1. Sonstiges

Wenn Ständeräte sich selbst und nicht den Kanton stützen

Das Tes­sin braucht Räte, die Tes­si­ner und das Tes­sin för­dern, nicht sich selbst oder Par­tei­en.

Vor allem auch im Ständerat. Hier sind im Moment 2 Räte ( Abate und Lombardi ), die vor allem ihren eigenen Profit im Sinne und Lobbyisten für verschiedene Unternehmen sind.

Die Wahlzettel sind verteilt und es ist nun an den Tessinern das Richtige zu tun.

Ich hoffe sehr auf einen Wechsel im Ständerat und auf Bestätigung der Nationalräte der Lega dei Ticinesi. Diese Partei hat sich im Tessin für die Tessiner eingesetzt und ist nahe am Volk, was von den anderen Parteien nicht gesagt werden kann. Auch wenn andere Parteien eine gute Idee hatten, war sich diese Partei nicht zu schade diese Idee zu unterstützen. So geschehen zum Beispiel beim Mindestlohn nach Tessiner Vorstellung, diese Idee kam von den Grünen und wurde nur dank der LEGA angenommen. Die anderen Parteien waren mehrheitlich dagegen.

Die Grünen müssten eigentlich die LEGA unterstützen, denn RR Zali macht Vieles, was den Grünen Freude machen sollte. RR Gobbi versucht alles, damit der Kanton sicherer wird.

RR Zali wollte zum Beispiel die Elektroautos mittels Kantonsfinanzen fördern.

Die FDP war absolut dagegen, der Tessiner Präsident Cattaneo machte mit vielen falschen Aussagen Propaganda dagegen. Die FDP hat auch interne Probleme im Tessin, es gibt Mitglieder, die sind mit den vorgeschlagenen Kandidaten für die National- und Ständeratswahlen nicht einverstanden. Wieso sollte man also FDP wählen ?

RR Zali wollte, dass die Fabriken weniger Gratisparkplätze zur Verfügung stellen, damit die Grenzgänger sich zusammentun und mehrere Personen in einem Auto sind. Leider auch hier Stimmung dagegen, es würde die Betriebe schädigen.

 

Die Misere mit den Grenzgängern, den Padroncini (Kleinselbständige aus dem Ausland) Autoverkehr wegen Grenzgängern, Grenzüberschreitende Kriminalität aus Italien, usw. Von den jetzigen Tessiner Ständeräten keine Unterstützung in Bern. RR Gobbi versucht alles, damit der Kanton sicherer wird. Von den beiden Ständeräte keine Unterstützung in Bern, im Gegenteil. Im Tessiner Parlament ist jetzt Unterstützung für einige Vorschläge entstanden, diese werden nach Bern weitergeleitet. Es gelingt nur Änderung, wenn dort genug gute Vetrerer haben. Gut, dass diese Regierungsräte nicht einfach aufgeben und Kraft haben weiterzumachen.

Die beiden Ständeräte (Abate, Lombardi) haben in Bern die Vorschläge ihrer Regierungsräte nicht gestützt, im Gegenteil. 

Ich muss neidlos zugeben, dass Ständerat Abate auf seinen Plakaten ein schönes Gebiss hat. Ich habe (wie alle anderen im Tessin) vor Kurzem ein weisses Couvert (geschlossen, ohne Adresse, ohne Absender) im Briefkasten gehabt. Eine nichtssagende Werbung Herrn Abrate in den Ständerat zu wählen. Er (Abate) der zum Beispiel sagte, dass die Einwanderung und Grenzgänger der Schweiz Wohlstand gebracht hätten. Vielleicht ihm persönlich und vielleicht anderen Kantonen, aber nicht dem Tessin. Er ist aber Ständerat und Vertreter des Kantons und muss nicht für sich oder andere Kantone sprechen.

Ständerat Lombardi hat sich in letzter Zeit für Auslandschweizer stark gemacht. In der deutschen Schweiz hat er etliche Artikel publiziert. Als er den Ständerat präsidierte hat er viele Auslandreisen gemacht (viel mehr als alle zuvor). Diese Arbeiten nützen dem Kanton nichts. Vielleicht will er einmal Aussenminister werden?

Bei der BR Widmer -Schlumpf nimmt er eine zwiespältige Rolle ein. Seine Aussagen sind widersprüchlich.

Die jetzigen Ständeräte repräsentieren die Tessiner Bevölkerung in keiner Weise. Es kann deshalb nicht sein, dass diese im Ständerat einen Kanton vertreten, ohne die Unterstützung der Mehrheit zu haben. Ohne Unterstützung der Tessiner (nicht nur der Parteien) ist ein Sitz im Ständerat unnütz.

Im Moment hat die LEGA DEI TICINESI am meisten Anhänger. Man sieht ja was passiert, wenn ein Politiker wenig Unterstützung hat. BR Widmer Schlumpf wurde von den SVP Wählern gewählt, dann hat sie sich einer anderen neuen Partei angeschlossen. Damit sie im Parlament genug Unterstützung hat Holt sie sich die SP ins Boot. Sie politisiert so, dass sie sich der Unterstützung der SP sicher ist. Für das Tessin eine Katastrophe.

Um zu sehen, welche Interessen unsere National- und Ständeräte vertreten, hat es eine (unvollständige ) Liste der Interessenbindungen.

http://www.parlament​​.ch/d/organe-mitglie​d​er/nationalrat/docu​me​nts/ra-nr-interess​en.​pdf

Ich appelliere an Leser/innen dieses Artikels:

Bitte machen Sie Mundpropaganda für das Tessin.

  • Das Tessin ist in vielen Sachen ein Sonderfall und braucht besondere Aufmerksamkeit.
  • Wenn Sie Leute kennen, die im Tessin wohnen und wählen können, sagen Sie denen es ist dringend Menschen zu wählen, die die Tessiner vertreten.
  • Die Deutschweizer/innen, die bis anhin das Tessin in den Ferien besucht haben, bleiben dem fern. Das Tessin lebt von Tourismus. Besuchen Sie das Tessin.

 

Zum Schluss: Ich bin in keiner Partei. Seit ich im Tessin lebe hat sich mein Blickwinkel geändert. Ich sehe die Probleme, die von vielen Politikern im Tessin (vor allem von alten grossen Parteien CVP, FDP) nicht wahrgenommen werden und die sich hier elitär, abgehoben verhalten. Viel reden und nichts tun ist keine Lösung.

Der LEGA wird Populismus vorgeworfen. In unserer Umgangssprache wird damit gemeint, dass eine Manipulation und Instrumentalisierung der Bevölkerung stattfindet. Auf die LEGA trifft dies nicht zu. Sie nahe beim Volk (populus) hört diesem zu und versucht Lösungen zu finden und vorzuschlagen.

LEGA in den Ständerat und viele Legisten und den Nationalrat, helfen Sie mit das Tessin zu retten.

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Comments to: Wenn Ständeräte sich selbst und nicht den Kanton stützen
  • Oktober 5, 2015

    Sie beschreiben die Situation im Tessin sehr gut. Tessiner wählen LEGA, die einzige Partei, die uneingeschränkt das tut, was die meisten Tessiner wollen. Die Partei heisst zu Recht:
    LEGA DEI TICINESI

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  • Oktober 6, 2015

    Die Wahlen wären für uns viel einfacher, wenn wir auch eine LEGA- Deutschschweiz hätten.

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  • Oktober 7, 2015

    Die Grünen haben im Tessin eine parlamentarische Anfrage gemacht: Beim Verkauf eines Grundstückes 66 tausend mq in Ascona, dass nur für touristisch Zwecke bestimmt war wurden die Bedingungen zu Gunsten der Verkäufer geändert. Zudem sei der Notar gleichzeitig Berater der Verkäufer (Notar sollte neutral sein). Der Notar soll Fabio Abate sein.

    Ein Flugblatt des Hausbesitzervereins empfiehlt zur Wahl Abate, Lombardi und Cassis. Unverständlich, denn diese sind gegen eine Parkplatzverkleinerun​g bei Unternehmungen, gegen Eindämmung des Grenzverkehrs, usw. Dabei ist klar, dass die fehlenden Touristen aus der Deutschschweiz und Deutschland auch im Fakt (nicht nur Frankenstärke) zu suchen sind, dass Tessiner Strassen am Morgen und am Abend immer verstopft sind. Sind denn die Hoteliers nicht im Hausbesitzerverein ?
    Allein Politiker der Lega machen tatsächlich etwas um auch die Tessiner Natur zu retten (machen nicht reden)

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