1. Abstimmungen & Initiativen

Wo wollen die Superreichen denn hin?

Wie kann man da­ge­gen sein, dass die, die mehr als die meis­ten ver­die­nen und mehr als die meis­ten be­sit­zen, steu­er­lich nicht auch noch pri­vi­le­giert wer­den? Es ist unverständlich, wie die In­itia­tive zum Schreck­ge­spenst hoch sti­li­siert wird. Vom Ende des Föderalismus wird ge­re­det. Dabei wird mit die­ser In­itia­tive der Föderalismus gestärkt, Kan­tone und Ge­mein­den verfügen wei­ter­hin über ihre Steu­er­po­li­tik, ein­zig Mindestsätze für Spit­zen­ver­die­ner und Vermögende wären vor­ge­schrie­ben. Wird die In­itia­tive an­ge­nom­men, müssten nur rund ein Drit­tel der Gross­ver­die­ner, die vor­nehm­lich in den Kan­to­nen Zug und Schwyz lo­gie­ren, mehr Steu­ern zah­len. Das sind 0,2 Pro­zent aller Steu­er­pflich­ti­gen​. Und bei den Multimillionären wären es 1,2 Pro­zent, die bei einem Ja am 28. No­vem­ber eine höherer Steu­er­rech­nung bekämen. Es han­delt sich also um win­zige Min­der­hei­ten, die durch die In­itia­tive etwas zu ver­lie­ren ha­ben, die dann so­viel zu be­zah­len hätten wie in an­dern Kan­to­nen. Nichts­de­sto­trotz kur­siert die Be­haup­tung, die Mindestsätze würden den Stand­ort Schweiz schwächen und es sei damit zu rech­nen, dass Rei­che ins Aus­land ab­wan­dern. Mit dem Ef­fekt, dass am Ende alle mehr Steu­ern zah­len müssten. Das ist Hum­bug. Wenn die höchsten Ein­kom­men pri­vi­le­giert wer­den, blu­tet der Mit­tel­stand. Auch mit den 22 Pro­zent Ein­kom­mens­steu­ern​ auf Jahreslöhnen von über 250`000 Fran­ken ist die Schweiz Spitze in der Liste der Niedrigststeuerländer​. Wo wol­len die Rei­chen denn hin? Nach Rumänien, Bul­ga­rien oder Po­len, die we­ni­gen Länder, die we­ni­ger Steu­ern ver­lan­gen als die Schweiz? Tiefe Steu­ern für Super­rei­che ma­chen die Schweiz nicht zum Pa­ra­dies. Rechts­si­cher­heit, hohes Aus­bil­dungs­ni­veau​, in­takte In­fra­struk­tur, wun­der­bare Land­schaf­ten und ein­zig­ar­tige Lebensqualität sind min­des­tens so at­trak­tive Stand­ort­fak­to­ren,​ die für die ganze Bevölkerung Lebensqualität be­deu­ten.

 

Die Initiative ändert also nichts an der internationalen Attraktivität der Schweiz, sie bewirkt nicht, dass alle mehr Steuern bezahlen müssen und sie bedeutet auch nicht das Ende des Föderalismus. Die Initiative  «Für faire Steuern. Stopp dem Missbrauch beim Steuerwettbewerb.» sorgt für Ausgleich und macht die Schweiz im Innern einfach gerechter.

People reacted to this story.
Show comments Hide comments
Comments to: Wo wollen die Superreichen denn hin?
  • November 15, 2010

    Na ja, denke wenn den Reichen weiterhin Steuervergünstigungen​ gegeben wird, zahlt der Mittelstand dafür und wenn die Reichen abwandern auch. Doch wenn die Reichen abwandern bietet die Schweiz für diese wohl nicht mehr ausser Geld. Wie wäre es denn, wenn sie auch was von dem, was sie haben zurück geben? Klar schaffen sie Arbeitsplätze. Doch zu welchen Löhnen und Bedingungen? Wieviele Arbeitnehmer inkl. werden durch unfähige Vorgesetzte vergrault – man muss sich bloss herumhören ;-). Also ein Zeichen setzen. Ja zu fairen Steuern und diejenigen, welche bloss wegem Geld wegziehen wissen die Schweiz nicht zu schätzen!

    Report comment
  • November 16, 2010

    Sehr geehrte Frau Graf-Litscher,
    Sehr geehrte Frau Sägesser,

    Können Sie mit bitte erklären, was Sie unter “fairen Steuern” verstehen? Ich kann es nicht, denn jeder von uns definiert diesen Begriff unterschiedlich.

    S​P-Parteiprogramm: Die SP Schweiz steht für eine föderalistische Staatsstruktur ein, weil diese zur Machtteilung und zur Bürgernähe beiträgt.

    Die SP-Steuerinitiative steht in eklatantem Widerspruch zu diesem Versprechen.

    Report comment
    • November 16, 2010

      @Willy Burgermeister. Dann funktioniert das heutige System Ihrer Meinung nach oder was würden Sie denn ändern?

      Report comment
    • November 17, 2010

      Liebe Frau Sägesser,

      Bitte nicht ausweichen! Sie – und die SP -bringen den Begriff “faire Steuern” ins Spiel und ich fragte Sie schlicht und einfach, was Sie denn unter “fairen Steuern” verstehen.

      Report comment
  • November 16, 2010

    Es ist unglaublich, wie SP-Politiker mit der Wahrheit umgehen, man muss sogar sagen: dreist lügen. So auch SP-Nationalrätin Edith Graf Litscher.
    1. Der Mindeststeuersatz laut SP-Initiative wäre nicht 22 Prozent, sondern mindestens 33 Prozent. Die SP-Genossen “vergessen” mit Absicht die Direkte Bundessteuer, die im Minimum für derartige Einkommen 11,5 Prozent beträgt.

    2. Frech manipuliert wird auch bezüglich derjenigen Länder, die nach Annahme der Initiative günstiger als die Schweiz wären. Es sind dies nicht wie Graf Litscher aufgrund einer NZZ-Liste behauptet Bulgarien, Russland etc. Diese sind HEUTE günstiger als die Schweiz. Nach Annahme der Initiative wären zudem günstiger Kanada, der Durchschnitt von 86 Ländern (!), Zypern, Neuseeland, USA (!), EU-Durchschnitt (!!), Luxemburg. Ganz wenig teurer wären Frankreich, Oesterreich, OECD-Durchschnitt (!), Italien, Spanien. Deutschland wäre gerade noch 4 Prozent teurer als der billigste Schweizer Kanton. Auswahl zum Weggehen, bzw. nicht zu kommen, besteht also in reichem Mass.
    Und konstant vergessen wird von den SP-Genossen, dass in Europa die Vermögenssteuer weitgehend abgeschafft ist, u.a. in Deutschland.

    Ich verwende mit Bedacht harte Worte, aber angesichts der dreisten Verdrehungen der Befürworter geht es nicht anders.

    Report comment
    • November 16, 2010

      Vergessen geht im Übrigen auch gerne, dass AHV/IV/EO-Beiträge bei etwas höheren Einkommen nicht mehr rentenbildend und damit eine reine Steuer sind. Der Spitzengrenzsatz der direkten Abgaben würde bei Annahme der SP-Initiative also mindestens 43,6% betragen. Der Spitzensteuersatz in Deutschland (mit “Solidaritätszuschla​g”) beträgt 44,31%, mit der “Reichensteuer” 47,5%. Da Deutschland jedoch keine Vermögenssteuer hat und Kapitalerträge niedriger besteuert, wäre die direkte Abgabenbelastung in der Schweiz nach Annahme der SP-Initiative jedenfalls höher als in Deutschland.
      Allerdi​ngs geht es bei der Initiative ohnehin mehr um die Abschaffung des Fiskalföderalismus als um die Steuern an sich.

      Report comment
    • November 16, 2010

      @Rudolf Bächtold. Dann funktioniert das heutige System Ihrer Meinung nach oder was würden Sie denn ändern?

      Report comment
  • November 16, 2010

    @Willy Burgermeister: Gemäss der Steuerstatistik von 2003 (neuere Zahlen kann man sicher auch herausfinden und ich habe kaum das Gefühl dass sich am Prinzip was grundlegendes geändert hat) – siehe Link http://www.wirtschaft​slehre.ch/Wohlstand/w​ohlstand-6.htm ist die ungleiche Verteilung unverändert. 30 % kein Vermögen (0 % Anteil am Gesamtvermöge)n und 3 % eine Million und Mehr (49.9 % am Gesamtvermögen). Weshalb 30 % kein Vermögen aufweisen sei dahingestellt (Sozialhilfeabhängigk​eit würde mir ebenso zu denken geben wie die steuerbaren Abzüge). Das muss genau angeschaut werden. Fest steht, kein Staat kann ohne Einnahmen seinen Aufgaben wahrnehmen und fest steht, es besteht ein “Abjagen” der Reichen innerhalb von Kantonen zu möglichst guten Konditionen und dem Effekt, dass weniger Geld als möglich eingenommen wird. Tut es z.B. jemandem mit z.B. 400’000.– Netto-Jahreseinkommen​ weh, 200’000.– dem Fiskus zu geben? Glaube mit 200’000.– kann man noch immer gut leben. Hingegen ist es wohl eher schmerzhaft mit 48’000.– Netto-Jahreseinkommen​ 24’000.– an den Fiskus zahlen muss. Diese Zahlen sind bloss als Beispiele anzusehen. Doch hier gilt es das Optimum zu finden und entsprechend die Steuern anzusetzen, damit die Schweiz vorwärts kommt und ihre Aufgaben wirklich wahrnehmen kann inkl. der Unterstützung von Bedürftigen. Das letzte Hemd hat nun mal keine Taschen und man kann nichts weiter machen als das Geld entweder den Nachkommen oder anderen zu vererben. Wobei zu bemerken ist, dass die Erbschaftssteuer auch unterschiedlich gehandhabt wird und wenn ich mich nicht irre bloss im Kt. SZ nicht erhoben wird. Ich hoffe damit ist Ihre Frage beantwortet, sonst bitte nachhaken. Bin für eine Diskussion zu haben :-)! P.S. siehe auch noch den Link der BAZ in welchem beschrieben wird, wie Superreiche schaden (stagnierende Löhne, unbezahlbare Mieten….) http://bazonline.ch/w​irtschaft/konjunktur/​wirtschaft/konjunktur​/Superreiche-schaden-​der-Wirtschaft/story/​18484880

    Report comment
  • November 17, 2010

    @ Barbara Sägesser: Ihre Beiträge strotzen von Begriffen, die ich nicht verstehe: Sie sprechen von “fairen Steuern” und von einem “Optimum”, das in Steuerfragen zu finden sei. Was genau meinen Sie damit?

    In der SP-Steuerinitiative wird ein moderates Begehren angepriesen, doch die wahren Absichten werden verhüllt. Hier werden die ersten Schritte eingeleitet, um unser föderalistisches Angehen an Steuerfragen auszuhebeln. Der SP-Scharfmacher, Vizepräsident Cédric Wermuth, sprach kürzlich Klartext und erklärte die SP-Steuerinitiative als “ersten Schritt zur Überwindung des Kapitalismus”.

    Gl​eichheit ist gut – Reichtum ist schlecht, dass kann doch nicht Grundsatz unseres Gesellschaftsverständ​nisses sein.

    Zweitens, bleibt uns die SP Schweiz eine Antwort auf die Frage, wie sie denn die Mehreinnahmen aus dieser “Reichensteuer” verwenden will, schuldig.

    Last but not least, sollten wir uns immer daran erinnern, dass die Phantasie des Staates, neue Steuern und Abgaben zu erfinden, keine Grenzen kennt. Um eine griffige Begründung ist er nie verlegen. Nur, wer sie glaubt, vergisst das Wesen aller Steuern, nämlich den Staat zu finanzieren.

    Report comment
    • November 17, 2010

      Danke für Ihren Input und Nachfrage Willy Burgermeister. Ab nächstem Jahr bezahle ich 2 ½ Monatslöhne (ca. 20 % des Einkommens 70‘000.–) an Steuern. Dies tue ich gerne, denn ich will ja, dass die Schweiz ihre Aufga-ben wahrnehmen kann. Auch bleibt mir unter dem Strich noch genügend zur Verfügung. Da stimmt das Verhältnis für mich nicht mehr. Die SP will den Mindestsatz 22 % für Einkommen ab 250‘000.–. Das ist doch zu verschmerzen, oder etwa nicht? Klar greift es in die Hoheit der Kantone ein, welche dies je nach dem schon mit den möglichen Abzügen auszugleichen versuchen. Doch ausser beim Mindestsatz für hohe Einkommen (kein Wunder wehren sich diese ;-)) und einem Promille-Satz für entsprechende Vermögen wird wohl kaum mehr eingeschränkt. Zudem wie viel Geld ist am Fiskus vorbeigegangen, resp. geht so verloren und wie viel ist der Mittelstand noch bereit zu bluten? Faire Steuern aus sozialer Sicht = Netto-Einkommensabhän​gig (je mehr desto mehr Prozente bis unterhalb der Schmerzgrenze = Optimum, dass es zum Leben reicht und sich Arbeit lohnt). Das Geld kann dann auch für die Sozialkassen verwendet werden und für andere Dinge, welche notwendig sind. Was bringt schliesslich viel Geld wenn man es eh nicht mitnehmen kann und es höchstens weitervererbt, wenn möglich noch unversteuert in einem Kanton ohne Erbschaftssteuer etc. Oder seid Ihr da anderer Ansicht? Was wäre denn Ihre Lösung?

      Report comment
    • November 17, 2010

      Sehr geehrte Frau Sägesser,

      Sie überraschen mich: Faire Steuern = Abhängig vom Nettoeinkommen bis unterhalb der Schmerzensgrenze. Wo liegt denn diese Schmerzensgrenze? In Deutschland arbeitet ein durchschnittlicher Erwerbstätiger 7 1/2 Monate für den Staat. Liegt hier vielleicht die Schmerzgrenze?

      Bei​ der SP-Steuerinitiative müssen wir uns schon die Frage stellen, ob wir alle denn bereit sind mehr Steuern zu bezahlen. Wird der Mindestsatz für die obersten Einkommen angehoben, muss die ganze Tarifkurve dem angepasst werden. Das heisst: Auch die Steuern für den Mittelstand werden deutlich höher. Das ist nicht nur ärgerlich – weil unnötig -, es ist auch volkswirtschaftlich schädlich und gefährlich.

      Die SP-Steuerinitiative ist deshalb abzulehnen.

      Schlus​sendlich – und das sollten wir auch nicht vergessen – spielt die SP Schweiz mit gezinkten Karten, denn sie verfolgt radikale Steuerpläne. Die Sozialdemokraten beteiligen sich aktiv an Plänen, die auf einen radikalen Umbau des Steuersystems der Schweiz zielen. Sie unterstützen ein breites Linksbündnis, das eine fundamentale “Steuerwende” erzwingen will.

      Report comment
    • November 17, 2010

      O.K., dann sehen Sie wohl kein Problem mit dem heutigen System und demzufolge sollte es nicht überdenkt werden. Demzufolge spielt es für Sie auch keine Rolle, dass 3 % soviel horten wie 97 % (siehe auch meinen Beitrag oben). Sonst hätten Sie ja sicher einen Gegenvorschlag gegeben, damit der Mittelstand nicht weiter schwindet (bluten muss er wahrscheinlich so oder so). Zudem, man kann ein Land nicht bloss anhand von der Höhe der Steuern messen, sondern muss auch die Leistungen anschauen ;-).

      Report comment
    • November 18, 2010

      @Frau Sägesser
      Als kleine Anmerkung:
      Die Steuerinitiative verlangt einen Mindeststeuersatz von 22% für Kantons- und Gemeinesteuer. Oben drauf kommt aber noch die Bundessteuer mit einem Grenzsteuersatz von ~10%. Damit liegt der Mindeststeuersatz nicht wie von Ihnen geschrieben bei 22% sondern bei 32%.
      Wenn man ganz korrekt ist, muss man auch die AHV noch dazu rechen, da diese für reichere Leute eine reine Steuer ohne Gegenleistung und im Ausland oft in den normalen Steuern enthalten ist. Dann landet man bei etwas unter 40%.

      Man kann gerne für oder gegen die Initiative sein. Aber der gesamte resultierende Steuersatz aus der Iniaitive ist etwas unter 40% und nicht 22%.

      Report comment
    • November 18, 2010

      Guten Morgen Frau Sägesser,

      Warum weichen Sie mir aus? Wo liegt denn Ihrer Meinung nach die Schmerzensgrenze für Steuern? Was verstehen Sie unter fairen Steuern? Müssten wir in Steuerfragen nicht nach dem Minimum statt nach dem Optimum streben? Ich versuchte, mich mit Ihnen sachlich zu verständigen, Sie aber verlagern das Gespräch immer wieder auf die emotionale Ebene. Das hilft niemandem weiter.

      Ich schlage vor, dass Sie sich auch noch einmal die Beiträge von Rudolf Bächtold und Daniel Läubli vornehmen, um zu erkennen, dass diese Initiative ganz einfach keinen Sinn ergibt. Denn genau sie unterhöhlt schlussendlich den Mittelstand, der, wie Sie selbst erkennen, langsam aber sicher ausblutet.

      Überleg​en Sie doch einmal, was Steuern denn eigentlich bedeuten: Sie sind die Quelle des Staates, sich ein Einkommen zu verschaffen, um sein Personal zu beschäftigen und die ihm übertragenen oder an sich gezogenen Aufgaben zu erledigen. Ohne beschränkende liberale Grundsätze der Besteuerung kann die Steuer – extrem gedacht – ein Mittel zur Zerstörung der Gesellschaft werden.

      Report comment
    • November 18, 2010

      Danke für all Ihre Inputs. Doch Gegenfragen an D. Läubli und Willy Burgermeister. Wo beginnt für Sie der Mittelstand und wo hört er auf. Denke, dass das steuerbare Einkommen von 250’000.— für Ein-zelpersonen und 400‘000.— (für Paare, wenn ich die Zahl richtig im Kopf habe) darüber sind. Bitte beachten Sie nicht Statistiken, welche aussagen, dass der normale Bürger (Mehrheit in der Schweiz) 7‘000.– +/Monat ausgeben kann, denn dies entspricht kaum der Realität, wenn man die Löhne der Wirtschaft anschaut für Arbeitnehmer und Büezer. Siehe dazu auch die entsprechenden Lohnlisten von Gewerkschaften (sofern vorhanden etc.). Also denke ich nicht, dass der Mittelstand dadurch betroffen ist und wenn muss er gleichwohl Bundessteuern bezahlen. Die AHV als Steuer anzusehen? Na ja, sehe es als Vorsorge (1. Säule) http://www.ahv-iv.inf​o/ahv/00122/00166/ind​ex.html?lang=de welche ja auch ins Ausland ausbezahlt und unter bestimmten Voraussetzung im Ausland auch weiter einbezahlt werden kann. Doch wie bei anderem hört und liest man unterschiedliches über deren Zustand, was wohl durch die Sichtweise und Motivation beeinflusst wird.)? Wenn sich die Reichen darüber ärgern, dass sie solidarisch mit weniger gut betuchten sein müssen, frage ich mich nach deren Vorbildfunktion. Zudem ist es erwiesen, dass die Menschen eher mit den Reichen umgehen können, wenn auch was zurück kommt.

      Zur Frage, wann denn meine Schmerzgrenze erreicht ist, bleibt zu sagen, dass wohl meine höher liegt als bei anderen, weil ich mich und andere nicht an Statussymbolen, Markenartikeln etc. messe und ja, es vermischt sich mit den anderen Ausgaben und es dreht sich nicht bloss um die Steuern. Deshalb auch mein Kommentar dazu nicht früher ausser kurz, dass es darauf ankommt, was der Staat den bezahlt. Doch wenn von meinem Jahresnettoeinkommen nach Abzug von Steuern, Krankenkasse, Miete, Lebensunterhalt (bei einigen noch die Autokosten dazugerechnet) noch ca. 1 Monatslohn be-trägt, welche man durchaus auch für die dritte Säule und „Regenzeiten – z.B. während Arbeitslosigkeit“ sparen/einsetzen kann resp. sollte, frage ich mich ob es nicht des Guten zu viel ist. Wie will der Staat denn in Zukunft zu jenen schauen, welche keine dritte Säule aufbauen konnten, wenn die AHV und Pensionskassen nicht mehr den Bedarf decken (man denke an die letzte Krise, Unterdeckung Pensionskassen da Geld an der Börse angelegt etc.). Durch verschärfte Gesetze auf Kosten der So-zialhilfeempfänger​ inkl. Kürzungen der Leistungen? Meine Wahrnehmung durch die Arbeit als Beiständin, auf Arbeitssuche und der Verfolgung der Politik auch durch die Presse ist (Sparmassnah-men) ist, dass die Gesetze verschärft werden auf dem Buckel der Arbeitslosen, der Sozialhilfebezüger und IV-Renter. Dass der Staat Geld braucht um seine Aufgaben wahrzunehmen ist klar. Doch weshalb bloss das Minimum bezahlen? Um weiterhin auf Sparflamme zu fahren und die Prioritäten ent-sprechend zu setzen? Schliesslich bezahlt ein anderer dann dafür (Wirtschaft beim entsprechenden-Konsum​verhalten, Versicherungen beim Abschieben in diese Kassen etc.). Also besser Optimum – wie immer das auch aussieht muss man berechnen und ev. ein Umdenken und Umlenken stattfinden. Oder seht ihr dies anders? Klar ist auch, dass er versucht die Mittel auf welche Art auch immer zu beschaffen und es jeden schmerzt, der davon betroffen ist. Doch wenn wir von Reichen sprechen mit 250‘000.–steuerbarem​ Einkommen und x Millionen oder gar Milliarden an Vermögen, so lässt es sich doch auch noch damit leben, wenn man die etwas unter 40 % Steuern (Zahl von D. Läubli) bezahlen muss, oder noch mehr. Gespannt bin ich dazu auf Ihre Lösungsvorschläge, es sei denn ihr seht kein Problem mit dem heutigen System ;-). Übrigens nochmals: las mehrmals, dass Kantone durch Abzüge versuchen dies abzufedern ;-). Also blutet so oder so wieder der Mittelstand für die Ausfälle oder aber, die Mehrwertsteuer wird erhöht, resp. der Einheitssatz kommt. Wobei hier zu beachten ist, dass die Nahrung inkl. Essen auswärts teurer wird inkl. der versteckten Preiserhöhung. Und die Nahrung ist nun mal die Hauptlast von Sozialhilfebezügern und dem Normalbürger nebst der Miete (Anpassung SKOS-Richtlinie? Steuerabzug? Mehrbelastung Gemeinde/Kantone etc.? – Lebte trotz vier Jobs meh-rere Monate auf dem Existenzminimum (ohne Lohnpfändung, ohne Alimentenschulden und ohne Zustupf etc.) und weiss um was es geht auch dank Beistandschaften welche ich übernahm). Also hier gut rechnen und die entsprechenden Weichen stellen. Als Input zu den Steuerquellen des Staates ;-).

      Report comment
    • November 19, 2010

      Liebe Frau Sägesser,

      Sie erstaunen mich immer wieder: Sie bringen den Begriff „Mittelstand“ ins Spiel und ich soll Ihnen nun erklären, was wir darunter zu verstehen haben. Also gut:

      Der Mittelstand lässt sich nicht mit einer einfachen Ziffer umschreiben. Als Hüterin sozialer und moralischer Massstäbe trägt die Mittelschicht dazu bei, die Gesellschaft auf einem Kurs abseits der Extreme zu halten. Wenn sie auseinanderfällt, zerbrechen mehr als ein paar Lebensentwürfe. Mit Steuererhöhungen laufen wir Gefahr, die Mittelschicht zu untergraben, trägt sie doch die Hauptlast aller Steuern und Abgaben.

      Heute zahlen die 2 % der Bestverdienenden 40 % der Einkommenssteuern. Ein Viertel der Steuerpflichtigen finanzieren 84 % der Erträge aus der direkten Bundessteuer. Überlegen Sie sich doch einmal, was auf den Mittelstand zurollte, verliessen diese Steuerzahler unser Land. Welche Auswirkungen zeitigte dies auf unsere Wirtschaft und welche tiefe Spuren hinterliesse dies auf unserem Immobilienmarkt?

      B​ei Annahme dieser verheerenden SP-Initiative würden 12 Kantone unmittelbar zu Anpassungen der Einkommenssteuer und 14 Kantone zu Anpassungen der Vermögenssteuer gezwungen.

      Wenn eine Gesellschaft – beispielsweise durch unnötige Steuern – aus dem Gleichgewicht gerät, steht die Mitte in der Gefahr, an die Peripherie abzugleiten. Wollen wir das? Mit ihrer Steuerinitiative zielt die SP, die langfristig radikale Steuerpläne verfolgt, mitten ins Herz der Mitte.

      Ich beobachte alle jene mit grosser Skepsis, die unsere gesellschaftliche Ordnung nach absoluten Massstäben beurteilen und dabei ein ums andere Mal zu dem Urteil des „Nicht genug“ gelangen.

      Dazu gehört der Sozialstaat: Gerechtigkeit muss her! Also rauf mit den Sozialleistungen. Wenn alle höhere Transferzahlungen erhalten, ist das nur gerecht. Lohnt es sich da noch zu arbeiten? Der üppige Sozialstaat, der uns immer gieriger in die Taschen greift, lähmt jeglichen Aufstiegswillen.

      S​ie sollten einmal einen Blick nach Asien werfen. Dort ist das Streben nach Reichtum und das Erwerben von Vermögen Pflicht und werden von keinen Schuldgefühlen belastet. Der grosse Reformer Deng Xiaoping hat nach den Verheerungen des Maoismus mit dem Slogan „reich zu werden ist wunderbar“ China wieder auf den Pfad des Erfolges und des Konfuzianismus gebracht.

      Damit möchte ich diese Diskussion abschliessen.

      Report comment
    • November 19, 2010

      Danke für Ihren Input Herr Burgermeister. Denke man kann viel von einander lernen (auch von Asien), sich mit den Meinungen anderer auseinandersetzen. Viel Erfolg und gfreuts.

      Report comment
  • November 17, 2010

    Ich frage mich je länger je mehr, was mit unserer Gesellschaft in den letzten Jahren passiert ist: Neid und Missgunst sind Eigenschaften, die mehr und mehr Menschen in diesem Land annehmen.
    Weshalb hat ein Angestellter, der sich freiwillig 70 Stunden pro Woche abrackert, nicht das Recht, seinen Lohn zu gleichen Bedingungen wie ein normaler Büezer zu versteuern. Er darf sich doch mit seinem erarbeiteten Geld auch etwas mehr Luxus leisten dürfen. Falls diese Initiative durchkommt, wird sich dieser Angestellte zwei Mal überlegen, ob er sich das noch weiter antun möchte. Fleiss und ehrliche Arbeit sollen belohnt, NICHT bestraft werden! Deshalb ein grosses NEIN zu dieser SteuerUNgerechtigkeit​sinitiative.

    Report comment
  • November 17, 2010

    @Kilian Graf. Na ja, ich weiss nicht ob ein normaler Angestellter auf 250’000.– steuerbares Einkommen erreicht http://www.workzeitun​g.ch/tiki-read_articl​e.php?articleId=1309 . Ich jedenfalls zähle mich zu denen und verdiene im Jahr 70’200.–. Bin ich da bereits im unteren Mittelstand? Wenn ja, gibt es einige von diesen und immer mehr. Sehen Sie kein Problem in der Vermögensverteilung, wenn 3 % unter dem Strich so viel horten wie 97 % und die Kantone einander die Reichen abjagen http://www.workzeitun​g.ch/tiki-read_articl​e.php?articleId=1309 . Tja, wenn man gemäss Tagesanzeiger bis 2 Millionen Steuern mehr zahlen müsste ist es für mich einerseits verständlich, andererseits, wer bezahlt diesen Ausfall? http://www.tagesanzei​ger.ch/schweiz/standa​rd/Der-Aufstand-der-S​uperreichen/story/235​33148 . Hier geht es nicht um Futterneid, sondern um die soziale Sicherheit, den sozialen Frieden. Denn der Unmut wächst, wenn der Mittelstand weiterhin verschwindet ;-).

    Report comment
    • November 19, 2010

      Frau Sägesser, Sie sind offenbar der Meinung, das Steuersystem sei dazu da, die Einkommens- und Vermögensverhältnisse​ einzuebnen, damit niemand mehr auf den anderen neidisch sein müsse und weil dann offenbar sozialer Frieden herrsche. Ist das die Aufgabe des Steuersystems? Wenn ich als Unternehmer Erfolg haber, zahlreichen Angestellten Arbeit gebe und mein Vermögen in der Firma belasse und für alles selber das Risiko trage, hat dann der Staat das Recht, mir Geld wegzunehmen mit der Begründung, ich störe den sozialen Frieden, weil ich mehr verdiene als Sie?

      Report comment
    • November 19, 2010

      Wenn Sie sich für Ihre Arbeiter einsetzen finde ich es gut. Doch wieviele Arbeitnehmer gelangen auf ein steuerbares Einkommen von 250’000.– und wie steht es um die Solidarität mit weniger gut betuchten? Was Reiche nicht bezahlen, bezahlen andere oder der Staat muss seine Aufgaben entsprechend anpassen. Wenn Sparmassnahmen wo und wie? Wer bezahlt denn für diese Sparmassnahmen? Also hege ich keinen Futterneid, sondern will einfach nicht, dass Armut kreiert wird und der Mittelstand schwindet. Zum Kampf um Steuereinnahmen noch diesen Link: mehr lässt sich dazu finden. http://www.spiegel.de​/wirtschaft/0,1518,62​6271,00.html

      Report comment
    • November 19, 2010

      Sie fragen nach der Solidarität der Reichen mit weniger gut Betuchten. Die Antwort gebe ich Ihnen gerne: Ich bezahle wegen der Progression überproportional Steuern. Ich bezahle Arbeitslosenversicher​ung, obwohl mein Lohn gar nicht versicherbar ist und obwohl ich diese Versicherung nie in Anspruch nehmen werde, weil ich mich für mich selbst verantwortlich betrachte. Ich bezahle auf meinem gesamten Einkommen AHV, obwohl alles über Fr. 70’000 Einkommen gar nicht rentenbildend ist. Ich bezahle mit meinen Steuern an ein Sozialsystem mit, welches so dicht geknüpft ist, dass niemand in der Schweiz hungern muss. Auch dieses Sozialsysterm werden weder ich noch meine Familie jemals beanspruchen, weil wir seit über 150 Jahren für uns selber sorgen.

      Im übrigen beruht Ihre Frage auf einem Denkfehler, wenn Sie die Unterschiede zwischen grossen und kleinen Einkommen stören: Mit der sog. Steuergerechtigkeitsi​nitiative will die SP die Unterschiede zwischen den Kantonen einebnen und den Steuerwettbewerb beschränken. Gerade dieser Steuerwettbewerb hat aber die Schweiz vor einer ausufernden Staatstätigkeit geschützt, welche in alle Lebensbereiche eingreift und uns unsere Eigenverantwortung wegnimmt. Dass Sie die Initiative der SP als finanzielle Gleichmacherei begrüssen, zeigt aber, dass Sie die wahre Absicht der SP verstanden haben. Denn um das Steuergefälle zwischen den Kantonen auszugleichen, wurde ja der gesamte Finanzausgleich neu gestaltet.

      Report comment
    • November 19, 2010

      Herr Gruber, vergessen sie nicht die Prämienverbilligung nicht die sie wie ich nicht erhalten. Weiter erhalten Sie keine subventionierte Stadtwohnung, keine Stipendien für Ihre Kinder, müssen dafür bedürftige Verwandte finanzieren. Schlafen wegen der Vermögensanlage vielleicht nachts nicht etc. Dafür ist das Risko gering, dass man von der Sozialhilfe abhängig wird.

      (Bei meinen Eltern ist die Steuerprogression so auf über 100% gestiegen. Als Folge hat meine Mutter nicht mehr gearbeitet.)

      Die Steueroptimierung mit weniger Arbeiten und Subventionen kassieren wird vor allem durch Linke Intelektuelle gemacht. Ist es fair, dass der Staat die teuere Ausbildung bezahlt und der Betreffende nur soviel arbeitet, dass er mit Staatsubventionen davon leben kann. Ab 40 geht es dann direkt in die Sozialhile.

      Report comment
    • November 19, 2010

      @Herr Gruber. Besten Dank für Ihre Antwort betr. Solidarität. Doch könnte es sein, dass ein Missverständnis entstanden ist? Ich stosse mich nicht an den hohen Löhnen von Unternehmern/Arbeitge​bern, sondern am abjagen der Reichen der Kantone und die Arbeiter sollen dann die aussfallenden Steuern berappen, resp. die Leistungen/die Aufgaben der Gemeinde, der Kantone, des Bundes sollen gekürzt werden. Welche zu welchem Preis? Denn die Schuldenbremse haben wir ja bereits. Falls noch nicht angeschaut, gibt der Link in meinem Beitrag oben gibt einen Hinweis oder noch diese Rechnung bei einem Netto-Einkommen von 4’500.–, abzüglich Steuern, Miete, Krankenkasse, Lebenskosten, Urlaubsgeld, Auto (bei einigen), bleibt wohl nicht mehr viel übrig um die dritte Säule aufzubauen. Bezahlt dann der Sozialdienst, wenn notwendig weil die AHV und die Pensionskassen nicht mehr genügend ausbezahlen? Mir geht es darum, dass der Staat, die Kantone und Gemeinden ihre Aufgaben wahrnehmen können und keine Armut kreiert wird. Dazu gehört auch, dass man motiviert (auch durch den Chef, das Unternehmen mit was auch immer dazugehört) zur Arbeit gehen kann und seinen Teil beiträgt, damit das System, in welchem wir sind auch funktioniert. Oder hat der Kapitalisums ausgedient, da er nicht funktioniert dank der Schwäche des Menschen?

      @Anton Keller. Dann Schande über mich, wenn ich mal Prämienverbilligung erhalten habe trotz vier Jobs mit 90 % Arbeit (Stundenlöhne sei Dank)? Kam dabei auf ein Nettolohn von ca. 2’000.– ;-).

      Report comment
    • November 19, 2010

      Ich verstehe Ihre Argumentation nicht ganz, Frau Sägesser. Die Initiative der SP ändert an Ihrem Netto-Einkommen nichts. Und kein Kanton in der reichen Schweiz ist ausserstande, seine Aufgaben wahrzunehmen. Aber wenn Reiche so geschröpft werden, dass sie wegziehen, dann werden alle, auch die weniger Verdienenden zur Ksse gebeten. Bleiben sie, so kommt das, was die Reichen an Steuern abliefern, indirekt (wegen der Bundesssteuer und des Finanzausgleiches zwischen den Kantonen) allen zugute.

      Im übrigen ist es keine Schande, wenn man Prämioenverbilligung erhält. Es ist nur eine Schande, wenn man vergisst, wer diese Prämienverbilligung bezahlt: Die anderen Steuerzahler. Und am meisten bezahlen diejenigen, welche gut verdienen. Das ist okay, aber man sollte sie dafür nicht auch noch bestrafen.

      Report comment
    • November 20, 2010

      Besten Dank der Nachfrage Herr Gruber. Ich versuche es noch einmal mich zu erklären. Es geht nicht! um mich. Ich hege keinen Futterneid und auch ich habe durch meine Steuern und Abgaben bereits unterstützt und vergesse sicher auch nicht, wann und von wem ich unterstützt wurde. Der Normalbürger (Arbeitende) wird wahrscheinlich nicht betroffen sein, dafür die besser gestellten. Doch “normale” Einkommen mit ca. 6’000.– können auch nicht unbegrenzt für Steuerausfälle aufkommen. Die Kantone kämpfen ja mit einem sich Unterbieten an Steuereinnahmen. Wer bezahlt diese Millionen, resp. Milliarden an den ausfällen? Dank Sparmassnahmen Entlassungen von Personal – also RAV und ev. später Sozialdienst? Welche Aufgaben werden nicht mehr ausgeführt (Sicherheit, Gesundheit, Umwelt?). Arlesheim ist in den roten Zahlen, Stettlen schrieb rote Zahlen, Lachen und Oberentfelden schreiben auch. http://dometownarlesh​eim.ch/2010/10/21/fin​anzausgleich-treibt-a​rlesheim-in-die-roten​-zahlen/ / http://www.bernerzeit​ung.ch/region/bern/Di​e-Gemeinde-schreibt-r​ote-Zahlen/story/2595​5818 / http://news1.ch/News/​498b0c1b-8d72-48da-87​dc-ecd29e3ca37b / http://www.aargauerze​itung.ch/aargau/aarau​/oberentfelden-rutsch​t-in-die-roten-zahlen​-100624335 und weitere…. Bei den Kantonen rechnet Zürich mit tiefen Zahlen und Tessin ist sicher auch in den roten Zahlen. Sparen ist gut, wenn die Einnahmen fehlen, doch zu welchem Preis (online kann habe ich auch Dinge diesbezüglich gefunden inkl. Reorganisationen mit allem drum und dran). Exzessives Verhalten (Link vom Spiegel diesbezüglich habe ich oben mal gepostet) kaputt und am Ende bezahlen alle. Dagegen kämpfe ich.

      Report comment
    • November 20, 2010

      Nennen Sie mir einen einzigen Kanton mit “Milliarden an Steuerausfällen”, egal aufgreund welcher Ursache. Zürich rev
      chnet nicht mit tiefen Zahlen, sondern im Gegenteil mit sprudelnden Steuererträgen. Ihre Behauptngen fussen offensichtlich auf falschen Annahmen.

      Report comment
    • November 20, 2010

      Danke der Nachfrage. Zürich rechnet für’s nächste Jahr mit einem Fehlbetrag von 200 Millionen (Finanzkrise sei dank. Von wem und was verursacht und wer wie für was gekämpft hat ist auch bekannt) http://www.tagesanzei​ger.ch/zuerich/region​/Tiefrotes-Budget-in-​Zuerich/story/2543754​6 . Weitere Steuerausfälle resp. wo sind die Milliarden http://www.woz.ch/art​ikel/inhalt/2006/nr37​/Schweiz/13842.html http://www.blick.ch/n​ews/wirtschaft/vontob​el/artikel37659 . Ich kann Ihnen noch mehr Links und Angaben dazu suchen, dann können wir – wenn beliebt die Situation weiter erarbeiten und ev. finden wir Lösungsvorschläge ;-).

      Report comment
    • November 21, 2010

      Sehr geehrte Frau Sägesser
      Ich habe Sie aufgefordert, Ihre Behauptung zu belegen, es gebe Kantone, welche aufgrund des Steuerwettbewerbes “Milliarden an Steuerausfällen” hätten. Sie sind dem ausgewichen, führen aber die Stadt Zürich an, welche kein Defizit hat, sondern für nächstes Jahr ein Defizit budgetiert. Dieses Defizit beruht nicht auf zu geringen Einnahmen, sondern auf zu hohen Ausgaben. Deshalb will eine Mehrheit des Gemeinderates dieses Budget zurückweisen. Nicht einmal die rot-grüne Stadtregierung behauptet, das Defizit sei aufgrund des Steuerwettbewerbes unter den Kantonen entstanden. Ferner nennen Sie einige Gemeinden, die rote Zahlen schreiben, darunter – was ich besonders erheiternd finde – die Gemeinde Lachen. Erheiternd deshalb, weil Sie “vergessen” haben, in welchem Kanton Lachen liegt. Ich sage es Ihnen: Im Kanton Schwyz. Das hat dann mit Steuerwettbewerb wirklich nichts mehr zu tun, sondern mit dem Finanzausgleich zwischen den schwyzerischen Gemeinden. Im übrigen ist es durchaus normal, dass Kantone, Städte und Kommunen einmal ein Defizit budgetieren. Solange der mittelfristige Haushaltausgleich gegeben und Eigenkapital vorhanden ist, ist dies durchaus zulässig.

      Ihre Links sind übrigens gut gemeint, aber für mich sind weder der BLICK noch die WoZ seriöse Primärquellen.

      Noc​hmals: Nennen Sie mir die Kantone, welche – aus irgendeinem Grund, es muss nicht einmal der Steuerwettbewerb sein! – “Milliarden an Steuerausfällen” haben. Wenn Sie Ihre Behauptung belegt haben, diskutieren wir weiter.

      Report comment
    • November 21, 2010

      Einen schönen Sonntag Herr Gruber. Danke für Ihren Beitrag und Input auch betr. Lachen :-). Ich schrieb oben: Zitat: Bei den Kantonen rechnet Zürich mit tiefen Zahlen. Zitat Ende. Dies habe ich in meinem nächsten Beitrag mit Link gezeigt. Das mit den Milliarden habe ich für die ganze Schweiz gemeint. Da hätte ich mich generell wohl präziser ausdrücken sollen – mein Fehler – und Sie können es gerne nochmals nachlesen. Sicher finden sich noch weitere Links dazu, welche ich Ihnen auf Wunsch zukommen lassen kann (sehe heute abend Bundesamt für Statistik nach und was sonst noch online zu finden ist). Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag.

      Report comment
  • November 18, 2010

    Sehr geehrter Frau Graf

    Weshalb werden die Reichen kaum wegziehen bzw. nach unattraktiven Ländern wie Bulgarien, Poland oder Bulgarien ziehen?

    Für grosse Vermoegen ist die Schweiz längst eine Steuerhölle und grosse Vermoegen kommen kaum noch ohne Pauschalabkommen (Herr Vekselberg in Zug lässt grüssen)

    0)Wenn ein vermoegender Steuerpflichtige bei einer konservativen Anlagestartegie kaum Ertrag erwirtschaftet oder sogar Verluste erleidet
    zahlt er nicht selten mehr Steuer als er Ertrag hat. (Steuergerechtigkeit?​)

    Damit wird Steuersubstrat vernichtet. Dies ist eine steuersystematische
    ​Totsünde, da ein gutes Steuersystem die Steuerobjekte zu mehr Leistung
    ansetzen sollte statt sie “wegzusteuern”. (BRD lässt grüssen)

    1) Die Schweiz gehört zu den wenigen Ländern, welche überhaupt noch eine Vermoegensteuer erhebt

    2) So wie die Schweiz die Pauschhalabkommen hat, hat zB die UK den Non Domicele Tax Status, wobei ein Neuzuzüger mit pauschal (neu) GBP 30’000 wegkommt.

    Meinen Sie, dass Leute wie Ueli Prager, Klaus Jacobs (nach Verkauf seiner Imperiums), Tito Tettamanti, Urs Schwarzenbach (Eigentümer Dolder) und die viele wenige profilierte Steueroptimierer wegen schönem Wetter nach Grossbritanien gezogen sind?

    Weshalb haben sich soviele russiche Oligarchen in London niedergelassen, wenn der ordentlicher Einkommensteuersatz in Russland etwa ein Drittel von jener in der UK ist?

    3) Monaco, Abu Dahhi, Dubai und einige Exoten erheben keine Einkommens und Vermoegenssteuer.

    ​4) Belgien belastet Arbeitseinkommen sehr stark aber erhebt weder Vermoegnssteuer noch Vermoegensertragssteu​er (bzw lässt diese sehr einfach vermeiden)

    Konkret​: Da verkauft Herr Bertarelli für Fr 10500 seine Sereno an Merck.
    In Waadt (Siehe Comparis Steuerrechner) bezahlt er (theoretisch) alleine schon über dieses Vermoegen Fr 88 Mio Vermoegenssteuer.

    ​Also Herr Barterelli zieht nach Saanen, weil der Kanton Bern die Vermoegenssteuer auf 25% des Vermoegensertrages begrenzt und er sein Vermoegensertrag (zB bei Dividenden aus Privatholding) selbst steuern kann

    Jetzt wird neu ein Minimum von 0,5 Pro Mille Vermoegenssteuer eingeführt, gibt für Herrn Bertarelli eine JAEHRLICHE Vermoegenssteuer von etwa Fr 50 Mio.

    Da fragt sich wahrscheinlich Herr Bertarelli (unbestreitbar ein exzellenter Unternehmer) weshalb verlege ich nicht meinen Steuersitz nach Grossbrittanien wo ich als Non Dom nur GBP 30’000 zahle und zwar all in (Einkommens und Vermoegenssteuer).

    (Herr Bartarelli ist mit einer Engländerin verheiratet und ohnehin wenig zu Hause, da die von ihm finanzierte Allingni nicht in der Scwheiz segeln kann.)

    Da stellt sich denn die Frage, wäre es nun nicht besser Herr Bertarelli moeglichst lange in der Schweiz zu behalten und zB mit Fr 30 Mio Steuerertrag zufrieden zu sein?

    Immerhin, wenn der Durchschnittssteuerpf​lichtige Kantons- und Gemeidnesteuer von etwa Fr 5000 zahlt, würde er die Steuer von 6000 Durchschnittssteuerpf​lichtigen zahlen.

    Im Uebrigen, um die CH Steuer zu umgehen muss man sein Leben nur so einrichten, dass man weniger als 180 Tage/Jahr in der Schweiz verbleibt
    oder grosse Teile seines Vermoegens in ausländischen Immobilien investieren.

    Ich kann nur hoffen, dass die sehr potentesten Steuerzahler nicht wegziehen.
    Die Rechnung müssen wir alle zahlen.

    Mit freundlichen Grüssen

    Félix Dony

    Report comment
  • November 18, 2010

    Sehr geehrte Frau Graf-Litscher
    Ich finde schon den Titel schon arrogant. Er zeigt fehlendes Fingerspitzengefühl und auch Wertschätzung gegenüber Personen welche tragende Säulen der Wirtschaft und der Gesellschaft sind. Für Sie sind Reiche einfach schlechthin Abzocker, welchen man den Meister zeigen will und das mit möglichst vielen Emotionen. In welche Bereiche lässt sich diese Denkweise noch anwenden?! Wer sind denn die eigentlichen Abzocker?
    Wenn eine überwiegende Mehrheit Nichtbetroffener über eine Minderheit verfügen kann und soll, ist es immer schlecht.

    Ich gehöre nicht zu denjenigen, die mehr bezahlen müssen, weil ich im Kanton Basel-Stadt wohne und nicht auf das entsprechende steuerbare Einkommen komme. Trotzdem bin ich entschiedener Gegner der Initiative. Die Steuerhohheit gehört in die Kantone und zwar vollumfänglich und nicht nur, was über dem Mindeststeuersatz liegt.

    Ungesunder Steuerwettbewerb ist in der Tat schlecht, ein gesunder Wettbewerb ist aber für gewisse Regionen überlebensnotwendig.

    Wäre ich ein Reicher im Kanton Appenzell und müsste den gleichen Mindestsatz bezahlen, wie in St. Gallen oder Zürich, könnte ich gleich nach Zürich ziehen, was den Kanton AI wohl nicht freuen wird. Es gibt genügend Kantone in der Schweiz, die unter dem Wegzug von Jungen Leuten gelitten haben. In gewissen Kantonen ist die Bevölkerungszahl seit Jahren rückläufig und damit auch die Steuereinnahmen. Wenn ich als St. Galler im Jahr 35’000.– Steuern sparen kann, könnte ich mir vorstellen in den Kanton Appenzell zu ziehen. Wer soll den um Himmelswillen freiwillig zuziehen.

    Sie reden auch immer davon, dass die Reichen nicht wegziehen können oder werden und wenn sie es tun, seien sie Landesverräter. Es kann ja auch sein, dass Sie damit Neuzuzüger stoppen.

    Ist einer der CHF 400’000.– im Jahr verdient ein Superreicher? Ich denke nicht. Stört es ihn, wenn er fast 50 % an Steuern abliefern muss? Wahrscheinlich schon, vorallem, wenn er sieht, für was das Geld ausgegeben wird.
    Man bedient sich solcher Begriffe etwas unüberlegt.

    Die Steuerinitiative ist nur ein erster Schritt. Weitere Schritte zur “Überwindung des Kapitalismus” sind bereits in der Pipeline. Irgendwann bezahlen wir 50 % Steuern und die Kassen sind trotzdem leer, weil sich immer mehr noch mehr bedienen.

    Report comment
    • November 19, 2010

      Steuern bezahlen kann schmerzhaft sein. Doch kann man denn jemand mit 200’000.– Verdienst (abzüglich 50 %) Steuern nicht noch gut leben? Denke für 70’000.– Verdienst wären 50 % schmerzhaft und es könnte sein, dass der Staat unterstützen muss 😉 während den Arbeitsjahren und auch anstelle der dritten Säule, wenn die AHV und Pensionskasse nicht zum Leben reichen. Funktioniert denn der Kapitalismus zur Zeit oder gibt es Exzesse, welche die Schweiz in den Ruin treiben? Wenn was schief läuft, was wären dann die Lösungsvorschläge? Man bedenke die Wirtschaftskrise und wie Banken gerettet wurden und werden und trotzdem Boni (Steuerfrei, wenn möglich) weiterbezahlt werden, Meldungen aus der Presse betr. dem Steuerwettbewerb der Kantone und Reichen, welche so Millionen einsparen, welche weniger gut betuchte berappen müssen es sei denn der Staat, der Kanton, die Gemeinde, verschuldet sich oder streicht Aufgaben, Stellen, was wiederum zur Folge hat, dass jemand oder was anderes zahlt. Zudem mache ich mir keine Sorgen um die Reichen, denn die Kantone basteln ja an den Abzügen….

      Report comment
    • November 20, 2010

      Liebe Frau Sägesser
      Ausser bei der UBS hat noch kein Industrieunternehmen mit Steuergelder gerettet werden müssen. Es gibt auch tatsächlich veritable “Abzocker” in der Schweiz. Die Anzahl ist aber relativ gering. Zwischenzeitlich wird bald jeder, der über das Durchschnittseinkomme​n kommt und das (meistens) durch überdurchschnittliche​n Einsatz in die gleiche Ecke gestellt.

      Ich kann dem Willen, unlauteren Steuerwettbewerb zu unterbinden, durchaus etwas Gutes abgewinnen. Mich stört vielmehr die Art und Weise und dass Vermögende à priori als die Schlechten und Ausbeuter der Gesellschaft hingestellt werden.

      Es werden nur die Bänker und einige wirkliche Abzocker als Beispiele herangezogen. Es gibt aber auch andere Industrielle, die mit ihrem eigenen Geld das Schicksal des eigenen Unternehmens zu verantworten haben. Es gibt ja auch solche, die Arbeitsplätze geschaffen haben und nicht solche ausradiert haben. Und es gibt solche, die nach jahrelanger, harter und risikoreicher Arbeit, wiederum auf eigenes Risiko, ein Vermögen erarbeitet haben. Auch diese schmeissen Sie in den gleichen Topf. Und, Sie werden es abstreiten, solche bezahlen dann auf ihr Einkommen, ihr Vermögen und auf den Gewinn des Unternehmens zusammen gerechnet bald 70 % Steuern.

      Fazit: Mich stört mehr als die Initiative selbst, die Art und Weise, wie sie geführt wird. Mich stört, dass sie von einer Partei kommt, die an der “Überwindung des Kapitalismus” arbeitet. Mich stört, dass die SP selbst auch an dem NFA gearbeitet hat und nach kurzer Zeit und bevor dieser ausgereift ist, mit einer Verfassungsänderung kommt. Zu guter Letzt lässt es befürchten, dass es erst der Anfang ist und nirgends steht, für was die Mehreinnahmen verwendet werden sollen!

      Report comment
    • November 20, 2010

      Danke für Ihren Beitrag, Herr Breisinger. Bemerke, dass ich teilweise meine Beiträge präzisierter schreiben sollte ;-). Ich bin mir bewusst, dass es Patrons gibt, welche gut zu ihren Arbeitnehmern schauen und Arbeitsplätze schaffen. Doch bin ich mir anderer Arbeitgebern bewusst, welche unproduktive eher abschieben und der Staat soll dann schauen. Entweder haben viele in meinem Umfeld einfach Pech gehabt und sind an falsche geraten, werden verheizt oder es sind doch viele, welche bloss auf Profit aus sind und der Mensch ebenso vergessen geht wie der Konsument (versteckte Preiserhöhungen, tiefere Beschaffungskosten nicht weitergeben). Na ja, die UBS mag die einzige Bank in der Schweiz gewesen sein, welche “Hilfe” bekam mit der Verpflichtung zur Kreditvergabe an KMU’s. http://www.bernerzeit​ung.ch/wirtschaft/kon​junktur/UBSRettungspa​ket-abgesegnet/story/​26294741. Doch gab es weltweit mehrere Banken/Firmen etc., welche gerettet wurden und klappte dies mit der Kreditvergabe http://www.post.ch/uk​-personalzeitung-fina​nzdienstleistungen-08​12-2.pdf . Voraussetzung, dass Kredite auch entsprechend zurückbezahlt werden. O.K., diese Krise soll sich nicht wiederholen, das Ausbaden kommt noch (Sozialhilfe etc. – zumindest befürchten Kantone ein Minus dank Mehrausgaben). Also gilt hier einfach nicht die Ursache vergessen und nicht vergessen, wer wie was getan und gesagt hat diesbezüglich. Man kann sich stören an der Art und Weise. Doch wird man gehört, wenn man leise, unauffällig spricht. Wie mir scheint es hat diese Art sich in der Politik eingebürgert? Danke auch für den Input zu NFA. Werde mich rein lesen und habe mal diesen Link geöffnet. http://www.sp-uri.ch/​Texte/Fraktionstexte/​IPNFA240210.pdf . Mehr finde ich sicher noch dazu. Zu Letzt noch eine Frage betr. dem Kapitalismus. Funktioniert er denn? Meiner Ansicht nach schadet dem Kapitalismus exzessives Verhalten. Wenn man bedenkt, dass 3 % gleich viel Vermögen besitzen wie 97 % http://www.20min.ch/f​inance/news/story/3-P​rozent-besitzen-so-vi​el-wie-der-Rest-11726​230 und ca. 30 % kein Vermögen aufweisen….. O.K., letzteres ist älter und differenziert anzuschauen. http://www.rmoser.ch/​downloads/vermch.pdf . Jedoch kann es durchaus zu denken geben, ohne futterneidisch zu sein. Über die 70 % Steuern kann man verschiedene Sichtweisen haben. Klar ist es viel, doch wie viel bleibt am Ende noch übrig zum Leben und wer sonst kommt für Steuerausfälle auf? Es bringt doch nichts, wenn wegen weniger Steuereinnahmen Armut kreiert wird, die Umwelt, die Sicherheit, die Gesundheit auf der Strecke bleibt und der Sozialhilfe ausbügeln darf mit den entsprechenden Kürzungen und Verschärfungen. Das motiviert doch eher weniger am gleichen Strick in die gleiche Richtung zu ziehen, damit ein Staat funktioniert. Also sollen alle die soziale Verantwortung wahrnehmen und dies hat sowohl der Arbeitgeber wie auch der Arbeitnehmer, Wirtschaft und Politik in der Hand. Doch Angst für besser gestellte habe ich keine. Die Kantone arbeiten an Abzügen und die Unternehmen gehen auch ohne Annahme der Initiative (neues Beispiel Roche).

      Report comment
  • November 18, 2010

    Guten Tag Frau Graf-Litscher,
    Ihre “Argumente” sind SP-Doktrin, also Kommunisten-Gewäsch, welches destruktiv, unnütz und unwürdig ist. Die Schweiz zockt die Reichen schon genügend ab mit der Wehrsteuer! (Entschuldigung, Direkte Bundessteuer, die ja nach dem 2. Weltkrieg wieder hätte abgeschafft werden müssen….) Dort zahlen 5 % der Steuerpflichtigen über 90 % der Steuermilliarden. Und wischen Sie zuerst vor der eigenen Tür! Da habt ihr ja den selbsternannten Europapolitiker der pro Jahr CHF 600’000 für Spesen abzockt (mehr als ein Bundesrat steckt der Andreas Gross jährlich in die Tasche!) Und dann noch euer Asylanten-Aushängesch​ild, der noble schwarze Wahlhelfer und SP Nationalrat, den ihr auf eure Liste genommen habt. Ein Angolaner ohne Asylantengrund! (Seine Kinder leben unbehelligt in Angola!) WEg mit ihm aus dem Nationalrat, ich will nicht von solchen Gestalten vertreten werden!
    Der Gipfel ihrer dilettantischen Frechheit liegt in Ihrer arroanten Frage, wo wollen die Superreichen denn wohlhin? Dort wo alle Banken schon sich etabliert haben und wo’s auch schöne Häuser an Gewässern gibt, nach Singapur zum Beispiel oder nach London oder New York! Dort sind die Steuern dann tiefer als bei uns! Aber eben. Es darf ungestraft Politik mit falschen Argumenten gemacht werden, denn man will sich ja auch in der Öffentlichkeit profilieren!
    Ihre Hasspredigt verusacht mir Übelkeit wie die meisten der SP-Genossen, denn mit Lügen und scheinbaren Gutmenschenparolen führt ihr die Menschn ins Unglück. Ich wünsche der Schweiz mehr Schweizer, die das Erreichte schätzen und Sorge dazu tragen wie auch zum unersetzlichen Gut der Freiheit und des freien Unternehmertums. Nehmt doch mal zur Kenntnis, dass Euer Kommunistengeshwafel in der DDR, in Russland kläglich gescheitert ist und schlagt euch auf die konstruktiven Seiten von Politik und Gesellschaft.

    Report comment
    • November 18, 2010

      Danke für Ihren interessanten Beitrag. Könnten Sie mir noch den Link/die Links zu Ihren Zahlen senden? Habe im Bundesamt für Statistik http://www.bfs.admin.​ch/bfs/portal/de/tool​s/search.simple.html mal geschaut und nichts gefunden. Doch manchmal bin ich auch blind und vier oder mehr Augen sehen auch mehr. Zudem wandern Firmen auch ohne die Annahme der Steuerinitiative ab. Neues Beispiel Roche http://bazonline.ch/w​irtschaft/agenturen-t​icker/Gewerkschaft-ve​rsucht-RocheBelegscha​ft-Burgdorf-zu-mobili​sieren/story/28843736​ . Und sind denn andere besser, wenn es um Wahlen und Abstimmungen, Macht- und Machterhalt, resp. Geldvermehrung geht? Werde darauf verzichten, eine Liste mit verurteilten Politikern (auch von rechts) aufzuzeigen. Dies kann man online herausfinden, sofern man will und an Tatsachen ändert es nichts, ausser am sich Luft machen. Hoffe es geht nun besser und den Realitäten kann nun Lösungsorientiert – Direkte Frage an Sie: “Wo sind Ihre Lösungsvorschläge in Steuerfragen und wieviel Steuern in % zum Einkommen wären Sie bereit zu zahlen?” in die Augen geschaut werden. 3 % haben gleich viel Vermögen wie 97 % in der Schweiz. Stimmt die Verteilung für Sie? Oder wollen wir mithelfen, dass sich Karuselle ohne Lösungen immer weiterdrehen, damit man ja bei seinem Thema (auch der Ausländerproblematik)​ bleiben kann? Siehe auch unter der Rubrik Ausschaffungsinitiati​ve unter anderem den Kriminaltourismus und die Zahlen inkl. der Möglichkeiten der Rückschaffung (Mithilfe der Heimatländer ist und bleibt trotz Abkommen nicht immer gewiss) etc. etc. Freu mich auf Ihre lösungsorientierte, konstruktive Antwort. Doch ev. stimmt ja das System für Sie so, wie es ist…..

      Report comment
    • November 19, 2010

      Sehr geehrter Herr Merki

      Schade, dass Sie die SP rhetorisch mit den gescheiterten Kommunismusversuchen aus dem östlichen Teil Europas gleichsetzen.

      Beka​nntlich ist jede Kette genau so stark, wie ihr schwächstes Glied. Das allein ist schon Grund genug, dafür zu Sorgen, dass die schwächsten Glieder in unserer schweizerischen Gesellschaft nicht allzu schwach werden, sondern im Gegenteil ihre Stärke entfalten können – ein solches Vorgehen stärkt letztendlich unsere schweizerische Demokratie und hat daher in unserem Land nicht nur seine Berechtigung, sondern ist ein wichtiger Pfeiler unseres Staates, genauso wie auch die bürgerlichen Parteien wichtige Mitglieder und Vertreter in der schweizerischen Demokratie sind und ihre unverzichtbare Berechtigung haben.
      Ausdrücke wie ‚diletantische Frechheit’, ‚arrogante Frage’ oder ‚Hasspredigt’ sollten in einer offenen und demokratischen Auseinandersetzung keinen Platz haben – weder von der einen noch von der andern Seite. Sie sprechen von Freiheit, aber es scheint so, als würden Sie vergessen, dass nachhaltig gelebte Freiheit auch gewisse Verpflichtungen mit sich bringt. Ohne diese Verpflichtungen würde jede ‚Freiheit’ in Anarchie ausarten.

      Sie sprechen vom unersetzlichen Gut der Freiheit und des freien Unternehmertums – ich hoffe, dass ihre Vorstellung von Freiheit nicht auf Kosten der Freiheit der andern schweizer Mitbürger geht.

      Dass Steuern in NewYork wirklich günstiger sind als bei uns, wage ich zu bezweifeln. Da wie auch in Singapur könnte ich mir höchstens vorstellen, dass der tiefere Devisenkurs den Steueraufwand in absoluten Frankenbeträgen geringer erscheinen lässt – aber zugegeben, die genauen Zahlen sind mir unbekannt.

      Report comment
    • November 19, 2010

      Hass predigt seit Jahren die SVP – kein einziger Wahlkampf ohne Ausgrenzung anderer! Da wird konstant verhöhnt und beleidigt, Hauptsache irgendjemand zum treten. Zeugt nicht gerade von Charakterlichen stärke der Parteiexponenten.
      Un​d wenn ich ein SVP-Politiker oder einen anderen bürgerlichen Politiker irgendetwas von Selbstverantwortung reden höre wird mir übel. Das ist reinste Propaganda. Denn kein bürgerlicher will wirklich eine freie Marktwirtschaft, Wettbewerb und Selbstverantwortung. Das Programm ist einzig Egoismus: Alle Subventionen für mich. Da wird munter die Planwirtschaft in der Landwirtschaft verteidigt, die ganzen ländlichen Orte sind nur dank Transfehrzahlungen überhaupt überlebensfähig. Vermögen wurden und werden mit Importschutz und ähnlichem gemacht. Hauptsache der Konsument kann gesetzlich geschützt abgezockt werden.
      Die Wirtschaftskrise hat das wahre Gesicht der bürgerlichen gezeigt,. Winselnd sind alle zum Staat gerannt. Zuvorderst die neoliberalen Banker, die Weltweit gerettet wurden. Während alle darunter leiden, werden bereits wieder Superboni ausgezahlt. Kein Wunder bei dem Gratisgeld, das sie zum zocken erhalten. Wo ist da die Selbstverantwortung? Da ist nur Gier, von irgendeiner Verantwortung in irgendeinem Bereich ist nicht zu sehen. Kein einziger Reicher wird die Schweiz verlassen, nirgendwo werden sie so wenig besteuert. Die Initiative setzt nur ein Zeichen gegen die Parasitenkantone. Aber alle Steueroptimierungsveh​ikel bleiben und da verschwinden die Millionen.

      Report comment
  • November 18, 2010

    Es kann nicht in unserem Interesse liegen, gute Steuerzahler zu vertreiben und neue abzuschrecken. Deshalb bin ich gegen die Steuerinitiative. Aber die von Hr. Schindler Hergiswil in 10vor10 behaupteten 60-70% Steuern habe ich nicht verstanden. Kann mir jemand diese Berechnung erläutern?

    Report comment
    • November 19, 2010

      Im seinem Konzern wird der Gewinn im Schnitt mit etwa 28% belastet.

      Jetzt schüttet der Konzern den Gewinn als Dividende an einem Aktionär aus. Dieser zahlt darüber Kantons und Gemeindesteuer
      (neu min 22%) und Bundesseuer (max tarif etwa 11 %).

      Der Aktionär zahlt über sein Aktienvermoegen zusätzlich 0,5% Vermoegenssteuer.

      Die Vermoegenssteuer kann einen massiven Hebel haben.

      Nehmen wir an der Konzern zahlt keine/kaum Dividende und der Aktionär hat kein/kaum Arbeitseinkommen (Pensionado), denn zahlt er Steuer ohne Einkommen zu erzielen>> Steuerdruck unendlich gross.>>

      Aktionär verliert jedes Jahr Vermoegen weil er Lebenskosten und die Steuer zahlen muss. Der Staat verliert Steuersubstrat.

      Die Steuerstituation ist extrem individuell durch zB allfälligen Abzug für wirtschaftliche Doppelbesteuerung bei grossen Beteiligungen und der Unterschied zwischen Arbeitseinkommen (Lohn/VR Honorar) oder Kapitalertrag (Dividende).

      Beim hohem Arbeitseinkommen wirkt die AHV/IV/ALV als eine zusätzliche Steuer von etwa 12%, da das gesamte Arbeitseinkommen
      mit​ Sozialabgaben belastet wird, aber die Renten nach oben begrenzt sind.

      Herr Schindler rechnet zurecht wie ein UNternehmer in einem KMU alle Steuer zusammen, jene welche die Unternehmung zahlt und jene welche er selbst zahlt.

      Report comment
    • November 19, 2010

      @Felix Dony Danke für die gute Erklärung

      Meine Bemerkungen dazu:
      Die AHV/IV/ALV als Steuer zu zählen empfinde ich als merkwürdig. Sonst könnte beim Normalbürger die Krankenkassenkosten als eine Art Steuer dazugezählt werden.
      Die Vermögenssteuer existiert bereits, ob sinnvoll oder nicht steht nicht zur Debatte, hier wird nur die Höhe neu Gesetzt. Das Unternehmen und die Privatperson sind für mich zwei paar Schuhe. Da alles zu vermengen ist reine Stimmungsmache.

      Report comment
    • November 19, 2010

      Sehr geehrter Herr Meier

      Die AHV- und Sozialbeiträge welche Sie als Angestellter (etwa 6%) oder selbstständig Erwerbender (etwa 11,5%) bezahlen sind nur bis zu einem Einkommen von Fr 83000 Rentebildend. AHV Beiträge über Einkommensteile über Fr 83000 haben keinen Einfluss auf Ihre Altersrente und dies ist reine “Umverteilung”.

      ​Die Eigentümer von KMU können als Selbständigerwerbende​ oder mittels einer Personengesellschaft ihre Geschäfte führen.

      Um die Haftung zu reduzieren können sie das gleiche Geschäft aber auch in einer Kapitalgesellschaft (AG oder GmbH)führen.

      Im letzten Fall zahlt er Einkommens und Vermoegbnssteuer privat
      und zahlt seine Firma Gewinnsteuer und Kapitalsteuer.

      Wei​l er aber 100% Eigentümer ist, sind dies de facto alles Steuer die er zahlt.

      MfrGr Félix Dony

      Report comment
    • November 20, 2010

      Für mich ist dieses Beispiel vom 100% Eigentümer eher theoretisch. Die meisten Betriebe mit einem 100% Eigentümer sind eher klein und bezahlen meist keine Steuern. Das Beispiel betrifft nur ganz wenige Ausnahmen. Zudem werden Dividendeneinkommen tiefer besteuert. Und darauf werden keine Sozialleistungen bezahlt.
      Aber ein wichtiger Punkt betrifft die Form einer AG, ich kann mich als Nichtjurist nur eine wichtige Sache erinnern. Die AG kann pleite gehen und das Vermögen das Privatvermögen des Besitzers wird nicht angetastet. Bei einer Pleite wird getrennt, als ist die steuerliche Trennung von Geschäft und Privat nur normal.

      Report comment
  • November 19, 2010

    Frau Graf, Sie fragen, wer dagegen sein könne, dass die Superreichen nicht auch noch privilegiert würden. Diese Argumentation ist armselig und hilflos, denn diejenigen, welche Sie als Superreiche bezeichnen, tragen in der Schweiz schon heute die grösste Steuerlast. Die SP will einfach noch mehr vom Einkommen und vom Vermögen der Vermögenden konfiszieren, als dies bis jetzt schon geschieht. Das ist ist nichts anderes als sozialistische Umverteilung. Sie sind dafür und ich bin dagegen.

    Report comment
  • November 19, 2010

    Diese Initiative spühlt Geld in die leeren Staatskassen, das ist erfreulich. Und wenn einige Steuernomaden weiter ziehen: Was soll’s? Wer wird sie vermissen?

    Interes​sant ist der Betrag 250’000 Franken. Die meisten SP-ler verdienen nicht ganz so viel aber doch deutlich mehr als 100’000. Wer schneidet sich schon gern selbst ins Fleisch! (:

    Am Grundproblem im Bereich Steuern würde sich jedoch durch die Annahme der Initiative nichts ändern: in der Schweiz gibt es knapp 30 verschiedene Steuersysteme. Wer mit mehreren Kantonen zu tun hat, zahlt viel Geld für den Steuerberater. Für die grossen Unternehmen ist das kein Problem. Den Kleinen wird es so jedoch erschwert im Nachbarkanton aktiv zu werden. Es ist wie im Mittelalter mit den Zünften, Konkurrenz wird ausgeschlossen.

    Es​ würde für alle Beteiligten einfacher, wenn es ein einheitliches Bundessteuerrecht gäbe (Einkommens- und Vermögenssteuer für Privatpersonen, Gewinn- und Kapitalsteuer für Firmen). Bund, Kantone und Gemeinden würden festlegen welche Steuern sie erheben wollen (der Bund kennt keine Vermögenssteuer) und welcher Steuersatz für die einzelnen Steuern gelten soll.
    Bereits jetzt kennen die Gemeinden keine eigene Steuergesetzgebung und trotzdem gibt es Steuerwettbewerb zwischen den Gemeinden eine Kantons. Ein entsprechender Wettbewerb würde auch zwischen den Kantonen spielen.

    Report comment
  • November 19, 2010

    Hmm… Wenn ich hier die ganzen Argumente für und wider der aktuellen Steuerinitiative lese, bleibt mir nichts anderes übrig, als auf das kürzlich angesprochene Thema bedingungsloses Grundeinkommen zu verweisen: Es würde schlicht und einfach das fairest vorstellbare Steuersystem beinhalten, in dem nicht mehr die Arbeit versteuert würde, sondern der Konsum.
    Tatsache ist: je mehr jemand verdient, desto stärker konsumiert er.
    Würde, wie der Vorschlag dies vorsieht, eine 50%- Konsumsteuer erhoben, würden tatsächlich alle gleichviel Steuern bezahlen – und dies automatisch unter Berücksichtigung ihrer persönlichen finanziellen Leistungsfähigkeit.
    ​Sehen wir dies doch mal am Beispiel eines Flugtickets an: Leute aus besserverdienenden Kreisen buchen für sich wohl kaum Economie-Class-Ticket​s, sondern eher Bussiness- oder Firstclass und würden daher automatisch höhere Steuerabgaben tätigen als weniger gut Verdienende. Besserverdienende geben auch mehr Geld in anderen Bereichen des Lebens aus, sei dies im Wohn- Essens- oder Vergnügungsbereich.
    ​Der Vorschlag dieses kurz BGE genannten Modells ist noch lange nicht zur Genüge durchdacht, doch ich denke, es ist höchste Zeit, dass das Thema ernsthaft Aufgegriffen und – von verschiedenen Seiten – durchdacht wird.

    An dieser Stelle möchte ich an das Buch ‘Die Grenzen des Wachstums’ erinnern, das vor Jahrzehnten schon vom ‘Club of Rome’ herausgegeben worden ist. Ich möchte auch an die aktuellen Diskussionen um CO2 und Klimaerwärmung erinnern und nicht zuletzt an die jüngste Wirtschaftskrise.
    Da​s alles sind gute Gründe, die Welt und ihre wirtschaftlichen Strukturen gründlich zu überdenken und bisher sehr exotischen Gedankenmustern ihren Raum zu geben.
    Gegenwärtig beschreiben die Gegner der aktuellen Vorlage die Konsequenzen einer Zustimmung am kommenden 28. November in den schwärzesten Farben. Tatsache ist, dass der Kanton Zürich die Pauschalbesteuerung abgeschafft hat. Es hat im Anschluss daran tatsächlich Leute gegeben, die aus ehemals sehr steuergünstigen Gemeinden am rechten Zürichseeufer aus Steuergründen weggezogen sind – aber die damals in den schwärzesten Farben ausgemalten Folgen sind ausgeblieben.
    Es ist mir klar: Es geht hier nicht um das BGE, sondern darum, das bestehende Steuersystem fairer zu gestalten. Auf Grund der oft komunizierten Schwarzmalerei gebe ich persönlich der Vorlage keine bis nur sehr geringe Chancen. Ein Grund für ein Ja ist meines Erachtens aber umsomehr gegeben, da der Steuerwettbewerb – als Sache an sich möglicherweise wirklich im heutigen System nicht sinnlos – so, wie er heute betrieben wird, in einer selbstzerstörerischen​ Spirale auslaufen könnte und auch würde, wenn keine Schritte dagegen unternommen werden.

    Report comment
    • November 19, 2010

      Es ist eine ökonomische Binsenwahrheit, dass ein Verhalten zunimmt, welches subventioniert wird. Wenn man also ein existenzsicherndes Grundeinkommen erhält, ohne zu arbeiten, wird es attraktiv, nicht mehr zu arbeiten und auf Kosten anderer zu leben (Ich persönlich würde mich in Grund und Boden schämen, wenn ich ein bedingungsloses Grundeinkommen beziehen würde). Damit das überhaupt finanziert werden kann, müssen diejenigen enteignet werden, die arbeits- und leistungswillig sind. Und von Herrn Seglias möchte ich gerne wissen, wieviele Ausländer noch in der Schweiz einkaufen werden, wenn hier auf allen Artikeln eine Konsumsteuer von 50% erhoben wird? Meine Schweizer Uhr wird dann nämlich in Konstanz 50% billiger sein als in der Schweiz.

      Report comment
    • November 20, 2010

      Sehr geehrter Herr Gruber

      Da bei einem BGE für Arbeitgeber der grösste Teil der Lohnnebenkosten wegfallen würde, würde sich dies direkt auf die Preisgestaltung auswirken. Dadurch würden sich Artikel wie beispielsweise die von Ihnen angesprochene Uhr zwar nicht verbilligen, aber auch nicht verteuern.
      Ihr Beispiel ist aber ein guter Beweis dafür, dass das BGE-Modell noch viel zu diskutieren geben wird – und wirklich sollte. Denken Sie nur daran, dass damit Sozialwerke wie IV oder AHV zwar nicht komplett wegfallen, aber massiv reduziert werden würden, da z.B. sämtliche ordentlichen Renten – weil BGE gedeckt – wegfallen würden.
      Diese Sozialwerke müssten nur noch da zum Zuge kommen, wo hilfsmittelabhängige Bedürftigkeit besteht. Eingespart werden könnten da auch Millionen an Verwaltungsaufwand.

      Und dass Sie automatisch aufhören würden, zu arbeiten, glaube ich Ihnen nicht, und wenn Sie nochmal darüber nachdenken, Sie selbst wohl auch nicht.

      Das BGE würde nämlich nur gerade ein existenzsicherndes Grundeinkommen garantieren, ähnlich dem heutigen offiziellen Existenzminimum. Und jeder, der durch Arbeit einen höheren Betrag als das absolute Minimum verdienen kann, wird dies sofort tun. Nur wer schon einmal auf dem absoluten Minimum gelebt hat, weiss: wirklich Leben lässt sich damit nur schwer.
      Ich weiss – es gibt Argumente, die davon ausgehen, dass ein Ehepaar automatisch pro Person das volle BGE von den angedachten Fr. 2500.- erhält. Aber das ist schon zu einfach gedacht.
      Wenn im Falle eines Ehepaares beide Ergänzungsleistungen erhalten, um mit ihrer AHV- oder IV-Rente ein existenzsicherndes Einkommen zu erhalten, so wird nicht beiden jeweils der volle Lebensbedarf angerechnet, sondern je nach Art des Aufwands jeweils die Hälfte: Beispiel Mietzins.

      Report comment
    • November 21, 2010

      Sehr geehrter Herr Seglias
      Die von Ihnen genannten IV, AHV, Arbeitslosenversicher​ung und die ordentlichen Renten beruhen auf dem Versicherungsmodell und werden durch die Beiträge der Erwerbstätigen finanziert. Wer nicht arbeitet (oder als Frau Kinder erzogen hat), nie einen Beitrag bezahlt hat, bekommt weder AHV noch Arbeitslosenversicher​ung und auch keine Rente. In Ihrem Modell erhält jeder (selbstverständlich nicht nur jeder Schweizer, das wäre diskriminerend, sondern jeder Einwohner und jeder Immigrant) einen “Lohn”, ohne jemals auch nur einen Streich gearbeitet zu haben. Bei der Arbeitslosenversicher​ung zeigt sich sehr schön, dass je höher die ausbezahlten Bteräge sind und je länger die Bezugsdauer ist, desto kleiner ist der Anreiz, wieder zu arbeiten. Wird das “Bedingunglose Grundeinkommen” ohne jegliche Auflagen ausbezahlt, so ist das für Viele eine durchaus attraktive Lebensform. Wie blauäugig Ihre Überlegungen sind, zeigt sich am Beispiel des Ehepaars. Nach Ihrer naiven Meinung erhält ein Ehepaar nicht einfach zweimal das Grundeinkommen, weil nicht der jeweils volle Lebensbedarf angerechnet wird. Sie subventionieren mit anderen Worten das Konkubinat und bestrafen die Ehe finanziell. Warum soll man heiraten, wenn man dafür mit der Reduktion des BGE bestraft wird?

      Ihr Modell des “Bedingungslosen Grundeinkommens” ist aber auch zutiefst unethisch. Es pervertiert den Grundgedanken des sozialen Wohlfahrststaates, wonach diejenigen, die arbeiten können, aufkommen für diejenigen, die ganz oder vorübergehend nicht arbeiten können. Das BGE ersetzt “Können” durch “Wollen”. In Ihrem Modell sollen diejenigen, die arbeiten wollen, aufkommen für diejenigen, die nicht arbeiten wollen. Dem Erwerbstätigen wird mit staatlichem Zwang (Steuerpflicht) Geld weggenommen, damit er eine zwangsläufig zunehmende Anzahl von Taugenichtsen finanziert. Das “Bedingungslose Grundeinkommen” führt zum moralischen und finanziellen Zerfall einer Gesellschaft. Träumen Sie weiter, aber für mich ist eine weitere Diskussion verschwendete Zeit.

      Report comment
    • November 22, 2010

      Sehr geehrter Herr Gruber

      Um es gleich vorneweg zu nehmen: Beim BGE handelt es sich nicht um mein Modell, wie Sie das bezeichnet haben, sondern um eine – auch für mich – erstaunlich alte Idee, die im Übrigen nicht ausschliesslich von linksgerichteten Kreisen diskutiert wird. Hier einige wenige Links zum Thema:
      · http://www.​google.ch/#hl=de&sour​ce=hp&biw=1264&bih=74​5&q=bedingungsloses+g​rundeinkommen&aq=0&aq​i=g10&aql=&oq=Bedingu​ngsloses+Grundeinkomm​en&gs_rfai=&fp=c0f484​4d0580d4fd
      · http://​de.wikipedia.org/wiki​/Bedingungsloses_Grun​deinkommen#Monographi​en
      · http://www.init​iative-grundeinkommen​.ch/content/ein/

      D​ieser Artikel schreibt sogar von zwei regelmässigen Grundeikommen weltweit, das eine davon auf nationalstaatlicher Ebene: http://www.bge-portal​.de/20091204523/Nachr​ichten/Nachrichten/Gr​undeinkommen-in-der-M​ongolei.html .

      Hochinteressant sind die Namen, die Wikipedia unter ‚Einzelnachweisen’ aufführt: Darunter befindet sich unter weiteren Prominenten und (Wirtschafts-)Wissens​chaftlern z.B. auch der Psychoanalitker Erich Fromm.

      Ich hab von den Einzelnachweisen, die Wikipedia aufführt, mal einen verfolgt: http://www.stuttgarte​r-zeitung.de/stz/page​/detail.php/916564?_s​eite=1. Interessanterweise stammt der Artikel aus dem Jahre 2005, und nach diesem haben damals nicht nur die Amerikaner, sondern auch die Briten, auf Pump gelebt.
      Auf den Artikel bin ich gestossen, während ich diesen Beitrag verfasst und dazu etwas im Internet recherchiert habe, weswegen ich den Artikel nicht vollständig durchgelesen habe. Ich habe zurzeit also keine Kenntnis darüber, wer damals schon alles auf Pump gelebt hat, doch bin ich mir sicher, dass sich diese Art der Lebensfinanzierung nicht auf Amerikaner und Briten beschränkt(e).
      Und wohin das Leben auf Kredit schlussendlich führt, haben wir kürzlich ziemlich schmerzhaft weltweit erfahren müssen.
      Darüber, dass wir uns in Bälde weltweit wieder am gleichen Punkt befinden, macht sich wohl niemand Illusionen.

      Das Versicherungsmodell, auf dem AHV, ALV, IV und die 2. Säule beruhen, hat klare Tücken.
      Dank der grösser werdenden Anzahl älterer Berechtigten muss zur Zeit damit gerechnet werden, dass in den nächsten Jahren aus den Beiträgen von zunehmend weniger werdenden Beitragszahlern immer mehr Renten ausbezahlt werden müssen. Eine klare Sackgasse: Arbeitnehmer wollen wohl kaum höhere Sozialabzüge in Kauf nehmen. Bliebe die andere Variante: kleinere Renten auszubezahlen. Die Konsequenz, abgesehen vom gerechtigkeitlichen Gesichtspunkt (nicht: rechtlichen Gesichtspunkt – das sind leider oft 2 verschiedene Paar Schuhe) : Eine zunehmend grösser werdende Anzahl Bürger wird zunehmend in ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit geschwächt – was wiederum auf die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zurückfällt.
      Bei der 2. Säule (Pensionskassen) sieht es nicht viel anders aus; die vergangene Auseinandersetzung um die Verzinsung war nicht die erste und wird auch nicht die letzte sein.
      Und von IV und ALV mit ihren tiefroten Zahlen wollen wir schon gar nicht sprechen.

      In der Tat: das BGE lässt auf Grund seines Namens darauf schliessen, dass wirklich jeder ohne wenn und aber ein Grundeinkommen erhält. Von daher verstehe ich ihren Einwand, und es ist ja auch nicht schwer, sicch vorzustellen, was passiert, wenn das Wörtchen ‚alle’ zu wörtlich genommen wird. Würde man dies tatsächlich buchstabengetreu wörtlich nehmen, hätte dies wohl eine ungeahnte Bevölkerungsexplosion​ zur Folge. Das Einkommen jeder Familie würde mit der Geburt jedes Babys schlagartig um die z.Z. angedachten Fr. 2500.- anwachsen. Das Einkommen einer z.B. 5-köpfigen Familie würde somit – immer ohne zusätzliche Arbeit – Fr.12’500.- betragen. Dass das so nicht geht und deshalb Mindestvoraussetzunge​n geschaffen, bzw. von heutigen Sozialmodellen übernommen werden müssen, liegt auf der Hand.
      Ausländer, die in der Schweiz wohnen und arbeiten, hätten natürlich auch Anrecht auf das BGE, auch dann, wenn sie irgendwann arbeitslos würden. Aber selbstverständlich müssten auch da Regeln gesetzt und das Wörtchen ‚alle’ dürfte nicht allzu wortwörtlich genommen werden.
      Echte schwerwiegende Probleme könnten sich zB. Ergeben, wenn, wie bereits oben geschrieben, alle Familienmitglieder das volle BGE erhalten könnten. Um schlagartig traumhaft reich zu werden, müssten dann Migranten aus südlichen Ländern einfach nur ihre gesamte Sippe in die Schweiz holen – bei vielleicht dreissig Personen kann man sich leicht ausrechnen, was dieser Sippe ausbezahlt werden müsste.

      Leider bezeichnen Sie meine Meinung als Naiv, obwohl ich in einem andern Beitrag bereits davon geschrieben habe, dass das BGE bislang nur angedacht ist und deshalb noch keineswegs in seinen Details geklärt ist. Vielmehr habe ich von der Notwendigkeit gesprochen, dieses Modell ernsthaft und in Breiter Form zu diskutieren. Andrerseits freue ich mich über Ihre Antwort, da auf diese weise die Diskussion stattfinden kann.
      Wie Ihnen vielleicht bekannt ist: auch die heutigen Sozialwerke würden, wenn sie so handeln würden, wie Sie dies verstanden haben, die Konkubinate subventionieren. Das tun sie aber keineswegs. Das aber bedeutet: Wenn jemand mit einer andern Person zusammenlebt und z.B. auf Ergänzungsleistungen angewiesen ist, wird ihr/ihm der Mietzins soweit angerechnet, als der tatsächlich anfallende Anteil beträgt.
      Mit andern Worten: ich habe das Ehepaar nur als Beispiel genannt. Sollte ich dies in meinem Beitrag missverständlich formuliert haben, entschuldige ich mich dafür.

      Zu Ihrem letzten Einwand, wobei ‚mein Modell’ (siehe oben) zutiefst unethisch sei, weil es den Wohlfahrtsstaat pervertiere. Sorry, aber jetzt muss ich etwas harscher werden. Sie können lesen? Dann sollten Sie es auch gründlich tun!
      Ich habe in einem andern Beitrag davon geschrieben, dass die meisten Lohnnebenkosten wegfallen würden. Als Nicht-Arbeitgeber weiss ich nicht wirklich, was Lohnnebenkosten im Detail sind. Weshalb ich nicht einfach behauptete, dass alle wegfallen würden. Gehört das Führen einer Personalkantine zu den Lohnnebenkosten?
      Zu den Lohnnebenkosten gehören die Abgaben für AHV etc. Da z.B. letztere durch die Konsumsteuer gedeckt wäre, würden entsprechende heutige Abgaben, auch die des Arbeitgebers, wegfallen. Es ist also nicht so, dass nur die Arbeitenden alle nicht Arbeitenden finanzieren würden, sondern alle, die Konsumieren!!

      Ihr Einwand, dass dem Erwerbstätigen ‚mit staatlichem Zwang (Steuerpflicht) Geld weggenommen’ wird, zeugt davon, dass Sie meine Beiträge zu oberflächlich gelesen haben. Denn die Versteuerung der Arbeit wird nach dem BGE durch die Versteuerung des Konsums ersetzt – diejenigen, die Arbeiten, müssen die Erträge aus dieser Arbeit also nicht versteuern – das BGE erhalten Sie zusätzlich. Lesen Sie dazu also bitte noch mal meinen allerersten Satz!

      Das BGE führt keineswegs zum moralischen und finanziellen Zerfall – lesen Sie zu dem Thema auf den von mir verlinkten Seiten!

      Wer träumt hier? Ich von einer andern, nicht durch so viele Flickereien schon bald nicht mehr durchschaubaren Welt, oder jener, der wirklich glaubt, das geltende System sei bis in alle Zeiten unerschütterlich?

      Report comment
  • November 19, 2010

    Ich habe eine grundsätzliche Frage zum Verständnis des Begriffes “Blog” durch Frau Graf-Litscher und Vimentis. “Blog” heisst für mich Diskussion zwischen jemandem, der einen Artikel ins Netz stellt und denjenigen, die dazu ihre Meinung äussern. Offenbar genügt es hier aber, dass Frau Graf-Litscher irgendein Pamphlet, welches ihr die SP-Medienabteilung geschrieben hat, ins Netz stellt und sich dann jeglicher Diskussion entzieht. Es ist offensichtlich, dass die Behauptungen von Frau Graf-Litscher einer Diskussion nicht standhalten.

    Report comment
  • November 20, 2010

    Der Normalverdiener (Einkommen unter 7’000.–) können nicht unbegrenzt für Steuerausfälle aufkommen. Die Kantone kämpfen ja mit einem sich Unterbieten an Steuereinnahmen (siehe Link http://www.nzz.ch/200​7/03/11/il/articleEZW​SM.html, mehr online zu finden). Wer bezahlt diese Millionen, resp. Milliarden an den ausfällen? Dank Sparmassnahmen und Entlassungen von Personal das RAV und ev. später Sozialdienst? Welche Aufgaben werden nicht mehr oder bloss oberflächlich ausgeführt (Sicherheit, Gesundheit, Umwelt?). Arlesheim ist in den roten Zahlen, Stettlen schrieb rote Zahlen, Lachen und Oberentfelden schreiben auch. http://dometownarlesh​eim.ch/2010/10/21/fin​anzausgleich-treibt-a​rlesheim-in-die-roten​-zahlen/ / http://www.bernerzeit​ung.ch/region/bern/Di​e-Gemeinde-schreibt-r​ote-Zahlen/story/2595​5818 / http://news1.ch/News/​498b0c1b-8d72-48da-87​dc-ecd29e3ca37b / http://www.aargauerze​itung.ch/aargau/aarau​/oberentfelden-rutsch​t-in-die-roten-zahlen​-100624335 und weitere…. Bei den Kantonen rechnet Zürich mit tiefen Zahlen und Tessin ist sicher auch in den roten Zahlen. Sparen ist gut, wenn die Einnahmen fehlen, doch zu welchem Preis (online kann habe ich auch Dinge diesbezüglich gefunden inkl. Reorganisationen mit allem drum und dran). Exzessives Verhalten macht kaputt und am Ende bezahlen alle. Wollen wir das weiterhin zulassen?

    Report comment
    • November 20, 2010

      Das Haben wir der Unehrlichkeit der Politiker zu verdanken. Jeder will sparen, aber keiner will dafür den Kopf hinhalten. So wird der Bürger geschröpft. Die bürgerlichen haben mit ganz wenigen Ausnahmen die Mehrheit auf Stufe Bund, Kanton und Gemeinde. Sie wollen sparen, sind aber unfähig dazu. Einzig bürgerliche Lösung ist ein bisschen weniger Natur- oder Umweltschutz oder ein bisschen im Sozialbereich (wobei hier die Kosten zwischen den verschiedenen Ebenen herumgeschoben werden). Die hohen Kosten im Siedlungsbereich werden nie thematisiert. Jeder kann eine Karte nehmen und sich die Besiedlung betrachten. Wir sehen eigentlich flächendeckend überall Gebäude. Zu jedem Gebäude gehört die entsprechende Infrastruktur. Würden verursachergerechte Gebühren eingeführt, würde das lachen der konservativen SVP und CVP-Wählern schnell vergehen. Ohne massive Quersubventionierung (NFA, Kantonale Ausgleiche, Landwirtschaftssubven​tionen) müssten sehr viele alleinstehende Gebäude, Weiler und kleine Dörfer aufgegeben werden. Das müsste einmal thematisiert werden.

      Ein andere übertriebener Kostenpunkt ist die zu perfekte Infrastruktur. Mein Auto fährt auch auf einer Strasse ohne Randsteine und teurer Strassenentwässerung.​ Als ÖV-Benützer kann ich auch in einen Bus einsteigen, ohne auf einer gepflasterter Ausbuchtung zu warten, die zudem mit einem Häuschen verziert wurde. Als Schüler kann ich auch 10min längeren Weg in kauf nehmen (3 Oberstufenschulhäuser​ auf ca. 5km, da drei Gemeinden). Oder vor einiger Zeit hat eine Gemeinde ZH Millionen für die Renovation ihres Bauernhofes ausgegeben (Neuverpachtung). Dabei hat sich der Gemeinderat über die horrenden Kosten beklagt. Auf die Idee den Hof abzureissen und das Land an die Nachbarbauern zu geben kam niemand.
      etc. etc.

      Report comment
    • November 20, 2010

      Danke für Ihren Beitrag. Tja, es scheint so, dass man sparen will und soll, doch bitte nicht bei uns, resp. mir. Unehrlichkeit bringt sicherlich auch keine Lösungen zu Problemen und fördert eher die Unzufriedenheit. Genausowenig kann ein hin- und herschieben (Kassenspiel) die Lösung sein. Über das “Wo”, kann man sich streiten. Doch im Sozialen und Umweltbereich zu kürzen sehe ich eher als gefährlich an. Doch dafür wird ja ev. bei der Sicherheit aufgestockt. Ist dies notwendig? Oder ginge es anders? Auch wenn es Sozialhilfemissbrauch​ und “Faule” gibt, so sollte man doch wohl eher die Ursache anstelle von Symptomen (Verschärfung) bekämpfen. Ich empfinde ich es als angenehmer, wenn ich an einem von Wind und Regen geschützten Ort auf die ÖV warten kann und die Autofahrer sind sicherlich auch froh, wenn sie nicht bei jeder Haltestelle warten müssen ohne Möglichkeit den Bus zu überholen. Über den anderen Teil habe ich noch zuwenig nachgedacht. Gerne möchte ich noch mehr Infos/Zahlen/Fakten zu den Punkten. Ev. von Ihnen?

      Report comment
    • November 20, 2010
    • November 20, 2010

      Ein Politiker der ehrlich ist wird nicht gewählt. Im Prinzip wird derjenige gewählt der mehr ans seine Wähler verteilt. Wahrscheinlich wird erst beim Kollaps damit aufgehört.
      Um zum Busstopp zurückzukommen: Die Ausbuchtung um den Verkehr nicht zu stören habe ich erwähnt, nur kann die einfacher gestaltet werde. Ich pendle mit dem ÖV und ich kann mich nicht erinnern, wann ein Schirm nicht gereicht hat. In einer Stadt habe ich kein Problem damit, aber irgendwo auf dem Land?

      Wir werden noch sehr unruhige Zeiten erleben. Wohin uns das führen wird keine Ahnung. Aber die Zerreisproben für unser Land stehen uns eher früher als später bevor. Das ist meine Einschätzung. Aber mit einer SVP die dabei ist unsere Exportwirtschaft zu zerstören (dabei ebenso unsere Grundwerte)und mit einer SP die den Kapitalismus überwinden will, wird die Politik sicher spannend. Nur hoffe ich unser Land überlebt das ohne grössere Kollateralschäden.

      Report comment
    • November 20, 2010

      Betreffend Umwelt: Wir geben sogar sehr viel Geld aus um unsere Natur zu zerstören… Das eine sind Landwirtschaftssubven​tionen und das andere Ökostromsubventionen.​ Wir haben bald den letzten Rest Natur vernichtet. Wir könnten sparen und gleichzeitig Natur- und Umweltschutz betreiben.

      Report comment
    • November 21, 2010

      Herzlichen Dank Herr Meier für Ihren Beitrag und Input. Werde das PDF gerne lesen 🙂 und bin sicher auch gespannt darauf, wie sich die Schweiz mit der SVP und der SP (andere Parteien auch eingeschlossen) entwickeln wird. Hoffe das Beste für unser Land und wünsche einen schönen Sonntag.

      Report comment
    • November 23, 2010

      Nochmals herzlichen Dank für den Link (Kosten, Unterhalt, Infrastruktur). Lese mich durch die 265 Seiten durch.

      http://www.​are.admin.ch/dokument​ation/publikationen/0​0168/index.html?lang=​de&download=NHzLpZeg7​t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1​acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6​gpJCDd355fmym162epYbg​2c_JjKbNoKSn6A–

      I​nteressant sind die Fazit, wobei ich mich frage, ob es nicht, je nach Ansicht, auch anders aussehen kann. Doch noch bin ich nicht so weit….. Kann mir jedoch vorstellen, dass ich danach gleicher Meinung wie Sie bin.

      Report comment
  • November 20, 2010

    @Christoph Gruber
    Sie haben völlig recht. Die meisten Politiker verfassen einen Artikel und werfen den mal in die Runde. Offensichtlich sind sie an einer Diskussion nicht interessiert. Sie haben ja ihre Meinung und die werden sie kaum ändern, auch dann nicht, wenn gute Gegenargrumente vorliegen. Einige Wenige nehmen Stellung, das ist aber eher die Ausnahme.
    Ich bin auch überzeugt davon, dass Frau Graf-Litscher diese Kommentare nicht liest, wie auch Herr Fehr sie nicht liest und wenn er einen “Blog” veröffentlicht, der 86 % Gegenstimmen einbringt, wird ihn das wohl kaum berühren oder zum Denken bringen.

    Ich begrüsse die Meinungsvielfalt und habe schon viele interessante Meinungen gelesen. Das gefällt mir an dieser Seite. Es ist aber sicher nicht so, dass die Verfasser interessiert wären, unsere Meinungen zu kennen.

    So freue ich mich halt weiterhin über interessante Beiträge der Leserinnen und Leser.

    Report comment
  • November 20, 2010

    @ Markus Breisinger
    @ Christoph Gruber

    Einverstand​en! Unsere Politiker scheinen sich von der Wählerbasis abheben zu wollen. Und wenn dem so ist, dürfen wir uns auch nicht wundern, dass, statt ernsthaft politisiert, mit Schlagworten und Worthülsen polemisiert wird. Dazu zwei Beispiele:

    1) Die SP hat sich überholt, ihr Programm ist nicht mehr zeitgemäss. Sie müsste wirtschaftlich offener sein, sich der Globalisierung, der Alterung der Gesellschaft und dem internationalen Wettbewerb stellen. Aber das tut sie nicht.

    2) Wenn es um die Attraktivität als Steuerstandort geht, schneidet die Schweiz gar nicht so gut ab, wie angenommen wird, stellt Praktikus in der Finanz und Wirtschaft fest. Im Gegenteil: Sie belegt nur Rang 41. Das zeigt eine Studie, die diese Woche ­vorgestellt wurde.

    Und jetzt will die SP die Steuern noch erhöhen!

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Das Problem ist, dass keine einzige Partei sich der Globalisierung, der Alterung, der Gesellschaft und dem internationalen Wettbewerb annimmt. Das reicht von völliger Realitätsverweigerung​ SVP, SP und Grüne bis Desinteresse FDP und CVP. Allerdings heben sie sich nicht von ihrer Wählerbasis ab, je grösser die Realitätsverweigerung​, desto grösser der Erfolg bei den Wählern.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      a) Die FuW ist nicht die Bibel. Es gibt andere Studien und Ranglisten, da ist die Schweiz sehr weit vorn.
      b) Bei der Initiative geht es nicht um Steuererhöhung, sondern um das vor allem für den Mittelstand so schädliche und ungerechte Steuerdumping bzw. um das sich gegenseitig das Wasser abgraben (hat in KEINER Art und Weise etwas mit einem Wettbewerb zu tun). Alle Superreichen ausserhalb der Tiefsteuergebiete zahlen keinen Franken mehr Steuern mit der Initiative.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Sehr geehrter Herr Menzi,

      Niemand behauptet, die Finanz und Wirtschaft wäre die Bibel. Doch wenn diese Zeitung von einer Studie berichtet, die unser Steuersystem in einem weniger günstigen Lichte sieht, dann sollten wir – als mündige Bürger – dies zumindest zur Kenntnis nehmen.

      Geben Sie sich bitte keiner Illusionen hin. Der Mittelstand wird bei Annahme der SP-Steuerinitiative den Steuerknüppel zu spüren bekommen. Wir alle werden mehr Steuern zahlen müssen. Wird der Mindestsatz für die obersten Einkommen erhöht, muss die ganze Tarifkurve dem angepasst werden. Das ist nicht nur ärgerlich – weil unnötig -, es ist auch volkswirtschaftlich schädlich und gefährlich.

      Zweite​ns, sähen sich – bei Annahme dieser Initiative – 12 Kantone unmittelbar gezwungen, die Einkommenssteuern nach oben anzupassen und 14 Kantone müssten bei der Vermögenssteuer gleiche Schritte unternehmen.

      Dritt​ens, unterhöhlt diese Initiative einen Grundpfeiler unseres Staatsverständnisses – nämlich die Steuerhoheit der Kantone.

      Bei dieser Initiative geht es selbstverständlich um eine Steuererhöhung für uns alle. Die SP sollte aufhören, uns Sand in die Augen zu streuen.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Sorry, Herr Burgermeister, Sie glauben offensichtlich der total verwirrenden und tendenziösen Grafik von Economiesuisse, welche Grenz- und Gesamtsteuersatz zur Manipulation der Stimmbürger gezielt durcheinander bringt.

      Tatsache ist, dass mit einer Erhöhung des Grenzsteuersatzes der höchsten Einkommen, absolut kein Zwang besteht, die Steuersätze für untere Einkommen zu erhöhen. Im Gegenteil, da mehr Steuern eingenommen werden, können diese sogar gesenkt werden; via Finanzausgleich vor allem vielleicht sogar in den NIchttiefsteuergebiet​en. Zahlt doch jemand aus dem Mittelstand mit Einkommen 100’000Fr. im Kt. Jura heute über 10’000 Fr. Steuern, in Zug weniger als 2’500.-!!! Ist das für Sie ok.?

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Und noch zwei Ergänzungen:
      a) Generell die Steuern nach oben anpassen müssen nur 7 Kantone; in den anderen Kantonen sind es nur einzelne Gemeinden. Und auch innerhalb dieser Kantone / Gemeinden trifft es nur sehr wenige, nämlich solche mit einem steuerbaren Einkommen grösser 250’000 Fr. oder Vermögen grösser 2. Mio.. Für Familien sind die Grenzwerte sogar noch höher.
      b)Warum sagen sie, dass es UNSER Staatsverständnis ist, ausgerechnet bei den Steuern auf die Hohheit der Kantone zu pochen? Auch hier ist das Gegenteil der Fall. Dieses gegenseitige Wasserabgraben ist einzig und allein im Interessen eines Teils der Superreichen und sägt ganz gewaltig an unseren gesellschaftlichen Grundpfeilern.

      Abe​r gut lassen wir es. Keiner von uns kann den anderen überzeugen und die Millionen schwere Verdrehungskampagne (um es gelinde auszudrücken) zeigt offensichtlich Wirkung. Immerhin wissen wir nun aber im Hinblick auf Herbst 2011, was Mitte / Rechts unter Mittelstand versteht, nämlich Einzelpersonen mit einem steuerbaren Einkommen von mindestens 250k.

      Ich wünsche Ihnen trotzdem einen schönen Tag.

      Report comment
  • November 23, 2010

    Liebe Frau Graf
    Nun ist es wieder mal soweit, Abzocker, mehr Steuern für Reiche, höhere Renten, weniger Beiträge, mehr Lohn, weniger Arbeit….. vielleicht wäre an der Zeit sich gedanken zu machen ob sie wirklich den rechten Weg gehen mit der SP!! Vielleicht sollten sie Verantwortung übernehmenund selber Arbeitsplätze schaffen aber nicht solche die subventioniert werden!!!
    Haben Sie Frau Graf jemals Ihr ” Salär ” als Nationalrätin in Frage gestellt ob dieses nicht zu hoch sei??? Galaube kaum… Hier eine kleine Geschichte zu den Steuern vielleicht ein wenig zum schmunzeln oder ist auch was dran???

    Viel Spass dabei:

    Das Abendessen und die Steuerreduktion

    Ze​hn Personen nahmen jeden Abend zusammen in einem Restaurant ihr Essen ein. Die Rechnung für alle zusammen belief sich immer auf 100.–. Die zehn teilten die Rechnung immer so auf, wie sie Steuern bezahlen mussten:
    Die ersten vier (die Ärmsten) bezahlten nichts
    Der Fünfte bezahlte 1.–
    Der Sechste bezahlte 3.–
    Der Siebte bezahlte 7.–
    Der Achte bezahlte 12.–
    Der Neunte bezahlte 18.–
    Der Zehnte (der Reichste) bezahlte 59.–
    Alle waren zufrieden. Eines Abends teilte ihnen der Besitzer des Restaurants mit, dass sie fortan 20.– weniger bezahlen müssten, da sie so gute Stammkunden seien. Das Abendessen für alle kostete also nur noch 80.–. Die zehn beschlossen, auch weiterhin die Rechnung so unter sich aufzuteilen, wie sie Steuern bezahlten.
    Für die ersten vier änderte sich nichts – sie assen nach wie vor umsonst. Für die anderen resultierte folgendes:
    Der Fünfte bezahlte nun auch nichts mehr (100% Einsparung)
    Der Sechste bezahlte nun 2.– anstelle von 3.– (33% Einsparung)
    Der Siebte bezahlte nun 5.– anstelle von 7.– (28% Einsparung)
    Der Achte bezahlte nun 9.– anstelle von 12.– (25% Einsparung)
    Der Neunte bezahlte nun 14.– anstelle von 18.– (22% Einsparung)
    Der Zehnte bezahlte nun 49.– anstelle von 59.– (16% Einsparung)
    Jeder der sechs kam billiger weg. Aber nach dem Essen begann plötzlich Streit. „Ich bekomme nur 1.– von den 20.–, die uns der Wirt als Rabatt gab“ sagte der Sechste und – den Zehnten fixierend: „Der kriegt 10.–!“ „Ja, das stimmt“ sagte der Fünfte – „ich spare auch nur 1.–. Es ist unfair, dass der Zehnte zehnmal mehr einspart als ich!“ „Das stimmt!“ rief der Siebte. „Warum soll der 10.– zurückbekommen, wenn ich nur 2.– erhalte – so bekommt der Reiche alles!“ „Ja genau“ riefen die ersten vier miteinander. „Wir bekommen auch nichts!“
    Am nächsten Abend kam der Zehnte nicht mehr zum Nachtessen. Die neun assen ohne ihn. Beim Bezahlen bemerkten sie: Sie alle zusammen hatten nicht genug Geld, um auch nur die Hälfte der Rechnung zu bezahlen!
    So funktioniert das Steuersystem: Die Leute, die am meisten bezahlen, haben auch am meisten von einer Steuerreduktion. Aber wenn wir diese Leute zu hoch belasten und sie sogar angreifen, weil sie reich sind, dann kann es passieren, dass sie eines Tages nicht mehr an unserem Tisch sitzen. Denn draussen in der Welt hat es noch viele gute Restaurants, in denen diese Leute Platz nehmen können….

    Um in der Schweiz nicht besteuert zu werden braucht man die Schweiz nicht zu verlassen…. es reicht die Papiere zu verschieben 😉

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Was heisst denn “die Leute zu hoch zu belasten”? Die Initative will nur annähernd das was in den meisten Gemeinden der Schweiz heute schon gilt. Es kann doch nicht sein, dass über alle Schichten hinweg, also inkl. der sehr reichen Bürger, so gewaltige Unterschiede bei der steuerlichen Belastung bestehen bzw. immer grösser werden. Und dies nur weil sich die Kantone rücksichtslos und in gut feindeidgenössischer Manier gegenseitig das Wasser abgraben (hat mit Wettbewerb rein gar nichts zu tun).

      Wir sind doch nicht mehr anfangs des 19. Jahrhunderts, als jeder Kanton sein eigenes Süppchen kochte. 1848 machten wir den Uebergang vom lockeren Staatenbund zum Bundesstaat und überall ist es akzeptiert, dass der Bund sicherstellt, dass die Kantone nicht aus zu egostischen Eigeninteressen das Gesamtinteresse aus den Augen verlieren.

      Und noch zu den “vielen anderen guten Restaurant”: Sicher, aber die liegen nicht gerade vor der Haustüre und, abgesehen von vielen anderen Faktoren, eine Auswanderung nach Bulgarien ist nicht ganz das selbe wie von Zürich ins 20 Min. entfernte Wollerau. Zudem haben wir heute eine so grosse Zuwanderung auch von Reichen und Superreichen, dass es äusserst unwahrscheinlich ist, dass dieser Strom auf Null zurückgeht und gleichzeitig mit einem Massenexodus der Reichsten zu rechnen ist.

      Aber zugegeben, die beiden Standardangstmacherei​en “Reiche wandern aus” und “Arbeitsplatzverlust​”, mit einer Millionen schweren Kampagne der Bevölkerung eingeimpft, bringt viele Stimmbürger immer wieder dazu, gegen ihre eigenen Interessen zu stimmen.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Wie gesagt die “Reichen” die es betrifft müssen nicht nach Bulgarien auswandern… es genügt mit den ersparten Steuergeldern eine neue Residenz in Bulgarien zu kaufen und die Papiere zu deponieren…. Als Feriengast ist es dann von Zürich bis Wollerau ins Restaurant immer noch gleich weit jedoch werden die Pflichtabgaben in der Schweiz sehr klein werden 😉

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Naja, ganz so einfach wie Sie sich dies vorstellen ist das schon nicht. Es gibt da einige Hürden und Bestimmungen, die recht unangenehm für einen “Papierli”-Auslände​r sind. Wenn dies nicht der Fall wäre, würden ja heute schon einige Superreiche ausserhalb der Tiefsteuergebiete davon regen Gebrauch machen.

      Uebrigens,​ Sie und viele Gegener wollen suggerieren, dass die Initiative höhere Steuern für Superreiche wolle. Mindesten für die Mehrheit gilt dies nicht, sondern es geht primär darum, dass die immer dramatischeren Auswüchse mit den unterschiedlichen Steuersätzen etwas korrigiert werden. Dies sollte ja auch im Sinne von Superreichen sein, die sich (noch) nicht Richtung Tiefsteuergebiete verabschiedet haben.

      Aber Sie stören sich offensichtlich nicht an einer immer unterschiedlicheren Besteuerung innerhalb der Schweiz. Ich finde dies ungerecht, schädlich für den Mittelstand und extrem gefährlich für die gesellschaftliche Stabilität. Aber lassen wir’s. Keiner von uns kannn den anderen Ueberzeugen.

      Report comment
  • November 23, 2010

    Schöne Geschichte Herr Inler. Dankeschön

    Report comment
  • November 24, 2010

    Föderalismus.

    Es wird viel darüber geredet ob es uns (Nicht-Superreichen) nun zu Gute kommt wenn man die Steuern auf diese Weise erhöht oder nicht.
    Faktisch ist es doch der Kanton und die Gemeinde die dieses Risiko tragen müssen, sie können sich über Mehreinahmen freuen oder aber sich mit den Einkommenseinbussen abfinden.
    Es macht überhaupt keinen Sinn, das schweizweit zu besprechen. Das Argument, dass die Kantone sich ohne Initiative gegenseitig schaden würden ist an den Haaren herbeigezogen. Es gibt einen internationalen Standortwettbewerb und den wid es auch nach der Initiative noch geben, einzig können sich die einzelnen Kantone dann darin schlechter positionieren.

    Report comment
  • Juni 27, 2011

    Die Rechten lehenen alles ab indem sie sagen: “Wir machen alte Schweizer Werte kaputt!”. Die amerikanischen Rechten erklären alles, indem sie mit dem Sozialismus drohen (in den USA das Schreckgespenst Nr. 1, mit dem Terrorismus). Da kann man doch super Parallelen ziehen: Angstpolitik!

    Report comment
    • Juni 28, 2011

      Ja genau! Und die Linken betreiben überhaupt keine Angstpolitik, nicht wahr? Die reinsten Unschuldslämmer!!!


      Politik wird global nur noch durch Angst und Hetze betrieben, von jeder Seite. Wohl weil die wirklichen Argumente je länger je mehr ausgehen. Ich warte auf den Tag an dem die Bürger genug haben von den Angstparolen mit denen sie wie die Schafe im Gehege herumgehetzt werden.
      Das wird wohl dann geschehen, wenn endlich klar wird, dass die Wirtschaft und die Politik (egal welche Richtung) Angst vor den Arbeitnehmern, resp. den Wählern hat, die sie nur noch mit ihrer
      Kleinkind-Erzi​ehungsmethoden bei der Stange halten kann (“Wenn ihr nicht …… dann kommt der böse rechte – oder linke Wolf!”)

      Noch weiter auf Rechte- oder Linke zu zeigen und die eine oder andere Seite schuldig zu sprechen, zeigt nur auf, dass man noch nicht erwachsen geworden ist und erkannt hat, dass in diesem System alle dieselben Ziele haben. Sie benennen und bemänteln sie nur unterschiedlich!

      Report comment

Write a response

Neuste Artikel

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen

  1. Ja und unser Bundesrat ist ebenfalls dabei zusammen mit der EU unser liberales Waffengesetz "pragmatisch" zu zerstören. BR Sommaruga am…

Vimentis Login

Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu