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Wir werden hinters Licht geführt

Unternehmenssteuerref​​​​​​orm III USR III Ab­stim­mung 12.0.2017

KPMG Price Waterhouse Cooper (PWC) Ernst & Young (EY) Deloitte

Unternehmenssteuerre​​​​​​form III – Wir werden getäuscht, ja angelogen!

Quelle:

“Handelszeitung”, vom 08.01.2017: “Wirtschaftsprüfer schrieben an USR III mit”; Link: http://www.handelszei​​​​​​tung.ch/politik/​w​i​r​t​s​chaftspruef​er​-s​ch​ri​eb​en-usr​-ii​i-m​it-​130​985​7​

Fac​ts:

1.) Die Ausfallrechnung nahm nicht etwa die Eidgenössische Steuerverwaltung vor – sondern die PWC!

2.) Wer hat die Unternehmenssteuerref​​​​​​orm III ausgearbeitet?

Die schweizerische Wirtschaft – Steuerberater und Wirtschaftsprüfer – Namen siehe im Titel – haben die Unternehmenssteuerref​​​​​​orm III ausgearbeitet, die von der wirtschaftshörigen FDP.Die Liberalen – Müller, Fluri, Gössi und Markwalder – eifrig unterstützt wird.

Fazit:

nur ein Vertrauensseliger, ein Schwachkopf oder ein Profiteur, der ein Ja für die USR III in die Urne legt!

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Comments to: Wir werden hinters Licht geführt
  • Januar 15, 2017

    Ich weiss nicht, er die Steuerreform III ausgearbeitet hat. Wir müssen aber darüber abstimmen. Und für mich ist diese Abstimmung eine Wundertüte. Ich habe den Durchblick über die Folgen eines ja oder nein nicht.
    Daniel Binswanger . Chefredaktor vom Magazin schreibt dazu: Zitat: …Die Steuerausfälle, welche die USRIII nach sich ziehen würden sind massiv. Auf der Basis der bis anhin von den Kantonsregierungen offiziell gemachten Prognosen belaufen sie sich bereits auf 3 Mia Franken – und bis heute haben erst die Hälfte der Kantone bezifferte Schätzungen veröffentlicht. Die effektive Summe dürfte also deutlich höher werden. …..Trotz der Ausgleichsmilliarde vom Bund ( die dann dort fehlt) wird es zu schweren Verwerfungen auf den Kantons- und Gemeindeebenen kommen. …. Es besteht eine unsachliche Debatte. Sie beginnt damit, dass der Bundesrat es im Abstimmungsbüchlein unterlässt, die drohenden Steuerausfälle auch zur ansatzweise zu beziffern. Zit . Ende.
    Wir Steuerzahler werden das berappen müssen. Die Mittelständler verlieren auch.
    Ich bin darum für ein Nein. Die Schweiz hat genügend Zeit sich die Sache nochmals gründlich zu überdenken und einen besseren Zwischenweg zu finden.Ein guter Kompromiss, den alle mittragen können.

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  • Januar 15, 2017

    Diese Unternehmungssteuerre​form erfolgt ja unbestrittenermassen aufgrund des “Drucks” aus dem Ausland. Eigentlich ging die Stossrichtung dahin, mit dem vorgehaltenen Argument es sei abscheulich, dass die Schweiz steuerliche Vorteile für ausländische Firmen gewähre, zu bewirken, dass für diese ausländischen Firmen die Steuern erhöht werden und so verhindert werden könnte, dass sie sich in der Schweiz statt in den ausländsichen Steuerhöllen ansiedeln würden.

    Die Schweiz reagiert darauf superclever! Indem einfach die Steuern für einheimische Firmen soweit gesenkt werden, dass sie den ausländischen gleichgestellt sind, wird der Steuervorteil für die ausländischen Firmen eingeebnet, ohne dass diese mehr Steuern bezahlen müssen.

    Die alternative wäre eine Erhöhung der Steuern für ausländische Firmen, was unweigerlich zu Abwanderungen führen würde. Damit verbunden wären die Abwanderung der Arbeitsplätze und die Steuereinnahmen aus diesen Firmen.

    Mit der USRIII bleibt die Schweiz für ausländische Firmen attraktiv. Der steuerliche Unterschied zum Ausland bleibt bestehen und wird dadurch weitere Unternehmen anziehen. Nach einer gewissen Zeit werden die bei den Schweizer Firmen weniger eingenommenen Steuern durch solche von neu zugezogenen ausländischen ersetzt.

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  • Januar 16, 2017

    Ob hier ” unweigerlich” Arbeitsplätze verloren gehen würden, bei einem Nein, sehe ich nicht so absolut. Spezialisierte ausländische Firmen, welche hier von den günstigen Bedingungen profitieren (Stabile politische, Verhältnisse, Rechtssicherheit, sehr gute Dienstleistungen und Universitäten, eine Verwaltung, die funktioniert.), ziehen nicht einfach aus, weil sie ev. etwas mehr Steuern zahlen müssten. Denn wo gut ausgebildetes Personal auch Familien und Kinder hat, welche sich hier heimisch fühlen, lässt sich nicht so einfach in ein anderes Land oder gar Kontinent mitverschieben.

    Ei​n Zweites ist die Frage wie die Schweiz die wahrscheinlichen Mindereinnahmen bei den Steuern. 2014 waren es über alle Stufen total 18 Mia Franken. Wenn nun sagen wir 4 Mia Mindereinnahmen das Ergebnis sein wird, werden Bund , Kanone und Gemeinden echte Probleme haben, ihre aufgetragenen Aufgaben zu lösen.

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  • Januar 19, 2017

    Huldigen die Steuerapolstel dem falschen Gott!

    Tiefe Steuern sind wichtig. Wichtiger ist eine gute Infrastruktur, gut ausgebildete Arbeitskräfte, Uni’s die den Namen verdienen. Gesundheitswesen, keine Korruption, tiefe Kriminalität, schlagkräftige Polizei, neutrale Richter usw, usw.

    Leider kostet das auch, viele Firmen können es sich aber leisten in der Schweiz ansässig zu sein.

    Nur tiefe Steuern ist einfach nur billig. Setzen wir auf QUALITÄT.

    Übrigens​ England will auch tiefe Steuern haben. Vielleicht tiefer als in der Schweiz.

    USR 3 NEIN NO NOT

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