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Zurück an den Absender

Die Mehr­heit des Par­la­men­tes denkt, dass das Volk immer ein Zückerli braucht, um eine solch ein­schnei­dende Vor­lage an­zu­neh­men. Also hat sie 70 Fran­ken Ren­te­ner­höhung ein­ge­baut. Das kos­tet al­leine 1,4 Mil­li­ar­den Fran­ken! Be­kom­men die heu­ti­gen Rent­ner etwas da­von? Nein, denn dies gilt nur für Neu­rent­ner. Glau­ben Sie ja nicht, dass das Volk die­sen fei­nen Un­ter­schied nicht be­merkt.

Ich erwarte von einer Reform, dass sie Probleme löst und nicht neue schafft. Bundesrat und Parlament sollen eine neue Vorlage ausarbeiten. Dass das auch innert kürzester Zeit möglich ist, zeigt die Ablehnung der Unternehmenssteuerref​orm III. Innerhalb von vier Monaten wurde vom Bundesrat kürzlich eine neue Vorlage präsentiert. Ein Nein macht den Weg frei für eine echte Reform.

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Comments to: Zurück an den Absender
  • August 23, 2017

    Ich finde diese Rentenreform auch nicht überzeugend. Man verschiebt die Problematik bis 2030, bis dann muss noch eine Reform her.

    Tatsache ist auch, das seit 1997 keine Reform mehr angenommen wurde und diverse Einzelvorschläge an der Urne abgelehnt wurden.

    Mal sehen, ob sich Mitte-link besser schlägt mit Zuckerbrot und Peitsche.

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  • August 23, 2017

    Herr Vitali, können Sie bitte detailliert erläutern, wie Sie sich eine “echte Reform” vorstellen?

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  • August 24, 2017

    “Also hat sie 70 Fran­ken Ren­te­ner­höhung ein­ge­baut. Das kos­tet al­leine 1,4 Mil­li­ar­den Fran­ken!”

    Und die Unternehmenssteuerref​orm ll von FDP Merz, was hat die gekostet?
    “Die Steuerausfälle für Bund und Kantone dürften sich auf gegen zehn Milliarden Franken belaufen”

    So wird mit unterschiedlichen Ellen gemessen.
    Ich finde auch einige Minuspunkte bei der “Altersvorsorge 2020”. Aber nicht die lumpigen 70 Fränkli mehr, wo gleichzeitig der Umwandlungssatz bei der 2 Säule gekürzt werden soll. So bekommt man künftig weniger BVG im Jahr. Es ist also mehrheitlich ein Nullsummen Spiel, man nimmt aus einem Kässeli 70 Stutz weg und legt es in ein anderes. Und das soll eine Verbesserung für die Rentner sein?
    “Lustigerweise​” schreiben grosses Versicherungen welche auch berufliche Vorsorge anbieten stets jedes Jahr hohe Gewinne:

    2016
    Zür​ich: 3 Milliarden Gewinn
    Der Versicherungskonzern legt im vergangenen Jahr einen Gewinnsprung von 74 Prozent hin

    Basler: Baloise mit höherem Gewinn im Geschäftsjahr 2016
    Basel, 23. März 2017. “Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Geschäftsjahrs 2016. Wir sind in unseren Zielsegmenten gewachsen, haben die Profitabilität weiter gesteigert und den Aktionärsgewinn um 4.4% auf rund 535 Mio. CHF verbessert. Ich freue mich, die Aktionäre der Baloise mit einer beantragten Dividendenerhöhung auf 5.20 CHF pro Aktie an diesem Erfolg teilhaben zu lassen”

    Axa Winterthur steigert Reingewinn um 10 Prozent
    Der Versicherungskonzern Axa Winterthur hat im ersten Halbjahr 2017 mehr verdient. Der Reingewinn stieg um 10,5 Prozent auf 410 Millionen Franken

    Der Versicherungskonzern Helvetia hat im Geschäftsjahr 2016 den Gewinn und das um Integrationskosten bereinigte Ergebnis gesteigert
    Er belief sich auf 376,6 Millionen Franken nach 309,5 Millionen Franken im Vorjahr.

    Der Lebensversicherer Swiss Life hat den Reingewinn im vergangenen Jahr um 5% verbessert. Der Gewinn des grössten Schweizer Lebensversicherers Swiss Life ist im vergangenen Jahr um 5% auf 926 Mio. Fr. gestiegen. Die Aktionäre sollen von einer deutlich höheren Dividende profitieren.

    Unvol​lständige Aufzählung. Das sollte man sich fragen, in was die um die 1800 Pensionskassen investiert haben, damit eine Senkung des Umwandlungssatzes erforderlich sein soll?

    Ist es nicht auch erstaunlich, dass in einem reichen Land wie der Schweiz mit so einer harten Währung so ein Theater gemacht wird wegen 70 Stutz? Ist die Schweiz ein Entwicklungsland punkto Renten?

    Die Renten sollten eine Höhe haben, welche ein menschenwürdiges Leben in der Schweiz ermöglicht und wo man ohne Ergänzungsleistungen auskommt. Stattdessen macht man Schwarz – Peter Spiele wo eine Kasse den schwarzen Peter an die nächste weiterreicht. Die Kosten werden dadurch nicht geringer, es generiert höchstens ein paar Arbeitsplätze auf Sozialämtern, Pro Senectute, Caritas usw.

    Und wenn man wegen der Demografie schon der Meinung ist, dass die Erwerbstätigkeit abnimmt warum berechnet man die AHV Beiträge denn noch immer auf die Löhne, abhängig von der Anzahl Arbeitnehmer, wenn diese dann in naher Zukunft weniger werden?
    Auch die zunehmende Digitalisierung generiert kaum AHV Leistungen.

    Von Economiesuisse hört man, die Digitalisierung und die Roboter würden keine Arbeitsplätze kosten.
    Warum schaffen Betriebe denn Roboter an und digitalisieren die Arbeit, wenn nicht um Kosten und Mitarbeiter einzusparen?
    Kundeng​espräch bei einer Automatisierungsfirma​:
    ” Mit Automatisierung kann man viel Geld sparen, wir machen jetzt mit einem Mann welcher uns 12’000 kostet eine halbe Million”

    http://ww​w.tagblatt.ch/nachric​hten/schweiz/kritik-a​n-internetsperren-und​-strafsteuern;art2536​50,5064283

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  • August 28, 2017

    Ist es nicht einsichtig, die unvermeidbaren Kürzungen der künftigen BVG-Renten durch eine Erhöhung der AHV-Renten für die Neurentner zu kompensieren? Mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer tragen die bereits privilegierten Alt-Rentner erst noch einen Teil der Finanzierungskosten bei. Gesicherte Renten sind halt ein Grundbedürfnis unserer Gesellschaft im Gegensatz zu vielen öffentlichen Ausgaben für Wunschbedarf.

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  • August 28, 2017

    Einige spannende Ansichten kann man im KTipp lesen:

    https://www​.ktipp.ch/artikel/d/r​entenreform-viele-geh​oeren-zu-den-verliere​rn/ Details:

    Das rund 60 Seiten lange Gesetzespaket enthält eine Fülle von Änderungen, die in den Medien kaum thematisiert werden – für die Versicherten aber spürbare Konsequenzen haben. Einige Beispiele: Wenn der AHV-Fonds nur noch zu 80 Prozent gefüllt ist, muss der Bundesrat neu dem Parlament «Stabilisierungsmassn​ahmen» unterbreiten. Damit sind weitere Beitrags-, Rentenalter- und/oder Mehrwertsteuererhöhun​gen bereits aufgegleist. Der 70-Franken-Zuschuss an die AHV- Rente ist laut Gesetz fix, er wird also nicht an die Teuerung angepasst. Sprich: Die Jungen, die Jahrzehnte lang mehr AHV- Beiträge zahlen müssen, werden kaum mehr viel davon haben. Denn real ist der Zuschuss nicht mehr viel wert, wenn sie in Rente gehen. IV-Rentner erhalten den 70-Franken-Zuschuss nicht. Damit wird erstmals eine Ungleichheit zwischen den AHV- und den IV-Renten eingeführt. Neu darf eine Pensionskassenrente frühestens ab Alter 60 bezogen werden – nicht mehr wie bisher ab 58. Anderseits können Pensionskassen neu das normale Pensionierungsalter bis auf 70 erhöhen. Behauptung: «Wenn Ihr Nein stimmt, könnt Ihr nicht sicher sein, dass Ihr noch eine AHV-Rente bekommt.» Bundesrat Alain Berset an die Adresse der heute unter 45-Jährigen, «Tages-Anzeiger» 7.8.2017

    Fakt ist: Die nicht pensionierte Bevölkerung zahlt jedes Jahr AHV-Beiträge. Die AHV-Einnahmen betragen laut Bundesamt für Statistik zurzeit pro Jahr gut 42 Milliarden. Davon werden die Renten bezahlt. Es kann also nicht passieren, dass kein Geld für die AHV-Renten der heute Jungen da ist. In den letzten Jahrzehnten überstiegen die AHV-Einnahmen die Ausgaben bei weitem. Deshalb verfügt die AHV heute über riesige Reserven von rund 45 Milliarden Franken. Letztes Jahr erwirtschaftete sie damit einen Ertrag von 1,2 Milliarden. In den nächsten Jahren steigt zwar die Zahl der Rentner. Das sind die Jahrgänge, die den Überschuss einzahlten. Doch ab 2030 wird eine neue Generation von Babyboomern erwerbstätig sein und die AHV-Einnahmen er­höhen.

    Die Statistik der Geburten und Todesfälle kann auch dazu einbezogen werden. Ev. kommen ja sogar weitere Babyboomer, welche ab Erwerbsalter die AHV-Kasse füllen? https://www.bfs.admin​.ch-/bfs/de/home/stat​istiken/bevoelkerung/​geburten-todesfaelle/​geburten.html.

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  • September 6, 2017

    Die “privilegierten Alt-Rentner” schreiben Sie, Herr Schneider. Ich kenne viele Altrentner, die nur von der AHV leben müssen, und die man total vergisst. Die Armen unten den Armen müssen die Suppe durch die Erhöhung der MWSt. mit bezahlen. Sie bekommen keinen Rappen mehr – dies trotz sehr starker Erhöhung der Mieten (Häuser haben diese Rentner keine) und der unverschämten Erhöhungen der Krankenkassenbeiträge​n! Die Ärmsten der Armen werden in die Ecke gestellt und man hofft, dass diese nicht aufmüpfen und dies alles in der reichen Schweiz!

    Warum hört man von den Linken und Grünen KEIN WORT über die vergessenen Armen im AHV-Alter?? Es sind nicht etwa nur 100 oder 1000 Betroffene – nein, es sind Zahntausende die in stiller Armut dahin leben müssen und die nun erneut mit der MwSt-Erhöhung zur Kasse gebeten werden!! Das sollte die SP und die Grünen endlich einmal zum Thema machen!! Hört endlich auf, die Armut in der Schweiz Tot zu schweigen! Es ist Zeit dafür!

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  • September 11, 2017

    Es scheint tatsächlich paradox, von der Sicherung der Altersrenten inklusive AHV zu sprechen und dann genau diese wichtige Rentensäule für 1.4 Milliarden/Jahr weiter auszubauen. Begründung: Kompensation für die Rentensenkung der 2. Säule (PK). Was diese 2. Säule betrifft, so sei daran erinnert, dass zehntausende von heutigen Rentnern (um 70 oder älter) keine PK-Freizügigkeit kannten. D.h., bei einem Stellenwechsel verloren sie den grössten Teil (oder alles) des vom Arbeitgeber einbezahlten PK-Kapitals. Das wurde übrigens nie kompensiert, die Älteren wissen von was ich rede. Die zukünftigen Rentner, die nun 70.-/Mt. mehr AHV erhalten sollen, haben diesen Kapitalverlust nicht mehr zu befürchten. Sie haben wohl einen verminderten Umwandlungssatz, aber ein höheres PK-Kapital dank PK-Freizügigkeit. Gegenüber den älteren Pensionierten fahren sie vermutlich nicht schlechter in der 2. Säule. Folglich gibt es auch nichts zu kompensieren in der 1. Säule. So eine “Altersreform” muss abgelehnt werden.

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    • Juli 19, 2021

      Falsch, ich habe mehrere Senkungen des Umwandlungssatzes miterlebt und auch einen Primatwechsel mit grossen finanziellen Folgen durchgemacht. Mit welchem Umwandlungssatz gingen sie in Rente 7.6 oder 7.2%? Ebenso müssen sie nichts befürchten sie haben ja ihre Rente aus sicher. Ihren Neid kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

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    • Juli 19, 2021

      An W. Mosimann: Wenn schon, denn schon habe ich meine Rente “auf” sicher. Und mit Neid hat die Sache nichts zu tun, bleiben Sie bitte sachlich. Mein Umwandlungssatz ist irrelevant, denn ich hatte eine Leistungsprimat-PK. Sie vermutlich auch und irgendeiner in Ihrem Kader hat die Firma vermutlich zu einer Beitragsprimat-PK gewechselt, aus welchen Gründen auch immer. Schade für die Versicherten, das war nicht in ihrem Sinne, denn das ist mit einem Rentenverlust verbunden.

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    • Juli 19, 2021

      Grundsätzlich hat der Umwandlungssatz gar nichts mit der AHV Zutun. Die AHV ist obligatorisch, während die BVG nur für einen Teil der Bevölkerung obligatorisch ist.
      Also warum muss die AHV diesen Teil ausgleichen?

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    • Juli 19, 2021

      Das ist eben jetzt eine neue Ausgangslage, daher heisst es ja Altersvorsorge und nicht wie immer wieder falsch behauptet wird AHV-Vorlage, alles klar?

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    • Juli 19, 2021

      Genau darum ist die Vorlage abzulehnen.
      Die Altersvorsorge ist ein 3 Säulen Prinzip. Jede ist auch entsprechend für sich zu betrachten ansonsten müsste die BVG auch für alle obligatorisch sein.
      Aber erklären Sie mir doch warum die “Altersvorsorge” (wie sie sagen nicht AHV-Vorlage)
      Neurent​ner ohne BVG und entsprechend ohne Einbusse auch Fr. 70.00 erhalten sollten?
      Ich finde keinen vernünftigen Grund ausser, dass gewisse politische Kreise meinen uns so zu Ködern.

      Zudem könnte ich das BVG nicht mehr auszahlen lassen, was meine eigene Planung der Altersvorsorge durcheinander bringt.

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  • September 20, 2017

    Altersvorsorge 2020.
    Die Reform der Altersvorsorge AHV ist gemäss Abstimmungsbüchlein und Erläuterungen des Bundesrates ein juristisches Monstrum. Es ist eine Tatsache, dass, wenn trotz medialer und parteipolitischen Erklärungen vieles nicht verstanden wird, da der Text von Juristen für Juristen geschrieben ist. Da wird als erstes die Bundesverfassung geändert, wobei im Art.8 der BV steht: Alle Menschen sind vor dem Gesetze gleich und niemand darf wegen seines Alters diskriminiert werden. Dies jedoch wird ausser acht gelassen und somit entsteht eine 2-Klassen-Gsellschaft​. Die Erhöhung der AHV-Leistung um 70 Franken erhalten nur Neurentner, somit besteht ab einem noch zu bestimmenden Jahrgang eine neue AHV-Generation. Anzufügen ist noch, dass im Abstimmungsbüchlein beginnend mit der Seite 24 und endend mit der Seite 61 die BV Art.8 ,12 Bundesgesetze und 2 Übergangs-Bestimmunge​n angepasst werden müssen. Für dieses Machwerk hat man in Bern fast 20 Jahre benötigt. Da die Sozialdemokraten federführend sind wissen sie genau wie der Bürger zu funktionieren hat und es ist nicht schwer ihn mit dieser Vorlage dorthin zu bringen wo die Vertreter ihrer Politik mit ihren Versprechungen ihn haben wollen. AHV und Pensionskasse miteinander vermischen ist ein versicherungs-technis​ches NO_GO. Die Vorlage ist abzulehnen.

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  • September 21, 2017

    Im Zusammenhang mit dieser Berset-Reform muss auf einen kaum angesprochenen, aber wichtigen, Aspekt hingewiesen werden. Allfällige Freizügigkeitskapital​ien müssen nämlich neu obligatorisch mit 65 bezogen werden, ohne Staffelungsmöglichkei​t ! Bis heute, nach alter Regelung, war es möglich, solches Geld (z.B. aus der Säule 3a) gestaffelt über 5 Jahre zu beziehen (Frauen also von 64 bis 69, Männer von 65 bis 70). Damit konnte man die Steuerlast aus dem Kapitalbezug reduzieren. Das fällt mit der Reform dahin und wird dem Staat jährlich Dutzende von Millionen mehr Steuern einbringen. Man kann von einer eingebauten Steuererhöhung sprechen. Das wäre eigentlich ein Punkt für ein NEIN an der Urne.

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  • September 23, 2017

    Ganz genau.

    Für wenn das aktuell ist und wenn die Vorlage angenommen ist, sollte man sich noch im Herbst beraten lasssen von kundigen Fachleuten bei Banken/Versicherungen​.

    Damit würde eine Möglichkeit dahinfallen, das Geld so beziehen, damit man “steueroptimiert” herauskommt.

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  • Oktober 19, 2017

    Der Blog ist zwar schon ein paar Tage alt aber trotzdem noch eine Meinung dazu.

    Immer wird möglichst viel in eine Vorlage vor das Volk hineingepackt. Das führt dann schlussendlich zu unheiligen Allianzen, weil die eine Partei das ablehnt und die andere dieses.
    Macht doch vom Parlament her kleine Schritte. Zuerst mal die AHV und dann die längst überfällige Revision des BVG.
    Wie das geschehen soll, ob über höhere Beiträge mehr Rentenleistung zu finanzieren (braucht es das überhaupt, für alte Leute wird dann nur die Pflege teurer im Altersheim und die Mehreinkünfte laufen automatisch auf das Konto des Betreibers?!?!) oder ob wir einfach alle etwas länger arbeiten (wir leben schliesslich heute gesünder und dafür länger), das sollen die Parlamentarier untereinander ausknobeln.

    Aber häppchenweise versteht das Volk dann auch die Vorlage und es gibt kein Mischmasch, welcher im Zweifelsfall immer abgelehnt wird.

    Gruss an Alle Interssierten

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  • Oktober 26, 2017

    Hier mal ein Link, der etwa zeigt wie es mit der Automatisierung läuft:

    https://www​.blick.ch/news/wirtsc​haft/coop-eroeffnet-n​eue-superfabrik-in-pr​atteln-bl-50-tonnen-s​choggi-in-24-stunden-​id7514787.html

    Wie​ man sieht, läuft grösstenteils alles vollautomatisch ab, diese Fabrik erwirtschaftet Millionen.
    Wie bekommt die AHV nun ihren Anteil, der zu ca. 80% nur auf die Löhne ausgerichtet ist, wenn in der Fabrik nur noch eine Handvoll arbeitet? Automatisierung & Digitalisierung werden zunehmen, bis jetzt konnte ich noch keine Lösung von den Politikern hören. Stattdessen sucht man alleine bei der angeblichen Überalterung nach Ursachen.

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  • Oktober 27, 2017

    In Zukunft wird es weniger Bürokräfte und Mechaniker benötigen, sondern Softwareingenieure und ähnliche Berufe, die die Computer-Systeme aufbauen und unterhalten.

    So wie Pferdekutschen einstmal verschwunden sind, werden LKW-Fahrer durch autonome LKW’s ersetzt.

    Der Bauer der Zukunft muss nur noch Traktor, Mähdrescher und co programieren und der Rest läuft von allein. Für Überwachung sorgen Drohnen und das Wasser kommt vollautomatisch nach Bedarf der Pflanze. Pestizide werden nicht mehr sinnnlos nach der Giesskanne verteilt, sondern je nach Bedarf der Analyse.

    Für den Haushalt sorgen Rober die Rasen Màhen, Staub sagen oder den Boden Aufwischen (je nach Programmierung).

    Der Kühlschrank zeigt jeweils an wieviel noch im Kühlschrank ist und bestellt vollautomatisch nach (je nach Progammierung).

    Di​e Welt der Zukunft wird schön (wenn nicht noch der Atomkrieg kommt).

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    • Juli 19, 2021

      Herr Eberhart,
      Sie zeigen hier ein erschreckendes Bild der Zukunft auf, das jedoch nicht unbedingt unrealistisch ist. Da viele und ich meine viele industrielle Firmen den Gedanken hegen, die Schweiz zu verlassen und in einem Billigland neu durchzustarten, ist dieses Szenario nicht so abwegig. Genau aus diesem Punkt, müsste eigentlich der Fokus unserer sogenannten Regierung darauf liegen, die Breite (Detailhandels-, Industrie-, Dienstleistungs-, Pharma- und Technologieunternehme​n) der Firmen zu erhalten. Eine einseitige Verlagerung wie Sie diese aufgezeigt haben, bedeutet das die Schweiz zu einem 3. Weltland degradiert. Da Programmierung und technologie (IT & Steuerungen) zu 100% nicht in der Schweiz erstellt und erforscht werden.

      Sie zeigen auf, dass wir innert kürzester Zeit in jedem 3. Weltland einen Asylantrag stellen werden….. Ist dies Ihre Vision unserer Zukunft in diesem Land? Ich gebe Ihnen Recht, dass unsere Politik alles unternimmt damit wir in grossen Schritten dieses Ziel erreichen.

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