1. Wahlen

Wir brauchen starke Räte für das Tessin

Im Ständerat haben wir 2 Räte (F. Lombardi (CVP) und Fabio Abate (FDP), die das Tessin spärlich vertreten haben. Lombardi als König der Tessiner Presse steuert nach seinem Willen die Presse, Abate , Arzt aber vor allem Freund der Banken und von  grossen Bauunternehmungen (sh. Register Interessenvertetung).​​​​ Beide weit weg vom Volk.

Das Tessin wurde lange Zeit von den elitären Parteien (CVP und FDP) regiert. Dann ist zum Glück einen Gegenströmung entstanden. Dies vor allem auch durch die Lega, der von einigen populistische Vorgehensweise vorgeworfen wird. Ich sehe das anders, denn diese im Tessin starke Partei, überlegt was Tessinern hilft. Ein Beispiel: Die Grünen haben unter dem Motto „Retten wir das Tessin“ eine abgeänderte Form des Mindestlohnes lanciert. Nur mit Hilfe der Lega wurde das angenommen.

Auch sind diese LEGA Politiker kaum von anderen als Tessiner-Interessen abhängig. Einer der sehr bekannten „Leghisti“ ist Lorenzo Quadri und hat folgende Interessevertretungen​​​​ :

Winterhilfe,Spitex​​​​ Lugano, Tourismus Lugano.

http://www.l​​​ega-dei-ticinesi.ch​/​

Die 2 Leghisten des Staatsrates des Kantons Tessin (Gobbi, Zali) wehren sich dauernd gegen Ungerechtigkeiten aus Italien. Es fehlt die Unterstützung aus Bundesbern und zum Teil anderer Parteien.

Beispiele gefällig ? :

Importierte Kriminalität aus dem Süden. Die Tessiner Gefängnisse sind voll von ausländischen Kriminellen. Ausländer können in der Schweiz ohne Strafregisterauszug wohnhaft werden oder arbeiten. Ein Italiener hat in Lugano das Geschäft „Borsalino“ eröffnet. Erst nach Jahren wurde bekannt, dass er in Italien Milliarden veruntreut hat und wahrscheinlich das Geschäft in der Schweiz für weitere Unregelmässigkeiten missbraucht hat.

Staatsrat Gobbi lässt nun Strafregisterauszug vorweisen.

Hier sind die Dokumente, die eine Schweizer Firma in Italien vorweisen müsste, um dort zu arbeiten. Das geht nur, wenn man diese Dokumente persönlich vorbeibringt würde. Deshalb versuchen es Tessiner Firmen gar nicht.

–      Iscrizione CCIAA

–      
DVR Documento di valutazione dei rischi


–      DURC

–      
Dichiarazione art 14 del D.Lgs 81/08


–      Dichiarazione organico medio annuo


–      POS – Piano Operativo di Sicurezza


–      Informazione – Formazione e addestramento dei lavoratori presenti in cantiere


–      Libro Unico UNILAV


–      Registro infortuni

–      
Elenco attrezzature e relativi libretti


–      Verbale di riunione periodica


–      Nomina RSPP

–      
Attestato RSPP


–      Nomina medico competente


–      Idoneità sanitarie lavoratori


–      Elezione RLS

–      
Comunicazione all’INAIL dell’RLS

–      
Nomina addetto antincendio


–      Attestato addetto antincendio


–      Nomina addetto primo soccorso


–      Attestato addetto Primo soccorso

–      
Consegna DPI


–      Nomina preposto


–      Attestato di formazione preposto

–      
Consegna tesserini di riconoscimento

Nach einer Ueberbringung dauert es Monate bis Jahre um Antwort von Italien zu erhalten.

Eine italienische Firma, um in der Schweiz zu arbeiten muss 4 Kreuze auf einem Formular machen, das sie dann per Mail schicken kann. Sind das die bilateralen Abkommen ?

 

An der Grenze kommen Flüchtlinge an, die in Italien absichtlich nicht registriert werden. Ca. nur jeder 10. wird registriert. Diese Registrierung ist keine Erfindung der Schweiz, sondern der EU. Die EU ist unfähig die eigenen Gesetze durch zu setzen. Wir akzeptieren das ungefragt und ziehen den Kopf ein.

 

Italien will das Niveau des Langensee verändern. Die Schweiz wird nicht kontaktiert (obwohl vertraglich klar). Eigenmächtig wird vorgegangen.

 

Bahn​​​​linie Mendrisio – Varese. Keine Lösung in Sicht. Italien hat zwar versprochen, dass etwas passiert. Situation wie vorher.

http://www.v​​​​imentis.ch/d/dialo​g​/​r​eadarticle/noch​ma​ls​-b​ahnlinie-men​dri​sio​—​varese/

http​://w​ww.v​imenti​s.ch/​d/dia​log/r​ead​articl​e/200-​millio​​nen-in-​den-san​d-ges​et​zt/

 

 

Gr​e​nzgänge​r: Lohndumping. Dies ist vor allem wegen dem italienischen Staat. Der italienische Staat diskriminiert die eigenen Bürger, weil die Grenzgänger viel weniger besteuert werden als Bürger, die in Italien arbeiten. Das ist zwar eine italienische Angelegenheit, betrifft aber das Tessin. Auch wenn die Grenzgänger zu Dumpinglöhen im Tessin arbeiten, verdienen sie immer noch doppelt so viel als in Italien.

 

Wir brauchen Politiker in Bern, die sich für die Tessiner einsetzen und nicht Eigenwerbung betreiben. Wählt LEGA !

 

 

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Comments to: Wir brauchen starke Räte für das Tessin
  • August 3, 2015

    Genau so ist es.
    Wir Tessiner müssen in Bern unsere Situation klar machen. Bundesräte besuchen das Tessin und kommen mit vorgefasster Meinung. Offensichtlich sind unsere Ständeräte nicht in der Lage in Bern die Situation effektiv zu erklären.

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