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Wichtige Änderung der Energie-Philosophie

Am 21. Mai 2017 stim­men wir über die Ener­gie­stra­te­gie 2050 ab. Was würde sich än­dern? Es ist die Ab­sicht, das heu­tige Ener­gie-För­der­sys­​tem zu einem Len­kungs­sys­tem um­zu­bau­en. Dabei sol­len die be­ste­hen­den Ab­ga­ben aus­ge­baut und er­höht wer­den. Gleich­zei­tig wer­den die be­kann­ten För­der­in­stru­mente​ suk­zes­sive zurück ge­fah­ren und aus­lau­fen ge­las­sen. Im heu­ti­gen Ge­setz sind die Sub­ven­tio­nen un­be­fris­tet und ver­zö­gern daher den Ü­ber­gang zu einem markt­wirt­schaft­li­​chen Mo­dell.

Mit steuerlichen Anreizen werden private Immobilienbesitzer dazu motiviert, die Energieeffizienz der Gebäude zu verbessern. Die Energiestrategie 2050 ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich bin überzeugt, dass in Bereich Energieeffizienz bei Gebäuden noch ein grosses Potenzial vorhanden ist. Es bedeutet jedoch, dass Hauseigentümer Eigenverantwortung wahrnehmen müssen und dieses Potenzial nutzen. Persönlich habe ich vor zwei Jahren in unserem Haus die Heizung saniert und eine Wärmepumpe mit Erdsonde eingebaut. Damit habe ich einen wichtigen und richtigen Beitrag für unsere Energieeffizienz geleistet.

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Comments to: Wichtige Änderung der Energie-Philosophie
  • April 24, 2017

    Was geschieht, wenn die Richtwerte nach den Artikeln 2 und 3 des Energiegesetzes nicht erreichbar sind? Die Schweiz soll doch eigenständig entscheiden, welche Schritte wann gemacht werden sollen, um den Energieverbrauch zu senken respektive wie die erneuerbaren Energien zu fördern sind. Die Vorgaben in diesen beiden Artikeln sind zu stringent und unflexibel. Es werden damit Illusionen geweckt wie bei der Alpeninitiative.

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  • April 24, 2017

    Ja , Sie haben mit der energetischen Sanierung Ihres Hauses einen Beitrag geleistet. In der Schweiz ist das Verhältnis zwischen Vermietern und Mietern etwa 30% zu 70%. Die 70 Mieter können also nur wenig beitragen, indem sie z.B. beim Stromverbrauch auf LED umstellen oder 1 Grad weniger Heizen etc..
    Die Hausbesitzer können mit Investitionen in die Gebäudetechnik sehr viel beitragen. Fassaden- und Dachisolation, Ersetzen von veralteten Heizungen, Warmwasser mit Sonnenenergie. Einbau von Heizzählern für die Mieter. Der Spareffekt durch Isolation der Fassaden und Dächer und modernen isolierten Fenstern bringt am meisten an Wohnkomfort und Energieeinsparung.
    In der Schweiz – so habe ich gelesen – ist der Anteil von alten,noch nicht isolierten Gebäuden etwa um 70%. Es gibt also einen grossen Sanierungs- Nachholbedarf. Aber – es kann sein, dass das Thema ” Energiefragen” noch nicht bei allen privaten Hausbesitzern so richtig angekommen ist. Bei den Immobilieninvestoren wird es solche geben, die den Wert von modernen Gebäuden erkannt haben aber auch solche, welche nicht gerne auf eine hohe Ausschüttung verzichten wollen und daher Renovationen eher hinauszögern. (D.h. die Mieter zahlen den Wärmeverlust mit hohen Heizrechnungen).

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    • Juli 19, 2021

      Herr Alex Müller

      Was Sie da schreiben ist ja alles gut, da bin ich Ihrer Meinung, nur würde sicher viele interessieren, sind Sie nun für Annahme des Ernergiesetzes weil Sie es für sinnvoll betrachten oder eher für Ablehnung.?

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    • Juli 19, 2021

      Nicht alle Hausbesitzer liegen auf der faulen Haut, das Mehrfamilienhaus wo ich zur Miete bin wurden Küche, Bad, WC/Dusche saniert und die Fassade mit ca. 10 cm Styropor isoliert.
      Bringt schon was, weniger Heizen und im Hochsommer angenehme kühle Temperatur, wurde alles ohne Energiegesetz erledigt. Nächstens wird wohl die Heizung/Warmwasser drankommen, kostet halt alles Geld darum kann nicht alles gleichzeitig erledigt werden.

      Die Styropor-Isolation hat natürlich einen Hacken, ist leicht brennbar.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gutier,

      Styropot-Isolatio​n ist leicht brennbar, ach wie wahr, bei den letzten Arbeiten meines Dachstockausbaues hat ein Sanitär diesen entzündet, was im Hohlraum natürlich wie ein Kamin wirkte durch den Luftsog. Zum Glück rannte ich geistesgegenwärtig sofort i.d. Gang – der Sanität tel. inzwischen sofort der Feuerwehr – wo ein Löchgerät hing, aber nur mit einem ca. 5 cm langen fixen Metall-Austrittsteil.​ Auf diesen steckte ich dann ein Elektrorohr und wedelte im Isolations-Loch hin und her in diesem Hohlraum während ich den Löschschaum so hineinleitete und nach allen Seiten verteilten konnte. Der Brand ist so zum Glück erloschen, ansonsten wäre kurz vor Fertigstellung wohl dieser Neubau/Dachstock ein Raub der Flammen geworden wäre. Ich hatte wohl mindestens drei gute Engels-Geister um mich, weil so konzentriert kann kein normaler Mensch in der Not doch noch richtig cool bleiben und auch noch folgerichtig denken & handeln. Eine 1/4 Std. später kam dann der Chef der Feuerwehr i.d. Dachstock 4. Stock zu Fuss aber ohne Mannschaft oder Löschgerät und sagte mir dann lapidar nur: Ich komme erst mal kundschaften was überhaupt los sei, damit er dann ganz schnell richtig disponieren könne !!!. Aber lehrt uns nicht immer die Feuerwehr wie wichtig dass es ist, in den ersten Minuten das Feuer selber mit einem Kübel Wasser z.B. schnell zu löschen, bevor es gross wird und alles verbrennt. Wenigstens einen Feuerlöscher in seiner Hand hätte ich im Minimum aber schon erwartet. Ja ja man lernt doch nie aus im Leben.

      Das schoss mir gleich durch den Kopf bei; …Styropor-Isolation​ ist leicht brennbar. Dafür hatte ich auch keine Subvention erhalten und auch nicht angefordert. Bei Baugesuchen auch für Umbauten könnten Subventionen jedoch leicht angeboten werden ohne erst gross wieder eine lästige und zugleich teure Bürokratie aufzuziehen die u.U. teurer wird als die Subventionen selber.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger,
      – Wenn ich zum Energiegesetz eine Unterlage erhalten haben werde, kann ich meine Meinung noch äussern.
      – Wir haben auch unser Haus isoliert, aber mit Steinwolle. Die sollte eigentlich nicht brennen.

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    • Juli 19, 2021

      Ja danach wurde ich auch gescheiter, habe mich beraten lassen und dann wurde nur noch mit Steinwolle isoliert, auch wenn diese “pickste” und gesundheiltlich nur mit Maske zu verlegen war.

      Alles hat wie im Leben eben auch immer zwei Seiten.
      Aber Danke für die Info Herr Müller.

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  • April 24, 2017

    Herr Vitali FDP

    1. Sorry aber aus Ihren Ausführungen werde ich nicht schlau, halten Sie denn nun eine Annahme des neuen Energiegesetzes oder eine Ablehnung für sinnvoller.?

    2. Und zweitens hat die Natur uns es nicht gerade wieder vorgemacht, indem sie uns im April 2017 einige Tage Frost gebracht hat, was einigen Landwirten eine zukünftige gute Ernte zunichte machte.?

    3. Glauben Sie die flächenmässig winzige Schweiz kann an der sicher notwendigen Schadstoffreduktion global im 0.001 %-Bereich gross was ändern, wenn China, die USA, Indien nicht mitmachen.?

    4. Was unternimmen z.B. jetzt Sie umgehend, das Parlament oder der Bundesrat i.S. LKW-Filter-Manipulati​onen vornehmlich von Unternehmen aus Osteuropäischen Staaten.? Sie werden sicher auch aus der Presse entnommen haben, dass Dieselmotoren in der Art manipuliert werden, dass während der Fahrt die Filteranlage ausgeschaltet wird und 100-erte Tonnen Schadstoffe die Alpentranservale zusätzlich strafrechtsrelevant belasten. Schlimm, unsere Schweizer Mitbürger und die Menschen ausländischer Herkunft werden (trotz Alpenbundesverfassung​sartikel) vermehrt schweren gesundheitlichen Risiken ausgesetzt.? Damit sparen sie Abgaben und schaden zusätzlich mittels mehreren, XXX- Millionen Franken der Bundeskasse.

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  • April 25, 2017

    Heute ist die Abstimmungsunterlage um Energiegesetz angekommen (63Seiten). Bundesrat und Parlament haben seit 2011 daran gearbeitet. Im Parlament sitzen ja eine schöne Anzahl Räte, welche mit der Stromwirtschaft verbandelt sind. So werden diese auch bemüht gewesen sein, ein für sie günstiges Gesetz zu entwerfen. Aber das ist in der Schweiz Teil der Politik. Und muss nicht immer zum Nachteil der Bevölkerung sein.
    Man kann natürlich etwas kritisch sein, zu den vorgesehenen Förder- und Netzgelder und der Unterstützung der Grosskraftwerke. Aber auf lange Sicht kann ein günstiger Effekt entstehen. Und die Stromhersteller sitzen wegen dem Preiszerfall in der Klemme. Strom ist aber für das funktionieren unabdingbar. Also sehe ich das Ganze als eine „Nationales Projekt zur Aufrechterhaltung der Stromproduktion“.

    In der NZZ vom 25.4.17 sind zwei Artikel zum Thema erscchienen:
    Einer in zustimmenden Sinn von Ruedi Noser , Ständerat ZH. Er beschreibt die Vorteile der Energiestrategie, welche uns für die Zukunft rüste und keine Verbot von neuen Energien bedeuten werde. Also ein Ja.

    Silvio Borner, Professor für Volkswirtschaft in Basel, möchte die Energiedebatte entpolitisiert wissen. Der Stromhandel und die Verteilung seien zu liberalisieren. Die jetzige Zustand sei genügend gut. Nach einer Ablehnung hätte man keine Eile. Wir könnten vorurteilslos – aber mit neuen Leuten – nochmals von vorne anfangen, denn der jetzige Entscheidungsprozess sei opportunistisch und interessenpolitisch geführt worden. Die Forschung müsse wissenschaftlich sein und ihre Anwendung auf den markt und nicht auf politische Befehle ausgerichtet sein. Diktate von oben über Verbrauchsreduktionen​ und Mengenvorgaben sei Wissensanmassung und planwirtschaftliche Bevormundung.Also Nein.

    Iich selber bin aber für ein Ja.
    Nicht etwas weil ich denke, dass die Vorgaben genauso eintreffen sollen, sondern weil ich denke, dass man auch irgendwann beginnen muss, die Zukunft der Energie an die Hand zu nehmen. Wenn wir sehen, wie rasch sich die Technik entwickelt, kann es sein, dass wir wegen neuen Erfindungen, unsere Energiestrategie „unterwegs“ anpassen wollen, weil es für alle Vorteile haben kann. Es wird Verbesserungen in der Übertragung, der Netzwerke, der Pufferung und Speicherung und es wird andere Energieformen geben.

    (Beispiel: Hätte ich 1985 schon gedacht, dass wir heute unsere Räume mit LED-Technik taghell erleuchten können für einen Bruchteil des Stromverbrauchs? Oder hätte ich 1980 geglaubt, dass heute jeder Goof mit seinem Smartfon farbige Filme in Topbildqualität herstellen und überall hinschicken könnte und gleichzeitig seine Hausufgaben mit dem Lehrer bespricht? nein.) .

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    • Juli 19, 2021

      Ihre Darlegung, Herr Müller, kann ich nachvollziehen. Trotzdem habe ich Einwände:

      Einersei​ts ist grundsätzliches Vertrauen auf die immer weiter fortschreitende Technik sicher richtig für die langfristige Weichenstellung in diesem Bereich. Konsequenterweise müsste man jedoch, zumindest ebenfalls, auf die extrem viel weiter fortgeschrittene Technik im Atomkraftbereich setzen als auf die noch in den Kinderschuhen steckende Technik der „erneuerbaren“ Energiegewinnung und Speicherung. Genau dies wird aber durch das vorgelegte Energiegesetz verunmöglicht.
      Was, wenn sich herausstellt, dass die „grüne Technik“ sich ungeahnt langsam entwickeln wird oder gar, dass sich diese Technik zur Lösung unserer Probleme nicht durchgehend eignet? Ist es nicht unvernünftiges Poker, unumkehrbar auf unausgereifte Konzepte zu setzen und dafür die bisherigen, sehr erfolgreichen Energiegewinnungssyst​eme aus dem Gesamtkonzept auszuschliessen?

      U​nd auch Ihre Beispiele kann man natürlich anders sehen:
      Hätten Sie 1985 schon gedacht, dass wir heute unsere Räume aufgrund gesetzlicher Vorschriften nicht mehr mit günstigen Glühlampen erleuchten dürfen? Hätten Sie gedacht, dass Sie heute keinen Staubsauger kaufen dürfen, der stärker saugt, als von irgendeiner Verwaltung bestimmt?
      Oder hätten Sie 1980 geglaubt, dass Sie heute zunehmend Schwierigkeiten haben, ohne Smartphone gewisse offizielle Geschäfte zu erledigen (Banklogging, Flugtickets, Identifikation usw)? Und dass Ihre geamten Handydaten inklusive Standorttracking gesetzlich befohlen gespeichert und für die jederzeitige Behändigung durch die Obrigkeiten bereitgehalten werden müssen?

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  • April 25, 2017

    Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, Häuser noch mehr zu dämmen, als es grösstenteils schon geschehen ist.

    Schimmelgefah​r durch „Überdämmung“?
    “Eine gute Dämmung ist wichtig, doch je dichter die Außenwand isoliert ist, desto weniger können Raumfeuchte und Wasserdampf abtransportiert werden. Zwar entweicht ein Teil über das Lüften der Räume durch die Fenster, doch der verbleibende Rest sucht sich den Weg über die Außenwände nach draußen. Ist dieser Weg versperrt, kann Schimmel entstehen. Es gilt also, eine Überdämmung zu verhindern, ohne auf eine wirksame Isolierung zu verzichten.”

    Auch die Innenluft wird schnell stickig, was wiederum mehr Lüften erfordert und man sich nicht fragen sollte, ob die “Ersparnis” so nicht schnell wieder verpufft.
    Meine Meinung, ob es nicht besser wäre im Winter die Raumtemperatur auf 20° zu belassen statt überall zu überheizen. Dies kann man auch ohne neues Energiegesetz machen.

    Aber vielleicht geht es bei der der Energiestrategie ja um etwas ganz anderes, Geld.
    Durch Sanierung kann ein Vermieter wieder schön die Miete erhöhen, da die üblichen Gründe wie Hypozinserhöhungen in den letzten Jahren nicht so zogen…

    Und natürlich den Strommarkt liberalisieren und privatisieren sowie versprechen, dass der Strom nachher günstiger wird, obwohl in Deutschland das Gegenteil eintraf und an der Infrastruktur gesparte wurde, so dass Strommasten bei hoher Schneelast im Winter umknickten. Es lebe die freie Marktwirtschaft beim Strom!

    Punkto Energie ist mein Vertrauen in die FDP eh etwas erschüttert, nachdem ich diesen Bericht las:

    http://www.in​fosperber.ch/Artikel/​Umwelt/Die-Filz-Hute-​von-FDP-Standerat-Mar​tin-Schmid

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  • April 25, 2017

    Es gibt gute Gründe für ein “Nein” zur Energiestrategie!

    ​​Die Stromversorgung muss langfristig geplant werden. Unsere Volkswirtschaft und unser leistungsfähiges Eisenbahnnetz konnten sich nur dank der sicheren Stromversorgung derart gut entwickeln. Im Sommerhalbjahr haben wir wegen unseren viel Wasser führenden Flüssen Stromüberschuss. Doch unser Stromimport im kritischen Winterhalbjahr wächst zurzeit bedenklich. Es ist zunehmend Strom aus deutschen Kohlekraftwerken. Photovoltaik deckt im Winterhalbjahr erst 0,9% unseres Strombedarfs (neuste Statistik des Bundesamts für Energie). In Deutschland sind es trotz Subventionen von Hunderten Milliarden Euros auch erst 3%. Windkraft bringt in der Schweiz nur wenig (zurzeit erst 0,17%).

    Es ist heute noch sehr schwierig vorauszusagen, wie gross der Anteil der neuen erneuerbaren Energien an unsere Stromversorgung langfristig sein wird. Wunschdenken ist hier fehl am Platz! Etwas besser abzuschätzen sind einerseits die möglichen Effizienzsteigerungen​​ sowie andrerseits die Entwicklung des zusätzlichen Strombedarfs durch Heizungen mit Strompumpen und Elektrofahrzeuge. Wiederum schwierig abzuschätzen ist die Weiterentwicklung der Stromspeicherung. Dabei müssen wir uns bewusst sein, dass in der Schweiz die kurz- und mittelfristig nutzbare Stromspeicherung dank unseren Stauseen gut abgedeckt ist. Doch die langfristige Speicherung fürs Winterhalbjahr können unsere Stauseen nur zu einem kleinen Teil abdecken. Die Abhängigkeit vom Ausland (früher vorwiegend Strom aus franz. Kernkraftwerken, heute zunehmend Strom aus Kohlekraftwerken) wird nach der Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke ein wachsendes Problem.

    Bei der Abschätzung der Weiterentwicklung von Kernreaktoren kann heute folgender Trend beobachtet werden: Es werden erste Prototypen von kleinen transportierbaren Reaktoren der 4. Generation gebaut. Ob sie unseren Anforderungen genügen, muss genau überprüft werden. Insbesondere folgende Vorgaben für die 4. Generation müssen erfüllt sein: (1) Auch bei einem Totalausfall der Reaktorkühlung darf keine Kernschmelze möglich sein. (2) Als Brennstoff wird Thorium oder Uran (auch aus unseren erst zu 5% genutzten Brennstäben) wesentlich besser verwertet als heute. (3) Die nach der Nutzung verbleibenden Radionuklide dürfen nur noch Halbwertszeiten von maximal 100 Jahren haben. Allenfalls kann dazu für einige wenige Radionuklide zusätzlich eine Transmutation eingeplant werden.

    Die Einschätzung der Entwicklungszeit für Kernfusionsreaktoren ist heute noch nicht möglich. Immerhin kann bereits dank Komputersimulationen vorausgesagt werden, dass der in Bau stehende Entwicklungsreaktor ITER in Cadarache während ca. 9 Minuten laufen wird. Bis zur Jahrhundertmitte erhofft man sich einen ersten Strom produzierenden Reaktor. Damit wird es möglich sein, aus einem ganz gewöhnlichen faustgrossen Kieselstein unserer Flüsse und einem Glas Wasser den Strombedarf eines Menschen ein Jahr lang abzudecken. Als nicht radioaktiver “Abfall” bleibt wertvolles Helium.

    Ich bin Ratsmitgliedern wie Albert Vitali nicht böse, doch mit der zu viele Bereiche umfassenden Energiestrategie 2050 sind sie von ihrer Ausbildung und ihren Kenntnissen her total überfordert. Sie “verkaufen” dann z.B. wie hier ihre Haltung zur Energiestrategie 2050 allein mit der aus meiner Sicht diskutierbaren Subvention von Renovationen, welche die Gebäudeisolation verbessern.

    Unsere​​ Energiestrategie muss sinnvoll aufgebaut und in einzelne Bereiche gegliedert werden. Als Grundausrichtung brauchen wir einen neu formulierten Energieartikel 89 in der Bundesverfassung. Einen Vorschlag dazu durfte ich Bundesrätin Doris Leuthard bereits vor einigen Jahren überreichen. Immerhin hat sie freundlich dafür gedankt und ihn in ihrer Handtasche versorgt. Vor einigen Wochen habe ich sogar einige Worte des Titels dieses Papiers als Randbemerkung in einem ihrer Fernsehauftritte gehört.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Sandri
      In Ihrem Komentar höre ich aber auch ein Lied von ganz vielen Tauben auf dem Dach gurren.

      Es ist doch so: Politisch bekommen Sie derzeit in der Schweiz keine Mehrheit für ein KKW. Ihre supersichern KKW sind noch Prototypen, so wie der ITER auch. In 13 Jahren ist Leibstatt (unser modernstes KKW) hingegen 45 Jahre in Betrieb. Mühleberg und Beznau 1 zeigen, dass ein KKW nach dieser Zeit kaum mehr wirtschaftlich und sicher betrieben werden kann.

      Gebäude sanieren, Energie wo immer möglich einsparen und alternative Energien fördern: Das tönt mir wesentlich solider.

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  • April 26, 2017

    Staatliche Planwirtschaft im Energiesektor ? Wünschenswert ?

    Warum die gleichen Fehler machen wie die sozialistischen Länder des ehemaligen Ostblockes ?

    Wollen wir unser Land auch herunterwirtschaften ?

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    • Juli 19, 2021

      Der Himmel möge dies verhüten, Lieber Herr Gutier!

      Wir brauchen unbedingt mehr freien Markt! Der regelt seit jeher alles bestens: Banken, Landwirtschaft und Verkehr… Höchste Zeit also, dass wir diesen Tausendsassa nun auch die Enregiversorgung vollständig regeln lassen.

      Vielleicht steigt ein russischer oder ein europäischer Konzern bei uns ein und bringt unsere einheimischen Energiebetriebe mal wieder so richtig zum glänzen! Die gehen momentan nämlich vor lauter freiem Markt grad drauf und machen die hohle Hand bei der Politik…

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    • Juli 19, 2021

      Die freie Marktwirtschaft Marktwirtschaft funktioniert? Vor allem so wie diese heute gelebt wird? Solange wir einfachen Arbeiter, in der Schweiz keinen Schutz und nur eingeschränkte Rechte haben, ist diese Aussage ziemlich wage. in diesem Punkt ist das Schweizer Volk der Politik einmal mehr auf den Leim gegangen.
      – Mindestlohn => Abgelehnt
      – Inländervorrang => Angenommen und nicht umgesetzt.
      Dies hat zur Folge, dass im letzten Jahr bei den grössten Arbeitsgebern Schweizer Mitarbeiter entlassen wurden und durch Ausländer / Grenzgänger ersetzt wurden. Was macht die Politik? Nichts, da bei den betroffenen Unternehmen im Verwaltungsrat sitzen.

      Aber dies hat nichts mit der sauberen Energie zu tun.
      Unsere KKW’s können im heutigen Zustand kein Jahr mehr absolvieren, ohne Störungsfälle. Ferner sind sie mit der gleichen Technologie wie Tshernobil ausgerüstet. Weiter am Netz lassen? Nun, das tat Russland damals auch. Das Resultat kennen wir. Bei einem Reaktorunfall haben wir die gleiche Problematik wie die heutige Ukraine. Überlegen Sie sich doch mal, welche Gebiete bei uns nicht mehr bewohnbar wären.

      Endlager ist auch so ein Thema. Wollen Sie auf einem Tiefenendlager leben? Wohl eher nicht. Die Technologie zur Gewinnung von Energie aus Wasserstoff sollte dringend weiter vorangetrieben werden. Das ist die sauberste Energie, die es gibt. Wasserkraftwerke bringen schon heute nicht mehr die Leistung für welche sie gebaut wurden und sauber ist diese Energie auch nicht mehr.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Thomas Bachmann,

      Wenn man Leistung erbringt, (arbeitet) hat man Anrecht auf ein Gehalt.

      Sind wir uns einig, dass nicht alle die arbeiten, die gleiche Leistung erbringen?

      Auch wenn sie im Gleichen Beruf arbeiten? Sehr schönes Beispiel, Maurer. Der Gute Akkord Maurer der seine Leistung erbringt bekommt ein sehr gutes Geld für seine Leistung, jener der die Vorgaben nicht schafft, eben nicht.

      Weg vom Monatslohn, wieder hin zum Stunden und Leistungslohn, da wird der Fleissige gute Fachmann/Frau belohnt, für seinen Fleiss.

      heute spielt es ja keine grosse Rolle, was ich leiste, ich bekomme ja meinen Mindestlohn…

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    • Juli 19, 2021

      Das Herr Thomas Bachmann, stimmt einfach nicht, was sie da schreiben.

      Es ist nicht die gleiche oder vergleichbare Technologie wie in Tschernobyl (könnte man auch richtig schreiben) ….würde ich stornieren da es nicht wahr ist.
      Will man etwas Gutes für die Allgemeinheit tun, ist man gut beraten, bei der Wahrheit zu bleiben, keine Ängste und Lügen zu verbreiten. // Ist sogar strafbar//

      **Aber dies hat nichts mit der sauberen Energie zu tun.
      Unsere KKW’s können im heutigen Zustand kein Jahr mehr absolvieren, ohne Störungsfälle. Ferner sind sie mit der “”gleichen Technologie wie Tshernobil “” ausgerüstet. Weiter am Netz lassen? Nun, das tat Russland damals auch. Das Resultat kennen wir. Bei einem Reaktorunfall haben wir die gleiche Problematik wie die heutige Ukraine. Überlegen Sie sich doch mal, welche Gebiete bei uns nicht mehr bewohnbar wären.**

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  • Mai 3, 2017

    Herr Vitali
    Die Schweiz produziert 100% CO2 und schwefelfreie Energie.
    Und das möchten Sie ändern?

    Die Energieministerin will komplett aus der Kernenergie aussteigen. Ohne Rücksicht auf die Versorgungssicherheit​. Und ohne Rücksicht auf den Mehrverbrauch fossiler Energieträger.

    Aus meiner Sicht ist die Energieversorgung nur durch den Bau eines modernen Kernkraftwerkes gewährleistet – in genügender Grösse die erlaubt, die alten nach und nach stillzulegen.

    Ich stimme NEIN!
    Sie, Herr Vitali, und das ewig lächelnde Bundespräsidentin-Win​dfähnchen, können mich nicht überzeugen.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Hofer

      De Facto steigen wir so oder so aus der Kernenegrie aus: Unsere KKWs werden immer älter* und für einen Neubau finden Sie keine Mehrheit in der Bevölkerung.

      Was schlagen Sie also vor?
      Abwarten und Tee trinken?

      *(Beznau 1 und Mühleberg können jetzt schon nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden. Beznau 2 ist im selben Alter)

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    • Juli 19, 2021

      Herr Michel, Sie fragen mich:
      “Was schlagen Sie also vor? “

      Das ist es ja eben. Es gibt leider nur zwei Möglichkeiten.

      Ers​tens: Ein neues, nach modernster Technik, in genügender Grösse die erlaubt, die alten nach und nach stillzulegen. Genauso, wie ich es in meinem ersten Kommentar geschrieben habe. Damit würde die Schweiz weiterhin 100%ig schadstofffrei Strom produzieren.

      Die zweite Möglichkeit wäre, totale Abhängigkeit vom Ausland. Wir wären einmal mehr Bittsteller an die EU-Staaten, für Energielieferverträge​ und kriegten erst noch schmutzigen Strom und/oder Strom aus AKWs.

      Ich bin mir natürlich bewusst, dass die Bevölkerung kein neues AKW will, zumal die Politiker sich gegen AKWs stellen müssen, wenn sie wiedergewählt werden wollen! Das Volk ist seit der Fukushima-Katastrophe​ zu sehr verängstigt. Dabei ist jenes AKW auf dem Erdbeben gefährdetsten Gebiet der Welt gebaut worden!

      Mit radioaktiven Abfällen müssen wir leben und den Umgang damit lernen. Dieses Material ist vorhanden (auch aus der Medizin und Forschung) und es wird immer mehr, selbst wenn wir auf AKWs verzichten. Es gibt kein Ausweichen. Die Gefahr eines nuklearen Krieges ist viel grösser! (Nordkorea, Indien, Pakistan).

      Fazit: Ein neues Kernkraftwerk in der Schweiz zu bauen ist aus Umweltschutzgründen und aus wirtschaftlicher Sicht und Unabhängigkeitsintere​sse die einzige vernünftige Alternative!

      Selbstverständlic​h muss an erneuerbarer Technologie weiter gearbeitet werden.

      Gerne verweise ich auf diesen Link:
      https://www.vi​mentis.ch/d/dialog/re​adarticle/atomausstie​g—wieso-ich-dagegen​-bin/

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    • Juli 19, 2021

      Herr Adrian Michel,

      Bevor ich etwas abschalte, oder verbiete, / etwas ausser Betrieb nehme / will ich die perfekt funktionierende Alternative bereit gestellt haben, welche mir diesen Schritt überhaupt erst ermöglicht.

      Fragen​ sie mich an einer Abstimmung, ob ich dafür bin, neue nach neusten Erkenntnissen geplante KKW zu bauen, in denen alle diese Erkenntnisse stecken, die der Vergangenheit, was falsch gemacht werden kann, nennt sich Erfahrung, werde ich ohne Schlechtes Gewissen ein JA zu neuen KKW einlegen.

      Danach aber schnell weg mit den Alten…

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    • Juli 19, 2021

      Perfekt formuliert, Herr Nabulon. Danke.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hofer,
      sie haben recht mit “wir müssen mit radioaktiven Abfällen leben lernen”.
      Das tut die Schweiz aber nicht !. Zumindest was die radioaktiven Abfälle aus Kernkraftwerken angeht.
      Die Schweiz schiebt das Problem vor sich her. Es gibt nur Zwischenlager, ein teil davon in Frankreich.. Ein Teil in eigenen Becken. Aber immer, wenn es um eine Endlagerstandort geht – für das wir seit 40 Jahren hier einen Ort suchen,- dann sagen dieselben Schweizer,, welche ein neues AKW befürworten würden: “Nein ! Kein Endlager in unserer Gemeinde!
      – Ein anderes grosses Problemsind die Kosten eines Rückbaues von alten AKW’s. Deutschland ist gegenwärtig daran. Die Abbau-Kosten übertreffen die Neubaukosten. Dabei übernimmt der Staat die Verantwortung für die Endlagerung dieses radioaktiven Schuttes. Diese Kosten sind extra.
      – Falls es wirklich einmal eine ganz neue AKW-Generation geben sollte, welche mit weniger Aufwand gleichviel Strom erzeugen wird , können wir nochmals darüber sprechen.
      Aber dass die Scchweiz die ältesten AKW’s der Welt noch laufen lässt, wo Deutschland ihre mit gleicher Technik abgeschaltet hat, sollte uns hellhörig werden lassen. Denn bei einem AKW-Unfall gibt es keine Rettung.Niemand weiss was man dann tun müsste – und wer. Oh, ich habe vergessen, in meiner Apotheke gibt es ja Jodpillen!

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    • Juli 19, 2021

      Da gibt es ernsthaft Leute, die sich ein perfekt geplantes Energiesystem für die nächsten 50 Jahre wünschen, bevor sie bereit sind das heutige Schlamassel mit ungelöstem Atommüll, hoher Abhängigkeit vom Ausland und unkontrollierbaren Preisschwankungen in Frage zu stellen?

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    • Juli 19, 2021

      Alex Müller, LvMandach
      Ich hoffe, dass Sie die Sendung 10vor10 am 11.05.2017 über Energieversorgung in Deutschland und vor allem in GB gesehen haben…
      http://www.​srf.ch/sendungen/10vo​r10

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    • Juli 19, 2021

      Herr Louis von Mandach,
      Wenn man mich ideologisch fragt, soll man KKW abschalten, JA.

      Aber, es geht nicht einfach um eine Ideologie, sondern man braucht Versorgungssicherheit​. Und zwar im Strom.
      Ich kann Ideologisch behaupten, das Elektroauto werde 2050 fahren.
      Real ist: Es werden sicher Hybride fahren, mit ev einem Verbrauch von 3Litern / brennbarem Treibstoff. Der kann aus allerlei hergestellt sein. Es werden ebenso reine El-Fahrzeuge fahren, hoffen wir mal der Öv wird zu 100% mit Strom fahren. Auch die Postauto strecken in den Bergen, Öv auf dem Land…

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    • Juli 19, 2021

      Beim Thema Erdsonden, Null Energie Häuser,

      Erst mal muss es erlaubt werden, Sonden in wirklich Warme Zonen zu bohren, wo es 30 bis 40 Grad warm ist.
      Somit brauche ich keine Energiefressenden Wärmekompressoren, wie das heute der Fall ist.
      Ich brauche an einem Null Energie Haus keine anfällige Elektronik, welche alles regelt, sondern ein Hausbewohner der auch noch etwas Verstand hat.
      Meine ja nur, ist der Strom weg, hat ein Haus zu wenig Batterie als Reserve, (ja wie viele Tage sollte ein Null Energie Haus autonom bleiben?) ….Die sind nicht Autonom, also bleiben wir bei der Realität…plus die Hoffnung darf an haben, es wird…

      In jedem Haus Mehrfamilie muss man heute einen Lift einbauen, und so weiter…alles Gesetze die “Stromfresser” sind.

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    • Juli 19, 2021

      Wie kriege ich Trinkwasser uf 600m höhe wo wir so gerne wohnen? Mit einem Hochdruck Wasser Netzwerk. Kein Strom, kein Wasser…

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    • Juli 19, 2021

      Wenn Sie dazu ein Reservoir auf 650m bauen, können Sie für die Pumpen sehr gut den billigen volatilen Strom der Erneuerbaren nutzen!

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    • Juli 19, 2021

      @Werner Nabulon:
      KKW der heutigen Generation gehören baldmöglichst abgeschaltet. Die Energeistrategie gibt uns mehr als genug Zeit Alternativen dazu zu entwickeln. Alles andere wäre verantwortungslos.
      B​zgl. Mobilität bin ich persönlich überzegt, dass sich unser Verhalten grundlegend ändern wird: 2050 wird fast niemand mehr ein eigenes Auto n der Garage haben, stattdessen lässt man sich nach Bedarf von selbstfahrenden Autos umherchauffieren. Aber wenn dieser Traum nicht in Erfüllung gehen sollte, und unser Mobilitätsverhalten sich nicht weiter entwickeln würde, dann stehen die Autos heute weit üer 90% der Zeit nutzlos auf einem Parkplatz herum und die meisten Fahrten sind deutlich kürzer als 50km (Pendelverkehr, Einkaufen, Sportclub..) Dies sollte mit einer mittelprächtigen Batterie und ein paar m2 Solarzellen eigentlich einfach abzufangen sein. Für Fernfahrer und Reisen dürften zumindest mittelfristig Hybridlösungen der Realität näher kommen, da gebe ich ihnen recht.
      Bzgl. Aufzüge bin ich der Meinung, dass verdichtetes Bauen sich energetisch lohnt, auch wenn es durch die Höhe einen Aufzug bedingt. Intelligente Leute nutzen diese ja nur selten…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Louis von Mandach,
      10Meter Wassersäule sind ca 1bar Druck. Wir bauen Reservoir an hohen Orten. Seit Jahrzehnten. Das reicht aber bei weitem nicht. Wir haben zu wenig Quellwasser da oben.
      Merken sie sich einfach etwas:
      Wenn der Strom weg ist, Schwankungen da sind, können wir das ganze heute für uns so normale Zivilisierte leben erst einmal vergessen.
      Alles was mit Strom gesteuert wird, Frage: Was wird nicht mit Strom gesteuert, wird in Frage gestellt.
      Bereitstellen des Telefon Netzes, braucht nicht bei ihnen viel Strom, sondern bei den Tel Gesellschaften. Natel? Oder Internet, kann man dann gleich vergessen….
      Das sind die Fakten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mandach,
      In den Mitte 1970ger kamen Science-Fiction raus mit allerlei Themen. Ausschlag waren die damaligen „Öl-Krisen“ welche gar keine waren. Es wurden uns Visionen vorgetragen, bis „Wissenschaftliche Beweise“ mitgeteilt, welche etwa so klangen Herr Mandach, wie sie das schreiben.
      Wir schreiben 2017, Herr Mandach, einzig die kommerziell nutzbaren Sachen wie Computer Handy plus die TV Kisten mit den nicht genauer erklärten (Inhalten) Zig Sendern sind Realität geworden. Ebenso soziale Netzwerke ……Thema Volksverblödung.
      Wen​n selbstfahrende Fahrzeuge (EL-Betrieben) unterwegs sein sollten, sieht das ganze Strassennetzwerk anders aus. Plus die ganze Steuerung kann nicht nur im Fahrzeug drin sein, nein die müsste aus Überwachungsstellen gesteuert und kontrolliert werden. Tram und Zug hätten die Grundvoraussetzungen für Selbstfahrende Einheiten, wenn das mal klappt, wird auch der „Individualverehr“ gesteuert werden können. 2100 irgend wann einmal…
      Mehr generell Energie oder Strom brauchen wir ja nur, wenn wir weiter wachsen an Bevölkerung. Verdichtetes Energiesparendes Bauen, das ohne Aufzüge? Oder wie es in Flughäfen gibt, angetriebene Gehwege und Rolltreppen? Sie glauben ja nicht ernsthaft, machen die Leute heute schon nicht, dass jemand die Treppe nimmt …steht ein Aufzug zur Verfügung, sind heute schon 3 Etagen zu viel. Plus, Menschen mit Handicap schaffen die Treppen gar nicht.
      Ich bin sicher 2056 sollte ich das erleben mit 100Jahren, wird es nicht viel anders aussehen wie heute. Berieseln wir die Leute weiter mit solchen TV Programmen, züchten wir ein dummes Volk, was nicht einmal mehr die Fähigkeiten hat, solche Sachen zu bauen…

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    • Juli 19, 2021

      Werner Nabulon: Viele der Erfindunen von Leonardo da Vinci und ebsolche von jules Verne sind heute selbstverständlich. Anno 1970 ha noch niemand ewagt von etwas wie dem Internet und beispielsweise GPS-gesteuerte Navigationsgerätchen zu träumen! Heute agt uns TESLA, dass sie seit der Einführung ihres intelligenten Fahrassistenten (=selbständiges Fahren möglich!) 40% weniger Unfälle haben! Das wäre doch ein Arument für Versicherungen ein Angebot zu machen, ihre Prämie um 39% zu senken, wenn man im gegenzug das Steuerrad abmontiert! Ich glube, Sie unterschätzen die menschliche Innovationskraft gewaltig. Für mich ist die Energiewende mit oder ohne JA am 21. Mai die einzige mögliche Richtung für unsere Weiterentwicklung. Da wir aber viele egoistische Profiteure des jetztigen Systems haben, welche sich mit allen lauteren und unlauteren Mitteln gegen die Energiewende stemmen (ich denke da bspw. an Herrn A. Rösti), ist ein gewisses staatliches Korsett heute wichtig, damit die Investoren eine verlässliche Basis kriegen für ihre Geschäfsentscheide. Nachdem die KKW auch (gewaltig) staatlich subventioniert werden, ist es nichts als recht, wenn die Erneuerbaren nun auch gleich langge Spiesse kriegen, damit sie ihr Potential ausschöpfen können. Ich hoffe sehr, dass die Subventionen und Lenkungsabgaben über die Zeit abgeschafft werden, und sich der Staat wieder über “normale Steuern” finanziert. Ein NEIN am 21. Mai schafft Unsicherheit und blockiert eine effiziente Entwicklung in die richtige Richtung. Bis das letzte KKW hier definitiv abgeschaltet wird, werden wir eine alternative Infrastruktur haben welche aus heutiger Perspektive tatsächlich “science fiction” ist!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Louis von Mandach,
      Nein, ich glaube an die Innovationskraft der Menschen, welche da Vinci, Jules Verne,. usw Visionen in die Realität umgesetzt haben, teils zum Guten, teils zum Schlechten.

      Der Unterschied zur damaligen Zeit, diesen Visionären, Forschern wurden keine Vorschriften gemacht, ob sie auf dem oder dem Gebiet forschen dürfen. Sie wussten auch oftmals nicht so genau, auf was sie sich beim Erschaffen von Wissen eingelassen haben, die einen wurden ab dem forschen krank, …die Geschichte ist bekannt.

      Mag sein, ich wehre mich nicht dagegen, sondern bin mir sicher, dass die einen Visionen von heute, Realität werden. Diese Visionen werden aber nicht dadurch wahr, dass man Verbote erlässt, auf gewissen Gebieten zu forschen, oder diese zu betreiben. 20000 Meilen unter dem Meer müsste ein A-Tom U Boot gewesen sein, nach heutiger Sichtweise. Wenn nicht, haben wir noch nicht herausgefunden, wie es sonst geht.

      Wir sind im Zeitalter der Nein Sager. Nein zu diesem, Nein zu jenem. Aber wir konsumieren Trotzdem, bis auf ein paar wenige, die den Konsum verweigern. Die anderen ärgern sich, wenn sie in der freien Fortbewegung eingeschränkt werden, sind aber glücklich, so lang sie mit dem SUV die Kinder ins Fussball Training fahren können. Dann zuhause TV schauen können, im Sommer klimatisiert, im Winter kuschelig warm. Abgezockt von Profiteuren.

      Wir haben diese Energie Wende angenommen, das ist so, da gibt’s nichts zu rütteln. Wir haben aber noch keinen Plan, keine Vision, in welche Richtung das gehen wird.
      Was man auch machen will, überall sind diese Nein Sager, und Nein sagen bedeutet, dass Ihre Visionen Louis von Mandach nicht so schnell umgesetzt werden.

      Und das was bis heute vorgelegt wurde, an Alternativen sind keine Innovationen die Bestand in die Zukunft haben. Das meiste kennen wir, sind bis in die Ur Zeit reichende Entdeckungen, etwas modernisiert, aber; Es regnet und schneit wann es will, der Wind bläst wann er will, die Sonne scheint nach dem Unwetter. Es wird Tag und Nacht, Launen der Natur.

      Und so werden wir unsere Energie bekommen, nach der Laune der Natur.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Werner Nabulon,
      Wenn die Ressourcen limitiert sind, dann muss jemand Prioritäten setzen. In der Vergangeheit wurde viel geforscht und investiert in fossile Verbrennungstechnolog​ien und in die Kernkraft. Das Schweizer Volk hat nun die Priorisierung geändert und eine grössere Fokussierung auf erneuerbare Energieen verlangt.
      Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, tut die Veränderung weh – ich bin überzeugt, dass man in 25 Jahren zurückschauen wird auf viele kleine und grösseren Fehler, aber auch mit stolz zur richtigen Zeit die richtige Richtung eingeschlagen zu haben. Die einzigen, die jetzt noch “maulen” sind die Profiteure des fossil-nuklearen Systems. In den USA haben es diese Kräfte sogar geschafft, einen Präsidenten auf den Stuhl zu hieven – was ihnen mittelfristig die Kässlei weiter füllt – langfristig sehe ich für diese Technologien auf unserem Planeten jedoch keine Beständigkeit. Sie werden von besseren Technologien abgelöst, bevor das Ende der Resourcenverfügbarkei​t da ist. Schliesslich haben wir auch nicht mit dem Kerzenlicht aufgehört, weil uns das Wachs ausgegangen wäre.

      Die “Vergangenheits-Lobby​” ist jedoch nach wie vor stark und es ist wichtig als mündiges Volk dagegen zu halten. Beispiele gefällig: Landwirte und Flugebetriebe können Treibstoffe zu absurd günstigen Preisen erwerben, geschützt durch Gesetze. Vielerorts kann für Arbeitswege ein Steuerabzug geltend gemacht werden in unbeschränkter Höhe! Jetzt haben wir viele Arbeiter, die in ländlichen Gegenden verwurzelt sind und sich auf ein “Gewohnheitsrecht” berufen für diesen Wahnsinn. Es kann doch nicht sein, dass das Pendeln staatlich gefördert wird!?! und wie schon mehrfach betont, das Risiko für Kernkraft-Unglücke trägt die schweizer Bevölkerung. Sozusagen als solidarische Versicherung für die Betreiber…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Louis von Mandach,
      Zum Glück wurde viel geforscht und Investiert erst in Kohle dann in Erdöl, dann El-Energie.
      Das erste Waldgesetz der Schweiz stammt von 1876 (Hochgebierge) 1903 das Schweizer Waldgesetz, was Schutz vor Abholzung und Rodung brachte. Seit 1 Januar 2017 ist nun das überarbeitete Neue Gesetz in Kraft.
      Heisst: damals wurde der Schweizer Wald übernutzt, (an vielen Orten hatten wir keinen Wald mehr) geht man in unsere „natürlichen Wald“ stellt man fest, da hat es kaum einen Baum der älter wie 150 Jahre alt ist. Das zu dem Thema; wie viel Potential unser Schweizer Wald hat.
      Wir haben nun beschlossen bis 2050 etwas zu ändern. KKW abzuschalten, keine neuen KKW mehr zu bauen. Nicht wie irrtümlich jemand kürzlich meinte, die sind ja nun abgeschaltet, wir haben noch El Energie. Auch die Gas Liferanten haben bereits mit einer Preiserhöhung reagiert, weil nun mehr Bio Gas aus der Leitung komme???
      Nun sind wir gefordert, neue Projekte in Angriff zu nehmen. Da hoffe ich, bei den Behörden auf neue Gesetze, dass man das auch tun darf.
      Die Amerikaner liessen sich überzeugen, oder überreden, den jetzigen Präsidenten Trump zu wählen, was mich erstaunt hat. Ich bin aber nicht bereit, nun wieder 4 oder 8 Jahre lang das gejammere zu lesen oder Songs anzuhören, wie beim Bush.
      Ich denk mir, wir haben andere Probleme zu lösen….

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  • Mai 4, 2017

    Das wir uns ernsthafte Gedanken bezüglich der Energie machen müssen, ist nicht von der Hand zu weisen. Kernkraftwerke sind längerfristig keine Lösung, da auch niemand neben einem Endlager für die atomaren Abfälle leben möchte. Die Wasserkraft so saubere Energie liefern? Wohl kaum, da das Wasser in der Nacht mit schmutzigem Strom wieder in die Stauseen hochgepumpt wird. Auch die Aussage des ehemaligen SVP Präsidenten gibt mir zu denken, wenn dieser sagt, er könne gut mit Elektrizität aus Braunkohlekraftwerken​ leben.

    Seit Jahren besitzen wir das Wissen, Energie aus Wasserstoff zu gewinnen. Bis heute hat die Menschheit dieses Wissen nicht angewandt. Obwohl es eine sehr saubere Energie ist (Abfall Wasserdampf). Auch in der Solarenergie werden keine nachhaltige Massnahmen eingesetzt um den Ausbau dieser Energiequellen effektiv zu fördern und voran zu treiben. Auch diese gewonnene Energie kann sauber mit Power to Gas und im Winter umgedreht problemlos zwischen gespeichert werden. Wie es der Kanton Solothurn aktiv vorlebt.

    Ich bin allerdings dagegen, dass der Bund den Energieverbrauch pro Haushalt regulieren will und im oben beschriebenen Punkten mit keinen Lösungen eine greifbare Stellung bezieht.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Thomas Bachmann,

      c.p. *”Seit Jahren besitzen wir das Wissen, Energie aus Wasserstoff zu gewinnen.”*

      Wir wissen aber auch, wie viel Energie wir reinstecken müssen, um unseren Wasserstoff zu erzeugen. Wenn diese Projekte an deren Effizienz weiter geforscht wird, einmal so weit sind, wird man vermehrt Wasserstoff nutzen. Wenn es so weit ist…

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    • Juli 19, 2021

      Schon 1968 glaubte man in Dättwil (Forschungszentrum der BBC), dass nun der Durchbruch da sei, die Brennstoffzellen flächendeckend einzusetzen, vorab in Autos.
      Es wird heute noch geforscht……!! Auch mit den sehnlich herbeigeredeten günstigen, kapazitätsreichen, leichten Batterien für die Elektroautos, oder für die Speicherung ab PV Analgen im Haus, ist weit und breit noch nichts zu sehen (zu kaufen), oder es sind Preise, die sich nie und nimmer amortisiern lassen.

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  • Mai 5, 2017

    so sieht also die geplante 2. stufe aus.

    eine lenkungsabgabe soll mit der peitsche die nutzer dazu bringen, weniger energie zu verbrauchen. speziell natürlich alles, was “klimaschädlich” ist, bzw. CO 2 produziert. schliesslich soll gem. Energiegesetz massiv weniger Energie verbraucht werden.

    natürlich wollte man vor der abstimmung diese bombe nicht platzen lassen, sondern hat diese pläne aus taktischen gründen erstmal auf die lange bank geschoben.

    man kann davon aber ausgehen, dass aufgeschoben nicht aufgehoben ist.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag! Wie sieht denn Ihre Alternative für die vorliegende Energiestrategie aus? Warten bis die Kernkraftwerke nicht mehr betrieben werden dürfen und dann Strom importieren aus dem Ausland? Ein NEIN am 21. Mai wird auch (grosse) Kosten und unkontrollierbare Abhängigkeiten nach sich ziehen. Da sage ich lieber JA am 21. Mai und hinterlasse unseren Kindern nicht noch mehr Müll, von dem niemand weiss was machen damit…

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    • Juli 19, 2021

      Wenn versteht ihr Gegner endlich, dass gar niemand etwas gegen erneuerbare Energie hat. Nur der Weg ist falsch, Energie wird unbezahlbar.
      “Ein NEIN am 21. Mai wird auch (grosse) Kosten …” Welche Kosten wären denn zusätzlich?
      AKWs werden auch bei einem NEIN keine neuen gebaut, die Kosten sind schlicht zu hoch. Der Abfall wird auch nicht weniger ist ja schon da, also was soll die Lüge mit dem Atommüll?

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  • Mai 12, 2017

    Man spricht wieder über AKWs.
    Und verwirft Energiestrategie 2050.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist sehr zu hoffen, dass die Energiestrategie 2050 verworfen wird. Gerade die Basis der FDP welcher auch der Autor angehört könnte hier den Ausschlag geben.

      Neue AKWs hingegen sind in der Schweiz keine Option (mit oder ohne das Energiegesetz). Einerseits ist kaum vorstellbar, dass ein Investor überhaupt Interesse an einem solchen Projekt hätte, da ziemlich absehbar ist, dass sich dieses wirtschaftlich nicht auszahlen würde. Anderseits würde aber ein Neubau auch nach geltendem Gesetz dem fakultativen Referendum unterstehen und an der Urne mit grösster Wahrscheinlichkeit abgelehnt (gemäss Meinungsumfragen befürworten 70% der Bürgerinnen und Bürger einen Atomausstieg im Grundsatz und am 27.11.2016 wollte 46% sogar die existierenden AKWs schnellstmöglich abschalten, ungeachtet der Kosten die dies verursacht hätte).

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    • Juli 19, 2021

      Ja, hoffen wir es, Herr Maletinsky, dass es verworfen wird.
      Zur Zeit sind neue AKWs in der Schweiz tatsächlich keine Option. Da haben Sie recht.
      Was die Zukunft bringt werden Sie sehen. (Ich nicht, bin viel zu alt)
      Aber eins ist sicher. Der Strom wird nicht ausreichen.
      In der Schweiz werden zur Ueberbrückung umweltbelastende Gaskraftwerke nötig sein.

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    • Juli 19, 2021

      Man kann Energie Rationieren, 2000 Watt Gesellschaft, was den Initianten vorschwebt, mit dem Fahrrad beim Bio Bauer einkaufen gehen…

      Massig Steuern drauf klatschen vor allem auf fossile, andere werden folgen, …

      An Hand Geografischer und Demografischer Gegebenheiten werden wir immer noch zu wenig Strom haben…wenn man nicht diametral umdenkt.

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  • Mai 12, 2017

    Persönlich habe ich vor zwei Jahren in meinem Haus die Heizung saniert und eine neue Öl Heizung eingebaut. Da eine Endsonde im Dorfzentrum schlicht nicht möglich ist. Habe ich also keinen Beitrag geleistet weil ich kein EH mit Garten in den man so eine Erdsonde einbringen könnte mein eigen nenne Herr Albert Vitali ?

    Das Teile der FDP ein solches Umverteilungsgesetz unterstützen und das Volk anlügt ist für mich mehr als grenzwertig.

    Herr Albert Vitali ist eben auch so ein NR der hier seine Propaganda verbreitet aber gar nicht an einen Dialog interessiert ist, hat er doch in 5 Jahren gerade mal 2 Kommentare geschrieben aber war Autor von über 30 Blogs….

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    • Juli 19, 2021

      Eine Holzpelletheizung wäre wohl auch was gewesen, oder ein Wärmeverbund mit BHKW… Anyway, jedem das seine…

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    • Juli 19, 2021

      Nein, neben der Kosten war der es ein Kesseldefekt im Hochwinter. und da sind in Möglichkeiten doch sehr eingeschränkt.

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    • Juli 19, 2021

      Holz wächst nach, aber wir sind schneller im verbrennen, wie der Rohstoff nachwächst. Ausser dem damit einiger massen gesunde Luft aus dem Kamin kommt, braucht es diese Pellets, welche zu einem hohen %Satz importiert, werden. ist einfach eine andere Abhängigkeit.

      Frag​e: Warum darf man im Dorfzentrum keine Erdsonden verlegen? Das sind die Fragen die es zu lösen gilt, ebenso Verbote aufheben, dass man ohne Probleme Solar Paneelen aufs Dach montieren darf.

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    • Juli 19, 2021

      Man sollte eventuell einmal erwähnen, so nebenbei, dass der Bau von kleinen Passiv Häusern nicht das gelbe vom Ei sind.
      Auch nicht Hoch Häuser, Plattenbauten oder alte Bauernhöfe oder Gebäude aus vergangener Zeit.

      Ameisen Haufen können ein Vorbild sein, wie es gehen könnte.

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    • Juli 19, 2021

      “Frag​e: Warum darf man im Dorfzentrum keine Erdsonden verlegen?” Es ist nicht eine Frage des dürfen sondern der technischen Möglichkeiten. in meinem Fall sind die Häuser aneinander gebaut und keine freie Flächen vorhanden. Verdichtetes Bauen war auch schon vor 200 Jahren im Zentrum verbreitet.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist immer wieder interessant zu erfahren, warum jemand das und das nicht verwirklichen konnte.
      Und oftmals ist es dann so, dass es genau die Leute sind die Alternativen fordern, die ebenso gegen solche Projekte sind, weil irgend etwas daran stört.
      Würde es irgend wann einmal passen, sind Kosten zu bewältigen, die wiederum niemand bezahlen will, oder kann.

      P.S. wir sind ja stolz auf unsere Kernzonen, ….Ortsbild und Heimatschutz…

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  • Mai 15, 2017

    Wenn der Autor die erhöhten Subventionen für unrentable Wind- und Sonnenenergie verteidigt, wendet er sich damit von den liberalen Grundwerten ab, welche seine Partei die FDP eigentlich hochhält. Der Glaube, dass diese Subventionen einmal eingeführt tatsächlich nur befristet sein werden, wie heute im Gesetz vorgesehen, kann bestenfalls als Zweckoptimismus bezeichnet werden. So hörte man schon in den letzten Wochen mehrfach die Forderung, dass nach Auslaufen der Subventionen neue Formen staatlicher Unterstützung gefunden werden (vergl. z.Bsp. Tagesanzeiger-Artikel​​ “Windkraftlobby fordert eine neue Staatshilfe” vom 5.5.2017).

    Auch widerspricht das Energiegesetz eklatant dem Positionspapier zur Energiestrategie, welches die FDP am 15.11.2012 verfasst hat und das nach wie vor auf der Parteiseite abrufbar ist.

    Nachstehend einige kommentierte Zitate aus dem Positionspapier:

    “​​Die FDP will klare und langfristig verlässliche Rahmendbedingungen anstatt neue Abgaben und Subventionen im Energiebereich”
    -> das vorliegende Gesetz führt neue Abgaben und Subventionen ein.

    “Die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) darf nicht ausufern. Sie muss so umgebaut werden, dass Klein- und Kleinstanlagen (bis 10 kW) nur noch eine einmalige Anschubfinanzierung erhalten”
    -> das vorliegende Gesetz erhöht die KEV und sieht Subventionen vor, die über eine Anschubfinanzierung hinaus gehen. Dass diese Subventionen übrigens wie heute vorgesehen dereinst enden werden, scheint höchst fraglich und wird auch von verschiedenen FDP Exponenten bezweifelt.

    “Die FDP will keine Salamitaktik, sondern fordert, dass alle
    Massnahmen zu Beginn der Umsetzung der Energiestrategie 2050 auf dem Tisch liegen”
    -> das vorliegende Gesetz schreibt Reduktionsziele vor, für deren Erreichung ganz klar weitere Massnahmen (Lenkungsabgaben und/oder Vorschriften) notwendig sein werden, welche heute noch nicht bekannt sind.

    “Die FDP fordert:
    […]
    › Entschlackung der KEV: ohne Aufhebung des Deckels, mit Entlastung energieintensiver Betriebe
    › Abbau von Subventionsprogrammen​​ und Investitionshürden
    ›​​ Marktnahe Gestaltung der Energiepreise
    […]”
    -> das vorliegende Gesetz wiederspricht all diesen Forderungen

    “Einzelne Technologien dabei zu verbieten lehnt die FDP ab. Genauso wenig will die FDP eine politisch motivierte Bevorzugung einzelner Technologien, ohne dass diese ihre ökonomische und ökologische Effizienz bewiesen haben”
    -> das vorliegende Gesetz verbietet Kernkraft und bevorzugt erneuerbare Energien (ausgenommen Wasserkraftwerke, welche sehr stiefmütterlich behandelt wird).

    “Weiter soll der Strommarkt bis 2015 liberalisiert sein, damit alle Stromkonsumenten ihren Anbieter frei wählen können. Zudem soll die Schweiz übers Jahr gesehen eine ausgeglichen Bilanz bezüglich den Stromimporten- und -exporten haben. Einer erhöhten Auslandabhängigkeit ist rechtzeitig vorzubeugen.”
    -> diesen Aussagen widerspricht das vorliegende Gesetz nicht direkt sie werden darin aber auch nicht berücksichtigt.

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    • Juli 19, 2021

      Wird das neue Gesetz abgelehnt, bleibt Art 7a – die Grundlage der KEV – in Kraft. Im neuen Gesetz entfällt die kostendeckende Vergütung, das Einspeisesystem ist zeitlich und finanziell begrenzt und richtet sich mit der Direktvermarktung vermehrt nach dem Markt. Wollen Sie die KEV bewahren – stimmen Sie Nein. Wollen Sie neue Rahmenbedingungen – Richtung Eigenverbrauch und liberalen Lösungen – dann ist ein Ja richtig.

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    • Juli 19, 2021

      Mit dem neuen Gesetz wird die KEV erhöht. Es trifft zwar zu, dass das Gesetz heute eine Befristung der KEV vorsieht, schaut man sich aber frühere “befristete” Massnahmen an, sind jedoch Zweifel angebracht, ob die Subventionierung dereinst tatsächlich wie heute vorgesehen enden wird. So wurden schon vor in Kraft treten Stimmen der Grünen und der Windlobby laut, dass nach dem vorgesehenen Ende der KEV neue “Lösungen” gefunden werden müssten, um die unrentable Windenergie weiter zu stützen.

      Wollen Sie keine Erhöhung der marktverzerrenden KEV stimmen Sie deshalb NEIN!

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    • Juli 19, 2021

      Zu meiner vorstehenden Behauptung, die Windlobby fordere bereits jetzt, bevor das Energiegesetz in Kraft ist, eine Fortsetzung der Subventionen finden Sie hier einen Artikel des Tages-Anzeigers: http://www.tagesanzei​ger.ch/schweiz/standa​rd/Windkraftlobby-fue​rchtet-die-SunsetKlau​sel/story/29907752

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    • Juli 19, 2021

      Der maximal zulässige Netzzuschlag wird erhöht, aber mehr zugunsten anderer Punkte als zugunsten der KEV. Wird die zur Vernehmlassung stehende Wartelisteabbau Variante A umgesetzt, wird keine einzige ab 2018 gebaute PV Anlage je KEV erhalten. Es geht lediglich um das Erfüllen von Art 7a gemäss bestehendem Gesetz für bestehende PV-Anlagen, die vor 2015 realisiert wurden.

      Klar ist die “Sunset-Klausel” nicht so toll, doch das akzeptiert die Solarbranche und sagt trotzdem Ja – denn mit anständigen Regeln gegenüber den Elektrizitätswerken funktioniert Eigenverbrauch immer mehr auch ohne Fördergelder. Siehe http://www.vese.ch/es2050

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  • Mai 16, 2017

    Laut NZZaS sind in einer Studie für die Energieversorgung 2050 4,4 Terawattstunden (Tera ist Billion!) durch Geothermie eingerechnet.

    Hier​ ein Auszug aus dem Artikel der Ausgabe vom 14. Mai:
    Die Zukunft der Stromproduktion aus Geothermie ist nach den Fehlschlägen bei den Projekten Basel und St.Gallen fraglich. Trotzdem rechnet die Energiestrategie mit einem Beitrag von 4,4 tWh im Jahr 2050. ‘Das ist mit heutiger Technik nicht möglich’ sagt Markus Häring, der Leiter des gescheiterten Basler Geothermie-Projekts- ‘Bis 2050 müsste man jedes Jahr 15 Bohrungen auf 5000 Meter vorantreiben. Sechst Tiefbohranlagen müssten rund um die Uhr im Einsatz sein, und jede Bohrung müsste erfolgreich sein,’ sagt Häring. ‘Das ist völlig unrealistisch. Das wissen alle, aber niemand sagt es.’

    Liebe Schweizer, ich glaube, Euer Bundesrat betrügt Euch.
    Mein Rat: Haltet dagegen und verwerft diese Vorlage!

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    • Juli 19, 2021

      Ah, das haben sie auch bei meinem Blog reinkopiert – auch wenn’s nicht direkt zum Thema passt. Das Energiegesetz kennt keine Technologie-Kontingen​te – PV und Biomasse überholt die alten Geothermie-Visionen.

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    • Juli 19, 2021

      M.E. sind die Beiträge der NZZaS glaubwürdiger, als Ihre geschäftstüchtigen Interessen, Herr Lüthi. Besonder wenn Sie von unmöglicher Solarenergieeffizienz​ schwafeln.

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    • Juli 19, 2021

      Wo schreibe ich etwas von Solarenergieeffizienz​? Und was stimmt nicht?

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  • Mai 16, 2017

    2/3 des Benzinpreises sind Steuern!!
    Der Bund nimmt pro Jahr rund 6 Mia. Franken an Steuern aus Benzin/Diesel, etc. ein! Laut Energiegesetz soll aber der Verbrauch rund halbiert werden => Also werden dem Bund Steuerausfälle in Milliardenhöhe jedes Jahr beschert! Ironischerweise sind es nun dieselben Kreise welche vor ein paar Wochen noch die Unternehmensteuer-Ref​orm bekämpft haben, weil diese angeblich mit 100 Mio./Jahr zu teuer sein! Diese linke Logik macht Sinn: Schliesslich sind 3 Mia weniger als 100 Mio.!
    Wer nun glaubt, dass diese 3 Mia beim Bund gespart werden, irrt sich! Was bleibt also? Genau diese 3 Mia. müssen anderswo über Steuern eingenommen werden! Da kommen Sie als Steuerzahler gerade recht, und wer rechnen kann: 3Mia. CHF / 8. Mio. Einwohner = 375 .-/Jahr!

    375 .-/Jahr welche Sie mit neuen Steuern an dem Bund zahlen dürfen, bei einem JA!

    Deshalb! NEIN zu dieser Energie-Steuer-Abzock​e!!!

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