1. Ausländer- & Migrationspolitik

Wie viele Einwohner verträgt die Schweiz?

Es frisst doch keine Geiss weg: Unser Land ist übervölkert! Die Zu­nahme der Ein­wan­de­rung und die nied­rige Ge­bur­ten­zif­fer der ein­hei­mi­schen Bevölkerung las­sen nichts Gutes erah­nen. Die gebürtigen Schwei­ze­rin­nen und Schwei­zer sind schon heute in vie­len Ag­glo­me­ra­tio­nen zur Min­der­heit im ei­ge­nen Land ge­wor­den. So darf es ein­fach nicht mehr wei­ter­ge­hen! Es wird eng, sehr eng in un­se­rem Land! Jeden Tag wird in der Schweiz die Fläche von über 15 Fuss­ball­fel­dern wert­vol­len Kul­tur­lan­des ver­baut und für immer zu­be­to­niert. Die Ver­schan­de­lung un­se­rer Land­schaft rührt auch da­her, weil im Ver­laufe der letz­ten 10 Jahre die Bevölkerung ex­plo­si­ons­ar­tig um mehr als 500’000 Men­schen zu­ge­nom­men hat. Heute leben be­reits über 8 Mil­lio­nen Men­schen in der Schweiz! Be­un­ru­hi­gend ist, dass schon jetzt durch­schnitt­lich 500 Men­schen pro be­bau­ba­ren Qua­drat­ki­lo­me­ter​ le­ben.

Auch die Zahlen aus dem Kanton Aargau schrecken auf. Das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) hat kürzlich bekannt gegeben, dass im Kanton Aargau alle 23 Sekunden ein Quadratmeter Land überbaut wird. Das entspricht – so das BVU weiter – einer Fläche von rund 7 Einfamilienhausparzel​len pro Tag. Weiter hat das gleiche Departement berichtet, dass Ende Jahr 2011 86 Prozent der insgesamt 20’481 Hektaren als Bauland ausgeschiedenen Fläche als überbaut gelten. Zudem gehen die Experten des Kantons Aargau davon aus, dass die Aargauer Bevölkerung in den kommenden 15 Jahren um mehr als 80’000 Personen wachsen wird! Derzeit leben weit über 600’000 Personen in unserem Kanton. Die Zuwanderung in den Kanton Aargau geht mit unabsehbaren Folgen – für Mensch und Umwelt – unvermindert weiter. Genug ist genug – wir sind bereits übervölkert!

Die Überbevölkerung ist die hauptsächlichste Ursache der Umweltbelastung. Zudem zerstört die steigende Bevölkerungsdichte Landschaft, Natur und Umwelt. Verschiedene Studien haben ergeben, dass bis ins Jahr 2030 rund 50 Prozent der Arbeitnehmenden Zuwanderer sein werden! Das macht nicht nur mir Angst! Bedauerlich ist, dass die „Wachstumsgläubigen“ nach wie vor nicht zu einem Umdenken bereit sind. Aber auch die Arbeitgeber sind gefordert. Statt immer mehr Arbeitnehmer in die Schweiz zu holen wäre es viel besser und auch sinnvoller, die Mitarbeiter im eigenen Land zu suchen und auch entsprechend auszubilden. Es ist eine unstreitbare Tatsache, dass die Bevölkerungszahl in der Schweiz die tragbare Grenze überschritten hat. Deshalb muss die Masseneinwanderung gestoppt werden. Wir haben doch etwas Wertvolles zu verteidigen. Kämpfen Sie mit mir für eine Stabilisierung der Bevölkerung und den Erhalt unserer wunderschönen Landschaft!

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Comments to: Wie viele Einwohner verträgt die Schweiz?
  • September 26, 2012

    Sehr geehrter Herr Kunz

    Kennen Sie das geflügelte Wort, wonach Statistiken nur geglaubt werden darf, wenn man sie selber gefälscht hat? Genau das geht mir durch den Kopf, wenn ich erfahre, dass in der Schweiz täglich eine Fläche von 15 Fussballfeldern überbaut wird. Ich habe mir mal die Mühe gemacht – wer macht das sonst schon? – etwas nachzurechnen. Dabei ging ich mal von dem aus, wwas diese Zahl suggeriert, ohne dies ausdrücklich zu nennen: nämlich, dass es sich bei den erwähnten Fussballfeldern ausnahmslos um neu überbaute Flächen handelt.

    Fussballfeld nach FIFA 7’140.00
    15.00

    Tägliche Überbauung 107’100.00

    Zuerst interessierte mich mal, wie gross ein Fussballfeld in konkreten Quadratmeterangaben überhaupt ist. Mit Googlen fand ich die entsprechenden Einträge auf Wikipedia – eine wirklich eindeutige feste Grösse gibt es danach nicht, weshalb ich mich nach einem von der FIFA festgelegten Standard gehalten habe.

    30.00
    107’100.00
    monatliche Überbauung 3’213’000.00

    12.00
    3’213’000.00
    Jährliche Überbauung 38’556’000.00

    Die jährliche Überbauung beträgt also aufgrund Ihrer Zahlen etwas mehr als 38.5 Mio Qadratmeter.

    Gesam​tfläche in km2 30’753.00
    Gesamtfläche in m2 945’747’009.00

    Gesamtfläche der Schweiz 945’747’009.00
    Jährliche Überbauung 38’556’000.00
    Zeitspanne Totalüberbaung 24.53 Jahre

    Das heisst also, dass die Schweiz in etwas mehr als 24 Jahren zu 100% zubetoniert ist – vorausgesetzt, dass zur Zeit der Erstellung dieser Rechnung keinerlei Bauten irgendwelcher Art existieren.
    Realisti​scher ist wohl eher, dass ähnliche Aussagen über die Überbauung, wie Sie sie machen, schon vor 20 und 40 Jahren gemacht wurden – was rein rechnerisch eigentlich nur bedeuten kann, dass die Schweiz zum jetzigen Zeitpunkt schon bald das zweite oder dritte Mal komplett zubetoniert wurde.

    Also kann die Statistik hier nicht stimmen. Ich glaube allerdings nicht, dass sie gefälscht wurde. Vielmehr gehe ich davon aus, dass die Wiedergabe dieser Statistik unvollständig ist. Zur erstellten Fläche, davon bin ich überzeugt, muss nicht nur die eigentliche Grundfläche eines mehrstöckigen Hauses gerechnet werden, sondern auch die in jedem einzelnen Stockwerk erstellte Bodenfläche.

    Und was ist mit der Bodenfläche, die während der Sanierung einer bestehenden Strasse bebaut wird? Auch die ist Baugrund, auch wenn die Strasse schon seit Jahren existiert.

    Sie plädieren dafür, dass wir Schweizer Arbeitnehmer beschäftigen und ausbilden, um so die Massen-Einwanderung stoppen. Der Ansatz ist nicht falsch. Aber die Forderung kommt offensichtlich zu spät.
    Sicherlich ist Ihnen auch bekannt, dass die Einwanderung qualifizierten Personals aus Deutschland zumindest im Medizinalbereich rückläufig ist und dass desswegen bereits Wege gesucht werden, entsprechende Personallücken mit ungarischen Imigranten zu füllen. Der Grund dafür ist schlicht, dass das benötigte Personal in der Schweiz dringend fehlt.
    Dieses Personal müsste zuerst ausgebildet werden – gebraucht wird es aber nicht erst in einigen Jahren, sondern jetzt.
    Ich befürworte unbedingt, dass wir mit unseren Ressourcen schonend umgehen und unsere schönen Landschaften nicht achtlos zubetonieren. Aber mit Zahlen um sich zu werfen, die nur teilweise stimmen, ist meines Erachtens nicht der richtige Weg. Was das Wachstum betrifft: solange die Wirtschaft wie in den letzten Jahrzehnten auf Wachstum beruht, wird es dieses auch geben (müssen). Die negativen Auswirkungen des Wachstums einfach nur durch Verordnungen und Gesetze zu stoppen, ist nicht nur nicht Zielführend, sondern kann wesentliche negative Auswirkungen haben.

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  • September 27, 2012

    Haben Sie schon die Ecopops-Initiative unterschrieben, Herr Kunz?

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