1. Wirtschaft

Zeitgemässe Arbeitszeiterfassung

In Zei­ten von Home Of­fice und mo­der­nen Ar­beits­zeit-­Mo­del​­len ist es un­sin­nig, die Ar­beits­zeit wie im letz­ten Jahr­hun­dert zu er­fas­sen. Der Kom­pro­miss des Bun­des­ra­tes geht in die rich­tige Rich­tung, doch nun drängt sich eine Re­vi­sion des Ar­beits­ge­set­zes auf. Ar­beit­ge­ber und auch Ar­beit­neh­mer sol­len in ihrer Selbst­be­stim­mung und krea­ti­ven Ge­stal­tung der Ar­beits­zeit nicht ein­ge­schränkt wer­den. Die Un­ter­stel­lung unter einen GAV ist eine Be­vor­mun­dung der be­tei­lig­ten Par­tei­en. We­ni­ger Büro­kra­tie und mehr Rechts­si­cher­heit ist das Ziel.

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Comments to: Zeitgemässe Arbeitszeiterfassung
  • November 12, 2015

    Herr Vitali

    Habe mir lange überlegt, was ich zu so einer Aussage schreiben soll, und ob ich zu so etwas überhaupt etwas schreiben soll.

    Ich kann nicht verstehen, was an einem GAV so schlecht sein soll. Es ist eine Grundlage, welche das Zusammenarbeiten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer definiert. Auch wenn ich ein sehr “freiheitsliebender” Mensch bin. Es braucht Leitplanken für Alles was wir tun oder nicht. Und so auch Leitplanken in der Zusammenarbeit von Geben und Nehmen.

    Besser wäre, wenn man die GAV’s noch verbessern könnte und somit auch die Arbeitsgesetze immer mehr entlasten könnte. Das würde effektiv weniger Bürokratie verursachen.

    Es sollen im GAV nur explizit Dinge verhandelt sein, welche die maximal oder minimal Anforderung betreffen. Alles Andere soll doch der Arbeitgeber und Arbeitnehmer selber aushandeln. Die effektive Bürokratie besteht nicht aus diesen GAV’s sondern aus der immer ausgefeilteren Darlegung, die man Gesetz nennt.

    Freiheit bedeutet Verantwortung – auch Verantwortung die man sich selber gegenüber hat. Und so entscheide ich als Arbeitnehmer wie oder mit welcher Arbeitsleistung ich dem Arbeitgeber zur Verfügung stehe. Würden Sie als Herr Vitali auch noch dafür einstehen, dass man statt Gesetze des Auswuchern zu entwickeln, helfen würde NUR das Angebot und Nachfrage zu steuern, bräuchten wir immer weniger Gesetze, denn der Arbeitgeber würde genau soviel geben, wie er benötigt um genügend Arbeitskraft zu erhalten. Und der Arbeitnehmer würde genau dahin arbeiten gehen, wo er das bekommt was er benötigt.

    Aber dazu benötigen wir nicht unmengen an Schutzgesetzen, sondern eine einfache definition brauchts diese Übermenge an Arbeiter, welche sich dann wiederum nur unnötig konkurrenzieren und erneut Schutzgesetze erforderlich werden.

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