1. Ausländer- & Migrationspolitik

Wir wissen Bescheid

Mein persönliches Dankeschön an die ge­lun­gene In­te­gra­tion:

 

D​ie Schweiz braucht keine Lehrmeister in Sachen Integration – WIR WISSEN BESCHEID

 

1970 gab es eine Million Einwanderer in der Schweiz, 54 Prozent davon waren Italiener. Die meisten Italiener in der Schweiz stammen aus der Lombardei (15 %), Kampanien (13,1 %), Apulien (12,4 %), Sizilien (12,1 %) und Venetien (8,4 %).

Bestimmt hatten es die Einwanderer nicht einfach und wurden auch damals wohl mit Zurückhaltung und Argwohn konfrontiert. Aber: Die Schweiz brauchte und wollte die tüchtigen Arbeitskräfte aus unserem südlichen, befreundeten Nachbarn Italien. 

Das Schwarzbubenland und auch das Laufental hatten offenbar eine besondere Anziehungskraft für diese Zuwanderer, vorwiegend aus Sizilien.

Ich durfte meine Schulzeit mit vielen Secondes absolvieren. Es war eine äusserst schöne und bereichernde Zeit. Und die Eltern gaben Ihren Söhnen und Töchtern alle Chancen, welche die Schweiz zu bieten hatten. Eine gute Schulbildung, Sport (vor allem Fussball), Freizeit, Kirche, Kultur und Schweizer Freunde und Freundinnen. Die schweizerische Kultur wurde respektiert und den Kindern wurden Werte wie Respekt und Anstand mit auf den Weg gegeben.

Und trotzdem haben Sie Ihre Herkunft nie verlogen und sind auch heute noch stolze Italiener/Innen und feiern, leiden und freuen sich mit Ihrer Squadra Azzura. An diesen Tagen wird auch die Nationalflagge gerne gehiesst und ich gönne Ihnen das von ganzem Herzen.

Und das Beste: Durch die gelungene Integration, die gemeinsame Schulzeit und den Duellen auf den Fussballplätzen wurden Freundschaften geschlossen die bis heute Bestand haben. Obwohl wir nicht dieselben Wurzeln haben, sind kaum Unterschiede erkennbar und die meisten sind wertvolle Mitglieder/Innen unserer Gesellschaft geworden.

Aber das war möglich, weil die Schweiz:

 

– die Einwanderung selbst steuerte

– die Grenzen bewacht wurden

– noch Platz hatte in Zügen und auf den Strassen

– die Wohnungen und Bodenpreise noch bezahlbar waren

– die Landschaft noch nicht zubetoniert war

– an Schweizer Schulen Mundart gesprochen und gepflegt wurde

– die innere Sicherheit gegeben war

– Arbeitskräfte brauchte

 und

 – die Kultur und Religion sehr ähnlich oder gleich ist

– der Wille zur Integration da war

– in allen Schweizer Schulklassen noch Schweizer Kinder waren

– die Eltern die Kinder unterstützten und förderten

– die Sprache gelernt wurde und multi-kulti noch überschaubar war

– der Umgang mit Schweizer Kindern von den Eltern zugelassen und gewünscht wurde

 

Aber das Fass ist voll – die Schweiz platzt aus allen Nähten – wir müssen Mass halten, für unsere Kinder und die Zukunft unserer wunderbaren und lebenswerten Schweiz! Das sind die Gründe, weshalb wir die Zuwanderung wieder selbst steuern wollen und hat mit Ausländerhass rein gar nichts zu tun. Bei aktuell 23,3% kann den Schweizerinnen und Schweizern bestimmt nicht der Vorwurf gemacht werden sich abschotten zu wollen. Weniger ist oftmals mehr: Weniger Zuwanderung, dafür wieder mehr Lebensqualität.

 

G​razie mille – Tausend Dank an Euch!

 

http://de.w​ikipedia.org/wiki/Ein​wanderung_aus_Italien​_in_die_Schweiz

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Comments to: Wir wissen Bescheid
  • Februar 10, 2014

    Ausländerzahlen zu vergleichen macht nur Sinn, wenn die Systeme gleich oder ähnlich sind.

    Wer in den USA geboren wird, ist Amerikaner. Das sind die Secondos bei uns nicht, nicht mal die Terzos.

    In Frankreich kann man sich nach fünf Jahren im Land einbürgern lassen. Bei uns sind es zwölf Jahre.

    Menschen, die in den USA längst Amerikaner und in Frankreich Franzosen wären, sind bei uns noch Ausländer.

    Deshalb ist es mit Vorsicht zu geniessen, wenn jemand sagt, wir hätten ja noch mehr Ausländer als das Einwanderungsland USA.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister, US-Amerikaner sein zu dürfen ist ein GEBURTSRECHT!
      Haben Sie völlig richtig erkannt!

      Die USA hat für Migranten aber KONTIGENTE und bürgert niemanden ein. Und eine Greecard bekommen soviele Arbeistkräfte, wie auch wirklich gebraucht werden! 😉
      Und was die USA auch hat sind abertausende von illegalen Einwanderern, ohne Sozial- oder Krankenversicherung. Nicht selten sind sie deshalb moderne Sklaven
      Dann hätten wir z. b. noch Gettos, wo sowieso eigene Gesetze und Regel herrschen… möchten sie die hier etwa auch, Herr Pfister!?

      Dann freuen Sie sich schon mal, wir sind auf dem Besten weg dahin! Oder glauben Sie, was anderen passiert passiert uns nicht, weil wir es besser machen?

      Aufwachen, Herr Pfister!

      Niemand will das, auch die EU nicht, die sehen es lieber hier….

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Richtig Herr Pfister! Erst müssen sie aber mal eine Greencard bekommen und fünf Jahre dort überleben, ohne Sozialamt.

      Dann nach fünf Jahren, mit absolut perfekten Leumund und nur wer die Sprache beherrscht und nie, wirklich nie in irgend einer Weise negativ aufgefallen ist!

      Und jeden Monat werden ca. 2500 ilegale Einwanderer, aus der USA ausgeschafft!

      Und bei uns, Herr Pfister?! Werden strafällige Personen noch schnell eingebürgert, damit man sie nicht mehr ausschaffen muss, mit schweizer Sozialgeldern durchgefüttert werden können etc.etc.

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  • Februar 10, 2014

    Stefan was redest du da für einen Müll zusammen? Prozentual hat die Schweiz von allen Wirtschaftsstaaten die höchste Einwanderung. Netto 80’000 Im Jahr. Wäre in der USA

    das wären in USA 3 Millionen. Kann man im Fall absolut vergleichen.

    Das Volk sagt bei uns JA. Das zählt.

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  • Februar 11, 2014

    wie es @swissman harry sagt. die Deutsche Politik und die linke Deutsche Presse machen ähnlich wie die Linke Presse und Politik hier mächtig Stimmung gegen den demokratischen Volksentscheid. Aber wenn man die Kommentarspalten oder Umfragen sieht, freut sich das EU-Volk über unseren Entscheid und fordert sogar ähnlichhe Abstimmungen. Das wohlgemerkt in Deutschland mit viel geringerer Einwanderung gemessen an der Einwohnerzahl (alle Wirtschaftspartner genau so)

    Hätte Deutschland Prozentual genau gleich hohe Einwanderung (dann 800’000) wie wir, wäre die Empörung im Volk sicher noch grösser

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  • März 13, 2014

    Sehr geehrter Herr Schenker

    Genau so ist es! Vor allem die Punkte unter ” und” sind match entscheiden!

    Es scheint mir nachvollziehbar, dass Menschen aus fremden Kulturen, die sich bei uns ev. weniger schnell heimisch fühlen können, bei der Integration auch etwas mehr Unterstützung brauchen. Jedoch nicht, Unterstützung dabei eine Schattengesellschaft mit eigenen Regeln und Gesetzen entstehen zu lassen!

    Leider fördern die Linken aber genau das, in dem sie jedem alles zugestehen unter dem Deckmantel “Menschenrechte”. Oder eher „Was er will ist auch sein Recht“…

    Wenn man aber alles so haben will wie zu hause, sollte man zuhause bleiben! Denn mit Integration, hat diese Geisteshaltung schlicht weg nichts zu tun!

    Wenn Wüsche wie muslimische-Kindergär​ten und Kopfbedeckungen im Unterricht, im Keim erstickt würden, käme auch niemand auf die Idee, eine Extratour fahren zu müssen.

    Da müssen wir uns an der eigenen Nase nehmen und klare Grenzen setzen!
    Wollen wir Integration oder nicht? Ein bisschen itegrieren, geht nämlich nicht!

    Keiner erwartet, dass jemand perfekt die Sprache beherrscht, aber wir begrüssen es doch, wenn wir uns mit unseren Mitbürgern in unserer Sprache verständigen können….. es baut Hürden ab!

    Keiner nimt’s jemandem übel, wenn er an der WM für sein Heimatland jubelt, wir finden es aber sehr schön, wenn er sich mit uns auch für das Schweizer Team freut….. das verbindet!

    Wir sagen, „Grüezi und Adieu“, oder „Ciao“, auch wenn wir jemanden nicht kennen….
    „Danke“ und „Bitte“ mindestens zwanzig mal im Tag…

    Wir sind ein sehr freundliches, friedliebendes, zurückhaltendes, rücksichtsvolles und tolerantes Volk! Offen und innovativ! Pflichtbewusst, Freiheitsliebend, demokratisch, hilfsbereit und neutral…

    That’s​ Swissness! Es ist Das was unsere kleine Nation stark und gross gemacht hat, an die Weltspitze gebracht hat!
    Es ist aber auch das Spiel von Geben und Nehmen, gegenseitigem Respekt und Achtung… wie in jeder gesunden Beziehung. So und nur so, funktioniert Sie!

    Beleidigt man uns, verhöhnt uns, nutzt unsere Gutmütigkeit aus, oder versucht gar uns zu unterjochen, stehen wir Eidgenossen, egal welcher Generation, zusammen und wehren uns!
    Wir sind stolz auf uns und lieben unser Land und kämpfen für unsere Unabhängigkeit!
    Wer gerne dazugehören will, ist uns herzlich willkommen. Aber er muss sich selbst einbringen!

    Wer nur nehmen will, hat hier nichts verloren und wird hier auch nicht glücklich.
    Egal welche Farbe sein Pass hat!

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  • März 17, 2014

    Die Integration hat nicht wegen der SVP funktioniert, sondern trotz der SVP.

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