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Wieder einmal ein unüberlegter Vorschlag aus dem EJPD

Wieder ein­mal ein un­ü­ber­leg­ter Vor­schlag aus EJPD, das neue Geldspielgesetz.

Aus der Gedankenschmiede des EJPD kommt wieder einmal ein Vorschlag (neues Geldspielgesetz) das zeigt, dass ohne nachdenken die Lobbyisten-Ideen der Schweizer Kasinos und Lotterie übernommen hat. 

Versteckt wird das Ganze hinter sozialen Gedanken : Spielersuchtbekämpfun​g, AHV, IV usw. retten.

 

Eigenartig ist, dass viele sonst klar denkende eidgenössische Politiker und Vorsteher der Finanzdepartemente der Kantone auf die falschen Zahlen und versprochenen Gewinne  der Lobbyisten reinfallen. Geldscheine in den Augen versperren das weiterleiten ins Gehirn.

Sperren von gewissen Internetseiten weckt Begehrlichkeiten bei anderen inländischen Anbietern. Man könnte dann auch die Internetseiten von Medikamenten unterbinden, warum nicht auch Anbieter von ausländischen Banken, Musikverkäufe und Bücher usw. nur noch durch Schweizer Betriebe verkaufen lassen. 

Weshalb sollten andere Anbieter nicht das gleiche Recht, wie die Kasinos/Schweizer Lotto, usw. haben. 

Denn es laut neuem Gesetz ganz klar, Ausländische Anbieter, egal woher sie kommen, haben keine Chancen mehr.  

Was sagen denn die EU Länder zu solchen Abschottungen ? Dies betrifft vor allem England und Österreich in Deutschland wird das Spielen geduldet, Österreich und England sind Sportwetten keine Glücksspiele, was auch stimmt und sie sind keine Offshore-Standorte, wie NR Candinas schreibt.

 

Herr Cassis, wie werden Sie unser neues Gesetz vor betroffenen EU-Ländern verteidigen ? 

 

Immer wieder wird von Anbietern aus exotischen Ländern gesprochen (Glückspielanbieter aus Gibraltar, Malta und anderen Offshore-Standorten/ laut Martin Candinas, Nationalrat CVP), es sind aber viele Anbieter aus EU Staaten, die dort legal angemeldet sind und dort Steuern bezahlen. Auch andere Konzerne haben ihren Hauptsitz an einem anderen Ort und zahlen Steuern ausserhalb der Schweiz: Google, Apple, Gucci, usw. Bevor man viel Unnützes versucht wäre es besser von diesen grossen Konzernen Steuern zu holen. 

 

Die ausländischen Spielanbieter ziehen vor allem ausländische Spieler an und die werden sich zu helfen wissen (z.B:VPN), wie man trotzdem bei diesen Anbietern spielen kann. Eine Kontrolle wird mehr kosten als dass das Verbot einbringen wird.

Laut Candinas werden heute ca. 260 Millionen aus der Schweiz abgezogen. Ich bezweifle diese Zahl. Abgezogen heisst wohl, dass für soviel Geld gespielt wird. Man müsste die Gewinne, die ca. 75% des Betrages (aus sicherer Quelle) ausmachen berücksichtigen, dann das Bezahlen von Mitarbeitern, PC Pogrammen, neue Entwicklungen, Schutz vor Viren usw,, was bleibt sind wenige Millionen, dann von diesen die Steuern, das wären gerade mal einige Tausend Franken (für eine Kontrolle, die mehrer Hunderttausend Franken kosten wird, allfällige verlorene Gerichtsverhandlungen​ nicht eingerechnet.

Ein grosser Teil des Geldes wird wieder als Gewinne zurückbezahlt. Das sind Gewinne, die sich im Bereich bis 1000 Fr. bewegen und steuerfrei sind. Bald sind Gewinne bis eine Million steuerfrei.

Liebe Politiker glaube Sie den Jungen, die mehr vom Internet verstehen. Das Ganze wird ein Flop sein, das Geld kostet und nichts einbringt.

Da ist ja noch das Argument der Spielsucht.  Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es diese gibt und für die betroffenen Familien ist das schrecklich. Das neue Gesetz hilft hier überhaupt nicht, denn es gibt keine neuen Konzepte. Die Konzepte der Schweizer Kasinos sind nutzlos. Wer das nicht glaubt soll sie einmal lesen und selbst überlegen.

Nein zum neuen schlechten Geldspielgesetz. 

 

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Comments to: Wieder einmal ein unüberlegter Vorschlag aus dem EJPD
  • Mai 20, 2018

    Tagesanzeiger:
    Für einige Unternehmen steht am 10. Juni viel auf dem Spiel. Dann stimmt die Schweiz über das Geldspielgesetz ab. Die Schweizer Casinos und Lotterie­gesellschaft​en kämpfen mit hohem Einsatz für die Vorlage, von der sie sich neue Umsätze in dreistelliger Millionenhöhe erhoffen.

    Bekannt ist, dass sie intensiv am Gesetz mitgearbeitet und ihm im Parlament mit ihren vielen Interessenvertretern zum Durchbruch verholfen haben. Neu ist, dass sie ihre Gegner auch mit anderen Mitteln zu überzeugen versuchen. Das zeigte sich gestern an einer Medienkonferenz des Nein-Komitees. Ein Journalist fragte FDP-Nationalrat Marcel ­Dobler (SG), einen Gegner der ersten Stunde, wie er die Lobbyaktivitäten miterlebt habe. Doblers Antwort: Er habe von der Gegenseite eine Woche nach Zustandekommen des Referendums ein «Angebot» erhalten.

    Auf Nachfrage präzisierte er, ein Casino habe ihm einen Verwaltungsratssitz offeriert. Welches, sagte er nicht. Das Casino habe die Anfrage nicht explizit mit dem Geldspielgesetz verbunden. Doch aufgrund des Zeitpunkts ist der Fall für Dobler klar: «Man wollte verhindern, dass ich mich gegen das Gesetz engagiere.» Wenige Wochen vorher hatte er in der Schlussabstimmung des Nationalrats als einer von nur fünf Freisinnigen gegen das neue Gesetz gestimmt.

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  • Mai 20, 2018

    Die Universität Zürich schrieb 2016 in ihrem Gutachten zu Netzsperren für das Geldspielgesetz: «Mit Blick auf den geringen Nutzen und die mit Netzsperren verbundenen Eingriffe in Grundrechte erscheint die Einführung von Netzsperren als problematisch.» Die Verhältnismässigkeits​prüfung zeige, «dass Netzsperren wohl nicht das richtige Mittel zur Erreichung der damit verfolgten Ziele sind.»

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  • Mai 20, 2018

    Handelszeitung, Kommentar von NR Marcel Dobler:

    Die Unzulänglichkeiten der Gesetzesvorlage liegen auf der Hand. Wieso wurden bessere Alternativen nicht berücksichtigt? Vielsagend ist Bundesrätin Sommarugas Antwort auf ebendiese Frage in der parlamentarischen Beratung: «Ich sage es ganz direkt: Die Casinos haben sich hier durchgesetzt.»

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  • Mai 20, 2018

    «Ich hätte mich im Ständerat genau gleich vehement für Zugangssperren eingesetzt, wenn ich nicht Präsident von Swisslos wäre.»
    Josef Dittli, FDP-Ständerat
    Lobbyi​​sten. Ich begreifen nicht wie jemand so etwas unterstützen kann.
    Hier finden Sie auch die Lobby im Parlament:
    https://w​ww.watson.ch/!9669095​00?utm_source=twitter​&utm_medium=social-au​to&utm_campaign=auto-​share

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  • Mai 20, 2018

    Schade, dass unsere Parlamentarier nichts, aber auch gar nichts von Informatik verstehen. Heute weiss doch jedes Kind, wie man ein VPN einrichtet. Auch Spielkontis ohne automatischen.Finanza​​​bgleich sind im Ausland kinderleicht zu umgehen. Was da vorschlagen wird, ist ein Gesetz für Ü60 und dabei auch nur für jene, die noch nie mit EDV zu tun hatten.

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    • Mai 25, 2018

      Als ü 60J arbeite ich seit 1985 mit der EDV. Also Bitte…
      heute müssen sie die nicht EDV verständigen bei ?? 90Jährigen suchen..

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  • Mai 21, 2018

    Selbst die Befürworten müssen zugeben, dass die einzige “Sanktion” eine Umleitung auf eine Homepage ist, warum und wieso dies nicht zugänglich sein soll.

    Mit ein bisschen googeln kann man diese Umleitung leicht umgehen.

    Insofern ist überhaupt fraglich, wie effizient diese Massnahme ist.

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  • Mai 22, 2018

    Früher musste man auch ins nahe Auslad gehen um im Casino sein Geld zu verspielen.

    Natürl​ich ist staatliche Zensur nie gut und man muss sich überlegen, ob es nicht der Anfang vom Ende des freien Internet ist, ich bin mir noch nicht im klaren wie ich abstimmen werde.

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    • Mai 22, 2018

      Guten Tag Herr Gutier
      Danke für Ihren Beitrag. Nach meiner Meinung ist dieses Gesetz zu schlecht überlegt. Diese vorgesehenen Sperren sind kinderleicht zu knacken. Zudem wird mit einer Suchthilfe geworben, die keine ist.
      Wenn schon ein neues Gesetz, dann eines, das etwas nützt und wo die bewilligten Angebote einen Suchtschutz haben, der den Namen verdient. Nach meiner Meinung ist es besser noch etwas zu warten und etwas Besseres herauszubringen.
      Im Übrigen werden die Jungen mit dem neuen Internet leben müssen, diese fast alle gegen dieses Gesetz.

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    • Mai 25, 2018

      Ich ganz klar gegen das Gesetz. Was auch immer das Internet bringt, es muss frei bleiben.

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  • Mai 24, 2018

    ausländische Anbieter sind bereit die Schweizer Gesetze einzuhalten, brauch aber eine Konzession. Dann müsste geklärt werden, wie die Kasinos geprüft werden. Das passt den Schweizer Kasinos nicht, denn Vieles bleibt da im Dunkeln.
    https://m.b​azonline.ch/articles/​58b51d39ab5c370590000​001

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  • Mai 24, 2018

    Was mich hier am meisten Wundert: Irgendwer kommt und sagt “Wir müssen Barrikaden bauen”, also schreibt man “Netzsperren” ins Gesetz. Und dann denken sie, dass das so funktioniert.
    Aber kein Einziger dieser “Netzsperren”-Befürwo​rter versteht, dass man zwar eine solche “Schranke” aufbauen kann. Damit hält man vielleicht 2-3% der Online-Spieler tatsächlich ab, in einem Online-Casino sein Geld auszugeben. Gelegenheitsspieler ohne den kleinsten technischen Verstand und mit kleinstem Budget.

    In dem Moment in dem aber eine Person aber (weshalb auch immer…) tatsächlich im Ausland spielen will, hat er mittels Google, VPN, Proxies und ein paar Klicks einen Weg gebaut auf dem er zu seinem Ziel kommt.

    Und jetzt?
    Wollen die selben Politiker nun auch noch die Umgehung solcher Netzsperren unter Strafe stellen?
    Wollen diese Politiker die legitimen Werkzeuge Google, VPN und Proxies auch noch verbieten?
    Wollen sie uns “im Namen der Wohltätigkeit” verbieten, verschlüsselte Verbindungen aufzubauen?

    Das wäre also ob man auf einer Strasse aus der Schweiz nach Frankreich eine Sperre aufstellen würde mit der Absicht dass niemand durchkommt, aber links und rechts dieser Sperre 10 unversperrte Feldwege über die Grenze führen. Aber die Strasse ist gesperrt…

    Auch wenn der Hintergrund des Gesetzes vielleicht eine schöne Idee war – bevor man tatsächlich so etwas in ein Gesetz giesst, sollte man sich wenigstens darüber informieren ob das auch geht was man vorhat.

    Und zwar NICHT bei den Lobbyisten!

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    • Mai 25, 2018

      Es hat viele die ohne Jobs sind und sehr viel Zeit haben, im Internet dem Glücksspiel nachzugehen. Oder auch anderem, plus Einkaufen im Ausland, weil das bisschen Geld hier nicht mehr ausreicht.

      Will man etwas sinnvolles Tun, Jobs freigeben, für SchweizerInnen, also Inland Vorrang. Das aber passt den Lobbyisten auch wieder nicht…

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    • Juni 3, 2018

      Jaja… die typische, alte SVP-Leier: An allem sind die Ausländer schuld.

      Am Klimawandel, an den vollen Strassen, an den vollen Zügen, an der Wohnungsnot, an der Dichte in der Schweiz, an der Umweltverschmutzung, an der Arbeitslosigkeit, inzwischen sogar am Einkaufen im Ausland und am Glücksspiel…

      Nur​ weil man etwas dauernd wiederholt, wird es nicht wahrer. Ich möchte Sie sehen, wenn *wusch* auf einen Schlag alle Ausländer weg wären: Sie hätten keine sauberen Strassen mehr (auf die Sie ja so stolz sind), sie hätten keine medizinische Versorgung mehr (auf die sind die Schweizer ja auch so stolz), sie hätten keine sauberen Büros und Wohnungen mehr (darauf halten die Schweizer ja auch soo viel), sie hätten keine Schweizer Landwirtschaftsproduk​te mehr (denn für die Bauern gelten die Kontingente ja nicht!), die Schweizer Firmen hätten keine Lagerbewirtschaftung und Auslieferung mehr (es hat ja fast keine Schweizer mehr, die sowas machen wollen), sie hätten keine Touristen mehr (die werden ja vor allem von Ausländern betreut), sie hätten keine 7×24-Läden mehr (die braucht der Schweizer ja offiziell nicht, trotzdem sind sie immer voll), und, und und….

      Schauen Sie mal WIRKLICH hin, denken eigenständig nach und plappern nicht nur das nach, was der Rösti Ihnen vorkaut!

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    • Juni 3, 2018

      Herr J. Wolf,
      Wenn es den Mensch gemachten Klimawandel gibt, ist die Ursache sicher nicht in einem so kleinen Land wie die Schweiz zu suchen.
      Wenn von 8mio Bewohnern 2mio aus dem Ausland stammen, die Frage können sie zu allem selber beantworten.
      Dass sie selber nicht Reinigen, und eine Putze brauchen, dafür kann ich auch nichts.

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    • Juni 4, 2018

      Vielen Dank für Ihre Antwort Herr Nabulon. Sie ist in meinen Augen exemplarisch für die Argumentation seitens der SVP:

      Wenn 90% der Wissenschaft so etwas wie den Klimawandel feststellt und das auch klar belegen kann, dann ist das keineswegs eine klare Sache – wenn hingegen 50.2% zu etwas „JA“ sagen, dann ist das unumstossbar der Wille des GESAMTEN Volkes, der einzig nach dem Willen der SVP umgesetzt werden muss.

      Wenn es um Abstimmungen geht ist jeder Einzelne wichtig und ein Teil des Erfolges – wenn es darum geht, dass die Welt (inklusive der Schweiz!) über den Verhältnissen lebt, die die Natur tatsächlich verträgt, dann kann der Einzelne nichts bewirken, womit jede Anstrengung ja von vornherein wirkungslos ist.

      Wenn man einen Vorschlag bringt, der die Welt zu einem besseren Platz machen könnte, dann ist das immer viel zu teuer – wenn es aber um Strassen, Militär und Bauern geht, dann hat der Bund immer genug Geld.

      Bitte finden Sie eine einheitliche Linie ohne Doppelmoral und Klientel-Politik, die man auch ernst nehmen kann!

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    • Juni 5, 2018

      Herr J. Wolf,
      Wenn in einer Geschichte zu viele Lügen auftauchen, wird man als normaler kritischer Mensch vorsichtig, schaut die ganze Sache noch einmal genauer an.
      Stellt man fest, es geht erst mal darum politisch Macht zu gewinnen, Geld zu generieren, und die Lügen bleiben weiter bestehen, (eine Lüge 90% der Wissenschaftler stehen hinter der Klima Lüge), Wirklichkeit, sie wurden und werden Mundtot gemacht, durch die Presse, ja…

      Das Klima wandelt sich und hat sich schon immer gewandelt, mit dem Menschen, ohne den Menschen, der Planet hat sich schon immer verändert, das ist ein Naturgesetz. Das ist belegt.
      Nur, wenn man auf etwas (in dem Fall die Fahrzeug Fahrer) herum hackt, ob wohl in der Schweiz bereits mehr CO2 aus den Heizungen stammt, je primitiver diese Heizung ist, Kachelofen einfaches Holzfeuer je grösser der Ausstoss, und so weiter und so fort, brauch ich mich dem Wahnsinn nicht anzuschliessen.
      Auch​ nicht wenn nun Trinkhalme und Plastikgeschirr verboten werden soll, nehme ich einfach nur zur Kenntnis. Was nutzt etwas, wenn ich es bezahle, aber das bezahlen kein Pfand ist, was die Rückgabe sichert? Nichts. Jene die schon heute die Ware einfach so weggeschmissen haben, werden ohne Pfand das weiterhin tun.
      Hingegen weiss ich, dass auf Kunststoff Flaschen umgeschwenkt wurde wegen den Transportkosten, damals, und man so vom Retour Glas weg kam.
      Als Abfall Gebühren eingeführt wurden, gab es wiedermal einen Hype, Abfall wurde vermieden, die Verpackungsindustrie verlor Stellen.
      Was ist von dem geblieben? Die Ware wird in mehr Verpackung den Je eingepackt. Also, nichts…

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    • Juni 5, 2018

      Neu wird nun Argumentiert, dass Banken Investitionen tätigen, an internationalen Projekten, die Klimaschädlich sind.
      Sicher haben solche Mega Staudämme und Projekte Auswirkungen, sei es politisch oder auch auf die Natur in den Regionen, wenn den Menschen dort das Wasser abgegraben wird. Gleichzeitig werden dort Arbeitskräfte frei, die auf den Feldern nicht mehr arbeiten können. Das sind dann Billiglohnländer, unsere Gewerkschaft steht dem Machtlos gegenüber, also versucht man noch etwas die Schweiz schlechtzureden.
      Das​ hat etwas mit mir zu tun?
      Ich werde durch ein Gesetz genötigt, in Fond einzubezahlen, welche dann international investieren. Dann werden bei GV in denen die Versicherungen markante Anteilseigner sind, Geschäftsleitung, CEO, Projekte durch gewunken. Die gleichen „sog liberale Mitte“ welche mir dann wieder mit Themen Verkehr und Klimaerwärmung daher kommt.
      Was kann ich da tun?
      Prophylaktisch weniger den Zündschlüssel drehen? Oder auf das Dieselfahrzeug verzichten, was bekannt ist, warum und woher der Dieselaufschwung kam? Wissen wie wer in den 1970gern den Strom als die Lösung wollte?
      Oder reicht es nun politisch, alles was man angerissen hatte, Waldsterben, Ozonloch, und in die Hose ging zu verleugnen, man sei die Politisch verantwortlichen gewesen, die das angerissen haben?
      Wo ist der Weltuntergang geblieben, den Esoteriker um 2000 herum heraufbeschworen haben? Solche Themen sind für mich heute „sorry“ Dummschwätzer Themen….weil die Leute die dem hinterherrennen Dummes tun.

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    • Juni 9, 2018

      Herr Nabulon, vielen Dank für Ihre Worte. Sie könnten nicht exemplarischer sein für die Einstellung der SVP und deren Wähler. Hätte ich geschrieben, die SVP-Wähler seien so – ich hätte hingeklatscht bekommen, dies seien Lügen und Klischees. Aber da diese Worte nun von Ihnen als bekennendes SVP-Mitglied kommen…

      Wenn einem etwas nicht passt, wird es ausgeblendet oder als “Lüge” betitelt obwohl genügend Belege dafür vorhanden sind. Ja, die Umwelt hat sich schon immer verändert – aber das Ausmass der Änderung ist so gross, dass diese innerhalb einer Generation beobachtet werden können, wie z.B. in diesem Video [1] dargestellt.
      Oder schauen Sie mal in die USA: Da hat es an der Küste viermal mehr Hochwasser als noch vor fünfzig Jahren. Manhattan wird im Wasser versinken, weil der Meeresspiegel steigt. Das sind alles Änderungen, welche innert kürzester Zeit (im Bezug auf die Erdgeschichte) stattfinden und unsere Generation noch erleben wird. Und auch wenn Sie zurückweisen, dass der Mensch an diesem Wandel beteiligt ist – wäre es nicht wenigstens ein Versuch wert, diese Entwicklung aufzuhalten? Denn diese Entwicklung sieht nicht gut aus für uns Menschen – egal ob wir nun der Verursacher sind oder nicht.

      Die einzelnen Kritiker die es gibt würden “totgeschwiegen” und denjenigen Wissenschaftler, welche die Belege liefern, wird kollektiv “Geld- und Machtsucht” vorgeworfen. Auch das eine Argumentation, die klassisch ist für Populisten: Man hat eine Story (z.B. der Klimawandel ist eine Lüge) und an dieser Story werden die vorhandenen “Fakten” ausgerichtet oder neu interpretiert.

      Bei​ Ihrer Pensionskasse bei welcher Sie “gezwungen werden, einzubezahlen”, gibt es übrigens ein gewähltes Komitee, welches bestimmt, in welche Aktien, Fonds und Obligationen investiert wird. Und über diese Investitionen hat Ihre Pensionskasse das Recht (und inzwischen sogar die Pflicht!), die eigene Meinung kund zu tun. Und das in der urkapitalistischen Form von “Mehr Geld = mehr Macht”, was die SVP als “Unternehmerpartei” ja auch voll unterstützt.
      Sie wollen mehr Mitspracherecht? Dann kaufen Sie mehr Anteile!
      Sie wollen etwas bewirken? Dann engagieren Sie sich in der Pensionskasse.

      Auc​h hier wieder der gleiche Denkfehler wie oben schon aufgezeigt: In der Schweizer Demokratie ist jeder Einzelne wichtig, weil er das Zünglein an der Waage sein könnte. Aber wenn es darum geht, in der Umwelt etwas zu bewirken, dann ist man nur ein kleines Rädchen im riiieesengrossen Weltengetriebe und kann nichts bewirken.

      Sie sind ein denkender Mensch und als Solcher können Sie etwas bewirken – also bitte nutzen Sie diese Kapazität und bewirken etwas!

      PS: Was ein “Dieselaufschwung” sein soll ist mir schleierhaft. Google liefert dazu auch nichts. Aber was der Diesel in den letzten Jahren abgeliefert hat, ist mir und hoffentlich auch ganz Europa bewusst.

      PPS: das Waldsterben hat es tatsächlich gegeben und ist ein gutes Beispiel dafür, dass es etwas nützt, zur Umwelt Sorge zu tragen. Es wurden Gesetze erlassen, welche sauberere Luft vorschrieben. Es wurden Anstrengungen unternommen, die Schadstoff-Austosse zu minimieren. Das alles ist Ihnen als Mensch und auch dem Wald zugute gekommen – so dass das Waldsterben heute kein Thema mehr ist und auch Sie als Mensch freier atmen können. Alle die Aktionen haben zu einem heute spürbaren Resultat geführt.
      Von Ihnen habe ich aber schon öfters von der “Waldsterben-Lüge” gehört. Das wäre in etwa so, wie wenn man auf dem Fussgängerstreifen ein Kind sieht und deshalb bremst. Dadurch wird man langsamer und das Kind ist schon drüben bevor das Auto am Fussgängerstreifen angekommen ist. Und hier würde niemand behaupten, das Bremsen wäre unnötig gewesen, weil jetzt, wo das Auto vor dem Streifen ist wäre die Strasse ja frei gewesen.

      [1] http://www.gemeindeda​vos.ch/de/wohnenwirts​chaft/wohnen/klimawan​del/

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    • Juni 10, 2018

      OMG;
      “””PPS: das Waldsterben hat es tatsächlich gegeben und ist ein gutes Beispiel dafür, dass es etwas nützt, zur Umwelt Sorge zu tragen. Es wurden Gesetze erlassen, welche sauberere Luft vorschrieben. Es wurden Anstrengungen unternommen, die Schadstoff-Austosse zu minimieren. Das alles ist Ihnen als Mensch und auch dem Wald zugute gekommen – so dass das Waldsterben heute kein Thema mehr ist und auch Sie als Mensch freier atmen können. Alle die Aktionen haben zu einem heute spürbaren Resultat geführt.
      Von Ihnen habe ich aber schon öfters von der “Waldsterben-Lüge” gehört. Das wäre in etwa so, wie wenn man auf dem Fussgängerstreifen ein Kind sieht und deshalb bremst. Dadurch wird man langsamer und das Kind ist schon drüben bevor das Auto am Fussgängerstreifen angekommen ist. Und hier würde niemand behaupten, das Bremsen wäre unnötig gewesen, weil jetzt, wo das Auto vor dem Streifen ist wäre die Strasse ja frei gewesen.***

      Glaube​nde soll man glauben lassen…

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    • Juni 10, 2018

      Herr J. Wolf,

      Es gibt Forscher die Behaupten, mit geringen Beweisen, Sibirien und Alaska seien miteinander als Landmasse verbunden gewesen. Gleiches wird bei England zur Sprache gestellt.
      Wir reden von Warmzeiten, Kaltzeiten, von Meeren deren Reste sich heute auf 2000m ü M befinden, und so weiter und so fort.
      Da werden Sachen erklärt, Veränderungen die stattgefunden haben, mit einem Ausmass, in unbekannten Zeiträumen, da sind unsere 300 oder 100 Jahre nichts. um 1750 herum würden Sie die Theorie bestätigen, nun ginge es in die Eiszeit. Als Römer würden sie die Weltweite Klimaerwärmung bestätigen. Gestützt auf Fakten. Heute wissen wir, weil wir den “Weltuntergang” überlebt haben, beides stimmte nicht so ganz.

      Alles nur Angstmacherei, wenn Menschen Angst haben, kann man sie besser leiten, führen.
      Man bringt sie auch dazu, so manchen Unsinn zu machen.

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    • Juni 10, 2018

      Guten Tag Herr Nabulon

      Schön, dass Sie so verschiedene Themen wie Sibirien-Alaska (die Beringstrasse), Meere auf 2000 müM und die Römer ein einem einzigen Kommentar zusammenbringen. Denn eine Antwort dazu würde die Kapazität des Antwort-Feldes bei Weitem sprengen. Gemeinsam ist aber allen Themen, dass die Wissenschaft dazu sehr viel dazu geforscht hat und dass das Resultat weitgehend allgemein anerkannt wird. Sicher – es gibt zu jeder wissenschaftlichen Arbeit auch Zweifler und das ist grundsätzlich auch gut so. Die Wisschenschaft lebt davon, dass man bestehendes Wissen anzweifelt und alternative Konzepte hervorbringt. Sonst wäre unser heliozentrisches Weltbild wohl nie zustande gekommen wenn nicht Galileo Galilei die damals bestehenden Theorien zur etablierten Meinung (die Erde sei das Zentrum des Universums) in Frage gestellt hätte.
      ABER! Der wichtige Punkt ist, dass er auch eine Erklärung des neuen Weltbildes lieferte: Er plausibilisierte dieses und erklärte es logisch und wissenschaftlich.

      ​Und genauso ist es heute mit dem Klimawandel: Man kann ihn klar messen, beobachten und belegen. Mit wissenschaftlichen Methoden. Alle Berechnungen, welche in die Zukunft gehen, zeigen alle ein klar negatives Resultat, welches die Menschheit erwartet. Mir ist kein einziges Modell bekannt, welches aussagt, dass sich die globale Klimaerwärmung umkehren würde OHNE dass es einschneidende Massnahmen im CO2-Bereich gibt. Und ebendieses CO2 kann eindeutig identifiziert werden als der Stoff, welcher die globale Erwärmung unterstützt.

      Aber eben – genau diese Story, die auf Fakten basiert ist gewissen Leuten nicht genehm. Also erzählt man lieber eine andere Story wie z.B. “der Klimawandel ist NICHT Menschengemacht” oder “Klimaschwankungen gab es schon immer”. Und aufgrund dieser Story werden dann die Fakten zurechtgerückt oder gar die Wisschenschaftler persönlich diskreditiert indem ihnen finanzielle oder machtpolitische Spiele vorgeworfen werden. Natürlich auch wieder ohne genügend Belege, denn wer braucht schon Belege, wenn man sowieso Recht hat.

      Wo ich Ihnen aber voll zustimme: “wenn Menschen Angst haben, kann man sie besser leiten, führen”. Und welche Partei arbeitet am meisten mit der Angst? Ein kleiner Hinweis zur richtigen Lösung: es sind Aussagen wie “Die EU will uns beherrschen” oder “die Ausländer sind schuld an unseren Problemen” die diese Partei immer wieder nutzt.

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    • Juni 10, 2018

      Herr J. Wolf,
      Da irren sie sich eben. Laufend mit neuen Forschungen und sogar Beweisen die neu gefunden werden, wird die “Wissenschaft” von der Wissenschaft selber korrigiert. In ganz Namhaften Bereichen.
      Wissen Schaft heisst: Wissen Erschaffen, das Ergebnis ist der Stand der Momentanen Erkenntnis, welche durch andere Erkenntnisse widerlegt, oder korrigiert werden kann, oder muss.
      Und sehr viele Wissenschaftler meinen, sind absolute in sich selber verliebte und an sich selber glaubende Menschen, sie seien Unfehlbar, reagieren dementsprechend deftig, weil genau sie ja recht haben müssen. Fatal wird es dann, wenn sog selbsternannte PolitikerInnen dazu kommen, im Schlepptau die geneigte Presse.
      Am Schluss der Geschichte macht man Geld, erhebt Steuern, ohne etwas zu verändern.

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    • Juni 10, 2018

      Da ja das Thema Klimawandel im 2003 / 2005 so richtig in Europa ankam, blicken wir auf 13 Jahre zurück. Modelle stammen noch aus dem letzten Jahrtausend, 90ger Jahre, ein Teil wurde um 2001 korrigiert.
      Stimmt ein Modell, muss das Real erlebte mit dem Rechnung Modell übereinstimmen und wenn nicht…

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    • Juni 10, 2018

      Wenn das Thema Umwelt (Waldsterben) Gewässer, oder Wetter, Klima zur Sprache kommt schaue ich zuerst Raus in die Natur. In der halte ich mich mehrheitlich seit 40 Jahren auf.
      Ich wollte sehen, wie die Bäume sterben, nicht wie sie Vorsorglich wegen dem Borkenkäfer gefällt wurden. Mit vorsorge Fällen verdient man Geld, bekommt Zuschüsse, auch für weitere Forschung, und und, niemand arbeitet Gratis
      Zwei Junge Wissenschaftler aus der Uni Freiburg haben eine Doktorarbeit geschrieben, wie das Waldsterben zu Stande kam, das können sie streichen Tempi pasati…

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    • Juni 10, 2018

      Beim Klima, ja es verändert sich, würde mich beunruhigen wenn nicht. Aber es geht nicht die Wege wie die Szenarien es vorgeben.
      Aber es wird weiter geforscht, was ich naja, für richtig halte. Sobald jemand erforscht als Ergebnis herauskommt, dies Veröffentlicht, geht ein Shit Sturm über die Person, man kratzt da an einem Glauben, scheinbar.
      Wenn ich dann etwas schaue, was jemand der ein Buch schreibt, sonst noch so für Bücher schreibt….Die Erde sei eine Scheibe, die Erde sei doch Gott gemacht und die Evolutionstheorie stimme nicht, und so weiter, frag ich mich, was für Drogen zieht diese Person rein, oder ist sein Zustand von Geburt an so?
      Glauben sie, ein All Gore habe keine Ziele verfolgt mit seinem Film und Geld kassiert? und und und
      glauben sie daran, mir egal, ich mach da nicht mit

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    • Juni 10, 2018

      Guten Abend Herr Nabulon

      Ich habe keine Ahnung, woher Sie diese Informationen haben, dass die Modelle noch aus dem letzten Jahrhundert stammen sollen, denn es werden laufend neue Berechnungen angestellt, die Modelle verfeinert und angepasst. Von vielen unabhängig voneinander arbeitenden Gruppen an vielen verschiedenen Universitäten über den ganzen Planeten verstreut, also ohne zentrale Koordination.
      Die letzten Modellrechnungen welche ich mitbekommen habe sind aus dem letzten JAHR (nicht Jahrhundert!) [1], wurden vor wenigen Wochen publiziert und kommen auch nicht zu einem besseren Resultat als die vorherigen. Trotz komplett neuem Ansatz.

      Ja, Wissenschaft ist etwas, das “Wissen schaffen” soll und dieses Wissen auch logisch begründet und nachvollziehbar darlegt. Und ja, es werden laufend Forschungsresultate über den Haufen geworfen und durch neue Erkenntnisse ersetzt. Und ja, das Klima verändert sich. Aber das, was uns durch diese Veränderung erwartet ist nicht etwas, auf das ich mich freuen würde. Und schon gar nicht etwas, das ich meinen Kindern hinterlassen möchte.

      Wenn sich in der Schweiz viele Bergregionen auf das Schmelzen des Permafrostes einstellen, auf wärmere Winter vorbereiten und Gefahrenzonen einführen, dann ist das ganz sicher nicht “Panikmache” oder “Geldverschwendung” sondern die Reaktion auf die Veränderung des Klimas und damit neu auftauchende Riskien.
      Keine Gemeinde freut sich darüber, neue Lawinenverbauungen einzurichten, ganze Quartiere in die Gefahrenzone umzuteilen (siehe Brienz und Grindelwald), die Bäche hochwassertauglich zu machen (siehe Zofingen) oder ganze Wintersportgebiete mit Schneekanonen einzurichten damit es wenigstens noch bis Ostern genügend Schnee hat! Die würden mit diesem Geld noch so gerne neue Schulhäuser und Turnhallen bauen, die Steuern senken oder weiss was anstellen als solchen Klimagefahren entgegenzutreten!
      Da​s ist nicht Aktionismus sondern die harte, tägliche Realität in den Schweizer Gemeinden!
      Von Unwettern wurde 2016 ein Schaden von 100 Millonen Franken [2] und 2017 ein Schaden von 170 Millionen Franken verursacht [3].

      Aber wenn Sie denn so überzeugt sind, dass all diese Modellrechnungen und Studien ein “falsches Szenario” aufzeichnen, weshalb hört man denn nie von Modellrechnungen, welche uns zeigen, dass der Klimawandel ganz einfach von alleine vorbeigeht? Ohne, dass man etwas machen müsste? Wo sind denn diese Arbeiten, die unter dem Deckel gehalten werden? Totgeschwiegen werden? Durch “Shit-storms” niedergeschrien werden? Können diese den wissenschaftlichen Grundkriterien Stand halten? Sind diese logisch und nachvollziehbar? Unabhängig überprüft durch einen Review?
      Denn alle wissenschaftlichen Arbeiten welche in Nature und ähnlich anerkannten Magazinen veröffentlicht werden, haben einen solchen Review hinter sich, sind also unabhängig überprüft worden auf Systematik, Vorgehen, Logik und Auswertung. Haben Sie uns hierzu Resultate? Ich würde mich freuen darüber!

      Aber ich höre leider immer nur “es gibt Resultate” (Wo…?!), “die Wissenschaft hat festgestellt” (Wer…?!), “heute weiss man, dass” (Ja was denn…?!). Ja was ist denn jetzt Sache?!

      Sie schreiben ja selber, dass heute die wildesten Theorien umherschwirren: Die Erde ist flach, die Erde ist hohl, die Mondlandung ist ein Fake, die Satelliten sowieso, die Erde wird wahlweise von den Freimaureren, Juden oder Reptiloiden beherrscht, Impfungen verursachen Autismus, die Flugzeuge versprühen Chemtrails, der Klimawandel ist Fake, die Pyramiden wurden von Aliens gebaut, im amerikanischen Area51 werden fliegende Untertassen gelagert, die Menschheit steht vor einer Zombie-Apokalypse, Elvis lebt eigentlich noch und Michael Jackson auch.
      All diese Theorien leben von Vermutungen, Gerüchten, Wunschdenken oder diffusen Ängsten und stützen sich nicht auf wissenschaftlich belegbare Fakten – denn zu all diesen Theorien gibt es zwar massenweise Bücher, Videos auf YouTube und mehr oder weniger prominente Personen, welche genau diese Theorien vertreten. Aber zu keiner einzigen gelisteten Theorie gibt es Fakten, die sich unabhängig überprüfen lassen! Also von Ihnen oder von mir.

      Hängen Sie etwa all diesen Theorien an, nur weil sie “die bestehende Wissenschaft weiterführt” und “neue Erkenntnisse präsentiert”?
      Welche​n dieser Theorien schenken Sie denn ihren Glauben und welchen nicht?
      Und aufgrund welcher Kriterien denn?

      [1] https://www.heise.de/​newsticker/meldung/Al​iens-und-Klimawandel-​Planetarer-Kollaps-am​-wahrscheinlichsten-4​062492.html
      [2] https://www.nzz.ch/sc​hweiz/schadensbilanz-​unwetter-richteten-20​16-vor-allem-auf-der-​alpennordseite-grosse​n-schaden-an-ld.12998​31?reduced=true
      [3] https://www.watson.ch​/schweiz/wirtschaft/6​93536292-unwetter-ver​ursachten-2017-schaed​en-von-170-millionen-​die-hoechste-bilanz-s​eit-2007

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    • Juni 11, 2018

      Herr J. Wolf,
      Wenn ich ein Programm zusammenstellen will, muss ich erst einmal die Parameter eruieren welche ich dazu nutzen will, um ein Rechenmodell zu erstellen. Richtig?

      Ich muss ein Ziel definieren, was ich rechnerisch belegen will. Richtig?

      Das Ziel was definiert wurde heisst Klimaerwärmung (Mensch gemacht). Dass es Klimaschwankungen gibt ist ja überall unbestritten, dazu braucht es keine Szenarien. Das können wir auch Messen. Real an den Ergebnissen jeden Jahres.

      Das hat man in den 80/90gern gemacht. 93 ist man dann das erste mal an die Öffentlichkeit damit in den USA.

      Nun Schreiben sie, die Neusten Ergebnisse werden jedes Jahr publiziert. Stimmt. Die Rechenmodelle sind aber fast die gleichen wie 80/90. Ein paar Faktoren die als “unrichtig” in den Modellen waren, mussten entfernt werden.

      Was halten sie nun vom Ergebnis, gemäss den Rechenmodellen, dass schon ab 2005 die einen sagen sogar am 2003, die effektive reale Zunahme nicht stattfindet, ab 2009 sogar rückläufig ist?
      Sie wissen das Wort real existierend schon einzustufen entgegen (Fantasie Rechenmodelle Szenarien)?

      Dann kommen ganz plumpe Antworten wenn man Nachfragt, warum man im Juni oder Juli im Regen steht, nicht den Sommer hat, der gemäss Szenarien vorkommen müsste. Dann findet diese Klima Erwärmung grad wo anders statt, in der Wüste…Sahara..

      D​ort stellen Wissenschaftler fest, dass es wieder Regnet, was es in den letzten 80 Jahren nicht mehr gemacht hat in dieser Form.

      Dass CO2 als Träger, Verursacher gemäss Chemie gar nicht als Klima Killer in Frage kommen kann, das ist noch einmal ein ganz anderes Thema. Da muss ich aber passen, und kann nur den Chemikern zuhören, die das sagen.

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    • Juni 11, 2018

      Rein von der Zivilisierten Entwicklung der Menschen, der Technischen Entwicklung und Verfeinerung der Messungen, sind die früheren Aussagen…

      diese 300 Jährigen Kurven gelogen, da können sie ganz einfach schauen, welche Kontinente wann und wo das erste mal entdeckt und bereist wurden…und mit ganz normalen Thermometern Aufzeichnungen getätigt wurden.
      Mit ganz viel gutem willen, können wir so ab den 1930ger Jahren Ergebnisse vergleichen mit heute. Aussagen machen.

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    • Juni 11, 2018

      Guten Abend Herr Nabulon

      Sie weichen meinen Fragen aus.

      Sie behaupten, die heutigen Rechenmodelle würden aus den 80er/90er Jahren stammen und seither lediglich “angepasst”. Sie schreiben, die Modelle wären nur gemacht worden mit dem Ziel, die menschgemachte Klimaerwärmung zu belegen. Sie schreiben, CO2 sei als Träger und Verursacher gar nicht in der Lage, die Klimaerwärmung zu verursachen.

      Sie schreiben soooooo viel, aber zu all diesen Punkten sehe ich keinen einzigen Beleg oder Verweis. Ich sehe keine einzige Antwort, welche Ihre Thesen auch nur ansatzweise belegen würden. Ich sehe auch nicht, dass Sie auf meine Fragen eingehen würden. Ich sehe lediglich ein beharren auf den unbelegten Behauptungen, die globale Erwärmung sei eine Lüge, weil der Sommer halt gerade woanders stattfinden würde.
      Das ist, so Nebenbei gesagt, der Unterschied zwischen Klima und Wetter:
      Das Klima ist das Grossräumige, das über Monate und Jahre abläuft – Wetter ist das, was in kleineren Räumen und sich innerhalb weniger Tage abspielt. Das Klima hat einen Einfluss auf das Wetter – aber sie können nicht vom Wetter auf das Gesamtklima Rückschlüsse ziehen. Das wäre, als ob man einem Blinden zu einem Elefanten führt, ihn aber nur den Rüssel abtasten lässt. Wenn er nun einen Elefanten beschreiben soll, dann würde er nie darauf kommen wie er wirklich aussieht, weil er ja nur einen kleinen Ausschnitt des Ganzen kennenlernen konnte.

      Wenn Sie tatsächlich mit mir kommunizieren wollen (und dafür ist ja diese Plattform eigentlich eingerichtet worden), dann gehen Sie bitte auf meine Fragen ein und wiederholen nicht einfach die ewig gleichen Punkte.

      Also nochmals:
      Aufgrund welcher Kriterien wählen Sie aus, welcher Theorie Sie ihren Glauben schenken im unglaublich riesigen Jahrmarkt der Philosophien?
      Wenn Sie sich sooo sicher sind, Recht zu haben, weshalb können Sie mir keine Belege dazu liefern?
      Woher wollen Sie wissen, dass im Jahr 2018 immer noch ausschliesslich Rechenmodelle aus den 1980er Jahren zur Anwendung kommen?
      Wieso gibt es keine Klimamodelle, welche plausibel etwas anderes ausspucken als die globale Erwärmung aufgrund von CO2?
      Wo gibt es Belege, dass wissenschaftliche Resultate bewusst totgeschwiegen werden oder mit einem Shitstorm begraben wurden?
      Wieso sollen die “300-jährigen Kurven gelogen sein”? Woher wissen Sie das und wie kommen Sie zu diesem Schluss? Gibt es dazu logische, nachvollziehbare Belege?

      Vielen Dank für Ihre Antworten

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    • Juni 12, 2018

      “”Wieso sollen die “300-jährigen Kurven gelogen sein”? Woher wissen Sie das und wie kommen Sie zu diesem Schluss? Gibt es dazu logische, nachvollziehbare Belege?””

      2018 minus 300 gibt? 1718
      eine ganz einfache Frage: Wie viele weisse unbekannte Flecken gab es 1718 auf der Erde noch? 1818, war wurde in der Zwischenzeit entdeckt? Wie viele weisse unentdeckte Flecken gab es noch auf der Erde?

      Wie kalt oder Heiss war es da? Wie viel Regen fiel dort? Was für Naturkatastrophen gab es dort?
      Sehen sie, diese Frage kann seriös niemand beantworten. Es sind Annahmen, “ich nenne es Märli” die nicht in eine seriöse Statistik rein gehören.

      Einen Link dazu liefere ich ihnen nicht.

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    • Juni 12, 2018

      “”Wo gibt es Belege, dass wissenschaftliche Resultate bewusst totgeschwiegen werden oder mit einem Shitstorm begraben wurden?””

      Wer gewillt ist, zuzuhören, zu lesen, hört Wissenschaftler welche in den Berichten erwähnt werden, die so eine Aussage nie gemacht haben. Die Einwände und Kritik gebracht hatten, aus den Gremien rausgeworfen wurden.

      Das mindeste was man tun kann in so einem Fall, zuhören und sich Gedanken darüber machen.

      Das Tägliche Wetter was wir erleben ergibt über einen längeren Zeitraum, man spricht von ca 30 Jahren das Klima.
      Ob man in einem Mediterranen Klima lebt, oder einem Arktischen Klima, oder einem Mitteleuropäischen Klima.
      2018 minus 30 ergibt? 1988 richtig?
      Wir leben nach wie vor in der selben Klima Zone heute, wie 2018. Sie ist die gleiche wie in meiner Jugend in den 1960gern. Nur, wir schreiben Juni, und es ist nicht so warm wie in meiner Jugendzeit. Etwas weniger Schnee im Winter im Flachland haben wir auch.
      Wobei, zurückblickend, es hat sich nichts so fest verändert, es ist nicht besorgniserregend anders geworden.

      Link dazu? Die Natur draussen. Schauen Sie raus aus dem Fenster, was sie draussen erleben, …ja gut, lesen sie in Büchern, was sie erleben?

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    • Juni 12, 2018

      “”Wieso gibt es keine Klimamodelle, welche plausibel etwas anderes ausspucken als die globale Erwärmung aufgrund von CO2?””

      Diese Modelle gibt es. Jene in welchen die Zahlen nachgetragen wurden, welche seit den 1990gern real existiert haben.
      Offenbar schauen sie zu wenig genau hin. Von anfänglichen 2° Grad Durchschnitts Erwärmung bis 2050, schob man das Ergebnis bis 2100. Dann musste reduziert werden, bis auf 0,5° Erwärmung bis 2100.
      So, und nun warum glauben sie, kann man diese Ergebnisse nicht einfach so auf dem Internet sehen?
      Weil man eine ganz andere Politik fährt, jedes Jahr die CO2 Steuer erhöhen, und weitere Massnahmen, also das Volk weiter ausnehmen. Dass ein J.Wolf weiterhin wie viele Millionen weitere ebenso, daran Glaubt, Angst hat, sich führen lässt.

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    • Juni 12, 2018

      Aber lesen sie bitte selber…Herr J. Wolf,

      http://www.s​piegel.de/wissenschaf​t/natur/klima-gravier​ende-maengel-bei-klim​amodellen-entdeckt-a-​1085814.html
      https:/​/www.zamg.ac.at/cms/d​e/klima/informationsp​ortal-klimawandel/kli​maforschung/klimamode​llierung/kritik
      http​s://www.tagesspiegel.​de/wissen/der-mooc-zu​m-klimagipfel-klimamo​delle-und-die-wirklic​hkeit/12628288.html
      ​n seiner Online-Vorlesung greift Jochem Marotzke die Kritik auf. In der öffentlichen Debatte ist das Thema als „Erwärmungspause“ oder „Hiatus“ diskutiert worden. Marotzke zeigt eine Grafik, die von Skeptikern gerne verwendet wird: Sie zeigt die gemessenen Temperaturdaten der Jahre 1998 bis 2012. Diese Messdaten werden mit den Erwartungen einer Vielzahl von Klimamodellen für die gleichen Jahre in Beziehung gesetzt. Alle Modelle haben eine stärkere Erwärmung für diese Jahre erwartet, als sie real stattgefunden hat. Allerdings zeigt ein Blick auf eine vergleichbare Grafik der Jahre 1984 bis 1998 das glatte Gegenteil. Da haben die realen Messungen die Erwartungen der Klimamodelle deutlich überholt.
      Der gewählte Zeitraum 1998 bis 2012 zeigt auch deshalb eine so krasse Abweichung, weil das Jahr 1998 am Ende eines sehr starken El-Nino-Ereignisses gewesen ist. Wäre die Erwärmung so rasch weiter fortgeschritten wie in den Jahren 1997 und 1998 wäre die Welt in noch größeren Schwierigkeiten. Was Marotzke mit diesen zwei 15-Jahres-Grafiken sagen will, ist aber etwas anderes: „Der Zeitraum ist zu kurz gewählt, um Aussagen über das Klima zu machen.“ Für eine Abschätzung der Klimarelevanz sind längere Betrachtungszeiträume​ nötig. Marotzke tut das mit einer Grafik über die vergangenen 60 Jahre Klimadaten und den in den Klimamodellen hinterlegten Daten.

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    • Juni 12, 2018

      Ausschnitt, nicht von Kritikern…

      Ein Klimamodell ist immer sehr komplex, da muss man Strahlung, Wasserkreislauf, Erdoberfläche und vieles mehr berücksichtigen. Verbessern kann man ein Modell, indem man mehr Komponenten mit herein nimmt. Zurzeit sehen wir zum Beispiel, dass die Vegetation eine Rolle spielt, und man ist gerade dabei, auch die Vegetation mit in die Modelle einzubauen. Wenn man aber immer mehr Komponenten berücksichtigt, gibt es auch wieder mehr Freiheitsgrade – und damit wieder mehr Unsicherheiten.

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    • Juni 18, 2018

      Guten Abend Herr Nabulon

      Die Schweiz hat Wetteraufzeichnungen seit 1864, seit 1911 lückenlos. Das sind bereits über 100 Jahre – also wesentlich mehr als die 30 Jahre, die Sie erwähnt haben [1].
      Bis ca. 1700 waren die Küstenlinien aller Kontinente (mit Ausnahme der Antarktis) bekannt und bis ca. 1800 war im Groben die gesamte Landmasse der Welt bekannt [2]. Neben den eigentlichen Entdeckern, den Haudegen, gab es immer irgendwelche “Erbsenzähler” und Detailschreiber die Aufzeichnungen über alles Mögliche und Unmögliche machten. Vor allem wegen der Rohstoffe, die dem jeweiligen König geliefert werden sollten. Aber auch über das Wetter.
      Da sind 300-jährige Aufzeichnungen plötzlich nicht mehr so abwägig, weil sie nicht mehr als “Annahmen” abgestempelt werden können. Da ist es vielmehr die Frage an Sie, weshalb denn diese Aufzeichnungen nicht “seriös” sein sollten. Weil Sie so gerne “Märli” hören?
      Daneben gibt es auch einige Zeitzeugen, die Wetter auch ohne Stift und Papier aufzeichnen: Jahrringe von Bäumen zum Beispiel. Sediment-Ablagerungen​. Oder die Ablagerungen im arktischen Eis.

      Aber Sie schauen ja lieber hinaus zum Fenster. Und da sehen Sie, dass “sich nichts so fest verändert” habe in den letzten 30 Jahren. Aber da muss ich mich fragen, wo Sie denn Ihre Augen hin gerichtet haben in diesen letzten 30 Jahren? Auf die Hauswand vis-a-vis?
      Denn in der Natur, die ich beobachten kann hat sich in den letzten 30 Jahren sehr viel verändert. Wir haben wesentlich mehr Hitzetage in der Schweiz. Der Sommer ist ohne Klimaanlagen nicht mehr denkbar. “Seegfröörni” gab es früher immer wieder mal im Mittelland – seit 30 Jahren nur noch in absoluten Ausnahme-Jahren. Für Sie mag das “nicht besorgnisserregend” sein, da man sich ja mit einem Klimagerät gut darauf einlassen kann. Aber für die Natur ist das Stress. Und die Schweizer Wetter-Aufzeichnungen​ belegen das auch noch [1].

      Spannenderwei​se finde ich auch in allen drei Links, die Sie gepostet haben lediglich die Bestätigung, dass der Klimawandel eine Tatsache ist und auch, dass dieser vom Menschen gemacht ist. So sagt z.B. Hr. Zorita aus dem ersten Link im allerersten Satz “…die Prognose, dass sich Luft und Ozeane im Gefolge des menschengemachten Treibhausgasausstoßes​ weiter erwärmen werden, stellen wir nicht in Frage.”.
      Oder im zweiten Link der zweitletzte Satz “Fundamentalkritik an der Leistung von Klimamodellen kommt jedoch Realitätsverweigerung​ gleich” um zu folgern dass man noch mehr forschen müsse um die Genauigkeit zu verbessern. Aber nicht die Berechnung an sich.
      Und im dritten Link entkräftet Marotzke genau eine Statistik der Klimaerwärmungs-Skept​iker, die mit dem zu kurzen Zeitraum die Klimaerwärmung kleinreden wollen mit Daten über einem wesentlich längeren Zeitraum.

      Also alle drei Links, die Sie mir anführten sagen genau das aus, was Sie eigentlich in Abrede stellen: Der Klimawandel ist da und er ist Menschengemacht.

      N​ur weil die Details nicht zu 100% stimmen kann daraus noch lange nicht abgeleitet werden, dass das Ganze kompletter Humbug ist. Denn alle die Modelle befassen sich mit der Zukunft. Und alles, was die Zukunft betrifft ist mit einer Unsicherheit behaftet, denn sonst wären es ja Messungen und nicht Prognosen. Und ja, solche Klimamodelle sind komplex und mit der Komplexität steigen auch die “Freiheitsgrade” wie Sie es nennen oder eben die Parameter, die man dem Modell einspeist. Aber genau darum lässt man solche Modelle auch über bekannte Zeiträume laufen um zu sehen ob das Modell plausible Werte ausspucken, die mit den tatsächlichen Messwerten übereinstimmen. Also als Beispiel füttert man das Modell mit Daten von 1850 bis 1950 und lässt dann daraus rechnen, wie das Klima im Jahr 2000 aussehen würde. Stimmt das Resultat mit den tatsächlichen Werten des Jahres 2000 komplett überein, dann stimmt das Modell, wenn es Abweichungen gibt, muss man schauen woher diese Abweichung kommt: hat es Fehler in der Modell-Mechanik oder gab es in der Natur Ereignisse, welche zu einem anderen Resultat führen können. Dann wird das Modell entsprechend angepasst und verfeinert.

      So ist die wissenschaftliche Vorgehensweise. Offen. Für jeden Nachvollziehbar. Ohne irgendwelchen Voodoo-Zauber oder verborgene Parameter, die das Resultat in eine gewünschte Richtung lenken sollen. Bei diesen Forschungen können Sie die einzelnen Teile einsehen und nachvollziehen. Aber man muss sich halt in das Thema einlesen und verstehen, wie die einzelnen Elemente der Modelle funktionieren.

      I​m Moment kommen Sie mir vor wie ein Lastwagenfahrer, der mit grossem Tempo auf den Abgrund zu fährt und sich nicht sicher ist, ob der Bremsweg bis zur Kante noch reichen wird. Aber er beschliesst, den Bremsvorgang erst dann einzuleiten wenn er genau weiss wie lange sein Bremsweg sein wird. Da ihm Beifahrer A 120 Meter und der Beifahrer B 130 Meter angibt findet er, dass die beiden das erst ausdiskutieren sollen bevor er überhaupt etwas macht.

      Viele Grüsse – J.Wolf

      [1] http://www.meteoschwe​iz.admin.ch/home/klim​a/klima-der-schweiz/m​onats-und-jahresrueck​blick/das-schweizer-w​etterarchiv.html
      [2]​ http://www.entdecker-​der-welt.de/entdeckun​gen/zeittafel-entdeck​ungen.htm

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    • Juni 19, 2018

      Sehen Sie Herr J. Wolf,
      Die Schweiz hat Wetteraufzeichnungen seit 1864, seit 1911 lückenlos. 1864 ist eine Beschönigung, da 1911 erst Jungfrau Joch dazu kam. Dann sind die Messgeräte noch der Zeit entsprechend, 1 Grad mehr oder weniger beim Ablesen kann durchaus geschehen. Und, 1911 waren es noch immer nicht so viele Messstationen wie heute.

      Banal, wenn eine Stadt heute schreibt, sie hätten eine Rekord, kann der durch den Beton entstanden sein, usw.

      Fakten sind: CO2 ist ein Schweres Gas, was nicht für den Treibhaus Effekt Mensch gemacht verantwortlich sein kann. Überhaupt, in den % der Menge wer es herstellt, ist der Industrielle Mensch unbedeutend. Was die Schweiz macht erst recht. wir sind zu klein.
      Das Klima wandelt sich, mit oder ohne Mensch, das macht es schon immer.

      wie ich mir im Klaren war, alle Negativen Fakten lehnen sie ab, wie ein Gläubiger. Schauen sie raus, an der Hochsommer, eben ist Schafskälte vorbei, ist noch’ mit sehr kaltem Wetter..

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    • Juni 19, 2018

      Hallo Herr Nabulon

      Wenn die “Negativen Fakten” tatsächlich Fakten wären, dann hätte ich überhaupt kein Problem, diese anzuerkennen. Aber das Problem ist ja, dass ich von Ihnen bisher noch gar keine wirkliche Fakten präsentiert bekam. Erst hiess es, die 300-jährigen Kurven seien gelogen weil es vor 300 Jahren ja noch sooo viele “Weisse Flecken” auf der Erdkugel gegeben hätten. Auf den Fakt, dass vor 300 Jahren die Welt weitgehend entdeckt und bekannt war, heisst es, dass die Messungen erst berücksichtigt werden dürften, nachdem das Jungfraujoch eingerichtet worden sei und dass das Messnetz zu wenig dicht und die Messgeräte zu wenig genau seien.

      Nochmals: Das Wetter findet kleinräumig und kurzzeitig statt – das Klima über grössere Gebiete und längere Zeit statt. Klar muss man ein möglichst feinmaschiges Messnetz aufbauen um das WETTER vorhersagen zu können. Aber genau DAS will man ja NICHT mit den Klimamodellen, da es da ja um grössere Gebiete und längere Zeiträume geht.

      Und jetzt kommen Sie noch mit dem scheinbaren Totschlagargument, dass CO2 ja schwerer sei als Luft. Ja, das stimmt, wenn man die reinen Werte zum spezifischen Gewicht betrachtet [1]. Aber lassen Sie uns einmal konsequent durchdenken, was das denn bedeuten würde, wenn sich die Einzelteile unserer Luft tatsächlich so schichten würden wie Essig und Öl.

      Bei einer angenommenen Dicke unserer Athmosphäre von ca. 10 km (korrekt wären 8 km an den Polen, 18 km am Äquator aber so ist es einfacher zum rechnen und aufzeigen) folgende Schichtung:

      1. Zuunterst kommt eine Schicht von einigen Zentimeter Ozon, da dieses das schwerste Gas unserer Athmosphäre ist, das in grösserer Menge vorkommt.
      2. Dann käme eine Schicht von 4 Metern reinem Kohlendioxid (0,04 %)
      3. Darauf folgt eine Schicht von 100 Metern des Edelgases Argon (ca. 1%)
      4. Danach folgen 2.1 Kilometer reiner Sauerstoff (rund 21 %)
      5. Der Rest bis zum Weltraum wäre dann reiner Stickstoff (rund 78 %)

      Was das bedeuten würde ist folgendes: Alle Menschen, die am Meer leben wären erstens massivst gefährdet wegen dem tödlichen Ozon, dem für lebendige Organismen nicht verwertbaren Argon und der anschliessenden Schicht von giftigen CO2. Auf den ersten 100 Höhenmeter ab Meeresspiegel könnte kein Leben existieren, da alle uns bekannten Organismen Sauerstoff zum Leben benötigen.
      Meeressäu​ger wie Wale und Delfine würden nicht existieren – ausser sie könnten mehr als 100 Meter in die Luft springen, um in der Reinsauerstoff-Schich​t die notwendige Energie zu holen. Aber auch die Fische hätten ein massives Problem, da der Sauerstoff-Gehalt des Wassers massiv sinken würde ohne den direkten Kontakt der Wasseroberfläche mit dem Sauerstoff der Luft.
      In der Sauerstoff-Schicht hätte man zwar genügend Energie – aber eben auch ZU VIEL davon. Die Folge wären nicht gemütlich flackernde Lagerfeuer sondern ganze Wälder, die bei der kleinsten Flamme innert Minuten im Vollbrand stehen würden. Und oberhalb dieser Sauerstoff-Schicht wiederum wäre ab ca. 2’200 Höhenmeter ja der Stickstoff zu Hause, was jegliche Aktivitäten in den Bergen nur mit Sauerstoff-Flaschen ermöglichen würde.

      Ich denke, Sie sehen die Absurdität dieses Gedankenexperimentes.​
      Tatsächlich sind alle diese Gase vermischt – unabhängig davon ob sie leichter oder schwerer sind. Vermischt vom Wind, den man täglich spüren kann.
      Vergleichbar mit einem Glas gesüsstem Himbeersirup bei dem Sie zuerst einen Löffel voll Kreistall-Zucker ins Glas geben, dann eine Schicht Sirup einfüllen und den Rest des Glases sorgfältig mit Wasser. Bei sauberer Ausführung kriegen sie die Schichtung problemlos hin. Aber einmal gemischt, bleiben alle Bestandteile (inklusive des schweren Zuckers) untrennbar verbunden.

      Und so bleibe ich mit leeren Händen zurück mit meiner Bitte nach einem wissenschaftlichen Beleg dafür, dass der momentan erlebbare Klimawandel NICHT vom Menschen verursacht worden wäre. Ich habe viele Annahmen, Unterstellungen, Zweifel und Ausflüchte gehört – aber etwas mit Substanz habe ich bisher noch nicht mitbekommen.
      Sie können mir glauben, dass es mir auch wohler wäre, wenn es handfeste wissenschaftliche Belege für Ihre Sicht der Dinge gäbe, denn dann müsste ich mir nicht Sorgen um die Zukunft machen sondern könnte einfach weitermachen wie bisher – aber im Moment sagen die verfügbaren Fakten etwas anderes.

      [1] http://www.chemie.de/​lexikon/Liste_der_Dic​hte_gasf%C3%B6rmiger_​Stoffe.html

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    • Juni 20, 2018

      Herr J. Wolf,
      Es ist relativ einfach, wenn man in der Geografie und Geschichte zu wenig aufgepasst hat, mit der Aussage daher kommt, um 1700 herum wäre die Welt in etwa bekannt gewesen. Die Welt war vorher schon etwa bekannt, trotzdem wusste man nicht, wie warm oder kalt es mitten in Afrika oder in gewissen Bergen war.
      Und Informativ, die kleine Eiszeit ging 15 Jahrhundert bis 19 Jahrhundert. Vorher war wieder eine Warmfase, die wärmer war wie heute.
      Wenn ich 1700 Weltweit 500 Messstellen hatte, und heute Weltweit 1 Million Messstellen, vergleiche ich die Werte nicht miteinander. Ich nicht. Das ist unseriös. Denn das eine ist ein Rudimentärer Überblick, das andere genau präzise Hinschauen.

      Man will und wollte etwas Beweisen. Nämlich das Klima wird wärmer (stimmt) aber der Mensch soll daran Schuld sein, = das eignet sich gut um neue Steuern zu verlangen. Das eignet sich gut, um neue Jobs zu schaffen. Diese ganze Podiumsdiskussion dreht sich nicht wirklich um das Klima, sondern um Zertifikate die man handeln kann, einfach Wirtschaftliche Interessen.
      Aussage Shell Nigeria sprich Niederlande: Wir kaufen ja Zertifikate rechnerisch stimmt unsere Bilanz. Fakt: Die Menschen dort leiden gesundheitlich enorm unter der Erdölförderung und dem Abfackeln der Gase.
      So etwas kann ich nicht ernst nehmen als Umweltschutz.

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    • Juni 20, 2018

      Auf so eine Hirnrissige Idee muss man erst kommen!!!

      Bei einer angenommenen Dicke unserer Athmosphäre von ca. 10 km (korrekt wären 8 km an den Polen, 18 km am Äquator aber so ist es einfacher zum rechnen und aufzeigen) folgende Schichtung:

      1. Zuunterst kommt eine Schicht von einigen Zentimeter Ozon, da dieses das schwerste Gas unserer Athmosphäre ist, das in grösserer Menge vorkommt.
      2. Dann käme eine Schicht von 4 Metern reinem Kohlendioxid (0,04 %)
      3. Darauf folgt eine Schicht von 100 Metern des Edelgases Argon (ca. 1%)
      4. Danach folgen 2.1 Kilometer reiner Sauerstoff (rund 21 %)
      5. Der Rest bis zum Weltraum wäre dann reiner Stickstoff (rund 78 %)

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    • Juni 20, 2018

      Falls sie das Thema etwas verfolgen, eben wurden Berichte via TV gesendet, in dem Mitarbeiter vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erklärten, was sie noch alles in die Modelle aufnehmen müssen, von Wasserdämpfen bis zu genaueren Parametern Aerosolen, die alle in den Modellen noch fehlten.
      Warum? Daten waren noch gar nicht vorhanden. seit zum Beispiel 2014 kommen nun Satelliten Daten rein.
      Es ist unseriös mit nicht ausreichend Daten Modelle zu erschaffen, die dann die Menschen schocken, in eine Hysterie treibt, eben Mensch gemacht. 10% sei der Mensch schuld….
      Wenn es sie Herr Wolf interessieren würde, könnten sie sich das alles anschauen.

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    • Juni 21, 2018

      Herr J Wolf,
      Wer bin ich, dass ich einen IPCC Bericht anzweifle? Ich habe genau wie andere fest daran geglaubt, seit 1988 bevor der 1 Bericht rauskam danach gehandelt, wer bin ich denn, dass ich Wissenschaftler anzweifle?
      Ich kann an Hand von Büchern belegen, was ich in der Zeit investiert habe, für Energiesparen, logisch mit dem Hintergrund, Amortisation plus mögliche Gewinnsteigerung. Ich bin ja schliesslich in der WWF und Gewässerschutz Zeit aufgewachsen.
      Anti KKW, Tempo Reduktionen, Energiekrise, Waldsterben, Ozonloch, Millennium, Bio-Treibstoff, Maya Kalender, Solaranlagen, Erdwärmepumpen, bis hin zur Neusten Krise, hab ich alles miterlebt.
      CO2 hey Wahnsinn wir verdrecken Luft dermassen, Smog, ja echt ein Problem, also macht man da mit, Logisch. Ich sah und sehe ja die Gletscher schmelzen, und die Sommer waren wirklich heiss, der Schnee weniger.
      Wusste ich vorher, wie viel CO2 = 0,037% in der Atmosphäre vorhanden ist? Nein wusste ich nicht. 0,037% davon wenn man ganz kritisch ist, sind maximal 10% Industriell zuzuordnen. Kritiker reden von gar nur 4%.
      Die angeblichen Krisen vorher, haben sich ja alle als Flopp erwiesen, (Lüge darf man schreiben)? Auf alle Fälle diente jede Krise dazu, massig die Wirtschaft anzukurbeln, und massig neue Steuern zu erfinden. Man erfindet ein Problem, was es so gar nicht gibt und oh Wunder, halleluja wir haben den Planeten gerettet.
      Fakt auf den Nenner gebracht: alles was man Investiert hat in Energiespar Massnamen wird durch unsinnige Steuern und Neue Gesetze aufgefressen. Eine Chance Investitionen amortisieren zu können, Fehlanzeige.
      So seit 2015 sind nun die Kritiker so weit, dass sie gehört werden. Dass ehemalige IPCC Wissenschaftler sich von den Berichten distanzieren. Dass es nicht Weltweit eine Mehrheit von Wissenschaftlern sind, sondern eine Handvoll, wenn es Studierte sind, Psychologen, Soziologen, Ökonomen, Geologen, aber keine Meteorologen, das sind die Fakten.
      Mit diesem Wissen, auch mit den Realen Begebenheiten draussen, lass ich mich nicht weiter zum Affen machen. Wenn Politiker das tun, Ihre Sache.
      P.S. Das ganze heisst nicht, dass man gegen Umweltschutz oder Soziale Probleme ist, welche auf der Welt existieren. Das ganze heisst, Gelder Nutzvoll (Nachhaltig) an richtigen Ort investieren, nicht in irgend welche Hirngespinste.

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  • Mai 24, 2018

    Mich persönlich interessiert eigentlich das ganze neue Geldspielgesetz nur noch am Rande. Ich habe nie gespielt und werde kaum noch damit anfangen.

    Was ich hingegen nie befürworten werde sind Netzspeeren und Überwachungen des Internet.

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    • Mai 25, 2018

      Ich habe NEIN abgestimmt, und werde sicher nicht deswegen mit dem Glücksspiel anfangen.

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  • Mai 26, 2018

    In der gestrigen Arena hat es der der Junge Grüne Luzian Franzini auf den Punkt gebracht:

    «Die Befürworter tun so, als gäbe es nur zwei Möglichkeiten: Wild West oder gar keine Regulierung», kritisierte Franzini. Dabei existierten durchaus intelligentere Lösungen. Ihm zufolge wäre es sinnvoll, die grossen ausländischen Anbieter unter der Bedingung zuzulassen, dass sie dieselben Abgaben an die AHV entrichten wie die Schweizer Casinos auch. «Dann generieren wir unter dem Strich sogar Mehreinnahmen.»

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    • Mai 26, 2018

      @Herr Otto Jossi

      Ganz genau so wäre es sinnvoller, vor allem viel ehrlicher.

      Ich sehe es so, die A-Casino Betreiber haben doch sehr viele starke Lobbyisten – die ihrerseits wiederum die Hand aufmachen – geschafft, ihre anscheinend unstillbare Raffgier (die Suchtproblematik einfach aussen vor lassend, zu befriedigen. Denn die Vollgeldinitiative wird abgelehnt werden, dem “Tanz um das goldene Kalb” muss sich bald alles unterordnen, auch die direkte demokratische Ordnung der Schweiz, sie wird an die EU-Kommissare verkauft.

      Das Stimmvolk wollen sie damit verdummen, indem ihm – wie so oft – einfach vorgegaukelt wird, es diene dann ja einem guten sozialen Zweck.

      Und einerseits wollen die allseits bekannten Parteien partout in die EU trimmen, anderseits aber die Schweiz im Internet von den übrigen Ländern global mit der Zeit total abgrenzen. Ein totaler Widerspruch also.

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    • Mai 26, 2018

      Guten Tag Herr Hottinger
      Was ich nicht verstehe ist, dass Experten alle sagen, dass ein solches vorgehen nutzlos sei. Trotzdem halten viele Politiker daran fest und vor allem auch das EJPD. Wahrscheinlich hatte man die ETH um Expertise gebeten und diese sagt, dass dieses Vorgehen kaum nützt. Wer muss dann diese Sperren begutachten und allenfalls Nachforschungen, Gerichtsverhandlungen​ usw. zahlen. Wir die Steuerzahler. Einbringen wird das Ganze nichts.
      Zudem spielen im Internet wenige Schweizer, es sind Ausländer, die mit kleinen Beträgen spielen. Die Gefahr der Sucht ist vor allem in den Kasinos und deren Suchtprävention ist zu Heulen (quasi Selbstdeklaration).
      ​Wenn es ein Gesetz braucht, dann lieber etwas länger warten und etwas herausbringen das auch einen Nutzen hat.

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  • Mai 26, 2018

    Ein Nein bedeutet: Das bisherige Gesetz gilt weiter und Bundesbern muss noch einmal ran.

    Man will ein besseres Gesetz, dass mehr auf Schutz vor Spielsucht setzt und weniger von Kasinos-Lobbyisten geschrieben wurde? Nein zum Geldspielgesetz.

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  • Mai 26, 2018
  • Juni 6, 2018

    Die Meinung der NZZ

    Die NZZ lehnt das Geldspielgesetz ab, weil die Zugangssperren einen schweren Eingriff in die Funktionsweise des Internets bedeuten. Das neue Gesetz schaffe ein Präjudiz für staatliche Interventionen, wie sie die Schweiz unterlassen sollte.

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