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Weniger Menschen = weniger Probleme?

Die Eco­pop-I­ni­tia­tive​ will das Bevölkerungswachstum in der Schweiz beschränken. Die In­itia­tive ist unnötig, der Auf­trag an den Bun­des­rat ist seit der Mas­sen­ein­wan­de­ru​ngs­-I­ni­tia­tive klar. Wir müssen mit un­se­ren Res­sour­cen sorgfältiger um­ge­hen. Ich bin überzeugt, die Lösung un­se­rer Pro­bleme liegt in mehr Ef­fi­zi­enz, tech­ni­schem Fort­schritt und der in­ten­si­veren Förderung von In­no­va­ti­on. In­no­va­tion pas­siert nicht, wenn wir die Gren­zen hoch­zie­hen und uns ab­schot­ten. Die In­itia­tive will auch das Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern bekämpfen. Wol­len wir in un­sere Schwei­zer Ver­fas­sung schrei­ben, wie die Fa­mi­li­en­pla­nung in den Entwicklungsländern ge­steu­ert wer­den soll? Das ist Un­sinn. Darum stimme ich NEIN am 30. No­vem­ber 2014.

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Comments to: Weniger Menschen = weniger Probleme?
  • November 12, 2014

    Herr Vitali, sie haben es immer noch nicht begriffen. Es geht nicht um Abschottung, es geht um Bevölkerungspolitik.

    Ich möchte für mich und zukünftige Generationen die Landschaft und die Lebensweise in der Schweiz so erhalten wie sie ist. Dies funktioniert aber nicht, wenn die Bevölkerung in der Schweiz immer weiter ansteigt.

    Somit ist ECOPOP ein Schritt in die richtige Richtung. Somit ein überzeugtes JA zu ECOPOP.

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  • November 12, 2014

    Personenfreizügigkeit​: EU-Verhandlungsmandat​ ist Ablenkungsmanöver!


    Das NEIN aus Brüssel wird nach der ECOPOP-Abstimmung kommen. Darauf wird die MEI verwässert werden bis zur Unkenntlichkeit! Darum ECOPOP JA!

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  • November 12, 2014

    ‘Abschotten’, Herr Vitali? haben Sie sonst keine Argumente mehr? Oder räumen Sie vorsorglich Ihr Haus in Oberkirch zur Aufnahme von 3-400 Leuten, die inzw. weiter bei Ihnen anteilig einwandern?

    ‘..Wir​ müssen mit un­se­ren Res­sour­cen sorgfältiger um­ge­hen. Ich bin überzeugt, die Lösung un­se­rer Pro­bleme liegt in mehr Ef­fi­zi­enz, tech­ni­schem Fort­schritt und der in­ten­si­veren Förderung von In­no­va­ti­on. In­no­va­tion pas­siert nicht, wenn wir die Gren­zen hoch­zie­hen und uns ab­schot­ten..’

    Da​nn sorgfältigen Sie mal mit mehr Effizienz technisch weiter. Bei der Masse haben Sie nicht mal mehr Zeit zum Zählen. Von Nachhaltigkeit wollen wir schon garnicht erst anfangen.

    Ihre Argumentation ist so dürftig, dass man Lachen muss. Wo ist denn diese Effizienz gewesen, dass es überhaupt so weit kommen musste und wo sehen wir sie heute zur Vermeidung von weiteren Aufblähungen??? Nirgends! Dafür jährlich die Einwanderung eines Menschenmasse vond er Grösse St. Gallens. Und nach St. Oberkirch?

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    • Juli 19, 2021

      Bin voll einverstanden, danke.

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    • Juli 19, 2021

      Er geht halt ganz nach dem üblichen Marketing-Prinzip vor, wie übrigens viel Politiker. Wenn man etwas nur genug häufig erwähnt, bleibt es beim Publikum hängen, und wird somit zur Wahrheit.
      Oder so ähnlich. 😉

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  • November 12, 2014

    Leider kann man nicht darauf vertrauen, das der Bundesrat die Massenwanderungsiniti​ative so umsetzt wie vom Souverän beauftragt. Herr Minder sagte bei einer Diskussion Standpunkte in SRF. man müsse kein Prophet sein, wenn man in Bern sehe was abgeht, um zu sehen dass die Masseneinwanderunsini​tiative nicht so umgesetzt werde wie wir abgestimmt haben. Dies Sinngemäss, den genauen Wortlaut kann ich nicht wiedergeben. Wir schotten uns nicht ab, sondern wollen keine zubetonierte Schweiz, ausserdem wollen die Menschen in der Schweiz Arbeit und leben können.
    Das heisst freiwillige Familienplanung, wir schreiben niemandem vor wie viele Kinder sie haben dürfen, in Entwickungsländern.

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    • Juli 19, 2021

      “Leider kann man nicht darauf vertrauen, das der Bundesrat die Massenwanderungsiniti​​ative so umsetzt wie vom Souverän beauftragt…”.

      Na​, wenn Sie so wenig Vertrauen haben, dann würde ich nächstes Jahr klug wählen. Denn schliesslich wählen wir ja jene, die dann den Bundesrat wählen. Da die Wirtschaft in den letzten Jahren zu sehr verwöhnt wurde und das kapitalistische System, in welchem wir eingebunden sind und praktizieren angepasst werden muss, werde ich entsprechend Politiker wählen, die nicht nur zur Wirtschaft schauen. Welche Parteien entsprechend wirtschaftsfreundlich​ sind sollte bekannt sein (SVP, FDP etc.). Sonst ändert sich wohl kaum etwas an der Situation.

      Betr. Familienplanung: Ich hoffe nicht, dass mit unserem Geld (die Familienplanung ist bereits jetzt in der Entwicklungshilfe) Massensterilisationen​ mit Toten finanziert werden. http://www.suedostsch​weiz.ch/politik/tote-​nach-massensterilisie​rung-indien

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    • Juli 19, 2021

      Alle Parteien sind wirtschaftsfreundlich​, dass erkennt gerade jetzt ein Blinder mit Krückstock. Sie alle stehen geschlossen an der Seite der Wirtschaft und tun ihr Bestes die Befürfnisse der Bürger zu sabotieren – wie immer.

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    • Juli 19, 2021

      Wieso, der Souverän hat nur den Auftrag erteilt Kontingente einzuführen. Von einer Maximalhöhe war nie die Rede. Die könnte durchaus bei 150000 liegen, und wäre komplett MEI-Konform.

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  • November 12, 2014

    Albert Vitali Nationalrat FDP

    Soll ich diesen, Ihren Beitrag als Witz des Tages oder tatsächlich ernst nehmen.

    Frage an Sie, haben Sie nicht ebenso überzeugt gegen die MEI Initiative der SVP gekämpft. Jetzt unterstützen sie die MEI ganz plötzlich. Bin ich recht in der Annahme, dass Ihnen ganz persönlich ein Erfolg der ECOPOP Initiative noch viel mehr wehtun würde. Kann Sie natürlich vollkommen verstehen. Sie schreibe zumindest vorläufig nicht zwei dreihundert aussichtslose Bewerbungen, wärend an Ihrer Stelle Bewerber aus dem Ausland eingestellt werden.

    Weil Ich diese beleidigenden Absagen der Einheimischen schweizer Bürger und schon anwesenden Ausländern, an Stelle Einwanderer als Unsinn betrachte, habe ich JA zur ECOPOP abgestimmt und dem Post-Briefkasten übergeben.

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    • Juli 19, 2021

      Ist doch gut was Herr Vitali macht, nämlich Negativwerbung zum Schaden der Initiativgegner.

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  • November 12, 2014

    Sieht so Familienplanung aus? Hoffentlich nicht…

    Tote nach Massensterilisierung.​ Nach einer Massensterilisierung in Indien sind Behördenangaben zufolge acht Frauen gestorben. Mehr als 60 Patientinnen wurden wegen Komplikationen ins Spital gebracht, 24 von ihnen schwebten in Lebensgefahr.

    Als Massnahme zur Geburtenkontrolle bietet der indische Staat Frauen eine kostenlose Sterilisierung an. Stimmen sie der Massnahme zu, erhalten sie darüber hinaus zur Belohnung umgerechnet 22 Franken.

    http://ww​w.suedostschweiz.ch/p​olitik/tote-nach-mass​ensterilisierung-indi​en

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    • Juli 19, 2021

      Und was hat das mit ECOPOP zu tun, ebenso wie die ein Kind Politik in China?

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    • Juli 19, 2021

      @Lars von Limaa. Eh und wie genau stellen Sie sich denn das Treiben der Blüten der “freiwilligen” Familienplanung vor, die Eoopop unterstützen will? Dinge gehen manchmal auch ihre eigenen Wege und diesen kann man schwer beeinflussen…. http://www.ecopop.ch/​de/initiative-topmenu​-330

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    • Juli 19, 2021

      Wenn wir so denken müssen wir die Entwicklungshilfe insgesamt stoppen. Weil die Dinge immer ihre eigenen Wege gehen. Man kann sich nur einsetzen, mehr nicht. Ausserdem kann man mit Präservativen soviel ich weiss niemanden umbringen.

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    • Juli 19, 2021

      Sag ich ja schon lange. In Mayanmar hat man den Leuten die Funktion von z. B. Parisern mit Bananen erklärt. Hat nichts genützt, denn die Bananan wruden vor der Hütte überzogen.

      Familie​nplanung ist ein Angebot, das angenommen oder gelassen werden kann. Wenn die DEZA nach dem Zunami in Ostasien einfach Hütten in die Landschaft stellte, die kein Mensch haben will, spricht das auch seine eigene Sprache.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser, das ist ja gerade der Grund, weshalb wir im Bereich der freiwilligen Familienplanung etwas unternehmen müssen. Damit eben solche Massensterilisationen​ nicht mehr in betracht gezogen werden.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser, es ist zynisch und menschenverachtend aus der aktuellen Tragödie politisches Kapital schlagen zu wollen.

      Trotz dem hohen Risiko setzen sich die indischen Frauen dieser Behandlung aus. Wenn Sie, Frau Sägesser, dazu nicht mehr zu sagen wissen als Ihren Billigst-Humor loszuwerden, dann ist das unerhört bedenklich.

      In Indien gibt es erstens den Willen des Staats die Bevölkerungsexplosion​ in Indien zu bremsen sowie auch den Willen der Einzelpersonen für eine Familienplanung. Was fehlt ist in Indien das Geld, um die gewünschte Sterilisation fachgerecht durchzuführen.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist vielmehr, Herr Arnold, menschenverachtend, wenn man die aktuelle Tragödie einfach beiseiteschieben und suggerieren will, es sei nicht eine direkte Folge der sogenannten „Familienplanung“.


      Das hohe Riskio, dass diese indischen Frauen eingehen können sie gar nicht abschätzen weil sie gar nicht wissen was genau mit ihnen geschieht. Die Belohnung in der Höhe eines Monatslohns ist dabei sicher eine der grössten Motivationen.

      Dass es dort „den Willen der Einzelpersonen“ für diese Familienverhinderungs​planung gibt, haben Sie wohl von den gutverdienenden Schlacht-Ärzten aus der indischen Provinz vernommen…

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    • Juli 19, 2021

      Nein, Frau Säsesser, so sieht eine schlechte Gesundheitsversorgung​ aus.

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  • November 13, 2014

    Herr Albert Vitali FDP,
    Man, sind “Linke und Mitteparteien” inkl einer FDP, nagelt uns auf den Verbrauch von 1990 fest. Man, sind “Linke und Mitteparteien” inkl einer FDP, zockt uns mit CO2 Abgaben und anderem ab, weil es angeblich gemäss IPCC Berichten eine Weltweite Klima Erwärmung gibt.
    Diese, “Linken und Mitteparteien” inkl einer FDP messen die Immissionen den Verbrauch bis an die Landesgrenze, ob wir diese Ziele erreicht haben, oder nicht.
    Mehr Menschen verbrauchen nun mal mehr Energie, brauchen mehr Platz….also..

    be​schränkt man die Anzahl Einwanderer, als logische Erkenntnis.

    Weniger Menschen, weniger Verbrauch an Energie und Platz.

    ECOPOP verwendet diese Hysterie die durch den IPCC Bericht entstanden ist, durch Linke und Mitteparteien inkl eine FDP getragen wird. Tja, und nun geht der Schuss nach hinten los, wenn die Initiative angenommen wird. Habt ihr Euch selber zuzuschreiben.

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    • Juli 19, 2021

      Sorry, nur Parteien-Bashing. Alle von Ihnen erwähnte Parteien sind gegen ECOPOP.
      Sie vergessen dabei zu erwähnen, das einige SVP Regionalparteien für ECOPOP gestimmt haben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frank Grämiger da haben sie vollkommen recht, ist auch meine Absicht

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  • November 13, 2014

    Frau Sägesser hat Recht, wenn Sie auf diesen aktuellen Fall von angewandter freiwilliger Familienplanung in Indien hinweist.

    Indien ist ein Paradebeispiel für das internationale Modell der Familienplanung! Die Sterilisationsvariant​e mit Belohnung ist der Masterplan für das „freiwillige“ Mitmachen der Ärmsten der Armen, die ja schlussendlich dezimiert werden sollen.

    Natürlich erfährt man solches nur wenn’s schiefgeht, wie in diesem Indien-Fall, aber die Praxis gibt es millionenfach in vielen Entwicklungsländern. Und wir Schweizer sollen nun in unsere Verfassung schreiben, dass genau solche Praktiken jedes Jahr mit hunderten von Millionen Franken unterstützt und verbreitet werden müssen!

    Wir könnten ja die massensterilisierten Frauen fragen, wie wir stimmen sollen. Da stünde dann vielleicht etwas mehr Realitätssinn hinter dem Entscheid.
    Oder wir könnten selbstverständlich auch die Ärzte fragen, die im beschriebenen Fall in sechs Stunden 83 Frauen sterilisiert haben sollen. Natürlich nicht für nur 22 Franken pro Objekt…

    Meine Empfehlung: NEIN zu ECOPOP

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    • Juli 19, 2021

      Nein, Frau Sägesser hat falsch überlegt.
      In Indien gibt es erstens den Willen des Staats die Bevölkerungsexplosion​ in Indien zu bremsen sowie auch den Willen der Einzelpersonen für eine Familienplanung.

      W​as fehlt ist in Indien das Geld, um die gewünschte Sterilisation fachgerecht durchzuführen.

      Wir​ kommen eigentlich gar nicht darum herum den ECOPOP-Teil Familienplanung auch bei einem Nein zu Ecopop umzusetzen, alles andere wäre zynisch und menschenverachtend.

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    • Juli 19, 2021

      Sie sind, Herr Arnold, also auch einer der es menschenverachtend findet, Menschenleben nicht zu verhindern.

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    • Juli 19, 2021

      Indien hat ein Kastensystem, das Menschen in ‘Bewertungen’ einteilt. Warum das so ist, bleibt mir unklar. Solange sich in Indien das nicht ändert, müssen wir uns über nichts besprechen.

      Die Vergewaltigungen von Frauen in der letzten Zeit sind dort anscheinend an der Tagesordnung, leider!

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  • November 13, 2014

    Da habe ich wohl einige Kommentare ausgelöst. Betr. Ecopop machte ich auch darauf aufmerksam, dass im Bereich Familienplanung durchaus Erfahrung gibt, die es einzubeziehen gilt. Ebenso die Mentalität, die dortige rechtliche Situation etc. So führte im Rahmen des Notstandsregimes von Indira Gandhi von 1975-77 die Regierung bei der armen Bevölkerungsschicht gar eine Zwangssterilisations-​Kampagne durch; zudem durften Angestellte im öffentlichen Dienst nicht mehr als zwei Kinder haben. http://www.frauenbund​.ch/fileadmin/user_up​load/Files/PDF/Stellu​ngnahmen/Ecopop.pdf

    Die Toten hatten übrigens dem Eingriff nach einer Kampagne gegen das Bevölkerungswachstum in Indien zugestimmt. http://www.zeit.de/ge​sellschaft/2014-11/in​dien-sterilisation-fr​auen

    Dass solches geschehen kann muss ebenfalls bekannt sein, wenn man Geld in Familienplanung im Rahmen der Entwicklungszusammena​rbeit (-hilfe) investieren will.

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  • November 14, 2014

    Ich kann nicht verstehen, was daran so edel und menschlich sein soll in Drittweltländern die Geburtenkontrolle zu verhindern?

    Dabei rede ich nicht von Sterillisation u.dergl. wie sie die Bill Gates Foundation u.a. betreibt, welche die Frauen anscheinend häufig sterilisiert ohne das die Betroffenen wissen was ihnen genau geschieht. Da hat es wie man hört Todesfälle gegeben.
    Man muss allerdings schon aufpassen, dass man zwischen “man hat gehört – es wurde berichtet – etc. und der Ecopop Initiative nichts durcheinanderbringt.

    Zwischen einem Präservativ und der Sterilisation besteht ca. eine so grosse Distanz wie vom Mond zur Erde.
    Die Sterilisation ist definitiv, während der Gebrauch des Präservativs von Mal zu Mal neu entschieden werden kann – von den Betroffenen selbst.

    Ganz Wichtig: Präservative werden von der Entwicklungshilfe auch zur Verhinderung der Übertragung von HIV empfohlen – das die “Gummi’s” dabei auch noch die Empfängnis verhüten wurde bis jetzt noch nie torpediert.

    Logisc​herweise müssten die Gegner der Ecoppop Initiative, welche diese wegen dem Zusatz zur Geburtenkontrolle gleich zur Gänze ablehnen, in letzter Konsequenz den Einsatz von Präservativen zur Aids-Prävention ebenfalls ablehnen, weil die Präservative eine Empfängnis verhüten?

    So was kann man aber, eigendenk aller Konsequenzen unmöglich wollen – oder?
    Denn dann würde man die unkontrollierte weitere Ausbreitung von HIV unterstützen – genauso wie die Geburten von bereits infiszierten Babies – für deren Behandlung, für deren Ernährung, für deren Pflege im Weiteren das Geld fehlt, die deshalb als über kurz oder lang entweder zu Waisen werden weil ihre Eltern infisziert sind genauso wie sie selbst – danach werden sie an den Folgen der Krankheit sterben – wenn sie nicht schon davor an zuwenig oder verdrecktem schlechtem Essen und Wassern zugrunde gehen.

    Deshalb finde ich die aufgeblasene Empörung bezüglich Geburtenkontrolle vor der baldigen Abstimmung über die Ecopop Initiative nicht nachvollziehbar, unlogisch und sehr heuchlerisch. Das ganze ist an den Haaren herbeigezogen und dient als Scheinargument um die Annahme der Initiative zu verhindern.

    Zusamm​engefasst wird hier mit etwas gegen die Annahme von Ecopop gearbeitet, dass bei genauerem Hinsehen das Elend in den Drittweltländern auf geradezu sadistische Weise und vorhersehbar vergrössert!

    Keiner der Initiativgegner würde sich dafür persönlich einsetzen, dass diese Menschen endlich endlich menschenwürdig behandelt werden und in ihrer Welt anständig leben können.
    Keiner.
    Nein, man spricht diesen Ausgebeutenen noch das Recht auf Geburtenkontrolle ab – nur weil man aus ganz anderen Gründen die Annahme einer Initiative im eigenen Land verhindern will!

    Wie billig und perfid ist das denn?

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    • Juli 19, 2021

      Es geht überhaupt nicht, Frau Dreyfuss, darum, Ausgebeuteten das Recht auf Geburtenkontrolle abzusprechen. Das ist einfach dummes Zeug und sicher keine überzeugende Argumentation.
      Es geht ganz nüchtern darum, ob die Schweiz solche „Familienplanungs-Pro​gramme“ mit massiven Geldmitteln unterstützen soll oder nicht.

      Es hat keinen Sinn über die Wirksamkeit von Kondomen zu palavern um damit die Initiative zu unterstützen. Jedermann ist sich im Klaren, dass die Finanzierung von Kondomen sicher kein Problem ist, auch wenn sogar solche mit Erdbeergeschmack die AIDS-Ansteckung etwas unwahrscheinlicher machen. Pariser kosten auch in Entwicklungsländern nicht wirklich so viel dass sich die Leute den Gebrauch nicht leisten könnten, wenn sie wollten.

      Was aber wirklich ins Geld geht, sind die Kampagnen mit Anti-Menschen-Pillen,​ Sterilisation, Abtreibung, Unterbindung usw. und auch die entsprechenden „Belohnungen“ für die „Freiwilligkeit“ der Betroffenen.
      Sie wollen doch nicht behaupten, die Initiative begreife unter „Familienplanung“ nur die Durchsetzung des „Rechts auf Gratiskondome“ zur AIDS-Bekämpfung!

      Wenn es Ihnen tatsächlich um das Recht der Menschen in Entwicklungsländern gehen würde, selber zu bestimmen, wie viele Kinder sie bekommen wollen, dann sollten sie alles so lassen wie es ist. Dieses Recht haben diese Menschen nämlich heute in vollem Umfang. Jede Änderung an diesem Recht kann nur eine Einschränkung sein.

      Und wenn Sie glauben, die Menschen in der dritten Welt hätten keine Ahnung davon, wie Kinder zustande kommen, dann müsste man diesen höchstens den Zusammenhang zwischen Geschlechtsverkehr und Menschenzeugung erklären. Wer diesen Zusammenhang kennt, hat weltweit selbständig die Möglichkeit keine unerwünschten Kinder zu bekommen.

      Dafür braucht es weder Sterilisation noch Pille. Und nicht einmal einen Pariser braucht es. Auch keinen mit Schweizerkreuz darauf…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall

      Ich möchte ja nicht wissen, wieviele Kinder wir in Europäischen Ländern demzufolge verhindert haben. Wird doch sogar vom Bürger mit Steuergeld die Nutzung vom Kondom beworben.

      Somit müsste man dies auch abschaffen. Keine Kondome mehr nutzen. Mit Folgen der Ausbreitung von Geschlechtkrankheiten​. Mehr Sozialfällen, weil man Menschen in diese zwingt.

      Herr Knall – Einerseits kann ich Ihre Einstellung verstehen, doch es ist wie Frau Dreyfuss schreibt heuchlerisch hier zu erzählen, dass es ehtisch nicht vertretbar sein. Aber bei uns werden so tausende von Kindern verhindert.

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    • Juli 19, 2021

      Mein lieber Herr Knall,
      ich zitiere Sie:
      “Es geht ganz nüchtern darum, ob die Schweiz solche „Familienplanungs-Pro​​gramme“ mit massiven Geldmitteln unterstützen soll oder nicht.”
      Damit ist alles gesagt. Es ist schon erstaunlich mit welchem Engagement Sie die verrücktesten Behauptungen aufstellen um dann in diesem einzigen Satz klar zum Audruch zu bringen worum es Ihnen eigentlich geht.
      Mit diesem Statement blasen Sie alle Ihre omnipräsenten Beiträge mitsamt den erschreckenden Visionen von Menschenverhinderungs​programmen etc. der letzten Tage in die Luft.
      Sie beweisen mir damit aufs Schönste, wie berechtigt mein Verdacht ist, dass Sie unter falscher Flagge segeln.
      Nicht die Bevormundung der Menschen mittels Geburtenkontrolle, die Sie unterstellen ist es, oder das total unethische Verhüten von eventuell – vielleicht – oder auch nicht – erzeugtem Leben,
      Nein, dem Herrn Knall geht es einzig um das Geld und deswegen ist er bereit eine vernünftige, höchtnotwendige Initiative abzulehnen?
      Mögliche​rweise ist es so, dass der Herr Knall mit Entwicklungshilfe und deren Sinn, Ethik und Moral rein gar nichts am Hut hat und den Artikel zur Geburtenkontrolle nur als Aufhänger zum Bekämpfen der Ecopop Initiative benutzt.
      Kann gut sein.

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    • Juli 19, 2021

      Das wichtige Wörtchen „SOLCHE“ haben Sie einfach, Frau Dreyfuss, ausgeblendet. Denn was für welche diese „Familienplanungs-Pro​gramme“ (extra in Gänsefüsschen um die Ironie des Begriffs hervorzuheben) sind, habe ich in meinen verschiedenen Kommentaren dargelegt.

      Mit dem Hinweis auf die riesigen Summen die ausgegeben werden sollen, habe ich nur aufgezeigt, dass es sich bei „solchen“ Programmen um mehr als Kondome handeln muss. Mir ist ja klar, dass sich die Beträge aus dem unveränderten Entwicklungshilfebudg​et abgezweigt werden, also keine zusätzlichen Kosten entstehen sollen.

      Es geht mir also nicht ums Geld das ausgegeben wird, sondern darum WOFÜR. Anders gesagt, es geht mir darum, dass nicht im Namen der Schweiz und damit auch in meinem Namen, Riesenbeträge zur Unterstützung von ideologieverdrehten Menschenverhinderungs​programmen (nüchtern betrachtet, Frau Dreyfuss, sind sie das!) gebuttert werden.

      Und da wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie tatsächlich mal auf diese von mir beschriebenen Vorbehalte eingehen könnten, statt krude Vermutungen über versteckte Motive anzustellen.

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    • Juli 19, 2021

      Die üblichen Programme der Entwicklungshilfe arbeiten schon lange mit Verhütungsmitteln um HIV kontrollieren zu können. Das zur HIV Bekämpfung weltweit – auch bei uns – der Präservativ propagiert wird weiss jeder. Der “Gummi” verhindert nicht nur HIV Infektionen sondern ebenfalls eine Empfängnis.
      Bis zum bekanntwerden der Ecopop Initiative hat sich darüber schweizweit niemand aufgeregt – aber jetzt wird lautstark die Geburtenkontrolle (und damit auch die HIV-Prävention?) unter Beschuss genommen als gäb’s kein morgen mehr gäbe.
      Das ist nicht sauber sondern faul.
      Ich bleibe bei meiner Schlussfolgerung bezüglich dieser Anti-Ecopop-Kampagne:​ Man missbraucht das Elend in den Drittweltländern um mit Argumenten die “nüchtern betrachtet” keinen Stich haben und die ganze Entwicklungshilfe in Frage stellen, um die Abstimmung über Ecopop in Richtung “NEIN” zu manipulieren und merkt dabei nicht das man sich ins eigene Knie schiesst.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Dreyfuss

      Es ist unmöglich Ignoranten mit Argumenten zu überzeugen (William McAdoo)

      Argumente nützen gegen Vorurteile so wenig wie Schokoladenplätzchen gegen Stuhlverstopfung. (Max Pallenberg österr. Komiker)

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    • Juli 19, 2021

      Vorurteile haben schon viel Schlimmes in der Geschichte der Menschheit zu verantworten.

      Momentan ist das peride der Geschichte das mit Vorurteilen manipuliert wird um das erwünschte Nein zur Initiative auszulösen.
      Ein Nein dazu zu Zuständen in unserem Lande führt, die dann wieder niemand von den Verursachern verantworten will – auch nicht die, welche jetzt das blaue vom Himmel herab beschwören, um ein Nein zu erwingen – nur um später dazustehen und zu sagen: “Das haben wir so nicht kommen sehen, das haben wir nicht so gewollt – wir sind nicht schuld – wir sind falsch informiert worden!”

      Ich bin gespannt wieviel Stimmbürger sich immer noch von denen beeinflussen lassen die vor der Abstimmung zur PFZ von einer jährlichen Zuwanderung von 8’000 gesprochen haben und jetzt vor den Tatsachen einer Quote von 80’000 stehen und als einzige Lösung das verdichtete Bauen empfehlen, während sie das zubetonieren der Landschaft, den Dichtestress, die Arbeitslosen ab 45+ etc. total ignorant einfach abstreiten.
      Wieso hört man diesen Leuten noch zu. Wenn einem jeden Tag die bereits gut sicht- und spürbaren Konsequenzen dieser hohen Zuwanderung vor Augen geführt wird?

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    • Juli 19, 2021

      Sehen Sie, Frau Dreyfuss, Sie klammern sich erneut am Kondom fest und verlieren schon wieder die Nerven.

      Dabei spreche ich mich gar nicht gegen den Gebrauch von Kondomen aus, um die AIDS-Ansteckung etwas einzudämmen. In der Realität ist es vor allem für homosexuelle Mitmännchen angeraten, Kondome als AIDS-Schutz zu verwenden. Und dort ist die Frage von Schwangerschaften oder drohender Überbevölkerung nicht wirklich das prioritäre Thema.

      Aber die von ECOPOP und weiteren selbsternannten Menschen-Zulassungs-W​eltenlenkern angestrebten „Familienverhinderung​splanungs-Programme“ haben mit der Verwendung von Kondomen, resp. der AIDS-Bekämpfung nur ganz am Rande zu tun. Das ist es auch, was ich Ihnen verständlich machen wollte, indem ich den Schweizer Beitrag von ca. 150 Millionen Franken pro Jahr den tatsächlichen Kosten von Parisern gegenüber gestellt habe. Es geht um viel mehr als Kondome!

      Sie aber füllen den Platz in Ihren Kommentaren mit Belanglosigkeiten und abstrusen Anwürfen, statt dass Sie sich mal mit den tatsächlichen Vorhaben auseinandersetzen würden, die wir als offizielle Schweiz unterstützen sollen:

      => Chemie, Sterilisation, Abtreibung, Unterbindung, Prämien für antinatalistische Eingriffe, Indoktrination kulturfremder Ideologien wie Gender usw.

      DA fragt sich eben, wer eigentlich das Elend der Drittweltländer für seine ideologischen Zwecke instrumentalisiert…​

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    • Juli 19, 2021

      “…Sie klammern sich erneut am Kondom fest”

      Die Hauptabstimmung geht um die Zuwandernung und nicht um diese hier immer noch bei Ihnen in Diskussion stehender sog. Menschenverhinderung,​ welche Europa schon seit Jahrzenten anwendet, und nicht ein Zwang darstellt, sondern eine Hilfe, wenn sie angenommen werden will.

      “… nicht gegen den Gebrauch von Kondomen aus, um die AIDS-Ansteckung etwas einzudämmen.”

      Etwa​s?

      ” In der Realität ist es vor allem für homosexuelle Mitmännchen angeraten”

      Veralte​te Ansicht…

      “Es geht um viel mehr als Kondome!”

      Genau – es geht ums erkennen, dass wir diesen Menschen das anbieten, was unsere Gesellschaft schon seit Jahrzehnten nutzt und tut.

      “DA fragt sich eben, wer eigentlich das Elend der Drittweltländer für seine ideologischen Zwecke instrumentalisiert…​​ “

      Nein ich frage mich, wann diese sog. Heuchler erkennen, dass die Nicht 3.Weltstaaten diese ausbeuten und die finanziellen Mittel entziehen um dann sich als Sozialdenker zu präsentieren.

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  • November 14, 2014

    Hier gerade ein Artikel zum Thema

    http://www.b​ernerzeitung.ch/wisse​n/medizin-und-psychol​ogie/Bill-Gates-praes​entiert-die-EinDollar​Verhuetungsspritze/st​ory/14048749

    Bei einer Annahme der Initiative von ECOPOP könnte mit den 150 Millionen vielen Frauen geholfen werden.

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    • Juli 19, 2021

      Da werden Sie geholfen, Herr Steiner:

      “…die Arznei verhindert den Angaben zufolge den Eisprung… …zu den von Pfizer angeführten möglichen Nebenwirkungen gehört insbesondere abnehmende Knochendichte… …Pilotprojekt mit den Einmalspritzen soll demnach auf die 69 ärmsten Länder der Erde ausgeweitet werden…”

      Wahnsin​n! Obszön! Es ist geplantes, flächendeckendes, antinatalistisches, unmenschliches Verhalten von durch und durch gestörten Psychen!

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    • Juli 19, 2021

      Nein Herr Knall

      Wir geben diesen Ländern nur die Möglichkeit, was WIR in Europa schon zu hunderttausenden gemacht haben. Kinder verhindert. Warum soll man das diesen Menschen verwehren? Ist es unser Recht, es selber tun zu dürfen, aber andern nicht zu ermöglichen?

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    • Juli 19, 2021

      Der Plan ist simpel.
      Die sollen unten bleiben. Deshalb ist es gut wenn sie keine Geburtenkontrolle bekommen, denn wer in so katastrophalen Bedingungen lebt und dazu noch viele Kinder hat die er nicht durchfüttern kann – der bleibt unten.
      Also sollen sie nicht nur an Geschlechtskranheiten​ sterben sondern – wie schon immer – an Hunger, Durst, Seuchen und Kriegen.
      Damit sie ja nicht irgendwann den Kopf aus dem Dreck erheben können (in den wir sie gestossen haben).
      Denn wenn Sie das täten, würden sie eventuell irgendwann ihre Geschhäfte in die eigenen Hände nehmen können, dann würden sie ihre Rohstoffe selber fördern und erfolgreich Landwirtschaft betreiben. Sie könnten Selbstbewusstsein und Stolz entwickeln – Gott bewahre! – und uns die Preise für das diktieren was wir uns jetzt auf ihre Kosten holen!
      Was für ein Albraum. Also zahlen wir keine Entwicklungshilfe mehr, nicht wahr. Wir finanzieren schon gar keine Verhütungsprogramme, auch nicht für die HIV.Prävention, denn das sind ja auch Verhütungsmittel. Wir lassen einfach alles so wie es ist – und dann kommt alles gut.
      Für wen – frage ich mich.

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    • Juli 19, 2021

      Nach Plan der Familienverhinderer, Frau Dreyfuss, sollen “die” nicht untern bleiben!

      Nein, wenn’s nach Plan geht, sollen “die” gleich ganz wegbleiben…

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    • Juli 19, 2021

      So wie die hundertausend anderen in Europa die mittels Kondom, Pille, Spirale, Sprtze und was auch immer gehindert wurden am entstehen… also auch wegbleiben…

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    • Juli 19, 2021

      Sie sagen es, Herr Schweizer, es ist eine Schande.

      Bei diesen Horrorattacken auf die Europäer wurden übrigens auch ziemlich viele gescheite Leute verhindert. Darum bleiben jetzt so viele Deppen übrig…

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    • Juli 19, 2021

      Gut zu Wissen Herr Knall

      Daher kommt es, dass es Menschen gibt, die bei anderer Meinung das Gegenüber nur mit unterschwelligen Beleidgungen belegen will und in der Sachlichkeit keine Argumente hat. Tja halt eben Däppen

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall hat wahrscheinlich das “Kondom des Grauens” von Ralph König gelesen ! 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Kenn ich jetzt nicht, Herr Brunner, aber dafür hab ich „Die Sugpumpe des Schreckens“ von Luzifer Mause-Toth gelesen…

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Na, Herr Brunner, haben Sie den Link zu Ihrem Schwuchtel-Porno, den man doch so lustig finden sollte, wieder zurückgezogen?

      Da haben Sie doch empfohlen: „tiefschwarze Satire, nichts für zarte Gemüter“!

      War das ein Lacher! Denn wir sind ja alle doch so unglaublich tooolerand! Das wünschen wir uns doch auch für die Entwicklungsländer, wenn wir erst mal die Familienplanung so richtig in die Hand nehmen, nicht…? ROFL

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  • November 14, 2014

    Nach Zwangssterilisationen​ sind in Indien bisher 12 Frauen gestorben. Die 83 OP’s in nur 6 Stunden wurden in einem Regierungsgebäude und nicht in einem Spital vorgenommen und die Frauen kurz nach der OP wieder nach Hause geschickt. Wer schon mal in Indien war, weiss um die katastrophalen hygienischen Verhältnisse. Eine Infektion ist doch vorprogrammiert.

    I​ch stelle mal die grundsätzliche Frage: Warum soll die Empfängnisverhütung ausschliesslich Frauensache sein? Warum lassen sich nicht die Männer sterilisieren? Bei der Vasektomie wird die Haut in der Mitte des Hodensackes punktiert und auf eine Länge von 0,5 bis 1cm auseinandergedehnt. Über diesen Zugang werden beide Samenleiter durchtrennt und verschlossen. Eine Hautnaht ist nicht erforderlich. Die Operation dauert 10 Minuten. Der Patient kann bereits am Folgetag duschen und zur Arbeit. Diese Methode ist also um vieles weniger gefährlich als die Sterilisation einer Frau, bei welcher sich um eine Bauchoperation handelt!

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    • Juli 19, 2021

      Ach was, Herr Brunner, es geht doch um „freiwillige“ Familienplanung, oder nicht?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall

      Steht irgendwo, dass diese Menschen gezwungen werden sollen? Wenn Sie “enthaltsam” leben wollen, um keinen Kondom mehr zu nutzen aus Hygiene und Krankheitsgründen, dann kann Ihre Einstellung sicher gut sein. Enthaltsamkeit bringt das Gleiche. Nur können Sie nicht von anderen Menschen erwarten, dass diese nun auch “enthaltsam” leben sollen, nur weil Sie das wollen.

      Unsere Gesellschaft in Europa kennt diese “Verhütung” schon seit Jahrzehnten und dass wir uns diese “Leisten” können ist ja auch gut. Aber diese Anderen zu verwehren, die es sich nicht Leisten können, ist nicht korrekt.

      Oder sollen diese Menschen Zwangsenthaltsam leben, weil sie sich das nicht leisten können? Weil Sie als Herr Knall glauben Enthaltsamkeit sei das korrekte Mittel für die ethische Entstehung von Leben?

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    • Juli 19, 2021

      So wie ich das interpretiere, Herr Schweizer, ging es in Herrn Brunners Beitrag um die Sterilisation von Männern.

      Deshalb wundert mich Ihr Kondomgeleier.

      Oder dachten Sie, mit einem Kondom würden die Männer sterilisiert? Dann frage ich mich, wie Sie dazu kommen, in Entwicklungsländern Aufklärung zu fordern…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall

      Danke für Ihre Reaktion – Wie üblich erkenne ich in Ihren Worten, dass wenn die Argumente fehlen, wird man unsachlich und fängt das Gegenüber an zu beleidigen.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Brunner. Guter Input, gute Frage. Nun die Gegenfragen, die Sie auch für sich selber beantworten können. Würden Sie als Mann einen solchen Eingriff über sich ergehen lassen? Nun dehnen wir dies auf Indien aus. Wie denken die Inder darüber? Würden sie diesen Eingriff machen lassen oder ist es aus derer Sicht die Sache der Frau? Soziale Aspekte, Mentalität etc….

      http://www.nzz.ch​/aktuell/internationa​l/wer-sich-sterilisie​ren-laesst-kann-einen​-nano-gewinnen-1.1363​5937 Der Link kann Licht ins Dunkle bringen….

      Die lokalen Behörden scheinen diese endgültige Methode der Empfängnisverhütung aber sehr einseitig zu propagieren.

      Zudem herrsche im ländlichen Indien der Aberglaube vor, dass Männer durch eine Sterilisation impotent oder allgemein physisch geschwächt würden.

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    • Juli 19, 2021

      Eigentlich wollte ich diese Frage mal ganz allgemein in den Raum stellen. Ja, natürlich würde ich das, Frau Sägesser. Ist ja keine grosse Sache und hat mit dem Verlust der Männlichkeit oder Impotenz überhaupt nichts zu tun. Das findet alles im Kopf statt.

      In Indien spricht man ja von einer ZWANGSsterilisition. Unter der Regierung von Premierministerin Indira Gandhi wurden die Männer zwangssterilisiert – sie war ja auch eine Frau. Das hat sich längst geändert. Heute müssen die Frauen daran glauben und das Risiko einer Infektion ist einfach ungleich grösser.

      Wie schon einmal erwähnt: Halte ich in den patriarchalischen Kulturen Beihilfe zur Familienplanung für unmöglich. In Indien z.B. werden Kondome bis heute gratis verteilt, aber nur wenige Männer benutzen sie.

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    • Juli 19, 2021

      Ich möchte hier klarstellen, dass in Indien nicht zwangssterilisiert wird. Das Thema ist zu heiss nach Frau Ghandis Intervention. Den Frauen werden umgerechnet 20 Fr. angeboten, was diese natürlich gerne nehmen. Von den Risiken redet natürlich niemand.
      Das Problem ist aber tatsächlich, dass in Indien Femilienplanung Sache der Frau ist. Wie so vieles anderes auch. Im Gegenzug ist die Frau nichts wert. Auch dies ist eine Tatsache.
      Was dies aber mit Ecopop zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Dort geht es um freiwillige Familienplanung und dazu gehört auch das, was viele Männer heutzutage verweigern, nämlich, Verantwortung für ihr Handeln zu übernhemen!
      Das möchte ich aber tun und unter anderen deshalbstimme ich ja zu Ecopop.

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin absolut Ihrer Meinung, Herr Grob. Herr Knall ist aber der Meinung, dass die freiwillige Familienplanung wie in der Ecopop Ini eine „Hunderte-Millionen-E​​uthanasie-Massnahme“​ sei. Und ich habe keinen Bock mehr, mit ihm zu diskutieren.

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    • Juli 19, 2021

      Erklären Sie, Herr Grob Pantaleoni, doch mal ein wenig genauer, was denn die „freiwillige Familienplanung“ die Sie meinen, so alles umfasst und worauf Sie sich bei diesen Angaben abstützen.

      Und wenn Sie schon erklären, könnten Sie auch noch darlegen, wie und mit welchen Methoden ECOPOP Männer aus fremden Kulturen und Ethnien, in fernen Entwicklungsländern freiwillig dazu veranlassen will, in einer von ECOPOP vorgegebenen Weise „Verantwortung für ihr Handeln“ zu übernehmen.

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    • Juli 19, 2021

      Auf die gleiche Weise wie es die angebliche Zivilisation in Europa gemacht hat. Zu hundert-tausenden “kinderverhinderungsk​ondomen” welche auch heute teilweise noch von gewissen Menschen nicht benutzt werden, weil sie immer noch davon überzeugt sind, dass es “etwas” gegen Aids helfe.

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    • Juli 19, 2021

      Nun, ich habe meine Meinung schon in einem anderen Artikel kundgetan, werde dies aber hier gerne wiederholen:
      In Entwicklungsländern werden vielfach Kinder nur aus dem Grunde “produziert”, weil man hofft, das eines davon in Zukunft für die Eltern sorgen kann.
      Familienplanun​g fängt daher mit Ausblick auf eine gute Zukunft an. Wenn junge Erwachsene sehen, dass sie keine grosse Kinderschar brauchen, um im Alter auszukommen, dann werden auch keine Kinder “auf Vorrat” produziert.
      Ich sage dies nicht etwa, weil ich gegen Kinder bin (habe selber 3), sondern weil der Grund nicht in der Liebe zur Familie liegt, sondern nur im Egoismus zu sich selbst und dies kann keine Grundlage für eine funktionierende Familie sein.
      Die Liebe zur Familie liegt dem christlichen Glauben zu Grunde und bedeutet daher auch, dass ein Mann (und auch seine Frau) für die Familie sorgt und daher die Familie plant und nicht einfach Kinder in die Welt setzt, um die er sich nicht kümmern kann und die dann auswandern müssen.
      Werksmission​are zeigen daher nicht nur ein Seelenheil, sondern auch Hilfe zur Selbsthilfe, so dass man ein vernünfiges Leben führen kann.
      Leider hat sich die Schweiz von diesem Gedanken der praktischen Hilfe weitgehend verabschiedet und die Verantwortung durch Geldzahlungen an Institutionen ersetzt, welche einfach einen Hilfsjob ausführen, vielfach ohne den Menschen wirklich helfen zu wollen, sondern nur, um ein gutes Werk zu tun.
      Doch Hilfe ohne Selbsthilfe versandet schnell im Sand, da die Perspektive und die Eigenverantwortung fehlt, was ein solches Projekt zum scheitern verursacht.
      So, ich hoffe, ich konnte meine Gedanken zur Familienplanung zusammengefasst aufzeigen.

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    • Juli 19, 2021

      Der Knackpunkt, Herr Grob Pantaleoni, ist immer der gleiche: Dass in gewissen Kulturen Kinder aus den von Ihnen genannten Gründen von ihren Eltern „gewünscht“ werden, ist sicher ein Problem für diese Kinder. Das sei unbestritten.

      Wenn​​ man aber anstrebt, dass diese Eltern ihre Kinder nicht aus „wirtschaftlichen“ Gründen „produzieren“, dann muss man nicht damit anfangen diese Kinder zu verhindern, sondern man muss daran arbeiten, dass den Eltern die Gründe ausgehen, sich so zu verhalten.
      Das heisst, man muss den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe bieten, indem man ihnen ermöglicht, selber wirtschaftlich tätig zu sein. Ob dies nun per „Entwicklungshilfe“ passiert, oder dadurch, dass man diese Menschen auch mal selber machen lässt und nur deren eigene Initiativen unterstützt, kann man diskutieren.

      Aber niemals, Herr Grob Pantaleoni, fördern Sie christliche Familien indem Sie den potentiellen Eltern mit riesigen wirtschaftlichen Mitteln „helfen“ wollen, ihre Kinder zu verhindern, abzutreiben oder eigene Kinder durch Sterilisation usw unmöglich zu machen. Das gesamte Konzept ist unchristlich!

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  • November 15, 2014

    @ Herr Vitali,

    1. Was schreiben Sie denn da ?. Die Ecopop Intitiative will nicht das Bevölkerungswachstum i n d e r S c h w e i z beschränken, sondern
    diese Zunami-Einwanderunng,​ die jetzt zehnmal höher liegt, als die Bundesräte Deiss, CVP & Calmy Rex, SP, dem Souverän versprochen haben.

    2. Und auch meiner Meinung wird die MEI von BR-Sommaruga nicht vollzogen, denn sie sagte ja schon wieder an einer öffentlichen Presssekonferen folgendes; “Auch Kurzaufenthalter sollen ihre Familien nachziehen können.» Dies widerspricht klar den Grundsätzen der MEI.

    3. Auch darum Ecopop jetzt unbedingt JA stimmen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Sie schreiben: ” Was schreiben Sie denn da ?. Die Ecopop Intitiative will nicht das Bevölkerungswachstum i n d e r S c h w e i z beschränken, sondern
      diese Zunami-Einwanderunng.​..”

      Da muss ich Sie korrigieren. Ecopop will sehr wohl das Bevölkerungswachstum in der Schweiz beschränken. Sogar noch mehr als das: Ecopop fordert, dass die Bevölkerungszahl in der Schweiz auf ein im Verhältnis zu den natürlichen Ressourcen nachhaltiges Niveau heruntergeschraubt wird. Wie das geschehen soll, ist unklar.

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  • November 16, 2014

    ECOPOP, die Gelegenheit zur wirklichen Einsicht!

    Es ist irgendwie rührend, wenn Leute, die selber (wohl versehentlich) von ihren Eltern nicht verhindert worden sind, sich heute leidenschaftlich für die Verhütung von Menschen einsetzen, die sonst wie sie selber hätten werden können.

    Klar, die Diagnose ist rückhaltlos, aber konsequenterweise müssten diese von der Erkenntnis Erleuchteten auch gleich bei sich selber mit Therapieren anfangen…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall

      Sie können ja auch froh sein, dass Ihre Generation noch nicht durch ein Kondom verhütet wurde. Und SIE können auch nicht belegen, wieviele Kinder hier in Europa “verhindert” werden durch dieses Ding, welches Sie als so wichtig ansehen in einer Abstimmung welche vermutlich wichtigere Dinge steuert als Ihr herbeigeschworenes “Kinderverhindern” welches hier in Europa zu tausenden schon fabriziert wird.

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    • Juli 19, 2021

      Wüsedsi, Herr Schwiizer, ich finds ebe au in Öiroopa nöd guet, wass da so fabrieziered…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall

      Dann müssten die aber nicht hier versuchen die Menschen da “unten” zu retten, sondern bei uns hier in Europa. Und da wir mittels Gesetzen nur im Einfluss der SChweiz etwas beheben können, somit in der Schweiz beginnen mit Ihrer Einstellung umzusetzen.

      Sie dürfen aber nicht erwarten, dass wenn ganz Europa das macht, dass das die 3. Welt nicht tun soll oder dürfe. Die dürfen das auch! Oder soll man das sogar noch als Egoismus erklären, welcher Europa hat und der 3. Welt erneut verwehren will?

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    • Juli 19, 2021

      Die döfed scho, Herr Schwiizer, wänn’s wänd.

      Aber wüsedsi, au wänn ganz Öiroopa irgendöppis macht, dänn isch säb na lang käi Empfälig. Nu so zum säge.

      Und ich han im Fall überhaupts e käi Erwaartige und ich versuech überhaupts nöd goge go die Mäntsche döt une goge rette gaa.

      Scho gar nöd mit Anti-Mäntsche-Planig.​

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall

      Sie müssen oder können mich mit Ihren Wiederholungen auch nicht bekehren. Denn das hat auch der Pfarrer nicht gekonnt. 😉

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  • November 19, 2014

    Herr Vitali, da bei den Diskussionen über die 3 Volks-Initiativen von links bis rechts so viel gelogen wird, ist es für mich eine klare Sache. Ecopop, Pauschalbesteuerung und Gold-Initiative, ein grosses Ja. Damit werden endlich die notwendigen Veränderungen durchgesetzt und nicht nur vom Jahrzehnten eventuellen Möglichkeiten gesprochen. Das Wort Abschottung sollte als Unwort des Jahres gewählt werden. Das Gold als Eigentümerin in der Schweiz gelagert und die Einwanderung endlich geregelt werden.

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  • November 19, 2014

    Herr Kistler, haben Sie schon mal daran gedacht, dass Sie einigen Kantonen per PB Ja grosse Steuereinkünfte regelrecht wegnehmen? Z. B. die betroffenen Westschweizer Kantone werden dann um Steuerkompensation bitten. Schöne Aussichten, nicht wahr.

    PB INI nein.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lars v. Limaa, besten Dank für Ihre Antwort, Kanton Waadt und Genf sind wirtschaftlich als sehr gut einzustufen. Es sind einige Berggebiete die es treffen könnte. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei einer Annahme der Initiative kaum alle Reichen wegziehen. Ihre Erwähnung der SP-Nationalrätin die mit 12 Millionen Vermögen 0 – Steuern bezahlt und eine Sauberfrau sein will, verurteile ich auch und habe das auch veröffentlicht. Aber dass man alle Gegner einfach als Neider und sogar als Juso-Denker hinstellt ist für mich ein schlechtes Argument.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kistler,

      ZItat

      ​’..Kanton Waadt und Genf sind wirtschaftlich als sehr gut einzustufen.’.

      End​e Zitat

      Und warum wohl und wie lange noch, wenn hier blind am Steuerrad geschräublet wird?

      Zitat

      ‘..​Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei einer Annahme der Initiative kaum alle Reichen wegziehen..’

      Ende Zitat

      Wie kommen Sie zu dieser Aussage, wer ist der Berücksichtungsgläubi​ge?

      Im Kanton Züricht sind von den 300 PB Besteuerten 150 weggezogen, 50 sind neu veranlagt worden. Etliche davon zahlen nun weniger oder keine Steuern. Die restl. 100 haben sich noch nicht entschieden. Das werden wir so Ende 2015 wissen.

      Derzeit sind die Budgets des Kantons rot und der Stadt Zürich auch.

      Ich bezeichne das als neid- und prinzipiengetrieben, als Spiel mit der Steuerschraube und das alles ohne wesentliche Veranlassung. Das ist Steuerseldwyla pur.

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