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Wer soll das bezahlen?

Die 200 Mil­li­ar­den schwere Umverteilung

http://​www.bernerzeitung.ch/​schweiz/standard/Die-​200-Milliarden-schwer​e-Umverteilung/story/​23595136

(Berner Zeitung 04.10.2013)

 

Wer soll das bezahlen?

 

Meine Auffassung:

 

– Jeder Franken, welchen der Staat umverteilen will (bzw. bereits tut/siehe derzeit z. B. Asyl- und Gesundheits-Bürokrati​e-Industrien), muss zuerst real erwirtschaftet sein

– Zuwanderer/Asylbewerb​er/inkl. Nachzug werden bei einer Annahme dieser Initiative zu legalen “Schmarotzern”

– Die Attraktivität unsere Sozialwerke/welche diese Generation, wie vorangehende erarbeit​et haben, weiter “auszubeuten”, steigt ins Uferlose

 

Mit solch fragwürdigen Anreizen dieses schöne Land an die Wand zu fahren scheint derzeit im Trend

 

 

 

 

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Comments to: Wer soll das bezahlen?
  • Oktober 4, 2013

    Frau Habegger, ich verstehe Sie nicht. Da wettern Sie, seit ich Sie kenne, mit Berechtigung gegen die überbordende Bürokratie,nun kommt eine Initiative, die gerade diese Bürokratie verkleinern will und das passt Ihnen auch nicht. Wahrscheinlich haben Sie sich nicht wirklich informiert. Wenn Sie wenigstens den Initiativtext gelesen hätten wüssten Sie, dass das BGE nur an legal in der Schweiz lebende Menschen ausbezahlt werden soll, Zuwanderer und Asylbewerber zählen nicht dazu. Und was bringt Sie auf die Idee, dass die 200 Milliarden zusätzliche Kosten wären? Das BGE würde ja vom Lohn abgezogen, d.h. CHF 2500 BGE, Rest Lohn vom AG. Ebenfalls entfallen würden Lohnnebenkosten wie AHV-, IV-, ALV-Beiträge. Zugeschlagen würde eine ca. 50%-ige Mehrwertsteuer, aus der das BGE finanziert würde. Das wäre Kostenneutral für im Inland hergestellte Produkte, der Export würde um 40% verbilligt (sehr gut für unsere Wirtschaft bei dem teuren Franken), der Import dafür um 60% verteuert (ebenfalls gut für die heimische Wirtschaft) (Quelle Wikipedia). Sorgen bereiten mir allerdings die nötigen Transferleistungen. Denn wie soll ein Mensch, der sei es aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen keiner Erwerbsarbeit nachgehen kann, z.B. hohe Zahnarztrechnungen oder gar Heimaufenthalte bezahlen?
    Und noch etwas zum Schluss: Die Gewerkschaft UNIA bekämpft die Initiative heftig, denn ein BGE würde die Mindestlohninitiative​ gefährden. Wollen Sie sich wirklich mit der UNIA ins Lotterbett legen?

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    • Juli 19, 2021

      Guten Abend Frau Votava

      danke für Ihre Nachfrage.

      Nun ich wettere? Würde ich sagen nein, das Wetter(n) überlasse ich den sog. Wetter-Experten. Ich stehe des morgens auf und schaue zum Fenster hinaus denn am Wetter können wir alle noch nicht nörgeln, höchstens Abgaben und Co. dementsprechend erfinden.

      Ihre statistischen Zahlen beeindrucken mich ebensowenig seit ich weiss, dass das BFS 3% von 8 Mio.v jährlich mit Bussenandrohung missbrauchen will um persönlichste Daten zu erhaschen und angeblich eine repräsentative Statistik erstellen will, vorwiegend mit älteren Menschen.

      Behörden​, Aemter etc. wären dazu da ihre eigene Bevölkerung von welcher sie finanziert sind zu schützen und nicht diese bürokratisch zu beackern. Quellenangabe: Eigene Sinne und Wahrnehmung der Stimmung im Volk. Danke

      Und noch etwas…, Gewerkschaften entpuppen sich je länger umsomehr als unnötige Bürokratiegebilde wie immer mehr Hilfsorganisationen, welche nur Eigenwerbung machen für ihre eigenen Bürokratien. Hellas Griechenland.

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  • Oktober 5, 2013

    Die Philosophin Hannah Arendt (1906-1975) sagte einmal: “Was uns bevorsteht, ist die Aussicht auf eine Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgegangen ist.” Ich möchte das ändern in “der die Erwerbsarbeit ausgegangen ist.” Und bevorstehen tut uns die Sache auch nicht mehr, wir sind bereits mitten drin. Beispiel gefällig? Self-Check-Out in den Supermärkten wird immer mehr eingeführt, das spart Lohnkosten, denn Verkäuferinnen an den Kassen werden ja dann nicht mehr benötigt werden. Gespart werden auch die Kosten für die netten Groundhostessen beim Check-In im Flughafen, Self-Check-In machts möglich. An Geldautomaten haben wir uns längst gewöhnt, dass wir früher unser Geld bei der Bank an einem von einem Menschen bedienten Schalter abholen mussten, haben wir längst vergessen. Solche Beispiele liessen sich beliebig ergänzen.
    Auf der anderen Seite besteht ein dringendes Bedürfnis nach Freiwilligenarbeit. Ich möchte hier nur ein Beispiel aufgreifen. Die Eltern werden betagt und benötigen mehr und mehr Pflege, aber Tochter (Söhne engagieren sich da ja weniger) muss einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Tochter kann nun ihre Erwerbstätigkeit aufgeben, die Eltern pflegen und auf Sozialhilfe angewiesen sein. Diese muss sie allerdings zurückzahlen, falls sie nach dem Tode ihrer Eltern eine Erwerbsarbeit findet. Lebenslängliche Armut ist also vorprogrammiert. Die zweite Möglichkeit ist, dass Tochter ihre Eltern in ein Pflegeheim gibt. Die horrenden Kosten (Ergänzungsleistungen​) zahlt dann die Allgemeinheit. Wie viele Senioren könnten zu Hause gepflegt und wieviel Steuergelder könnten gespart werden, wenn es ein bedingungsloses Grundeinkommen (wenigstens für Leute, die einer Freiwilligenarbeit nachgehen) gäbe.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Frau Votava

      interessant​er Beitrag.

      Zitat: “bedingungsloses Grundeinkommen (wenigstens für Leute, die einer Freiwilligenarbeit nachgehen)”.

      Wäre​ vorstellbar, jedoch lauert die Gefahr des Giesskannenprinzip und damit kann ich mich nicht anfreunden. Es kann nicht sein, dass unsere Grosseltern, Eltern und wir die jetzige Generation diesem Land gedient haben und nun versuchen gewisse Gremien alles zu holen via (Steuern/Abgaben/Gebü​hren/erbetteln sich gar via Hilfsorganisationen sogar Legate oder neuerdings geplante Organspenden).

      Für​ ein Grundeinkommen könnte ich persönlich mich erwärmen für Leute, welche hier eine bestimmte Zeit gearbeitet haben. (inkl. Mütter/Hausfrauen, welche Kinder selber erzogen haben!!)

      Keine Giesskannenspielchen (sog. Gleichmachertaktik, welche einige Parteien zu fördern versuchen in diversen Bereichen) mehr, denn sonst platzt die Schweiz wirklich innert kürzerster Zeit aus allen Nähten an Überbevölkerung, weil ein bedingungsloses Grundeinkommen mal wieder falsche Anreize setzt. Meines Erachtens.

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  • April 4, 2014

    Am Montag, 7. April, um 20.15 Uhr wird das BR-Fernsehen eine Sendung über das BGE ausstrahlen, Wiederholungen am Dienstag um 0.45 und 14.15 Uhr; Teilnehmer u.a. der Gründer der dm-Drogeriekette Götz Werner und aus der Schweiz Daniel Häni. Ich möchte diese Sendung allen Befürwortern und Gegner (ja auch den Gegnern, denn nur was man kennt und versteht, kann man erfolgreich bekämpfen) anempfehlen.
    Schönes​ Wochenende
    Inge Votava

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    • Juli 19, 2021

      Ihre Ablenkungsmanöver auf alten Blogs sind weder lösungsorientiert noch gefragt. BGE schafft neue falsche Anreize und das braucht dieses Land nicht. Danke

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  • April 4, 2014

    Und von welcher Initiative ist in Ihrem Blog bitte diesmal die Rede, Frau Habegger, gegen die wir sein müssen?

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    • Juli 19, 2021

      Ihre fortlaufenden Ablenkungsversuche sind weder gefragt noch lösungsorientert, Herr Von Wildenstein.

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  • April 4, 2014

    Nachtrag:
    Auch der ORF scheint sich für das BGE zu interessieren. Am Dienstag, 8. April, um 22.35 Uhr wird in der Sendung “Kreuz und quer” über die Generation Grundeinkommen berichtet werden.

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  • April 4, 2014

    “Wer soll das bezahlen?”

    Was, bitte, Frau Habegger? (Ich frage doch für Ihre Ansprüche nicht etwa zu wenig höflich?)

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