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Wo bauen wir das nächste Kernkraftwerk?

Man kann bei der Kern­ener­gie durch­aus ge­teil­ter Mei­nung sein: Man kann sie ab­leh­nen oder be­für­wor­ten – Nur ver­ant­wor­tungs­los​​​ naiv darf man damit nicht umgehen.

 

Wer die Energiestrategie ablehnen möchte soll das tun, muss sich aber mit dem Gedanken vertraut machen, dass er im Jahr 2050 folgenden betagten Jubilaren gegenüberstehen wird:

 

KKW Beznau 1: 91 Jährig

KKW Beznau 2: 89 Jährig

KKW Gösgen: 71 Jährig

KKW Leibstatt: 66 Jährig

Dies sind die Dienstjahre im Jahr 2050 ab der Inbetriebnahme (Baujahr datiert noch ein klein wenig vorher).

 

Keiner, der noch alle Tassen im Schrank hat, wird im 2050 all diese Atomreaktoren noch betreiben wollen. Wer das allen Ernstes vorschlagen will: Hand hoch – und ab auf den Planet der Affen.

 

Tatsächlich werden wir also eines oder mehrere KKWs neu bauen müssen. Alles andere ist Wunschdenken.

 

Wer die Energiestrategie rundweg ablehnen will, wird mir sagen müssen wo wir das/die neuen KKW‘s hinstellen sollen.

Mit der Standortsuche muss man frühzeitig beginnen: Die Erfahrung zeigt, dass Planung und Realisierung eines solchen Baus nicht rasch machbar sind…

 

Der Neubau und die Betriebskosten für die alten KKWs werden nicht winzig sein: Wer glaubt, der Status quo koste nichts – hat sich einen grossen und bösen Bären aufbinden lassen!

 

Zirka 2/3 der Kosten, welche die Gegner der Energiestrategie lauthals als Grund für eine kalte Dusche darstellen sind für alte Kraftwerke budgetiert. Vieles deutet darauf hin, das diese Kosten noch dank der Kernenergie massiv ansteigen werden (https://www.vimentis​​.ch/d/dialog/readart​i​cle/betrug-fuer-for​tg​eschrittene/). Ein Ablehnen der Energiestrategie ändert daran oder an der aktuellen Situation im europäischen Strommarkt rein gar nichts. Unsere KKWs können in der heutigen Marktlage ja nicht mal mehr verschenkt werden. 

 

 

 

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Comments to: Wo bauen wir das nächste Kernkraftwerk?
  • April 24, 2017

    Und noch dies: Jede Technologie hat ein Ablaufdatum!
    Unseren​ Piloten muten wir auch nicht unbegrenzt veraltete Technologie zu:
    Dienstzeit Mirage: 1966 – 1993/2003
    Dienstzeit​ Tiger: 1978 – 2025

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  • April 25, 2017

    Nein, neue AKW will ich auch nicht. Aber wissen Sie, welche Speicher- oder Importmöglichkeiten wir in Zukunft haben werden? Wie werden wir entscheiden zwischen Import und Gaskombikraftwerken? Können wir Importenergie irgendwann einmal mit einer Abgabe belasten? Wird das die EU zulassen? Alles offene Fragen, die wir nicht unter dem Druck eines Reduktionsziels beantworten sollten.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Schneider
      Wenn Sie keine neuen AKWs wollen so bleibt Ihnen nur das Energiegesetz: Beznau 1 ist bereits so alt, wie es die Tigerstaffel im 2025 sein wird. Wer keine neuen KKWs will, der muss mit dem Ausstieg langsam aber sicher vorwärts machen. Und wer ihn nicht will muss mit dem Neubau langsam aber sicher beginnen.

      Ihre Fragen sind zwar wichtig und interessant – aber es sind nicht die allerdrängendsten. Ausstieg oder Neubau: Das ist die Frage – und sie duldet keine weiteren Aufschübe mehr.

      Diese Frage ist auch relativ unabhängig von Europa, Emissionszielen und technischen Möglichkeiten. Für das Energiegesetz kann es eine Mehrheit geben – für alles andere benötigen Sie wohl eher einen Zauberstab. Sehr viel Geld benötigen Sie für beide Varianten.

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    • Juli 19, 2021

      Was geschieht, wenn die Richtwerte nach den Artikeln 2 und 3 des Energiegesetzes nicht erreichbar sind? Die Schweiz soll doch eigenständig entscheiden, welche Schritte wann gemacht werden sollen, um den Energieverbrauch zu senken respektive wie die erneuerbaren Energien zu fördern sind. Die Vorgaben in diesen beiden Artikeln sind zu stringent und unflexibel. Es werden damit Illusionen geweckt wie bei der Alpeninitiative.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Michel, Sie werden auch keine Mehrheit finden für neue AKW, denn es ist immer noch unklar, wer den Rückbau zahlt. So wie es im Moment aussieht, wollen die AKW’s, die gut verdient hatten, den Abbau finanziell zum Teil den Steuerzahlern zuweisen. Wenn das berechnet wird, dass ist der Atomstrom nicht bezahlbar.
      Auch für das neue Energiestrategie werden Sie keine Mehrheit finden, da braucht es anderer Lösungen. Ich habe keine, denke aber, dass findige Leute das finden werden, wenn es drängt. Also nein zu neuen AKW’s und nein zur Energiestrategie. Beide Ideen sind nicht ausgereift.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Jossi
      Ich gebe Ihnen in vielem recht. Und ich glaube kaum, dass wir eine Mehrheit für neue AKWs finden.

      Ich muss aber darauf bestehen das die Zeit drängt. Wir betreiben derzeit die ältesten KKW der Welt. Ein gemächlicher Ausstieg bis 2050 ist bereits ein sehr riskannte Wette!

      Das Energiegesetz ist ein schaler Kompromiss, der bereits ordentlich eingewässert wurde. Wird der abgelehnt so ist der Ausstieg wohl für längere Zeit vom Tisch: Die Wirtschaft liebäugelt bereits länger mit einem Ausstieg vom Ausstieg.

      Für sie ist die Kernenergie ja auch tatsächlich billig: Sie profitiert schliesslich ja schon von liberalisierten Strommarkt und hat es bisher ja erfolgreich geschafft, die Zeche und Risiken für die Kernenergie auf andere abzuwälzen.

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  • April 25, 2017

    Die Schweiz sollte auch im Energiebereich eigene Wege gehen um sich für die Zukunft eine gesicherte Lage zu erarbeiten.
    Warum könnte man die Schweiz nicht quasi als “Batterie Europas” positionieren?

    Mit unseren Speicherseen und mit Kernkraftwerken der neuesten Generation könnte die Schweiz immer dann Strom ins Netz einspeisen, wenn Wind- und Sonnenkollektoren grad mal nicht liefern. Damit ist auch ein Gewinn zu machen, der die hohen Kosten von neuen Atomkraftwerken rechtfertigt: Tagsüber und bei Sonnenschein, wo der hochsubventionierte, erneuerbare Strom im Überfluss vorhanden und damit spottbillig zu haben ist, kann die Schweiz als Abnehmer fungieren. Auf der anderen Seite kann sie in der Nacht oder bei schlechtem Wetter, den Mangel an Energie im Netz massgenau und sauteuer beliefern.

    Wir hätten wahrscheinlich die effizienteste, profitabelste, sicherste und erst noch umweltfreundlichste Energieproduktion der Welt.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Knall
      Warum wir uns nicht als Kernkraftwerkpark von Europa platzieren? Weil Sie wahrscheinlich keine Mehrheit für dieses Projekt finden werden. Vermute ich jedenfalls.

      Aber bitte: Machen Sie doch gleich ein paar Vorschlage für die Standorte. An wieviele KKWs haben Sie denn so gedacht?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall

      Ich hatte mal bezüglich der Immobilienpreise mit einem Banker diskutiert.

      Er meinte, ein Erdbeben wäre das grosse Risiko, dass die Immobilienpreise sinken würde.

      Ich meinte auch, dass ein Atomkraft – Unglück auch ein Risiko darstellt.

      Die Auftretenswahrscheinl​ichkeit, dass es in Basel ein starkes Erdbeben gibt, ist etwa gleich hoch wie ein nuklearer Unfall in einem naheliegenden Atomkraftwerk, nämlich ca. 1000 Jahre.

      Das hat ihn etwas verwundert, das hat er noch nie so abgeschätzt.

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    • Juli 19, 2021

      Alles Ansichtssache, lieber Herr Michel

      Mal vom 2000 Jahre alten Colosseum abgesehen. Als Kernkraftwerk Europas wäre die Schweiz nicht nur besonders schützenswert für Europa, sondern säße auch am längeren Hebel.
      Und manch einer könnte sich vielleicht sogar ernsthaft überlegen, was wohl wirklich das größere Risiko ist, neben einem KKW zu hocken, oder im Paris, oder Berlin 2050. Oder in Neapel neben dem Vesuv.

      Das Technologien irgendwann überholt sind, stimmt natürlich! Nur sehe ich noch keine Technologie welche hier überholt, lediglich deren Ansatz! Und das die Menschheit irgendwann weniger Strom brauchen wird, ist komplett illusorisch! Es sei denn, sie zwingen einen Teil einfach dazu. Gute Nacht am Sächsi, könnte für weniger Privilegierte Bürger wohl durchaus Realität werden, wenn wir nicht 24 Stunden genug Energie für alle haben.

      Der Wirtschaft, wird man nicht den Saft abdrehen, wir brauchen ja schließlich jeden Job! Und unsere Millionen von PKW’s, laufen ja wohl auch im 2050 nicht mit Luft. Was schwebt Ihnen vor? Romantik bei Kerzenschein und das Altholz verbrennen? Pferd und Wagen, Rikscha oder das Dampftram?

      Glaube kaum das Sie dafür eine Mehrheit finden…

      Die Schweiz muss eigene Wege gehen, welcher Weg es auch am Ende sein wird, an die EU gekettet, ist für mich kein wählbarer Weg mehr! Egal in welchem Bereich. Und wenn schon Kernkraft, dann hab ich das Ding doch lieber hier unter unseren Fittichen, als ein paar hundert Kilometer entfernt in Frankreich oder Deutschland.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Stutz
      Wenn Sie tatsächlich unsere Reaktoren bis 2050 oder sogar bis ins nächste Jahrtausend betreiben wollen, so wissen Sie, auf welchem Planeten wir diese Diskussion fortführen werden.

      Die Mär von der billigen Kernenergie sollten Sie sich aber nochmals neu erzählen lassen. Abbau & Entsorgung sind bis dato nicht finanziert und werden (so oder so) dem Staat in Rechnung gestellt werden. Beznau ist derzeit (glaub ich jedenfalls) aufgrund der Altersschäden nicht am Netz. Ersatz oder Reperatur werden ebenso kosten. Herr Jossi hat es unten treffend beschrieben.

      Also Frau Stutz: Wo stellen wir den nun einen neuen Kernreaktor hin? Gibt es in Ihrem Garten noch ein Plätzen dafür?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Michel, “mein Garten” ist leider viel zu klein für ein AKW. Ausserdem gehört er nicht mal wirklich mir! Ev. hat’s ja bei Doris im Garten noch Platz. Oder irgendwo im subv. Urnerland, im Schachental oder so.
      Standort und Kosten sind aber nicht das einzige Problem, was ich Ihnen mit dem letzten Beitrag aufzuzeigen versucht habe. Aber offenbar ziehen Sie es vor, das alles einfach zu ignorieren.
      Damit überzeugen Sie mich leider nicht, Herr Michel! Weder hier noch auf dem Mars.

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    • Juli 19, 2021

      “Das Energiegesetz ist ein schaler Kompromiss, der bereits ordentlich eingewässert wurde.
      Wird der abgelehnt so ist der Ausstieg wohl für längere Zeit vom Tisch: Die Wirtschaft liebäugelt bereits länger mit einem Ausstieg vom Ausstieg. “

      Vielleicht bin ich ja zu anspruchsvoll, Herr Michel.

      Mag schon sein, dass ich zu viel erwarte von unseren “Volksvertreter”, wenn ich mehr erwarte als einen “schalen Kompromissen”. Einfach aus Panik, oder weil man sich als Politiker profilieren will (mit keiner Ahnung von der Botanik), irgendwas aus der Hüfte zu schiessen, ohne wirklich einen Plan zu haben…! Ich hab ich was anders gelernt, exgüssi!

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Sutz
      Mühleberg geht vom Netz. Beznau 1 ist derzeit auch vom Netz und kommt möglicherweise nicht mehr in Betrieb. In etwas mehr als 15 Jahren kommt auch unser “Jüngstes” (Leibstatt) ebenfalls in dieses kritische Alter.

      Der sicherste Weg in eine ausgewachsene Energiekriese zu schlittern ist, einfach noch möglichst lang keinen Entscheid zu fällen. Da sind wir mit Ihrer Haltung mit Volldampf auf Kurs!

      Die Energie effizienter einsetzen, Alternativen Fördern und den Ausstieg endlich festschreiben. Das Gesetz mag im Detail nicht immer perfekt sein – aber die Richtung stimmt. Wir haben bereits viel zuviel Zeit vertrödelt.

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    • Juli 19, 2021

      Nein, Herr Michel, der sicherste Weg in eine ausgewachsene Energiekrise zu schlittern ist, ob nun sofort oder später, einen falschen Entscheid zu fällen.

      Dabei ist es grundsätzlich falsch, wenn Entscheide wie Verbote bestimmter Technologien und Zwang zu anderen vom Staat gefällt werden.

      Es ist der Markt, der, wenn unbeschränkt, auch im Energiesektor die besten und preiswertesten Lösungen von sich aus bietet und optimiert. Die befohlene “Energiewende” ist der Auslöser des Desasters in welches wir reinzuschlittern drohen, falls dieses unsinnige Energiegesetz tatsächlich umgesetzt werden sollte.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Knall
      Herrje, den Markt hatte ich ja ganz vergessen! Der regelt seit jeher alles bestens: Banken, Landwirtschaft und Verkehr würden ganz wunderbar und ohne unser Zutun besser gedeihen, wenn wir nur endlich den Markt spielen liessen.

      Höchste Zeit also, dass wir diesen begabten Handwerker nun auch die Enregiversorgung vollständig regeln lassen. Gut, die einheimischen Energielieferanten gehen derzeit beinahe drauf wegen diesem Markt… Aber vielleicht steigt ein russischer oder ein europäischer Konzern bei uns ein und bringt das ganze mal wieder richtig zum rocken!

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  • April 25, 2017

    Ich denke am besten können Ihnen die Franzosen Antwort geben,die sage und schreibe 60 AKW betreiben und keine Maus denkt dort daran,diese in den nächsten Dekaden still zu legen!Darum frage mich schon,wie man plötzlich ..Knall und Fall..!!l auf die Idee kommt,unsere in der CH still zu legen,ohne wirklich real eine Alternative in den Händen zu haben.Sind wir den tatsächlich sooo viel klüger,und weiter,als unsere Nachbarn im Westen?….,oder ist es einfach wieder einmal ein neues Geschäfts-Modell,wo sich ein neuer Kreis von “Anwärtern” mit alternativen Stromanbietern,mit Hilfe von Staat und Steuerzahlern den grossen “Reibach” erhoffen??….,ohne wirklich etwas am realen Strombedarf,der nur mit AKWs oder alternativen Gas-und Kohlekraftwerken gedeckt werden kann,beizutragen!!!..​.Nein für mich ist das nicht wirklich durchführbar,sonst wären andere Länder längst auf diesen “Zug” aufgesprungen..!!..di​eses Sonderzüglein wird so oder so entgleisen..!!..darum​ von mir ein klares NEIN ..!..zu oft ist das CH Volk in letzter Zeit den Berner Versprechungen auf den Leim gekrochen,mit dem üblichen schalen Nachgeschmack..!

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Wolfensberger

      Von den 60 AKWs sind 13 bereits ausser Betrieb genommen worden. Keines der französischen KKWs ist vor 1971 ans Netz gegangen: Nicht mal diese Kernkraftnarren aus dem Europäischen Nachbartheater sind so blöd, einen Reaktor viel länger als 45 Jahre zu betreiben. Beznau 1 ist hier weltweit trauriger Rekordhalter.

      Also Herr Wolfensberger: Wo bauen wir den nun das erste neue Kraftwerk, wenn wir von den Franzosen schon was lernen wollen? Bei Ihnen im Kanton oder bei mir?

      Bezahlen wird das auch jemand müssen. Teuer. Frankreich ist übrigens Nuklearmacht: Darum ticken dort die Uhren auch etwas anders.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Michel
      Nicht nur Frankreich “tickt” anders!Weltweit werden am Fliessband neue AKWs gebaut.!Indien..China​..USA..!..nur unser Zwergstaat soll gefälligst die Finger davon lassen!
      Haben den unsere Energie-Gesellschafte​n nicht schon Anteile bei AKWs in Frankreich?Fahren den unsere S-Bahnen nicht jetzt schon dank französischem Atomstrom?Eigentlich müssten sie die Fahrtickets längst senken,weil der Strom von dort fast gratis ist.Nun,wohlan überlassen wir die Atomkraftwerke der neuesten Technologie dem Rest der Welt!Indien China USA werden möglicherweise einst Akws haben,die auch sicher sind vor nuklearer Verseuchung.Wir scheren uns nun einfach aus der Verantwortung und werden in Zukunft aus ausländischen AKWs bedient.Italien,mit ihrem Erdbeben gefährdeten Untergrund verstehe ich noch!Aber auch dieses Land, mit Oesterreich zusammen, bezieht Atomstrom aus den umliegenden Ländern.Wenn das der”Weisheit ” letzter Schluss ist..??….der Preis wird heiss..!!..sehr heiss…!

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    • Juli 19, 2021

      Ich denke, die Energiestrategie ist ein nationales Projekt für unser Lande. Das wird uns auch etwas kosten. Und – es ist ein langfristig angelegtes Projekt. Man muss also nicht hektisch agieren, sondern jeden Schritt gut überlegen.

      Dabei geht es nicht nur um die Fragen rund um die Atomkraftwerke – und deren Rückbaukosten), sondern um eine Abwägen des Einsatzes der heute bekannten Technologien zur Stromherstellung. Natürlich leistet gut isolierter Hausbau, wie er heute geschieht, eine wichtige Rolle bei der Einsparung beim Heizleistung (Oel, Gas, Kohle). Auch die Erneuerung von alter Haustechnik hilft dabei mit.
      So wie die Forschung an der Verbesserung von Technologien arbeitet, tut es auch die innovative Industrie. Ich bin darum überzeugt, dass wir in einem Jahrzehnt erleben werden, dass Erfindungen zum Beipiel dazu führen werden, uns nochmals mit der Frage von Kernenergie oder Wasserstoffenergie zu befassen. Eben weil die Erfinder auch heute nie aufgeben, das bestehende zu revolutionieren. Darum stimme ich Ja. Man soll jetzt damit beginnen – aber mittelfristig laufend Korrekturen anbringen.
      Ganz schlecht ist es aber, wenn die Stromproduzenten sich, so wie jetzt , gegenseitig bekriegen, so dass es zu dem Preiszerfall gekommen ist. Wir sollten einen anständigen Preis für den unverzichtbaren und bequemen Strom bezahlen, der die Herstellungskosten deckt, sonst verlieren wir vielleicht gut funktionierende Kraftwerke. Man stelle sich vor, Kraftwerke wie Grand Dixens, Lindt-Limmern, Verzasca , Ritom , Grimselwerke oder Rheinfelden müssten stillgelegt werden, nur weil wir Konsumenten wegen ein paar Rappen den (noch billigeren), Kohlestrom in Deutschland kaufen.

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    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Müller!..dem ist nichts mehr beizufügen!Diese staatliche Interventions-Hektik braucht es dazu nicht..!..Was mir noch gefallen täte,ist genau das,was Sie auch zum Thema haben,nämlich die Sicherstellung und Gewährleistung,dass unsere Wasserkraftwerke nicht “vergammeln”,nur weil unser nördlicher Nachbar durch die Subventionierung von Sünneli-und Windräder-Strom,die Strompreise so in den Keller fährt,dass diese gezwungen werden,ihren Betrieb einzustellen mangels Rentabilität.Dafür möglicherweise subventionierten Strom von Gas-und Kohlekraftwerken mit seinen zu erwartenden Immissionen an schlechterer Luftqualität.Das wäre geradezu grotesk und vermutlich auch nicht das,was unter ökologischer Energiewende verstanden wird.Also ich werde nur schon deswegen sozusagen vorsichtshalber ein NEIN einlegen.In Sachen neuer Technologien bleibt man mit einem NEIN bestimmt flexibler.

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  • April 26, 2017

    Man kann sich Italien als Vorbild nehmen, die wollen oder wollten ein AKW, für sich, in Polen bauen.

    Oder Österreich, die wollten kein AKW auf ihrem Staatsgebiet haben und beziehen nun ihren Strom von AKW’s in der Tschechei.

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  • April 26, 2017

    Der Autor stellt es so dar, als würden die einzigen Alternativen in einer Annahme der Energiestrategie oder einem Weiterbetrieb der bestehenden AKWs bis 2050 oder einem AKW Neubau bestehen.

    Dabei wird Annahme oder Ablehnung des Energiegesetzes an der weiteren Betriebsdauer der bestehenden AKWs nichts ändern. Diese werden (gemäss Volksentscheid vom 27.11.2016) so lange weiterlaufen, wie es das ENSI als sicher und der Betreiber als rentabel einstufen. Dies wird ziemlich sicher nicht bis 2050 sein, mit oder ohne Energiegesetz.

    Neu​e AKWs werden in der Schweiz ebenfalls unabhängig vom Energiegesetz keine mehr gebaut. Einerseits hat an einem solchen Neubau schon aus wirtschaftlichen Gründen niemand Interesse, anderseits würde jeder solche Neubau bereits nach geltendem Gesetz dem fakultativen Referendum unterstehen (und an der Urne wohl abgelehnt).

    Jetzt kann man sich natürlich die Frage stellen, wie denn der Strom produziert wird, wenn die bestehenden AKWs einmal vom Netz gehen. Die Antwort darauf bereitet das BFE bereits vor, versucht dies aber möglichst der öffentlichen Aufmerksamkeit zu entziehen. Die Antwort werden Gaskombikraftwerke sein und zwar ebenfalls unabhängig von einer Annahme oder Ablehnung des Energiegesetzes am 21. Mai.

    Das Energiegesetz wird lediglich beeinflussen ob neben die Gaskombikraftwerke zur Reinwaschung unseres ökologischen Karmas noch einige sehr teure und weitgehend sinnlose Wind- und Solaranlagen als ökologisches Deckmäntelchen in die Landschaft gestellt werden und es wird weiter beeinflussen, ob den Bürgern eine Halbierung des Energikonsums und die damit einhergehenden Lenkungs- und Ueberwachungsmassnahm​en aufgezwungen werden.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Maletinsky
      Fakt ist derzeit: Das ENSI hat die Betriebsdauer beispielsweise von Mühlerberg auf unbestimmte Zeit verlängert.
      Ebenfalls richtig ist, dass Kreise aus der Wirtschaft den Austieg vom Ausstieg anstreben.

      Sofern die Pläne einiger Energiebetriebe aufgehen, würden Bund und Kantone für alle Risiken des Energiemarktes aufkommen – und damit Energiemarkt derart verfälschen, dass auch Atomenergie plötzlich für einige Kreise wieder wirtschaftlich werden kann (Hier zum Beispiel: http://www.tagesanzei​ger.ch/schweiz/standa​rd/wie-die-wasserkraf​t-aufgepaeppelt-werde​n-soll/story/31806008&#8203😉

      Sie Situation kann sich jederzeit wieder ändern: Der Ausstieg steht also keineswegs fest!
      Neubau, Weiterbetrieb (was der Himmel verhüten möge) oder ein klarer Ausstieg: Exakt das steht zur Debatte.

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    • Juli 19, 2021

      Die Situation kann sich natürlich ändern, aber ebenso könnte das Verbot eines AKW Neubaus wieder aus dem Gesetz gekippt werden, sollte sich die wirtschaftliche und/oder politische Grosswetterlage ändern. Insofern bringt das Verbot nichts, weil de facto heute ohnehin keine AKWs gebaut werden (und in Zukunft alles möglichen Aenderungen unterliegt).

      Was Stillegung vs. Weiterbetrieb betrifft, wird das Energiegesetz auch daran nichts ändern, da unabhängig vom Entscheid am 21. Mai die bestehenden AKWs unbefristet weiterlaufen, solange das ENSI dies für sicher und der Betreiber es für rentabel erachtet. Sie erwähnen das Beispiel Mühleberg – da hat der Betreiber es nicht mehr für rentabel betrachtet die notwendigen Investitionen vorzunehmen und deshalb eine Stillegung beschlossen, wäre das Energiegesetz in Kraft gewesen wäre dies nicht anders verlaufen.

      Fazit, das Energiegesetz ändert bezüglich der von Ihnen erwähnten Debatte Neubau, Weiterbetrieb oder klarer Ausstieg nichts (der klare Ausstieg wurde am 27.11.2016 an der Urne verworfen).

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Maletinsky

      Im Kernenergiegesetz (Art. 12, bitte nachlesen) soll neu stehen: Wer ein KKW betreibt, neu oder umbauen will benötigt dazu zwingend die Bewilligung des Bundesrats. Und der Bundesrat darf keine neuen Bewilligungen erteilen. Damit steht der Austieg erstmals in der Verfassung.

      Dieses​​ Startsignal zum Ausstieg ist dringend nötig: Derzeit stehen Politik und Bevölkerung tatenlos da und glauben, dass sich alles irgendwie selbst reguliert (Kucken Sie sich beispielsweise die Kommentare des Posts an…)

      Soll der Ausstieg gelingen, so muss man sich schon etwas anstrengen um die Enregiezukunft zu sichern: Fehlt eine Enerrgiequelle, so müssen neue erschlossen oder der Verbrauch gesenkt werden. Dazu muss der Bund reaktionsfähig werden und die nötigen Werkzeuge zur Verfügung haben.

      Logisch eigentlich. Genau das bringt das Enregiegesetz.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Michel,

      Das Verbot neuer Kernkraftwerke hat aber reinen Symbolcharakter. Wie ich im vorangehenden Kommentar versucht habe darzulegen, werden nähmlich in der Schweiz ohnehin keine neuen AKWs mehr gebaut – mit oder ohne Energiegesetz.

      Man​ mag das Verbot im Gesetz als (symbolisches) Startsignal zum Ausstieg sehen – allein ich bin nicht willens der Symbolik wegen die ganzen Kröten zu schlucken, die im Energiegesetz verpackt sind (Landschaftsverschand​lung, Konsumeinschränkungen​, Ermächtigung zur Ueberwachung meines Privatlebens, massive Mehrkosten, …).

      Recht haben Sie natürlich mit Ihrer Aussage, dass die Stromproduktion der bestehenden AKWs ersetzt werden muss, wenn ENSI oder Betreiber einmal beschliessen diese stillzulegen (oder dass entsprechend der Verbrauch gesenkt werden muss).

      Zu drakonischen Komforteinbussen aufgrund von Verbrauchssenkungen (Halbierung des Energiekonsums) bin ich ehrlich gesagt nicht bereit. Der pro-Kopf Verbrauch wird sicher durch technologischen Fortschritt (Energieeffizienz) im Lauf der Zeit sinken, um wieviel weiss aber niemand und was die technologische Entwicklung nicht schafft, werden wir dann mit entsprechenden Komforteinbussen kompensieren müssen. Ein guter Teil des gesenkten pro-Kopf Verbrauches wird voraussichtlich auch gleich wieder durch ein entsprechendes Bevölkerungswachstum wettgemacht (was der Bundesrat beim Entwurf der Energiestrategie nicht berücksichtigt hat).

      Die einzige alternative Energiequelle die nach heutigem Technologistand die AKWs wird ersetzen können sind Gaskombikraftwerke (oder Kohlekraftwerke, die aber ökologisch noch bedenklicher werden). Entsprechend ist das BFE auch bereits dabei, den Bau von Gaskombikraftwerken zu planen, auch wenn versucht wird diese Planung der öffentlichen Aufmerksamkeit zu entziehen.

      Mit oder ohne Energiegesetz wird der Ausstieg aus der Atomkraft somit genau gleich verlaufen: Irgendwann entscheidet ENSI oder Betreiber eines der grösseren AKWs stillzulegen und dann wird der Bau eines Gaskombikraftwerkes in Angriff genommen um dieses zu ersetzen.
      Das Energiegesetz führt lediglich dazu,
      – dass wir viel Geld ausgeben müssen um zur Beruhigung des ökologischen Gewissens massenhaft Windturbinen in unsere schöne Landschaft zu stellen.
      – dass uns der Staat zwingt, unseren Energiebedarf massiv zu reduzieren, was unseren Komfort spürbar beeinträchtigen wird.
      – dass der Staat die Ermächtigung erhält, unseren Energiekonsum engmaschig zu überwachen.
      – dass durch die stark schwankende Einspeisung von Wind- und Sonnenenergie die Stabilität der Stromnetze gefährdet wird.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Maletinsky

      Sie werden es beim schreiben Ihrer Zeilen schon selbst bemerkt haben: Sie akzeptieren, dass die 40% Kernenergie in naher Zukunft fehlen werden – und wünschen, dass dieser markante Umbruch sich ohne irgendwelche Einschränkungen, ohne Massnahmen, ohne alternative Energiequellen und Mehrkosten abspielen möge.

      Nicht realistisch.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Michel,

      Sie interpretieren sehr viel in meine Zeilen, was ich so weder geschrieben habe noch denke.

      35% der Stromproduktion welche heute die AKWs beitragen werden mittelfristig aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und der politischen Akzeptanz wegfallen, soweit sind wir uns glaube ich einig.

      Wie kommen Sie aber darauf, dass ich jegliche alternative Energiequellen ablehne?
      In erster Linie (und dies wird mit oder ohne Energiegesetz geschehen) wird der wegfallende Atomstrom vermutlich durch Gaskombikraftwerke kompensiert (entsprechend plant das BFE bereits den Bau solcher Anlagen und selbst Doris Leuthard mochte diese auf Medienanfrage nicht ausschliessen).
      Dane​ben bin ich auch nicht gegen Effizienzmassnahmen im Bereich des Stromkonsums. Diese sollten aber nicht zu drastischen Einschränkungen unserer Lebensweise führen (z.Bsp. Wohnräume die nicht mehr gelüftet werden dürfen, gewisse Aktivitäten die zu gewissen Tageszeiten verboten sind, …) und auch die Kosten sollten in einem vorhersehbaren und verkraftbaren Rahmen bleiben.
      Schlussendl​ich sehe ich auch Potential in gewissen erneuerbaren Energiequellen. Zu allererst die Wasserkraft, die erneuerbare Energiequelle schlechthin, welche bereits heute 2/3 unserer Stromproduktion ausmacht und welche vom Energiegesetz leider sehr stiefmütterlich behandelt wird. Es wäre sinnvoll, hier Geld für Modernisierungen und Effizienzsteigerungen​ bereitzustellen, was das Energiegesetz leider nicht tut.
      Daneben würde ich auch Biogas als Energiequelle fördern, wobei ich hier nur von einem beschränkten Potential ausgehe.
      Schlussendlich sollte die Geothermie trotz einiger Rückschläge weiterverfolgt werden – momentan ist sie leider aber noch nicht soweit, einen signifikanten Beitrag an die Stromproduktion leisten zu können.

      Was die Sonnenkraft betrifft, denke ich dass man diese mit entsprechender Rücksicht auf historische Bauten und Ortsbilder durchaus etwas ausbauen könnte. Auf Industriehallen, Sportanlagen, Einkaufszentren oder an Autobahn-Schallwänden​ gäbe es dafür eigentlich viel Platz – leider wird mit dem Energiegesetz die Tür zu völligem Wildwuchs in diesem Bereich geöffnet und der Heimatschutz zur Makulatur.

      Die Windkraft schlussendlich ist der unsinnigste Teil des Energiegesetzes. Diese wird selbst im vorgesehenen massiven Ausbau (1000 Windturbinen) niemals einen massgeblichen Beitrag zur Stromproduktion liefern können und produziert dann wenn der Wind bläst, nicht wenn Strom benötigt wird. Schaut man sich den immensen Schaden an, welchen die Windkraft an Landschaft und Natur verursachen, sowie die Beeinträchtigung von Gesundheit und Wohlbefinden der betroffenen Anwohner so steht dies in keinem Verhältnis zum geringen Nutzen. Aus diesem Grund wäre nach meiner Meinung auf die Windturbinen gänzlich zu verzichten.

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  • April 27, 2017

    Ablaufdaten: Bauernhäuser existieren noch nach 700 Jahren; wie ist das möglich?
    Windmühlen und Rohre rosten infolge Witterung nach 15 Jahren;
    Glasscherben gibt es aus PV nach Hagel, Erdbeben und Unachtsamkeit
    Ein AKW besteht aus Reaktor in Reaktorkugel, Containment, Kühlturm und Steuerzentrale. Wahrscheinlich muss zuerst der Reaktor ersetzt werden, aber kaum vor 60 Jahren (= 4* 15 Jahre)
    der an Kühlung gebundene Uran-Reaktor muss also einfach durch einen kühlfreien Thorium-Reaktor ersetzt werden, was das PSI eigentlich hätte forschen sollen. So weit konnte die Wissenschaft schon vor
    20 Jahren voraussehen. Quintessenz: die stärkste Energie, die Kernenergie bleibt; ersetzt wird einzig das kriegstauglichere URAN durch THORIUM. Ein NEUES AKW braucht es gar nicht, nur ein ANDERES!

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  • April 29, 2017

    Das es derzeit unrealistisch ist, das neue AKW’s gebaut werden, bestreitet niemand.

    Ob nun mit oder ohne Energiegesetz, dass AKW’s derzeit nicht möglich sind, weiss jeder.

    Das irgendwann die AKW’s abgeschaltet werden müssen, ist auch klar. Niemand hat vor, die AKW’s solange laufen zu lassen, bis ein Reaktorunfall nur eine Frage der Zeit ist.

    Das ENSI agiert nicht parteipolitisch, sondern nur was die technischen Messdaten hergeben. So wie es ein sollte.

    Selbst ein Nein-Sager zum Energiegesetz wird hier zustimmen.

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    • Juli 19, 2021

      Selbst wenn aufgrund der von Ihnen, Herr Eberhart, festgestellten Stimmung in der Bevölkerung oder aus Kostengründen nie mehr ein AKW in der Schweiz gebaut werden sollte, so ist ein diesbezügliches gesetzliches Verbot weder nötig noch sinnvoll.

      Warum sollten wir uns ohne Not mögliche Chancen mit der Nukleartechnologie, die ja ebenfalls unbestritten sind, verbauen?
      Falls sich die sogenannte “erneuerbare Energie” als rentabler, markt- und bedarfsgerechter erweisen sollte, würde sie sich auch ohne Zwang gegen die Atomkraft durchsetzen.

      Das Energiegesetz ist eine sozialistische Gutmenschenzwängerei ohne praktischen Nutzen. Ausser für die Obrigkeiten.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe herr Eberhart

      Im Kernenergiegesetz (Art. 12) soll neu stehen: Wer ein KKW betreibt, neu oder umbauen will benötigt dazu zwingend die Bewilligung des Bundesrats. Und der Bundesrat darf keine neuen Bewilligungen erteilen. Damit steht der Austieg erstmals in der Verfassung.

      Diese klare Ansage ist dringend nötig: Derzeit stehen Politik und Bevölkerung tatenlos da und glauben, dass sich alles irgendwie selbst reguliert. Andere wie Herr Knall träumen von einen KKW-Park als Batterie für Europa.

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  • April 29, 2017

    Für Untätigkeit und Träumerei bleibt keine Zeit mehr: Derzeit stehen Politik und Bevölkerung einfach tatenlos da und glauben, dass sich alles irgendwie selbst reguliert.

    Wir müssen endlich entscheiden und handlungsfähig werden. Ohne Energiegesetz träumen wir lediglich weiter – bis uns der Sh*t um die Ohren fliegt oder (wirtschaftlich oder technisch) abkackt!

    Ein bessseres Energiegesetzt werden wir bitte wann bekommen?
    Dumm kucken und nichtstun ist der schnellste und sicherste Weg zur Energiekrise und der kalten Dusche!

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  • April 30, 2017

    Die verkrampfte Panikmache gegenüber der Atomkraft und der Versuch, einen künstlich erzeugten Zeitdruck für deren gesetzliches Zukunftsverbot zu ventilieren, sind absolut fehl am Platz.

    Wer die Kraft noch hat, entgegen dieser Weltrettungs- und Menschenlenkungs- Meinungswalze etwas zurückzustehen und sich die Sache mal ohne Filter ansieht, der hat kein Verständnis für dieses sozialistisch-ideolog​isch geprägte Energiegesetz.
    Kein Land ausser Deutschland hat bisher eine solche „Energiewende“ zwangsbeschlossen. Und was dort an katastrophalen Folgen dieser Dogmatik bereits offensichtlich geworden ist, kann inzwischen überall gut dokumentiert nachvollzogen werden.

    Dagegen forcieren aufstrebende Wirtschaftsmächte wie China, Russland oder Indien nicht nur den Bau von inhärent sicheren Kernkraftwerken der neuesten Generation, im Osten wird auch eifrig an Brutreaktoren geforscht, die den Brennstoff mehrfach nutzen und damit lange strahlende Abfälle praktisch nicht mehr anfallen lassen. Weltweit befinden sich zurzeit 212 Atomkraftwerke in Planung oder im Bau.

    Ob nun Windmühlen und Sonnenpanels tatsächlich eine Alternative sein werden, sollte nicht durch staatliche Ideologen entscheiden werden, sondern durch die freie Konkurrenz aller verfügbaren Technologien.

    Das Energiegesetz ist unbrauchbar und verhindert ohne Not die Erforschung und Entwicklung zukunftsweisender Technologien zur Energiegewinnung. Auch deshalb: NEIN

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Knall
      Sie haben recht: Wir sollten einfach etwas mehr chillen und nicht gleich hyperventilieren!

      ​​​OK, Mühleberg und Beznau 1 haben gezeigt, dass Kernreaktoren kaum länger als 45 Jahre sicher und wirtschaftlich betrieben werden können. Aber so what, ist doch nur eine Zahl! Und ja, Betznau 2 ist jetzt schon 45 und Gösgen wird in 8 Jahren auch soweit sein – dann sind 4 von unseren 5 KKWs aus dem Spiel…. Lassen wir uns doch nicht irre machen – Easy, wir haben ja noch Leibstatt.

      Und wenn Leibstatt in 13 Jahren auch dichtmacht dann…. dannnnnn… dann bauen wir rasch mal so einen super inhärent sicheren Reaktor. Die Leute werden sich drum reissen, so etwas in Ihrem Kanton sitzen zu haben, Sie werden schon sehen! Lassen Sie sich nicht gleich irremachen, das so ein KKW 15 Jahre Bauzeit braucht! Das geht gewiss auch schneller…. irgendwie.

      Und sonst, wennn dat nicht klabbt, ja dann … dannnnnn kaufe mer die Enegie dann halt bei den Europäern ein. Atomstrom, Windstrom oder Kohle oder whatsowever… Who cares! Ist ja nicht schlimm, mal von einem Nachbar abhängig zu sein… die sind ja ganz dufte drauf und die nützen so eine Abhängigkeit sicher nicht bei irgendwelchen Verhandlungen aus… nur nicht paranoid werden, sag ich immer.

      Sagen Sie Herr Knall, krieg ich noch einen Zug von dem Kraut das Sie da rauchen? Das kommt so ganz chilled rüber… da krieg ich voll den Durchblick von… Wow, haben Sie all die Sterne schon gesehen?

      Warten Sie, ich mach mal passende Musik an… https://soundcloud.co​​​m/reggaeroast

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe ja Verständnis für Ihr Anliegen, Herr Michel, demnach wir “etwas” tun sollten.

      Nur: In diesem Energiegesetz steht doch vor allem, was wir alles nicht tun sollen oder was gar verboten werden soll.

      Und die Abhängigkeit von Kohle- und Atomstrom aus dem Ausland werden wir uns vor allem dann einhandeln, wenn wir uns zu diesem Energieverbotsgesetz hinreissen lassen.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Knall
      Also jetzt haben Sie mich abgehängt: Wir hatten die letzten 50 Jahre doch ein Gesetz, das alles erlaubt hat!

      Die Enregiekonzerne konnten frei entscheiden, welche Energie sie produzieren wollten. Sie hätten alle die supersicheren Kernkaft Kraftwerke bauen und alle Alternativen ausprobieren dürfen – nicht gegen den Willen des Volkes – aber gesetzlich waren sie nicht eingeschränkt. Am Schluss hatten sie auch privatisierte Narrenfreiheit.

      Si​e haben die Freiheit genutzt und stehen heute mit der hohlen Hand vor der Politik da: Mit maroden Kraftwerken, mit veraltetem Netz und enormem Finanzierungsbedarf und vor allem ohne einen zukunftsicheren Plan. Der Markt hat hier überhaupt nichts auf den Weg gebracht.

      Und Kohle und Atomstrom gibts dann, wenn wir unsere KKws ausschalten – und wir dafür nicht vorgesorgt haben.

      Vielleicht begreife ich Ihren Gedankengang besser, wenn ich das Zeug ganz tief inhaliere? Mal sehen…

      …Wie war nochmal Ihr Plan?

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    • Juli 19, 2021

      Also, Herr Michel, wenn man sich recht erinnern würde, wüsste man zum Beispiel, dass bis zum Panik-Auslöser Fukushima (besser: Gllücksfall für die notorischen Möchtegern-Weltenlenk​er) ganz konkrete Pläne für einen Neubau in Mühleberg vorangetrieben wurden und auch weitere Neubauten nicht grundsätzlich ausgeschlossen wurden.

      Aber das ist gar nicht der Punkt. Denn auch wenn aus wirtschaftlichen Überlegungen momentan keine AKW’s in der Schweiz gebaut würden gibt es keinen Grund mögliche Bestreben in diese Richtung gesetzlich zu verbieten. Die wirtschaftliche Situation hat sich schliesslich schon etliche Male verändert, und sie ist grundsätzlich nicht per Gesetz auf 33 Jahre hinaus vorhersehbar.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Knall
      Sehen Sie, jetzt hab ich Sie ja doch noch verstanden!

      Also Ihr Plan ist: Nicht verbieten.
      Also das, was wir jetzt schon die letzten 50 Jahre gemacht haben.

      Also weiterhin nix tun (Ist ja auch kein Plan: “Nix verbieten”) und weiter träumen. Meinetwegen von Weltenlenkern und neuen KKWs in Mühleberg.

      Genial.​​ Sie haben die Ruhe weg. Genau so machen wir es…

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    • Juli 19, 2021

      Ihr Plan dagegen, Herr Michel, scheint zu sein: etwas verbieten und weiter träumen dass es dann schon gut kommt.

      Und das, was wir die letzten 50 Jahre gemacht haben, kann wohl nicht das Schlechteste gewesen sein. Schliesslich hatten mit dieser Machart alle jederzeit genügend Strom zu einem einigermassen zahlbaren Preis.l

      Um nun eine Änderung vorzuschlagen, die im Gegensatz zu bisher estrem viel teuerer wird und dazu noch die Versorgungssicherheit​ gegenüber der aktuellen Situation dramatisch verschlechtert, muss man wohl schon ziemlich miesen Stoff geraucht haben…

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