für Männer wurde eingeführt. Durch eine liberalere Politik, den Bau von Eisenbahnen, die Gründung des Bundesstaats entwickelte sich nun auch der Kanton Bern. Die Zeitspanne von den 1830er Jahren bis 1920 kann als innovative und erfolgreiche Phase für den Kanton Bern bezeichnet werden. Um die Jahrhundertwende entstanden im Berner Oberland innovative Vorzeigeprojekte wie beispielsweise die Jungfraubahn, die Touristen aus aller Welt anlockten. Und die exportorientierte Uhrenindustrie im Raum Biel und im Jura boomte.

Postkarte von der Kleinen Scheidegg aus dem Jahr 1912.

Postka​rte​​​​​ von der Kleinen Scheidegg aus dem Jahr 1912.


2. Konservative Revolution und BGB/SVP-Machtkartell mit der Finanzaffäre von 1984 als Tiefpunkt
Mit der Öffnung des Kantons und der wirtschaflich erfolgreichen Entwicklung in den Städten und den Tourismusregionen waren nicht alle zufrieden. Ländlich-konservative​​​​​​ Kreise unter dem spätern Bundesrat Ruedi Minger forderten eine Rückkehr zum Kleingewerbe und zum Bauerntum. Minger gründete 1919 die Bauern,- Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB, Vorgängerpartei der SVP) und schon Mitte der 1920er Jahre hatte die BGB 6 von 9 Sitzen im Regierungsrat und war mit Abstand die stärkste Partei im Grossen Rat (Dies ist sie, resp. die SVP bis heute geblieben). In der Folge entstand ein konservatives Machtkartell, das geprägt war (und bis heute ist) von Vetterliwirtschaft und massiven Finanzströmen in die Landregionen. Der wirtschaftliche Aufschwung in der Wachstumsregionen des Kantons wurde dadurch abgewürgt. Anstatt sich auf ihre liberalen Grundideen zu berufen, liess sich die Berner FDP als Juniorpartner in dieses Machtkartell einspannen (ist teilweise bis heute der Fall).

Ruedi Minger und seine BGB (später SVP) sind mitverantwortlich für die Stagnation des Kantons Bern.

Ruedi Minger und seine BGB (später SVP) sind mitverantwortlich für die Stagnation des Kantons Bern.

1984 hat der Controller Rudolf Hafner (heute Solothurner Grossrat für die Grünliberalen) in einem Brief an den Grossen Rat die massive Misswirtschaft der Berner Finanzverwaltung aufgedeckt. So wurden beispielsweise SVP-Wahl- und Abstimmungsveranstalt​​​​​​ungen genauso über Steuergelder finanziert wie Zuwendungen an probernische Organisationen im Jurakonflikt. Der FDP-Regierungsrat Hans Krähenbühl liess sogar seinen Jaguar mehrmals auf Staatskosten reparieren. Krähenbühl sowie der Hauptverantwortliche der Berner Finanzaffäre, SVP-Finanzdirektior Werner Martignoni traten bei den nächsten Wahlen nicht mehr an.

Auch die Folgen dieses SVP-Machtkartells sind bis heute vor allem in den ländlichen Regionen des Kantons zu spüren. Auch die massive Umverteilung von den Zentren in die Randregionen ist geblieben.

 

Als Folge der Finanzaffäre hatte der Kanton Bern kurzzeitig (1986-1990) eine Mitte-links-Regierung​​​​​​. Die neu gegründete Freie Liste unter der ehemaligen FDP-Politikerin Leni Robert eroberte zwei Sitze. Wirkliche Lehren aus der Krise wurden aber nur verwaltungsintern gezogen, politisch hingegen kaum.

3. Kantonalbank-Debakel und massive Verschuldung
Schon 1992 sorgte der nächste SVP-Finanzdirektor für ein Debakel. Die Berner Kantonalbank, die zu 52% der Kanton gehört, verspekulierte sich mit riskanten Anlagen, u.a. bei Pleitier Werner K. Rey, einem Vertraueten von SVP-Finanzdirektor Ueli Augsburger. Der Kanton sprang rettend ein, was den Steuerzahler insgesamt rund 1,5 Mrd. Franken kostet. Das war aber erst der Beginn der Verschuldung des Kantons Bern. Allein in der zweiten Amtszeit von Augsburger (1991-1994) verschuldete sich der Kanton um insgesamt 2,5 Mrd. Franken. Die Folgen von Augsburgers Schuldenpolitik trägt der Kanton bis heute.

Seit 1998 hat der Kanton Bern seine Finanzen wieder im Griff. Mit Ausnahme von 2012 schrieb er immer schwarze Zahlen.

Saldo Laufende Rechnung Kanton Bern 1990-2013.

Saldo Laufende Rechnung Kanton Bern 1990-2013 (Quelle: Finanzverwaltung Kanton Bern).


4. Fehlende und inkonsequente Reformen
Zwar konnte der Kanton Bern seine Finanzen sanieren und leitete eine Verwaltungsreform ein. Der Kanton Bern hat es aber im vielen Bereichen – im Gegensatz zu anderen Kantonen – verpasst zukunfstweisende Strukturreformen einzuleiten. Die Verwaltungsreform mit der zweitstufigen Einteilung in 5 Verwaltungsregionen und 10 Verwaltungskreise ist zwar sicherlich effizienter als die alte Struktur mit 26 Amtsbezirken, aber letztendlich zu wenig konsequent umgesetzt. Beispiele von dingend nötigen Strukturreformen:

    ​​​​​

  • Gemeindefusionen:​​​ Im Kanton Bern gibt es 362 politische Gemeinden (Stand: Januar 2014). Von diesen hat über die Hälfte weniger als 1000 Einwohner und rund 10% gar weniger als 200 Einwohner. Der Kanton Bern und insbesondere der verantwortliche Regierungsrat Christoph Neuhaus (SVP) haben viel zu wenig getan um diese ineffizienten und teueren Strukturen zu verbessern und Gemeindefusionen zu fördern.
  • Zentralis​i​​​​​erung im Gesundheits- und Bildungswesen: Insbesondere im Gesundheitswesen (Regionalspitäler) aber auch im Bildungsbereich (Fachhochschule, Berufsfachschulen) hat der Kanton Bern im Gegensatz zu anderen Kantonen die nötigen Zentralisierungen nicht zustande gebracht. Gebremst haben hier vor allem die Grossräte aus den Randregionen. Im Kanton Bern gibt es nach wie vor rund 20 Standorte für Regionalspitäler. Dazu kommen 13 Privatspitäler und mit dem Inselspital ein Universitätsspital.
  • ​​​​​​

  • Fehlende Trennung von Kirche und Staat: Im Kanton Bern werden die Pfarrerlöhne vollumfänglich über den Staatshaushalt finanziert und nicht über die Landeskirchen resp. Kirchensteuern. Diese Absurdität beruht auf einem Vertrag von 1804 zwischen dem damaligen Staat Bern und den Kirchen. Der Staat Bern (damals in keinster Weise ein demokratischer Rechtsstaat) hat sich als Gegenleistung für die Übernahme von Kirchengütern verpflichtet die Löhne der Pfarrer zu bezahlen. Trotz der Tatsache, dass diese Kirchengüter längst abbezahlt wären, wehren sich nur die Grünliberalen gegen diese absurde, ewiggestrige Regelung.

 

Quell​​en:
Stefan von Bergen, Jürg Steiner: Wie viel Bern braucht die Schweiz, Stämpfli Verlag, Bern, 2012

Beat Junker: Geschichte des Kantons Bern seit 1798, Historischer Verein des Kantons Bern, 1996
Christian Pfister, Hans-Rudolf Egli: Historisch-Statistisc​​her Atlas des Kantons Bern
1750-1995, Historischer Verein des Kantons Bern, 1998

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Comments to: Was ist los mit dem Kanton Bern?
  • März 25, 2014

    Die SVP hat den Kanton Bern ruiniert. Das zeigen Sie anhand von wirtschaftshistorisch​en Fakten klar auf: Die Finanzaffäre, das Kantonalbank-Debakel:​ Alles unter SVP-Führung geschehen!!! Dazu noch das ewiggestrige SVP-Machtkartell, das den Kanton bis heute lähmt! …………………​…………………​…………………​…………………​…………………​…………………​…………………​..Besten Dank für diesen Artikel!

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  • März 25, 2014

    “Im Kanton Bern werden die Pfarrerlöhne vollumfänglich über den Staatshaushalt finanziert und nicht über die Landeskirchen resp. Kirchensteuern. Diese Absurdität beruht auf einem Vertrag von 1804 zwischen dem damaligen Staat Bern und den Kirchen. Der Staat Bern (damals in keinster Weise ein demokratischer Rechtsstaat) hat sich als Gegenleistung für die Übernahme von Kirchengütern verpflichtet die Löhne der Pfarrer zu bezahlen. (…)”

    Der Kanton verstaatlichte die gesamten Kirchengüter (Immobilien), aus deren Naturalertrag vorher die Pfarrer entlöhnt wurden, Herr Schlehmil. Er MUSSTE deshalb die Bar-Entlöhnung aller Pfarrer übernehmen. Wenn dies der Kanton heute nicht mehr tun möchte, so müsste er die gesamten Kirchengüter zurückgeben oder deren heutigen immensen Handelswert. Diese Milliardensumme könnte er nie aufbringen.

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    • Juli 19, 2021

      Gleich mehrfach falsch, Herr von Wildenstein! 1. Nur ein kleiner Teil der Kirchengüter ging an den Staat Bern. Noch heute ist der grösste Teil der Kirchengüter im Besitz der Kirche resp. der Kirchgemeinden. Schauen Sie sich mal eine Jahresrechnung einer Kirchgemeinde im Kanton Bern an! 2. Mit dem Naturalertrag von diesem kleinen Teil der Kirchengüter konnte man vielleicht im Jahr 1804 die Pfarrer entlöhnen. Doch sicher nicht mehr heute. Die Pfarrerlohnsumme ist massiv angestiegen und die Kirchengüter haben teilweise an Wert verloren. Diese Güter an die Kirche zurückzugeben wäre kein Problem für den Kanton. 3. Der zuständige Regierungsrat Neuhaus konnte diese ach so wertvollen Güter ja nicht mal benennen.

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    • Juli 19, 2021

      Ein Gutachten der Uni Bern von 2012 kommt zum Schluss:
      “Weder das Dekret vom 7. Mai 1804 noch andere «historische» Akte des Staates bilden eine hinreichende (Vertrauens-)Grundlag​e, die ein wohlerworbenes Rechts der Kirche auf staatliche Pfarrbesoldung zu begründen vermöchte. Eine fortwäh- rende («gesetzesbeständige»​) staatliche Besoldungspflicht lässt sich insofern recht- lich nicht begründen. Kommt hinzu, dass damals (d.h. im Jahre 1804) weder die Kirche noch die Geistlichkeit über eigene Rechtspersönlichkeit verfügten, mithin gar nicht Rechtsträger sein konnten. Sodann wäre auch für die Gegenwart zweifelhaft, ob die heutigen kirchlichen Körperschaften als (Grund-)Rechtsträger und Rechts- nachfolger überhaupt in Frage kämen.”

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    • Juli 19, 2021

      Die Begründung des Regierungsrats, wieso man an der geltenden Regel festhalten will:
      “Die Reaktion der Landeskirchen auf die vorliegende Motion hat gezeigt, dass diese die Forderung als Affront und als erheblich belastend für das Verhältnis zwischen Kirche und Staat empfinden. Der Regierungsrat hält wie erwähnt eine grundsätzliche Neuposi- tionierung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat für nicht angezeigt, da dazu kein Anlass besteht. Deshalb macht es nicht Sinn, einen Bericht zu erstellen, welcher den Intentionen der vorliegenden Motion entspricht.”

      Fazit: Man hat Angst vor der Kirche! Vertritt der Regierungsrat die Interessen der Kirchen oder jene des Kantons?!

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    • Juli 19, 2021

      Sehr schön aufgezeigt, Herr Peter!

      Es ist genau so, auch rechtlich ist diese Abmachung zwischen dem Staat Bern und den “Kirchen” nicht haltbar! Das zeigt dieses Gutachten der Uni Bern klar!

      Es ist zudem ein weit verbreitetes Märchen, dass die Kirchen dem Staat 1804 alle Kirchengüter überlassen hätten. Das ist natürlich Unsinn! Die Kirchen (Gebäude) und vielen andere Immobilien sind im Besitz der Kirchgemeinden (und dieses machen mit diesen teilweise auch ganz nette Mieteinnahmen).

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  • März 25, 2014

    Fehlt noch der Hinweis das die Bankenpleite in Tun auch vom in Bern dominierenden bürgerlichen Filz verursacht wurde. Leider wurde belegt das immer wieder andere Grossmachtskonstrukte​ wo Bürgerliche Politiker dahinter stecken und viel Absahnen konnten das wieder der Steuerzahler eingreifen muss. z.b. Swiss Air. Aber auch weitere Projekte sind äusserst fragwürdig wie z.b. der Justizpalast in Zürich.

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    • Juli 19, 2021

      Ich nehme an Sie sprechen die Pleite der Spar- und Leihkasse Thun an.

      Da stimme ich Ihnen absolut zu!

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  • März 25, 2014

    Besten Dank für diese kompetente Analyse, Herr Schlemihl! Sie zeigen hier sehr schön die politischen Versäumnisse des Kanton Bern auf. Und leider geht es so weiter! Gerade die konservativen Regionalpolitiker vom Land blockieren zwingend nötige Reformen! Sie haben die wichtigsten genannt!

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    • Juli 19, 2021

      Ja, es wird endlich Zeit, dass Herr Peter wieder einmal seinen Danke für kompetente Analysen bescheinigt. Nichts Neues, hatten wir schon mehrfach. Leider, leider, Herr Peter, stimmen die Zahlen aber nicht so ganz. Wofür also genau bedanken Sie sich denn da? Also, der Ausstossaufschwung auf dem Zibbelemärit ist mir da aber schon viel lieber und das sind dann Zahlen und jene machen die Stadt Bern wirklich sympathisch..

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    • Juli 19, 2021

      Ach, und welche Zahlen stimmen denn nicht, mein guter Herr von Limaa, lach?!

      Wer behauptet Zahlen würden nicht stimmen und dann aber nicht sagen kann welche Zahlen inwiefern nicht stimmen, der ist einfach nur ein Plauderi!

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    • Juli 19, 2021

      Hoch interessant, Herr Lohmann / Peter, also wer denn nun??

      Ihre Zahlen weiter vertieft zu kommentieren, lohnt sich nicht, denn ich weiss nicht an wen und zudem: das ganze Konstrukt lohnt sich auch für keine tiefere Bewertung, an Behaupterli!

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    • Juli 19, 2021

      Ach, Herr von Limaa, der Autor nennt ja vor allem Finanzzahlen. Und wenn diese nicht stimmen würden, könnte man das ja mit Leichtigkeit nachweisen….

      V​ielleicht zuerst man denken bevor Sie anderen unterstellen, die Zahlen würden nicht stimmen, gell!

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    • Juli 19, 2021

      Zahlen von Herrn Schlemihl zu kommentieren, ist mir generell die Zeit zu schade.

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    • Juli 19, 2021

      Die Zahlen stammen nicht von Schlemihl sondern von der Berner Finanzverwaltung, mein guter Herr von Limaa!

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  • März 26, 2014

    Wieso muss der Kanton Bern heute über 1 Mrd aus dem NFA beziehen?

    Einersei​ts hat das sicherlich geografische, topografische Gründe. Andererseits ist eben die Misswirtschaft der SVP der letzten Jahrzehnte dafür verantwortlich!

    ​Und von den 1,2 Mrd fliesst ein Grossteil gleich weiter von Bern in die SVP-Landgemeinden im Emmental oder im Oberland.

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  • März 26, 2014

    Der Reformstau im Kanton Bern ist latent. Und was sich Käser + Co. derzeit dort leisten, ist noch merh Stau der verheerenden Verschleuderung

    News zu regierungsrat käser

    Berner Regierungsrat Käser unter Beschuss
    suedostschw​eiz.ch ‎- vor 6 Tagen
    Dabei nahm der Grosse Rat den obersten politischen Verantwortlichen, Regierungsrat Hans-Jürg Käser, gehörig in die Mangel.

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    • Juli 19, 2021

      “Der Reformstau im Kanton Bern ist latent.”

      Einversta​nden. Verantwortlich sind hier vor allem die nationalkonservativen​ Regionalpolitiker!

      Die “Verschleuderung” von Käser ist nichts im Verlgeich zu dem was währdend der Finanzaffäre oder dem Kantonalbank-Debakel verschleudert wurde!!!

      Damit will ich Käser nicht in Schutz nehmen. Ich finde er sollte einer jüngeren, liberalerer Persönlichkeit innerhalb der FDP Platz machen!

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Lohmann,

      das tönt aber schon viel moderater. Der Kanton Bern ist leider stark verfilzt und zwar auf allen Parteiseiten und – ebenen.

      Heute ist schlicht fertig mit Spizfindigkeiten, weil das Geld fehlt.

      Der Kanton wird um einschneidende Massnahmen nicht herum kommen und nicht nur Bern.

      Ob die FDP da in der heutige Situation DER Ansprechpartner ist, bezweifle ich erheblich, genausowenig wie die SP, von den Grünen wollen wir schon garnicht sprechen. Ist jedenfalls meine Ansicht.

      Die Wahlen stehen an und wir werden sehen, wie es herauskommt.

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    • Juli 19, 2021

      Sie weichen aus Herr von Limaa!

      Die Fakten zeigen eben klar, dass es die SVP war, die den Kanton Bern in diese miserable Situation manövriert hat!

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  • März 26, 2014

    Diesem abfälligen Züri-Gschnurr über den besten Kanton ever, begegnet man geruhsam mit Volkes Stimme:

    …Bärnbiet, Bärnbiet du mini Heimat
    Schöner, schöner chönnts ja niene siii
    I ha geng chli Fröid gha dranne,
    das ou ig – e Bärner biii…

    Ätsch! U passet eifach uf wasder liiret, schüsch lömer d’Mutze usem Bäregrabe.

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    • Juli 19, 2021

      Typische SVP-Folklore!

      Als Berner habe ich andere Vorstellungen von meinem Kanton! Und viele andere Bürger, die in den leistungsstarken Zentren und Agglos leben, auch!!!

      @Knall: Nid mitübercho das d’Mutze gar nüm im Bäregrabe si…

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Volklore als EU Nirwana und NWO aaglatte Globi-alisierung. Ja, ja, üsen Üetlibärg, das isch doch öppis. Juuudihuii.

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    • Juli 19, 2021

      Herr von Limaa:

      Ich nehme an Sie meinen “Folklore” und nicht “Volklore”, mein guter Herr von Limaa…

      …ja ja ja Deutsch ist ein schwierige Sprache, gell!

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    • Juli 19, 2021

      Ja, danke für den Verschreiberfehler. Sonst nichts dazu zu sagen?

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    • Juli 19, 2021

      Mein guter Herr Gutner

      Als liberales FDP-Mitglied habe ich sicherlich keine “linken Vorstellungen” vom Kanton Bern.

      Zudem werden meine Vorstellungen vom produktiven, innovativen und wirtschaftlich starken Teil des Kantons Bern mehrheitlich geteilt!

      SVP-Fol​​klore herrscht ja vor allem in den zurückgebliebenen, subventionierten Landgebieten des Kantons. Diese Leute leben offensichtlich lieber auf Kosten der Städter als selbt aktiv zu werden!

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    • Juli 19, 2021

      Na, dann werden Sie doch Bäuerin. Dort hat man vielleicht noch eine Platz frei für die von Ihnen befürworteten Segnungen.

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    • Juli 19, 2021

      Uiuiui, Frau Noser, die von Ihnen hart erarbeiteten Steuergelder möchte ich auch gerne mal verschleudern…

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    • Juli 19, 2021

      Frau Noser, soll ich Ihnen noch verraten, wer sich am besten auskennt mit dem Gieskannenprinzip und Verschleudern von Steuergeldern? Es sind die Linken und Grünen, Frau Noser.

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    • Juli 19, 2021

      Da kommen wir doch bitte mal zu Ihnen, Frau Noser und bitten um Veröffentlichung Ihres Schreibens an Ihre IV Kasse, aus dem Hervorgeht, dass Sie auf Ihre IV Rente verzichten, um damit der Verschwendung sofort ein Ende zu bereiten. Da Sie von Datenschutz offensichtlich auch nicht viel halten, müsste das ja kein Problem sein.

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    • Juli 19, 2021

      Im Steuergelder verschwenden ist die SVP Spitze:

      Siehe Landwirtschaftssubven​tionen!
      Siehe Gripen!
      Siehe Berner Finanzaffäre (SVP-Veranstaltungen auf Kosten der Steuerzahler!)
      Siehe​ Berner Kantonalbankdebakel!

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    • Juli 19, 2021

      Als Steuergeldverschwende​r der untersten Schublade, erweisen sich schon lange federführend SP und Gefolge, sie schrecken nicht einmal mehr davor zurück, Behinderte, Betagte, Kranke und derer Angehörigen zu missbrauchen um ihre behördlich/bürokratis​chen überdimensionierten Bürokratien zu nachhaltig bewirtschaften zu können.

      Sie beschenken lieber Korrupte Aerzte:

      http://www​.tagesanzeiger.ch/sch​weiz/standard/Berner-​Gutachter-macht-gute-​Geschaefte-mit-leicht​glaeubiger-IV-/story/​11886843

      Oder missbrauchen die Schwächsten für Forschungszwecke der boomenden Psychopharmamafia, mit Übermdeikamentationen​ und Hirnscansforschungen etc.

      http://www.be​rnerzeitung.ch/schwei​z/standard/Ergaenzend​-zu-den-Basisabklaeru​ngen-machen-Hirnscans​-Sinn/story/31907739

      Ebenso therapiert man lieber solche Psychopaten, welche sich während Jahren an Wehrlosen vergreifen können:

      http://www​.bernerzeitung.ch/reg​ion/bern/Ich-wusste-d​ass-ich-etwas-Unrecht​es–tat/story/1213662​3

      Alles, weil die Linken wegschauen, schönreden und lieber Politik auf dem Rücken der Schwächsten zu Lasten der Allgemeinheit betreiben.

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  • März 26, 2014

    Schauen wir die heutige Situation an:

    1. Der Kanton Bern müsste dringend Gemeindefusionen vorantreiben. Es gibt dutzende von Kleinstgemeinden mit weniger als 200 Einwohnern (inkl. Kinder, Ausländer)!

    Die SVP blockiert diese Reformen!

    2. Der Kanton Bern braucht dringend effizientere Strukturen bei den Regionalspitälern!



    Die SVP blockiert diese Reformen! Ja, sie will gar Ineffizienz fördern! (Siehe Riggisberg)

    3. Es kann nicht sein, dass der Kanton die Löhne der Pfarrer vollümfänglich bezahlt!

    Die SVP blockiert auch hier Reformen und will weiterhin auf Kantonskosten Pfarrer ohne “Zuhörer” finanzieren, anstatt mal ein paar Pfarrstellen zusammenlegen und endlich die Kirche für deren Finanzierung aufkommen zu lassen!

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  • März 26, 2014

    Werter Herr Dieter E.U. Lohmann

    Zum Glück haben wir die SVP, welche diese Gemeindefusionen blockiert, resp. sich (wenn es Sinn macht) dagegen einsetzt. Und schlussendlich muss bei Gemeindefusionen immer noch zuerst das Stimmvolk gefragt werden. Heute “verschwinden” die Gemeinden, morgen sind es schon einzelne Kantone. Und übermorgen verschwindet die ganze Schweiz von der Landkarte und wir landen im EU Sumpf. So jedenfalls dürfte es ungefähr rauskommen, wenn diese Entwicklungen so weitergehen.

    Der “Fusionitis” von Gemeinden wird selbstverständlich von denen, die sich längst der maroden EU-Macht in Brüssel unterwerfen möchten, am ehesten goutiert und erwünscht! Wenn eine “kulturlose” und zum “Turm zu Babylon” gewordene Stadt fusioniert, kann ich dies noch irgendwie nachvollziehen. Eine kleine Landgemeinde, in der die Menschen die bewährten Werte, Selbstverantwortung und Leistungsbereitschaft​​ nicht auf den Müllhaufen entsorgen, gibt es viel mehr Widerstand gegen das Abgeben ihrer Eigenständigkeit. Und das ist gut so!

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, Herr Gurtner, Gemeindefusion ist ein Beitritt zu einem grösseren Gebilde, dass automatisch weniger auf die direkt Betroffenen Rücksicht nehmen kann.

      Statt immer zentralisiertere Gemeindestrukturen mit (Zwangs-) Fusionen sollten vielmehr gemeindefreie Gebiete geschaffen werden, wo gemeinsame Interessen über entsprechende Genossenschaften wahrgenommen werden können.

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    • Juli 19, 2021

      @Gurtner
      @Knall

      1​0%, das sind rund 35 Gemeinden im Kanton Bern haben weniger als 200 Einwohner (inkl. Kinder und Ausländer).

      Solche​ Kleinstgemeinden können ganz einfach nicht mehr effizient existieren. Und der Kanton soll dann einspringen und alles finanzieren… Und die Steuerzahler in den Städten und Agglomerationen zahlen…

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    • Juli 19, 2021

      Frau Noser

      Sie haben recht: Der Kanton Glarus kann wirklich als Vorbild dienen!

      Es konnte einerseits massiv Verwaltungskosten eingespart werden und andererseits können diese grösseren Gemeinden auch bessere Leistungen anbieten als die alten Kleinstgemeinden!

      ​Besser Qualität für weniger Geld!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi

      Sie haben absolut recht.

      Und richtig, mit der EU hat das nichts zu tun. Aber eben, wenn den Nationalkonservativen​ irgendetwas nicht passt, ist immer die EU dran Schuld, auch wenns noch so absurd ist… lach

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    • Juli 19, 2021

      Frau Noser, ich bin halb Glarner, Mutterseits (Näfels/Mollis) und halb Berner (Golaten/Seeland). Was Glarus gemacht hat ist zweifellos anerkennenswert. Im Kanton Bern ist die Situation etwas anders. Natürlich wären viele Fusionen von kleinen Gemeinden nützlich und sinnvoll, doch das müssen die Betroffenen selber entscheiden. Ob die SVP dafür oder dagegen ist, ist irrelevant. Die Leute müssen einverstanden sein. Da geht es vielfach um Tradition, Stolz und auch um Eigenständigkeit. Mit neuen Generationen werden sich zweifellos auch Veränderungen einstellen. Eine Fusion zu erzwingen mach keinen Sinn. Im “Bärnbiet” benötigt alles etwas mehr Zeit.

      Mein geliebter Schabziger und das echte Birebrot darf nie einer Fusion zum Opfer fallen!

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  • März 26, 2014

    “Die Besserwisser vom Dienst”
    Warum sind Schlemihl und Lohmann, die sowieso alles viel besser wissen, nicht in der Politik und “räumen die so krankhaft verhasste SVP und mit ihr 1/4 der Schweizerbevölkerung aus”? Aber “quak, quak, quak” ist eben einfacher, als taugliche Lösungen zu bringen!

    Wir leben in einer relativ gut gebildeten Gesellschaft und damit gibt es auch viele verschiedene Ansichten und Meinungen, was die Politik zu einer mehrheitsfähigen Lösung bündeln müsste, was leider oft zu wünschen übrig lässt, was allerdings, dank unserer direkten Demokratie, vom Volk initiiert/korrigiert werden kann.

    Das dumme, einfältige Lästern und schimpfen über eine Partei, dazu oft noch mit Blogs, die bestenfalls einen kompetenten Eindruck machen, was sie meist von diesen Herren leider nicht sind, bringen keine brauchbaren Lösungen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Brauen

      1. Sie hetzen hier nur gegen Personen! Inhaltlich liefern Sie kein einziges Argument gegen den Artikel von Herrn Schlemihl!

      Teilen Sie uns doch mit, was inhaltlich an den Ausführungen von Herrn Schlemihl nicht stimmt!!!

      2. Herr Schlemihl macht in seinem Artikel ja ganz konkrete Lösungsvorschläge (im Gegensatz zu Ihnen):

      – Gemeindefusionen fördern
      – Gesundheitswesen zentralisieren
      – Pfarrerlöhne nicht mehr über den Kantonshaushalt finanzieren

      Mit freundlichen Grüsse
      Ihr Besserwisser vom Dienst

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    • Juli 19, 2021

      Herr -Witschi und Herr Lohmann: Ich habe oben Stellung bezogen. SchauenSie nach!

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    • Juli 19, 2021

      Richtig Herr Witschi, ich mag auch eine gesunde, konstruktive Opposition. Sonst wäre das Leben ja langweilig.

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  • März 26, 2014

    Ich stelle fest, dass der Blogger Schlemihl hier einmal mehr von SVP-Anhängern persönlich angegriffen wird.

    Keiner dieser Kritiker kann aber auch nur ein Argument liefern, was an den Ausführungen von Schlemihl nicht stimmt…

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    • Juli 19, 2021

      Frau Noser
      Sie scheinen immer noch nicht gemerkt zu haben, dass wenn Schlemihl sein Gift versprüht, sich sofort Kurt Peter und Lohmann, vielleicht noch andere unterstützend und beipflichtend melden. Natürlich auch den Daumen nordwärts richten. Das heisst, dass sich hier der Autor selber auf die Schulter klopft. Wäre die SVP für die EU eingestellt, würde es ganz anders tönen. Indessen hoffe ich für Sie, dass Sie endlich diese ewig perfide Diffamierung erkennen. Noch etwas: Sie müssen wissen, dass ich der SVP in keiner Weise nahe stehe.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn Sie das nicht sehen wollen, Herr Witschi! Sie sind ja nicht seit gestern dabei. Ich kann nicht noch deutlicher werden. Wir müssen uns ohnehin auf die Löschung meines Kommentars einstellen…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Krähenbühl

      Herr Schlemihl hat hier ganz sachlich historische Fakten zum Kanton Bern zusammen getragen. Von “Gift versprühen” kann keine Rede sein!

      Im Gegensatz zu Ihnen: Sie greifen nur persönlich an und liefern keine sachlichen Argumente!

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    • Juli 19, 2021

      Zutreffende Bemerkung, Herr Lohmann!

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    • Juli 19, 2021

      Peter
      Sie haben wohl den falschen Namen erwischt, indem Sie sich schrieben “Zutreffende Bemerkung, Herr Lohmann!”
      Nicht so schlimm – die meisten die das lesen übersehen diesen Faux Pas.
      Es wird ja auch schwierig, bei so vielen Eigennamen die Uebersicht zu behalten.

      Was mich aber stört an Ihren Blogs: Sie nerven sich, wenn ich persönlich angreife. Sie selbst greifen stets pauschal an. Dabei sitzen hinter jeder Idee, ob gut oder weniger gut Persönlichkeiten, die dafür Verantwortung tragen. Es hat nämlich bei der SVP auch einige gute Köpfe dabei, wie auch bei der SP und bei der CVP. Vielleicht finden Sie, bei gutem Hinschauen sogar noch welche bei der FDP.

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    • Juli 19, 2021

      Sie nerven mich nicht. Sie versprühen kein Gift, Herr Witschi. Sie wollen einfach eine gewisse Korrektheit anstreben.

      Nun. Ich habe vor Ihrer letzten Frage nach dem Gift, Peter und Co. angesprochen. Dabei habe ich im Nachsatz, “Was mich aber stört an Ihren Blogs…” den Sie möglicherweise nicht gelesen haben, etwas dazu gesagt. Hier ein bisschen deutlicher: Peter und Co. schiessen immer pauschal auf ganze Organisationen. Am liebsten gegen solche, die sich gegen EU-Diktate wehren. An vorderster Front befindet sich stets die SVP, die Sie, Herr Witschi, offensichtlich ebenfalls nicht mögen.

      Wieso soll ein Beitrag gelöscht oder nicht gelöscht werden. Herr Witschi, ich habe da ein bisschen Erfahrung. Meine Beiträge werden oft gelöscht. Dies vor allem, weil ich mich bemühe, klaren Wein einzuschenken. Gelöscht werden sie stets auf einen Antrag des Angesprochenen. Die Begründungen lauten meist fadenscheinig “nicht themenrelevant”. Herr Witschi, wenn Sie mich z.B. fragen, wo das Gift sei, ist dies ebenfalls nicht themenrelevant zur Blogaussage, die nichts anderes zum Ziel hat, als eine Bundesratspartei für Dinge verantwortlich macht, die in keiner Weise eine Schuld trifft. Man will die EU-Gegner zur Sau machen. (Konkret ist dort das Gift, das ich meine).

      Es sieht nun danach aus, als ob mir viel an der SVP gelegen ist. Dies trifft in keiner Weise zu. Für mich ist wichtig, dass die Schweizer der EU unter den heutigen Umständen fern bleiben. Dass sie sich Ihrer eigenen Freiheit bewusst sind und diese verteidigen.

      Habe ich damit Ihre besorgte Frage beantwortet?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Krähenbühl

      Ich habe auf folgenden Kommentar von Herrn Lohmann geantwortet:

      “Ich stelle fest, dass der Blogger Schlemihl hier einmal mehr von SVP-Anhängern persönlich angegriffen wird.

      Keiner dieser Kritiker kann aber auch nur ein Argument liefern, was an den Ausführungen von Schlemihl nicht stimmt…”

      Sie haben offensichtlich nicht ganz begriffen, wie das hier funktioniert! Aber ich erklärs Ihnen gerne: Jemand schreibt einen Kommentar und man antwortet darauf mittels “Antworten”- Funktion…

      Oder Sie versuchen es einfach mal mit lesen…

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  • März 26, 2014

    Herr Schlemihl zeigt sehr schön auf, dass eben die schlechte finanzielle Lage des Kanton Bern nicht von ungefähr kommt, sondern eine Vorgeschichte hat!

    Und da spielt die SVP alles andere als ein rühmliche Rolle!

    An die Stänkerer: Was genau stimmt an den Erläuterungen des Autors nicht? Bisher haben Sie diesbezüglich nichts liefern können!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Brauen hat ja mittlerweile selbst eingestehen müssen, dass er inhaltlich nichts aussetzen kann…

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  • März 27, 2014

    Ich habe den Blog von Schlemihl nicht inhaltlich kritisiert, sondern die Art und Weise des Zusammentragens von Fakten über den Kanton Bern, die, soviel ich das als Berner nachvollziehen kann, nicht grundsätzlich falsch sind.

    Man kann Sequenzen aus der Geschichte herausschneiden, möglichst negativ behaftete natürlich, um die SVP, früher noch BGB, dafür verantwortlich zu machen. Beteiligt an genannten Fehlern in Ihrem Blog waren auch noch andere Parteien, zB FDP! Dass die BGB, später SVP, ihre Möglichkeiten zur Förderung/Behinderung​ von „Strömungen“ nach ihrem „Gusto“ nutzte, war ihr gutes Recht und viele Leute folgten der Partei deswegen, hatten dadurch laufend Zulauf – auch heute noch! (Ich bin grundsätzlich Sympathisant guter Ideen, von welcher Partei, von welchen Leuten auch immer, und trage aber demokratische erstrittene Entscheidungen mit, auch, wenn ich ihnen nicht zugestimmt habe!)

    Sie bemängeln fehlende Reformen im Kanton, nicht vollzogene Gemeindefusionen, Spitalzentralisierung​, die althergebrachte Pfarrerbezahlung, zweifellos nicht zu unrecht. Aber einfach tendenziell die Schuld den Bauern und der SVP zu geben ist doch zu einfach. Bern als flächenmässig zweitgrösster Kanton und grösster Landwirt in der Schweiz, hat auch den umfangreichsten, zum Teil teuersten Infrastrukturbedarf, mit nicht eben vielen grossen Steuerzahlenden, also eine sehr grosse Last, was die heutige Mitte-Links/Grüne Regierung auch nicht verbessern kann.

    Mit der heutigen Entwicklung des Kantons bin auch ich nicht zufrieden! Die Mitte-Links/Grünen Regierungen haben den Kanton nicht eben gefördert, was die Industrialisierung anlangt, Versäumnisse, die man nicht einfach der SVP anlasten kann. Ob dies zum Nutzen, oder zum Schaden der Schweiz ist, darüber kann man geteilter Meinung sein. Die Zukunft wird es weisen.
    Die angeblichen Mängel auf eine Partei, nur weil man sie hasst, zu fokussieren ist doch zu tendenziös und etwas billig.

    Sie sehen, wenn man etwas beschreiben will, sollten alle Kriterien in Betracht gezogen werden, und würdigen. Das als Tipp fürs nächste Mal.

    Beachten Sie den Beitrag von Franz Krähenbühl, sehr treffend formuliert!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Brauen

      1. Ich stelle fest, dass Sie zugeben, dass Sie inhaltlich dem Artikel von Herr Schlemihl nichts entgegenzusetzen haben.

      2. Herr Schlemihl betont ja in seinem Artikel explizit die Einbindung der FDP in diese Machtkartell. Bitte vollständig lesen! Auch nennt er FDP-Regierungsrat Krähenbühl als Mitverantwortlichen der Finanzaffäre! Bitte auch hier vollständig lesen!

      3. Herr Schlemihl sagt ja zu Beginn ganz klar, dass auch die Geographie eine wesentliche Rolle spielt! Bitte auch hier vollständig lesen!

      4. Der Kanton Bern hat erst seit 2006 eine rot-grüne Regierung. Vorher (Ausnahme 4 Jahre) immer eine klar bürgerlich-konservati​ve. Und das Parlament war immer bürgerlich-konservati​v seit den 1920er Jahren!!! Während Jahrzehnten hatte die SVP gar die absolute Mehrheit in beiden Räten!

      5. Es ist nun einfach ein historischer Fakt, dass die grössten Skandale, Finanzaffäre und Kantonalbankdebakel unter Federführung der SVP passiert sind! Bitte diese historischen Fakten zur Kenntnis nehmen!

      6. Es ist auch ein Fakt, dass in erster Linie die SVP blockiert, wenn es um Strukturreformen geht. Aber selbstverständlich gibt es auch andere Parteien, die da blockieren.

      Aber auch das erläutert Herr Schlemihl ja, indem er aufzeigt, dass nur die Grünliberalen die heutige Regelung betreffend Pfarrerlöhne reformieren wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Den Blog habe ich gelesen! Ich habe nie gesagt die SVP mache alles gut. Ich bin nicht Mitglied, aber die Grundhaltung dieser Partei lieg mir näher, als das diktatorische, verbotssüchtige Verhalten der Links/Grünen. Zudem mag ich das pseudointellektuelle Gehabe nicht. Objektive, ausgewogene Betrachtungsweisen führen eher zu einer nützlichen Diskussionskultur, ob man für, oder gegen eine Meinung ist! Ich hoffe, nein, ich stelle fest, dass auch die SVP-Gegner langsam zu diesem Verhalten finden.

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    • Juli 19, 2021

      Die diktatorischte Partei in der Schweiz ist sicherlich die SVP mit ihrem Herrliberger König…

      Ich stelle fest, dass Sie am Artikel von Herrn Schlemihl eigentlich gar nichts auszusetzten haben, sondern dass Ihnen sein angeblich intellektuelles Gehabe nicht passt…

      … und dass er es wagt die allmächtige Berner SVP zu kritisieren…

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    • Juli 19, 2021

      Nein, um Himmelsgottswillen, Herr Lohmann, ich mag doch jedem gönnen, dass er seine Meinung kundtun kann! Aber da wir uns in einer Diskussionsplattform befinden, wage ich es auch, meinen “Senf” dazu zu geben, ungeachtet ob ich ein Däumchen runter, oder rauf bekomme.

      Warum ist wohl die SVP die wählerstärkste Partei? Und ich bin noch nicht einmal Mitglied, wie viele andere Wähler auch nicht! Diese Partei hat doch mit “Diktatorischem” nichts zu tun. Sie macht, was ein Teil der Bürger wollen und setzt such auch dafür ein!: Jeweils zwischen 25 und 60% Zustimmung. Andere Parteien träumen nur davon, aber machen nichts dafür! Ich denke es hat eher mit Neid zu tun?

      Im Blog von Hr. Schlemihl, wenn er denn so heisst, kritisiere ich die Auswahl der Teile, die in sich, was ich beurteilen kann, nicht falsch sind. Wenn Sie jemanden fertigmachen wollen, wählen Sie nur Teile, die für die Sache Negativ sind. Was machen Kläger und Verteidiger? Sie wählen auch “gesucht” Argumente: der Eine das Negative dagegen, der Andere das Positive dafür.

      Gute Diskussionen beschränken sich auf glaubwürdige Argumente dafür, oder dagegen. Das ist Gesprächskultur, möglichst ohne intellektuelles Gehabe, damit es möglichst auch viele Leute verstehen können, ob sie nun mehr, oder weniger gebildet, mehr, oder weniger intelligent sind.

      Mit „intellektuellem Gehabe“ meine ich, wenn man etwas schlecht machen will, dass man versucht, es besonders „intelligent“ darzustellen, oder kompliziert umschreibt, um dem Fakt mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen! Machen Sie es, oder Hr. Schlemihl nicht so?

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  • März 27, 2014

    Diesen Kommentar habe ich in der Nacht, als ich bereits ein bisschen müde war, geschrieben. Hier die ergänzte, korrigierte neue Version.

    Lohmann, Schlemihl od. Peter – egal.
    Meine Kenntnis in Sachen Kanton Bern reicht mir als Ausländer leider nicht aus, um fundiert speziell zu diesem Blog Stellung zu nehmen.

    Dennoch erkenne ich soviel wie jedes Kind, dass der Kt. Bern einiges mehr an Infrastruktur aufwenden muss als Zürich. Der Kanton Bern ist ein teurer Bergkanton. Neben den unzähligen Kunstbauten für Geleisetrassen und Strassen – Tunneln und Brücken – sind zahlreiche Lawinen- und Bergbachverbauungen nötig. Meines Wissens braucht es das in Zürich nicht.

    Weil der Thunersee äusserst überschwemmungsgefähr​det sei, hätte man quer durch Thun einen unterirdischen Kanal bauen müssen. In Brienz und in Diemtigen seien grosse Teile des Dorfes durch Murgänge verschüttet worden. Dies und zahlreiche andere heikle Wildwasserabflüsse hätten zu umfangreichen Verbauungen in Form von Dämmen und Geröllsammlern in unwegsamem Gebiet geführt. In den vielen Seitentälern ist die Ansiedelung von Industrie nicht möglich.

    Dafür hat es viele reizvolle Gebiete, zum Teil die schönsten auf dieser Welt, die nach touristischer Bewirtschaftung verlangen. Das Problem ist allerdings, dass das Tourismusgewerbe sich nicht automatisieren lässt. Es ist, wie Sie als Oekonom wissen müssten, sehr arbeitsintensiv. Und deshalb wenig lukrativ. Handarbeit ist in der Schweiz die teuerste auf dieser Welt. Die vielen Hotelschliessungen beweisen dies. Hie und da finden sich für grosse Komplexe Käufer; meist Oel-Araber, Oligarchen oder asiatische Staatsfonds, die ihre riesigen Vermögen in sichere Länder nicht rentierend, aber werterhaltend anlegen wollen. ( Gütsch, Bürgenstock, Viktoria-Jungfrau usw.). Damit ist der Touristik in den Talschaften indessen nicht geholfen. Mit einem von gewerkschaftlicher Seite geforderten Mindestlohn, wird dieses Gewerbe schlicht und einfach unbezahlbar!

    Züric​h, Basel und Genf haben durch ihre Flughäfen einen gewissen globalen Handelsanschluss an erreicht. Dieser Umstand hat einen grossen fördernden Einfluss auf Gewerbe und Handel.

    Bei uns in Deutschland hat es ebenfalls weniger „entwickelte“ Gebiete. Man denke an den Schwarzwald, an das Saarland oder an einige Ostgebiete. Sehen Sie sich in Frankreich um, in Italien oder in Oesterreich. Aber was sage ich da. Als Oekonom, wie Sie sich nennen, wissen Sie das ohnehin viel besser als ich.

    Ich habe mir sagen lassen, dass die frühere Berner BGB, kaum etwas mit der heutigen SVP zu tun hat. Wegen der Veränderung, die nicht allen Mitgliedern behagte, habe sich kürzlich eine Partei namens BDP abgespaltet. Sie, Schemihl und Co. Suchen sich jede mögliche Gelegenheit, diese Partei soviel wie möglich durch den Dreck zu ziehen.

    Zur Oekonomie hat der englische Sozial- und Wirtschaftswissenscha​ftler und EU-Kritiker Kenneth Boulding folgendes zitiert:
    “Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an economist.”
    Oder „Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum kann andauernd weitergehen in einer endlichen Welt ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.“

    Diese Weisheit hat natürlich etwas mit grenzenlosem Wachstum zu tun. Nicht unbedingt mit dem Kt. Bern.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Krähenbühl

      Zuerst einen Nebenbemerkung: Erstaunlich, dass Sie als angeblicher Deutscher hier die Schweizer Rechtsschreibung verwenden. Haben Sie die Schule in der Schweiz besucht?

      Ich einigen Punkten geben ich Ihnen teilweise recht:

      1. Ein Mindestlohn von 4000.- hätte tatsächlich fatale Folgen für unsere Tourismusbranche. Als Liberaler bin ich klar gegen Mindestlöhne.

      Alle​rdings zeichnet sich die Schweizer Gastro- und Tourismusbranche vor allem durch Jammern aus! Etwas mehr Freundlichkeit und Innovation wäre angebracht! Auch da könnte wir Schweizer von anderen einiges lernen!

      2. Selbstverständlich haben Bergkantone höhere Infrastrukturkosten. Dies berücksichtigt Herr Schlemihl ja in seinem 4.Satz dieses Artikels.

      Nur besteht der Kanton Bern ja zu grossen Teilen nicht aus Bergen: Mittelland, Seeland, Oberaargau.

      Zudem sind in Deutschland ja gerade diejenigen Bundesländer mit den meisten Bergen (Bayern und Baden-Würtemberg), diejenigen die wirtschafltich am besten da stehen, mein Guter!

      Die Berner BGB ist personell und politisch 1:1 in die Berner SVP übergegangen. Die Abspaltung der BDP folgte erst viel später, weil sich die Berner SVP immer mehr dem Rechtsaussenkurs der Zürcher SVP annäherte!

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    • Juli 19, 2021

      Lohmann
      Zuerst eine Nebenbemerkung: Ich weiss zwar nicht, auf was Ihre Feststellung bezüglich Schweizer Rechtsschreibung beruht. Jedenfalls fühle ich mich dadurch geachtet und geehrt – und ich bin ein bisschen stolz darauf. Ich betrachte Ihre Aussage, das überrascht Sie möglicherweise, als ein Kompliment. Nun, zur Schule bin ich zu Hause, im Land der Schwaben (“Schwobe”, wie die Schweizer zu sagen pflegen gegangen. Ich weiss das, weil ich in Zürich studiert habe). Wollen Sie wissen, weshalb in Zürich? Zürich hat europaweit die drittbeste Universität. Die Deutschen figurieren erst an 7. und an 8. Stelle. Schweizer Abschlüsse sind weltweit sehr gefragt…

      Zu Punkt 1. Die Schweizer Tourismusbranche jammert nicht einfach so. Offenbar haben Sie meinen Kommentar nicht richtig gelesen. Ich wiederhole hier: Das Problem ist allerdings, dass das Tourismusgewerbe sich nicht automatisieren lässt. Es ist, wie Sie als Oekonom wissen müssten, sehr arbeitsintensiv. Und deshalb wenig lukrativ. Handarbeit ist in der Schweiz die teuerste auf dieser Welt. Die vielen Hotelschliessungen beweisen dies. Hie und da finden sich für grosse Komplexe Käufer; meist Oel-Araber, Oligarchen oder asiatische Staatsfonds, die ihre riesigen Vermögen in sichere Länder nicht rentierend, aber werterhaltend anlegen wollen. ( Gütsch, Bürgenstock, Viktoria-Jungfrau usw.). Damit ist der Touristik in den Talschaften indessen nicht geholfen. Mit einem von gewerkschaftlicher Seite geforderten Mindestlohn, wird dieses Gewerbe schlicht und einfach unbezahlbar!

      Sie gehen nur auf die kommende Abstimmung über den Mindestlohn ein. Weil Sie sich darüber fürchten. Es ist leider symptomatisch für Sie – wenn etwas nicht in Ihre Gedankenwelt passt, wird es ignoriert und als Mumpitz abgetan.

      Unter Punkt 2 bemühen Sie sich von neuem, uns Sand in die Augen zu streuen. Sie vergleichen Bayern mit der Schweiz und verschweigen sehr schlau, dass Bayern mehr als 70’000m2 gross ist, wahrend der Kanton Bern es auf keine 6’000m2 bringt!

      Baden-Würt​temberg hat fast 36‘000m2. Ich wiederhole: Kanton Bern 6‘000m2. Das Emmental allein ist gebirgiger als Württemberg.

      Gerad​ezu lächerlich tönt es, wenn Sie von “Herrn Schlemihl” sprechen, und dabei sich selbst wähnen…

      Was wollen Sie eigentlich in Ihrem Schlusssatz über BGB, SVP und BDP aussagen?
      Das hat ja nichts mit der Debatte zu tun und ich habe nichts anderes behauptet!

      Noch etwas: Ich bin nie und nimmer Ihr “Guter”!

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe Ihren Kommentar schon richtig gelesen mein Guter. Aber Sie offensichtlich meinen nicht…

      1. Nochmals: Es ist völlig klar, dass der Schweizer Tourismus, wenn er konkurenzfähig bleiben soll, keine 4000 Franken Mindeslohn zahlen kann! Diesbezüglich bin ich absolut einverstanden!

      Mei​ne Kritik an der Schweizer Tourismusbranche ist eine andere: Man ist zu wenig innovativ! Man ist zu wenig freundlich! Da könnte man sehr viel von den Deutschen oder Österreichern lernen!

      Zudem wird die Toursimusbranche ja schon bei der MWST bevorteilt! Jammern ist nicht angesagt! Innovation ist gefragt!

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    • Juli 19, 2021

      Zu 2.

      Nochmals, sowohl Schlemihl wie auch ich schreiben ja, dass die Geographie eine starke Rolle spielt! Aber eben nicht nur! Es liegt auch am politischen Versagen (vor allem der SVP, wie Herr Schlemihl aufgezeigt hat!)!

      Das Beispiel Deutschland zeigt eben (auch wenn Bayern natürlich nicht mit Bern gleichzusetzen ist), dass dort das gebirgigste Bundesland, das reichste ist!

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    • Juli 19, 2021

      Zur Nebenbemerkung:

      Si​e wissen offensichtlich nicht, dass es in der Schweiz eine spezielle Rechtschreibung des Deutschen gibt. Ist in Österreich übrigens auch so. Es gibt auch einen speziellen Duden für das Schweizer Hochdeutsch.

      Viele​ Wörter werden also im Schweizer Hochdeutschen anders geschrieben als im Deutschen Hochdeutschen, mein Guter. Auch die Satzstellungen sind teilweise leicht unterschiedlich. Und es gibt Wörter, die nur im Schweizer Hochdeutschen existieren.

      Und interessanterweise verwenden Sie (obwohl Sie angeblich im Schwabenland aufgewachsen sind) das Schweizer Hochdeutsch… lach. Sehr amüsant!

      Das erinnert mich an einen SVP-Anhänger, der hier einen männlichen Fake kreierte mit einem Namen mit weiblichem polnischen Suffix…

      Köstlich​, köstlich…

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    • Juli 19, 2021

      “Sehr köstlich, sehr amüsant” Lohmann & Co!
      Wenn Sie sich dermassen amüsieren – Ich will Ihnen nicht vor dem Glück stehen und lasse Sie in Ihrem Glauben. Dass es schwierig ist, mit Ihnen zu diskutierern, weil Sie andere Meinungen nie akzeptieren, zumal Sie sozusagen ein Einparteiensystem à la Turquie favorisieren – vielleicht ist das Ihnen nicht direkt bewusst, aber es kommt bei Ihren rechthaberischen Statements regelmässig zum Ausdruck. Vielleicht haben Sie da ein bisschen viel von Kapstadt mitbekommen.

      Damit​ schliesse ich diesen Dialog. Wenn es Ihnen Spass macht können Sie weiterhin Ihren Mist erzählen. Ich werde nicht mehr reagieren. Mit fehlt es an Zeit.

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  • März 30, 2014

    Sehr gut aufgezeichnet Herr Schlemihl Wrobel ihr Artikel. Sie kriegen 100 Punkte dafür.
    Man muss wirklich blind sein um nicht zu merken dass hier eine einzige Partei – die SVP – massiv verantwortlich für die heutige katastrophale finanzielle Situation des Kantons ist – entstanden in der Vergangenheit . Nun die bürgerlichen Parteien ebenso .
    Der Bericht des berühmtesten Berner Whistleblowers – Rudolf Hafner – Revisor – im Jahre 1984 – deckte auf dass aus Steuergeldern Zuwendungen für Abstimmungskampagnen der SVP finanziert wurden !!! Gedeckt durch SVP-Politiker.
    Der SVP-Regierungsrat und Finanzdirektor Ueli Augsburger pusht ab dem Jahre 1986 die Ansiedlungspolitik der neu geschaffenen Wirtschaftsförderung zusätzlich durch eine Senkung der Unternehmenssteuern , mit katastrophalen Folgen für die Steuerzahler. Denn die Berner Kantonalbank finanziert grosszügig mit vollem Risiko was SVP-Augsburger anstrebt.

    Unter dem Strich des Kantonalbank-Debakels​ resultiert 2003, bei der Auflösung der Dezennium AG (eine Auffanggesellschaft),​ ein Verlust von 2,6 Milliarden Franken. Davon berappen die Steuerzahler happige 1,46 Milliarden.

    Im Gefolge des Kantonalbankdebakels schiessen die Schulden des Kantons bis 2002 auf den Rekordstand von 11 Milliarden Franken !!!!!!! hoch. «Die Krise der Kantonalbank ist eine tiefe Zäsur und eine Überlebensübung, die den Kanton Bern zurückwirft und der Politik jeglichen finanziellen Spielraum für Innovationen und Investitionen raubt», sagt der emeritierte Berner Geschichtsprofessor Christian Pfister. Bern sei in den 1990er-Jahren «Gefangener seiner Situation», wie heute Griechenland oder Portugal.
    Unter dem Strich des Kantonalbank-Debakels​ resultiert 2003, bei der Auflösung der Dezennium AG, ein Verlust von 2,6 Milliarden Franken. Davon berappen die Steuerzahler happige 1,46 Milliarden.

    http​://www.bernerzeitung.​ch/region/kanton-bern​/Berns-Auferstehung-a​us-den-Truemmern-alte​r-Groesse/story/25973​658?dossier_id=876


    Schlussfolgerung: es ist gefährlich von SVP-Politikern sowas wie wirtschaftliche Fähigkeiten/Kompetenz​ anzunehmen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kremsner

      Ich staune immer wieder wie viele Bürger im Kanton Bern von diesen Ereignissen keine Ahnung (mehr) haben. Die Mehrheit scheint gar nicht zu wissen, woher die schlechte Finanzlage des Kantons kommt.

      Nur so ist zu erklären, weshalb immer noch munter SVP gewählt wird…

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    • Juli 19, 2021

      In Sachen Kantonalbanken sollten Sie vielleicht etwas zurückhaltender sein, Herr Kremsner. Wer weiss, was noch alles über die ZKB demnächst bekannt wird. Nebeben den hängigen Verfahren in den USA, hat die ZKB womöglich auch noch wegen Währungsabsprachen Dreck am Stecken. Alles zusammen könnte das noch sehr teuer werden! Auch für den Kanton. Basel desgleichen…

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  • März 31, 2014

    Das SVP-Plus-Lager hat gestern eine massive Schlappe kassiert! Es hat 6 Sitze verloren.

    Die Berner BDP wurde abgestraft weil sie faktisch eine SVP-Politik betrieben hat, im Gegensatz zur BDP in Bundesbern, die sich da klarer distanziert. Die Berner FDP betreibt ja seit Jahren eine SVP-Poltik.

    Die SVP selbst hat zwar leicht zugelegt im Vergleich zu vor 4 Jahren. Historisch (bis 2002) hatte die SVP aber immer einen Wähleranteil von rund 33%. Mit diesen 29% liegt die SVP immer deutlich darunter. Zudem hat die EDU verloren und viele Rechtsaussenparteien sind nicht mehr angetreten (SD, Freiheispartei, “Die Eidgenossen”, PNOS)!

    Die FDP bleibt auf äusserst tiefen Niveau stabil. Historisch (bis 2002) hatte die FDP einen Wähleranteil von rund 17%. Heute ist sie auf gut 10%.

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