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Wissen die “NO-Billag”-Befürwort​er überhaupt worum es geht?

Wenn man nur bis an die ei­gene Na­sen­spitze denkt, dann wis­sen die Bil­lag-­Geg­ner sehr wohl worum es geht: Es geht nicht um die SRG und schon gar nicht um Viel­falt, wel­che die hie­sige Me­dien­land­schaft erst er­mög­licht. Auch nicht um die Mög­lich­kei­ten, die di­rekt und in­di­rekt von der Leis­tung der Schwei­zer Me­dien ab­hän­gen. Es geht ihnen “nur um die Gebühren”.

Und genau darum wird dann auch herumgeschwurbelt mit Konstrukten wie “…man könne ja ein Abo für die Tagesschau lösen…”, “…es braucht keine Leistungen die der freie Markt nicht nachfragt…” und ähnlich komischen Begründungen.

Aber eben: Wenn man nur bis an die eigene Nasenspitze denkt, dann tönt das wunderbar – bei ein bisschen Weitsicht merkt man aber sehr schnell, dass eben bei einer Annahme dieser Vorlage nicht einfach nur das “Gebührenfinanzierte Fernsehen” abgeschafft würde, sondern dass hinter dieser “Zwangsgebühr” wesentlich mehr steckt als man sich das vorstellen kann.

 

Die Welt ist geprägt von Abhängigkeiten und Wechselwirkungen. Ein Eingriff an einer Stelle hat auch Auswirkungen auf andere Stellen, ein Entfernen eines Elementes bewirkt ein verschieben von Gleichgewichten oder gar einem Zusammenbruch ganzer Systeme. Sicher gibt es Elemente, die einen kleineren Einfluss auf das gesamte System haben – aber es gibt auch Elemente, welche weitreichende Konsequenzen haben.

So ist zum Beispiel die Sanierung eines Strassenkreisels eine scheinbar einfache, isolierte Fragestellung. Im Endeffekt aber ganz und gar nicht. Denn wenn diese Sanierung schlecht geplant wird, hat das massive Auswirkungen auf den Strassenverkehr in der ganzen Region indem während Wochen genau um diesen Kreisel die Staus zu den Stosszeiten extrem zunehmen. Dies wiederum führt dazu, dass immer mehr Autofahrer einen Weg suchen, diesem Stau auszuweichen und beginnen, durch Quartierstrassen zu fahren, weil sie immer noch schneller sind wenn sie mit Tempo 30 über Schleichwege fahren als wenn sie lange im Stau stehen. Dies wiederum führt dazu, dass die Situation in genau jenen Quartieren schlechter wird: Kinder dürfen nicht mehr auf der Strasse spielen, die Lärm- und Abgasbelastung steigt, der “Wohlfühl-Faktor” und damit die Zufriedenheit der Anwohner solcher Strassen sinkt. Je nach Lage dieses Kreisels hat eine schlechte Planung einer solchen Strassensanierung ganz direkte Auswirkungen auf andere Ortschaften in der Nachbarschaft, ohne dass diese die Situation aktiv beeinflussen können – sind aber die Leidtragenden des Problems.

Mit der No-Billag-Initiative ist es ganz ähnlich. Denn bei einer Annahme dieser Ego-Initiative würde schlicht und einfach die gesamte Schweizer Medienlandschaft zerstört.

ALLE Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaften​ müssten massiv kürzertreten, nicht nur die SRG – einige wenige Sender in den Regionen Zürich, Basel, Bern und Lausanne/Genf würden möglicherweise einen (jetzt schon rudimentären) reduzierten Sendebetrieb weiterführen, alle anderen Regionen werden wohl oder übel auf irgendeinen ausländischen Sender wechseln müssen (sofern überhaupt etwas vorhanden ist) – oder einen dieser Zentrums-Sender wählen müssen, der zwar nichts über die eigene Region bringt, aber wenigstens ein Minimum an Informationen in die Stube bringt.

 

Der Werbetopf für Radio- und Fernsehwerbung ist weltweit am schrumpfen – und in der Schweiz war er sowieso noch nie sehr gross. Auf der ganzen Welt gibt es nicht einen Sender, der es schafft, “Qualitativ hochwertige News” im Abo zu verkaufen. Also ist es absolut blauäugig zu behaupten, dass sich eine mediale Versorgung, wie wir sie jetzt in der Schweiz kennen durch einen “freien Markt” in irgend einer Form finanzieren liesse!

Diejenigen Sender, welche einen Weiterbetrieb ohne Billag-Gelder versuchen, werden massiv abhängig von irgendwelchen Sponsoren werden, da der ohnehin schon kleine Werbetopf nochmals kleiner wird dadurch dass die SRG ja auch darüber finanziert würde. Und wer nun denkt, dass solche Sponsoren keine Gegenleistungen bezüglich Inhalten fordern würden – der kann erst recht nicht über die eigene Nasenspitze hinausdenken.

 

Als Folge dieser zerstörten Medienlandschaft wird auch die gesamte Schweizer Kultur-Landschaft zusammenbrechen. Musik, Film, aber auch Sport und Kultur werden massiv Probleme bekommen, ihre Anlässe zu finanzieren wenn keine Verbreitung der eigenen Leistungen mehr erfolgt – denn die Wenigsten, die sich über “die neue Freiheit über den eigenen Medienkonsum” freuen werden solche Abos lösen sondern lieber zu Inhalten greifen, die von den ausländischen Steuer- und Gebührenzahler bezahlt werden oder “sowieso gratis” sind. Solche Sender werden aber Schweizer Musiker, Sportler und Künstler nur dann zeigen, wenn sie absolute Spitzenklasse sind. Da hin werden aber in Zukunft keine mehr kommen, da für die gesamte Nachwuchsförderung in diesen Sparten schlicht und einfach kein Geld mehr vorhanden sein wird – denn auch Sponsoren solcher Förderprogramme erwarten ja im Gegenzug Publizität in irgendeiner Form. Und wenn die nicht mehr geboten werden kann, dann fällt das alles flach.

 

Roger Federer und Wendy Holdener werden auf lange Zeit hinaus die letzten Schweizer Sportler sein, welche es schaffen werden, unser Land in die Welt hinaus zu tragen, Musiker wie Gölä, Seven, James Gruntz und Beatrice Egli würden es nicht mal mehr in der ganzen Schweiz schaffen, geschweige denn darüber hinaus. Filme wie “Schälle-Ursli” und “Heidi” aber auch Schauspieler wie Bruno Ganz würden in Zukunft keine Nachfolger mehr haben.

 

Schweizer Kultur wird dann noch auf “Blocher-TV” und in “20 Minuten” gelebt.

Nun ja – vielleicht auch noch im “Hirschen” beim Jassen – währenddem im Hintergrund ein deutsches oder österreichisches Radio- oder TV-Programm läuft….

 

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Comments to: Wissen die “NO-Billag”-Befürwort​er überhaupt worum es geht?
  • Januar 30, 2018

    Nur nicht verzagen, Herr Wolf.

    Neben Blocher-TV und 20 Minuten wird es sicher auch einen ultralinken Gewerkschaftssender geben, der aus Mitgliederbeiträgen und den Kontrollprämien für die Einhaltung der „flankierenden Massnahmen“ finanziert wird und wo uns die Pardinis, Wermuths, Rechsteiners, Kiener-Nellens, Leuteneggers oder Funiciellos weiterhin die ganze Wahrheit über die Welt und gleich noch die echte Schweizer Kultur darlegen werden. Und den Vorwärts gibt’s dann auch noch gratis dazu…

    Das einzige was ändern wird ist der grosse Fortschritt, dass man sich deren Geleier nicht mehr zwangsmässig zuführen und bezahlen muss!

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    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Knall, wir wissen dass Sie manchmal ein Wahrnehmungsproblem haben:
      In Ihrem Weltbild sind hier die rechtgläubigen, strammen SVP-Wähler – dort sind die Linkextremen. Punkt.
      Leider (für Sie!) ist die Welt nicht ganz so einfach. Sie besteht aus vielen verschiedenen Schattierungen und Farben und “Links” beginnt nicht einfach dort, wo man Ihre Meinung nicht teilt. Genauso wie “Fake” nicht das ist was Ihnen nicht passt. Und wo die “Mitte” ist wird nicht durch Sie bestimmt. Das musste auch schon Udo Landbauer feststellen.

      Mir geht es nicht darum, dass ich einen “Linken” Sender will – mir geht es darum, dass eine derart zerstörte Medienlandschaft (wie es diese Initiative unter dem Mäntelchen der “Freiheit” postuliert) der Vielfalt und der Zukunft dieses Landes einen weit grösseren Schaden zufügen könnte als es alle “bösen Zuwanderer” zusammen können. Denn mit einer Annahme der Initiative geht es NICHT NUR um die SRG. Es geht um die gesamte Medienbranche dieses Landes.

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  • Januar 30, 2018

    Ich stell mal eine Hypothese auf.
    In meiner Jugend wartete man auf den dritten Ton, am Mittag, dann war es genau 12:30H. Schweizer Radio Beromünster sendete dann die Mittagsnachrichten. Danach folgten Wetteraussichten, (die recht gut stimmten). Man konnte die Uhr nach dem Radio richten. Gut damals fuhr auch die SBB noch pünktlich, die Post wurde noch gebracht, und wir Jungen lieferten Tageszeitungen aus.
    Am Abend sass man vor dem Schwarz Weiss TV, die Tagesschau kam ebenso Pünktlich, auch im Radio gab es die Abend Nachrichten, dann etwas Unterhaltung. Ach wie langweilig was es damals. Samstagabend die Strassenfeger Programme, Teleboy, Wetten das usw, sei es auf dem Schweizer Sender, oder ein Deutscher Sender. Sonntag diese Kitsch Serien, Bonanza, Flipper, und Co, bei welchem Jugendverantwortliche​ schon bedenken hatten, es könnte zu brutal sein. Sportgrossanlässe, Skirennen, Olympiade, wichtige Fussball Spiele wurden speziell übertragen. Sog Eurovision Sendungen. Um Mitternacht war Schluss, ausser wenn in einer anderen Zeitzone etwas Wichtiges stattfand. Olympiade oder Boxkampf des Jahrhunderts oder so.
    Ja wir Jugend fanden das echt langweilig, dazu immer diese Huddigägeler Musik, oder die umgestalteten Musik Arrangements eins Radioorchesters. In Farbe wurde es nicht sonderlich besser, die Farbe schon, das Programm nicht. Auch auf UKW und in Stereo wurde der Ton zwar besser, die Musik nicht.
    Es gab auch Diskussionsrunden, so politisches Zeug, oder Hintergrund Informationen über spezielle Ereignisse. Das wäre so ungefähr der Service Public den es zu erbringen gilt. Ach wie langweilig.
    Was man zu hören und sehen bekam, (heute weiss man es besser) war das was die Regierenden befanden, sei verantwortbar, gesendet zu werden. Eine gewisse Zensur also. Das fanden wir Jungen oder auch anders politisch denkende nicht wirklich gut.
    Musik für die Jugend war damals ein Thema, oder auch andere Informationen (nicht vom Staat zensiert) waren das was wir wollten und unterstützt haben. In der neusten Geschichte kann wer will, oder es erlebt hat, nachlesen, was dann geschah.
    Schweizer Fernsehen und Radio zusammen mit der Regierung haben sich mit allen legalen bis illegalen Mitteln dagegen gesträubt, dass Bewegung in die Medienlandschaft kam. Bewegung in der Medienlandschaft heisst, Machtverlust, es wird nicht mehr so einfach, den Einheitsbrei an Meldungen zu senden.
    In der Zwischenzeit haben sich Staatliche, Private plus Printmedien und Internet zusammengefunden, werden durch teure Gebühren finanziert, und verbreiten wieder Einheitsbrei.
    Dazu werden Filme gesendet, da waren Bonanza, Zorro, Flipper und Co harmlose Kindersendungen. Was dann um Mitternacht noch in die Kabel eingespeist wird, löst ja Diskussionen aus, ob wir die Jugend so kriminalisieren. Wir führen Gespräche über Soziale Vereinsamung, da man heute 24Stunden non Stop vor der Glotze hocken kann, und eben überall das empfangen kann.
    Ich soll also dafür bezahlen, dass ich all das im Namen des Föderalismus anschauen soll? Sonst geht die Schweiz kaputt? Ich denk mir, wenn wir so weitermachen, geht sie kaputt.

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    • Februar 2, 2018

      Guten Tag Herr Nebulon

      Ich kenne diese Welt, die sie beschreiben und von dem unglaublich rebellischen “Radio 24”, welches das SRG-Monopol damals geknackt hat ist heute nicht mehr viel rebellisches und kämpferisches übrig.

      Denn heute ist es doch so, dass die privaten Radiosender vorwiegend das Mehrheitgedudel spielen, das alle anderen privaten Sender ebenfalls senden (Original-Zitat der Privatradios: “Wir machen keine Hits – wir spielen sie”) und die SRF-Sender spielen genau das, was zur damaligen Zeit “rebellisch” gewesen wäre. Das ist doch genau die Art von Zensur, die Sie angesprochen haben – einfach nicht vom Staat, sondern von der Wirtschaftlichkeit diktiert. Macht das die Zensur denn besser..?!

      Mit der Vielfalt von Volksmusik, Schlager, Klassik, Mainstream, Rock und Indie-Musik bieten die SRF Sender nicht nur den einheimischen Musikern in all diesen Genres eine Plattform, die eine unglaublich vielseitige, lebendige Landschaft ermöglicht wie es eine “staatlich gelenkte Kulturförderung” niemals könnte.
      Nein, diese Vielfalt bietet auch allen Menschen, die eine reichhaltige Kultur mögen, eine Welt zum Entdecken – und das ohne dass irgendwelche Gelder ins Ausland abfliessen.
      Denn die Förderung der Schweizer Kultur bedeutet auch die Förderung der Schweizer Wirtschaft in all den Bereichen, die einen direkten Kontakt zur eben dieser Kultur haben.

      Ich bin kein grosser Fan von Opern – aber ich anerkenne, dass es Menschen gibt, welche diese Musik lieben. Und darüber hinaus weiss ich auch, dass wenn es in der Schweiz eine Opernkultur gibt, dass es dann dadurch auch viele weitere kreative Jobs gibt, die dann ihrerseits wieder Dinge ermöglichen, die ohne diese Art von Kultur nicht möglich wären.

      Ein Beispiel: In Luzern gibt es das KKL. Gebaut für die Klassische Musik und auch stark von ihr genutzt. Aber dank dem KKL haben wir in der Innerschweiz einen genialen Konzertsaal, der es auch möglich macht, Kulturveranstaltungen​ in anderen Genres direkt in der Stadt Luzern abzuhalten. Von Rock, Blues über Jazz bis zu Filmmusik-Aufführunge​n ist alles möglich. Aber nur dank der Tatsache, dass es diese Halle für die Klassik gibt.

      Und genau so gibt es auch viele weitere Beispiele, die von einer Kultur-Veranstaltung,​ von einem Genre auf andere Genres ausstrahlt. Und in diesen Wechselwirkungen spielen die Massenmedien und insbesondere die SRG eine grosse Rolle, welche mit staatlichen Fördergeldern jeglicher Art nicht ersetzen kann, so wie es die Initianten ja suggerieren.

      Was Sie zudem kritisieren mit dem “non-stop vor der Glotze hocken” ist übrigens ein Problem, das mit der Abschaffung der Billag-Gebühren nicht mal im Ansatz gelöst wird. Solange irgendwo im deutschen Sprachraum ein (wahrscheinlich privater) Sender existiert, der rund um die Uhr irgendwelchen Blödsinn ausstrahlt, wird es solche Menschen geben. Und danach geht es halt einfach auf YouTube (ebenfalls privat) weiter.
      Nahtlos.

      Menschl​iche Probleme konnte man noch nie mit Technik lösen. Und mit der Politik geht das erst recht nicht.

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    • Februar 5, 2018

      Herr Nabulon, ich kann Ihren “Rückblick auf die Zeit von “Beromünster” gut nachvollziehen. Ich hing auch am Radio, wenn das Hörspiel kam , oder Karl Stemmler aus dem Basler Zoo Kinderfragen zur Tierwelt beantwortete. Oder wir hörten mit der ganzen Familie eine Übertragung von den Luzerner Festspielen mit dem Geiger Jehudi Menuhin. TV gab es ja erst ab 1955.
      Das heutige Programm von Radio und Fernsehen ist so weitläufig aufgestellt, dass ich gar nicht mehr “in jede Ecke” hören oder sehen kann. Für die Jugend gibt es jetzt Sendungen mit den neuesten Bands und Trends. Und ich freuen mich an fast allen Musikstilen. Denn ich spielte selber Klarinette und Washboard in einem Jazz-Sextett. (In der Freizeit und ganz ohne elektrische Verstärkung).
      Sie haben die “Einsamkeit und TV-Konsum” erwähnt. Ich sehe – wie eine grosser Teil der Menschen heute fast pausenlos an ihrem Smartphon hängen und davon nicht mehr loskommen. Sie rennen sogar – mit einem Daumen schreibend – blind über die Strasse oder ignorieren das Läuten des Trams. Das ganze macht auf mich einen etwas “süchtigen” Eindruck. Ob das ein Teil des Kampfes gegen Einsamkeit ist, weiss ich nicht. Man kann ja – so verspricht Google, Facebook u. co – sogar ” mit Freunden teilen”. Neudeutsch hiesst das “liken”.

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    • Juli 19, 2021

      @J. Wolf,

      Ein Konzern, Firma druckt Prospekte, betreibt eine Internet Seite, (Marketing) will eventuell auf einem Sender Werbung machen,…Soll er, aber die Kosten dafür soll der Konzern selber tragen. Es reicht, wenn ich als potentieller Konsument zu diesem werde, und die Produkte erwerbe. Damit habe ich dem Geldkreislauf genüge getan. (Das zu Geldtheorie).
      Wenn Kultur gefördert werden soll, damals Zürich Opernhaus, hat es die Jugend dazu gebracht, “Züri brennt” mal so richtig zu zeigen, was man von der Art Kulturförderung hält.
      Wenn es Mehrzwecknutzung zulässt, kriegt man bei Abstimmungen auch eine Mehrheit dazu, Ja zu stimmen.
      Eine Reduktion der Medienpräsentation meine ich, brächte Interessierte dazu, solche Events und Veranstaltungen Live anzusehen.

      Was das glotzen rund um die Uhr anbelangt, in anderen EU Ländern laufen ähnliche Diskussionen, wie sie mit den Staatlichen weiter verfahren wollen.
      Und Ja, sie haben Recht, gelöst ist das Problem noch nicht. Dazu wurde diese Dritte Staatsmacht (Medien) viel zu stark.

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    • Juli 19, 2021

      I.Wolf, Ich kann auf ihre Argumente nicht einmal ein Daumen unten geben, denn, eigentlich haben sie recht. Ich glaube auch, sie persönlich würden versuchen aus dem Medium etwas anderes zu machen.
      Ist ist aber nun einmal das daraus geworden, was es ist, was Leute wie mich unzufrieden stimmt. Mit einem Ja zu No Billag, hoffe es gibt viele Ja, ist dann zumindest, auch wenn es verloren wird, eine Position gesetzt, die dann hoffentlich ernst genommen wird.
      Und sonst freue ich mich auf den Neuanfang, den es geben wird…

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  • Februar 3, 2018

    Herr Wolf

    Sie liegen falsch – Es geht nicht prinzipiell um die Gebühren. Es geht darum, dass die SRG/SRF nicht ungehindert weiter wursteln und immer noch unsinniger Sendungen ausstrahlen.

    Die Schweiz in ihrem Land hat bis Heute über 60 Sender. Es artet zum Gigantismus aus. Für was benötigt eine kleine Schweiz 66 Sender?

    Es genügt, wenn die Schweiz je Region 4-5 Landessprachen 1 Sender betreibt. Dieser kann auch über Gebühren finanziert werden und nicht explizit über Werbung, welche in Dokumentationen und Nachrichten nur störend ist.

    Falsch bei der “No-Billag” ist, dass eine reine Abschaffung gefordert wird, und nicht eine Reduzierung auf logische und vernünftige Basis.

    Fakt ist aber auch, dass wir mit der “No-Billag” den Betreibern immer noch mehr in die Hände spielen “PayTV” einzuführen.

    Vernü​nftig wäre:
    Reduktion der heutigen Sender auf 1 Sender je Landessprache, diese finanziert über Gebühren, welche z.B. in der Höhe von Fr. 250.–/Jahr belaufen könnten.

    Sie sehen, es ist nicht die Gebühr, welche zur “No-Billag” treibt, sondern die Initianten nutzen den Umstand, dass es Menschen gibt die durch die heute zu hohen Gebühren (dank Senderwahnsinn), tatsächlich Ja stimmen, statt nein und dann die SRG in die Schranken weisst mit einer sinnvollen Initiative, welche wirklich Nutzen bringt in unserer heutigen Welt

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    • Februar 3, 2018

      Nachtrag

      https://d​​e.wikipedia.org/wiki​/​Kategorie:Fernsehse​nd​er_(Schweiz)

      3.​7 Mio Haushaltungen (x Fr. 100.– = Fr. 370’000’000)
      https:/​​/www.bfs.admin.ch/bf​s​/de/home/statistike​n/​bevoelkerung/stand​-en​twicklung/haushal​te.h​tml

      580’000 Firmen (x Fr. 100.– = Fr. 58’000’000.–)
      https​​://www.kmu.admin.ch/​k​mu/de/home/kmu-poli​ti​k/kmu-politik-zahl​en-​und-fakten/kmu-in​-zah​len/firmen-und-b​escha​eftigte.html


      Somit​ hätte die Verwaltung Fr 428’000’000.– zur Verteilung an die Sender. Genügt das nicht im 4 bis 5 Landessender / Privatsender zu betreiben? Wieviel Gigantismus benötigen wir denn?

      SRG soll sich auf nationale/regionale Nachrichten und Dokumentationen konzentrieren. Den Rest können die Privatsender mit Werbefinanzerung bestimmt besser organisieren. Und wir können dann immer noch wählen, welchen Sender wir einstellen. Haben aber immer einen CH-Sender, der unsere Bedürfnisse abdeckt und nicht “Vollmüllsendungen” vorzieht, weil diese billiger sind als Nachrichten und Dokumenationen über UNSER Land.

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    • Februar 10, 2018

      J. Wolf,

      Richtig, die SRG hört in dieser Form auf zu existieren, das ist genau das Ziel.

      Somit sind die Alten Strukturen gebrochen, wenn No Billag angenommen wird, dann muss etwas Neues geschehen.
      Wenn No Billag nicht angenommen wird, geht es weiter wie bisher, die werden es nicht schaffen, sich neu zu Organisieren.

      Dass es soweit kam, auch dass Printmedien solche Probleme haben, liegt an den “Schaffern” selber, die selber ja zufrieden, ja noch mehr, sie loben sich in den Himmel mit den Programmen, sind.

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    • Februar 10, 2018

      Ich finds hirnrissig, wie lange die alle geschlafen haben, nie etwas ernst genommen haben, ob wohl schon an No Billag seit 5 Jahren herum gemacht wurde. Man überging das einfach Grosszügig.

      Und zum Thema es werde billiger? Lacht, ja, dafür wurden die Unternehmen mit an Bord genommen, und da alle “Zwang bezahlen müssen” spült es mehr Geld in die Kasse.

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    • Februar 11, 2018

      Hallo Herr Nabulon

      Wenn es das Ziel der “No Billag”-Initianten gewesen wäre, nur die SRG in der heutigen Form zu “neutralisieren”, dann hätten sie ihre Initiative entsprechend ausgestaltet. Haben sie aber nicht. Denn mit der zur Abstimmung kommenden Version wird die GESAMTE MEDIENLANDSCHAFT neutralisiert und ihr den wirtschaftlichen Boden unter den Füssen entzogen. Entweder haben also die Initianten den Text falsch aufgesetzt, Sie haben den Text nicht gelesen oder Sie verschliessen die Augen vor den Auswirkungen dieser Initiative für die gesamte Branche: denn keines der heute tätigen Medien (auch die privaten!) können heute ein sinnvolles Programm anbieten ohne die Billag-Gelder.

      Abe​​r auch wenn man findet, dass die SRG sich ändern sollte, heisst das nicht zwangsweise, dass diese Initiative der Beste Weg dazu ist. Denn schon verschiedene Parteien haben angekündigt, dass nach einem NEIN das Thema noch nicht fertig ist, z.B. hier: https://www.vimentis.​ch/d/dialog/readartic​le/neues-mediengesetz​-statt-kurzschlusshan​dlung/

      Und geschlafen haben diesbezüglich eigentlich Wenige, ist das Thema SRG schon weit länger als 5 Jahre ein Thema in unseren eidgenössischen Räten. Aber vielleicht haben Sie auch schon gemerkt, dass der gesetzgeberische Prozess in der Schweiz halt einfach etwas langsamer läuft als in anderen Staaten – und das aus gutem Grund, weil sich (im Normalfall) die beteiligten Parteien in Diskussionen und Gesprächen auf einen guten Kompromiss einigen, der am Schluss sehr oft dann auch durchkommt in den Räten.

      Und ja, “die Unternehmen” sind jetzt auch “mit an Bord” – wobei 80% der Unternehmen davon zu 100% davon befreit sind und mit einer generellen Pflicht auch der bürokratische Overhead abgebaut werden kann, was wiederum den Medien selber zugute kommt.

      PS: Haben Sie sich schon mal einen “Billag-freien Tag” gegönnt? Also nur noch Radio- und Fernsehsender zu Gemüte geführt, die zu 100% kommerziell arbeiten – also das was die “No-Billag”-Initiativ​​e genau fordert?
      Sie dürfen dann ausschliesslich RTL hören und schauen. Alle anderen Sender wären dann tabu, da in irgendeiner Form von der Allgemeinheit analog zu einer Billag finanziert.
      Ich wünsche Ihnen viel Spass dabei. Hier ist die unglaublich tolle Liste der Sendungen die Sie sich dann zu Gemüte führen dürfen:
      https://de.wikipedi​​a.org/wiki/Liste_von​_​RTL-Sendungen

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    • Februar 12, 2018

      Herr J. Wolf,
      Einen Billag freien Tag?
      Fragen sie mich, wann ich das letzte mal diese Volksverblösungskiste​ eingeschaltet habe.

      Glauben Sie wirklich, / da ist ja SRG noch besser / ich schau mir RTL an? Mit all diesen “du kennst du diese oder jene Serie und Staffel” Themen? Dann wird das noch zu Gespräch, Smal Talk, nein wirklich, ich habe andere Freizeit Beschäftigungen die ich für mich finde, sind sinnvoller.
      Denn eines muss ich ja eingestehen, sooooo grottenschlecht und primitiv wie ausländische Sender sind, war die Schweiz noch nie.

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    • Februar 12, 2018

      Herr J. Wolf,

      und noch einmal für die langsamen Denker und Leser / mit keine Ahnung wo das Leseverständnis hingekommen ist?

      Man, versuchte, Beschwerden anzubringen, zum Beispiel wenn wieder so generelle SVP bashing Themen waren, oder Köfferlirate Sendungen waren, oder ein Herr Schawinski wieder mal unerträglich war, Kassensturz Themen brachte die an Frechheit grenzen, alles Ansichtssache, Geschmackssache, und Leutschenbach schmetterte alles ab.

      Das heisst, es war keine Gesprächsbereitschaft​ da, irgend was zu ändern. Auch bei Privaten Schweizern nicht. Sondern wir durften zusehen, wie aufgekauft wurde….Radio, TV, Zeitungen…Das geht meiner Ansicht nach nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Dany Schweizer,
      Der No Billag, die schon ein paar Jahre bekannt ist, dass es diese Initiative gibt, gingen ja Gespräche voraus.
      Mit allem was sie Schreiben haben sie Recht. Man hätte diskutieren und wie manche meinen, Abspecken können. Eventuell “die politische Diskussion” ob das TV und Radio Rechts oder Links ist, ebenso durch geeignete Massnahmen “Richtig” ausrichten können.

      Nur, diese Medienlandschaft hat sich dagegen gesträubt, mit den dazu gehörigen Parteien und PolitikerInnen, welche eben diese Medien Plattformen zu Ihren Gunsten “missbrauchen”.

      Wa​s glauben sie, wie lange sich ein FahrzeuglenkerIn im Medium Bashing anhört?
      Oder Bashing contra einer Politik. Bashing gegen Männer, für was für Untaten gemäss Hochrechnungen Mann verantwortlich sei?

      All dieses in meinen Augen Unflätige Benehmen, (andere Wortwahl verkneif ich mir) muss ich nicht mit Gebühren mitfinanzieren.
      Wer so was senden will, soll von der Idee über die Produktion alles bezahlen, nicht auf Fakestudien bezahlt auch durch Billag zurückgreifen können…

      Die Zeiten der vernünftige Diskussion sind vorbei, weil diese Diskussion von den Medien verweigert wurde.

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Schweizer und Herr Nabulon

      Bei dieser Abstimmung geht es nicht darum, wie viele Sender die SRG denn überhaupt betreiben soll oder darf.

      Hier geht es darum, ob die SRG überhaupt noch einen Sender betreiben darf. Im Initiaitvtext steht klar “[Der Bund] … subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen”. Es geht also um alles oder nichts. Und mit einer Annahme würde nicht “ein bisschen reduziert”, sondern es würde eine Reduktion auf NULL erfolgen.

      Darum ist es auch unsinnig, “Ein Zeichen setzen zu wollen”.

      Und die von Ihnen angesprochene Diskussion wurde zum Teil auch schon geführt, mit dem Resultat, dass die SRG weniger Geld erhalten wird und die Billag-Gebühren sinken werden. Aber diese Diskussion wurde nicht von den Medien “verweigert”, sondern von der zuständigen Politik in die Länge gezogen. Der Bundesrat hat verschiedene angeforderte Berichte geliefert und unser Parlament hat keine entsprechende Beschlüsse gefasst, die Einzige Person, die gehandelt hat war Frau Leuthard, welche den Auftrag und die Ausschüttung der Gebührengelder angepasst hat.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolf

      Wie kommen Sie darauf, dass es die SRG nicht mehr geben werden, sie keinen Sender mehr betreiben könne oder dürfe, wenn die Initiative angenommen würde?

      Es steht lediglich, dass der Bund keinen Sender mehr subventioniere. Ergo geht es nicht um alles oder nichts, sondern um subventionierte oder nicht subventionierte Sender. Dass damit die SRG sich etwas einfallen lassen müsste, ist klar, aber es gäbe den Betrieb bestimmt noch, nur nicht mehr in heutiger überschwenglicher Form.

      Fakt ist aber auch, dass auch wenn Sie KEINEN TV oder Radio haben, die Billag “benutzen”. Jegliche Sendungen auch über Internet sind Billag-Pflichtig.

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    • Juli 19, 2021

      Herr J. Wolf,
      Schreiben Sie bitte nicht etwas, von dem Sie nichts verstehen.

      Ich bin jemand, der von Anfang an, bevor Initiativ Texte entworfen und Unterschriften gesammelt wurden, mit dabei ist.
      Es ist nicht nur SRG, TV und Radio welches aufgefallen ist. Nein, ein Privat Radio und Privat TV aus der Schweiz, wurde von irgend welchen Investoren / Mediengruppen übernommen. Damit da auch wieder ein Einheitsbrei gesendet werden kann. Ist ja auch der Sinn der Sache, einmal redaktionell gemachte Berichte mehrmals zu senden.

      Sie müssen nun nicht Sachen rein interpretieren und mutmassen. Das Ziel ist ganz klar, der Medien Landschaft die Zwanggebühr wegzunehmen, sie können ja mit der Werbung und Sponsoren oder Investoren ihren Ideologischen Einheitsbrei senden.

      Wir mögliche Zuseher und Hörer können dann entscheiden, ob wir das anschauen. Dafür bezahlen wir grundsätzlich mal nichts. Dann ist es auch egal, was die heute Senden. Ist eh schon egal, was sie senden, …

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  • Februar 3, 2018

    Zur SDA kann man nur sagen – selber schuld.

    Die SDA gehört Schweizern Verlegern (Tamedia, Ringier,….). Wem gehören die grössten Gratiszeitungen? Tamedia und Riniger.

    Leuthard hat recht. Wer bewusst auflagenstarke Gratiszeitungen verlegt, muss sich nicht wundern, wenn viele nicht mehr einsehen, für den Medienkonsum bezahlen zu sollen. Eine Gratiszeitung bietet einen guten Überblick und die wichtigsten Agenturmeldungen. Wozu also eine bezahlte Tageszeitung?

    Dazu​ kommt die Gratis-Kultur aus Silicon Valley. Man bezahlt mit seinen Daten, nicht mit Geld. Je länger man auf facebook ist, desto länger kann man Werbung schalten und Geld verdienen. Deshalb soll der User möglichst lange auf facebook bleiben.

    Wer die NZZ liest, wird sehen, dass weniger Nachrichten verbreitet werden, sondern eher Kommentare und wie dies einzuordnen ist. Niemand kauft mehr eine Zeitung, nur weil Agenturmeldungen kopiert werden.

    Als Medienkonzern muss man etwas bieten, wofür man bereit ist, zu bezahlen. Es gibt mehr als genug Quellen, die nichts kosten.

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    • Juli 19, 2021

      Sie sprechen Leuthard an?

      Genau diese Person hätte oder hat vor Monaten versprochen, man definiere den Service Public. Genau diese Person hat aber nichts getan, als einfach zusehen und nichts tun.

      Wenn Sie glauben, dass nur No-Bezahl-Sender noch eine überlebens-Chance haben, sollten Sie aber für eine Billag sein. Sind Sie dagegen, werden ihnen kaum mehr am Abend Nachrichten präsentiert, oder Dukumentarfilme.

      Sie müssten also genau nach dem suchen, was Sie sehen möchten, und würden nicht per Zufall im Sender auf eine Sendung stossen, die Sie interessieren könnten.

      Also meine Meinung, wenn es die SRG nicht mehr in subventionierter Form gibt, dann viel Spass in der einseitig informierten Welt. Alle werden nur noch Gratisnachrichten sehen oder lesen und nur noch das, nach was sie suchen.

      Die Informaiton wird also immer noch einseitiger….

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  • Februar 11, 2018

    Die Initianten der “No Billag”-Initiative vertreten ja dauernd die Meinung, dass sich qualitativ gutes Fernsehen auch rein kommerziell finanzieren liesse.

    Machen Sie doch einmal selber den Versuch und konsumieren rein kommerzielles Radio und Fernsehen.

    Bitte bedenken Sie, dass damit auch jedes Privatradio der Schweiz aus der Wahl fällt, da viele direkt davon profitieren – und alle anderen kommerziellen Radios das jetzige Programm nur dadurch finanzieren können, weil sich die SRG wegen der Billag-Gebühren aus dem Werbemarkt heraushält. Somit profitieren auch diese Radios indirekt davon.

    Ein Ausweichen auf die Sender der Nachbarländer wäre einfach – aber bedenken Sie hierzu, dass auch die alle in irgendeiner Form von der Allgemeinheit über Gebühren oder Steuern finanziert werden. Sender wie SWF oder die Ö-Sender fallen somit auch weg.

    Was übrig bleibt, sind die Sender der RTL Gruppe.

    Ich wünsche Ihnen viel Spass dabei.

    Hier ist die unglaublich tolle Liste der Fernseh-Sendungen die Sie sich dann zu Gemüte führen dürfen:
    https://de.wikipedi​​a.org/wiki/Liste_von​_​RTL-Sendungen

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    • Juli 19, 2021

      Bin auch der Meinung, dass nur kommerziell produzierte TV-Sender zu einer faden und einseitigen Medienlandschaft führen.

      Falsch ist, dass die No-Billag-Initiative eine vollständige Abschaffung der Gebühren fordert. Es hätte genügt, dass man die SRG auf das Nötigste schrumpft. Sie zum Service-Public zwingt (was Leuthard schon längst hätte machen müssen, zumindest die genaue Definition).

      Da aber anzunehmen ist, dass die Initiative abgelehnt wird, dürfte sich in nächsten Jahren nicht neues bewegen. Auch Leuthard wird ihr “Versprechen” nicht einhalten, dass die Definition Service-Public endlich angeht. Halt eben nur heisse Luft und “blödes Lächeln” in die Kamara. Ausser viel Spesen hat sie auch nichts gebracht.

      Bis zur neuen Vergabe der Sendekonzessionen wird sich die SRG jedoch überlegen müssen, was sie tun wird. Denn eine weitere Initiative wird sie in heutiger Form nicht überstehen. Sollte sie also sich zum Service-Pbulic zurückziehen und darauf einspielen, wird der CH-Bürger auch weiterhin bereit sein eine Gebühr zu bezahlen für die nötigen Sender wie z.B. (4 Sender für TV und max 8 Sender Radio). Diese senden Nachrichten, Dokumantationen und Informationen. So wie das der Service-Public vorsieht, wenn er mal genau definiert würde.

      Heute ist es ein Wildwuchs

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