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Woher kommt Morgen der Strom?

Wer glaubt, das tech­ni­sche und wirt­schaft­li­che Ri­siko der Atom­strom­pro­duk­ti​​on ver­kraf­ten zu kön­nen, stellt oft die Mach­bar­keit einer er­neu­er­ba­ren Strom­ver­sor­gung in Fra­ge. Ist ein ge­ord­ne­ter Atomaus­stieg eine “Kurz­schluss­hand­lu​​ng”? Mit einem elek­tri­schen Kurz­schluss hat die In­itia­tive genau so wenig zu tun wie mit ü­be­reil­tem Han­deln. Wenn das Ü­be­r­an­ge­bot von Atom­strom nicht ab­ge­baut wird, blei­ben die Strom­preise so tief, dass weder Was­ser­kraft noch Atom­strom noch So­lar­strom wirt­schaft­lich pro­du­ziert wer­den kann. Wenn ein AKW ü­ber­ra­schend un­ge­ord­net vom Netz geht – wie kürz­lich Leib­stadt und Bez­nau 1 – kann nicht er­war­tet wer­den, dass die Al­ter­na­ti­ven be­reits zur Ver­fü­gung ste­hen, deren Zubau die Po­li­tik in Gren­zen hält. Der gestaf­felte Ab­schal­t-­Zeit­plan​​ ­bis 2029 ist nicht kurz­fris­tig – er­neu­er­bare Ener­gien kön­nen in dem Zeit­raum ge­ord­net zu­ge­baut wer­den. 

Woher kommt der Strom an einem trüben Herbsttag? Die unkonstante Verfügbarkeit von Solarstrom ist nur ein oberflächliches Argument – der konstant verfügbare Atomstrom passt sich genau so wenig der schwankenden Nachfrage an. Zuwenig Bandlast haben wir erst, wenn Nachtstrom teurer verkauft wird als Tagstrom. Freundlicherweise produzieren PV-Anlagen tagsüber, wenn mehr Strom nachgefragt wird. Saisonal ergänzt sich der Solarstrom ideal mit winterlastiger Windkraft und wärmegeführter Wärme-Kraftkoppelung.​​ PV-Anlagen werden von engagierten Bürgern realisiert, obwohl die wirtschaftlichen Aussichten nicht rosig sind – auf dem eigenen Dach oder in Solargenossenschaften​​ kann jedermann aktiv werden. Damit auch mehr Wärme-Kraftkoppelung realisiert wird – in Biogasanlagen, Holzheizkraftwerken oder mit dezentralen Blockheizkraftwerken – müssen Wärmeverbünde organisiert werden. Dazu grössere Organisationen und bessere Rahmenbedingungen nötig. Die Energiestrategie 2050 wird hierfür ein wichtiger Schritt sein. Die Machbarkeit ist nicht in Frage gestellt, sondern der politische Wille. 

Die Atomausstiegs-Initiat​​ive braucht die Energiestrategie 2050, und der Energiestrategie 2050 ist ohne Atomausstiegs-Zeitpla​​n unvollständig. Die Propheten der Kurzschlusshandlung und AKW-Gläubigen warnen vor dreckigen Kohlestromimporten – dabei versuchen Sie verbissen, den globalen Erfolg von Solar- und Windkraft von der Schweiz fern zu halten, um verantwortungslos ihre billigen Privilegien zu schützen. 

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Comments to: Woher kommt Morgen der Strom?
  • November 18, 2016

    Die Kernkraft wurde und wird Politisch kaputt gemacht von fundamentalen Gegner-Innen, denen man nie, aber wirklich gar nie „genügend Sicherheit“ bringen kann. Rückblickend darf man ernüchternd feststellen, KKW hätten nie gebaut werden dürfen. Sie wurden aber gebaut, das wurde beschlossen als ich noch Jugendlicher war.
    Da kann für Milliarden nachgebessert werden, den Gegnern reicht das nie. Das Herr Rudolf Oberli ist Populismus pur. Von da her, die KKW müssen vom Netz, sicher, denn mit solchen PolitikerInnen ist es fahrlässig diese weiter zu betreiben. Frage nur wann?
    Jene welche die KKW als Sicher haben möchten, fordern deshalb immer wieder Stresstest, und da genau passieren solche Pannen.
    http://www.reyl.de/​tschernobyl/unfall/Un​fall.html
    „“Bereits am 25. April 1986 sollte im 4. Block ein Experiment stattfinden, bei dem überprüft werden sollte, ob die Turbinen bei einem kompletten Stromausfall im Kraftwerk noch genügend Strom liefern können, um die Notkühlung des Reaktors zu gewährleisten.
    Durch​ einen Bedienungsfehler des unerfahrenen Reaktoroperators Leonid Toptunow fiel kurz vor Beginn des Experiments die Reaktorleistung stark ab.““
    http://www.dir​ektzu.de/kanzlerin/me​ssages/atomreaktor-st​resstest-war-tscherno​byl-nicht-auch-ein-st​resstest-31742
    https://de.wikipedi​a.org/wiki/Reaktorsic​herheit
    Man kann sich nun fragen, warum die Stromproduktion nicht mehr rentabel ist? Wenn man einseitig Projekte fördert, sog Alternative Energie, subventioniert, ist logisch dass jene welche Wirtschaftlich arbeiten sollten, da nicht mehr mithalten können.
    Wer bezahlt am Schluss? Wie immer die Steuerzahler, so ist das. Das erreicht man mit Populismus.

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    • Juli 19, 2021

      Ja, Kernkraft kann leider nicht 100% sicher beherrscht werden – wieso sollen wir dann daran festhalten? Die KEV wird nicht via Steuern, sondern über eine Umlage von den Stromverbrauchern bezahlt – soviel sollten Sie wissen, bevor Sie andere des Populismus bezichtigen. Der Steuerzahler soll weder für erneuerbare Energien noch für Atomstrom-Altlasten zahlen – letzteres ist aber leider deutlich wahrscheinlicher. Die unwirtschaftlich tiefen Strompreise sind darauf zurück zu führen, dass die ausgedienten Atomkraftwerke nicht nach einem Zeitplan – wie ihn die Initiative vorschlägt – abgeschalten werden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Heini Lüthi,
      Thema Sicherheit, Erdbeben, Sicherheit von Staudämmen…die bersten bei starken Erdbeben schneller wir man denken kann. Gut, nach der Flutwelle kann man wieder aufbauen….

      Übrig​ens häufig wurde Politisch verhindert, Naturschutz, Gegner von KKW, dass Sanierungen getätigt werden konnten.

      http://www.nzz.ch​/schweiz/neue-massnah​men-gegen-staudamm-ge​fahren-1.17357871

      http://www.beobachter​.ch/justiz-behoerde/b​uerger-verwaltung/art​ikel/naturgefahren_wo​-es-in-der-schweiz-am​-gefaehrlichsten-ist/​

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    • Juli 19, 2021

      Entschuldigen Sie bitte, Herr Heini Lüthi,

      Am Schluss wird mittels Steuergeldern bezahlt, (weiss schon was vorgesehen war) Das was da betrieben wird ist Angstmacherei, sogar mit Lügengeschichten gespickt

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  • November 18, 2016

    Ja, Herr Lüthi, woher kommt der Strom, wenn der Energiekonzern “Alpiq” nächstens in Konkurs geht?

    Der Energiekonzern “Alpiq” hält eine 40%-Beteiligung am schweizerischen Kernkraftwerk Gösgen (Leistung 1020 MW), dessen Geschäftsleitung sie innehat. Am schweizerischen Kernkraftwerk Leibstadt (Leistung 1165 MW) hält er 27,4 %. Dieser Konzern steht vor dem Konkurs, weil die Produktion von elektrischen Strom schon lange zu teuer ist:

    “(…) Alder ist Verwaltungsratspräsid​​​ent des Energieunternehmens Alpiq und fürchtet, die AKW würden das Unternehmen in den Abgrund ziehen. Er hatte sie dem staatlichen französischen Energieunternehmen EDF angeboten. Der Konzern lehnte ab, weil er mit den eigenen AKWs ausreichend Probleme hat.

    Offenbar war Thomas Sieber, der Axpo-Verwaltungsratsp​​​räsident, auch an der besagten Sitzung und teilt Alders Ansichten. Die beiden wären froh, wenn sie ihre AKWs dem Bund schenken könnten. Was die Alpiq vor dem Konkurs retten und die Kantone, denen die Axpo gehört, mächtig entlasten würde.”

    https://ww​​​w.woz.ch/1645/atoma​u​s​stieg/ungeliebtes​-g​es​chenk

    Für dieses “Geschenk” müsste der Bund dann den Rückbau übernehmen. Das wird er ohnehin müssen; das haben wir schon lange läuten hören. Die KKW sind nicht in der Lage, die gesetzlichen Rückstellungen zu machen.

    Um der leidigen Angelegenheit mit dem zu teuren “Atomstrom” möglichst bald ein Ende zu machen, bleibt uns nur, der Eidgenössischen Volksinitiative ‘Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie’ zuzustimmen, Herr Lüthi. Als Steuerzahlende werden wir bei den Rückbaukosten ohne hin noch unser blaues Wunder erleben …

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  • November 18, 2016

    Photovoltaik und Windkraft dürfen wir bei der Stromproduktion nicht überschätzen. Im kritischen Winterhalbjahr decken gemäss neusten Statistiken des BFE Photovoltaik nur 0,9% und Windkraft nur 0,17% unseres Strombedarfs. Auch in Deutschland deckt Photovoltaik im Winterhalbjahr erst 3%. Weltweit wird im Energiebereich zunehmend geforscht. Offenheit für kommende Entwicklungen sowohl bei den erneuerbaren Energien wie bei der Kernenergie ist die richtige Energiestrategie.

    ​Vielleicht haben Sie folgende aussagekräftigen Grafiken noch nicht gesehen:
    http://www.ch-strategie.ch​/Grafiken.pdf

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    • Juli 19, 2021

      Bei der Abstimmung geht es nicht um Technologie-Offenheit​, sondern um Risiken alter Atomkraftwerke. Dass keine neuen gebaut werden dürfen ist eine andere Geschichte und noch breiter akzeptiert – die Kosten von Hinkley-Point zeigen wohl deutlich, dass Atomstrom nicht mehr konkurrenzfähig ist. Von meiner britischen Windkraft-Beteiligung​ her weiss ich, dass wir unseren sauberen Strom günstiger verkaufen als Hinkley Point – und wir produzieren deutlich mehr im Winter als im Sommer. Dass in der Schweiz winterlastiger Wind- und Biomasse-Strom noch nicht mehr zur Versorgung beiträgt, ist kein technisches Problem, sondern eine Frage der Energiepolitik…

      A propos Graphiken kann ich http://www.ren21.net/gsr empfehlen – im Vergleich zur Dynamik der erneuerbaren Energien ist die Atomkraft heute unbedeutend. Ja, seien wir offen für kommende Entwicklungen…

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  • November 18, 2016

    Wenn wir die Atomkraftwerke privatisieren würden und jeder Bürger ein kostenloses Anrecht auf eine Aktie hätte – mit der Bedingung, für das 100fache vom Aktien-Nennwert gerade zu stehen – würden Sie das Angebot annehmen? So könnten wir uns einigen: Jene, die bereits heute auf erneuerbare setzen, würden nicht mehr via kantonale Beteiligungen zur Kasse gebeten; und jene, die nach wie vor an das strahlende Geschäft glauben, sollen die Verantwortung übernehmen.

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    • Juli 19, 2021

      Für AKW Befürworter müsste das doch ein gutes Angebot sein. Keiner, der das Angebot ablehnt, sollte am 27.11. Nein stimmen. Natürlich würde ich das Anrecht dankend ablehnen – aber es soll ja Leute geben, welche die AKWs gerne weiter betreiben würden.

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    • Juli 19, 2021

      Ein kostenloses Anrecht auf bald wertlose KKW-Aktien, Herr Lüthi? Da muss ja ein Ross lachen. Oder wollen Sie uns auf den Arm nehmen?

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  • November 18, 2016

    Herr Heini Lüthi,

    Dann sollen jene die den ÖV nutzen auch 100% zu Kasse gebeten werden, und so weiter und so fort…

    Entschuldi​gen sie, solche Aussagen sind einfach nur deplatziert….

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    • Juli 19, 2021

      Ach, das ist ein anderes Thema. Aber ich würde auch gerne die Autofahrer 100% zur Kasse beten. Ich glaube nicht, dass es im Interesse der Autofahrer wäre, wenn alle ÖV-Benutzer sich auch noch auf der Strasse tummeln würden. Aber ja, Kostenwahrheit wäre schön, im Verkehr und bei der Energieversorgung.

      Was genau ist deplatziert? Übernehmen Sie selbst Verantwortung über Ihre Energieversorgung? Ich bin mit meinen Wind-, BHKW- und Solarstrom-Beteiligun​gen gut versorgt – und Sie? Sind Nein-Sager gerne eine kleine Parasiten, die auf Kosten der Allgemeinheit Atomstrom beziehen? Ökostrom-Kunden bezahlen schon heute für die Zukunftshoffnung, die auf dem Spiel steht.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon,

      Es gibt doch einen grossen Unterschied, nämlich dass Atommeiler unbestreitbar unsere Gesundheit, ja unserer aller Leben bedrohen,
      öffentlich​e Verkehrsmittel im Gegenteil aber unsere Gesundheit erhalten helfen,
      durch Schutz der Umwelt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Heini Lüthi,
      Wir schreiben November 2016. Fukushima war im März 2011. Das sind 5Jahre dazwischen, in denen Lippenbekenntnisse getätigt wurden plus grüner Populismus Angstmacherei ins Bundeshaus einzog.
      Wissen Sie was in den 5 Jahren schon alles hätte saniert oder neu erstellt werden können? Wer blockiert und wer ist immer dagegen?
      Das hat nichts mit KKW Freund oder Nein Sager zu tun, es sind reine Vernunft Entscheidungen, weil die Alternativen nicht gebaut werden. Eben Lippenbekenntnisse.
      Zu einem Schweizer / Europa Netz gehören auch HGÜ Leitungen, oder auch Normale Neue Überlandleitungen, da gibt es aber die Gegner die vor Gesundheitsbeschwerde​n Elektrosmog Überlandleitungen warnen, aus welchem Poltischen Lager die wohl kommen?
      Ja Zürich hat an der Nordsee Medienwirksam Aktien von einem Windpark erworben, schauen sie mal wie viel Strom ankommt nach den 2000Km Transportweg?
      Übrige​ns wer die Strassen bezahlt ist bekannt, nur eben dann kommen sie mit angeblichen Schäden daher, Hanebüchen was da erzählt wird.

      Herr Gilbert Hottinger,
      ÖV braucht Strom (wohl auch 40% von den KKW) Braucht ein Schienen Netzwerk was Autofahrer und Steuerzahler berappen, braucht Strassen welche die Autofahrer bezahlen. In den Randzeiten fahren Fossile Brennstoff fressende Buse leer nur mit Chauffeure durch die Gegend, in den Stosszeiten ist der ÖV überfüllt und eine der grössten Krankheit Übertrager zu Grippezeiten. Ausserdem Unpünktlich und stresst die Menschen. Will man Güter transportieren dauert das ewig, ist viel zu teuer.
      Das ist gesund? Darauf sollen wir stolz sein? Sie sind es, ich nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Fakten sind die;
      Wenn ich als nicht regelmässig ÖV fahrender ein Billiet lösen will, Zürich Basel, um an der Swisstech in Basel teilzunehmen, brauche ich Hilfe zum Lösen eines Billiet, weil man mir Strecken und Alternativen anbietet, löst man das falsche ist man Schwarzfahrer. Dazu ist es schweine teuer, will nicht die SBB kaufen, da kein Fachpersonal für eine Beratung zu gegen ist, fährt man mit dem PW.

      Wenn man heute gegen einen KKW ausstieg ist, ist man nicht Atom Freund, sondern Vernuftsmensch, der zuerst die Alternativen gesichert haben will, bevor man Altes ersetzt.
      Es liegt also an den Grün Populisten, diese zu bauen, falls Kapital bei denen Vorhanden ist. Alles kostet Geld, also inverstiert dann können wir euch mal kritisieren, was ihr alles falsch macht.

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  • November 18, 2016

    Herr Lüthi
    Interessant, es ist viel die Rede von der jährlichen Steigerung der Wind- und Sonnenenergie-Erzeugu​ng.

    Können Sie mir sagen, wieso Länder wie China, Russland, Türkei, ja sogar Frankreich und viele andere – auch Entwicklungsländer neue AKWs planen und bauen?

    Die weltweite Fördermenge von Uran Betrug im Jahr 2003 35’500 Tonnen. Im Jahr 2015 60’000! https://de.statista.c​om/statistik/daten/st​udie/13354/umfrage/pr​oduktion-von-uran-wel​tweit-seit-2002/

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  • November 18, 2016

    Herr Lüthi

    Da bin ich wie folgt bei Ihnen;

    “Die Propheten der Kurzschlusshandlung und AKW-Gläubigen warnen vor dreckigen Kohlestromimporten – dabei versuchen Sie verbissen, den globalen Erfolg von Solar- und Windkraft von der Schweiz fern zu halten, um verantwortungslos ihre billigen Privilegien zu schützen.” Dies ist genauch das Kernproblem. Deutschland produziert inzwischen 35 % aus erneuerbarer Energie, da ist die Schweiz diesbezüglich noch ein 3.Welt Land.

    Wir sind von daher verpflichtet, unseren materiellen Eigennutz endlich jetzt zurück zu stellen, in dem wir auch unseren Nachkommen eine lebenswerte Umwelt hinterlassen. Not macht bekanntlich erst erfinderisch, man muss allen Erfindergeist jetzt voll für Alternative Energiegewinnung einsetzen. Die dicht besiedelte Schweiz, unsere Heimat ist ja mit Wasserkraft schon einmal aussergewöhnlich gesegnet. Die neuste Turbine bringt inzwischen ja 4-7 mehr Leistung, also kann man schon einmal hier zu 100 % endlich überall nachrüsten, was um einiges günstiger kommt als weitere Atommeiler, deren Versicherung – was mit Sicherheit nicht von ungefähr kommt – übernehmen. Sagt dies denn noch nicht alles ?. Wir müssen selbständig denken, nicht diesbezügliche Propaganda der enorm Profitierenden (XXX-Milliarden CHF) einfach ungeprüft übernehmen und nachplappern. Der Mensch konnte sich ja (angeblich) auch auf dem Mond absetzen, dann wird ihm dies wohl auch gelingen. Atomare Verseuchung auf 100’000-tausende von Jahren, auch wenn die Chancen dazu als gering eingesetzt werden, sind von daher absolut nicht weiter zu verantworten.

    Nimm dir ein Beispiel an der Natur,
    selbst an der vom Menschen verwundeten und verwüsteten.
    Sie ist das Herz deines eigenen Herzens.

    Indianisc​he Weisheit

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gilbert Hottinger,
      Nein, diese Gegner Propheten oder AKW Gläubigen alles falsche Worte, “+wir denken nur etwas ander+
      Versuchen nicht Solar oder Windkraft von der Schweiz fernzuhalten. Fakt ist, für Solarenergie müssen wir über die Nebelgrenze, in Gebiete ohne Nebel, mit möglichst viel Sonnenschein. Für die Windenergie in Gebiete, in denen oft der Wind weht.
      Auf Berge, Hügel, Gebiergstäler fragen sie die Naturschützer.

      Deu​tschland produziert mit aller Anstrengung erst 35%, oder schon? Wenn wir die restlichen 65% ausschalten, da schmutzig? Was geschieht dann?

      Nachrüsten der Wasserkraft:
      Und genau da happert es seit Jahrzehnten. Das braucht nebst Geld auch Bewilligungen. Und mit an Bord sind verschiedene Organisationen, die laufend verhindern.

      Das ist die Realität 5 Jahre nach Fukushima, alles was versprochen wurde, Einsprachen zurücknehmen, eben nur Lippenbekenntnisse.

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    • Juli 19, 2021

      Indianer ist ein Wort des Westens, weil man glaubte Indien vor sich zu haben, also ein Irrtum.
      Ich würde diese Weisheiten den Völkern zusprechen, Inuit oder und wie die alle heissen, die sie gesprochen haben, …

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  • November 19, 2016

    Die Schnellschliesser tun so, als ob mit dem Entscheid alle Probleme gelösst wären. Dabei fangen die Probleme erst richtig an, beim Rückbau.
    Was da alles geschehen kann?

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    • Juli 19, 2021

      Aha, deshalb besser die AKWs bis zum GAU betreiben? Sie geben die Probleme wohl lieber an unsere Generation weiter? Die Diskussion scheint nicht wirklich erleuchtend… schönen Tag, Herr Nabulon.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Heini Lüthi,
      Ein Gau könnte könnte könnte möglicherweise geschehen. Das ist nicht ein weiterschieben an Ihre Generation, sondern es soll mal was geschehen, es sollen Real Projekte erstellt werden, nicht nur davon gesprochen werden.
      Die Abhängigkeitszahl von heute 37% KKW muss gesenkt werden, von in der SCHWEIZ produziertem Strom.
      Und da Sie und Co das so fordern, sind Sie und Co für den Bau verantwortlich. Angenommen es wird angenommen, verschwinden die Grünen wieder in der Versenkung und tauchen nur zum kritisieren auf.

      Diskussion? Das soll eine Diskussion sein, wenn man einfach behauptet und Angst vor einem Gau hat? Ohne diese Angst gibt es keinen Grund, Atomstrom zu verteufeln.

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  • November 20, 2016

    Werner Nabulon schreibt:
    >Es liegt also an den Grün Populisten, diese zu bauen, falls Kapital bei denen Vorhanden ist.
    >Alles kostet Geld, also inverstiert dann können wir euch mal kritisieren, was ihr alles falsch macht.

    Ja, hier auszugsweise ein paar Kapitalanlagen:
    http​://www.adev.ch/de/ade​v/dezentrale-strompro​duktion/standorte.htm​l – Wind, Wasser, BHKW und Solar
    …kritisieren​ tun Sie das ja schon lange…

    …und ja, was wir in der Schweiz so treiben, ist wenig im globalen Kontext – deshalb investieren wir auch dort, wo saubere neue Kapazitäten willkommen sind:
    http://www.tho​mas-lloyd.com/de/proj​ekte/aktuelle-projekt​e/

    Wer an welche Märchen glaubt, sei jedem selbst überlassen. Nach meinem Wissensstand wurden 2015 global 63 GW Wind, 50 GW Solar zugebaut – deutlich mehr als Kohle- oder Gaskraftwerke. Atomkraftwerke interessieren mich weniger – waren es mehr als 10 GW?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Heini Lüthi
      Was bitte soll ich mit Strom anfangen der Auf den Philippinen produziert wird? Tragen wir den Strom in Papiertüten zu uns?

      http://www.ad​ev.ch/de/adev/dezentr​ale-stromproduktion/s​tandorte.html
      Zeigt, es ist nichts geschehen, die Karte ist fast leer.

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    • Juli 19, 2021

      Quellenangabe zur Solar- und Windkraftentwicklung (für Herrn Selk): http://www.ren21.net/gsr. Alles Lügenpresse oder wie interpretieren Sie das?

      Herr Nabulon: Die ADEV Karte illustriert nur das Investment von einer einzigen Energiegenossenschaft​ (über 50 Mio CHF), “von mir und Kollegen”. Viel mehr – noch längst nich vollständig – auf http://www.repowermap.org. Ich habe als Ingenieur und Investor beim Aufbau der erneuerbaren Energieversorgung für über 1000 Haushalte mitgewirkt. Aber bitte, auch wenn Sie mich einen Populist nennen – ich bin kein grünlicher Trump, sondern glaube an eine Bürgerbeteiligung. Wenn die politischen Rahmenbedingungen weniger bremsend wären, würde der Zubau auch hierzulande einiges zügiger gehen – ein nachhaltiges Investment für jedermann.

      Philippinen – nur als Beispiel, wo Erneuerbare als Chance verstanden werden. Wir investieren dort, wo die Rahmenbedingungen stimmen. Wenn die Schweizer die Chance verpassen wollen – schade – aber ich bin kein Nationalist.

      Die Vorstellung vom Strommarkt von Herrn Selk kann ich nicht teilen; wenn überschüssige AKWs vom Netz gehen – wie kürzlich in Frankreich – steigen die Strompreise wieder auf ein vernünftiges Niveau. Um den AKW Bandstrom zu verwerten, mussten tausende Elektroheizungen installiert werden – wer möchte sonst den Bandstrom nachts abnehmen? Der variable Verlauf von erneuerbaren Energien lässt sich genauso prognostizieren wir der variable Verbrauch, und entsprechend der Einsatz von Pumpspeichern planen – kein Land ist dafür besser gerüstet als die Schweiz.

      So, fertig Palaver, ich muss nun meine erneuerbaren Energieprojekte weiter treiben – z.B. Altersheim mit 90% Eigenverbrauch vom eigenen Dach… – das Altersheim braucht genau dann Strom, wenn wir ihn produzieren.

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    • Juli 19, 2021

      Das Thema Herr Heini Lüthi,
      Energiesicher​heit in der Schweiz, wenn wir die KKW stillegen. Ein ernsthaftes Thema.

      Wenn die politischen Rahmenbedingungen nicht stimmen? Ja die Stimmen nicht, die stimmen auch 5 Jahre nach Fukushima nicht.
      Und warum stimmen die Bedingungen nicht? Diese Frage sollte man stellen?
      Sind alle KKW Gläubige? Nein, sicher nicht.
      Jeder bewirtschaftet sein Gärtchen, sie im Solar Wind Bereich, andere im Naturschutz, weitere im Heimat Gebäude sonst was Schutz.
      Ihr wollt endlich alle massig Geld verdienen, geht es nicht auf freiwilliger Basis und im Konkurrenzkampf, macht man auf Panik und Andere Schlecht machen. Obs stimmt oder nicht, egal.
      Und nach so vielen Bad News die Aufgetischt werden, egal ob wahr oder erlogen, zur Sicherheit schalten wir ab. Merken sie es langsam, noch vor einem Jahr oder Zwei wurde schon kritisiert, dass 2050 abgeschaltet würde, das ist langsam jedem klar, das dies der letze Termin ist.
      So verändert man Populistisch die Ansichten verängstigter, unsicherer Bürger.

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  • November 23, 2016

    Ganz klar Nein!
    Der Punkt ist doch, dass die Erzeugung von Strom einen Energieträger oder -Lieferanten braucht.
    Sonne und Wind reichen nicht aus.
    Da können die Befürworter der Initiative schreiben was Ihr wollt! AKWs abstellen braucht Ersatz – weltweit!
    Ersatz bedeutet mehr fossile Energieträger!
    Mehr fossile Energieträger erzeugen mehr schlechte Luft.
    Mehr schlechte Luft ist schlecht für die Natur.
    Mehr schlechte Luft erwärmt das Klima und fördert Naturkatastrophen.
    S​trom braucht es zum Leben wie es Wasser braucht.
    Ohne Strom und Wasser gibt es kein Leben auf der Erde.
    8 Milliarden Erdbevölkerung kann nicht verpflegt werden.

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