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Wir müssen uns doch den Unternehmen fügen

Doch halt – die Ar­beitsplät­ze, die müs­sen wir er­hal­ten und dar­um, wie die wirt­schafts­hö­rige FDP dies uns vor­macht vor den Ban­kern, den Un­ter­neh­mern kuschen.

 

Arbeitsplä​​​​tze?

 

W​enn es den Chefs, den Menschen in den Teppichetagen passt, dann verschieben sie kaltarschig über Nacht Arbeitsplätze oder vernichten sie mit einem Federstrich, indem sie Aufgaben auf Computer übertragen oder Arbeit durch Roboter ausführen lassen.

Diese Menschen sind dem Gewinnmaximieren, nicht der Arbeitsplatzerhaltung​​​​​ verhaftet.

 

Ja, unser Land, die Schweiz hat viele Vorteile, so dass ein Unternehmer, der eine umfassende und nachhaltige Gewinnmaximierung anstrebt, sich gerne bei uns ansiedelt, bzw. hier bleibt.

 

Wir, die Schweiz haben:

Gute Schulen, Fachhochschulen, Universitäten und Hochschulen – Deutschland ist uns da auf jeder Ebene weit unterlegen. In Deutschland sind viele Schulausbauten so marode – Sie würden ihre Kinder nie in solche Schulen schicken. Der Nachholbedarf beläuft sich auf Milliarden Euro.

Menschen, die mehr als eine Sprache sprechen und schreiben können – Deutschland ist daran die zweite Fremdsprache an Gymnasien zu streichen; sein Abitur (Matur) verkommt zum Jekami).

Vernünftige Steuergesetze, moderate Steuern für alle – auch da sind wir Deutschland haushoch überlegen.

Vernünftig​​​​​es Krankenkassensystem – Deutschland hat ein asoziales 2-Klassensystem: gesetzliche, aber nicht für jedermann obligatorische Krankenkassen und private, nicht für jedermann zugängliche, dazu noch die Beamten.

Vernünftige Altersvorsorge auf drei Säulen – auch hier hat Deutschland ein 2-Klassensystem: gesetzliche, aber nicht obligatorische Renten, nur evtl. Betriebsrenten und die bis ans Lebensende alimentierten Beamten.

Vernünftige Gesetzessammlungen – ZGB, OR usw. – haben Sie sich schon einmal mit dem deutschen Steuergesetz auseinandergesetzt?

E​​​​​ine gute Infrastruktur – Deutschland hat einen Nachholbedarf in Milliarden Euro.

Allerdings: der SBB muss man zurzeit arg auf die Finger schauen, was der von der Deutschen Bahn hergekommene CEO, der mich nicht überzeugt, alles an „Spar“massnahmen durchführt. Die Deutsche Bahn ist für mich – ich erlebe sie seit über 15 Jahren –  in keiner Weise eine Empfehlung.

 

Deutsch​​​​​e und Deutschland-Fans, von denen es bei Vimentis einige hat, und Schweizer Nörgler möchten mir nun an den Karren fahren:

Ja, wir haben ein Problem mit der Altersvorsoge – das hat auch Deutschland. Ihrer Art gemäss schräublen sie an allen Ecken und Enden, produzieren sie in Windeseile Gesetze am Laufmeter, die sie, kaum erlassen, wieder abändern müssen und die doch das Problem nicht lösen sonders nur noch komplizierter – komplexer, der Lieblingsausdruck der deutschen Politiker-Kaste – machen.

Der Vorschlag unseres Bundesrates Berset ist grundsätzlich sehr vernünftig. Von ihm müssen unsere Parlamentarierinnen und Parlamentarier ausgehen, wenn sie die AHV / Pensionen für einige Zeit zur Ruhe kommen lassen wollen.

Ja, unsere Krankenkasseprämien steigen jedes Jahr – aber auch in Deutschland erhöhen sich die Gesundheitskosten von Jahr zu Jahr – auch die Deutschen werden älter. Nach einer Statistik haben wir in der Schweiz etwa die gleiche Lebenserwartung wie die Deutschem. Aber wir haben mehr Jahre im Alter, wo wir noch nicht krank sind – alles durchschnittlich betrachtet.

Ich gehe davon aus, dass unsere Schweizer Ärzte nicht betrügen und manipulieren wie ihre deutschen Kollegen, nur um sich das Portemonnaie noch mehr zu füllen – ein Skandal folgt dem nächsten. Mit der Hygiene ist es in vielen deutschen Spitälern schlecht bestellt.

 

Nun kommen die Deutschen und die Deutschland-Fans mit der Wirtschaft:

Ja, stimmt, Deutschlands Wirtschaft brummt, Deutschland ist Exportweltmeister. Deutschland zieht aus allen maroden EU-Ländern Spitzenkräfte aller Ebenen an sich. Deutschland profitiert als einziges Land von der Schwäche des Euro (darum geht es – nicht um eine behauptete Franken-„Stärke“), dieser fundamentalen Fehlkonstruktion.

 

N​​​​​un zurück zu den Bankern und Unternehmern:

Wenn ein Unternehmer nun droht, unser gastliches Land zu verlassen, dann lassen wir uns nicht erpressen: Die Spreu trennt sich vom Weizen. Der Name Schweiz hat (heute noch, trotz Defätisten) international grosses Gewicht auch in Deutschland, sehr zum Ärger der Polit-“Elite”.

 

Mach​​​​​en wir intensiv bei der OECD mit, so dass die Steuerlöcher, die es immer noch gibt (britischer Kronbesitz; Grossbritannien) gestopft werden. Schauen wir im Rahmen der OECD Ländern wie Luxemburg, Irland und den Niederlanden scharf auf die Finger. Der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker hat als luxemburgischer Ministerpräsident Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, dass internationale Firmen sich in Luxemburg niederlassen und so praktisch keine Steuern bezahlen mussten. Für das kleine Luxemburg waren es auch so happige Einnahmen.

 

Setzen wir uns im Verbund mit anderen Ländern so durch, dann kommen Firmen zu uns, bleiben bei uns, weil unser Land einzigartig ist, und nicht weil wir eine Unternehmenssteuerref​​​​​orm III auf Kosten aller Steuerzahler, auf Kosten unseres Wohlergehens durchgestiert haben.

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Comments to: Wir müssen uns doch den Unternehmen fügen
  • Januar 8, 2017

    Herr Jürg Walter

    Genau, das alles haben wir unserem Bankensystem zu verdanken, welches mit ihrer erlaubten expansiven Schuldenmacherei, den Wohlstand in dem wir leben dürfen, ermöglicht hat!

    Die Ersparnisse auch das BVG gehört dazu entsteht aus Schulden! Damit diese Umverteilung funktioniert, benötigt es ein entsprechendes Geldvolumen (Schulden) resp. Preisniveau!

    Die Erwerbsteuern sind dem Gegenwert der Arbeit und Unternehmensgewinnen (höhere Schulden) zugeordnet! Dabei werden die Besserverdienenden, wie überall, verschont! Wir leben vom Nettowert unserer Arbeit, solange dieser Wert einen ordentlichen Lebensunterhalt ermöglicht, sind uns eigentlich die Pflichtabgaben (Sozialstaat) völlig Schnuppe! Wir zahlen nicht, wir stellen unsere Arbeit zur Verfügung und spielen die Gelddrehscheibe! Dieses Verständnis hängt mit dem Verstehen des Geldsystems zusammen! Es würde sich lohnen, endlich den Geist dafür zu aktivieren, anstatt auf falschen Grundlagen zu lamentieren!

    Die Wirtschaft könnte den Erwerb (Wirtschaftsleistung)​ mit dem Staat abrechnen. Kostet Arbeitsplätze und Spiele für die Politiker! Brot und Spiele begleitet das Leben!

    Mit Zunahme der Automatisation werden auch diese “unnötigen” Arbeitsplätze vernichtet!

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    • Juli 19, 2021

      Es ist die ewiggleiche “Nach-mir-die-Sintflu​t-Nummer”, Herr Bender, die Sie da wiederholen.

      Das Bankensystem hat uns nicht den Wohlstand ermöglicht, in dem wir leben dürfen. Vielmehr hat es uns ermöglicht, auf Schulden, also Kosten künftiger Generationen zu leben, die dann die ganze Scheisse zu bezahlen haben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall

      Anstatt zu diffamieren, wäre das Lernen des Geldsystems angesagt?

      Es ist eben keine Sintflut-Nummer, sondern die Aufklärung was Geld ist!

      Eines ist jedoch richtig, jedoch aus anderen Gründen: Wir unterordnen das endliche Leben und Natur dem unendlich bedarfsgerecht schöpfbaren Kunstprodukt Geld! Die Ausbeutung der Natur, hat mit dem Unverständnis des Systems zu tun und diese Scheisse, welche aus Dummheit, entsteht, müssen die späteren Generationen ausbaden! Ihr Unwissen gehört also aus Ursache dazu!

      Wenn alles aus Dreck ist, ist alles dreckig!
      Ohne Schulden gibt kein Geld! Die Ersparnisse entstehen demnach aus Schulden und nicht umgekehrt!
      Wir bezahlen gar nichts. Wir stellen unsere Arbeit zum eigenen und Gemeinwohl zur Verfügung und erhalten dafür den zugeordneten Geldgegenwert um im Wirtschaftskreislaufs​piel teilnehmen zu dürfen.
      Ohne Kosten keine Erträge! Ob das Wirtschaftssystem mit einem hohen oder tiefen Preisniveau abgewickelt wird, hat nur in den Volkswirtschaftskrieg​en eine Bedeutung!

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    • Juli 19, 2021

      – Es führt uns nicht weiter, wenn wir Sozialsystem von zwei Ländern gegeneinander abwägen. Denn sie sind nicht zur gleichen Zeit und aus einer anderen Art von Politik entstanden. Wir können also nur versuchen, unsere Institutionen in kleinen Schritten etwas zu verbessern ,. bezogen auf unsere Einkommen, Renten, der Kaufkraft , der Lebenshaltungskosten,​ der Steuertaxen und des Leistungsangebotes der Krankenkassen.
      – Betreffend “Geld” oder Umgang damit – natürlich wäre es schöner gewesen, die Bankenskandale wären nicht passiert und das viele Bussen-Geld wäre jetzt bei den Investoren und als Steuererträge hier geblieben. Aber es gibt ja auch eine gesunde Wirtschaft. Unser Wohlstand stammt mehrheitlich noch daraus.
      – Ich verstehe vom Geld nur, dass es davor den Waren-Tauschhandel gab, dass Geld heute als Tauschmittel dient. Sei es in bar, sei es per Überweisung in Form von Wertpapieren oder Checks.. Mit dem “virtuellen” Geld den “Bitcoins” kenne ich mich nicht aus. Aber es gibt sie irgendwo.
      Was mich aber beunruhigt ist, dass jetzt Lebensmittel- Grossverteiler die preise individualisieren wollen. Was bedeuteten kann, dass ich für das Brot nicht gleichviel zahle wie ein anderer. Und wie das zustande kommt ist mir schleierhaft.
      Hier – lieber Herr Bender könnten Sie vielleicht Aufklärung betreiben.

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Alex Müller

      Was ist ein Sozialstaat? Meine Definition:
      Der Staat zwingt die Wirtschaft in ihre Preise (Gegenwert Arbeit und Güter) den Sozialstandard einfliessen zu lassen. Der Sozialstandard wird jedoch nicht weder korrekt definiert noch abgewickelt. Diese Pflichtleistung ist dem Staat weiter zu leiten. Wir sind nicht Zahler, sondern geben den im Gegenwert der Arbeit einkalkulierte Pflichtleistung weiter (Steuern und Soziales)! Diese Tatsche wird nicht verstanden? Warum?

      Die USA als Gegenentwurf (liberal) haben diesen Zwang nicht, darum kann für die unteren Schichten eine lebensbedrohlicher Zustand entstehen! Für die Idioten in den USA bedeutet, Sozial = Kommunismus. Die Dummheit mit der Muttermilch eingesogen?

      Würden​ die Menschen das Geldsystem verstehen, würden sich Ihre Fragen nicht stellen! Aufklärung?

      Die Sozialsysteme sind in allen Sozialstaaten auf die Anzahl Beschäftigten organisiert! Wenn jedoch die Produktivität (Automatisation), korrekt anteilig in diese Systeme fliessen würde, wären die Existenzkämpfe und Armut beendet! Das Demografie- und Generationsvertragssp​iel funktioniert nur, weil die Menschen das Geldsystem in seiner Auswirkung nicht verstehen wollen oder können!

      Die Bussen, welche die Banken “bezahlen”, sind aus Erträgen welche sie “legal” niemals erzielt hätten. Ursache und Wirkung.
      Wobei es zu bemerken gilt, dass die Strukturierten Produkte, die Verbriefung des Geldes umgesetzt haben! Den Käufern dieser Produkte hätte dieses systemimmanente Risiko (wurde von den Banken an die Schuldengeldbesitzer übertragen = Sinn des Geldes) bekannt sein müssen! Leider wurden die Produkte nicht korrekt bewertet, was einem “Betrug” gleichkommt! Die Produkte hätte im Schuldengeldspielware​nmarkt keine Chance gehabt? Brot und Spiele!

      Das Geld ist kein Tauschmittel. Das Geld entsteht als Buchungssatz (aus dem Nichts) im Bankensystem seit Beginn des Kunstproduktes Geld.
      Wir tauschen unsere Arbeit/Leistung mit Gütern, welche mit Geld aufgewogen werden!
      Ein feiner aber nicht unerheblicher Unterschied!

      Ihr Brotbeispiel zeigt in die Richtung in der wir gehen! Meine persönliche Meinung:
      Mit Zunahme der Automatisation ist ein bedingungsloses Grundeinkommen unerlässlich, weil der Roboter von Menschen erschaffen, das Erwerbszepter übernimmt. Dieses Grundeinkommen generiert keine Gewinne (Ersparnisse). Die “Rationsempfänger” werden einen personalisierte Pincode erhalten. Die Erwerbsmenschen und Wirtschaft werden weiterhin aus der Geldmengenerhöhung (Gewinne/Ersparnisse)​, welche für die Investitionsbranche generiert wird, profitieren. Unterschiedliche Preise ist die Voraussetzung!

      Bitcoin ist ebenfalls ein Art Fremdwährung, welche in Bezug zum Regierungsgeld, bewertet wird. Spielform!

      Geld ist Macht = Wissen kann die Macht einschränken!

      Vers​tehen sie das Geldsystem in seiner Entstehung, Funktion und Auswirkung mit den zwei Geldarten nach dem Währungs- und Zahlungsmittelgesetz?​ Es ist auch eine Art Fremdsprache, welche man verstehen sollte, damit man sich unterhalten kann?

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    • Juli 19, 2021

      An die Daumen nach unten – Bewerter!

      Begründu​ngen könnten helfen, Denkfehler ausmisten zu könnten?
      Bewerten ohne Begründungen können niemals sinnvoll genutzt werden!

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  • Januar 8, 2017

    Vernünftiges Krankenkassensystem, Herr Meyer? Meine deutsche Freundin mit kleiner Rente zahlt weniger als Euro 30.00 Prämie/Monat und da wird auch noch der Zahnarzt bezahlt. Ich, ebenfalls mit kleiner Rente, nun, fragen Sie mich nicht, wieviel ich bezahlen muss.

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    • Juli 19, 2021

      Das war diesmal keine Frage. Ich habe meinen Kommentar wiederholt, weil ich nicht annehme, dass Herr Meyer ihn damals gelesen hat. – Danke für Ihre ausführliche Erklärung des deutschen KK-Wesens.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Inge Votava

      Die Schweiz in seiner Eigenart, entwickelt immer Systeme mit dem Vorwand, selbstverantwortlich handeln zu müssen. Dabei wird der Umverteilung der immensen Geldmenge (Kehrseite = Schulden) nach oben, sehr grosse Bedeutung beigemessen!

      Wenn im Krankheitssystem zu wenig Geld zirkuliert, so muss man es eben entsprechend generieren und nicht am unteren Ende abknöpfen!

      Unser Krankenkassensystem ist eben eine Mischung mit sozialen Elementen. Das Geldsystem bietet jedoch völlig andere Möglichkeiten! Wie entsteht eine Wirtschaft?

      Das Verstehen des Geldsystems gibt die korrekten Antworten. Die Ersparnisse entstehen aus Schulden und nicht umgekehrt! Verstehen und Druck gegen die Mächtigen aufbauen?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender, ich kann mich dem anschliessen. Aber wie sollen wir Druck gegen die Mächtigen aufbauen? Können Sie dies konkretisieren?

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    • Juli 19, 2021

      Frau Inge Votava

      Wie Sie aus meinen Kommentaren, leicht ersehen können, versuche ich seit einigen Monaten, das Geldsystem zu erklären! Anstatt die Ausführungen, geistig zu verarbeiten, werde ich als Geldmensch diffamiert! Das Verstehen würde jedoch helfen, die von Ökonomen (dürfen das Geldsystem scheinbar nicht verstehen?), Politik und Medien, vermittelten Meinungen, als Lügen zu erkennen!

      Das Geldsystem kommt in der betreuten Bildung, bewusst nicht vor! Das Wissen muss sich also jeder einzelne Mensch, selbst aneignen! Das intelligente Geldsystem ist eigentlich leicht zu verstehen, würde man sich damit befassen und nicht einfach die Lügenmeinungen zu kopieren!

      Die Lex Berset 2020, bedient weiterhin die Fehlkonstruktionen (Anzahl Beschäftigten)! Die Schere zwischen Arm und Reich hat seine Ursachen, sie ist nicht Gott gegeben.

      Also Wissen aneignen, weitergeben und allenfalls die Bildungsverantwortlic​hen, Journalisten etc. einbeziehen (Beziehungen spielen lassen).

      Sind Sie an meiner Beschreibung in pdf interessiert? Kostenlos!
      Email: georg.bender at hispeed.ch

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    • Juli 19, 2021

      Dass Sie, Herr Bender, seit einigen Monaten “versuchen” das Geldsystem zu “erklären”, ist wohl inzwischen allen bekannt. Schliesslich wiederholen Sie ihren immergleichen Text zu jeglichem Blogthema.

      Aber, und das ist der Punkt: Ihre “Erklärungen” sind und bleiben falsch. Trotz der vielen “Versuche”.

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    • Juli 19, 2021

      Ich verstehe nicht viel vom Geldsystem und versuche mich deshalb möglichst umfassend zu informieren, um diesen Mangel zu beheben. Bitte erläutern Sie mir deshalb warum Sie die Ausführungen von Herrn Bender falsch finden, vielen Dank.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Votava

      Die Herren Schweizer und Knall behaupten immer wieder, meine Ansichten betreffend Geldsystem seien nicht richtig. Nur diese Herren sind nicht in der Lage, zu beschreiben wie Geld entsteht und zirkuliert (auswirkt). Also urteilen Sie, ohne Wert! Nein diese Herren sind aus beruflichem Werdegang sogar in der Lage, ohne Geld zu schöpfen, mehr Schweizerfranken in Umlauf zu bringen! Auch meinen die zwei Herren, und andere mehr (Ökonomen, Medien und Politiker), das Geld fiele auf Antrag vom Himmel und werde nicht aus dem Nichts geschöpft.

      Spannen​d wäre noch die Erklärung der beiden “Fachleute” zu erhalten, wie das Buchgeld bankübergreifend zirkuliert. Vielleicht sind diese Herren auch in der Lage, die zwei unterschiedlichen Geldarten und ihre Funktion zu erklären?

      Mit diesen Aufklärungen können diese Herren ihre Geldsystemkompetenz beweisen! Falsch urteilen kann jeder, aber beweisen?

      Frau Votava
      Das intelligente Geldsystem ist sehr abstrakt! Es lohnt sich es zu verstehen, weil in einer arbeitsgeteilten Wirtschaft zirkuliert das Geldvolumen als Austausch mit Gütern (keine Gewinne/Ersparnisse)!​
      Erklärung: Wenn Sie für den Lebensunterhalt z.B. CHF 3’000 pro Manat ausgeben und diese Summe wieder auf das Bankkonto erhalten, so ist daraus nicht mehr Geld entstanden, also kein Gewinn, denn Gewinn bedeutet mehr Geld oder ein anderer hat weniger erhalten (gleichbleibende Geldmenge)!
      Die Rentenausgaben fliessen über die Beiträge zurück (Umlageverfahren = keine Gewinne, wie vorgängig beschrieben).

      Mein​ Angebot steht (Mail). Es braucht meiner Meinung nach ein Dialog um die Tiefe zu erhalten? Geld ist unser täglicher Begleiter, aber wir kennen ihn nicht! Absurd eigentlich?

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe, Frau Votava, bereits in mehreren Blogs zum Thema Geld mit ausführlichen Darlegungen, Beispielen und unter Hinweis auf zahlreiche wissenschaftliche und geldtheoretische Kapazitäten aus Vergangenheit und Gegenwart detailliert aufgezeigt, warum die manisch wiederholten Behauptungen von Herrn Bender nicht haltbar sind.

      Ich kann mich sogar erinnern, auch Ihnen direkt gegenüber erklärt zu haben, was davon zu halten ist. Es war im Zusammenhang mit der Diskussion um die Vollgeldinitiative.

      Ich könnte nun jedesmal auf die Wiederholungen Herr Benders eingehen, was, wie Figura zeigt, keinen Sinn macht, weil er seine wirren Ansichten einfach erneut dupliziert, ohne auf die Einsprüche einzugehen.

      Der Wichtigste Punkt welcher Herr Bender nicht einsehen will ist: Ohne realen Gegenwert gibt es kein Geld! Deshalb ist das was Herr Bender als “unseren täglichen Begleiter” bezeichnet, auch nur das Resultat eines von der internationalen Finanzoligarchie gesteuerten Betrugs, nämlich der Geldschöpfung aus dem Nichts.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall
      Das Geldsystem ist kein Betrug, sondern eine intelligente Form, wie die Wirtschaft mit Geld versorgt werden kann. Das Geld entsteht seit Umsetzung dieses Kunstprodukts, immer aus dem Nichts (Kredite zur Leistungserbringung oder Bankinvestitionen zur Leistungserbringung) woher denn sonst?

      Im Zusammenhang mit der Vollgeldinitiative haben Sie eben bewiesen, dass Sie nicht begreifen wollen, wie Geld entsteht, zirkuliert und sich auf die arbeitsgeteilte Wirtschaft auswirkt (Sie haben nicht begründet, sondert einfach Urteile von sich gegeben).

      Erklären​ Sie ganz einfach, den Unterschied der zwei bestehenden Geldarten in ihrer Entstehung, rechtliche Ausrichtung und Zirkulation! Bis jetzt sind Sie dieser Aufgabe, immer ausgewichen! Meine Wenigkeit beschreibt im Gegensatz zu Ihnen diese Vorgänge!
      Ich habe noch mit keinem Wort bestritten, dass es kein Geld ohne realen Gegenwert geben sollte! Das Gegenteil ist leider der Fall. Siehe Schuldengeldspielware​nmarkt (Kapitalmarkt)! Wenn Sie meinen Vorschlag betreffend faulen Krediten, verstehen könnten, so gebe ich eben dem Geld seinen realen Wert wieder zurück!
      Die Preiskalkulation macht den realen Gegenwert aus! In diesem Gegenwert sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren einkalkuliert (auch Steuern, Abgaben und Gewinne/Ersparnisse).​ Ohne mehr = Geldmengenerhöhung, können keine Gewinne/Ersparnisse erzielt werden, es sei denn, die Ansparung wird umgelegt (einer hat weniger). Darum wird vom zwingenden Wachstum gesprochen.

      Die Renten aus BVG bedeuten Sparumlage (weniger Rentenkapital) zugunsten der Wirtschaft! Die Bildung (Sparen) kann nur mit Schuldenerhöhung realisiert werden (Geldumlauf auf das Lohnkonto)! Die AHV im Umlageverfahren sollte eigentlich Geld- und Güteraustausch (wie gegen 60% der Wirtschaft) bedeuten und keine Gewinne erzeugen. Weil die Produktivität nicht korrekt auf die Arbeitnehmer umgelegt werden, fehlt Geld zugunsten der Wirtschaft in der Kasse!

      Also wir warten auf Ihre Erklärungen, damit die Meinungsabweichungen ersichtlich werden!

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    • Juli 19, 2021

      Vielen Dank, Herr Knall, für Ihre Antwort.

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    • Juli 19, 2021

      Werte Frau Inge Votava
      Welche Erkenntnisse haben Sie aus den Belehrungen von Herrn Knall gewinnen können?

      Beispiel: Der Roboter (Automatisation) “erarbeitet” auch reale Werte! Nur er ist weder ein Konsument noch Investor! Wer die mathematische Auswirkung daraus versteht, erkennt ganz leicht, dass die Sozialsysteme mit betrügerischen Konstruktionen gestaltet sind, damit die Demografie und Generationsvertrag als monetäres Lügenspiel funktioniert! Auf alle Fälle ist der Geist vernebelt, andernfalls man verstehen muss, dass Geld Mittel (Kaufkraft) zum Zweck (Leistungserbringung oder Ersatzleistung) ist! Die Spiele darum herum, sicherten dem Vermögensberater Knall, seine Existenz! Ich bin damit völlig einverstanden, nur sollten man verstehen was man tut?

      Es geht mir vor allem um die Beseitigung dieser Unzulänglichkeiten, welche die Existenzkämpfe und Armut erst ermöglichen!
      Ich will die Menschen aufklären und nicht belügen! Die Ökonomen scheuen das Verstehen des Geldsystems, wie der Teufel das Weihwasser!

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  • Januar 8, 2017

    “Deutschland hat ein asoziales 2-Klassensystem: gesetzliche, aber nicht für jedermann obligatorische Krankenkassen und private, nicht für jedermann zugängliche, dazu noch die Beamten.”

    1) Die Grundversicherung ist in Deutschland obligatorisch für Personen, die nicht vergleichbar privat krankenversichert sind, Herr Walter.

    2) Die Krankenkassenprämien sind in Deutschland sozial, weil sie dem Einkommen entsprechen.

    3) Das Adjektiv “asozial” stammt aus dem Sprachgebrauch der Nationalsozialisten und ist eine Fremdbezeichnung für Individuen oder Gruppen – in der Regel aus der Unterschicht – die von den Nationalsozialisten als unfähig oder unwillig zur geforderten Einordnung in das “gesellschaftliche Kollektiv” betrachtet und gnadenlos verfolgt wurden.

    4) Das Krankenkassenwesen hat nichts mit Ihrem Blogtitel zu tun.

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