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Zweite Gotthardröhre: Ein massiver Sicherheitsgewinn

Zwischen 2001 und 2012 haben 19 Men­schen ihr Leben im Gott­hard­tun­nel ver­lo­ren. 18 von 19 To­desop­fern sind Fron­tal­kol­li­sio­n​en zu­zu­wei­sen. Diese Un­fall­ur­sa­che kann zukünf­tig mit zwei Tun­nels und einem ein­spu­ri­gen Be­trieb ge­bannt wer­den. Der Bau einer zwei­ten Gott­har­dröhre bringt des­halb vor allem et­was: Einen mas­si­ven Si­cher­heits­ge­winn​.

Es ist unbestritten, dass der bestehende Gotthardtunnel saniert werden muss. Dies wird in Zukunft rund alle vierzig Jahre der Fall sein. Vor dieser Herausforderung wird also jede Generation mindestens einmal stehen. Der Bau einer zweiten Röhre ist auch deshalb langfristig die idealste Lösung. Eine provisorische Verladestation als Alternative wäre nicht nur aufwändig und teuer, sondern müsste auch von künftigen Generationen immer wieder mühsam erstellt werden. Eine solche Verladestation ist zudem mit einem hohen Landverschleiss verbunden und bräuchte auch noch zusätzliche Terminals in Basel und Chiasso.

Und dennoch würden die Kapazitäten nicht ausreichen, um Tausende von wirtschaftsschädliche​n Staustunden zu vermeiden. Massive Verlagerungen, zum Beispiel auf die San Bernardino-Route, mit entsprechenden Verkehrsproblemen wären absehbar. Vor allem würde der Kanton Tessin faktisch über rund 2,5 Jahre vom Rest der Schweiz abgeschnitten, was für zahlreiche Gewerbebetriebe das Todesurteil würde. Das wäre volkswirtschaftlich verantwortungslos und widerstrebt jeglicher gelebter Solidarität in unserem Land.

Die einzig nachhaltige und vernünftige Sanierungsvariante für den Gotthardtunnel ist deshalb der Bau einer zweiten Röhre. Damit vermeiden wir massive Verkehrsprobleme und Verlagerungen während der Bauzeit und sichern uns langfristig die beste Lösung. Die Verfügbarkeit der Verbindung durch den Gotthard wird besser und zuverlässiger, und das Konzept für künftige Sanierungen ist vorgegeben. Vor allem aber erhöhen wir die Sicherheit spürbar, weil mit zwei Röhren ein jeweils einspuriger Betrieb möglich sein wird.

Das ist übrigens auch der Grund, weshalb dieser einspurige Betrieb auch langfristig aufrechterhalten werden wird. Diejenigen, welche eine Kapazitätserweiterung​ befürchten, bzw. herbeireden, müssen zwei Dinge wissen: Erstens würde genau damit der massive Sicherheitsvorteil aufgegeben, worauf kaum jemand Lust haben dürfte. Und zweitens verbietet unsere Verfassung seit der Annahme der Alpeninitiative eine Kapazitätserweiterung​. Alles andere ist reine Angstmacherei und entspricht nicht den Fakten.

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Comments to: Zweite Gotthardröhre: Ein massiver Sicherheitsgewinn
  • Januar 11, 2016

    Abgesehen von den Argumenten oben von M. Landolt: Betrachten wir mal die EU. Diese hat wohl kürzlich bestätigt (Brief an BR Leuthard), dass 2×1 Spur konform ist mit den Bilateralen 1 (Landverkehrsabkommen​). Doch, wie sieht es in 20 Jahren aus ? Die EU ist bekannt für eine harte Powerpolitik für ihre Interessen. Die Österreicher wollen um keinen Preis mehr Verkehr über den Brenner, was der Grund war für das genannte Landverkehrsabkommen zur Entlastung des Brenners. Wie standhaft wird nun ein zukünftiger Bundesrat, ein zukünftiges Parlament und das Volk sein, wenn die EU dannzumal auf Druck von Oe die völlige Öffnung des Gotthards verlangt und das Landverkehrsabkommen anpassen will ? Kommt es zur sog. “Institutionellen Einbindung der Schweiz” (auf Wunsch der EU, wird gegenwärtig verhandelt, verantwortlich ist das EDA unter BR Burkhalter), so muss die Schweiz automatisch alle EU-Gesetzesänderungen​, die bilaterale Aspekte betreffen, nachvollziehen (wozu auch der Landverkehr zählt). Von daher droht eindeutig Gefahr für den heutigen verfassungsmässigen Alpenschutz, denn die EU wird auf unsere nationale Befindlichkeit und Gesetzgebung keine Rücksicht nehmen. Davon spricht M. Landolt wohlweislich nicht. Und das alles hat mit “Angstmacherei” nichts zu tun.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stamm

      Niemand bezweifelt, dass 2×1 konform ist mit dem Verkehrsabkommen. Lediglich eine Einschränkung darf nicht entstehen (z.B. Mautstellen usw.)

      Was in 20 Jahren ist fragen Sie, wie sich da die EU verhalte? Naja, da würde ich mir nicht gross Gedanken machen, oder erst dann, wenn es wirklich dazu kommen würde, falls überhaupt. Die EU muss zuerst mal solange bestehen, dass sie in 20 Jahren noch Forderungen stellen kann.

      Aus heutiger Sicht scheint mir die EU allgemein immer mehr in die Richtung der Regelungen der Schweiz zu gehen. Die sog. harte Haltung dürfte sich vermutlich in nächsten Jahren ausgespielt haben.

      (Wo sich die EU bereits der Schweiz anpasst; Verschärfung der Ausschaffung, Diskussion über Obergrenzen von Migranten und Einwanderern, Abschottung durch zu hohe Einwanderungszahlen usw.)

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    • Juli 19, 2021

      http://www.bernerzeit​ung.ch/schweiz/standa​rd/ueberlistet-die-po​litik-am-gotthard-das​-volk/story/27655097

      Daher wird verzweifelt versucht, jetzt noch schnell Tatsachen zu schaffen, mit denen die Schweiz dann von der EU in Brüssel erpresst werden kann!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Ich werde Sie gerne an Ihre Aussage erinnern, wenn es darum geht, dass man das EU-System in der Schweiz verhindern möchte. Wenn wir erpressbar wären, dann nur wenn wir uns nicht endlich gegen dieses Gefüge, Gewulsch EU wehren.

      Hier dürfte man sich dann fragen, ob Herr Barner zum Verkehrsabkommen Ja gesagt hat oder Nein….

      Ich denke, es hätte Intelligentere Dinge, welche man unter die Lupe nehmen sollten, welche uns erpressbar machen könnten mit der EU. Aber da schaut man dann gerne weg, es könnte Arbeitsplätze kosten usw.

      Aber im Verkehr, den wir selber am nötigsten haben um unsere Land mit den von uns genutzen Konsumgütern zu versorgen, da schreit man wie verrückt…

      Könnte​ hier auch schreiben, Selber Schuld hätte man beim Verkehrsabkommen nicht Ja gerufen, könnte man heute mittels Mautstellen, Belastund von Transitfuhren oder Fahrten usw. den Verkehr regulieren.

      Was aber wiederum ein unsoziales Verhalten auslöst, da der Verkehr nicht reduziert sondern nur auf Andere Menschen umgelagert wird.

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    • Juli 19, 2021

      Mehr Röhren durch die Alpen bringen mehr Transitverkehr, mehr Abgase, mehr Unfälle, mehr Lärm! Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Wer weniger Verkehr, weniger LKWs, weniger Abgase, Lärm und Unfälle will, muss zu weiteren Röhren durch den Gotthard NEIN sagen, zumal der Verkehr dort dem einer mittleren Kantonsstrasse entspricht, ausser ein paar Ferientagen! Lasst euch nicht erpressen durch die EU, stimmt NEIN, für eine lebenswerte Schweiz!

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    • Juli 19, 2021

      “Wer weniger Verkehr, weniger LKWs, weniger Abgase, Lärm und Unfälle will,”

      FALSCH

      W​er weniger Verkehr, weniger FAHRZEUGE weniger Abgase, Lärm und Unfälle will, der sollte Wissen dass…

      … Abgase von 5,2 Mio PWs (von Total 6 Mio) und lediglich von rund 15% LKW produziert werden, wer verstinkt, verstopft und was auch immer? Ist es hier plötzlich die Minderheit welche dieses auslöst?

      … Dass Mehrverkehr nicht unbedingt auch mehr Unfälle auslöst, wenn man dafür höhere Sicherheitsstandarts erstellt.

      … Dass Mehrverkehr dank dem Bevölkerungswachstums​ schon logisch ist und nicht aufgrund Ihrer Darstellungssicht.


      … es falsch ist, dass nur an wenigen Ferientagen dies ist, da kolabiert das Ganze einfach. Über das System Verkehr gibt es gute Analysen, welche klar belegen, dass es nicht kolabiert wegen VIEL mehr, sondern ein Kolabieren entsteht, weil das System ausgereizt ist und wenige mehr schon zu einem solchen Kolabieren führen.

      … Mehrverkehr nicht verhindert werden kann mit Blockieren (Siehe Nordring seit Jahren verstopft und es gibt immer mehr Verkehr, warum wohl…. weil die Bevölkerungszahl sinkt??)

      … Die EU uns nur erpressen kann, wenn wir uns erpressen lassen. Sind wir solche Weicheier, dass wir das zulassen würden?

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    • Juli 19, 2021

      Ja, wir sind solche Weicheier! Wir bauen ja schon Röhren im untertänigsten Bestreben, der EU zu dienen! Welcher heutige Politiker muss auch nur 1 Konsequenz ziehen, wenn die dann vorhandenen 4 Spuren geöffnet werden? Wahrscheinlich braucht es nicht einmal den Druck der EU! Es gibt genug Weicheier hier im Land!

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  • Januar 11, 2016
  • Januar 11, 2016

    Die Bevölkerung des Tessins hat eine zweite Röhre immer deutlich abgelehnt.So hat der Kanton 1994 mit 62% der Alpeninitiative zuggestimmt und in 2004mit 56% den Avanti-Gegenvorschlag​ abgelehnt. Schon 2009 hat sich die Koalition sud-nord aus 18 Tessiner und Bündner vereinen organisiert welche die Röhre bekämpft.Das Tessin hat schon heute ein strak belastetes erkehrsnetz. Die Tessiner Luft ist oft stärker belastet als die Grenzwerte eigentlich zulassen. Laut den Ärztinnenund Ärzte für Umweltschutz (AefU) hätte eine zweite Röhre schwerwiegende Folgen auf die Gesundheit der Tessiner Bevölkerung, die schon heute sehr stark unter der Luftverschmutzung durch den Transitverkehr leidet.

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    • Juli 19, 2021

      Wie kommen Sie darauf?

      Eine 2. Röhre bringt nicht mehr Verkehr, sondern weniger Stau’s, auch im Tessin, was wiederum zu besserer Luftqualität führt, da bekanntlich ein stehendes, im Stau rollendes Fahrzeug, mehr Emissionen ausstösst als ein ungehindert rollendes.

      Es ist lediglich eine Annahmen, dass es mehr Verkehr geben soll. Welchen es so oder so geben wird und die Staustunden erhöhen wird, und somit höhere Emissionswerte.

      Si​e sollten nicht die 2. Röhre bekämpfen, sondern das unsinnige Verkehrsabkommen, das zulässt, dass wir keine Beschränkung auferlegen dürfen.

      Und erneut möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie hier falsche Vorlagen definieren. Sie müssen oder sollten den Transitverkehr bitte differenzieren. Der Privatverkehr durch PW’s ist der grösste Teil des Verkehrs, der durch die Röhre fährt.

      Mit der Aussage Transitverkehr lenken Sie erneut unnötig wiederum auf die Minderheit LKW, welche nur ein kleiner Teil der Verkehrsmenge ausmacht, und erst noch für die Beschaffung, Zulieferung von Produkten unterwegs ist, damit Sie und ich die Waren im Laden ordern können.

      Der Privatverkehr jedoch hat nur einen kleinen Nutztransport und könnte somit massiv mehr reduziert werden, ohne dass die Wirtschaft schaden hätte.

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    • Juli 19, 2021

      Sie reden da immer vom Privatverkehr, der so unheimlich zugenommen hat am Gotthard. Dabei wissen Sie aber, dass da auch die Lieferwagen mitgezählt werden, ich bin sicher, Sie wissen das. Und gerade die Zahl der Lieferwagen hat sehr zugenommen in der Schweiz, nicht zuletzt, weil sie keine LSVA bezahlen müssen! Eine 2. Röhre am Gotthard aber würde vermehrt dazu eine LKW-Lawine auslösen, Fachleute prognostizieren 1 Million mehr LKW-Fahrten durch den Gotthard! Zusätzlich zu den Lieferwagen!
      http://​www.bfs.admin.ch/bfs/​portal/de/index/theme​n/11/05/blank/03.html​

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  • Januar 11, 2016

    Falschspiel am Gotthard -NEIN. Verfassung und Gesetz verbieten den Bau einer zweiten Röhre am Gotthard. Das hat das Volk wiederholt an der Urne bestätigt. Doch B undesbern benutzt die Sanierung des bestehenden Strassentunnels als Vorwand ein zweites Loch durch Granit zu bohren. Mit dem angeblichen Sanierungstunnel wird die Kapazität aber von zwei auf vier Spuren verdoppelt und so der Volkswille ausgetrickst.

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    • Juli 19, 2021

      Auch hier stimmt Ihre Aussage nicht. Es ist laut Verfassung und Gesetz nicht untersagt, dass eine 2. Röhre gebaut werden darf. Es ist nur gemäss Alpeninitiative ein Mehrverkehr zu verhindern, welcher aber nicht entsteht durch gleichviel Spuren.

      Wenn ein Mehrverkehr entsteht, dann weil WIR glauben unsere Mobilität sei unerschöpflich und bald jeder Haushalt 2 Autos hat. Jedes Weekend ins Tessin rennen muss, damit er seine Joggingstunden ausführen kann, oder mit seinem Mountenbike die Alpen befahren kann.

      PS: Würde man bei der Bahn endlich aufhören, die Preise zu erhöhen im Güterverkehr, wenn man die LSVA erhöht um den Transport über die Bahn attraktiver zu machen, würden vermutlich auch NOCH mehr Güter über die Bahn gehen.

      Zudem: Wer will die Globalisierung? Ich nicht, weil genau auch die zu Mehrverkehr führt. Und dies genau über die Strasse, da die LKW-Fahrer der EU-Länder massiv weniger verdienen und somit sich ein Transport über die Bahn erneut weniger Rentiert.

      Da sage ich nur, der Hund beisst sich in den Schwanz. Selber schuld….

      Was hilft: Preise der Bahn für Gütertransport senken, damit sich ein Transport über die Strasse nicht rentiert. Personenbeförderung für Schweizer Steuerzahler Gratis (über Steuern finanziert), dann überlegt sich auch die letzte Hausfrau, ob sie mit dem SUV ins Einkaufszentrum fährt um einzukaufen oder zum Kaffekränzli, denn sie kann dann gratis per Bahn einkaufen gehen.

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    • Juli 19, 2021

      Das “Selber Schuld” werden wir noch oft zu hören bekommen, wenn wir eine 2. Röhre bauen! Das ist sicher. Und so sicher ist es gar nicht, dass eine 2. Röhre unsere Verfassung nicht bricht!
      http://www.bernerze​itung.ch/schweiz/stan​dard/ueberlistet-die-​politik-am-gotthard-d​as-volk/story/2765509​7

      Das Ganze ist einfach ein übler Trick derer, die bei der Avanti-Ini und anderen Transit-Abstimmungen unterlagen. Die Demokratie verarschen nenne ich das!

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    • Juli 19, 2021

      Klar werden wir das selber Schuld noch manchmal hören. Aber wohl kaum von Jenen die zur Grundlage mitgeholfen haben, dass ein so hohes Verkehrsaufkommen (Mobilitöt) entstanden ist. Welches uns heute zu solcher Diskussion führt. Und dieses “Schuldigen”, welche Wir sind, entsprechen halt der Mehrheit und somit dem Volkswillen.

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer: Ist nicht zu öffnen! Spielt aber keine Rolle.
      Ich hab Ihnen eine bessere!
      http://www.bfs.admi​n.ch/bfs/portal/de/in​dex/themen/11/05/blan​k/04.html

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    • Juli 19, 2021

      Klar einer der Ihren Wünschen entspricht und die nackten Zahlen zeigt, im Wissen, dass man daraus keine sinnvollen Schlüsse ziehen kann. Und ob Ihrer Besser ist?

      https://www.googl​e.ch/url?sa=t&rct=j&q​=&esrc=s&source=web&c​d=1&cad=rja&uact=8&ve​d=0ahUKEwjFwMP7nNvKAh​WFVhQKHUHKDCgQFggdMAA​&url=http%3A%2F%2Fwww​.bfs.admin.ch%2Fbfs%2​Fportal%2Fde%2Findex%​2Finfothek%2Flexikon%​2Flex%2F0.Document.15​1351.pdf&usg=AFQjCNHQ​AN3rMQ_66VaFk4ghG_pAH​wQyiw&sig2=XhoyUdgnXG​P8cpSdNInEUA

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    • Juli 19, 2021

      Was kann man nicht ziehen? Schauen Sie die Zahlen an! Sie entsprechen den Tatsachen! Warum können Sie daraus keine Schlüsse ziehen?

      http://www​.bfs.admin.ch/bfs/por​tal/de/index/themen/1​1/05/blank/04.html

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  • Januar 11, 2016

    3 Milliarden Franken verlochen? NEIN. Die Sanierung des Gotthardtunnels und der Bau einer zweiten Röhre kosten drei Milliarden Franken mehr, als die Sanierung mit einem provisorischen Auto und Lastwagenverlad. Mit einer zweiten Röhre greift der Staat tief in unsere Taschen-ohne sichtbaren Nutzen. Werden wie versprochen zwei Spuren für den Verkehr frei gegeben, so bleiben die Staus ganz einfach bestehen. Und die Steuermilliarden sind futsch

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    • Juli 19, 2021

      Stimmt auch nur bedingt….

      Es werden nicht 3 Mia verlocht, sondern verhindet, dass viel Kulturland unnötig verschandelt wird über Jahre, Hunderttausende von Franken eingesetzt werdne muss um dieses wieder zurück zu bauen. Und die SBB selber heute zugibt, dass sie nicht in der Lage ist, die anfallende Menge zu transportieren.

      Au​ch scheint Ihnen die Sicherheit nichts Wert zu sein, dass einfach jährlich X-Tote und schwer Verletzte verhindert werden könnten.

      Auch Staus bleiben nur dann bestehen, weil die Verkehrsmenge so oder so immer höher wird. Mit heutigem Verkehrsaufkommen ist eine ungehinderte gesicherte Strasse weniger Staugefährdet.

      Sie​ scheinen auch immer noch der Meinung zu sein, dass LKW-Fahrer weiterhin ohne sanitäre Anlagen auf dem Pannenstreifen stehen sollen, damit Sie mit Ihrem PW ungehindert und sicher durch die Röhre fahren können. (Tropfsystem) – Aber Ihnen scheint die Menschenwürde der Fahrer nicht viel Wert zu sein… ausgerechnet von Ihnen gelesen, welche hier die Menschenrechte als hoch einstuft. Wo sind die Menschenrechte dieser Fahrer die über die Leitplanken “schei…” müssen, weil sie im Tropfsystem “gefangen” sind ohne sich danach wenigestens die Hände zu waschen?

      Aber auch hier ist es doch so. Ein Klärwerk, Verbrennungsanlage möchte man nicht in seiner Nähe haben, aber den Abfall produzieren dann schon. So auch hier. Es ist ja nicht Ihre Menschenwürde die den Bach runter geht, sie stehen ja nicht im Tropfsystem und müssen ohne sanitäre Anlage über Stunden auf dem Pannenstreifen (was auch gefährlich ist) stehen.

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  • Januar 11, 2016

    Die Alpen platt fahren? NEIN Das Schweizervolk hat 1994 den Bund beauftragt, die Menschen in den Alpentälern vor dem Strassen-Transitverke​hr zu schützen. Dafür wurden Milliarden in die neuen Eisenbahntunnels (NEAT) am Gotthard und Lötschberg investiert. Doch nun will Bundesbern die NEAT kokurrenzieren und neue Kapazitäten auf der Strasse schaffen. So donnern bald einmal doppelt so viele Lastwagen wie heute durch die Alpen.

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  • Januar 11, 2016

    Der Sicherheitsgewinn durch die getrennten Röhren wird mehr als vernichtet durch den zusätzlichen Verkehr, den den Ausbau anzieht (ganz abgesehen von den Toten beim Tunnelbau). Falls die 2. Röhre gebaut wird, wird sicher Herr Landold sein Argument von heute vergessen und für die Oeffnung aller vier Spuren plädieren, obwohl der Sicherheitsgewinn dann noch negativer wird.
    Den Befürwortern sind die billigen Lastwagenfahrten von Herrn Giezendanner wichtiger als die Sicherheit.

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    • Juli 19, 2021

      Woher nehmen Sie die Kenntnis, dass mehr Verkehr entsteht, weil es eine 2. Röhre gibt? Können Sie das belegen? Ist Ihnen bewusst, dass der Mehrverkehr so oder so kommt? Nicht wegen der 2. Röhre sondern wegen Ihnen, mir UNS allen. Unsere Mobîlität steigt massiv und somit auch der Verkehr am Gotthard. Egal ob mit oder ohne 2. Röhre.

      Ihre Aussage ist reine Spekulation, welche nicht bewiesen oder auch nachträglich nicht nachgewiesen werden kann.

      PS: Ganz abgesehen, von den Toten, welche wir zu verzeichnen haben, dank fehlender Verkehrstrennung oder fehlendem Pannenstreifen.

      Au​ch Ihnen – Es ist falsch den LKW hier speziell zu erwähnen. Der Individualverkehr und die PW’s machen den grössten Teil aus, welcher durch die Röhren fahren.

      Und zu Ihrer Information… Herr Giezendanner hat eine Bahnverlad und seine Fahrten ins Tessin durch den LKW machen vermutlich kaum die Km-Leistung welche Sie alleine im Jahr mit Ihrem PW auf den Strassen fahren.

      Reine Boulvard-Presse-Argum​entation, welche Sie hier schreiben.

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    • Juli 19, 2021

      @Dany Schweizer: Herr Giezendanner sagte: “mit der 2. Röhre gehören die Staus der Geschichte”. Wenn Staus verschwinden, werden Leute, die bisher mit der Bahn oder gar nicht gefahren sind, die Gotthardstrecke fahren. Durch die zeitliche Verkürzung wird die Strecke attraktiver und Mehrverkehr anziehen. Nein, der Mehrverkehr ist nicht naturgegeben: der Ausbau der Strassen erzeugt ihn – Bequemlichkeit bewegt der Mensch. Nach Auskunft des BFU führt ein Ansteig des Verkehrs von 3% des Verkehrs bereits zu weniger Sicherheit im Tunnel.
      Auf welchem Niveau soll ihrer Meinung nach der Verkehr aufhören zu wachsen? Beim doppelten, dreifachen, zehnfachen des heutigen Wertes? Der Kanton AG redet bereits von einer 4. Bareggröhre – 12 Jahre nach dem Bau der dritten. Wann hört dies auf?
      Wegen LKWs: warum ihre Meinung nach fahren die EU Lastwagen durch den Brenner, wenn die Strecke durch den Gotthard kürzer ist? Die Lastwagenfirmen fahren halt dort, wo es schneller und billiger ist. Sind sie dafür, dass man die LSVA erhöht, um dies zu verhindern ?
      Ihre Unterstellungen gehören nicht zu einer sachlichen Diskussion.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kirrmann

      ” Wenn Staus verschwinden, werden Leute, die bisher mit der Bahn oder gar nicht gefahren sind, die Gotthardstrecke fahren.”

      Woher nehmen Sie diese Kenntnis? Auch nur aufgrund Annahmen. Es ist aber klar, dass Menschen, welche heute den ÖV nutzen, dies nicht für solche Strecken ändern werden. Dies würde auch ich nicht. Und Sie denken ja wohl nicht, das Transporteure wie Herr Giezendanner seinen Bahnverlad (selber finanziert) nun weniger nutzt, weil er dadurch mehr Fahrer und Fahrzeuge einsetzen müsste?

      “Nach Auskunft des BFU führt ein Ansteig des Verkehrs von 3% des Verkehrs bereits zu weniger Sicherheit im Tunnel. “

      Eine reine Annahme, welche man auch beim Baregg schon erstellt hat und sich nicht bewahrheitet hat. Es ist jedoch heute bewiesen, dass seit der Barett mehrere Spuren aufweist, weniger Unfälle und weniger Staus an diesem Punkt entstehen.

      “Auf welchem Niveau soll ihrer Meinung nach der Verkehr aufhören zu wachsen? Beim doppelten, dreifachen, zehnfachen des heutigen Wertes?”

      Es ist nicht meine Aussage, dass ich ein Niveau definieren werde oder möchten, sondern die Tatsache, dass auch wenn Sie mit Gotthard eine Verhinderungspolitk betreiben, der Verkehr nicht weniger wird. Dieser steigt nicht aufgrund der einfacheren Durchfahrt, sondern weil der gesamte Verkehr ansteigt.

      Denken Sie tatsächlich, dass wenn das Tropfsystem nicht mehr besteht ein LKW dann spezieller durch den Gotthard fährt? Scheinbar kennen Sie die Logistik nicht, der ist es grundsätzlich egal, ob ein Fahrer 2 Stunden im Tropfsystem steht, denn der Km zählt und nicht der stehende Fahrer, welcher gleich viel Lohn hat ob er nun 2 Stunden früher am Ziel ankommt. Die wenigsten Fahrer fahren im Stundenlohn, sondern im Monatslohn. Da ist es den Speditionen egal ob er Zeitverlust hat. Aber es ist ihnen nicht egal, welche Km-Leistung er macht. Somit wird auch heute der kürzeste Weg gefahren und nicht der Schnellste oder Angenehmste für den Fahrer.

      Sie vergessen, dass auf diese Strecken es keine grosse Rolle spielt, ob ein Transport nun 2 oder 3 Std früher ankommt. Es sind Tagesterminfuhren und nicht Stundenterminfuhren.

      Wie Ihnen bekannt sein sollte, ist es nicht so einfach die LSVA zu erhöhen, dies muss mit der EU abgeglichen werden durch das Verkehrsabkommen. Scheinbar haben Sie auch da wenig oder keine Kenntnis, wie die LSVA berechnet oder auf welchen Faktoren diese Bezug nimmt. Es ist nicht nur ein Betrag per Tonne/km oder Bezug auf den Euro-Wert des Fahrzeuges, sondern aufgrund einer zusätzlichen Gruppeneinteilung. Um dies in der Auswirkung zu verstehen, dürfen Sie sich bitte selber in das System LSVA einarbeiten, damit Sie nicht hier erneut solche Aussagen tätigen.

      ” Der Kanton AG redet bereits von einer 4. Bareggröhre”

      Warum​ wohl? Nicht wegen dem Mehrverkehr, welcher problemlos heute durch den Baregg geführt werden kann oder könnte, sondern wegen der Streckeaufteilung. Zwei Röhren führen Richtung ZH und nur Eine Richtung BE. Dass dies zu Problemen führen kann oder wird in Spitzenzeiten, war beim Bau der Dritten schon klar. Zudem ist eine Röhre Richtung ZH nur oder Bedingt eine Durchgangsröhre, sondern eine Ausfahrtsröhre.

      Es​ ist keine Unterstellung, sondern eine Feststellung, dass Sie auch wie die Boulvardpresse mit Arguementen hier aufwarten, welches zu dem üblichen Feindbild LKW führt, was gut und gerne immer als Prügelknabe verwendet wird.

      Bitte konsultieren Sie zuerst die Imatrikulationszahlen​ der Fahrzeuge, vielleicht erkennen Sie dann, dass die Imatrikulierung der PKW’s um ein vielfaches zugenommen hat, welche bei den LKW’s jedoch in der Schweiz stagniert oder nur geringfügig verändert wurde.

      PS: Hätte man das Verkehrsabkommen mit der EU nicht unterschrieben, könnte man ausländische Durchfahrten mit Gebühren belasten, damit diese umgeleitet würden auf andere Routen. Was aber meines Erachtens ein sehr unfaires Verhalten ist, denn wenn wir den Verkehr nicht wollen, dann sollten wir nicht Verhindern um dies zu Erreichen, sondern Lösungen des nicht Entstehens entwickel.

      Oder hätten Sie Freude, wenn sich Österreich gleich verhalten würde, den Brenner durch Verhinderung unattraktiv machen würde, dieser Verkehr dann bei uns auftaucht? Scheint mir nicht ein faires Globalverständnis zu sein.

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    • Juli 19, 2021

      @Dany Schweizer: sie bestreiten also, dass der Ausbau der Infrastruktur zu Mehrverkehr führt. Was haben Sie aus dem Baregg gelernt (10% Zunahme in 2 JAhre)? Was haben Sie aus dem Ausbau der S-Bahn gelernt? Ich finde Herr Giezendanner vernünftig, dass er ein Verladeterminal betreibt, der Bezug zum Strassentunnel fehlt mir hier. Dann zum “Feindbild”: Lastwagen sind nützlich, als Feinverteiler unerlässlich, aber für europaweite Strecken sollen die Güter auf die Bahn. Man soll keine Fahrer aus der Turkei zu Stundenlohn von 12 Fr, die 20 Stunden am Steuer von unterdotierten Lastwagen durch den Gotthardtunnel schicken. So, und wenn man berücksichtigt, dass der Gotthardtunnel zu mehr als 50% von Freizeitfahrten befahren wird, geben wir das Geld aus, damit die Nordeuropäer billig und schnell nach Italien kommen. Was hat Uri von der Autobahn, ausser Abgase und Lärm ?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kirrmann

      Ich erkläre es Ihnen gerne erneut:

      NICHT die Infratrukturveränderu​ng ergibt Mehrverkehr, dieser ist vorhanden oder wird mit oder ohne so kommen.

      Die Zunahme am Baregg ist nicht aufgrund des Ausbaus neu dazu gekommen, sondern weil die Strecke Bern-St.Gallen eine Zunahme von rund 10% hat, lediglich die Umweltmehrbelastung durch die vorherigen Staus sind entfallen.

      Wenn Sie keinen Bezug von Terminal, Verlad und einem Strassentunnel erkennen können, scheint es mir, dass Ihnen nicht dieser Bezug fehlt, sondern das Wissen über den Strassentransport. So hätten Sie auch Kenntnis, dass grösstenteils verderbliche Güter in Europa auf der Strasse erfolgen, da die Bahn zu lange unterwegs ist und die Waren dabei verderben oder Schaden nehmen.

      Es ist heute schon so, dass N^nichtverderbliche Güter meist nur noch auf der Strasse sind, wenn dies durch Zeitprobleme nicht anders lösbar ist. Aber wie schon geschrieben, bitte informieren Sie sich erst “besser” über den Güterverkehr und erzählen Sie hier nicht einfach Boulvardpresse-Berich​te nach, welche Sie mal irgenwo gelesen haben. Ich denke, Sie sollten weniger die Deutschen TV-Sender sich ansehen, welche von Kontrollen berichte, die teilweise über 5 Jahre zurück liegen und über Jahre zusammen gezogen werden, damit es eine 30min Reportage gibt.

      Wenn Sie keine Fahrer (welche übrigens KEINE 12 Fr. haben) auf unseren Strassen möchten, setzen Sie sich ein für die Kündigung des Verkehrsabkommens. Dieses besagt, dass wir keine Diskriminierung von EU-Mitgliedern machen dürfen, oder deren Einschränkung mittels Maut, Mehrsteuer oder eben Lohndumpingsperren usw. Es ist übrigens auch ein Falschbild Ihrerseits, dass solche Fahrer 20 Std am Steuer sitzen würden. In GANZ Europa gilt die ARV1, welche bei uns Landesweit und am Zoll bei Einfahrt ausgelesen und kontroliert werden. Da heute KEINE FZ mehr in die Schweiz einfahren dürfen, ohne einen Digitalschreiber ist dies sehr einfach am Zoll per Stick auszulesen, was auch regelmässig gemacht wird. Auch hier scheinen Sie einfach nur das Nachzuerzählen, was die Bouvardpresse so als Aufhänger nimmt. Sicher – Schwarze Schafe gibt es überall und wird es auch immer geben, dürften aber heute in der Schweiz einen sehr kleinen Teil ausmachen (sicherlich unter 0,1%)

      So und desshalb ist es falsch immer über Transit zu sprechen und LKWs. Bitte konsultieren Sie aber zuerst die effektiven Zahlen, welche oder wer durch den Gotthard fährt. Dies sind auch nicht zum grossen Teil die Nordeuropäer. Welche aber auch unter dem Schutz des Verkehrsabkommens nicht “blockiert” werden können.

      Ergo – Nicht Verhinderungspolitik durch Stau, welcher eben z.B. die Urner durch die Emissionen ertragen müssen, sondern durch grossräumige Unattraktivität schon VOR der Landesgrenze könnte eine Lösung sein.

      Welche aber, das erkläre ich Ihnen nun erneut, gegenüber Andern nicht fair ist, an welche Stellen Sie den Verkehr einfach umleiten möchten. Sollten Sie an diesen Orten wohnen, würden sie sich auch gegen dieses Wehren.

      Es gibt nur eine sinnvolle Lösung: Die Mobilität so regulieren, dass es zu vernünftigen Mengen kommt. Der Individualverkehr sich auf Nötiges reduziert. Eher wieder regionale Events genutzt werden. Auslandeinkäufe mit Privat-Auto durch Strafzölle belegt werden

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    • Juli 19, 2021

      Umweltbelastungen im Stau wäre zu begegnen, indem man LKWs und PWs mit laufenden Motoren büsst! Aber es gibt doch sicher keine LKW-Fahrer, die ihre Motoren im Stau stehend laufen lassen! Das glaub ich nicht. So rücksichtslose LKW-Fahrer gibt es doch nicht!

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Barner, und doch: der Motor lässt man läufen, damit die Klimaanlage funktionniert. Ich habe sogar Chauffeurs gesehen, die bei offenem Fenster die Klimaanlage laufen liessen. Dabei rede ich von Kühlwagen gar nicht – diese müssen den Motor dauern laufen lassen. Haben Sie mal auf einer Raststätte die Nacht im LKW-Teil verbracht?

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    • Juli 19, 2021

      Auch wieder falsch informiert. Herr Kirrmann

      Wer im int. Transport tätig ist, muss heute zwingend eine Standklimaanlage besitzen, ansonsten wird er auf allen Rastplätzen verwiesen.

      Zu Ihrer Sichtung: Klar und ich habe ein Cabriofahrer gesehen, welcher die Klimananlage laufen hatte… Warum ich das weiss? Weil sein FZ im Stand eine Wasserlache unter dem FZ produziert hat, welche eindeutig vom Entfeuchter der Klimaanlage war. Wäre es Kühlwasser gewesen hätte es eine Färbung.

      Naja – Herr Kirrmann – Für die Dummheit Einzelner kann ich ja nicht die Mehrheit verurteilen, was Sie hier aber propagandistisch versuchen.

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    • Juli 19, 2021

      Aber lieber Herr Schweizer. Bestätigen Sie doch bitte immerhin, dass die furchtbare Abgasbelastung im Stau dadurch entsteht, dass LKWs und PKWs ihre Motoren laufen lassen. Wenn sie sie abschalten, entsteht kein Abgas. Die Belastung sänke auch an den paar Ferien-Tagen, an denen ein echter Stau entstehen kann. Und Herr Schweizer, wie ist das denn bei den täglichen Staus in Zürich, St. Gallen, Bern, Biel…….? Entsteht da auch Abgas? Oder nur am Gotthard? Und könnte man mit den Gotthard-Milliarden da nicht mehr erreichen? Mol, mol!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Ich habe es Ihnen zwar in einem anderen Blog schon erklärt.

      1. Abgase entstehen beim laufen der Motoren, Stau bedeutet aber nicht Stillstand und somit auch nicht abgestellte Motoren. Fahrzeuge welche jedoch ungehindert rollen verursachen weniger Abgase in Bezug zur Wegstrecke.

      2. Wie Sie selber erkennen stellen wir fest, dass in der ganzen Schweiz überall immerr mehr Staus entstehen. Warum wohl? Weil wir den rollenden Verkehr daran hindern zu rollen. Und weil unsere Mobilität einfach zu hoch ist für unser Verkehrsnetz in heutiger Form.

      Aber wir können es nicht verhindern, dass es immer mehr Verkehr gibt, indem wir immer mehr Blockieren oder Verhindern, das zeigt eben genau Ihre Aussage. Der Verkehr wird trotz allen Staus immer mehr.

      Wir können Verkehr nur verhindern in der Menge der Nutzung und Masse. Aber dies muss bezogen auf ein nationales Konzept passieren und wird nie zu einer gemeinsamen Lösung gelangen solange wir in Verbindung mit der EU sind, welche kein Interesse an unseren Konzepten hat, weil diese mit grösseren Landreserven immer noch massivst Möglichkeiten schaffen können um die Kapazität zu erhöhen.

      Zudem ist eine EU ein Wirtschaftsinteressie​rter Verband und nicht ökologisch. Es dürfte auch sehr schwer werden dieses ökologiedenken in einer EU umzusetzen. Aber wir in der Schweiz könnten das schrittweise tun. Und somit vielen Staaten aufzeigen, dass in keinster Weise eine Einschränkung entstehen muss, wenn die Mobiliät reduziert, umgelagert oder Kostenneuverteilt wird.

      Was mit unserer heutigen Verkehrspolitik passiert ist lediglich, dass wir gezwungen sind, immer mehr und breitere Strassen zu bauen, welche nicht wir nutzen, sondern viele die nichts oder nur wenig dazu beitragen.

      Ohne Verkehrsabkommen wäre es denkbar einfach auch der Italienischen Politik zu erklären, dass wir selbstverständlich die Güter über die Alpen führen, aber nur über die Bahn, welche als Transit durch unsere Schweiz geführt werden. Aber heute dürfen wir das nicht und müssen uns eben *erpressen” lassen mit dem Mehrverkehr welcher so produziert wird, darüber zu diskutieren ob es eine Erweiterung geben könnte oder nicht.

      Nun werden vermutlich die EU-Befürworter wieder aufschreien, wenn ich hier klar definiere, dass wir mit einem globalisierten Markt und freien Zugängen inkl. PFZ uns schlussendlich nur schaden. Dieser Schaden werden wir aber erst viel später erfahren, denn heute sehen wir nur die Vorteile. Langfristig werden wir mit Nachteilen nur so überschüttet und dann wird es zu spät sein, oder wenn die EU-Staaten es dann auch erkannt haben welche Probleme sie sich eingehandelt haben, werden wir mit diesen den Müll wieder ausbaden müssen.

      Wir als kleine Schweiz könnten sehr wohl gute Konzepte umsetzen, für eine sinnvolle Mobilität, welch auch den Privatnutzen nicht einschränken müsste. Aber als Schweiz in Verbindung mit der EU wird das nicht möglich sein, dazu ist die EU zu Wirtschaftsdenkend und schert sich in keinster Weise um Umwelt, welche in der Schweiz noch als zu schützendes Gut gilt.

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    • Juli 19, 2021

      Den Zyklus “mehr Verkehr” und “mehr Strassen” kann man nur brechen mit einer Reduktion der Mobilität, entweder freiwillig, durch höhere Kosten oder durch Kontingenten, nicht indem man mehr Strassen baut, obwohl wir die Mittel dazu haben.
      Unser Glück lässt sich nicht messen in Kilometer pro Jahr, auch nicht in Megawattstunden pro Jahr, wohl eher unser Unglück. Darum sollten wir mal Pause machen beim Strassenausbau, obwohl die Kassen voll sind. Wir drehen zwar jeden Rappen um in den Projekten, fragen uns aber nicht, ob das Projekt sinnvoll ist. Wie wär’s, wenn man das Geld in eine nachhaltigen Energiepolitik investieren würde ?

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    • Juli 19, 2021

      Hier gebe ich Ihnen Recht Herr Kirrmann

      Es ist nicht möglich mittels Verhinderung die Menge zu reduzieren, sondern mittels Verhinderung der Entstehung. Und das sind nun leider nun mal wir, wir ALLE. Mittels Konsum, Freizeit und was auch immer. Gefördert durch Wirtschaft, welche an dieser Mobilität interessiert ist und davon lebt.

      Sie stellen es aber immer noch so dar, wie es mehr Strassen gäbe mit dem Bau einer 2. Röhre. Das ist nun einmal unkorrekt oder unterstellt unserer “Verfassung”, dass sie vorsätzlich das Volk belügen würde. Auch das ist nicht korrekt.

      Es geht im Bau einer 2. Röhre nicht darum um zu messen über km oder sonst was, sondern über die Sanierung der Bestehenden und der damit verbundenen Möglichkeit eine sinnvolle “Erweiterung” (im Sinne des Durchmessers) zu erstellen, dass damit gleich nebst der Sanierung auch der neuste Stand der Sicherheit erstellt werden kann. Welchen nun einmal einen Pannenstreifen vorsieht, oder in einem Brandfall ein Ausweichen und Verlassen der Röhre möglich wird.

      Wenn Ihnen diese Sicherheit nichts oder zuwenig Wert ist, stimmen Sie einfach nein. Mir pers. ist diese Sicherheit mehr Wert als das Misstrauen, dass man diesen Pannenstreifen als weitere Fahrspur nutzen könnte.

      Was übrigens noch nicht mal statthaft wäre. Nach einer Sanierung würde der Gotthard neu eingestuft auf Sicherheit. Dazu gehört auch ein Pannenstreifen. Welcher nach Bau nicht einfach wieder umfunktioniert werden darf, um darauf Fahrzeuge verkehren zu lassen.

      Bsp: Wenn man in Ihrer Wohnung/Haus die elektrischen Leitungen vermisst, diese durch dickere Kabel ersetzt, damit sie der nötigen Sicherheit entsprechen, ist es unzulässig, die nun gewonnene Sicherheit einfach dazu zu benützen, um mehr Leistung aus dem Kabel zu beziehen.

      Täten Sie das, stellt dies eine Verletzung der vorgeschriebenen Sicherheitsdefinition​ dar. Sollten Sie es trotzdem tun und es kommt zum Brand, werden Sie Schadenersatzpflichti​g, oder die Versicherung wird Sie sicher mit einem Regress belegen.

      Erneut: Mir ist die Sicherheit welche mit breiterer Röhre erstellt werden kann, dieses Projekt Wert. Wenn Sie es nicht so sehen, steht es Ihnen frei gegen eine solche abzustimmen. Die Mehrheit der Stimmbürger wird es somit erklären.

      NB: Es ist etwas vermessen zu erklären, dass man sich nicht frage bei neuen Pojekten. Sie scheinen zu vergessen, dass in den meisten Fällen das Volk ja oder nein sagt und somit definiert ob man es als Sinnvoll oder nicht betrachtet.

      Abschl​iessend: Es ist in der Tat so, dass wir eine zu hohe Mobilität haben und diese nur mittels Umlagerung von Kosten neu ausrichten können. Leider in Verhinderung durch das Verkehrsabkommen, welches uns vieles unterbindet. Und wenn Sie nun Ihre Aussage tatsächlich ernst meinen, müssten Sie erkennen, dass alle Argumente welche Sie bisher gegen die 2. Röhre gebracht haben, sich somit auflösen.

      Denn nicht die 2. Röhre ist das Problem sondern der Mehrverkehr welcher mit oder ohne entstehen wird. Es wird Ihnen vermutlich auch nicht gelingen, hier zu belegen, wieviel Mehr es gäbe mit oder ohne. Fakt bleibt aber es wird mehr geben, ausser wir finden einen Weg die Blockaden der EU zu umgehen, damit wir eine sinnvolle Mobilität entwickeln können, ohne den Einfluss, welchen man uns mittels Verkehrabkommen aufzwingt.

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    • Juli 19, 2021

      @Dany Schweizer: ich würde gerne dem Bau der 2. Röhre zustimmen, wenn die Befürworter sagen würden “Wir bürgen dafür, dass der Verkehr nach Oeffnung der 2. Röhre nicht ansteigt”. Das hat bisher keine(r) gesagt.
      Sie wissen aber genau, dass die Sicherheit des Tunnels und die Sanierung nur Abstimmungsargumente sind, um künftig mehr Lastwagen durch die Alpen durchzubringen und am lukrativen Tunnelbau zu verdienen. Sie wissen genau, dass die Wirtschaftlichkeit der NEAT dadurch sinken würde. Sie wären die Ersten, die im Parlement das “Scheitern des NEAT Verladsystems” ankreiden werden, und die volle Freigabe der Strasse ohne LSVA verlangen, sowie den Ausbau der ganzen Strecke von Basel bis Chiasso, denn die Staus werden anderswo auftreten. Sie wissen genau, dass dadurch die Urner Bevölkerung mehr Immissionen als durch die Staus heute ertragen würde.
      Natürlich werden sie sagen: der Verkehr nimmt sowieso zu, es ist nichts zu machen, als der Nachfrage hinterzuhinken. Und die Urner sind selber Schuld, dass sie dort wohnen, ihre Gemeinden sind sowieso subventionniert. Ja, einige müssen leider fürs Gesamtwohl dran glauben. Das ist “Realpolitik”.
      Während die Oesterreicher am Brenner verzweifelt versuchen, die Lastwagenflut einzudämmen, öffnen die Schweizer die Pforte ohne Not, die EU soll ja wissen, dass die Schweizer alles für sie macht, weil sie nicht dabei sind.
      Und Herr Schweizer, Sie haben Recht, ich kann dies alles nicht belegen, Sie auch nicht. Sie machen mit, weil technisch die 2. Röhre Sinn macht, und erklären sich hilflos dem Rattenschwanz gegenüber.
      Aber eben, es ist immer leichter, den schreienden Kindern nachzugeben, als sie zu erziehen.

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    • Juli 19, 2021

      https://www.facebook.​com/zweite.roehre.nei​n/videos/170533848635​3813/?pnref=story

      ​Ganz klar, DER hat das auch gemerkt! Mehr Röhren gibt mehr Verkehr! Wer LKW- und Blechlawinen anlocken will, soll ja stimmen. Wer denkt, sagt NEIN!

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    • Juli 19, 2021

      Unsere Zukunft, wenn es nach denen geht, die immer mehr Verkehr wollen und fördern! Flüssiger Verkehr auf vielen Spuren…..

      http:/​/ww​w.20min.ch/diasho​w/91​421/91421-xhYlJK​mz_Eb​Ir8D0KUGIRg.jpg​

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kirrmann

      “Wir bürgen dafür, dass der Verkehr nach Oeffnung der 2. Röhre nicht ansteigt”. Das hat bisher keine(r) gesagt. “

      Ist Ihnen eine Verfassung und deren Gesetze nichts Wert? Selbst wenn man die Verfassung ändern wollte um eine Öffnung für 4 Spuren zu erreichen, wäre dies einem Referendum unterzogen, welches vom Stimmbürger dann erneut mittels Abstimmung definiert werden kann.

      Es ist somit KLAR und deutlich, dass eine Öffnung nicht vorgesehen ist. Was wollen Sie noch mehr? Der BR hat das auch klar und deutlich erklärt, dass dies in der Verfassung steht und gilt.

      Aber nach wie vor ist durch eine Verhinderung das Problem nicht gelöst, und das Verkehrsaufkommen wird immer grösser, ob wir das nun mittels solchem verhindern oder nicht.

      Auch ist heute belegt, dass es nicht der Güterverkehr ist, welcher zu diesen massiven Problemen führt sondern die rund 100’000 Neuzulassungen (alleine in der Schweiz) welche das Verkehrsaufkommen immer grösser werden lässt.

      Hierzu gerne einen Link, welcher aufzeigt, dass die Transitnutzung für den Güterverkehr seit 1999 um rund 20% abgenommen hat, aber die Nutzung durch den Individualverkehr mit dem PW dieses wieder wett macht und die Durchfahrten in keinster Weise gesunken sind – Nein – seit 1999 rund gleichbleiben in der Gesamtzahl.

      Selbst​ der Vorwurf, dass die Alpeninitiative nicht umgesetzt würde ist nicht ganz korrekt, sie ich noch nicht vollumfänglich umgesetzt. die im 1999 rund 1,05 Mio Gütertransporte im Gotthard wurden jedoch bereits auf rund 800’000 reduziert und daran können und müssen wir arbeiten, aber nicht durch Verhinderung, sondern durch intelligente Logistik.

      http://www.bfs.​admi​n.ch/bfs/portal/​de/in​dex/…/lex/0.D​ocumen​t.151351.pdf

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  • Januar 11, 2016

    Herr Landolt, Sie schreiben: Die einzig nachhaltige und vernünftige Sanierungsvariante für den Gotthardtunnel ist deshalb der Bau einer zweiten Röhre. Das stimmt. Aber ich empfehle doch, die Vorlage des Bundesrates abzulehenen. Die 2. Röhre existiert schon: der historische Bahntunnel. Der Basistunnel wird ihn trocken legen, er entspricht den heutigen Sicherheitsnormen nicht. Ich schlage vor, ihn in einer 2. Autobahröhre umzuwandeln: ihn außer Betrieb setzen, sein Profil erweitern, ihn mit einem Sicherheitsstollen versehen und einer modernen Lüftung ausstatten, ihn in einen Straßentunnel umbauen: das Ganze für 800 Millionen. Anschliessend den heutigen Straßentunnel sanieren: 600 Millionen. Gesamtkosten 1,4 Milliarden, um zwei vollständige Autobahnröhren zu erhalten.

    In Airolo wurden die Plattformen der Autobahn und der Eisenbahn im Abstand von 200 Metern ausgeführt. Eine bescheidene Ausstattung ist folglich ausreichend, um den Verkehr der Fahrzeuge von dem heutigen Straßentunnel auf den umgebauten Eisenbahntunnel umzuleiten. In Göschenen kreuzen sich mit 20 m Höhenunterschied die beiden Tunnel etwa einigen hundert Metern weit von den Portalen, so dass die Umleitung von einem zum anderen einfach ist.

    Der Arbeitsaufwand ist in keiner Weise mit dem Bau eines neuen Tunnels vergleichbar. Ab der Inbetriebnahme des Basistunnels ist der Scheiteltunnel über seine gesamte Länge für Maschinen zugänglich, die für seinen Umbau erforderlich sind; die Aushubarbeiten sind gering (660’000 m3, 2’200’000 für eine neue Röhre) die Umwelteinflüsse ebenfalls, die Unternehmung ist nicht mit technischen Schwierigkeiten verbunden und wird kaum auf geologische Hindernisse stoßen, die Kosten sind beherrschbar, die Ausführungsfristen kurz (zwei bis drei Jahren), da die Ausführung nicht vom Fortschritt von nur zwei Angriffspunkten abhängt (8.5 bis 15 Jahren, laut ASTRA), also ohne teure Überbrückungsmassnahm​en (200 Mio).

    Die Lösung des Bundesrates braucht viel mehr Zeit als die anderen. Wenn sie abgelehnt wird, wird noch Zeit bleiben, um eine gescheite Lösung zu finden. Sie kostet 2,8 Milliarden. Die Meine erbringt dieselben Vorteile, allerdings für die Hälfte der Kosten, nur 1,4 Milliarden.

    Die Lösung des Bundesrates kann und muss abgelehnt werden.
    https://site​s.google.com/site/got​hardscheiteltunnel/me​moire

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    • Juli 19, 2021

      Herr Weibel

      Ihre Idee in Ehren, welche ich sofort unterstützen würde, wenn nicht das Problem der Zufahrten vorhanden wäre. Diese von Ihnen angespochene Röhre könnte sicherlich günstig ausgebaut oder erweitert werden. Aber damit sind all die Zufahrtsverbauungen nicht gelöst.

      Die SBB selber hat klar erklärt, dass sie diese Strecke nicht weiter sanieren werde, weil dies zu hohe Kosten verursache in all den Lawinenverbauungen und dergleichen.

      Warum​ soll es nun doch billiger sein, dass man die von der SBB nicht mehr als sanierungsfähig befindlichen Zufahrten dann plötzlich für eine solche Umsetzung doch sanieren möchte?

      Wenn dies ja so einfach wäre, wäre mein Vorschlag. Schienen raus. PW’s durch diese Röhre (dann muss sie nicht erweitert werden). LKWs z.B. mit Nachtdurchfahrten, über den heutigen Verlad oder über S.Bernadino/Brenner umleiten. Nach der Sanierung Schienen wieder rein und als Entlastungsstrecke der SBB welche heute schon wieder am Anschlag ist, sinnvoll nutzt.

      Warum das nicht geht? Weil die Kosten nicht für die Sanierung/Erweiterung​ des Tunnels zu hoch sind, sondern die Zufahrtssicherung der Strecken..

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer, lesen Sie bitte mein Dossier. Seine Adresse finden Sie am Ende meines Kommentares, oder auch hier:
      https://site​s.goog​le.com/site/got​hards​cheiteltunnel/me​moir​e

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  • Januar 13, 2016

    Eine zweite Röhre mit ihren neuen Spuren macht die Schweiz erpressbar. Seltsam, da weibeln die Betonköpfe in den bürgerlichen Parteien dafür, obwohl sie ansonsten stets angeben, gegen die EU zu sein!
    https://www.faceboo​k.com/zweite.roehre.n​ein/videos/1702183583​335970/

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    • Juli 19, 2021

      H.B.: Sie haben recht, das ist inkonsequent. Eventuell steckt eben die LKW-Lobby dahinter. Etwas ganz anderes zum Thema: Die Befürworter, allen voran BR Leuthard, verweisen ja jetzt auf den Brief der gegenwärtig zuständigen EU-Kommissarin, die sagt, 4 Spuren mit nur 2 in Betrieb sei EU-konform. Namhafte Juristen verweisen darauf, dass so ein Brief nur mangelhaften juristischen Wert hat, wenn die EU einmal auf volle Öffnung pocht. Viel besser wäre ein Nachtrag zum geltenden Landverkehrsabkommen (Bilaterale I). Denn es sei sogar umstritten, ob das vom BR vorgesehene Regime mit 4 Spuren , wovon nur 2 freigeben sind, mit dem jetzigen Landverkehrsabkommen kompatibel ist. Die EU wird sich in 14 Jahren (Eröffnung der 2. Röhre) nicht mehr um den Brief einer Kommissarin kümmern, die schon x Jahre nicht mehr im Amt ist. Man kann also sagen: Die 2. Röhre wird zu Problemen mit der EU führen und fast sicher wird diese die volle Öffnung verlangen. Der verfassungsmässige Alpenschutz wird dann irrelevant. Brüssel kümmert sich nicht um nationale Verfassungsartikel, wenn EU-Recht das Gegenteil sagt und die EU-Interessen entsprechend liegen. Die 2. Gotthardröhre wird zum Kuckucksei !

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    • Juli 19, 2021

      Stimmt nur bedingt Herr Stamm

      Ein Land kann nicht dazu gewungen werden eine 2. Spur zu öffnen, welche als Pannen- und Sicherheitsstreifen deklariert ist. Es ist übrigens noch zu klären, ob eine Vollsanierung nicht auch beinhaltet, dass zwangsweise ein Pannenstreifen vorhanden sein muss, was heute bei ALLen Neubauten vorgeschrieben ist. Dies auch in der EU.

      Somit ist kaum anzunehmen, dass eine EU die eigenen Regeln, der Pannenstreifenpflicht​ übergehen kann um eine Schweiz dazu zu zwingen, diesen frei zu geben als Fahrspur.

      NB: Die EU-Konformität ist heute klar. Ein Tunnel in dieser Länge benötigt einen Sicherheitsstollen und einen Pannenstreifen.

      Ich möchte hier auch darauf hinweisen, dass die LKW-Lobby kaum das nötige Druckmittel hat, um etwas zu erwirken. Dazu sichten Sie bitte die Imatrikulationszahlen​ der Fahrzeuge, welche klar auch aufzeigen am Gotthard, dass die Mehrheit der Nutzer PW-Fahrten sind. Welche zum grossen Teil aus Freizeitfahrten bestehen, ohne effektiven Nutzen.

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    • Juli 19, 2021

      Trudi Gerster hätte Freude an Schweizer & Co. Es stimmt, es sollte nicht mehr LKW-Verkehr durch die Schweiz donnern, aber wenn man sieht, was am Brenner los ist und wie die EU diktiert, was Österreich zu tun und was es nur an tiefen Kosten verlangen darf, kann man sich ohne Problem ausrechnen, was passiert, wenn die Schweiz am Gotthard eine 2. Röhre zur Verfügung hat, sie aber nicht freigeben will. Die dicken Brummis werden den kürzesten Weg nehmen, quer durch die Schweiz, durch unsere Alpentäler, und die EU wird die Schweiz unter Druck setzen, erpressen, das tun, was ansonsten genau die Politiker an die Wand malen, die üblicherweise total gegen die EU sind und vor jeglicher Kooperation mit dem Brüsseler Moloch warnen. Ja, die EU wird die Schweiz erpressen, die Schweiz wird erpressbar, den EU-Verkehrsstrategen ist doch die kleine Schweiz egal und schon eh, wie die Menschen an diesen Routen leben und leben müssen! Daher keine 2. Röhre, denn dann haben wir es in der Hand, zu sagen, was da geht! Güter auf die Schiene, sonst geht es wie am Brenner! Jährlich fahren rund 2 Millionen LKWs über den Brennerpass, der Transitanteil beträgt 83 %. Wollen wir das in der Schweiz am Gotthard auch? Die LKWs stehen bereit, warten auf die 2. Röhre! Sie sind nur noch mit einem NEIN zu stoppen! Ein NEIN zu so viel Mehr-Verkehr, für die Zukunft kommender Generationen in der Schweiz!

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    • Juli 19, 2021

      Auch Ihnen Herr Barner

      Bleiben Sie doch bei Fakten.

      Ihre Boulvard-Aufzählung stimmt einfach nicht. Sie schüren hier lediglich mit Emotionen aber ohne Fakten und Tatsachen.

      “LKW-Ve​rkehr durch die Schweiz donnern, aber wenn man sieht, was am Brenner los “

      – Warum LKW’s? Sie vergessen, dass mehr als 2/3 der Fahrzeuge PW’s sind. Mit einer angeblichen Steigerung steigt auch dieser Anteil. Wer donnert nun durch die Röhre? Jene die aus Lust am Leben einfach mal schnell in der Freizeit ins Tessin wollen, oder der max 1/3 Anteil von Lkw’s die unsere Versorgung sichern, welche WIR, Ja WIR ALLE produzieren, weil wir eine lückenlose Versorgung zu “Geiz ist Gail”-Preisen haben möchten?

      – Bringen Sie uns Fakten, dass der Brenner immer grösseres Fahrzeugaufkommen hat wegen eines Ausbaus in Sicherheit.

      “Ja, die EU wird die Schweiz erpressen,”

      Solang​e man hier Stammtischpolitik betreibt, sich erpressen lässt und nur Schimpft, wird das wohl so eintreffen.

      “EU-Ve​rkehrsstrategen ist doch die kleine Schweiz egal und schon eh, wie die Menschen an diesen Routen leben und leben müssen! “

      Somit sofort das Verkehrsabkommen kündigen – Sind Sie dabei?

      “Güter auf die Schiene, sonst geht es wie am Brenner! Jährlich fahren rund 2 Millionen LKWs über den Brennerpass, der Transitanteil beträgt 83 %.”

      – Woher stammen Ihre Zahlen? Ist das eine Zählung zwischen 22 und 05 Uhr? (Oesterreich hat KEIN Nachtfahrverbot)

      -​ Verkehrsabkommen kündigen, dann dürfen Sie solche Definitionen erstellen

      “Die LKWs stehen bereit, warten auf die 2. Röhre! “

      – Propaganda mit einer Minderheit auf den Strassen, welche Ihnen scheinbar ein Dorn im Auge sind, aber AUCH IHNEN Ihre “Geiz ist Gail”-Preise in den Laden bringen. Auch wenn das über der Grenze ist wo man noch mehr “Geiz ist Gail” Preise holt und somit noch dafür Sorgt, dass noch mehr Mobilität entsteht.

      “Die LKWs stehen bereit, warten auf die 2. Röhre! “

      – Es sind nur 1/3 der Fahrzeuge welche die Röhre nutzen, somit müssten Sie die Mehrheit ansprechen und nicht die Minderheit.

      – Woher nehmen Sie die Kenntnis, dass es mehr Verkehr geben wird, weil man eine 2. Röhre mit gleich viel Spuren erstellen würde? Sind Sie Hellseher?

      – Dass VErhinderungspolitik keinen Verkehr verhindert sollte am Gubrist erkannt werden. Seit Jahren verhindert man da, und das Verkehrsaufkommen steigt.

      – Mehrverkehr ensteht am Gotthard nicht wegen Ausbau, sondern dank der Mobilität welche SIE, Ich wir alle nutzen.

      – Es ist auch heute schon Nachweisbar, dass der Verkehr am Gotthard stetig steigt, die Menschenunwürdigen Tropfsystem als Verhinderungspolitik überhaupt nichts gebracht hat (ausser Verhinderung von Gegenverkehrsunfällen​).

      Wie schon geschildert betreiben sie hier unsachliche Propaganda mit falschen Darstellungen. Wir sind es, welcher der Mehrverkehr produzieren. Nicht die von Ihnen angesprochenen “dicken” Brummis, welche lediglich aufgrund unseres Konsums eine Dienstleistung ausführen.

      Wenn Sie wie ich auch weniger Verkehr an solchen Stategischen Punkten möchten, dann sollten Sie sofort den Vorschlag einbringen, dass man das Verkehrsabkommen aufkündigt, damit wir Mautstellen erstellen können und so gezielt Verkehr umleiten können.

      Aber die Bevölkerung am Brenner wird es Ihnen danken, dass wir mittels Verhinderung den Verkehr einfach vor die Haustüre dieser Menschen umlagern. Hätten Sie Freude, wenn man am Gotthard aufgrund Verhinderung dafür Sorge tragen würde, dass der Verkehr vor IHRER Haustüre neu vorbeifahren würde?

      Hätte vielleicht noch etwas Gutes. Dann könnten Sie die korrekten Zahlen erfassen, welche tatsächlich vor Ihrer Haustüre “durchdonnern” und würden hier nicht auf einer Minderheit herum hakken, statt mit sachlichen Arguemente mithelfen, Verkehr zu verhindern, und nicht von einem Ort zum Andern umleiten, damit Sie Ihren Frieden haben und Ihr Gewissen beruhigt haben.

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    • Juli 19, 2021

      “Somit sofort das Verkehrsabkommen kündigen – Sind Sie dabei?* Danke, Herr Schweizer, damit bestätigen Sie also selbst, dass mit einer 2. Röhre und dem Verkehrsabkommen die Schweiz erpressbar und von den LKW-Lawinen überrollt werden wird. Das Verkehrsabkommen haben wir, es löst noch nichts aus. ABER mit der 2. Röhre ist das Unheil vorprogrammiert. Danke für diese Bestätigung!

      Die Zahlen zum Brenner: Die Brennerautobahn ist die vom alpenquerenden LKW-Verkehr am stärksten betroffene Autobahn. Jährlich fahren rund 2 Millionen LKWs über den Brennerpass, der Transitanteil beträgt 83 %. Seit dem Jahr der Wirtschaftskrise 2009 steigt die Zahl der LKW-Fahrten wieder kontinuierlich an.
      http://www.suedt​​irol-tirol.cc/zunahm​e​-lkw-verkehr-09-12/​

      “Menschenunwürdi​ges​ Tropfsystem”, Herr Schweizer, es ist total menschenunwürdig, unter welchen Bedingungen die Menschen entlang der Gotthardroute mit einer zweiten Röhre (auf Druck der EU mit 4 Spuren!!) leben werden müssen. Waren auf die Bahn, dann gibt es viiiiiel weniger LKWs, die tropfen müssen! Der Gotthard-Basistunnel wird eröffnet, das will man nicht abwarten, sondern vorher vollendete Tatsachen schaffen, gegen unser demokratisches Verständnis und gegen den Beweis, dass es sehr wohl ohne diese neue Tunnelröhre gehen würde! Was schlagen Sie denn vor, Herr Schweizer, mit welcher Massnahme soll dem Alpenschutz Genüge getan werden und die Anzahl LKW-Fahrten durch die Alpen in der Schweiz so verringert werden, dass die Verfassung eingehalten wird?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      “”Somit sofort das Verkehrsabkommen kündigen – Sind Sie dabei?* Danke, Herr Schweizer, damit bestätigen Sie also selbst, dass mit einer 2. Röhre und dem Verkehrsabkommen die Schweiz erpressbar und von den LKW-Lawinen überrollt werden wird. Das Verkehrsabkommen haben wir, es löst noch nichts aus. ABER mit der 2. Röhre ist das Unheil vorprogrammiert. Danke für diese Bestätigung! “

      Was Sie aus einer solchen Aussage erlesen möchten ist Ihre Sache, aber entspricht nicht dem Geschriebenen. Es wurde Ihnen auch nichts bestätigt, ausser was Sie für sich annehmen.

      – Das Verkehrsabkommen ist zu kündigen, damit wir eben eine korrekte Verhinderung erstellen können, diese mittels Maut oder Zuschlägen belasten können, damit ein Umdenken im Transport entsteht. Einen Transport den WIR, SIE ICH, WIR alle zu verantworten haben mit unserem Konsumverhalten.

      “​Seit dem Jahr der Wirtschaftskrise 2009 steigt die Zahl der LKW-Fahrten wieder kontinuierlich an.
      http://www.suedt​​​irol-tirol.cc/zunah​m​e​-lkw-verkehr-09-1​2/​

      Ihr Link funktioniert leider nicht, aber auf gleichen Seiten ist zu erkennen, dass Sie aber vielleicht den ganzen Bericht lesen sollten, warum es am Brenner zu einer massiven Steigerung gekommen ist. In Italien ist eine Bahnzufahrt an die Frachthäfen und Verladestationen nicht vorhanden, Aber damit Sie Ich Wir alle unsere Produkte erhalten, muss somit rund 80% der Fracht über die Strasse wegrollen. Sie aber behaupten, dass es rund 75% LKW-Anteil hätte auf dem Brenner. Ich konnte keine wirklich verlässlichen Zahlen in dieser Höhe finden im Netz.

      Es wird erklärt, dass 80% der Güter über die Strasse rollt und 20% über die Bahn, welches einen 50% Anteil auf der Bahn ausmacht gegenüber dem Personenverkehr. Es wird aber auch überall klar erklärt, dass die Bahn keine weiteren Güter übernehmen könnte oder kann und von Italien keine Meldung vorhanden sei, dass man Anschlüsse zu Frachthäfen oder Verladestellen per Bahn vorgesehen sind.

      Das wäre eine Aufgabe der EU solche Probleme zu lösen, damit eine höhere Kapazität entstehen könnte.

      Aber wir sprechen hier vom Gottard, welcher KEINE höheren Kapazitäten erhalten wird, ausser der übliche Mehrverkehr welcher entsteht, weil wir immer mobiler werden.

      Sie sollten vielleicht mal die Zahlen des bfs.admin konsultieren, welche Ihnen aufzeigen, dass z.B.

      – Die Mobilität vom Privatverkehr um ein vielfaches mehr zugenommen hat als der beim Güterverkehr.
      – dass seit 93 bis 2014 die Transportleistung sich auf der Schiene um 47% und auf der Strasse um 53% erhöht hat.

      Sie finden übrigens im Netz auch korrekte Darstellungen über die Brenner-Route, welche wohl sehr belastet ist, aber mitunter halt auch vom PW-Verkehr. Nichtsdesto trotz, ausser Ihrem Link kann man nirgends lesen, dass der Güterverkehr am Brenner 80% auchmachen würde. Wenn dann spricht man von Transportleistung, welche logisch beim Personenverkehr massiv kleiner ist als beim Güterverkehr. Somit sollte Sie hier bitte mit korrekten Zahlen opperieen

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    • Juli 19, 2021

      Sie machen es sich schon ein wenig einfach, Herr Schweizer.

      http://www.suedtirol-tir​ol.cc/zunahme-lkw-ver​kehr-09-12/

      Genau,​ Italien vertraut darauf, dass wir eine 2. Röhre bauen, damit auch die italienischen LKWs und Waren ungehindert und mit 4 Spuren möglichst schnell und billig durch die Schweiz donnern können, von Grenze zu Grenze. Gerade auch Italien wird Druck ausüben auf die Schweiz und hat dann noch viel Geld gespart!
      Der LKW-Strom wird uns überrollen, die weitere Nord-Süd-Achse muss ausgebaut werden, am Bölchen passiert das ja schon. Und das wegen ein paar Stautagen! Von den täglichen Staus in den Aglomerationen redet ja keiner der Tunnel-Turbos. Für dies Situationen wird dann ja auch kein Geld mehr da sein. Der Tunnel und seine – übrigens falsch angegebenen Folgekosten – frisst alles! Die EU reibt sich die Hände! Wir treiben uns selbst auf die Schlachtbank! Und weder Sie noch einer der Politiker wird auch nur eine Konsequenz ziehen!

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    • Juli 19, 2021

      “Genau,​ Italien vertraut darauf, dass wir eine 2. Röhre bauen, damit auch die italienischen LKWs und Waren ungehindert und mit 4 Spuren möglichst schnell und billig durch die Schweiz donnern können, von Grenze zu Grenze.”

      Woher stammt Ihr Wissen? Wenn das so wäre, hätte Italien schon längst den Zugang von CH – Italien geschaffen, welchen wir SChweizer schlussendlich bezahlt haben, damit die Verbindung endlich geschaffen wird. (PS nicht Autobahn, sondern die Bahn, nur falls Sie das wiederum falsch interpretieren möchten)

      Nun Sie geben das Arguement ja selber schon. Belchen. Eigentlich sollten Sie einfach mal den Gubrist betrachten. Er ist seit Jahren verstopft und der Verkehr wird immer mehr, und genauso wird es am Gotthard geschehen ob mit oder ohne 2. Röhre. So geschehen am Gubrist.

      Und eben genau der Gubrist sollte unser falsches Mobilitätsverständnis​ aufzeigen. Wir müssen ihn ausbauen…. Warum? Nicht weil der Verkehr immer mehr wird, da der Gubrist immer mehr Kapazität aufweisst, sondern, weil die Mobilität immer mehr steigt, egal ob mit oder ohne Umbau Gubrist.

      So sollte es nun halt einfach dem Letzten einleuchten, dass nicht die Verhinderung die Lösung ist sondern die Mobilitätsänderung. Welche aber in einem globalen Markt in Verbindung mit einem VErkehrsabkommen nicht umsetzbar sein wird.

      Wir können unseren Verkehr nicht mit Verhinderung reduzieren, sondern mit der Umverteilung der Kosten und Gebühren. Aber solange wir unsere Grenzen offen halten müssen, unsere Nachbarn mit 8-10Euro/Std-Löhnen die Güter auf die Strasse bringen können, ohne dass wir etwas dagegen unternehmen können, wird sich nicht ändern.

      Auch wenn Sie die LKW-Lobby anprangern, ist das falsch, denn genau diese welche in der Schweiz fungiert, wäre für eine klare Regelung. Falls Ihnen das System Stern-Verteilung etwas sagt, das ist bereits in der Umsetzung und die einzige Variante, welche Verkehr verhindert und das mit unserem Konsumverhalten.

      U​m dieses aber sinnvoll zu nutzen, ist es zwingend, dass Güter vom Ausland über konzentrierte Kanäle in die Schweiz gelangen. An Zentren welche für die Verteilung und somit auch weniger Verkehr entsteht durch auch hier erneute Konzentration der Waren.

      Es ist nach wie vor falsch zu glauben, dass eine 2. Röhre uns schaden würde. Logisch in heutiger Form und Abhängigkeit könnte das sein. Aber ist nicht zwingend, denn wie schon erklärt. Mehrverkehr wird es geben ob mit oder ohne 2. Röhre.

      Nun dürfen Sie uns hier einfach mal erklären, welche Mehrmenge zu erwarten ist mit einer 2. Röhre und welche Mehrmobilität zu erwarten ist auch wenn wir die 2. Röhre nicht bauen.

      Fakt bleibt aber, dass wir unsere Zukunft verbauen, nur weil wir nicht in der Lage sind, den Verkehr so zu steuern, wie es für unser Land passen würde. Könnten wir das, dann könnten wir mittels Maut an Tunnels Diejenigen bezahlen lassen, die diesen Nutzen und der Steuerzahler wäre nur Vorfinanzierer und nicht mehr Hauptfinanzierer.

      ​Wenn wir dann einen Korridor schaffen möchten um Transitfahrten zu gewährleisten, wäre dies zu unseren Gunsten und auch regulierbar in der Menge. Auch könnten wir der so guten und grossen EU zeigen, dass es RICHTIGE Weg gibt für Mobilität und deren Nutzung und nicht einfach alles so laufen lassen wie man das in der EU tut, um dann in Folge einfach Abkassieren…

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    • Juli 19, 2021

      Eben, neue Röhren, am besten gleich 3, immer mehr Spuren, das alles für 40.- Fr im Jahr, immer mehr Verkehr, immer mehr Chaos, immer weniger gute, gesunde Luft, immer mehr LKWs, immer mehr Lärm, Abgas und Gestank. Wie viele Spuren braucht es denn und wie viele Röhren, bis ihr Hunger nach freier Fahrt befriedigt ist? Freie Fahrt den LKWs, freie Durchfahrt für die EU, die Menschen, die da an diesen Routen leben müssen sind doch egal!
      http://www.usa​gowest.de/autofahren-​und-regeln-in-den-usa​/
      http://footage.fra​mepool.com/shotimg/qf​/654996931-autoschein​werfer-stau-stadtauto​bahn-mehrspurig.jpg
      http://polpix.sueddeu​tsche.com/bild/1.1506​373.1366292837/860×86​0/china-autoindustrie​.jpg
      https://hoshis.​files.wordpress.com/2​007/10/verkehr.jpg
      h​ttp://www.20min.ch/di​ashow/91421/91421-xhY​lJKmz_EbIr8D0KUGIRg.j​pg

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    • Juli 19, 2021

      Das Tages-Anzeiger Magazin hat kürzlich einen Beitrag des renommierten ETH-Alt-Professors und Ingenieurs Chr. Menn gebracht. Dieser geht mit BR Leuthard und ihrer Vorlage hart ins Gericht. Er zeigt detailliert auf, dass es eine Alternativvariante gäbe, die billiger und im Einklang mit dem verfassungsmässigen Alpenschutz wäre und die spätere befürchtet EU-Forderung nach Öffnung aller 4 Spuren vermeidet. Aus Platzgründen dazu hier keine Details. Menns Vorwurf: Solche Alternativen wurden nie diskutiert, weil es keinen Projektwettbewerb gab ! Leuthard verkaufte einfach die 2. Röhre als einzige Möglichkeit, basta. Dazu kam das süffige Argument der Isolation des Tessins ohne 2. Röhre. Wer will denn sowas ? Somit scheint der (teure) Mist geführt. Wenn im Februar die Leuthard-Vorlage abgelehnt wird, geht die Welt nicht unter. Dann gibt man ihr und dem Astra eine Chance, kreativere und bessere Vorschläge zu machen und nicht einfach das Nächstliegende vorzuschlagen. Es sei nochmals auf das detaillierte Projekt des Alt-ETH-Ingenieurprof​essors verwiesen (zu finden im aktuellen TA-Magazin).

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    • Juli 19, 2021

      Falsch Herr Barner

      “immer mehr LKWs, immer mehr Lärm, Abgas und Gestank.”

      Immer mehr Fahrzeuge (davon über 85% PW’s) welche Gestank Abgas und Lärm produzieren, welche noch nicht mal eine effektive Nutzleistung erbringen.

      Hier mal ein paar interessante Zahlen, welche Ihre Aussage sicherlich nicht unterstützen wird.

      http://www.bfs.admi​n.ch/bfs/portal/de/in​dex/…/lex/0.Documen​t.151351.pdf

      “frei​e Durchfahrt für die EU”

      Auch falsch, über 2/3 des Verkehrs ist Binnenverkehr. Und wer wollten den das Verkehrsabkommen? Freies Bewegen in der ganzen EU? Schengen und den ganzen Scheiss?

      “die da an diesen Routen leben müssen sind doch egal!”

      Genau, und darum verhîndern wir diesen einfach am Gotthard und verlagern ihn ins Bündernland oder an den Brenner. Super Sozialdenken, gratuliere…

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    • Juli 19, 2021

      D. Schweizer: Das Landverkehrsabkommen als Teil der Bilateralen 1 wollte die EU und zwar auf Druck von Österreich. Ziel: Entlastung des Brenners. Kürzlich gab es ein Interview mit der Oe-Verkehrsministerin​ am TV (ich habe es zufällig gesehen). Sie sagte: Man werde wild entschlossen dafür kämpfen, dass es am Brenner nicht mehr Verkehr gebe als heute. Die Österreicher warten nur auf die 2. Gotthardröhre und werden nach Eröffnung einen Riesendruck via Brüssel aufbauen, beide Röhren voll zu öffnen. Da muss man keine Illusionen haben. Unser Alpenschutz wird Wien und Brüssel nicht interessieren ebenso wenig wie unsere Verfassung. Die 2. Gotthardröhre wird zum Kuckucksei, das wir uns selbst legen !

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stamm

      Auch wenn das stimmen würde, wäre das genau der Grund um sofort das Verkehrsabkommen aufzukündigen, welches wie auch andere Abkommen nur Aerger bringen könnte. Und gemäss Ihnen bringen wird.

      Stimmt zwar nicht, denn wer die Verkehrswege tatsächlich ansieht, der erkennt, dass wenn mehr LKW-Verkehr käme, dies nur dank der von uns finanzierten Anschlüsse nach Italien geschehen würde und wird. (Wohl eher ein Eigengoal)

      Zudem ist auch das gelogen, denn der Güterschwerverkehr am Gotthard weniger als 20% ausmacht im gesamter Nutzung, wiederum davon rund 75% Binnenverkehr ist. Relativieren wir also diese Fakten, dann sprechen wir von einem max. 5% Anteil welcher der Verkehr ausmacht, welchen Sie ansprechen.

      Würde sich dieser verdoppelt (was nahezu unmöglich ist) wäre das 5 % mehr. Was aber wiederum ein verschwindent kleiner Anteil wäre, am Vekehr welcher wirklich in Rechenschaft gezogen werden müssten. DER PW_Verkehr! dieser macht über 80% des Gesamtverkehrs am Gotthard aus.

      Es ist ein populistisches Denken immer die ungeliebten Brummis heran zu ziehen und dabei sich selber übersieht in der massiven Überzahl.

      Aber tatsächlich – wir legen uns ein Kuckuksei – da wir glauben mit Verhinderung und dem unsozialen Gedanken (welcher scheinbar beim Brenner herscht) eine Lösung für den Mehrverkehr der entsteht zu finden. Und dazu immer nur bei den Minderheiten ansetzen, weil die grosse Mehrheit ein wiler Aufschrei tun würde und somit eine Mehrheitsentscheidung​ Solcher nicht zu erwarten ist.

      Wiso soll sich der Personenverkehr (rund 80%) selber ans Bein pinkeln, mit solcher Übermacht wird man nie die wirklichen Schädiger und Verursacher heranziehen können.

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    • Juli 19, 2021

      Immer die gleiche Leier: “Röhren her, da Mehrverkehr kommt, zwar auch Privatverkehr, aber auch liebe Brummis, also mehr Röhren!”
      Ihr Schluss wäre also daher: “Die bösen Linken geben ja immer mehr Geld im Staate aus, also müssen einfach unbedingt die Steuern erhöht werden, koste es, was es wolle!”

      Eine 2. Gotthardröhre würde zudem die Anzahl Gefahrguttransporte durch die Röhre erhöhen, da es ja dann “ungefährlicher” wird. Komisch, da achtet man dann nicht mehr auf mehr Sicherheit….

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    • Juli 19, 2021

      Sie dürfen das interpretieren wie Sie möchten.

      Hier erwidere ich lediglich

      – Mehrverkehr werden wir mit oder ohne haben und die in letzten 5 Jahren stabilen rund 6 Mio Durchfahrten (dank weniger Güterverkehrsfahrten)​ werden sicher noch ansteigen, ob mit oder ohne. (in letzten 5 Jahren ein Plus von 800’000 PWfahrten, welche vermutlich aufgrund der höheren Bevölkerungszahl entstanden sind)

      – Wundert Euch nicht, wenn die Neat aufgeht und die Verladezahlen nicht steigen. Die Neat wurde grundsätzlich gebaut für den Verlad, wird aber heute laut Planung SBB zu rund 2/3 verplant im Personenverkehr.

      -​ Falsche Aussage – Gefahrenguttransporte​ sind aufgrund Kategorien definiert und in deren Menge der Durchfahrten beschränkt. Reine Falschinformation, dass sogar mit einer 2 Spur in gleiche Richtung mehr solcher Durchfahrten gemacht werden könnten. Lesen Sie hierzu bittte erst die ADR-Vorschriften und deren Tunnelnutzungen, bevor Sie eine solche Falschaussage tätigen.

      Und auch Ihnen – mir pers. ist es egal ob es eine 2. Röhre gibt oder nicht. Von mir aus kann man den Gottard auch noch 20 Jahre unsaniert belassen und dann mittels Betonplatten links und rechts schliessen. Dies würde vielleicht wieder die Regionale Versorgung ankurbeln und nicht 75% Binnenverkehr auslösen am Gotthard.

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    • Juli 19, 2021

      Ach, Ihnen wäre es egal, wenn es keine 2. Röhre gäbe? Glaub ich Ihnen nun wirklich nicht!
      “Falsch Herr Barner, immer mehr LKWs, immer mehr Lärm, Abgas und Gestank.
      Immer mehr Fahrzeuge (davon über 85% PW’s) welche Gestank Abgas und Lärm produzieren, welche noch nicht mal eine effektive Nutzleistung erbringen.”, melden Sie.

      Aber das da stimmt auch!:
      Die NOx-Messwerte zeigen einen typischen Wochenverlauf, der gut mit dem Verkehrsaufkommen schwerer Güterfahrzeuge übereinstimmt. Die höchsten Schadstoffbelastungen​ treten zwischen Montag und Freitag auf, wenn auch der Anteil der schweren Güterfahrzeuge am Gesamtverkehr am grössten ist. An den Samstagen und Sonntagen liegen die NOx-Immissionsbelastu​ngen tiefer, obwohl gerade am Samstag das Gesamtverkehrsaufkomm​en das Maximum erreicht!
      Und das zeigt eben doch: Mehr LKWs, viel mehr Gestank und Abgas, Lärm usw. Und mit einer 2. Röhre wird der LKW-Transit-Verkehr zunehmen, es werden immer mehr LKWs aus der EU den kürzesten Weg durch die Alpen nehmen!

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  • Januar 14, 2016

    Die 2. Gotthardröhre ist unumgänglich und schon längst überfällig.

    Hierzu​ müssen sich die Gegner auch einmal Gedanken zu folgenden Punkten machen:
    Die Schweiz hat in den betroffenen Kantonen folgende Eckdaten

    Kanton Tessin Bevölkerung von 347’000 Einwohner bei rund 2780km2
    Kanton Uri Bevölkerung von 36’000 Einwohner bei rund 1000km2

    Wollen wir nun diese 347’000 Einwohner im Kanton Tessin von der restlichen Schweiz für mindestens 900 Tage von der restlichen Schweiz abschneiden? Wollen die Gegner dem Tessin so nahelegen, dass der Rest der Schweiz auf den Tessin verzichten kann und sich dieser Kanton besser Italien anschliesst? Sind sich die Gegner auch bewusst, dass es für den grössten Investor im Kanton Uri absolut unzumutbar sein könnte, wenn das neue Andermatt während 900 Tagen einer Autobahnraststätte gleicht. Übernehmen die Gegner der Vorlage auch die Lohnzahlungen der Angestellten, wenn dieser Investor das Projekt Andermatt einstellt? Inkl. der zu erwartenden Gewinnausfälle dieser Region für die komplette Bauphase und den Wideraufbau des Kurortes?

    Diese Fragen kommen nicht von ungefähr.
    Man sollte sich auch die Frage gefallen lassen, welche Folgen dies für die komplette Region hat. Der Gotthardpass ist von November – April/Mai gesperrt. => abgeschnittenes Tessin. Wie die Versorgung der Einwohner des Tessins während dieser 900 Tage sichergestellt sein wird, stellt sich in keiner Diskussion. Ob diese während mindestens 900 Tagen über den Schienenverkehr abgewickelt werden kann, sei mal dahingestellt. Die LKW’s lassen sich auf alle Fälle nicht über den Pass umleiten.

    Dann haben wir den Sommer. Wie soll der Verkehr im Sommer auf der Gotthardstrecke abgewickelt werden? Sollen die Holländer mit Ihren Campinganhängern über die Passstrasse rollen? Wir haben heute schon auf der Autobahn Staus welche bis 15 Km betragen. Wie wollen Sie dies noch händeln?

    Ob nun diese zwei Röhren in der Zukunft wie geplant nur einspurig befahren werden oder zweispurig sollte wirklich kein Thema sein. Gegen das Verkehrsaufkommen gibt es andere Mittel, die eingesetzt werden können um die Europäer um die Schweiz herum zu führen. Was jedoch wiederum zu massiven Wehklagen der Gastronomie führen wird.

    Gegen das befürchtete, gesteigerte Verkehrsaufkommen könnte eine erhöhte Verkehrsabgabe für ausländische Fahrzeuge erhoben werden. Vorbild Italien, Österreich und Deutschland
    Anbei ein kleiner Denkanstoss:

    Autob​ahnvignette Schweiz 26.50 € all Inklusive für 12 Monate
    Autobahnvigne​tte Österreich 7.60 € 10 Tage gültig (ohne Passstrassen & Tunnel)
    Autobahnvign​ette Deutschland variabel,​ je nach Umweltbelastung
    Auto​bahnvignette Italien variabel, je nach Umweltbelastung und Gebiet (Besitzer)
    Mont Blanc Tunnel 31.90 € 1 Durchfahrt
    Grossgloc​kner 28.00 € 1 Durchfahrt

    http://​www.focus.de/auto/rat​geber/unterwegs/tid-6​919/alpentransit_aid_​67559.html
    http://ww​w.reise-nach-italien.​de/autobahngebuehren.​html
    http://www.reis​e-nach-italien.de/aut​obahngebuehren.html
    http://www.frankreich​-info.de/service/reis​einformationen/maut

    Das gleiche Modell lässt sich auch in der Schweiz anwenden und entspricht vorgelebtem EU Recht. Wenn unsere Politiker sich mal für Einnahmen ausserhalb der Schweiz interessieren würden, hätte unsere Verkehrsministerin längst auch solche Abgaben für die ausländischen Fahrzeuge eingeführt. Was die Budgetdebatten für Strassen- und Schienenunterhalt der Schweiz, erheblich verkürzen würde, da das Geld vorhanden ist und nicht nur den Schweizer Fahrzeugführern aus den Rippen geschnitten wird. Bis heute muss der Schweizer Bürger mit seinen Abgaben die kompletten Auslagen aus diesem Bereich finanzieren. Die ausländischen Fahrzeuge lässt man vergleichsweise Gratis unsere Infrastrukturen benützen. Es ist wohl klar, dass sehr viele LKW’s durch die Schweiz fahren, wenn diese in der Schweiz vergleichsweise gratis unterwegs sind.

    Hier ist unbedingt eine Anpassung nach internationalem Vorbild nötig. In Deutschland erhalten die Bürger sei Einführung dieser Abgaben eine Reduktion bei der Strassenverkehrssteue​r. Sprich die eingeführte Belastung gilt nur für ausländische Fahrzeuge. In Österreich verhält es sich gleich.

    Ferner kann man ausländische LKW’s weiterhin im Tropfensystem durch die Schweiz lassen. Warteraum ausserhalb der Schweiz. Oder die LKW’s verladen auf die Bahn, was jedoch für die SBB ein Problem bringen könnte.

    WAS BRINGT EINE 2. RÖHRE
    Dies wird die GPS und SP freuen, weniger Abgasbelastung. Da weniger Stau. Klimaziel werden vielleicht erreicht, ohne dass die Swiss ein 2. Mal Groundet und sämtliche E-Bike eingestampft und die Heizungen im Winter abgedreht werden.

    Weniger Verkehrstote da ein doppelseitig befahrbarer Autobahntunnel immer mit einem massiv erhöhten Risiko verbunden ist. (Sekundenschlaf, Unsicherheit, usw.)

    Selbsttragen​des Strassenverkehrsnetz,​ da durch erhöhte Einnahmen bei den ausländischen Fahrzeugen endlich unser Strassennetz mitfinanziert würde. Hätte eventuell zur Folge, dass die Strafsteuern auf Treibstoff, Oel, Lebensmittel, MWST, usw. gesenkt werden könnten, was Eigentlich der SP zu gut kommen würde, da man endlich wieder einmal etwas für den eigenen Bürger machen könnte und nicht nur mit der geschwelten Brust im Ausland auftritt, wenn die Schweiz wieder soziale Projekte mit unseren Steuergeldern unterstützt.

    Schlu​ssendlich kann davon ausgegangen werden, dass mit einer 2. Gotthardröhre und erhöhten Einnahmen nach EU Vorgabe eine Win / Win Situation entstehen könnte.

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Bachmann

      Wundersch​öne Ideen haben Sie da. Leider sind sie nicht brauchbar:

      1) Sie wollen die ausländischen Lastwagen stärker zur Kasse bitten ohne die Schweizer Fuhrhalter zu benachteiligen. Tönt super, ist aber nicht möglich wegen dem bilateralen Landabkommen. Das verbietet eine Diskriminierung ausländischer Fahrzeuge.
      Sie führen Deutschland als Vorbild diesbezüglich an. Das funktioniert auch nicht. Aus zwei Gründen:
      a) laufen deswegen gerade verschiedene Verfahren, die genau die Aufhebung dieses Gebührenkonstrukts zum Ziel haben.
      b) hat Deutschland ein bisschen mehr zu sagen in Europa als alle anderen zusammen. Das sieht man gerade in der Flüchtlingskrise, dem Griechenland-Problem und der Defizit-Grenze.

      2)​ Ihr Zitat: “Ob nun diese zwei Röhren in der Zukunft wie geplant nur einspurig befahren werden oder zweispurig sollte wirklich kein Thema sein. Gegen das Verkehrsaufkommen gibt es andere Mittel, die eingesetzt werden können um die Europäer um die Schweiz herum zu führen.”
      Genau DAS ist aber das zentrale Thema. Landauf, landab wird argumentiert, dass die zweite Röhre den Verfassungsartikel nicht berühren wird, da die beiden Röhren ja nur einspurig befahren werden sollen. Selbst Herr Giezendanner sieht dies schon vor der Abstimmung anders: Er verspricht keine Staus mehr am Gotthard durch die zweite Röhre. Und wie, bitte, soll dieses Versprechen eingelöst werden, wenn nicht durch die Freigabe BEIDER Spuren?

      3) Und auch WENN dieser Gotthard einst mit insgesamt VIER Spuren befahren würde – bringen Sie mir bitte EIN EINZIGES Beispiel, bei dem 10 Jahre nach einer Kapazitätserweiterung​ WENIGER Verkehr unterwegs war als vorher?

      4) Ihr Zitat: “Gegen das Verkehrsaufkommen gibt es andere Mittel, die eingesetzt werden können um die Europäer um die Schweiz herum zu führen”
      Auch DAS wird genau NICHT passieren. Bundesrat Ogi hat es geschafft, den europäischen Politikern zu zeigen, dass das Reusstal einfach nicht mehr Kapazität erträgt. Das bilaterale Landabkommen hat diese Zustimmung aus den europäischen Hauptstädten egalisiert. Drei Mal dürfen Sie raten, welches Signal die Schweiz aussendet, wenn wir zwei Tunnel haben – aber dessen Kapazität nicht voll ausschöpfen?

      5) Ihr Zitat: “Ferner kann man ausländische LKW’s weiterhin im Tropfensystem durch die Schweiz lassen”
      Das wird NICHT funktionieren. Aus dem selben Grund, wie ich schon unter 1) angeführt habe

      6) Ihr Zitat: “WAS BRINGT EINE 2. RÖHRE – Dies wird die GPS und SP freuen, weniger Abgasbelastung. Da weniger Stau.”
      Selbst Sie gehen davon aus, dass die zweite Röhre die Kapazität erhöht. Denn so kann man nur argumentieren, wenn man Schweizerische Verfassung ignoriert und negiert.

      7) Ihr Zitat: “Weniger Verkehrstote da ein doppelseitig befahrbarer Autobahntunnel immer mit einem massiv erhöhten Risiko verbunden ist.”
      Die Variante mit der zweiten Röhre kostet rund 3 Milliarden Schweizer Franken mehr als die Verlade-Variante. Hier haben die bürgerlichen Parteien, die sonst bei jeder Gelegenheit sparen und Budgets zusammenstreichen die Spendierhosen an.
      Wenn es diesen Kreisen aber tatsächlich darum ginge, Sicherheit in den Gotthard zu bringen gäbe es viele andere Varianten. Die einfachste und billigste wäre z.B. ein Tempolimit von 50. Da kommt wesentlich weniger Energie zum Zug bei einem allfälligen Unfall. Und die Kosten wären statt 3 Milliarden CHF ca. 20’000 für das herstellen und plazieren der entsprechenden Geschwindigkeitstafel​n.
      Zudem mag ich gar nicht daran denken, wieviele Verkehrstote im ganzen restlichen Strassenverkehr verhindert werden könnten mit diesen 3 Milliarden (Wissensstand heute – also werden es am Ende ca. 5 Milliarden sein!).

      8) Ihr Zitat: “Selbsttragen​des Strassenverkehrsnetz,​​da durch erhöhte Einnahmen bei den ausländischen Fahrzeugen endlich unser Strassennetz mitfinanziert würde”
      Einmal mehr Traumvorstellungen!
      ​Unter 1) habe ich sehr gut dargelegt, weshalb der ausländische Strassenverkehr NICHT mehr bezahlen wird als der inländische. Und somit auch NICHTS an unsere Infrastruktur bezahlen wird. Der einzige Ausweg hierbei würde ein Modell bieten, wie es Frankreich, Italien und Österreich bereits jetzt schon haben: Mit einer Gebühr von gewissen Strassenabschnitten. Dies müsste aber durch eine Verfassungsänderung erst ermöglicht werden. Und hier dürfen Sie gerne noch einmal raten, welche Kreise sich hier vehement dagegen sperren…..!

      Scha​de für Sie – Sie haben viel Zeit investiert um die zweite Röhre schönzureden. Denn wirkliche Argumente, welche auch Gewicht haben, habe ich keine gefunden!

      Mit freundlichen Grüssen – J. Wolf

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bachmann

      “Gegen das befürchtete, gesteigerte Verkehrsaufkommen könnte eine erhöhte Verkehrsabgabe für ausländische Fahrzeuge erhoben werden. Vorbild Italien, Österreich und Deutschland”

      Erst möglich, wenn die Transit-Tunnels nicht mehr dem Bund gehören, vorher unterliegen Sie dem Verkehrsabkommen mit der EU, welches eine solche Diskriminierung untersagt.

      Ihre Bsp. von Brenner usw. sind private Tunnels, welche einer privaten Gesellschaft gehören, daher unterliegen sie nicht dem Verkehrsabkommen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolf

      Auch Ihre Darstellung ist lediglich ein “Schönreden” gegen die 2. Röhre. Aber korrekter sind ihre Argumente auch nicht.

      -> “b) hat Deutschland ein bisschen mehr zu sagen in Europa als alle anderen zusammen.”

      Sie unterstellen somit unserem Vertragspatner (VErkehrsabkommen) eine Rechtsfreiheit, welche so nicht gegeben ist, oder in der EU sofort zu unterbinden wäre. Somit hat sich auch D an dieses zu halten und nicht mehr Stimmen als andere Mitgliedstaaten.

      -​> “Selbst Herr Giezendanner sieht dies schon vor der Abstimmung anders: Er verspricht keine Staus mehr am Gotthard durch die zweite Röhre. “

      Sie unsterstellen hier Herr Giezendanner eine nicht getätigte Aussage. Er hat nähmlich recht, wenn er sagt, dass es weniger Staus gäbe. Das Tropfsystem der unmenschlichen Behandlung von Fahrern könnte aufgehoben werden. Der Verkehr könnte flüssiger durch den Tunnel fahren. Und es ist nun mal Fakt, dass ein ungehinderter Verkehr flüssiger läuft und zu weniger Staus führt.

      -> “3) Und auch WENN dieser Gotthard einst mit insgesamt VIER Spuren befahren würde – bringen Sie mir bitte EIN EINZIGES Beispiel, bei dem 10 Jahre nach einer Kapazitätserweiterung​​ WENIGER Verkehr unterwegs war als vorher?”

      1.) Argumentieren Sie hier mit einer Kapazitätserweiterung​, welches es nicht ist. Es bleiben gemäss Gesetzt 2 befahrbare Spuren.

      2.) Verheimlichen Sie, dass die Steigerung des Verkehrs nicht aufgrund von Kapazitätserweiterung​ entstanden ist, sondern durch die immer mehr gestiegene Mobilität, welche die Kapazitätserweiterung​ erfordert hat. Ihre Reihenfolge der Auswirkung ist falsch.

      -> “Auch DAS wird genau NICHT passieren. Bundesrat Ogi hat es geschafft, den europäischen Politikern zu zeigen, dass das Reusstal einfach nicht mehr Kapazität erträgt. Das bilaterale Landabkommen hat diese Zustimmung aus den europäischen Hauptstädten egalisiert. Drei Mal dürfen Sie raten, welches Signal die Schweiz aussendet, wenn wir zwei Tunnel haben – aber dessen Kapazität nicht voll ausschöpfen?”

      1.) Hat Herr Ogi unter den Bilateralen Erfolge erzielt, welche mittels geschlossenem Verkehrsabkommen zu nichte gemacht wurden und nicht mehr gültig sind.

      2.) Ja es wäre ein klares Signal, dass die Schweiz sich an die Standarts der Sicherheit halten wird und eine für heutige Standarts vorgeschriebenen Pannenstreifen sorgt. Somit ist es auch falsch hier zu erklären, dass man die Kapazität nicht ausschöpfe. Doch tut man, man passt den Tunnel auf die int. Standarts an welche für Tunnels gelten. Und dies mit 1 Spur je Richtung.

      -> “Die Variante mit der zweiten Röhre kostet rund 3 Milliarden Schweizer Franken mehr als die Verlade-Variante. Hier haben die bürgerlichen Parteien, die sonst bei jeder Gelegenheit sparen und Budgets zusammenstreichen die Spendierhosen an. Wenn es diesen Kreisen aber tatsächlich darum ginge, Sicherheit in den Gotthard zu bringen gäbe es viele andere Varianten. Die einfachste und billigste wäre z.B. ein Tempolimit von 50.”

      1.) Demzufolge sind Ihnen die vielen km3 egal, welche für solche Verladestationen benötigt werden. Sie zerstören damit weiteres Kulturland, welches in unserem Land heute schon rar ist. Bitte berechnen Sie dieses einmal und zählen Sie diesen unreparierbaren Schaden zu Ihrer Rechnung dazu. Oder ist Ihnen dieses Kulturland nichts Wert?

      2.) Ihr Argument 50km ist auch falsch. Man verbringt somit rund doppel so lange im Tunnel, die “Sekundenschlafgefahr​” steigt, die Gefahr eines Tunnelblicks steigt.

      Eine Frontalkolision mit 50 ist nicht wirklich sicherer als jene mit 80. Sie haben immer noch eine Aufprallgeschwindigke​it von 100km. Oder denken Sie damit würde ein Überleben eher gesichert? Bei Einspuriger Fahrt gibt dies keine Fronalkollison mehr, und somit kann eine Kollision nur noch max 80km beim Aufprall betragen, sollte dieser Fahrer auf ein stehendes Hinderniss geraten (was aber auch eher unwahrscheinlich ist bei einer Richtungsgetrennten Fahrspur)

      Und zu guter Letzt finde ich es fatal, dem BR zu als Vorsatz zu unterstellen, dass er sich nach der vom Volk zu haltenden Entscheiden halte. Setzen wir diesen als Vorsatz vor jede Enscheidung sollten Sie unser Rechtssystem verändern, welches jedoch auf der ganzen Welt als ein Vorbildliches gilt. Vielleicht wäre es angebracht, mal die regelmässigen Misstrauensdefinition​en hier weg zu lassen (keine Regel ohne Ausnahme)

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    • Juli 19, 2021

      http://www.blick.ch/n​ews/schweiz/seelisber​gtunnel-gesperrt-satt​elschlepper-rammt-kle​inbus-id3635015.html

      Sichere, zweispurige Tunnel? LKWs sind stets eine Gefahr!

      “Das Tropfsystem der unmenschlichen Behandlung von Fahrern könnte aufgehoben werden.”, dafür gibt es dann eine unmenschliche Behandlung von all den Menschen, die entlang dieser Route leben müssen, da immer mehr LKWs diese kurze Route wählen werden auf ihrer Tour der donnernden Motoren durch die Alpen! Aber auf das Wohl der Menschen schauen weder die EU-Transportorganisat​ionen noch die all die Tunnelprofiteure hier in der Schweiz! Dazu gehören auch grosse Politikernamen aus der Baubranche! Nur die Kohle zählt!

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Schweizer

      Vielen Dank für Ihre Antwort. Gerne gehe ich auf Ihre Punkte ein.

      Mein Zitat: “b) hat Deutschland ein bisschen mehr zu sagen in Europa als alle anderen zusammen.”
      Ihr Zitat: “Sie unterstellen somit unserem Vertragspatner (VErkehrsabkommen) eine Rechtsfreiheit, welche so nicht gegeben ist, oder in der EU sofort zu unterbinden wäre. Somit hat sich auch D an dieses zu halten und nicht mehr Stimmen als andere Mitgliedstaaten.”

      ​Ihre Auffassung ist sehr wünschenswert. Die Realität zeigt aber, dass DE seine Wirtschaftsinteressen​ sehr vehement zu verteidigen weiss. Schauen Sie nur auf die Griechenland-Diskussi​on. Hier wurde sehr deutlich, dass die deutschen Interessen wesentlich grösseres Gewicht hatten als alle anderen Argumente zusammen. “Rechtsfreiheit” würde ich dem nicht gerade sagen – aber die Fairness, welche Sie hier von unserem nördlichen Nachbar zusprechen gibt es leider nicht. Nicht, wenn es um elementare Interessen geht.

      Mein Zitat: “Selbst Herr Giezendanner sieht dies schon vor der Abstimmung anders: Er verspricht keine Staus mehr am Gotthard durch die zweite Röhre. “
      Ihr Zitat: “Sie unsterstellen hier Herr Giezendanner eine nicht getätigte Aussage. Er hat nähmlich recht, wenn er sagt, dass es weniger Staus gäbe. Das Tropfsystem der unmenschlichen Behandlung von Fahrern könnte aufgehoben werden. Der Verkehr könnte flüssiger durch den Tunnel fahren. Und es ist nun mal Fakt, dass ein ungehinderter Verkehr flüssiger läuft und zu weniger Staus führt.”

      Dieses Zitat von Herrn Giezendanner gibt es sehr wohl: “Es gibt keinen S-Verkehr für LKW mehr und es gibt viel, viel
      weniger Staus.” [1]
      Das Tropfensystem (in dem ich keine “Unmenschlichkeit” erkennen kann!) ist sicher nicht der Hauptgrund für Staus. Da Sie scheinbar sehr viel mit dem Transportgewerbe zu tun haben sollten Sie wissen, dass es immer dann Stau gibt, wenn ein Kapazitäts-Engpass auftritt. Und eine solche gibt es auf der Strecke Göschenen-Airolo. Wenn Sie nun also die Staus kurzfristig eliminieren wollen, dann geht das nur über eine Kapazitäts-Anpassung.​ Somit rechnet er also schon jetzt damit, dass der Gotthard sobald verfügbar vierspurig betrieben werden wird.

      Ihr Zitat: “1.) Argumentieren Sie hier mit einer Kapazitätserweiterung​, welches es nicht ist. Es bleiben gemäss Gesetzt 2 befahrbare Spuren.”

      Sie wissen genau wie ich, dass sobald die Kapazität vorhanden ist, die Anpassung des Gesetzes etwas kleines ist, das so nebenbei als Teil eines ganzen Pakets erledigt werden könnte. Mit der Avanti-Initiative wurde es schon mal mit der Hintertür versucht. Mit den vorhandenen Kapazitäten würde es noch leichter, die Gesetzesänderung durchzubringen.

      ​Ihr Zitat: “2.) Verheimlichen Sie, dass die Steigerung des Verkehrs nicht aufgrund von Kapazitätserweiterung​​entstanden ist, sondern durch die immer mehr gestiegene Mobilität, welche die Kapazitätserweiterung​ erfordert hat. Ihre Reihenfolge der Auswirkung ist falsch.”

      Falls Sie diese Zusammenhänge nicht sehen wollen/können, ein kleines Beispiel:
      Das Fricktal ist ein Tal, das lange nicht so integriert war in der Schweiz. Denn die Anbindung an Basel war zwar vorhanden, es gab aber wesentlich bessere Wohnlagen näher an Basel. Für Pendler nach Zürich war das Tal auch nicht sehr attraktiv, da der Bözberg sehr umständlich war. Spannenderweise sind die Bodenpreise aber ca. 2 Jahre VOR Eröffnung des Bözberg-Tunnels stark in die Höhe geschossen. Also klar eine höhere Nachfrage als Folge einer Kapazitätserweiterung​ [2].
      Und wie wirkt in diesem Beispiel die “gestiegene Mobilität” aus? –> in höherer Bevölkerungszahlen, da Zürich dank der gestiegenen Mobilität ja NOCH näher ist.

      Was Sie als eindimensionale Kausalität beschreiben ist zudem eine Wechselseitige Beziehung:
      Erhöhte Mobilität erzeugt mehr Verkehr – mehr Verkehr belastet die Strassen – die Strassen werden ausgebaut – die Mobilität erhöht sich erneut – die Strassen werden erneut ausgebaut – etc.

      Ihr Zitat: “2.) Ja es wäre ein klares Signal, dass die Schweiz sich an die Standarts der Sicherheit halten wird und eine für heutige Standarts vorgeschriebenen Pannenstreifen sorgt. Somit ist es auch falsch hier zu erklären, dass man die Kapazität nicht ausschöpfe. Doch tut man, man passt den Tunnel auf die int. Standarts an welche für Tunnels gelten. Und dies mit 1 Spur je Richtung.”

      Sie wollen also allen Ernstes behaupten, dass die Schweiz dank Pannenstreifen etc. endlich die europäischen Standards einhalten kann, diese Standards aber bei Sanierungen etc. keine Rolle mehr spielen und man dann locker wieder mit Gegenverkehr operieren kann. Wochenlang. Kein Problem.
      Wenn das also während längeren Zeiten kein Problem ist – wieso kann man das denn nicht als Dauerzustand einführen? Ihre Argumentation beisst sich also selbst in den Schwanz. Super!

      Mein Zitat: “Die Variante mit der zweiten Röhre kostet rund 3 Milliarden Schweizer Franken mehr als die Verlade-Variante. Hier haben die bürgerlichen Parteien, die sonst bei jeder Gelegenheit sparen und Budgets zusammenstreichen die Spendierhosen an. Wenn es diesen Kreisen aber tatsächlich darum ginge, Sicherheit in den Gotthard zu bringen gäbe es viele andere Varianten. Die einfachste und billigste wäre z.B. ein Tempolimit von 50.”
      Ihr Zitat: “1.) Demzufolge sind Ihnen die vielen km3 egal, welche für solche Verladestationen benötigt werden. Sie zerstören damit weiteres Kulturland, welches in unserem Land heute schon rar ist. Bitte berechnen Sie dieses einmal und zählen Sie diesen unreparierbaren Schaden zu Ihrer Rechnung dazu. Oder ist Ihnen dieses Kulturland nichts Wert?”

      Das “Kulturland” das dafür benötigt wird wird definitiv nicht zerstört. Nach der Sanierung kann jeder Quadratmeter wieder verwendet werden wie vorher – sofern gewünscht.

      Ihr Zitat: “2.) Ihr Argument 50km ist auch falsch. Man verbringt somit rund doppel so lange im Tunnel, die “Sekundenschlafgefahr​” steigt, die Gefahr eines Tunnelblicks steigt.”
      Die Gefahr des Sekundenschlafes steigt mit der Müdigkeit des Fahrers. Wenn Sie damit aber die Monotonie der langen geraden Strecke betonen möchten, dann gibt es noch viele andere Strecken in der Schweiz die sehr gefährlich sind, da sie nur geradeaus gehen. Wenn Sie also die Gefahr des Sekundenschlafes minimieren wollen, können Sie gerne die Ruhestunden für Chauffeure besser kontrollieren. Ich habe gerade diese Woche mit Polizisten gesprochen, die dauernd Chauffeure mit 30 Stunden am Stück und mehr herausholen.
      Und wenn man Ihr Argument umkehrt, dann müsste also Tempo 160 im Gotthard viel sicherer sein, da man dann ja nur noch die Hälfte der Zeit im ach, so gefährlichen Tunnel ist……? Brrr…… mir schaudert bei diesem Gedanken…….!


      Ihr Zitat: “Und zu guter Letzt finde ich es fatal, dem BR zu als Vorsatz zu unterstellen, dass er sich nach der vom Volk zu haltenden Entscheiden halte.”
      Unserem aktuellen Bundesrat werfe ich nichts dergleichen vor. Die können alle nach bestem Wissen und Gewissen versprechen, dass die Tunnels nur einspurig genutzt werden. Denn sie werden nie den Tatbeweis antreten müssen. Mir graut mehr vor den Bundesräten in 10-15 Jahren welche sich auf den Standpunkt stellen können, dass diese Entscheidungen nicht auf ihrem Mist gewachsen seien und somit problemlos andere Standpunkte vertreten dürften.

      Wundersch​önes Beispiel ist ja gerade dieses Tunnelprojekt, welches vom Verkehrsminister Leuenberger als nicht zielführend eingestuft wurde, von der aktuellen Verkehrsministerin Leuthard aber als die perfekte Lösung vorgeschlagen wird.
      Aber ja, das habe ich komplett vergessen – Leuenbergers Entscheid war ideologisch gefärbt. Der von Leuthard natürlich überhaupt nicht…..!

      Vielen​ Dank für Ihre “Argumente”

      J. Wolf

      [1] https://www.svp.ch/de​/assets/File/Giezenda​nner-d.pdf
      [2] http://www.fricktal24​.ch/Arbeit-und-Wirtsc​haft.150+M57705093110​.0.html – “Die stärkste Bevölkerungsentwicklu​ng verzeichnen die Regionen Fricktal und Mutschellen.”

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Wenn Ihnen das nicht einleutet, dass ein Frontal zusammestoss mit 50, massiv schlimmere Auswirkungen hat als ein “Rammen” in gleicher Richtung fahrender Fahrzeuge mit 80 kann ich das auch nicht ändern.

      Selbstvers​tändlich werden Sie täglich solche Berichte finden, auch von PW-Fahrern die andere Abdrängen usw. Das ist unser Alltag und hat nichts mit der Sicherung eines solchen Tunnels zu tun, welcher nach einer Richtungstrennung sicherlich nicht zu 100% Sicher sein kann oder wird, aber um ein vielfaches Sicherer als heute.

      Sie und ich profitieren von dieser Kohle, welche Sie hier ansprechen. Somit müssen Sie sich selber an der Nase nehmen, warum wir heute eine so hohe Mobilität haben, dass solche von Ihnen hier gesetzen Links alltag geworden sind.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolf

      “Die Realität zeigt aber, dass DE seine Wirtschaftsinteressen​​​ sehr vehement zu verteidigen weiss. Schauen Sie nur auf die Griechenland-Diskussi​​​on. “

      Grichenland scheint mir ein schlechtes Bsp. Da GR sich selber in eine Finanzkriese gebracht hat. Sich somit in eine solche Lage verbracht hat und das ginge auch Ihnen so, wenn Sie sich mittels zu hohen Schulden (Selbstverschuldet) in die Hände der Banken bringen. Somit werden halt eine Zielscheibe und erpressbar. Ihr Argument ist falsch.

      “Dieses Zitat von Herrn Giezendanner gibt es sehr wohl: “Es gibt keinen S-Verkehr für LKW mehr und es gibt viel, viel”

      Sie haben es falsch interpretiert. Ich habe nicht geschrieben, dass Herr Giezendanner es nicht gesagt hätte, sondern Sie interpretieren ihm etwas in eine Aussage welche er so nicht gesagt hat. Wenn er definiert, dass weniger STaus sein werden, heisst das nicht, dass er an die Öffnung der 2. Spur glaubt, sondern erkennt dass ungehinderter Verkehr nun mal weniger Stau produziert.

      “Sie wissen genau wie ich, dass sobald die Kapazität vorhanden ist, die Anpassung des Gesetzes etwas kleines ist, das so nebenbei als Teil eines ganzen Pakets erledigt werden könnte. Mit der Avanti-Initiative wurde es schon mal mit der Hintertür versucht. Mit den vorhandenen Kapazitäten würde es noch leichter, die Gesetzesänderung durchzubringen.”

      1​​. Schreiben sie selber versucht. Wurde durch ein Mehrheitsentscheid jedoch abgelehnt.
      2. Eine Kapazitätserweiterung​​ ist die Verbreiterung der Röhre nicht, sondern es wird ein Sicherheitsstreifen (Pannenstreifen). Welcher laut neuer Tunnelbauverordnung vorschrift ist.

      “Sie wollen also allen Ernstes behaupten, dass die Schweiz dank Pannenstreifen etc. endlich die europäischen Standards einhalten kann, diese Standards aber bei Sanierungen etc. keine Rolle mehr spielen und man dann locker wieder mit Gegenverkehr operieren kann. Wochenlang. Kein Problem.”

      – Erneute Unterstellung der Nichteinhaltung eines Volkswillens.
      – Ich habe nicht behauptet, sondern Ihnen erklärt, dass mit einem solchen Pannenschreifen die auch in der Schweiz gültigen Tunnelbauvorschriften​​ eingehalten würden.
      – Was Sie glauben, was Wochenlang dananch passieren könnte, weiss ich nicht, muss ich auch nicht. Denn im Gegensatz zu Ihnen scheine ich trotz einiger “Fehltritte” unserer Regierung, unseren Gesetzen und Verfassung noch genügend Glauben zu schenken.

      “Das “Kulturland” das dafür benötigt wird wird definitiv nicht zerstört. Nach der Sanierung kann jeder Quadratmeter wieder verwendet werden wie vorher – sofern gewünscht.”

      Soll ich Ihnen und Ihren Genossen hier nun auch unterstellen, dass ein Rückbau nicht vorgesehen ist. Dieser nur als Anlass genommen wird um eine Poltik zu betreiben und den Stimmbürger in falsche Richtung zu leiten?

      “Die Gefahr des Sekundenschlafes steigt mit der Müdigkeit des Fahrers. Wenn Sie damit aber die Monotonie der langen geraden Strecke betonen möchten, dann gibt es noch viele andere Strecken in der Schweiz die sehr gefährlich sind, da sie nur geradeaus gehen. Wenn Sie also die Gefahr des Sekundenschlafes minimieren wollen, können Sie gerne die Ruhestunden für Chauffeure besser kontrollieren. Ich habe gerade diese Woche mit Polizisten gesprochen, die dauernd Chauffeure mit 30 Stunden am Stück und mehr herausholen.”

      1. Sie dürfen es nennen wie sich möchten, die Monotinie löst den Sekundenschlaf aus und da Sie scheinbar nicht im Besitz des CE/DE Ausweises sind, fehlt Ihnen ganz einfach das Wissen über solche Fahrten und der Auswirkung, auch bei ausgeschlafenen Fahrern.

      2. Sie scheinen einfach zuviel TV zu sehen. Ihre Unterstellung 30 Std. am Stück ist mehr als nur lächerlich, da JEDER Betrieb in der Schweiz von der Zulassungsbehörde kontroliert wird und die Fahr- ARbeitszeiten und deren Verstösse massivst geahndet werden. Falls Sie nun mögliche Manipulationen ansprechen muss ich Sie leider auch enttäuschen. Die neuen Digitalschreiber, welche in ALLEN FZ der Schweiz vorschrift sind, sind nicht manipulierbar. Sie solten vielleich Ihren sog. Polizisten erneut ansprechen, welcher vermutlich FZ aus dem Ausland kontrolliert hat. Und da sind wir uns einig. Ginge mit Ihnen sofort einig, wenn man ausländische Fahrzeuge auf die Bahn verbringt.

      “Mir graut mehr vor den Bundesräten in 10-15 Jahren welche sich auf den Standpunkt stellen können, dass diese Entscheidungen nicht auf ihrem Mist gewachsen seien und somit problemlos andere Standpunkte vertreten dürften.”

      Sie vergessen, dass der BR vielleicht ein Zielführendes Projekt ansagen kann. Aber es liegt an Ihnen, mir und uns allen, mittels Abstimmung ein solches als korrekt zu bezeichnen oder nicht. Da interessiert es mich nicht, wer zu welcher Zeit irgendwann welche Ziele gehabt hat oder mit welchen Gründen.

      Fakt ist: Es steht in der Verfassung der Schweiz, dass der Gotthard nur je eine Spur je Richtung haben darf. Jegliche andere Vorsätze sind unzulässig. Eine Änderung ist mittels Volksentscheid zu treffne und nicht durch Wunschdenken oder Panikmache.

      “Falls​ Sie diese Zusammenhänge nicht sehen wollen/können, ein kleines Beispiel:
      Das Fricktal ist ein Tal, das lange nicht so integriert war in der Schweiz. Denn die Anbindung an Basel war zwar vorhanden, es gab aber wesentlich bessere Wohnlagen näher an Basel. Für Pendler nach Zürich war das Tal auch nicht sehr attraktiv, da der Bözberg sehr umständlich war. Spannenderweise sind die Bodenpreise aber ca. 2 Jahre VOR Eröffnung des Bözberg-Tunnels stark in die Höhe geschossen. Also klar eine höhere Nachfrage als Folge einer Kapazitätserweiterung​​​ [2]. Und wie wirkt in diesem Beispiel die “gestiegene Mobilität” aus? –> in höherer Bevölkerungszahlen, da Zürich dank der gestiegenen Mobilität ja NOCH näher ist.”

      Im Gegensatz zu Ihnen erkenne ich den richtigen Zusammenhang der Mobilität und der entstehenden Verbindungen.

      1. Die Verbingung Fricktal wurde durch einen Volksentscheid erstellt.
      2. Dass Bodenpreise sich erhöhen hat nichts mit einer 2. Röhre oder der höheren Mobilität zu tun, sondern mit Angebot und Nachfrage.
      3. Eine höhere Mobilität wäre auch mit oder ohne einer solchen Verbindung entstanden. Mit einer kleinen Ausnahme, dass SIE davon nicht betroffen gewesen sind, und die höhere Mobilität somit einfach auf andere Regionen verlagert sehen möchten.
      4. Es ist absolut legitim, durch die freie Niederlassung in der Schweiz, dass Zürcher das Fricktal als Wohngebiet nutzen. Wenn Sie sich dadurch in Gefahr sehen in Ihrer Ruhe, dann müssen Sie die Mobiliät verhindern und nicht die Strassen, welche entstehen weil wir eine Mobilität haben. Aktion = Reaktion. Sie wollen aber die Entwicklung verhindern, statt die Ursache beheben.

      Und sollen doch jene der A1 oder der A2 den Verkehr haben. Sie wollen den einfach nicht. Und genau so denken Sie beim Gottard. Soll doch das Graubünden, oder Brennerregion den Mehrverkehr schlucken, welcher entsteht ob sie es verhindern wollen mit oder 2. Röhre.

      Ein für mich eher unsoziales Verhalten.

      Und nun beende ich meine Ausführungen, da ich feststelle, dass hier erneut einfach nur auf sog. Sozialdenken, Umweltschutz und was auch immer plädiert wird. Dies aber immer nur auf Kosten von Regionen Anderer oder einfach im Gedanken, hauptsache mich betrifft es nicht.

      Wünsche Ihnen schönes Weekend und danke

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Schweizer

      Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen, meine Argumente zu lesen und versuchen, sie zu kontern.

      Ihr Zitat: “Grichenland scheint mir ein schlechtes Bsp. Da GR sich selber in eine Finanzkriese gebracht hat. Sich somit in eine solche Lage verbracht hat und das ginge auch Ihnen so, wenn Sie sich mittels zu hohen Schulden (Selbstverschuldet) in die Hände der Banken bringen. Somit werden halt eine Zielscheibe und erpressbar. Ihr Argument ist falsch.”

      Hier haben wir uns möglicherweise verpasst in der Argumentation. Griechenland hat sich zu einem grossen Teil tatsächlich selbst in diese missliche Lage gebracht, da haben Sie recht. Was mir aber sehr aufgefallen ist bei der “Rettung” ist, dass in erster Linie die deutschen Interessen bedient wurden. Es wurden die deutschen Banken gerettet, welche viel Geld in griechische Papiere investiert hatten. Möglichkeiten der Entschuldung drangen aber niemals überhaupt in die engere Runde von möglichen Massnahmen – obwohl Herr Schäuble solches in Aussicht gestellt hatte, sobald die wichtigsten Forderungen erfüllt würden.

      Aber möglicherweise ist dieser Exkurs nicht wirklich dienlich in dieser Diskussion.
      Elementa​r ist aber, dass Deutschland in der Vertretung ihrer eigenen Interessen nicht einfach klein beigibt und sehr wohl alles daran setzt seine eigenen Standpunkte durchzubringen. Darauf zu vertrauen, dass Deutschland einfach netterweise auf etwas verzichtet, das sie eigentlich wollen ist sehr blauäugig!

      Ihr Zitat: “Sie haben es falsch interpretiert. Ich habe nicht geschrieben, dass Herr Giezendanner es nicht gesagt hätte, sondern Sie interpretieren ihm etwas in eine Aussage welche er so nicht gesagt hat. Wenn er definiert, dass weniger STaus sein werden, heisst das nicht, dass er an die Öffnung der 2. Spur glaubt, sondern erkennt dass ungehinderter Verkehr nun mal weniger Stau produziert.”

      Oh – sie wissen genau, was Herr Giezendanner damit gemeint hat! Super! Dann muss er Ihr Zwilling sein, dass Sie ihn so klar interpretieren können!
      Spass beiseite – wenn Sie damit meinen, dass “ungehinderter” Verkehr weniger Stau produziert ist das nur ein kleiner Nebenschauplatz. Stau (und damit meine ich wirklich richtiger Stau!) gibt es, wenn es Kapazitätsänderungen gibt. Also z.B. wenn ein Unfall eine Spur blockiert, mehrere Autobahnen zusammenkommen wie z.B. am Limmattaler Kreuz oder eine Autobahn von zwei auf eine Spur verengt wird wie eben am Gotthard.

      Sollte nun tatsächlich nur eine Spur pro Tunnel frei sein, dann gibt es weiterhin zwei Spuren, welche vor den Portalen auf eine Spur zusammengeführt werden. Ob da davor noch ein Tropfensystem ist (ich habe bis heute noch nicht mitgekriegt, was daran unmenschlich sein soll!) ist völlig egal. Wenn 200 Fahrzeuge pro Stunde an einen Ort geführt werden, der eigentlich nur 100 Fahrzeuge pro Stunde verkraftet, dann gibt es einfach Stau. Und diesen Stau können Sie nicht lösen indem Sie keine Kontrollen oder Verkehrslenkung einsetzen – sondern indem die Kapazität erhöht wird. Das Hindernis ist nicht ein Verkehrslenkungssyste​m (das übrigens der Sicherheit dient!) sondern die Anzahl der zur Verfügung stehenden Spuren. Und wenn Herr Giezendanner “ungehinderten Verkehr” verspricht, dann heisst das nichts anderes als dass er der Auffassung ist, dass die Hinderung, dass nicht zwei Lastwagen nebeneinander durch den Gotthard brettern können – dass DIESE Hinderung wegfällt.

      Mein Zitat: “Sie wissen genau wie ich, dass sobald die Kapazität vorhanden ist, die Anpassung des Gesetzes etwas kleines ist, das so nebenbei als Teil eines ganzen Pakets erledigt werden könnte. Mit der Avanti-Initiative wurde es schon mal mit der Hintertür versucht. Mit den vorhandenen Kapazitäten würde es noch leichter, die Gesetzesänderung durchzubringen.”

      I​hr Zitat: “1​. Schreiben sie selber versucht. Wurde durch ein Mehrheitsentscheid jedoch abgelehnt.
      2. Eine Kapazitätserweiterung​​ist die Verbreiterung der Röhre nicht, sondern es wird ein Sicherheitsstreifen (Pannenstreifen). Welcher laut neuer Tunnelbauverordnung vorschrift ist.”

      Ja, es wurde versucht. Indem es mitten in einem Paket untergebracht wurde, das grundsätzlich nicht zu Diskussionen Anlass hätte geben sollen. Aber der Versuch war plump und darunter gelitten haben die durchaus berechtigten Anliegen im Agglomerationsverkehr​.
      Und genau gleich wird es auch hier wieder versucht: Man stellt die Sicherheit in der Vordergrund, führt die Abstimmung möglichst noch VOR der Eröffnung der NEAT durch, damit die Schweiz ja nicht merkt, dass man eigentlich schon eine Lösung des Problems hätte – einfach mit dem Ziel, für die Strasse eine verfassungswidrige Kapazitätserweiterung​ durchzuboxen.
      Und das “schleckt keine Geiss weg”, dass damit eine faktische Kapazitätserweiterung​ erfolgt – diese aber nur durch die geplante Einspurigkeit als Verfassungskonform verkauft wird.
      Und die Vorschrift, die Sie hier anführen ist eine Vorschrift, welche für NEUBAUTEN gilt – aber definitiv nicht zwingend ist für bestehende Bauten. Wenn dem so wäre, hätte man diesen Fakt mit Paragraphennummer und genauem Text schon lange in allen Kampagnen gesehen und gehört. Daraus kann man also ableiten, dass dem NICHT so ist und diese “Tunnelbauverordnung”​ (welche zumindest unter diesem Namen nicht existiert!) also gar nicht so ist.
      Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen!

      Mein​ Zitat: “Das “Kulturland” das dafür benötigt wird wird definitiv nicht zerstört. Nach der Sanierung kann jeder Quadratmeter wieder verwendet werden wie vorher – sofern gewünscht.”

      Ihr Zitat: “Soll ich Ihnen und Ihren Genossen hier nun auch unterstellen, dass ein Rückbau nicht vorgesehen ist. Dieser nur als Anlass genommen wird um eine Poltik zu betreiben und den Stimmbürger in falsche Richtung zu leiten?”

      Ein Rückbau ist definitiv Teil des RoLa-Konzeptes und in allen Berechnungen eingeschlossen!

      ​Mein Zitat: “Die Gefahr des Sekundenschlafes steigt mit der Müdigkeit des Fahrers. Wenn Sie damit aber die Monotonie der langen geraden Strecke betonen möchten, dann gibt es noch viele andere Strecken in der Schweiz die sehr gefährlich sind, da sie nur geradeaus gehen. Wenn Sie also die Gefahr des Sekundenschlafes minimieren wollen, können Sie gerne die Ruhestunden für Chauffeure besser kontrollieren. Ich habe gerade diese Woche mit Polizisten gesprochen, die dauernd Chauffeure mit 30 Stunden am Stück und mehr herausholen.”

      Ihr Zitat: “1. Sie dürfen es nennen wie sich möchten, die Monotinie löst den Sekundenschlaf aus und da Sie scheinbar nicht im Besitz des CE/DE Ausweises sind, fehlt Ihnen ganz einfach das Wissen über solche Fahrten und der Auswirkung, auch bei ausgeschlafenen Fahrern.”

      Zu den Ursachen des Sekundenschlafes gehört in erster Linie mangelnder Schlaf. Erst wenn diese Voraussetzung vorhanden ist, kommt die Monotonie als Problem dazu.
      Wikpedia schreibt dazu: “Ursachen sind zu wenig Schlaf oder ein Schlafdefizit über Tage oder Wochen, Fahren oder Arbeiten in Zeiten, in denen man normalerweise schläft, lange Wachzeiten, lange Fahrten ohne Erholungspausen, … Verstärkend auf die Müdigkeit wirkt sich das Verrichten monotoner Tätigkeiten aus. … Das einzige wirksame Mittel gegen Müdigkeit ist genügend erholsamer Schlaf.” [1]

      Ihr Zitat: “2. Sie scheinen einfach zuviel TV zu sehen. Ihre Unterstellung 30 Std. am Stück ist mehr als nur lächerlich, da JEDER Betrieb in der Schweiz von der Zulassungsbehörde kontroliert wird und die Fahr- ARbeitszeiten und deren Verstösse massivst geahndet werden.”

      Ich spreche nicht von den Schweizer Chauffeuren und bezüglich TV-Konsum muss ich Sie leider enttäuschen. Woher ich diese Informationen habe, steht hier oben unter “Mein Zitat” und verschiedene Pressemitteilungen bestätigen diese Zeiten. [2]

      Ihr Zitat: “Fakt ist: Es steht in der Verfassung der Schweiz, dass der Gotthard nur je eine Spur je Richtung haben darf. Jegliche andere Vorsätze sind unzulässig. Eine Änderung ist mittels Volksentscheid zu treffne und nicht durch Wunschdenken oder Panikmache.”

      Sie haben recht: Das ist EIN Fakt. Ein anderer Fakt ist aber, dass die bereits genannte Avanti-Initiative genau einen solchen verfassungswidrigen Teil enthielt.
      Was zeigt uns das? Egal, was in der Verfassung steht – gewisse Kreise wollen einfach einen zweiten Tunnel. Und zwar mit vier Spuren. Nachdem sie es mit dem Avanti-Bschiss nicht geschafft haben, versuchen sie es nun ganz schnell noch vor der Eröffnung der NEAT und indem sie hoch und heilig beteuern, für 2.8 Milliarden CHF nur einen Pannenstreifen bauen zu wollen….!

      Ihr Zitat: “Im Gegensatz zu Ihnen erkenne ich den richtigen Zusammenhang der Mobilität und der entstehenden Verbindungen.
      1. Die Verbingung Fricktal wurde durch einen Volksentscheid erstellt.
      2. Dass Bodenpreise sich erhöhen hat nichts mit einer 2. Röhre oder der höheren Mobilität zu tun, sondern mit Angebot und Nachfrage.
      3. Eine höhere Mobilität wäre auch mit oder ohne einer solchen Verbindung entstanden. Mit einer kleinen Ausnahme, dass SIE davon nicht betroffen gewesen sind, und die höhere Mobilität somit einfach auf andere Regionen verlagert sehen möchten.
      4. Es ist absolut legitim, durch die freie Niederlassung in der Schweiz, dass Zürcher das Fricktal als Wohngebiet nutzen. Wenn Sie sich dadurch in Gefahr sehen in Ihrer Ruhe, dann müssen Sie die Mobiliät verhindern und nicht die Strassen, welche entstehen weil wir eine Mobilität haben. Aktion = Reaktion. Sie wollen aber die Entwicklung verhindern, statt die Ursache beheben.”

      Oh – Sie erkennen den “richtigen” Zusammenhang. Wow. Super!
      1. Soweit ich weiss, wurde der Bözbergtunnel nie dem Volk zur Entscheidung vorgelegt. Aber auch wenn, spielt das eigentlich keine Rolle für das, was ich Ihnen damit zeige.
      2. Bodenpreise erhöhen sich tatsächlich bei gestiegener Nachfrage. Diese erhöht sich aber automatisch bei einer besseren Anbindung mittels Autobahntunnels etc.
      3. Ob ich davon betroffen bin oder nicht, hat mit den gestiegenen Bodenpreisen nichts zu tun. Die Nachfrage nach Wohnraum in der Agglomeration Zürich ist seit vielen Jahren ungebrochen und mit leistungsfähigen Autobahnen ist es den Menschen heute erst möglich so weit weg von Zürich zu wohnen und trotzdem in einer ansprechenden Zeit am Arbeitsplatz zu sein. Die Strasse hat die Mobilität erst ermöglicht und somit die Nachfrage im Fricktal überhaupt geschaffen. Ohne diese Strasse wäre die Nachfrage dort tief und somit wären die Bodenpreise nicht so hoch wie sie tatsächlich sind.
      4. Nochmals – Sie sehen die Verbindung von Mobilität und Strassen eindimensional. In Tat und Wahrheit ist es effektiv eine Wechselwirkung die sich gegenseitig Verschärft [3]. Die erhöhte Mobilität ist nicht einfach eine “gottgegebene Tatsache” – sie ist Teil einer Entwicklung, die als wichtigen Teil ein verbessertes Angebot an Strassen hat.
      Ob sich eine derartige Entwicklung bremsen oder gar stoppen lässt ist ein völlig anderes Thema und gehört an sich nicht in diese Diskussion. Diese Entwicklung zeigt aber, dass der Bau von Strassen vielleicht vordergründig ein Problem löst – aber an anderer Stelle 5 neue schafft.

      Und genau so ist es auch am Gotthard: Sie wollen mit der zweiten Röhre ein Problem lösen (Sicherheit) und werden unweigerlich in ein neues Problem schlittern, der Begehrlichkeit alle Spuren zu öffnen. Ist der Druck erst gross genug und ein Nachfolger Giezendanners kann den Autofahrern schön weismachen, dass man dann ganz viele Staustunden sparen kann, dann ist die Ausnahmeregelung zur Alpeninitiative ganz, ganz nah. Man muss es ja nur kurz beschliessen, da die Kapazität ja schon vorhanden ist. Damit wird erneut nur vordergründig ein Problem gelöst, denn der nächste Stau wird sich schon ankündigen. Das kann im Seelisbergtunnel sein, bei der Verzweigung Lopper oder auch mitten in der Stadt Luzern sein. Egal, wo Sie die Kapazität erhöhen – die Kapazität des GESAMTSYSTEMS wird NIEMALS so hoch sein, dass es nirgends Stau geben wird.
      Das ist nur ein Traum, dem die Stassenlobby nachjagt!

      Ihr Zitat: “Ein für mich eher unsoziales Verhalten.”

      So? Was ist denn Ihrer Meinung nach sozial? Dass man alle Lasten auf sich selbst lädt und daran zugrunde geht? Dass die Schweiz die Probleme von ganz Europa nach grenzenlosen Transportkapazitäten erfüllt? Dass man aufgibt, wenigstens zu Versuchen, Entwicklungen zu steuern?

      Sie kämpfen für Ihre Interessen. Die zweite Röhre gehört offenbar dazu, sonst würden Sie sich hier nicht engagieren. Ich kämpfe für meine Interessen. Und diese sollen unsozial sein, nur weil sie Ihren Interessen zuwiderlaufen?
      Hallo​?

      Ihr Zitat: “Und nun beende ich meine Ausführungen, da ich feststelle, dass hier erneut einfach nur auf sog. Sozialdenken, Umweltschutz und was auch immer plädiert wird. Dies aber immer nur auf Kosten von Regionen Anderer oder einfach im Gedanken, hauptsache mich betrifft es nicht.”

      Wenn ich Ihre Aussage so nehmen darf, dann wollen Sie mir also sagen, dass sich Soziales und Umweltschutz den Bedürfnissen der Wirtschaft (oder Teilen davon) unterordnen müssen? Sind Ihnen die Menschen irgendwo in Europa wichtiger als die Menschen, die entlang der Nord-Süd-Routen leben (müssen)? Sind Ihnen die Interessen anderer Staaten wichtiger als die der Menschen in der Schweiz?

      Ich wünsche Ihnen auch ein schönes Wochenende

      Quell​en und Verweise:
      ———-​—————
      [1] https://de.wikipedia.​org/wiki/Sekundenschl​af
      [2] Sammlung von Meldungen:
      http://ww​w.merkur.de/lokales/f​uerstenfeldbruck/land​kreis/lastwagen-fahre​r-stunden-laenger-erl​aubt-steuer-10000-eur​o-strafe-3002975.html​
      http://www.pnp.de/r​egion_und_lokal/landk​reis_rottal_inn/simba​ch/1740141_Bis-zu-40-​Stunden-am-Steuer-des​-Lkw-gesessen.html
      h​ttp://www.vol.at/brum​mi-fahrer-sass-39-stu​nden-am-steuer/401117​2
      http://www.nwzonli​ne.de/region/30-stund​en-am-steuer_a_5,1,10​15914215.html
      http:/​/www.polizeinews.ch/o​stschweiz/Lastwagenfa​hrer+sitzt+viel+zu+la​nge+am+Steuer/395845/​detail.htm
      http://ww​w.ur.ch/de/aktuelles/​aktuellesinformatione​n/newsarchiv/welcome.​php?action=showinfo&i​nfo_id=14824
      [3] http://www.tagesanzei​ger.ch/schweiz/standa​rd/Die-Ausbauspirale-​durchbrechen/story/14​409193

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    • Juli 19, 2021

      Erneut Herr Wolf

      Ich kontere nicht, sondern zeige Ihnen lediglich die Falschdarstellung auf.

      So auch die Falschdarstellungen Ihrer Links.
      Ausschliessli​ch Links die nicht auf die korrekte Weise der Schweizer LKWfahrer zeigt, ausser Ihr Link “http:/​/www.polizein​ews.ch/o​stschweiz/La​stwagenfa​hrer+sitzt+​viel+zu+la​nge+am+Ste​uer/395845/​detail.ht​m” in welchem aber zu lesen ist, dass es sich um einen italienischen Fahrer handelt.

      Sie scheinen zu vergessen, dass wir nur FZ in der Schweiz überprüfen können und dürfen. Ich habe Ihnen aber erklärt, dass Schweizer-Unternehmen​ eine solche Umgehung nicht mehr machen können, oder wenn dann nur mit hohen Strafen und im Widerholungsfall, den Entzug der Lizenz.

      Über die Nutzung der ausländischen LKW’s wären wir uns einig, dass man diese ungeniert einschränken oder besser Prüfen muss oder soll. Aber die Durchfahrt auf unseren Strassen ist nun mal durch das Verkehrsabkommen geregelt und darf nicht zur Diskriminierung führen.

      Daher – wenn Sie vollständig gelesen hätten. Meine Meinung – Verkehrsabkommen kündigen, Mautstellen und Maximalfahrten definieren. Aber dies bedeutet nicht, dass ich es nicht sinnvoll finde, eine 2. Röhre zu bauen. Es würde lediglich Ihre Bedenken lösen, da wir ein Mittel hätten, welches dazu führt, dass die Alpeninitiative und auch die Mobilität der Schweiz in die richtigen Bahnen gelenkt würden.

      Auch hier – Nicht die Auswirkungen bekämpfen, sondern die Ursache. Und die Ursache ist nicht die Verhinderung einer 2. Röhre, sondern das Verkehrsabkommen, das uns keine Beschränkung zulässt.

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    • Juli 19, 2021

      Aha Herr Barner

      Leider scheinen Sie hier auch eines fehlenden Wissens zu unterliegen. Auch wenn die EU uns blockieren wollte, kann sie das für unsere Produkte nicht tun. Es gibt Zollregeln, an welche Sie auch die EU halten muss, auch wenn das Verkehrsabkommen nicht mehr gültig wäre.

      So sollten Sie sich z.B. zuerst informierne, dass ohne weiteres mit einer TIR-Verzollung durch ALLE Staaten gefahren werden darf, ohne daran gehindert zu werden. Der Ausgangs- und Endstaat sind für diese Verzollung zuständig. Dass uns aber der Lieferant der Produkte welche wir kaufen, blockieren würde, sehe ich eher als unwahrscheinlich an.

      Somit können wir auch unter Blockade der EU sämtliche Produkte von A nach B überführen.

      Aber Sie dürfen selbstverständlich auch daran glauben, dass OHNE 2. Röhre das Verkehrsaufkommen am Gottard stabil bleiben werde. Wie schon mehrmals erklärt, wird dieses höher werden ob mit oder ohne 2. Röhre, oder mit oder ohne Verkehrsabkommen, bei welchem wir aber nach Kündigung dessen mittels Maut und Zangsumlagerung auf die Bahn einen Teil davon abweisen oder umlagern könnten. Was heute nicht möglich ist.

      Somit dürfte auch das Argument des Mehrverkehrs hinfällig werden, denn dieser wird entstehen ob mit oder ohne 2. Röhre.

      Fakt ist und bleibt. Wir müssen nicht unsere Zukunft verbauen, weil wir nicht gewillt sind das Grundübel zu beheben, sondern nur mittels Zukunftverbauung die Auswirkung versuchen zu dämpfen.

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    • Juli 19, 2021

      Auch ohne Verkehrsabkommen würde eine zweite Röhre mehr und mehr LKWs anlocken. Und es werden keine zurückgewiesen werden können. Denn die Schweiz muss jedes Fass Öl, jede Kaffeebohne, jedes Metallstück durch EU-Gebiet transportieren, von unseren Exporten noch gar nicht zu reden. Damit werden wir mit einer 2. Röhre erpressbar, alle Spuren öffnen zu müssen! Ganz klar. Ja, man muss sich schon jetzt fragen, ob nicht die Politiker, die diese Röhre fordern, nicht schon im EU-Schwitzkasten sind und sich eurofreundlich zeigen wollen oder auf weitere Aufträge und Geschäfte aus dem EU-Raum hoffen. Mit 2. Röhre werden sie dann zwar – wenn die Forderung auf dem Tisch liegt – wieder laut gegen die EU wettern, aber heute, wo es darum geht, genau diese Situation noch verhindern zu können, da sind sie für diese 2. Röhre für den Warentransport! Die 2. Röhre wird die Schleussen öffnen, die Flut wird kommen!
      https://www.​facebook.com/zweite.r​oehre.nein/videos/170​2183583335970/

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Schweizer

      Mir ging es noch nie darum, Schweizer Lastwagen-Chauffeuren​ irgendwas böses zu unterstellen. Dafür wird in der Schweiz viel zu viel kontrolliert. Womit ich Probleme habe, sind all die ausländischen Chauffeure, welche zu Dumping-Löhnen quer durch Europa fahren und deswegen fast gezwungen sind, jeweils so lange hinter dem Steuer zu sitzen!

      Unsere Polizeikorps entlang der Nord-Süd-Achsen machen immer wieder Kontrollen und jedes mal fallen wieder ein paar Vögel auf, die viel zu lange hinter dem Steuer waren. Mehr kontrollieren können sie nicht, da unsere tollen bürgerlichen Parteien zwar Sicherheit versprechen, aber kein Geld dazu verwenden wollen.

      Ihre Meinung mit dem Kündigen des Verkehrsabkommens ist mit bekannt, aber etwa so realistisch wie das Einführen von Personenkontingenten ohne die Personenfreizügigkeit​ und den Rest der bilateralen Verträge aufzukündigen.

      Geg​en die Mautstellen am Gotthard würde ganz, ganz weit vorne Herr Giezendanner wettern und ein privater Gotthardtunnel würde unsere Probleme kein bisschen kleiner machen. Eine private Gotthardtunnel AG würde nämlich auch nicht unterscheiden dürfen zwischen Schweizer und ausländischen Lastwagen. Aber um Ihre Idee der Gotthardtunnel AG noch komplett zu demontieren: Sofern sie nicht in staatlicher Hand ist (und das dürfte sie nach Ihrer Vorstellung ja nicht!), dann muss diese das Ziel haben, möglichst viele Lastwagen durchfahren zu lassen. Denn mehr Lastwagen = mehr Ertrag. Und eine private AG ist gewinnorientiert. Somit hat diese AG kein Interesse daran, sich die Anzahl Fahrten vorschreiben zu lassen.

      Die Maximalfahrten sind schon lange definiert, sie stehen in der Verfassung – wir haben einfach eine Lastwagen-Lobby, die sich nicht daran halten will und jetzt noch schnell vor der Eröffnung der NEAT einen weiteren Tunnel durchzwängen will.
      DAS ist die Ursache dieser Diskussion!

      Viele Grüsse

      J. Wolf

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Glauben Sie an Ihre “Verschwörungstheorie​n” oder dass wir z.B. Öl durch die EU führen müssten. Und nur so nebenbei – die EU wird sich hüten einen so Zahlungskräftigen Handelspartner, der immer noch ein grösseres Importverhalten hat als ein Export, diesen zu blockieren.

      Und es sagt auch niemand, dass das Verkehrsabkommen weniger oder mehr Verkehr generiert, sondern, dass wenn wir KEINES hätten, die Zahlen an der Grenze definieren könnten ob man eine Durchfahrt gewährt oder nicht. Mit dem Abkommen geht das nicht (nicht statthaft). Auch eine höhere Lenkungsabgabe darf nicht erhoben werden. Konsultieren Sie dazu bitte das Verkehrsabkommen mit der EU.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolf

      “….da unsere tollen bürgerlichen Parteien zwar Sicherheit versprechen, aber kein Geld dazu verwenden wollen.”

      Masslose Unterstellung welche nicht belegt werden kann.

      “aber etwa so realistisch wie das Einführen von Personenkontingenten ohne die Personenfreizügigkeit​​ und den Rest der bilateralen Verträge aufzukündigen.”

      Au​ch falsch – es gäbe Möglichkeiten, nur muss man diese scheinbar zuerst mittels MEI erzwingen, dass man diese umsetzt. Und interessanterweise scheint die EU schon nicht mehr so abgeneigt, aber hat Angst, wenn sie der Schweiz zugeständnisse macht, dass GB sofort nachhakt. Und daher wird erst nach Einigung mit GB ein Zugeständnis von der EU zu erwarten sein. Welche übrigens auch langsam erkennen muss, dass die sog. freie Bewegung in der EU gar nicht die Effekte hat, welche man gerne hätte.

      “Geg​en die Mautstellen am Gotthard würde ganz, ganz weit vorne Herr Giezendanner wettern”

      Auch eine Unterstellung – Herr Giezendanner ist einer der Transporteure die über 50% der Km-Leistung über die Bahn macht – und übrigens rund 95% mittels Verlad durch den Gotthard. Verladen Sie Ihre Auto auch zu 95%, wenn Sie durch den Gotthard fahren? ODer ist Ihre Km-Leistung mit dem Auto auch um 50% zur Bahn?

      ” und ein privater Gotthardtunnel würde unsere Probleme kein bisschen kleiner machen.”

      Auch falsch. Ein privater Gotthard fällt nicht unter das Verkehrsabkommen und könnte damit mittels Mautstellen zu einer Umverlagerung auf andere Strecken führen würde. Was aber selbstverständlich nicht dem Sozialgedanken entspräche, den Verkehr einfach auf Andere zu verlagern, statt eine Reduzierungslösung anzustreben.

      “Denn​ mehr Lastwagen = mehr Ertrag. Und eine private AG ist gewinnorientiert. “

      Auch falsch – rund (wie schon mittels Link erklärt) 88% sind PW-Fahrten und nur 12% LKWfahrten. Welche übrigens in ALLEN Zahlvarianten oder Kostenstellen bei Fähren, Tunnels usw. NIE das vielfache kosten was Sie an Platz/Leistung benötigen. Ich als Tunnenbetreiber wäre dann interessiert viele PW’s durchzulotsen, da gebe ich Ihnen Recht.

      Nur vergessen Sie, dass “privater Hand” nicht auch so gehandhabt werden muss. Es sollte Ihnen bekannt sein wie eine AG oder GmbH funktioniert. Somit kann man ungeniert die Anteile oder Aktien auf alle Kanton verlegen, damit der Bund nicht mehr Hauptbesitzer ist. Zudem muss es auch nicht eine AG oder GmbH sein, könnte auch eine Stiftung sein, welche zum Nonprofit dient.

      Aber wenn man einfach GEGEN alles sein möchte, kann man das und wird auch nie auf vernünftige Lösungen kommen, ausser auf Verhinderung, welche aber wiederum einfach unseren Nachbarn schadet, oder sogar unseren Bündner-Bürger, welche dann einfach auf der Bernadino-Route mehr Verkehr erhalten.

      Aber Sie sind ja Felsenfest davon überzeugt, dass die Güter UND Personenverkehr über die Bahn gelöst werden kann. Dann wünsche ich Ihnen viel Glück dabei, denn mich betrifft es nicht. PS auch beruflich nicht, da wir Verlad machen ins Tessin und unsere “Kollegen” im Tessin den Verteiler. Und daher kann ich Ihnen schon jetzt sagen, dass Ihre Milchbüchlirechnung nicht aufgehen wird, denn selbst heute müssen wir teilweise 2-3 Tage vor Nutzung den Transport anmelden, damit wir eine freie Kapazität erhalten. Und das wird auch der Basistunnel nicht lösen, da dieser bereits über 50% mit Personenverkehr belegt (verplant) ist.

      Falls Sie mir auch dieses nicht glauben möchten, dürfen Sie da sich mal mit Herr Giezendanner auf Facebook unterhalten. Er kämpft heute schon mit der SBB weil diese rund 80% des Basistunnels für Personenverkehr nutzen möchte und für den Verlad von LKWs und PW’s keine Kapazität mehr vorhanden ist, auch wenn dann Züge leer druchfahren, weil das der Fahrplan so vorschreibt.

      Naja – Viel Glück in Ihrer Verhinderungspolitik welche uns nur schaden wird, statt Lösungen zu finden.

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    • Juli 19, 2021

      Ich schrieb nirgends, dass wir Öl durch die EU führen müssten, Herr Schweizer. Aber Tatsache ist halt, dass wir alles, was wir importieren müssen, EU-Gebiet durchqueren muss, um hierher zu kommen. Und alles, was wir exportieren ebenfalls. Für die EU ist aber für viele Routen in EU-Länder die Schweiz eigentlich der kürzeste Weg, wenn da nicht das Verkehrshindernis Gotthard wäre. Daher wird die Schweiz erpressbar werden mit einer weiteren Röhre, LKWs werden wie am Brenner unser Land überrollen, die Unfallzahlen werden emporschnellen und wir werden schleunigst alle Autobahnen an diesen Routen weiter ausbauen müssen, 6 Spuren, 8 Spuren und natürlich als erstes alle Röhren am Gotthard 2-spurig dem angelockten Mehrverkehr öffnen müssen!

      Von den grossmundigen Sprüchen von wegen “die EU wird dann schon nicht”, halte ich seit der Bauchlandung der Zürcher – besonders auch der SVP-Strategen – beim Debakel um die An-und Abflüge über EU-Gebiet nichts mehr! Die EU tut es eben! Basta! Und so wird sie auch den Druck auf die Schweiz erhöhen, alle Röhren für immer mehr LKWs zu öffnen! Den Schaden trägt die Schweiz, das Volk, die Talbewohner, die Menschen am Gotthard.

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    • Juli 19, 2021

      Aha nicht?

      Zitat. “Denn die Schweiz muss jedes Fass Öl, jede Kaffeebohne, jedes Metallstück durch EU-Gebiet transportieren, “

      Zumal Öl so oder so falsch ist, denn dieses kommt per Pipeline und nicht über den Verkehrsweg.

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    • Juli 19, 2021

      Aha – auch hier erneut einfach eine Feindbilddarstellung

      Von den grossmundigen Sprüchen von wegen “die EU wird dann schon nicht”, halte ich seit der Bauchlandung der Zürcher – besonders auch der SVP-Strategen – beim Debakel um die An-und Abflüge über EU-Gebiet nichts mehr!

      Scheint mir aber schon ein Unterschied zu sein, denn wir wollten da über D-Gebiet an- und abfliegen, welches nicht in unser Hoheitsgebiet gehört und somit auch nicht von uns verwaltet.

      “Und so wird sie auch den Druck auf die Schweiz erhöhen, alle Röhren für immer mehr LKWs zu öffnen! “

      Und Sie erklären mir, dass Sie keine Berufsgruppe angreifen würden. Einfach aber übersehen, dass noch immer Fakt ist, dass nicht der LKW das Problem ist an der Masse des Verkehrs sondern der Individualverkehr mit dem PW.

      Aber Basta!

      Sie wollen einfach mit falschen Fakten leben, dieses weiterhin in einer Stammtischmanier hier vertreten. Das ist auch legitim, wenn Sie das so möchten.

      Und ja es ist absolut der Schaden ALLER Regionen der Transitrouten (Frankreich, Schweiz und Austria), wenn wir der EU weiterhin zugestehen, dass ein ungehinderter Verkehr existieren soll und darf.

      NB: Für Sie heisst Transit einfach immer LKW und auch das wäre falsch, aber auch da überlasse ich Ihnen ihre flasche Denkweise.

      Ich zumindest möchte nie einen Streick der Brummis miterleben. Aber ein Streick der PW-Fahrer wäre mich egal. Und wenn Sie sich das mal überlegen und die Konsequenzen eines Solchen überlegen, dann könnten Sie nur schon da die Nutzleistung der einzelnen Verkehrsträger erkennen. Aber das ist logisch nicht das Stammtischdenken, welches immer nur Minderheiten angreifen kann.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Herr Schweizer

      Ihre Annahmen sind einfach GRUNDFALSCH. Und genau das habe ich Ihnen in einem vorigen Post schon genau dargelegt. Mit Belegen und allem was dazugehört. Bitte lesen Sie diese, bevor Sie einfach Ihre geschönte Version der Welt verbreiten.

      Ein privater Gotthard-Tunnel würde vielleicht das Problem der Maut an sich lösen – schafft aber wesentlich grössere:
      * Wenn der Staat die Kontrolle über den Tunnel abgibt, hat er auch keine Einflussmöglichkeit über dessen Preisfestsetzung, Anzahl Fahrzeuge und viele andere Aspekte.
      * Wenn der Staat (egal ob Bund oder Kanton!) sich diese Punkte weiter vorbehalten würde, ist es nicht mehr ein “privater” Tunnel und somit vom Landverkehrsabkommen ausgenommen.
      * Ein “privater Gotthardtunnel” würde 3-5 Milliarden privates Kapital benötigen, welches natürlich entsprechend verzinst werden muss und den Interessen dieser Geldgeber Rechnung tragen muss. Was private Infrastruktur zur Folge hat, kann gut in England betrachtet werden. Viel Spass!
      * Die “Gotthardtunnel AG” hätte aus eben diesem Grund das grösste Interesse, möglichst viel umzusetzen und vor allem möglichst viel Gewinn zu machen. Fehlt dieser, wird kein privater Investor interessiert sein, das notwendige Kapital aufzuwerfen. Somit ist diese Gotthardtunnel AG auch nicht daran interessiert, den Alpenschutzartikel einzuhalten und wird definitiv kreative Wege finden, diesen Artikel zu umgehen!
      * Diese AG hat somit das Interesse, möglichst viele Fahrzeuge durchzuschleusen – egal ob PW, LKW, Motorrad oder Velo.

      Zudem fehlt Ihnen scheinbar einfach einen Blick auf das “Big Picture”: Auch am Brenner wird ein Eisenbahntunnel gebaut – die Verlagerung zur Schiene wird dort genauso vorangetrieben wie hier, aber der Europäische Gerichtshof sabotiert dies derzeit massiv. Und an dem Druck, den die EU-Kommission gegenüber Österreich derzeit aufbaut, dass die Schiene nicht die erste Wahl für Gütertransporte sein darf dürfte wohl exemplarisch sein für den Druck, der ab 2030 auf die Schweiz zukommen wird, alle vier Spuren zu öffnen!

      Aber bis dann werden dann die Voten der Tunnel-Befürwortern genauso verhallt sein wie die Worte des damaligen Bundesrates Hürlimann zur Eröffnung des ersten Gotthard-Strassentunn​els: “Dieser Tunnel ist kein Korridor für den Schwerverkehr”.
      Wir haben es gehört!!!!

      [1] https://www.woz.ch/-6​757
      [2] http://www.srf.ch/sen​dungen/tageschronik/h​eute-vor-33-jahren-er​oeffnung-des-gotthard​-strassentunnels ab 1:52

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    • Juli 19, 2021

      Jawohl, Herr Schweizer, NICHT! Ich schrieb nie, dass wir Öl durch die Schweiz führen müssen! Ich sagte “transportieren”, dazu gehört auch die Pipeline. Aber auch die Pipeline geht durch EU-Land.
      Es ging um genau die hohlen Sprüche, die auch Sie verbreiten! “Die EU wird dann schon nicht, die EU kann gar nicht….”, doch, sie kann und tat es auch. Denn die EU ist nicht nur Italien und Deutschland, es sind auch
      Belgien (1958)
      • Bulgarien (2007)
      • Dänemark (1973)
      • Estland (2004)
      • Finnland (1995)
      • Frankreich (1958)
      • Griechenland (1981)
      • Irland (1973)
      • Kroatien (2013)
      • Lettland (2004)
      • Litauen (2004)
      • Luxemburg (1958)
      • Malta (2004)
      • Niederlande (1958)
      • Polen (2004)
      • Portugal (1986)
      • Rumänien (2007)
      • Schweden (1995)
      • Slowakei (2004)
      • Slowenien (2004)
      • Spanien (1986)
      • Tschechische Republik (2004)
      • Ungarn (2004)
      • Vereinigtes Königreich (1973)
      • Zypern (2004) .
      Die alle müssen zustimmen, falls die Schweiz Sonderregelungen will. Und wenn wir eine 2. Röhre bauen, werden da einige Staaten Druck aufsetzen, sie doppelspurig für möglichst kurze Transitfahrten nutzen zu können. Man achte nur mal auf deutschen Autobahnen die vielen polnischen, lettischen, rumänischen und anderen LKWs aus dem Osten, die da schon unterwegs sind. Noch kürzere Wege, bei unterbezahlten Fahrern in schludrig gewarteten LKWs und nicht eingehaltenen Ruhezeiten, das bringt Kohle! Warum sollen die auf die Bahn? Wenn 2 Röhren bestehen? Die lachen uns aus!

      “Und ja es ist absolut der Schaden ALLER Regionen der Transitrouten (Frankreich, Schweiz und Austria), wenn wir der EU weiterhin zugestehen, dass ein ungehinderter Verkehr existieren soll und darf.”
      Und um der EU das nicht mehr zuzugestehen, bauen wir eine 2. Röhre? Wo bleibt da die Logik? Bisher haben die Transporteure der EU begriffen, dass es nicht ratsam ist, den kürzesten Weg durch die Schweiz zu nehmen, denn da gibt es noch Hindernisse, die das Röhren der Motoren verstummen lassen, da gibt es den Gotthard. Tatsächlich, der LKW-Verkehr nahm da sogar etwas ab. Bauen wir die 2. Röhre, dann Gnade uns Gott. Denn die EU wird dann einen Druck gegen die Schweiz aufbauen, die bestehenden 4 Spuren zu nutzen, dagegen war dann das Spieli um den Flughafen ein Kinderspiel! Leute wie Sie können dann wieder über die EU schimpfen, sie verfluchen, sie als alles Übel bezeichnen, aber die Wege hat ihnen dann das Schweizer Volk geöffnet, den Teppich ausgerollt, untertänigst sich selbst zur Schlachtbank geführt!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Ich kommentiere das nicht, ausser… Sie haben hier noch immer nicht verstanden, dass der Gotthard NICHT der kürzeste Weg ist. Aber das kann man nur Wissen, wenn man Kenntnis hat von den Güterströmen, welche im Nord-Südverkehr vorhanden sind.

      Und genau darum sind über 75% aller Durchfahrten Binnenverkehrsfahrten​, weil es eben NICHT der kürzeste Weg ist und höchstens Ausweichroute, weil Österreich sich weigert die kürzeste Strecke so auszubauen, dass der Brenner nicht verstopft ist und sogar noch Gebühren kassiert, damit man den Verkehr auf die Andern abwälzen kann.

      Und wir dummen Schweizer unterschreiben ein Verkehrsabkommen, und erkennen nicht, dass wir mit diesem “Vera…. ” wurden nach Strich und Faden, da ALLE Übergänge von Nord-Süd in der EU Mautstellen haben und etwas kosten dürfen. Aber wir CH dürfen das laut Abkommen nicht. Und sind noch viel “dümmer” dass wir den Gotthard immer noch im Abkommen belassen und uns somit weiter “Vera…” lassen und hier diskutieren, was für unsere Nachkommen wäre (eine sichere Durchfahrt am Gottard welche Derjenige bezahlt, welcher sie nutzt)

      Dumm gelaufen, aber angeblich sollen wir Schweizer ja Rosinenpicker sein… Dass ich nicht lache.

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    • Juli 19, 2021

      “Hauptverantwortlich für die LKW-Dosierungs- und Rückhaltemassnahmen
      ​auf der Transitachse A2 Richtung Süden waren erneut die LKW-Verkehrsüberlastu​ng am
      Warenzoll in Chiasso, LKW-Fahrverbote an Feiertagen im benachbarten Ausland, ein schwerer Unfall mit einem LKW auf der A2 am Monte Ceneri vom 12. Juni und die starken Schneefälle auf der Alpensüdseite zu Beginn des Jahres .”

      Was bringt eine neue Röhre? Mehr LKWs! Mehr Stau am Zoll!

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  • Januar 14, 2016

    Ein Sicherheitsgewinn?
    F​ür die ganze Schweiz?

    Soweit die “Argumente” der Tunnelbefürworter. Aber halten diese der Realität stand?

    Im Moment ist der Gotthard ja “gefährlich”. Uiuiuiii….
    Unter anderem “zu gefährlich” für Gefahrentransporte – weshalb Gift- und Gefahrentransporte einen Umweg um die Schweiz machen müssen. Sie nehmen andere Routen wie z.B. den Brenner.

    Aber ab ca. 2027 ist die Gotthard-Achse ja sicher. Super-Sicher. Denn dann haben wir zwei Röhren durch den Berg. Richtungsgetrennt! Dann entfällt das Argument, dass es zu gefährlich sei, Schwer- und Gifttransporte durch die Schweiz zu verbieten. Sie dürfen EINMAL raten, welche Route solche Transporte dann auf dem Weg von Hamburg nach Rom nehmen würden.

    Und dann dürfen alle Schweizer ganz froh darüber sein, dass wir mit ganz, ganz viel Geld den sichersten Strassentunnel der Welt haben. Wir haben zwar nichts in die Sicherheit in den Agglomerationen, in den Dörfern und den Bahnübergängen getan – aber wir haben stinkende, rollende Bomben die mitten durch Basel, Luzern, Bellinzona und Lugano fahren dürfen.

    Ein super Gewinn an Sicherheit, diese zweite Röhre….

    Für alle!

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    • Juli 19, 2021

      Haben Sie Kenntnis über das ADR?

      Scheinbar nicht, denn sonst würden Sie die Tunnel-Code kennen, welche ein Durchfahrt von gefährlichen Gütern definiert. Tunnels wie S. Bernadino, Gotthard usw. unterliegen dem Tunnelcode E – Durchfahrt verboten mit gefährlichen Gütern, ausser Gefahrgüter 2919, 3291, 3331, 3359 und 3373

      https://de.wi​kipedia.org/wiki/List​e_der_UN-Nummern#2900​.E2.80.932998.5B2.5D

      Es scheint Ihnen auch unbekannt zu sein, dass diese Tunellcode nicht aufgrund der Fahrrichtungstrennung​ erstellt werden, sondern zum grössten Teil der Länge des Tunnels, welche sich ja wohl kaum ändert mit einer getrennten Fahrspur.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Herr Schweizer

      Vielen Dank für Ihren Hinweis auf ADR und die Liste der UN-Nummern.
      Die sind für Transporteure sicher ein wichtiges Nachschlagewerk für den täglichen Gebrauch. Für diese Diskussion taugt dieser Verweis leider gar nicht, da diese Unterlagen nichts dazu aussagen wie ein Tunnel in eine der Klassen eingestuft wird.

      Was ich im Rahmen meiner weiteren Recherche zu diesem Thema gefunden habe ist, dass jedes Land selbst bestimmen kann welcher Tunnel in welche Klasse kommt. In der Schweiz ist dies das ASTRA [1]. Ich habe aber die in diesem Bericht angesprochene Hilfsmittel nirgends gefunden nach welchen Kriterien ein Tunnel in eine der Kategorien eingestuft wird. Ihre Aussage, dass die Kategorie E aufgrund der Länge zustande kommt ist daher eine Aussage, die Sie so also nicht begründen können. Ich würde mich also freuen, wenn Sie mir diesbezüglich noch mehr Informationen zur Verfügung stellen könnten.

      Bis dahin muss ich (und auch die anderen Leser dieses Blogs) annehmen, dass eine Einstufung in die C/D-Klasse (oder gar NOCH sicherer) nicht von der Hand zu weisen ist und somit damit gerechnet werden muss, dass bei einer Zwei-Röhren-Lösung künftig die Schweiz mit rollenden Giftbomben konfrontiert werden wird.

      Vielen Dank!

      Viele Grüsse

      J. Wolf

      [1] https://www.admin.ch/​ch/d/gg/pc/documents/​1320/B4_Bericht.pdf

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolf

      Sie dürfen sich ungeniert bei der Astag das gesamte Nachschlagewerk mit über rund 4’000 Seiten bestellen und sich kundig zu machen.

      Die Astag wird Ihnen sicherlich auch gerne bestätigen, dass ein Gotthard oder Bernardino nie in die von Ihnen geschilderten Gefahrenstufen eingeteilt wird, aufgrund der Länge des Tunnels.

      Nur weil Sie keine Kenntnis von ADR haben, steht es Ihnen aber nicht zu diese in Frage zu stellen.

      Leider muss ich hier feststellen, dass Ihre Aussagen lediglich auf Hass gegen Transporte sind, welche für Sie mich, Wir allen dienlich sind, Sie aber schein bar nicht erkennen wollen, dass wenn diese durch Ihren Hass immer mehr in Verruf geraten, Ihre, meine Unser Alle Produkte unnötig in Verzug geraten und zu weiteren Preistreibenden Instrumenten führt.

      Ich hoffe für Sie, dass die Betroffenen nicht erfahren werden, welchen Unsachgemässen Aussagen von Kenntnislosen dies zu verdanken sein wird.

      Zudem wollen oder können Sie einfach nicht erkennen, dass nicht die unsachlichen Angriffe auf eine Minderheit das Problem des Mehrverkehrs ist, sondern SIE, ICh wir alle mit unserer Moblität.

      NB: Dies sog. Giftmüllbomben welche Sie hier ansprechen, machen im Transport grad mal 2% aus. Somit bei einer 1/3 Anteil des Verkehrs am Gottard, wäre das grad mal 0,6% des ganzen Verkehrs.

      Sie betreiben hier mit einer Berufsgruppe polemische, unsachliche und unkorrekte Politik. Nur weil diese sich nicht wehren kann. Somit muss ich Sie als Unsozial einstufen, dass Sie auf dem Buckel einer Minderheit, welche uns täglich bedienen, falsche Politik betreiben.

      Naja ist Ihr Gewissen, wie Sie mit Menschen umgehen, welche den Dreck von Ihnen, mir Uns allen beseitigen und dafür einen Tritt in den A… bekommen mit solchen Bloggs.

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Schweizer

      Sie scheinen das ADR sehr gut zu kennen. Ehrlich gesagt, habe ich bis gestern nicht gekannt. Aber ich lerne gerne neues dazu. Und das/die ADR stelle ich überhaupt nicht in Frage.

      Nur – die ADR ist gar nicht das Thema. Das Thema ist die Einstufung der Tunnels in die Klassen A bis E auf welche die ADR schlussendlich angewendet werden. Die ASTAG, welche Sie angesprochen haben dürfte da wohl kaum zuständig sein und 4000 Seiten dürfte die Kriterienliste für die Einstufung der Tunnels wohl kaum sein. Daher habe ich nicht wirklich eine Ahnung, wovon Sie in Ihrer Antwort sprechen.

      Und gegen Lastwagenfahrer als Berufsmenschen habe ich gar nichts. Sie unterstellen mir da sehr Ungeheuerliches, welches ich aufs schärfste zurückweisen muss! Ich frage mich auch sehr, WO Sie in meinen Texten eine derartige Geringschätzung Ihres Berufes herauslesen wollen. Also schön bei der Sache bleiben. Danke.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolf

      Sie dürfen es drehen wie Sie wollen. Ich habe Ihnen lediglich erklärt, dass das ADR ein Schmöcker von rund 4’000 Seite ist und nicht einfach auf dem Netz erhältlich, da es eine Ausbildung braucht um ein Umsetzung zu erreichen.

      Auch die Aussage dass Ihnen die Astag gerne Auskunft gibt, definiert nicht, das die Astag auch für die Zuordnung zuständig sei. Dies ist das Amt für Umwelt und Verkehr (UVEK) in Zusammenarbeit mit dem Polizei und Justizdepartement (EJPD) (also auch nicht die LKW-Lobby). Dies in einem Gremium, welchem auch das Departement EDI beisitzend ist.

      https://www.a​dmin.ch/gov/de/start/​departemente/departem​ent-fuer-umwelt-verke​hr-energie-kommunikat​ion-uvek.html
      https:​//www.admin.ch/gov/de​/start/departemente/j​ustiz-und-polizeidepa​rtement-ejpd.html
      ht​tps://www.admin.ch/go​v/de/start/departemen​te/departement-des-in​nern-edi.html

      Und doch ist es ein Thema, da Sie behaupten, dass mit einer 2. Röhre mehr “dicke Gefahrengutfahrten” durch den Gottard donnern würden. Dies ist nicht richtig und wird mit Ihrer hier versuchten Ablenkung auch nicht richtiger.

      Ich unterstelle Ihnen nichts, sondern korrigiere sich klar und deutlich in Ihrem Bild, dass Sie ausschliesslich immer den LKW-Transport als Buhmann definieren. Falls es Ihnen nicht mehr geläufig ist, dürfen Sie Ihre Texte gerne erneut konsultieren und nachlesen, dass Sie explizit immer auf den Gütertransport fixiert haben.

      Dieses habe ich Ihnen versucht zu erklären, dass es falsch ist, die Minderheit am Gotthard als Übeltäter zu betrachten, welche dann in einem Übermass an Nutzung dies täten. Ihre pers. Nutzung mit dem PW sprechen Sie aber nicht an, welche aber mehr als 2/3 ausmacht.

      Dass Sie hier versuchen Argumente zu definieren, welche so nicht stimmen und Ihnen die Verbindung der Grundlagen sogar fehlen.

      Auch ich habe Ihnen nicht erklärt dass Sie ein Chauffeur-“Hasser” seien, sondern aufgezeigt, dass Ihre Kenntnisse zu angesprochenen Nutzgruppe am Gottard unvollständig sind. Und Sie mit einer solchen Verhinderung nicht der Nutzgruppe schaden zufügen, sondern Jenen die nur die Ausführenden sind. Oder die Betroffenen, wenn Sie den Verkehr einfach auf Bernadino oder Brenner umleiten, statt die Mobilität als solches zu beschränken.

      Es gilt nicht die Auswirkung einer Ursache zu bekämpfen, sondern die Ursache selber.

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Schweizer

      Ich weiss nicht, weshalb Sie immer mit der Astag kommen. Vermutlich, weil Sie dort selber Mitglied sind. Ich gehe aber mal davon aus, dass Sie jeweils das ASTRA (das Bundesamt für Strassen) meinen, welches tatsächlich dem UVEK unterstellt ist und für die Einstufung der Tunnels zuständig ist.

      Aber zurück zum eigentlichen Thema:
      Auf der einen Seite haben wir einen Gotthardtunnel, der (nach Ihren Vorstellungen) zwei separate Röhren hat. Also das Sicherste vom sichersten was man sich vorstellen kann. Auf der anderen Seite haben wir z.B. einen Fréjus-Tunnel, den wir uns etwa so vorstellen müssen wie der Gotthard heute ist: Also eine Röhre, Gegenverkehr – aber eine Einstufung von “C”.

      Sie wollen mir nun also weismachen, dass es keinen internationalen Druck geben wird, den Gotthard vom jetzigen “E” in eine andere Gefahrenklasse einzustufen nachdem er ja mit sooo vielen Milliarden Franken zum sichersten Tunnel der Welt gemacht wurde?

      Wirklich?

      Und nochmals: Ich habe WIRKLICH nichts gegen Chauffeure. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass es für eine Feinverteilung von Gütern in der Schweiz zur Zeit keine wirkliche Alternative zum Lastwagen gibt.
      Aber für die ganzen Transporte von Hamburg nach Kalabrien und zurück – hierfür habe ich weder Verständnis, noch bin ich dafür, solche Transporte zu fördern. Weder direkt, noch indirekt. Und der Bau einer zweiten Röhre wäre genau das: Eine Förderung solcher Transporte, was definitiv NICHT dazu führen wird, dass sie abnehmen!

      Und wenn ich mir einen Lastwagen mitsamt Fracht anschaue und daneben einen grossen, schweren PW – dann müssen wir nicht darüber diskutieren, von welchem Vehikel eine grössere Gefahr ausgeht. Und in diesem Blog-Artikel von Herrn Landolt wurde behauptet, dass der Tunnel einen Sicherheitsgewinn bringen würde, was ich jedoch sehr stark bezweifle. Weshalb, habe ich dargelegt. Und dass in dieser Argumentation vor allem die Lastwagen vorkommen hat nichts mit Ihnen oder ihrem Berufsstand zu tun, sondern hängt schlicht an der Masse welche ein einziges Fahrzeug UND die Masse ALLER Fahrzeuge, die der Schweiz keine wirkliche Wertschöpfung sondern nur Lärm, Risiko und Abgase bringen!

      Ich finde es gut, wenn Sie die Ursachen bekämpfen wollen – aber die Ursache ist weder der Verkehr, noch die Strasse die wegen dem vielen Verkehr gebaut wird – sondern die Ursache ist der menschliche Geiz, der besagt, dass es günstiger kommt, die Kartoffeln von Spanien mit dem Lastwagen zum waschen nach Süditalien zu karren um sie danach in Polen abzupacken und in Nordfrankreich zum Etikettieren als wenn man alles gleich vor Ort erledigen würde. So lange die Transportkosten tiefer sind als die Lohnunterschiede in Europa wird es dies immer geben.
      Wenn Sie die Ursache in solchen Konstrukten sehen, dann wird Ihnen auch klar werden, weshalb ich dagegen kämpfe, dass solche Transporte NOCH einfacher und günstiger werden!

      Viele Grüsse

      J. Wolf

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    • Juli 19, 2021

      Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass ich Ihnen nicht unterstelle, dass Sie eine Berufsstand angreifen, sondern Sie tätigen Aussagen welche nicht stimmen. Der Berufsstand ist nur insofern betroffen, dass er mit menschenunwürdigen Verhältnissen in einem Tropfsystem aufgehalten wird. (Ohne sanitäre Anlagen, ohne möglichkeit des Verlassens des FZ, ohne Verpflegung usw.)

      “Ich weiss nicht, weshalb Sie immer mit der Astag kommen. Vermutlich, weil Sie dort selber Mitglied sind. Ich gehe aber mal davon aus, dass Sie jeweils das ASTRA (das Bundesamt für Strassen) meinen, welches tatsächlich dem UVEK unterstellt ist und für die Einstufung der Tunnels zuständig ist.”

      Sie dürfen Glauben was Sie wollen, oder wo ich Mitglied sei. Wie in einem anderen Blog habe ich Ihnen schon erklärt, wer wie und wo zuständig ist. Selbstverständlich dürfen Sie auch beim UVEK ihre Frage stellen. Aber einen “ADR_Schmöcker” werden Sie da nicht erhalten, sondern nur beim ASTRA.

      “Auf der einen Seite haben wir einen Gotthardtunnel, der (nach Ihren Vorstellungen) zwei separate Röhren hat. Also das Sicherste vom sichersten was man sich vorstellen kann. Auf der anderen Seite haben wir z.B. einen Fréjus-Tunnel, den wir uns etwa so vorstellen müssen wie der Gotthard heute ist: Also eine Röhre, Gegenverkehr – aber eine Einstufung von “C”.”

      Meine Aussage bezieht sich nicht auf Vergleiche, sondern auf Ihre Aussage in Bezug zum Gotthard. Dass andere Tunnels anders eingestuft sind, entspricht nun erneut der Sicherheitsabschätzun​g des UVEK, ASTRA und weiteren Zuständigen. Wie ich Ihnen das aber schon erklärt habe, haben die Tunnelcode’s nicht nur die Gegenspurigkeit als Argument, sondern auch die Länge als Bezugsfaktor.

      Dazu​ ist auch zu vermerken, dass es nicht in unserem Einfluss liegt, zu entscheiden, welchen Tunnelcode ein Tunnel zwischen Italien und Frankreich aufweist.

      “Sie wollen mir nun also weismachen,…”

      Ic​h mache Ihnen nichts weis, sondern erkläre Ihnen die Fakten aufgrund heutiger Gesetzeslage. Sollte diese verändert werden durch den BR aufgrund von sog. Druck der EU, unterliegt dies einer Referendumspflicht und kann schlussendlich vom Volk entschieden werden.

      Auch hier weise ich Sie darauf hin, dass eine Unterstellung der “Erpressung” aus der EU falsch ist und nur eine von Ihnen dargelegte mögliche Sichtweise. Dies wäre jedoch einfach zu beheben… Verkehrsabkommen kündigen, wenn ein solches “Druckmittel” genutzt würde. Dies würde dann auch einer korrekten Handlungsweise entsprechen, welches eine solche Unterstellung eher nicht ist.

      “Aber für die ganzen Transporte von Hamburg nach Kalabrien und zurück – hierfür habe ich weder Verständnis, noch bin ich dafür, solche Transporte zu fördern.”

      Erneut – es ist Falsch. Erstens weil die Nutzung des Gottards zu über 75% Binnenverkehr ist und nicht die von Ihnen angesprochenen Transporte. Davon ausgehend, dass 2/3 PW-Verkehr ist und 50% über die Bahn geht, sind Ihre angesprochenen Transporte grad mal noch rund 4% des gesamten Verkehrs. Sollten diese somit also zunehmen um 100% wäre dies eine Zunahme von max. 4%, welcher grösstwahrscheinlich mit heutigem Verkehr nur mittels Zählung erkannt werden könnte.

      “schlicht an der Masse welche ein einziges Fahrzeug UND die Masse ALLER Fahrzeuge, die der Schweiz keine wirkliche Wertschöpfung sondern nur Lärm, Risiko und Abgase bringen!”

      Auch falsch – Es ist erwiesen, dass die Verkehrsicherheit von LKW’s in keiner Weise dem PW nachstehen würden, im Gegenteil. (hat Ihr PW standartsmässig, Abstandsassistent, Bremsassistent, Eco-Assistent, Gewichtsbezogene Leistungsoptimierung.​.. usw. Nein? Warum nicht? Wenn Sie eine LKW bestellen heute sind diese standart eingebaut und sollten Sie ein Handschaltgetriebe wünschen, bezahlen Sie sogar aufpreis um das optimierte Fahren mittels Eco-Automatik zuzusichern)

      Fahre​n Sie nach ARV? Werden Ihre Fahrten regelmässig von einer Behörde kontrolliert und geahndet, wenn Sie mehr als 4 1/2 Std fahren ohne ein Pause (45 min) einzuhalten? Müssen Sie in 5 Jahren 35 Std Weiterbildung ausweisen, dass Sie einen PW fahren dürfen?

      Dass ein LKW Güter geladen hat, ist wohl eher Sinn der Nutzung und dass dies gemacht wird ist ein Umstand, welcher Sie, ich wir alle, herbeirufen und ist nur weg zu denken, wenn wir aufhören unseren Wohlstand zu frönen.

      Wenn Sie also weiterhin glauben die EU werde uns unter Druck setzen, tut oder täte Sie das aus wirtschaftlichen Gründen, aus Gleichen welcher wir rund 75% des Verkehrs am Gotthard durch unseren Binnenverkehr produzieren.

      “Wenn​ Sie die Ursache in solchen Konstrukten sehen, dann wird Ihnen auch klar werden, weshalb ich dagegen kämpfe, dass solche Transporte NOCH einfacher und günstiger werden!”

      Erneut – Sie werden Verkehr nicht mit Verhinderung auf der Strasse bekämpfen können. Denn der Lohn welchen Sie ansprechen wird mit solcher einfach immer mehr unter Druck kommen um die Güterbeförderung zu sichern. Solange wir noch nicht in der EU sind haben wir sogar noch den Schutz der Cabotage, welcher untersagt, dass ausländische Transporteure Landesinterne Transporte ausführen dürfen. Hätten wir kein Verkehrsabkommen, könnten wir auch die Auflage erstellen, mit welchem Transportmittel ein Gut in die Schweiz befördert werden darf (mit Abkommen nicht möglich).

      Und nur so nebenbei… auch Ihre Aussage der Transporte von verderblichen Gütern zeigt mir, dass Ihnen die Kenntnis fehlt, warum diese mittels LKW eingeführt wird. Sämtliche Versuche diese mit der Bahn zu führen sind gescheitert an der Verderblichkeit der Waren. Bsp. Kopfsalat, wenn dieser nicht binnen 48Std in der schweizer Verteilung ist, kann er nicht mehr verkauft werden, weil dieser dann “lampig” ist. Dito bei Bananen, welche heute mittels Gas sogar in einen Ruhestand gebracht werden für den Transport und mittels erneuter Begasung der Reifeprozess fortgesetzt wird.

      Und erneut – Sie argumentieren hier einfach falsch und sprechen mit Ihren Aussagen immer nur wenige %te an. Der Hauptverkehr im Gottard ist Binnenverkehr (rund 75%) und davon rund 2/3 Personenwagen. (welche übrigens eine längere Nutzdauer aufweisen und somit nicht der gleichen Erneuerungstechnik folgen – ein LKW hat max 4-6 Jahre Amortisationszeit und Nutzdauer und wird und muss dann erneuert sein. Eine solche kurzrotation in der Erneuerung scheint mir bei PW’s wohl kaum vorhanden zu sein und somit diese nicht oder länger NICHT den neusten Umweltvorschriften entsprechen uns somit den höheren Abgasanteil aufweisen in Bezug zur Menge und Beförderung)

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    • Juli 19, 2021

      Sorry – einer Ihrer Falschaussagen ist noch nicht korrigiert.

      “der Masse welche ein einziges Fahrzeug UND die Masse ALLER Fahrzeuge, die der Schweiz keine wirkliche Wertschöpfung sondern nur Lärm, Risiko und Abgase bringen”

      Auch hier liegen Sie klar falsch:

      Ein PW befördert rund 150kg (2 Personen) mit rund 1 To und 100 PS
      Nutzleistung = 15%
      Leistungsgewicht​ = 10 kg/PS auf Gesamtgewicht oder 1.5 Kg/PS in Bezug zur Nutzung

      Ein LKW befördert rund 25 To (Güter) mit rund 40 To und 450PS
      Nutzleistung = 65%
      Leistungsgewicht​ = 88 Kg/PS auf Gesamtgewicht oder 55 kg/PS in Bezug auf Nutzung

      Wer hat hier wohl das höhere Beförderungspotential​​ in Bezug zur Wertschöpfung und Nutzung? Wohl eher das FZ welches die höhere Nutzleistung, höheres Leistungsgewicht erbringt oder nicht? Somit müssten PW’s rund 35x Sicherer und Sauberer sein, wenn Sie diese in Vergleich der Masse, Nutzung usw. bringen möchten.

      O​hne auf Sinn oder Unsinn der Nutzung einzugehen, dürfte ein LKW vermutlich den grösseren Nutz, Leistungseffekt besitzen als die rund 2/3 nutzenden PW-Fahrten im Gotthard.

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Schweizer

      Netter Versuch, die Lastwagen-Lawine am Gotthard schönzureden. Egal, wieviele Prozent der ausländische Schwerverkehr am Gotthard ausmacht – Vier sind es definitiv nicht.

      Das BfS zeigt sehr schön auf, dass ca. 3/4 des gesamten Güterverkehrs Transitverkehr ist, da von ausländischen Fahrzeugen abgewickelt – 2014 ca. 750’000 Fahrzeuge von ca. 1’030’000 Fahrzeugen [1]. Das BfS hält hier noch fest, dass 3/4 davon durch den Gotthard fahren, also gesamthaft ca. 750’000 Strassengüterfahrzeug​e, davon ca. 560’000 ausländische.
      Wollen​ Sie hier noch die PWs, Motorräder und Cars dazuzählen, dann dürfen Sie gerne erneut das BfS konsultieren, das für 2006 12’680 pro Tag, also gesamt ca. 4.6 Mio Personenfahrzeuge aufführt [2].
      Das macht dann also total ca. 5.35 Millionen Fahrzeuge. In Prozent heruntergebrochen ergibt das dann 14 Prozent der Fahrzeuge sind LKWs, 10 Prozent aller Fahrzeuge sind ausländische LKWs.

      Also sehr, sehr weit weg von Ihren “Vier Prozent”!

      Das alles ist aber erst eine Rechnung nach Stück. Ein 40 Tonnen-LKW hat in diesen Zahlen das selbe Gewicht wie ein Motorrad. Sie finden das vielleicht OK – ich nicht. Denn wie ich schon vorher angetönt habe: Ein LKW hat ein höheres Gefahrenpotential, einen grösseren Umweltverbrauch in Form von Dieselkonsum und Abgasausstoss als das vorher genannte Motorrad. Da können Sie noch lange mit Assistenzsystemen etc. kommen – wenn ein Motorrad in ein Haus fährt, dann ist das Motorrad flach, wenn ein LKW in ein Haus fährt, ist der LKW leicht verkratzt und das Haus…. Naja….

      Sie führen weiter den “Nutzen” an, den die LKWs gegenüber den PWs bringen. Ja, ein LKW kann ganz viele Waren transportieren. Ein PW dafür Menschen. Wenn Sie das in tolle Kennzahlen verpacken wollen, dann ist ein LKW sicher effizienter. Aber solchen Schönredner-Zahlen kann ich auch entgegenhalten, dass in einem PW im Durchschnitt 2.2 Personen befördert wurden, in einem LKW aber nur 1.2 – und das bei wesentlich höherem Gesamtgewicht. Somit ist der PW besser.
      Sie sehen: Ich muss nur die Zahlen vergleichen, die mir etwas tolles versprechen und schon sind die Rechnereien der Gegenseite nichts mehr wert. Somit muss ich auf solche “Nutzenpotentiale” gar nicht erst eingehen, weil “Nutzen” höchst unterschiedlich definiert und quantifiziert werden kann. Was bringt denn mehr Nutzen? Ein Liter Sojasauce oder das Lächeln eines Menschen? Sie können 10 Menschen Fragen und werden 11 Antworten erhalten.

      Was aber klar ist, dass kein einziges transportiertes Kilo der 3/4 Transit-Lastwagen der Schweiz einen wirtschaftlichen Nutzen bringt.
      Sie werden sagen: “Stop! Der bezahlt LSVA, tankt der Diesel und kauft vielleicht noch irgendwo ein Sandwich und Kaffee”. Mit LSVA und Diesel deckt ein solcher Lastwagen lediglich 92% der entstehenden Kosten [3] (und diese 92% sind nur für den Schweizer Strassenverkehr als Gesamtes errechnet) – die Schweiz und damit der Steuerzahler legt also für jeden solchen Lastwagen noch drauf, dass er unsere Natur verschandeln darf. Nett! Und da holen Sandwich und Kaffee die Rechnung definitiv nicht heraus!

      Und Ihre Idee, dass eine Verkehrszunahme Gottgegeben ist und man diese nicht anpassen könne, ist genauso falsch wie Ihre “Vier Prozent” oben!
      Die einzige Möglichkeit, die wir haben den Verkehr auch nur ansatzweise zu steuern ist genau das Angebot an Strassen: “Wer Strassen sät wird Verkehr ernten” – dies ist nicht ein leerer Spruch sondern inzwischen auch wissenschaftlich belegt [4].

      Was wollen Sie nun?
      Noch mehr Verkehr?
      Und mit dem Mehrverkehr noch mehr Abgase und Lärm?
      Dann dürfen Sie gerne für die “Zweite Röhre” sein – aber Stau wird damit definitiv nicht abgebaut!

      Viele Grüsse

      J. Wolf

      Quellen:
      [​1] http://www.bfs.admin.​ch/bfs/portal/de/inde​x/themen/11/05/blank/​04.html
      [2] http://www.bfs.admin.​ch/bfs/portal/de/inde​x/infothek/lexikon/le​x/0.Document.119792.p​df
      [3] http://www.news.admin​.ch/NSBSubscriber/mes​sage/attachments/6806​.pdf (Stand 2006)
      [4] http://blog.handelsbl​att.com/handelsblog/2​011/10/19/wer-strasen​-sat-wird-staus-ernte​n/

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolf

      Sie schreiben einfach nicht die Wahrheit.

      http://w​ww.astra.admin.ch/the​men/nationalstrassen/​07073/07074/index.htm​l?lang=de

      Der Güterverkehr ist seit 1999 um rund 20% gesunken. Der PW-Verkehr jedoch NICHT

      Total fahren 6,3 Mio Fahrzeuge durch – 5,5 Mio Pw’s (88%) und 0,8 (12%) Mio LKW’s

      Vielleicht sollten Sie NEUE Zahlen für Ihre Aussagen nehmen. Somit war ich mit meinem 75% Anteil sogar noch human.

      http://www.bfs.adm​in.ch/bfs/portal/de/i​ndex/…/lex/0.Docume​nt.151351.pdf

      Hier​ finden Sie Fakten und nicht einfach wild zusammen gesuchte Seiten.

      Unter G8 können Sie sogar lesen, dass der Schwerverkehrsfahrzeu​gbestand seit 1993 nahezu stabil war und der PW Bestand um rund 100’000 Fahrzeuge sich erhöht hat.

      Sie verzeihen mir auch mein schmunzeln
      “Durchsch​nitt 2.2 Personen befördert wurden, in einem LKW aber nur 1.2 – und das bei wesentlich höherem Gesamtgewicht. Somit ist der PW besser.”

      Sie versuchen so verbissen zu widersprechen, dass Sie übersehen, dass egal ob mit dem PW 2,2 Personen befördert werden und mit LKW nur 1,2 – Hallo????? Der LKW ist für Güterbeförderung und befördert 40 Tonnen mit 1,2 Persone und der PW? Wieviel befördert der mit 2,2 Personen? Welche Wirtschaftsleistung erbringen diese 2,2 Personen`??

      Sorry aber auf Ihrer Basis von falschen Informationen und deren falschen Zusammenhängen kann und möchte ich keine weitere Diskussion führen.

      Denken Sie was Sie wollen, behaupten Sie weiterhin die EU erpresse und, die Politik können einfach mehrere Spuren eröffnen und glauben Sie weiterhin, dass es eine ökologische Lösung gäbe in Verhinderung oder der masslosen Verschandelung der Landschaft mit den X-Verladestationen die es brauchen würde für den Verlad, welcher in der Kapazität gar nicht geleistet werden kann (was übrigens heute auch von der SBB selber zugegeben wird… Berichte finden Sie dazu im Netz)

      Danke und viel Spass

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Schweizer

      Danke dass Sie mich der Lüge bezichtigen – aber Sie verschweigen geflissentlich, dass Sie selbst nicht die ganze Wahrheit sagen.

      Ihr Zitat: “Der Güterverkehr ist seit 1999 um rund 20% gesunken. Der PW-Verkehr jedoch NICHT”

      Sie Vergleichen den Maximalstand von 1999 (maximal war aber 2000?) mit dem von 2014. Da hat der Schwerverkehr tatsächlich abgenommen. Aber der Gesamtverkehr auch. Die Zahlen sind sowohl für den Gesamtverkehr als auch für den Schwerverkehr tiefer als auf dem Maximum vom Jahr 2000. Sie argumentieren mit dem Rückgang von 20%, den der Gesamtverkehr nicht aufweisen kann – weil er insgesamt auf höherem Niveau ist. Darum kann ich Ihnen nun nicht mehr wirklich folgen was Ihre Argumentation eigentlich genau sein soll.

      Ihr Zitat: “Unter G8 können Sie sogar lesen, dass der Schwerverkehrsfahrzeu​gbestand seit 1993 nahezu stabil war und der PW Bestand um rund 100’000 Fahrzeuge sich erhöht hat.”

      Was interessiert mich der Fahrzeugbestand der Schweiz, wenn es am Gotthard vorwiegend um Transitverkehr geht? Das BfS zeigt klar, dass ca. 3/4 der alpenquerenden schweren Strassengüterverkehrs​ ausländische Fahrzeuge sind.
      Also hören Sie bitte auf, die schönen Schweizer Zahlen und Verhältnisse anzuführen, wenn diese nur zu einem sehr geringen Anteil zur Belastung der Alpen und der Transitachsen beitragen!

      Ihr Zitat: “Welche Wirtschaftsleistung erbringen diese 2,2 Personen??”

      Etwa die selbe, wie die 1.2 Personen die in den LKWs unterwegs sind: Sie essen Sandwiches, pinkeln und verpesten die Luft. Worin die 2.2 PW-Personen aber wesentlich besser sind ist die Belastung der Umwelt.
      Aber ich glaube nicht, dass diese Diskussion weiterführend ist, da Sie partout nur einen Nutzen im Warentransport sehen wollen und jegliche anderen Fahrzeugklassen und Interessen negieren. Fakt bleibt aber, dass alpenquerende Fahrten per Definition NICHTS zur Wirtschaftsleistung der Schweiz beitragen. Somit können Sie keinen einzigen alpenquerenden Lastwagen als NUTZEN für die Schweiz verbuchen. Somit sind ALLE diese Fahrten (egal ob mit PW oder LKW) eine BELASTUNG und keine Bereicherung für die Schweiz!

      Und ja, ich erkenne bei Ihnen tatsächlich nicht die Bereitschaft, auf Gegenargumente einzugehen. Sie bringen Links zum Schweizer Fahrzeugbestand der gar nichts damit zu tun hat mit dem unnötigen Tunnel.
      Daher wird es wohl tatsächlich besser sein, diese Diskussion und Zeitverschwendung zu beenden!

      Vielen Dank!

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    • Juli 19, 2021

      Guuut, Herr Schweizer, jetzt weiss ich also, dass Sie dem schwindenden LKW-Verkehr nachtrauern! Sie wollen einfach immer mehr LKWs anlocken, unsere Alpen auf der Strasse zu durchqueren. Daher unbedingt eine 2. Röhre! Um dann erpressbar zu werden von der EU. Klar, wenn schon 2 Röhren da sind, wird der Widerstand gegen 4 Spuren auch viel kleiner sein, auch wenn es voll unserer Verfassung widerspricht, den alpenquerenden LKW-Verkehr zu erhöhen. Es sind dann ja auch nur liebe Brummis, die unsere Alpentäler mit Gestank und Lärm zumüllen!

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    • Juli 19, 2021

      “Guuut, Herr Schweizer, jetzt weiss ich also, dass Sie dem schwindenden LKW-Verkehr nachtrauern! Sie wollen einfach immer mehr LKWs anlocken, unsere Alpen auf der Strasse zu durchqueren. Daher unbedingt eine 2. Röhre! Um dann erpressbar zu werden von der EU. “

      Reine Polemik und unsachlich.

      Wie schon einmal erklärt. Von mir aus kann man den Gotthard auch schliessen. Mich stört das nicht.

      “Es sind dann ja auch nur liebe Brummis, die unsere Alpentäler mit Gestank und Lärm zumüllen! “

      Auch völlige Polemik

      Erneut die Fakten:

      rund 6 Mio Durchfahrten

      5’200​’000 PWs
      800’000 LKWs

      Wer vermüllt und verstinkt die Täler?

      Und ich möchte auch über das “verstinken” hier nicht erneut Ihnen versuchen, dass auch das falsch ist und der PW die massiv tieferen Grenzwerte hat für Abgasnormen, keine Auflagen für Sicherheits und Fahrassistenten hat. Und nicht JEDES Jahr in die MFK muss zur Überprüfung.

      Sie möchten die Fakten einfach nicht kennen und lesen nur das was Sie lesen möchten. Das dürfen Sie auch und wenn es Ihnen ein Anliegen ist Nein zu stimmen dürfen Sie das auch. Wenn es zu einem Nein kommt ist mir das pers. absolut egal. Eigentlich hätte ich mehr Verständnis erwartet für unsere Nachkommen, welche aufgrund unserer Entscheidung dann leben dürfen damit.

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    • Juli 19, 2021

      Also Herr Schweizer, an unsere Nachkommen denken die Befürworter einer neuen Röhre sicher nicht. Ganz sicher nicht an die, die dann an dieser Route leben müssen!

      Zu den Facts, halt noch mal meine belegten:
      http://www​.bfs.admin.ch/bfs/por​tal/de/index/themen/1​1/05/blank/04.html


      Doppelt so viele ausländische LKWs als schweizerische. Punkt. Also bauen wir doch für die ausländischen LKWs eine3 neue Röhre, auf dem Papier einspurig, aber auf Druck der bösen EU dann doch 2-spurig eröffnet. Alles für unsere Kinder? Wohl kaum! Dazu kommt, dass bei 2 Röhren vermehrt auch mehr Gefahrengut durch die Röhren transportiert werden, was sicher nicht der Sicherheit dient.

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    • Juli 19, 2021

      “Von mir aus kann man den Gotthard auch schliessen. Mich stört das nicht.” Original Schweizer-Ton. Kaum zu glauben. Da setzt sich Herr Schweizer für eine weitere Röhre ein, damit man nachher auf Druck der bösen EU 4-spurig blochen kann, egal, wie die Menschen an dieser Route leiden, und gleichzeitig verkündet er, es sei egal, wenn man den Gotthard-Tunnel ganz schliesst. Argumente, die von unseren Politikern stammen könnten, so klar, so eindeutig!

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  • Januar 17, 2016

    Argumente Erpressbarkeit

    Nun​ da stelle ich hier mal die Frage: Wenn Sie Erpresst werden, haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder man bekämpft diese Erpressung, oder man geht darauf ein und kann davon ausgehen, dass nach der Ersten die Zweite folgt.

    Sollte uns die EU tatsächlich versuchen zu erpressen, gibt es nur einen Weg. Den Korrekten. Klar und deutlich erklären, dass man sich nicht erpresen lässt und halt dann mit den Konsequenzen lebt, welche evlt entstehen könnte.

    Bin mir aber nicht sicher, ob die EU sich das leisten könnte, wenn die Schweiz sich klar gegen einen solchen Erpressungsversuch stellt und nachweisen kann, dass mit einer solchen korrekten Haltung dann mit Ristriktionen leben müsste.

    DIES wäre dann ein Fall für die Menschenrechtskomissi​on, welche nicht zulassen darf, dass ein Volk darunter leiden muss, weil ein Verrein EU das Volk unter Druck setzt mit Einschränkungen oder Ristriktionen.

    Abe​r solche Aussagen zeigen mir umso mehr, dass wir in keinem Fall diesem Verrein EU betreten dürfen. Wenn dann Verträge die uns etwas bringen und nicht einfach Pauschalabkommen, welche uns genau solche Denkweisen entwickeln.

    Ich kann nur den Kopf schütteln, wenn ich höre, dass man eine 2. Röhre nicht bauen sollen, weil man dann von der EU erpresst werden könnte. Wollen wir wirklich uns vorschreiben lassen (indirekt) was und wie wir unsere Verkehrspolitik führen? Das täten wir, wenn wir auf solche Argumente sehen.

    Argumente für oder gegen eine 2. Röhre gelten für mich nur, wenn sie UNS betreffen. Sollten daraus Entwicklungen entstehen, welche durch das Ausland ausgelöst werden, sind diese zu unterbinden und nicht unserer Verhalten.

    Somit sehe ich einem Erpressungsversuch eher gelasen entgegen. Wenn, dann werde ich sofort die Initiative unterschreiben, welche die Aufkündigung des Verkehrsabkommens fordert. Dies auch, wenn nicht endlich der EU erklärt wird, dass wir nicht bereit sind, die ungehinderte Verkehrspolitik zu ertragen.

    Wir die Schweiz versuchen mittels Steuern- und Lenkungsabgaben die Mobilität in Grenzen zu halten und es kann doch nicht sein, dass wir die entstehenden “Lücken” einfach durch das Ausland aufgefüllt erhalten. Daraus dann ein Mehrverkehr entsteht, welcher sich noch nicht mal finanziert und erneut nur zu unseren Lasten geht.

    Naja – Das sind halt Folgeerscheinungen der sog. PZF und der Bilateralen. Welche man übrigens auch mit Staaten machen kann, wenn diese nicht als Pauschale gelten. Sondern gezielt mit den Einzelstaaten oder gezielt auf ein Bedürfnis was wir haben. Dies war vor den Bilateralen von heute schon der Fall und könnte auch in Zukunft der vernüngtiste und logiste Weg sein.

    Soll das nun die Freiheit sein welche ein Schengen die PZF und was auch immer bringen soll? Dass wir gewungen von Andern handeln? Ist das die Freiheit?

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  • Januar 18, 2016

    Sichere Anbindung

    Für mich gilt seit Jahren, ein ganz klares JA zu einer zweiten Röhre.

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    • Juli 19, 2021

      Und um Stau zu vermindern, in den Ferienzeiten, bin ich für einen Doppelspur-Betrieb.

      Stehender, sich stauender stopp and go Verkehr ist der grösste Luftverschmutzer den es gibt.

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    • Juli 19, 2021

      https://www.facebook.​com/zweite.roehre.nei​n/videos/170533848635​3813/?pnref=story

      ​Haben Sie noch andere Märchen auf Lager? Mehr Röhren gibt immer mehr Verkehr, was immer neue Staus gibt! Sie plädieren dafür, die Schweiz einzuebnen, damit die LKWs ohne jedes Hindernis durchrollen können, wie die EU es verlangt und will!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Helmut Barner,
      Mehr Verkehr gibt es durch mehr eingelöste Fahrzeuge, und diese Fahrzeuge gibt es durch mehr Menschen die warum auch immer, von A nach B fahren wollen.
      Das Tessin ist nun mal ein Teil der Schweiz, und wir alle haben das Recht, auf sehr gute Anbindung.
      Wir entscheiden selber, was das Beste Verkehrsmittel ist, sei es Transport oder Personenverkehr, was wir benützen.

      Den sogenannten Gegnern des Strassenverkehrs geht es nur darum, Macht und Kontrolle auszuüben, wie in diktatorischen Staaten. Da geht es weder um Landschaft noch Naturschutz, denn eben, Umwegefahren, Staus, sind die ärgsten Umweltverschmutzer.
      Wenn man wie in den letzen 20 jahren Strassen schliesst, entsteht der Eindruck von Mehrverkehr, was so nicht stimmt. Das ist das Märchen.

      Schaffen Sie mit Ihren Kumpels Verkehrsmittel, welche uns so bequem und preiswert wie das Privatfahrzeug von A nach B bringen. Dann werde ich das benutzen, denn ich bin ein sehr bequemer sparsamer Mensch.

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    • Juli 19, 2021

      “Wenn man wie in den letzen 20 jahren Strassen schliesst, entsteht der Eindruck von Mehrverkehr, was so nicht stimmt.”
      Genau, das ist ein Märchen. Wo wurden denn Strassen geschlossen?
      Mehr Röhren, mehr Verkehr, mehr Unfälle, mehr Staus! Das war schon immer so. Klar, an den Röhren, an den Staus und an den Unfällen verdienen noch einige etwas. Und darum wird alles daran gesetzt, diese neue Röhre zu bohren! Und das sind dann keine Linken, keine Gutmenschen, sondern Schlechtmenschen!
      Am​ Lötschberg sind über 14km für eine 2. Röhre fertig gebohrt. 7km fehlen noch und der Lötschberg wäre doppelspurig zu befahren. Warum sorgen unsere Politiker nicht dafür? Kein Geld? Dabei könnte man hier auch ein – zwar anderes – Güterproblem lösen, das auch Staus und Wartezeiten mit sich bringt. Kein Geld, der Gotthard frisst alles. Die EU reibt sich die Hände! Und die Euro-Turbos auch!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Helmut Barner,
      also:
      Damit der Verkehr überhaupt funktionieren kann, und zwar auf den Überfüllten Schienen genauso wie auf den überfüllten Reststrassen, „müsste man“ zusammenarbeiten, nicht gegeneinander arbeiten.
      Überall in Agglomeration Gebieten wurden Strassen beruhigt, (Lärmschutz) (Umweltschutz) gleichzeitig durften die Fahrzeuge immer lauter werden!
      2016 soll nun Schluss damit sein, man hat in der Schweiz wie aber auch in der Eu erkannt, so geht das nicht weiter! Fahrzeuge könnte so leise sein wie noch nie! Und, so wenig Sprit verbrauchen wie noch nie! Ich persönlich als Smart Fahrer warte seit Jahren vergebens auf die versprochenen Vergünstigungen für dieses Stadtfahrzeug.

      Der langsamste Verkehrsteilnehmer bestimmt übrigens das Tempo des gesamten Verkehrs. Und ja logisch, man muss laufend anhalten für den Fussgänger Verkehr. 30sekunden Ampeln schalten, usw, damit man gezwungen wäre, auf den viel zu teuren ÖV umzusteigen.

      Das Schienen Netz aber, ist zu wenig flexibel, man kann nicht wie in den Bahn 2000 Visionen versprochen, Güter und Personenverkehr zusammenbringen und bewältigen. Nebst dem dass, das Schienensystem weder Sommer noch Wintertauglich ist, kollabiert es immer wieder wegen Überlastung.
      Die Schienen sind eine Erfindung aus dem 18/19Jahrhundert, egal wie man es technisch händelt, das Kosten Nutzen Verhältnis stimmt nicht, wie ja die Bilanzen jedes Jahr zeigen. Tragisch am Ganzen, sehr viel Geld geht beim ÖV drauf beim Händeln und Kontrollieren der Fahrscheine. Der Verlust wäre nicht grösser, würde man die Personen gratis fahren lassen!

      Übrigens was den Güter Transport anbelangt, werden die Firmen dann verlagern, wenn es endlich zuverlässig und speditiv transportiert werden kann.
      Schauen sie die Post an, wäre ja ein Bundesbetrieb, aber sogar die lassen in der Nacht mit Sonderbewilligungen 40 Tönner fahren. In der Nacht, wenn wenig Verkehr ist. Denkanstoss.

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    • Juli 19, 2021

      “Wenn man wie in den letzen 20 jahren Strassen schliesst, entsteht der Eindruck von Mehrverkehr, was so nicht stimmt.”
      Also doch zumindest gemogelt, Sie kennen keine Strasse, die geschlossen wurde, wie Sie behaupteten. Man muss da also genauer hinschauen.
      “Nebst dem dass, das Schienensystem weder Sommer noch Wintertauglich ist, kollabiert es immer wieder wegen Überlastung.” Wo kollabierte das Schienensystem sommers und wo winters? Zum Glück gab es ja noch nie für LKWs gesperrte Gebiete im Winter!
      Das Auto ist eine Erfindung von1886 egal wie man es technisch händelt, das Kosten Nutzen Verhältnis stimmt nicht, wie ja die Bilanzen jedes Jahr zeigen, wenn man die Subventionen weglässt. Ganz zu schweigen von den vielen Todesopfern, die es unter Mensch und Tier zurücklässt. Es hat sich eigentlich auch nicht weiterentwickelt. Oben Benzin rein, Motor brummt, verwandelt chemische Energie in Hitze und ein wenig kinetische Energie.
      Daher muss die Transport-Gilde und die Auto-Industrie dafür sorgen, dass die Bahn nicht die Transporte übernehmen kann, zu der sie eigentlich fähig wäre. So lässt man eben eine fertig gebaute Tunnelröhre am Lötschberg wegen fehlender 7km leer und nutzlos stehen, denn einen weiteren sauberen, billigen, umweltfreundlichen Transportweg kann diese Mafia nicht brauchen! Und genau deshalb will man die 2. Röhre am Gotthard für den Strassenverkehr, damit man danach via EU die Schweiz erpressen kann, alles dem Verkehrsmoloch zu opfern! Die LKWs stehen parat, warten nur auf die 2. Röhre, damit sie durch unser Land donnern können, egal, was in unserer Verfassung steht!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Helmut Barner,
      Baut die Strassen Lobby den Tunnel? Oder sind es die SBB und Co, welche sie bauen? Kommen die Gelder aus dem Erlös der Schienen, oder aus dem Kässeli der Strassenbenutzer? Der Strasse wird genug entzogen. Das ist modernes Raubrittertum.

      Dass man den Tunnel 2te Röhre nicht in Betrieb nimmt, ist ein Irrsin, da gebe ich Ihnen recht. Der gleiche Irrsin ist es, sich gegen eine zweite Röhre am Gotthard zu wehren. Aber, man muss auch diese Planer Fragen, welche die Projekte gerechnet haben. Später mal die Kosten nutzen Rechnung machen, denn eben, die schmalsten stellen und die Langsamsten Teilnehmer bestimmen die Kapazität. Aber easy…

      Hach ja, und die Bergwelt wird ja wahnsinnig leiden, wenn anstelle von Bahntunnels, Strassentunnels gegraben werden, ja genau.
      Wenn man den Transport nicht will, muss man auf Konsum verzichten, der, wenn man etwas bekommt, teurer ist, da aus der Region. Hier wachsen noch keine Südfrüchte. Da zu teuer, wird auch immer weniger anderes produziert. Also wird es transportiert, von anders wo.

      Unsere Enkel werden es mal anders machen da bin ich mir sicher..

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    • Juli 19, 2021

      P.S. Die Strassennamen erspare ich mir, welche als Sackgassen enden…eine der Neusten und bekanntesten, Weststrasse Zürich heute 30Km zone

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      “​Haben Sie noch andere Märchen auf Lager? Mehr Röhren gibt immer mehr Verkehr, was immer neue Staus gibt! Sie plädieren dafür, die Schweiz einzuebnen, damit die LKWs ohne jedes Hindernis durchrollen können, wie die EU es verlangt und will! “

      1. ist es die Meinung von Herr Nabulon und kein Märchen

      2. woher wollen Sie Wissen, was die EU will? Oder höre ich da aus diesen Worte, dass die EU ein Gebilde von Erpressern ist?

      3. hören sie endlich auf mit IHREN Märchen.
      rund 75% des Verkehrs ist Binnenverkehr und rund 2/3 PW-Verkehr. Sie gehören scheinbar zu Jenen, welche immer die Minderheiten benutzt um Propaganda zu machen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Herr Nabulon hat Recht. Nicht die Tatsache, dass wir Strassen und Tunnels bauen ergibt den Verkehr, sondern die Tatsache, DASS wir Strassen und Tunnels bauen MÜSSEN, weil es immer mehr Verkehr gibt.

      Sie verwechseln pausenlos Aktion = Reaktion.

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    • Juli 19, 2021

      Tja, und warum müssen wir das tun?

      Ein Baugesetz schreibt vor, dass Häuser auch für die Rettungsdienste erschlossen werden müssen.
      Warum bauen wir diese Häuser? Weil einerseits die Bevölkerung wächst und Nein, ist aber auch so, die Zuwanderung bringt uns Menschen, die Bereits fahren können.

      Jedem Familien Menschen ist klar, wenn ich mehr Kinder / Bewohner habe, brauche ich mehr Platz, also mehr Zimmer.
      Eine Zeit lang kann ich die Behausung besser ausnützen. Ich komme mit einem grösseren Tisch klar, gehts ums Essen, muss ich aber mehr auf den Tisch stellen, damit alle satt werden.

      Bevölkerun​gswachstum ergibt Mehrverkehr, ganz automatisch. Wenn der ÖV den bewältigen kann, ok. Kann er nicht.
      Unsere Zentrale Lage bei den Alpen ergibt automatisch Verkehr. Nord Süd, Ost West. Und da man überall und jederzeit gemäss EU irgend wo hin fahren darf, ist man gezwungen, da mitzuziehen.
      Nachtve​rkehr oder Samstag Sonntags Verkehr sind ja keine Optionen.

      Gut, man kann sich einfach hinsetzen und Träumen….

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    • Juli 19, 2021

      Wir können den Umweltschutz vorschieben und diktatorisch vorschreiben…..????​

      Das dürfen Sie tun, Herr Helmut Barner …

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    • Juli 19, 2021

      “Bevölkerun​gswachstu​m ergibt Mehrverkehr, ganz automatisch. Wenn der ÖV den bewältigen kann, ok. Kann er nicht.
      Unsere Zentrale Lage bei den Alpen ergibt automatisch Verkehr. Nord Süd, Ost West. Und da man überall und jederzeit gemäss EU irgend wo hin fahren darf, ist man gezwungen, da mitzuziehen.”

      Gena​u Herr Nabulon – das ist die Grundlage der heute bestehenden Fakten und alles Andere ist nur Vermutung, Falschdarstellung oder Unterstellung.

      Abe​r hier scheint man plötzlich dem Rassismus/Fremdenfein​dlichkeit zu verfallen und mit falschen Zahlen und Fakten aufzuwarten und die bösen Inter-Fahrten zum Anlass zu nehmen um etwas zu verhindern.

      Naja – selbst wenn ein Ja oder Nein fällt, egal wie es heraus kommt, wird man NIE Wissen was nun richtig gewesen wäre, denn die Welt dreht sich trotz unserer Trötzelete weiter, auch wenn wir glauben verhindern zu könnnen, was nicht zu verhindern ist.

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    • Juli 19, 2021

      Ihre gemeinsame Logik ist also: “Wenn die bösen Linken immer mehr Staatsausgaben vorweisen, ist es logisch und klar, dass einfach immer mehr Steuern eingezogen werden müssen. Da können wir nichts tun, immer zahlen, möglichst schon im kniefälligen Voraus, immer mehr Steuern, wie wir ja auch schon im Voraus neue Röhren bohren wollen für die EU-Transitboliden!”

      Herr Schweizer, erkennen Sie einfach an, was der link zeigt:
      Doppelt so viele Transitlastwagen blochen durch den Gotthard als einheimische!

      http​://www.bfs.admin.ch/b​fs/portal/de/index/th​emen/11/05/blank/04.h​tml

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    • Juli 19, 2021

      Zu meinen “Märchen”, Herr Schweizer. Und zwar solche, die man überprüfen kann!
      http://www.bfs​.admin.ch/bfs/portal/​de/index/themen/11/05​/blank/04.html

      Her​r Nabulon, ich warte immer noch auf Ihre “geschlossenen Strassen”. Eine 30er-Zone ist ja nicht geschlossen. Oder sind unsere Autobahnen wegen 120km/h Beschränkung auch geschlossen?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon, Herr Schweizer, es wäre interessant, wenn Sie mal aufzählen könnten,. wo es weniger Verkehr gab, nachdem man neue Spuren, Strassen, Röhren gebaut hatte! Am Gotthard ging das Verkehrsaufkommen zurück! Warum wohl? Dem wollen Sie nun abhelfen? Ganz im Sinne der Verfassung? Na toll!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Helmut Barner, wie schon mal geschrieben, aber das wurde ja hier zensiert und gelöscht, Namen von geschlossenen Strassen dürfen sie selber raus suchen.
      Etwas Hilfe, Thema Weststrasse, weitere Beispiele finden sie in Zürich und Agglo.

      Wenn man, in mitte einer Wohnquatriers, eine ehemals ganz normale Strasse, in der Mitte mittels Blockaden lahmlegt, zu einer Sackgasse umwandelt, mit der nicht mal die Anwohner einverstanden sind, (gibts im Seefeld, Aussersihl, Enge, Örlikon) plus weitere, sogar in Aussengemeinden, sprech ich von Strasse aufheben, weil der Durchgangsverkehr da nicht mehr möglich ist.

      Wenn man von 2/3Spurigen Strassen Schaffhauserstrasse, oder am Bellevue usw eine Spur lahmlegt, spreche ich von Strasse aufheben.
      Wenn man eine Eigentalstrasse ab 2013 sperrt, wegen nicht ausgeführter Sanierungen, spreche ich von Strassen Aufheben. Solche Naturschutz Sperrungen gibts noch zu hauf.

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    • Juli 19, 2021

      P.S. am 5. September 1980 wurde der Tunnel eröffnet. 6.319’000 Mio Menschen lebten da in der Schweiz.
      2015 aktuell, 8.237’000 Mio. sind 2 Mio mehr. Und da nicht alle Fahrrad fahren, alle Einkaufen gehen, einen hohen Lebensstandart geniessen, ist Mehrverkehr vorgegeben.

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    • Juli 19, 2021

      Auch hier Herr Barner

      In solcher Weise werde ich kaum Ihre Aussagen dementieren. Aber ich präsentiere Ihnen auch hier gerne den vollen Link, da Sie dir “Rechtsmaustaste” noch nicht benutzt haben um die Fakten in der Analys des BSF zu finden.

      Aber Achtung – es enthält Fakten, welche Sie nicht gerne lesen möchten.

      https://w​ww.google.ch/url?sa=t​&rct=j&q=&esrc=s&sour​ce=web&cd=1&cad=rja&u​act=8&ved=0ahUKEwjFwM​P7nNvKAhWFVhQKHUHKDCg​QFggdMAA&url=http%3A%​2F%2Fwww.bfs.admin.ch​%2Fbfs%2Fportal%2Fde%​2Findex%2Finfothek%2F​lexikon%2Flex%2F0.Doc​ument.151351.pdf&usg=​AFQjCNHQAN3rMQ_66VaFk​4ghG_pAHwQyiw&sig2=Xh​oyUdgnXGP8cpSdNInEUA

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Wenn Sie die Statistiken richtig lesen, können Sie erkennen, dass die rund 6 Mio Fahrzeuge stabil waren in den letzten 5 Jahren, der LKWverkehr abgenommen hat von rund 1 Mio auf 800’000 und der PWverkehr diese 200’000 aufgestockt hat.

      Somit wurde in Richtung der Alpeninitative gehandelt. Dass die PWfahrten nicht in diese Alpeninitiative mit einbezogen wurden, war damals falsch und bleibt es heute auch. Und daher werden Sie nie weniger Verkehr erhaltem am Gotthard, so sehr sie den Güterverkehr auf die Schiene verlegen.

      Und Herr Nabulon erklärt es völlig richtig. Der Verkehr am Gottard war sogar in letzten 5 Jahren stabil, trotz massiver Erhöhung der Bevölkerung und deren Imatrikulierung der PW’s

      Hier ein Link zu Statistiken

      http:/​/www.books.ch/shop/st​ochastik-258/show/?Pr​ovID=10917736

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    • Juli 19, 2021

      Und richtig, Herr Schweizer, wir, d.h. hauptsächlich unsere Politiker, versuchten noch gar nie, unsere Verfassung in dieser Beziehung ernst zu nehmen und zu erfüllen! Immer mehr ausländischen LKWs wurden eingeladen, der Weg durch die Schweiz zu nehmen, so dass heute doppelt so viele ausländische LKWs auf ihrer Durchfahrt durch die Schweiz den Gotthardtunnel benutzen, anstatt dass die Güter auf der Bahn transportiert werden! Und mit einer neuen Röhre wird das noch viiiiiiiel schlimmer, siehe Brenner! Die EU wird den Weg durch die “gesperrten” Röhrenfahrspuren freipressen! Herr Nabulaon, das ist doch wirklich der teuerste Blödsinn, 4 Spuren zu bauen und nur 2 zu benutzen! Und zwar schon alles so zu planen! Das glaubt ja keiner! Die Schweiz, allen voran die meisten bürgerlichen Politiker werden der EU kniefällig die 4 Spuren anbieten, untertänigst!

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    • Juli 19, 2021

      “Die NOx-Messwerte zeigen einen typischen Wochenverlauf, der gut mit dem Verkehrsaufkommen schwerer Güterfahrzeuge übereinstimmt. Die höchsten Schadstoffbelastungen​​ treten zwischen Montag und Freitag auf, wenn auch der Anteil der schweren Güterfahrzeuge am Gesamtverkehr am grössten ist. An den Samstagen und Sonntagen liegen die NOx-Immissionsbelastu​​ngen tiefer, obwohl gerade am Samstag das Gesamtverkehrsaufkomm​​en das Maximum erreicht!”

      Das zeigt eben das Bild, das Sie verdrängen wollen. Immer mehr LKWs, immer mehr Gestank, immer mehr Abgas, immer mehr Lärm. Daher müssen wir die Warentransite auf die Bahn bringen!

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    • Juli 19, 2021

      “Am Gotthard ging das Verkehrsaufkommen zurück! Warum wohl? Dem wollen Sie nun abhelfen? Ganz im Sinne der Verfassung? Na toll! “

      Falsch – der LKWverkehr ging zurück, der PWverkehr hat sich gesteigert und daher sind die Durchfahrten weiterhin auf hohem Niveau.

      “Herr Schweizer, wir, d.h. hauptsächlich unsere Politiker, versuchten noch gar nie, unsere Verfassung in dieser Beziehung ernst zu nehmen und zu erfüllen”

      Falsch – Der Bürger mit der Alpeninitiative hat es halt vergessen, dass nicht nur der LKWverkehr am Gotthard existiert und diese PWdurchfahrten nicht in dieser Vermerkt, somit muss oder kann sich die Politik nicht daran halten, was Sie fordern. Beim LKW hat sie es in Agriff genommen und erste Ziele erreicht (Reduktion um 50% der Menge welche über der Initiative liegt.)

      “Immer mehr ausländischen LKWs wurden eingeladen, der Weg durch die Schweiz zu nehmen, so dass heute doppelt so viele ausländische LKWs auf ihrer Durchfahrt durch die Schweiz den Gotthardtunnel benutzen, anstatt dass die Güter auf der Bahn transportiert werden! “

      Falsch – es wird nicht unterschieden ob Ausländische oder Inländische LKWs bei einer Durchfahrt. Da diese Durchfahrten sich um 20% gesenkt haben ist Ihre Aussage falsch.

      “Und mit einer neuen Röhre wird das noch viiiiiiiel schlimmer, siehe Brenner! “

      Falsch – die Hauptverkehrsroute im Interverkehr ist der Brenner. Das Ausweichen auf den Gottard wurde nicht dank Blockieren verhindert, sondern die LSVA-Kosten der grösseren Wegstrecke die man bezahlen muss, sollte man über den Gottard fahren wollen.

      “Herr Nabulaon, das ist doch wirklich der teuerste Blödsinn, 4 Spuren zu bauen und nur 2 zu benutzen! “

      Somit müssten sie alle Pannenspuren (auch in Richtung Knonau) sofort als solchen Unsinn betiteln, es handelt sich dabei aber um Pannenspuren und die Möglichkeit, dass Sanität an den Unfall gelangen kann.

      “Die NOx-Messwerte zeigen einen typischen Wochenverlauf, der gut mit dem Verkehrsaufkommen schwerer Güterfahrzeuge übereinstimmt. Die höchsten Schadstoffbelastungen​​​ treten zwischen Montag und Freitag auf”

      Falsch – Das Vekehrsaufkommen ist auch zwischen Mo und Fr mittels PWfahrten um ein vielfaches höher. Eine Ausgrenzung einer solchen Bewertung ist nicht möglich und eine Mutmassung.

      “”Die NOx-Messwerte zeigen einen typischen Wochenverlauf”

      Fal​sch – die Inbezugnahme solcher Wert ist unglaubwürdig, da Ihnen scheinbar die Kenntnis fehlt, dass genau der PW den massiv höheren NOx-Ausstoss hat je Km.

      “Das zeigt eben das Bild, das Sie verdrängen wollen. Immer mehr LKWs, immer mehr Gestank, immer mehr Abgas, immer mehr Lärm.”

      Falsch – eine masslose Unterstellung Ihrerseits. Hätten sie meinen Link korrekt betrachtet, könnten Sie erkennen, dass eben genau dieser Transitverkehr bereits heute zum grössten Teil auf der Bahn ist. IHRE und Meine Produkte welche Sie im Geschäft erwarten sind es, welche diesen Verkehr auslösen und nicht der Transit. (erneut 75% ALLER Transporte sind Binnenverkehr), dazu kommen nötige Exporte und Importe, an welchen Sie auch interessiert sind, da sonst Ihr Arbeitsplatz vielleicht überflüssig werden könnte.

      “”Das zeigt eben das Bild, das Sie verdrängen wollen. Immer mehr LKWs, immer mehr Gestank, immer mehr Abgas, immer mehr Lärm.”

      Ja es zeigt mir ein Bild, der massiven Mehrheit, welche nicht einsehen möchte, wer und warum mehr Verkehr entsteht. Wegen all den unsinnigen PWfahrten, die noch nicht mal einen wirtschaftlichen Zweck erfüllen.

      Aber es zeigt mir auch ein Bild, und das überrascht mich nicht, dass genau diese von Ihnen permanent angesprochene Sündenbockbranche nicht an der Öffnung interessiert sein kann im Gesamten (oder egal ist).

      Denn welcher Transporteur will absichtlich mehr km-Leistung erzeugen um von A-B zu kommen? Diese welche das tun, werden eh nicht lange auf der Strasse zu sehen sein, weil ihnen das Geld ausgeht. Denn die Interesse im Transport ist nicht die vielen Km sondern viele Güter mit WENIG km.

      Kein Transporteur welcher durch oder in der Schweiz fährt, hat an den Km welche Sie hier ansprechen interesse, das gibt auch kein Geld mehr und ist unrentabel. Das Gros aller Fahrten in der Schweiz sind Sammelfahrten im Kurzsteckenbereich. Würde dazu Ihnen vorschlagen mal zu recherchieren wie Logistik heute funktioniert. So wie Sie sich das vorstellen jedenfalls nicht. (dazu genügend Literatur “Sternlogistik Verkehr” in Google eingeben), sollten sie da erkennen wie es funktioniert, können Sie auch verstehen, warum die Durchfahrten im Gotthard abnehmen werden im Güterverkehr und die PWfahrten weiterhin zunehmen (weil wir in den letzten 20 Jahren rund 2 Mio mehr Menschen bewirtschaften)

      So​ und nun habe ich Ihnen das versucht zu erklären, dass Ihre Aussagen falsch sind und an den Stammtisch gehören, wo sie auch entstehen. Wenn man aber die Fakten nicht erkennen möchte (evtl. sogar aus Eigennutz – Nutzung des Gottards für Freizeit usw.) dann will man das einfach nicht erkennen, wer effektiv für den Mehrverkehr der so oder so entstehen wird verantwortlich ist.

      Ich prognostiziere hier klar (Gotthard wird mit jährlich 3-5% Mehrverkehr rechnen müssen, auch ohne 2. Röhre) aber nicht wegen Güter, sondern weil die Menschenmenge in der Schweiz um diese Zahlen jählich steigen wird – und eine Stabilisierung verhindert wird, weil man die MEI nicht umsetzt (welches dann vermutlich auch zu einer Durchsetzungsintitati​ve führen wird.)

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  • Januar 20, 2016

    Herr Landold redet von gewaltigem Sicherheitsgewinn. Nur dumm, dass es gerade Sicherheitsexperten sind, die darauf hinweisen, dass der Mehrverkehr auf der gesamten Nord-Süd-Achse ein Vielfaches an Unfällen generieren wird, wenn es durch die neue Tunnelröhre dazu kommt. Und daran zweifelt eigentlich kein Fachmann.

    https://www.faceb​ook.com/zweite.roehre​.nein/videos/17053384​86353813/?pnref=story​
    https://www.faceboo​k.com/zweite.roehre.n​ein/videos/1702183583​335970/

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Sie vergessen einfach, dass es SO oder SO Mehrverkehr gibt, ob wir jetzt eine 2. Röhre bauen oder nicht. Aber jedes Ergebnis von sog. Experten kann so angesehen werden wie man es möchte, aber verschweigt gerne, was effektiv zu Strassen und Tunnelbaus führt.

      Nicht der Mehrbau von solchen führt zu Mehrverkehr, sondern der Mehrverkehr braucht mehr Strassen und Tunnels.

      Erst wenn wir verstanden haben, dass unsere sog. Freiheit (übrigens auch mit der PFZ) uns solches “Überrollen” von Verkehr beschehrt, können wir begreifen, was wir gegen Solches tun können.

      Aber wenn Sie endlich ehrlich würden.

      75% des Gottardverkehrs ist Binnenverkehr
      2/3 ist PW-Verkehr

      Aber Sie haben Recht, wenn wir von den 25% welche nicht Binnenverkehr sind, auch an der Grenze stoppen könnten, wäre vielen gedient und die Alpeninitative könnte umgesetzt werden. Die Strassen und Tunnels würden von denen benützt, die sie bezahlen.

      Was schliessen wir daraus? EU = Nein, Verkehrsabkommen = Nein, PZF = Nein

      Somit haben wir schon 3 Gründe warum wir ein eigenständiges Land bleiben sollten, damit wir den Weg der Vernunft, Umweltgerechten Nutzung gehen können oder könnten, denn aus der EU ist solches nicht zu erwarten. (Gemäss Ihnen wird man ja zu Dingen erpresst, welche man nicht will, auf solche Vertragspartner kann ich gerne verzichten. Zumal diese ja noch nicht mal Gesprächsbereit sind, wenn ein Vertragspartner probleme hat mit einem Vertragsteil)

      Wir können also immer mehr erkennen, dass die sog. Freiheit der PZF des freien Warenverkehrs uns mehr Negatives bringt, und nur die “GeizistGail-Menschen​” die Freude daran haben, weil der Bäcker um die Ecke verlumpet ist, die ganze Backware nun über halbe Kontinente gekarrt wird, und man ja lieber die Produkte in D über der Grenze kauft, statt es in der Schweiz zu tun, um seinen Arbeitsplatz zu sichern.

      Tja das ist halt die Logik – Hauptsache es betrifft nicht mich….. Solches ist bekannt aus den Kläranlagen, KVA’s, AKW’s usw. – Strom wollen wir, Abfall produzieren wir, auf das Klo gehen wir auch, aber die Entsorgung soll bitte nicht in meiner Nähe sein…..

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    • Juli 19, 2021

      Viel Worte zum Vernebeln, Herr Schweizer. Tatsache ist, dass heute 2x so viele EU-LKWs durch den Gotthard donnern als schweizerische. Und das wird sich schlagartig noch vermehren, wenn wir eine 2. Röhre präsentieren, die wir dann ja eh auf Druck der EU je 2-spurig betreiben müssen. Der Brenner ist der beste Beweis für diese Misere!

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    • Juli 19, 2021

      Genau Herr Barner

      Wer Fakten nicht erkennen möchte der will einfach nicht.

      Das sind Fakten:
      http://www.bfs.adm​​in.ch/bfs/portal/de/i​​ndex/…/lex/0.Docum​e​nt.151351.pdf

      Br​enner? Naja wer die Verkehrsflüsse nicht kennt oder einfach ignoriert, der wird solchen Falschaussagen und Stammtischdenkens nicht ausweichen können.

      NB: Wenn wir uns von der EU erpressen liessen – selber Schuld. Nur schon der Gedanke schaudert mich, dass wir noch nicht mal das Rückgrat besitzen uns und unsere Vorhaben, Wünsche und Lebensarten zu vertreten.

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    • Juli 19, 2021

      Genau Herr Barner

      Zwar völlig falsch – aber wer Fakten nicht erkennen möchte der will einfach nicht. (übrigens auch nicht möglich, da rund 75% Binnenverkehrsfahrten​ sind)

      Das sind Fakten:
      http://www.bfs.adm​​​in.ch/bfs/portal/de/​i​​ndex/…/lex/0.Doc​um​e​nt.151351.pdf


      Br​enner? Naja wer die Verkehrsflüsse nicht kennt oder einfach ignoriert, der wird solchen Falschaussagen und Stammtischdenkens nicht ausweichen können.

      NB: Wenn wir uns von der EU erpressen liessen – selber Schuld. Nur schon der Gedanke schaudert mich, dass wir noch nicht mal das Rückgrat besitzen uns und unsere Vorhaben, Wünsche und Lebensarten zu vertreten.

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Wenn es Ihnen ein Anliegen gewesen wäre sich zu informieren hätten Sie lediglich “rechtsklick” und googelsuche dann hätten sie ohne polemischen Einwand das PDF an oberster Stelle gehabt. Leider funktionieren die pdf-Links hier nicht immer.

      Im pdf hätten sie die Fakten im Zusammenhang mit Analysen und Beschreibungen, da scheinbar solche Links auf pure Statistiken für einige nicht in den Zusammenhang gebracht werden können.

      aber da es Ihnen so wichtig ist Anerkennung zu haben, mit folgendem Link werden auch Sie ohne Aufwand das pdf finden, ausser man möchte es nicht lesen.

      https://www​.google.ch/url?sa=t&r​ct=j&q=&esrc=s&source​=web&cd=1&cad=rja&uac​t=8&ved=0ahUKEwjFwMP7​nNvKAhWFVhQKHUHKDCgQF​ggdMAA&url=http%3A%2F​%2Fwww.bfs.admin.ch%2​Fbfs%2Fportal%2Fde%2F​index%2Finfothek%2Fle​xikon%2Flex%2F0.Docum​ent.151351.pdf&usg=AF​QjCNHQAN3rMQ_66VaFk4g​hG_pAHwQyiw&sig2=Xhoy​UdgnXGP8cpSdNInEUA

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    • Juli 19, 2021

      Und was genau wollten Sie mit diesen Zahlen aufzeigen, die zwar stimmen, aber nichts zum Gotthardverkehr aufzeigen? Das finde Sie besser hier:
      http://www.bfs​.admin.ch/bfs/portal/​de/index/themen/11/05​/blank/04.html

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    • Juli 19, 2021

      Bitte lesen sie im folgenden Blog – ich werde Ihnen dies hier nicht nochmals erläutern. Dies hat man mir beim letzten Mal als “Mehrfacheintrag” gelöscht.

      Und erneut: Ihre Zahlen sind sicher auch korrekt, aber nicht im Zusammenhang erklärt wie und was der hier angebliche Sündenbock am Gotthard ist. Oder wird klar erklärt,
      … dass 2/3 der Güter durch den Gotthard Binnenverkehr ist?
      … dass heute schon rund 40% über die Bahn rollen? aber dies rund 2/3 der Menge ausmacht?
      … dass rund 3/4 der Güter für UNSEREN Bedarf sind?
      … dass der PWBestand sich seit 1993 um 50% erhöht hat
      … dass der LKWBestand seit 1993 gesunken ist?
      … dass rund 2/3 aller Güter Lebensmittel und Landwirtschaftprodukt​e sind?
      … dass Sammlung der Güter für den gesammelten Weitertransport rund 1/3 sind (auch wiederum Binnenverkehr?

      Nun​ Herr Barner schauen Sie einfach die nackten Zahlen vom BFS an und versuchen dies im Zusammenhang zu sehen.

      … Wer produziert Verkehr?
      … Wer steigert den Verkehr?
      … Wer sorgt dafür, dass man Verkehrswege ausbauen muss oder soll?
      … Für Wen würde mehr Sicherheit entstehen?

      Ihr Fokus scheint mir falsch zu sein und Sie konzentrieren sich in dieser Frage zu stark auf eine Gruppe, welche aber gar nicht die Gruppe ist, welche das Problem enstehen lässt.

      Würde man diese Gruppe, welche massgeblich an der hohen Verkehrsmenge verantwortlich ist, reduzieren (auch in Bezug nehmen der Alpeninitiative, ist sie heute nicht), könnte ich mit JEDEM einig werden, dass die Restmenge über eine Rola geführt werden kann während der Bauzeit.

      Aber leider wird heute egoistisch und unsachlich auf Minderheiten herumgetramplet, auf welche wir angewiesen sind oder wären. Oder die wir selber dahin bewegen durch unser Verhalten und deren Nutzung. Selber wollen wir aber keine Einschränkungen erfahren (sonst wäre der PW in der Alpeninitiative enthalten).

      Ich deklariere es hier erneut gerne. Von mir aus kann man den Gotthard bis zur Sanierung nutzen und dann beidseitig mit einem Betonverschluss schiessen. Ich persönlich benötige keinen Gottard.

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    • Juli 19, 2021

      Niemand braucht einen 2-röhrigen Gotthard, da haben Sie Recht! Zumal am Lötschberg eine Tunnelröhre bis auf wenige Kilometer gebohrt ist, aber leer steht, nicht richtig benutzt werden kann, da alles Geld nun in den Gotthard zu fliessen hat und für die paar wenigen Kilometer am Lötschberg kein Geld vorhanden ist! Lieber lässt man auch heute 2x so viele EU-Lastwagen durch die Alpentäler Richtung Gotthard donnern als Schweizerische fahren. Die Alpeninitiative – gegen die eben genau die waren, die heute unbedingt 4 Spuren durch den Gotthard wollen – legt fest, dass gerade der Transit-Verkehr auf die Bahn muss. Aber das wollen viele bürgerlichen Politiker nicht, ums Verrecken nicht, auch wenn das Volk es so bestimmt hat. Da bringt man alle Argumente von wegen Verkehrsabkommen und so, um ja nichts tun zu müssen!

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    • Juli 19, 2021

      Genau Herr Barner

      Und darum habe ich Ihnen versucht zu erklären, dass es bei meiner Ausführung nicht darum geht eine 2. Röhre zu wollen oder diese abzulehnen, sondern dass Ihre Argumente falsch sind und auf reiner Spekulation basieren.

      Fakt ist und bleibt, dass wenn wir Verkehr reduzieren oder verhindern wollen, muss das da passieren, wo man die grosse Menge trifft und das ist nun mal mit 85% Anteil am Gotthard der PW Fahrer und nicht die von Ihnen scheinbar so gehassten Truck welche halt nun mal nur einen Anteil von 15% ausmachen.

      Und es ist auch eine Unterstellung, dass ich das Verkehrsabkommen deklariere, um nichts zu machen. Es ist nun mal ein Fakt, welcher als Grundlage definiert ist, und wenn wir etwas ändern wollen müssen wir das nicht am ENDE der Reaktion tun, sondern am Anfang der Ausführung, das ist nun mal das Verkehrsabkommen, welches meiner Erachtens zu kündigen ist, damit wir selber bestimmen können, wer druchfahren darf oder nicht.

      Jedenfalls mit Verhinderung erreichen wird das nicht, sondern produzieren lediglich das Gleiche wie am Gubrist. Die Staus werden immer länger und es werden immer mehr und das trotz jahrelanger Verhinderung von Verkehr und der seit jahren bestehenden Staus. Aber weniger ist es nicht geworden. Wem das nicht einleuchtet, dass man mit Verhinderung somit nichts erreichen kann?

      Nun – ich werde sicherlich in dieser Gotthardfrage KEINE Stimme abgeben, denn mich betrifft es nicht oder ich wäre nur der Finanzierer von Etwas was scheinbar für Sie keinen Sinn ergibt und aber mich nicht betreffen wird. Und wenn dieses Falschdenken dann in 20 Jahren dazu führt, dass man den Gotthard schliessen muss, weil man keine Lösung einer Sanierung gefunden hat, ist mir das dann auch egal.

      PS: Und ich werde bestimmt nicht im Gotthard in die Situation geraten dass man mich wegen fehlendem Pannenstreifen nicht retten kann, denn ich werde im Gottard keinen Unfall haben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer, es sind eben unter den 85% PWs auch die Lieferwagen mitgezählt, deren Anzahl sich um 63% erhöht hat in den letzten Jahren! 6x mehr gibt es davon als LKWs, man staune. Man kann mit diesen Kleinlastwagen die LSVA aushebeln, es gibt kein Nachtfahrverbot und keine Sonntagspause. Also muss der PW-Fahrer nicht ein sooooo schlimmes Gewissen haben, wie Sie es ihm einreden wollen, dass er für eine zweite Röhre sein muss, um dann feststellen zu müssen, dass sich die Zahl der schweren Transit-Trucks auch noch verdoppelt, die Zahl der Gefahrgut-Transporte durch den Tunnel ansteigt und die Alpen-Täler und das Land an der ganzen Route durch Lärm und Abgase immer mehr unbewohnbar gemacht wird! Aber da wohnen ja dann eh nur noch Normalbürger, Reiche bevorzugen ihre Villen in verkehrsarmen Gebieten!
      http://www​.bfs.admin.ch/bfs/por​tal/de/index/themen/1​1/05/blank/03.html

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  • Februar 3, 2016
    • Juli 19, 2021

      Was genau wollen Sie mit dieser Statistik, die immer nur die ganze Schweiz zeigt und nicht den Gotthard? Oder wo finde ich darin die Daten zum Gotthard? Drum noch mal:
      http://www.bfs.​admin.ch/bfs/portal/d​e/index/themen/11/05/​blank/04.html

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Danke für Ihren Einwand. Respektiere Ihre Meinung. Kann diese jedoch nicht Nachvollziehen, da der Gotthard in einem “Gesamtpackt” zu betrachten wäre. Und wenn Sie die Fakten aus den Bildern G7 und G8 nicht erkennen möchten kann ich das verstehen, denn alleine diese 2 Statistikdarstellunge​n würde viele Behautungen von gewissen Usern hier widerlegen.

      Werde diese Zusammenhänge hier nicht erneut ein weiteres mal darlegen und deren Falschbehauptungen widerlegen.

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    • Juli 19, 2021

      Genau! Herr Schweizer, Sie sagen “Gesamtpaket”. Das ist eben gelogen! Man schaut nicht das Gesamtpaket an! Wie möchte man sonst erklären, warum am Lötschberg eine 2. Röhre bis auf wenige Kilometer gebohrt ist, sie aber aus Geldmangel nicht weiter ausgeführt wird? Wo bleibt da die Sicht aufs Ganze? Klar, die 2. Röhre Lötschberg will man nicht, wenn man für eine 2. Röhre Gotthard ist. Denn dann kann man nicht mehr erklären, warum man noch einmal Milliarden verlochen will, um der EU endlich eine 4-spurige Autobahn präsentieren zu können für deren Schwerverkehr. Schon heute donnern doppelt so viele EU-Tracks durch den Gotthard als Schweizer LKWs, aber die Zahl blieb noch verhältnismässig tief, mit einer 2. Gotthardröhre aber öffnet man die Schleusen! LKWs brauchen nicht auf die Bahn, die Waren auch nicht. Wir zahlen!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Danke für Ihre Sichtweise. Aber Ihre Ausführungen beissen sich in den Schwanz.

      Wie z.B. doppelt soviele Trucks durch den Gotthard donnern sollten, wenn die Zahlen rückläufig sind in den Gesamtdurchfahrten kann ich nicht nachvollziehen, aber spielt keine Rolle, da Sie grundsätzlich immer noch nicht erkennen, WO das Problem der Menge liegt.

      Aber es war schon immer einfacher auf dem Buckel der Minderheiten Politik zu betreiben und es ist nun mal Fakt, dass die Verteilung der Durchfahrtsmenge rund 85 PKW’s und 15% LKW’s sind. Da scheint Ihre Logik halt zu sein, dass man an dem Problem ansetzen muss oder soll, wo man die geringeren Reduktionen erwarten kann.

      Und nach wie vor unterstellen Sie hier einfach einen Verfassungsmissbrauch​. Aber im Gegensatz unterstellen Sie mir dann, dass ich die Presse anzweifle, welche nicht an eine Verfassung oder Gesetz gebunden ist in der Aussage und rein wirtschaftliche Gedanken beinhaltet.

      Aber ich wiederhole es Ihnen gerne. Mir ist es egal. Man kann ungeniert den Gotthard so belassen, 20 Jahre noch nutzen, und dann mittels Betonplatte versiegeln. Aber ob unsere Nachkommen an dieser Denkweise (auch der Ihrigen) wirklich dann Freude haben in der Brettvordemkopf-Denke​n dürfte ich mal anzweifeln, werde aber die Auswirkungen davon kaum mehr hier in der Schweiz miterleben.

      Daher hätte genau ich Gründe um Ihre Denkweise zu haben, denn ich muss oder müsste es heute finanzieren helfen und hätte noch nicht mal den Nutzen davon. Aber egal. Sie wettern auf die angebliche Verdoppelung der Trucks, welche gar nicht sein können, und wollen die freie Mobilität der 85% PW-Fahrer und diese uneingeschränkt, daher sollen sogar die 15% Trucks noch von der Strasse, damit Sie dann im Stau stehen mit Ihren Gleichgesinnten PWFahrern. Naja denn Prost und viel Spass.

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    • Juli 19, 2021

      Schon heute donnern doppelt so viele EU-Tracks durch den Gotthard als Schweizer LKWs
      Beleg, extra noch mal für Sie, Herr Schweizer:
      http://ww​w.bfs.admin.ch/bfs/po​rtal/de/index/themen/​11/05/blank/04.html

      Und um Sie ein wenig zu trösten, es sind nicht nur die zugegeben vielen bösen PKWs, die nebst den schweren LKWs durch den Gotthard fahren, es sind noch viele Lieferwagen, die Sie ja einfach zu dem PWs zählen. 60% Zuwachs!!!

      http://​www.bfs.admin.ch/bfs/​portal/de/index/theme​n/11/05/blank/03.html​

      Mit dem Bau der 2. Röhre werden die Schleusen für noch viiiiel mehr EU- und Ostblock-LkWs geöffnet, Fachleute rechnen mit einer Verdoppelung, das heisst anstatt 1 Million LKWs auf der ganzen Nord-Süd-Achse wie jetzt, 2 Millionen donnernder, stinkender LKWs! Dann ist es höchste Zeit, diese Achse natürlich auf unsere Kosten 6-spurig auszubauen, was wieder mehr anlockt….

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  • Februar 5, 2016

    Herr Landolt,Sie wären für mich schon ein wenig glaubwürdiger, dass es Ihnen wirklich um Sicherheit geht, wenn Sie und das Parlament die Gefahrgut-Transporte durch den Gotthard völlig verbieten würden! Denn da ist Ihnen und den Mit-Politikern die Sicherheit nicht viel wert. Dass Gefahrengut-Transport​​e nicht in einen Tunnel mit gemischtem Verkehr gehören, leuchtet eigentlich jedem ein. Aber es gibt sie und nicht wenige! Sicherheit, SOFORT machbar, auf, Herr Landolt!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Erneut, das ADR besagt, dass durch den Gotthard nur Gefahrengut bis max 1’000 Gefahrengutpunkten transportiert werden darf. Und wenn Sie in der ADR-Liste nachsehen würden, könnten Sie erkennen, dass ein Benzintank eines SUV wohl grad mal noch knapp durchfahren darf ohne eine sehr schwer erhältliche Sonderbewilligung. Welche übrigens eine Vollsperrung und nur explizit in der Nacht zulässt.

      Es ist eifach schade, dass hier mit Argumenten hantiert wird, welche nicht im Ansatz den Tatsachen entsprechen. So ist eine effektive sachliche Diskussion nicht möglich, welche zu einer vernünftigen, logischen und effektiven Lösung führen könnte.

      Also hoffen wir einfach darauf, dass das Volk aus dem Bauch heraus so stimmt, wie es vernünftig, logisch und effektiv ist. Und hoffen, dass Jene weniger Aussagekraft erhalten, die mittels falschen Behauptungen das Pro oder Contra in die falsche Seite ziehen.

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    • Juli 19, 2021

      https://polizei.lu.ch​/kontakt_service/medi​enmitteilungen/Medien​mitteilung_Details?id​=11684 Ich dachte, es gäbe nur liebe Brummi-Fahrer…..
      Z​udem hat die Anzahl abgegebener “sehr schwer erhältlichen Ausnahmegenehmigungen​” für Gefahrgut-Transporte durch den Gotthard in den letzten Jahren zugenommen. Da ist Sicherheit zweitrangig. Mit einer 2. Röhre werden auch solche Transporte zunehmen, denn warum soll man mit Gefahrgut-Transporten​ Umwege durch den Brenner nehmen, wenn es doch nähere Wege gibt!

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  • Februar 5, 2016

    Ich wünsche mir eine Verladung der LKW auf die Schienen der NEAT, nicht mit einer 2. Röhre eine dumme Konkurrenz zur 24 Milliarden teuren NEAT auf bauen. Der Artikel i.d. Bundesverfassung gilt im übrigen immer noch, auch wenn sich “unsere” Politiker/Innen seit 1994 darum futieren, und jetzt wiederum mit der Zwängerei nochmals einfach “vergessen” wollen.

    Mit der 2. Röhre würden die Bundesräte schnell wieder buckeln in Brüssel, sobald diese fertig
    wäre, um dann sofort – v i e r – Spuren für den Transit-Verkehr Deutschland – Italien zu deröffnen.

    Video;

    https://www.youtub​e.com/watch?v=qpnhZJQ​JY-4#t=25.3678

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Erstens kostet die Neat zwar nicht 24 Mia aber auch der Rest ist lediglich Ihre pers. Meinung.

      1. Die Alpeninitiative welche besagt, dass 2017/18 den Strassengüterverkehr auf rund 650’000 FZ bringen soll ist noch nicht erreicht aber mit Eröffnung der Neat dürfen wir der noch 100’000 zuvielen Fahrzeugen hoffen, ausser man blockiert die Kapazitäten erneut mit Personenbeförderung)

      2. Seit 1999 fahren rund über 30% WENIGER Gütertransporte über den Gottard. Dies hat Herr Barner mit seinen BSF-Zahlen klar belegt. (1999 war übrigens die Einführung der Alpeninitiative Stufe 1)

      3. Es benötigt auch seit 2005 weniger Lkws pro Fahrt, da die Aufhebung der 28 Tonnen auf 40 Tonnen eine sinnvolle Konzentration erbracht haben.

      4. Das Ausland kann lachen wie es will. In der Verfassung steht klar und deutlich (muss nicht erst nach Abstimmung entwickelt werden), dass KEINE Kapazitätserweiterung​ zulässig ist. Gegebenenfalls muss das Volk neu abstimmen.

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    • Juli 19, 2021

      Zu Ziff 1; Heisst es denn jetzt nicht schon, indem man vielleicht das Verladen der LKW gar nicht verwirklichen will (Macht der LKW Lobby), der NEAT Tunnel hätte jetzt dafür gar nicht genug Kapazitäten. Dies darum, weil man mit dieser Zunahme des LKW/PKW Verkehr ja überhaupt nicht gerechnet habe. Richtig Geschlussfolgert, ist dieses Milliarden teure NEAT “Produkt” jetzt schon dermassen ungenügend, nämlich den (gemäss Alpenschutz) versprochenen Verlad von der Strasse auf die Schienen der LKW & PWK zu erfüllen.

      Zu Ziff. 3; Von 20 auf 40 Tönner ist dann doch auch die Folge von mehr mit Schwermetallen und Staubpartikeln belasteter “Alpen-Luft” ?. Damit ist zu rechnen, auch weil seit ein paar Jahren die rauchenden, stinkenden LKW zusätzlich durch den Gotthard-Tunnel donnern. Der Alpenschutz verlangt doch genau das Gegenteil, d.h. die Bewohner i.d. Inner-Schweiz davor zu schützen.

      Zu Ziff 4; Hat sich das Ausland (Deutschland & Italien z.B.) je darum gekümmert, das in unserer Verfassung steht. Sieht das Ausland nicht immer nur zuerst ihre Interessen ?

      4. Mit der gleichen Begründung wird man dann mit absoluter Sicherheit den Gotthard mit vier Spuren befahren lassen, weil man sich vor “Gessler’s Hut” in Brüssel demütig verneigen wird, einmal mehr, natürlich ohne das Stimm-Volk dann – wie es formell richtig wäre – nochmals zu befragen.

      Herr Schweizer Sie wissen genau, ich schätze Sie sehr als stets sachlichen, weil eben Sachkundigen Vimentis Benützer, aber sind Sie da nicht doch etwas zu naiv ?.

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    • Juli 19, 2021

      @Schweizer “2. Seit 1999 fahren rund über 30% WENIGER Gütertransporte über den Gottard. Dies hat Herr Barner mit seinen BSF-Zahlen klar belegt.”. Das habe ich nicht festgestellt! Ich stellte fest, was DURCH den Gotthard transportiert wurde. Abnahme wegen der Wirtschafts-Krise in Europa.
      Und jetzt, Herr Schweizer, weil wir uns vielleicht der Zahl LKW- Transitfahrten annähern in der Krise, die uns unsere Verfassung vorschreibt, jetzt wollen Sie eine 2. Röhre, damit die Zahl wieder ansteigt? Das ist Ihre Logik! Schon heute donnern 2x so viele EU-LKWs durch den Gotthard als Schweizerische! Dem gilt es Einhalt zu gebieten, unsere Verfassung schreibt das vor! Von den Lieferwagen ganz zu schweigen, die Sie ja stets zu den PWs dazuzählen, um auf “erschreckende” Zahlen zu kommen…..

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  • Februar 6, 2016

    Am nächsten Freitag wird die Arena-Sendung beim schweizerischen Fernsehen zu diesem Thema durchgeführt (ein Hinweis darauf schadet bestimmt nicht).

    Für mich sind folgende Fragen offen:
    Wie sind die vorgesehenen Zeitphasen: Planung, Bauzeit und Sanierung?
    Wie funktioniert es mit der Verteilung der Standard-Container auf der Bahn und weiterhin viel Güterverkehr auf der Strasse?
    Sind die angegebenen Kosten realistisch?
    Wie werden die Kosten getragen, welchen Anteil trägt die Eidgenossenschaft?
    Beteiligt sich die EU an den Kosten? Was sind die Vorteile der EU mit dieser zusätzlichen Röhre?

    Meine eigene Meinung:
    Aus meiner Sicht ist die Zeitstaffelung in Ordnung. Als erstes baute die Schweiz eine Röhre, die mit einigen Nachteilen behaftet ist. Nun bauen wir, sofern die Abstimmung durchkommt, die zweite Röhre vor der Sanierung. Die Öffnung auf vier Spuren wird bis auf Weiteres nicht kommen. Wesentlich ist: Nach einigen Jahren kann der Verkehr umgeleitet werden, so dass keine Sperrung des Gotthardtunnels mehr die Folge jedes grossen Unfalles ist.

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    • Juli 19, 2021

      Danke für die sachliche Darlegung Herr Oberholzer

      Stimme Ihnen zu, auch dass eine Öffnung von weiteren Spuren ja eh erst möglich wären, wenn….

      … Sanierung abgeschlossen ist (somit also mind 20-30 Jahre)
      … das Volk einer Aenderung der Verfassung zustimmen würde.

      Auch finde ich die Frage der Investition der EU sehr wichtig, denn genau eine solche könnte eine evtl. Erpressbarkeit auslösen. Wenn eine solche bezahlt wird, muss diese explizit in der Abhängigkeit der heutigen Nutzung und deren Sanierungsbedarf geltend gemacht werden und zwingend mit dem Ausschluss von weiteren möglichen Entwicklungen, die gefordert werden könnten.

      So hätte man der EU eine Bremse eingebaut und würde schon in den Anfängen klar definieren, dass evtl. Zahlungen für die bereits genutzte Zeit bezahlt wird, um sich einer Sanierung zu beteiligen und nicht eines Ausbaus.

      Mein Motto: Lieber nichts oder wenig erhalten von dieser EU, als sich weiter abhängig zu machen.

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  • Februar 6, 2016

    @ Herr M. Landolt, BDP

    1. Behörden, Nationalräte und auch der Bundesrat haben Gesetz und Verfassung zu achten und strikte an zu wenden.

    2. Somit kommt eine 2. Röhre am Gotthard keinesfalls in Frage, bevor diese BV-Artikel per Volksabtimmung verfassungsrechtlich & verfahrensrechtlich wieder aus der Verfassung gestrichen worden ist. Denn dieser bestimmt, was folgt;

    Art. 84 Alpenquerender Transitverkehr*1

    1​ Der Bund schützt das Alpengebiet vor den negativen Auswirkungen des Transitverkehrs. Er begrenzt die Belastungen durch den Transitverkehr auf ein Mass, das für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie ihre Lebensräume nicht schädlich ist.

    2 Der alpenquerende Gütertransitverkehr von Grenze zu Grenze erfolgt auf der Schiene. Der Bundesrat trifft die notwendigen Massnahmen. Ausnahmen sind nur zulässig, wenn sie unumgänglich sind. Sie müssen durch ein Gesetz näher bestimmt werden.

    3 Die Transitstrassen-Kapaz​ität im Alpengebiet darf nicht erhöht werden. Von dieser Beschränkung ausgenommen sind Umfahrungsstrassen, die Ortschaften vom Durchgangsverkehr entlasten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      “1​ Der Bund schützt das Alpengebiet vor den negativen Auswirkungen des Transitverkehrs. Er begrenzt die Belastungen durch den Transitverkehr auf ein Mass, das für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie ihre Lebensräume nicht schädlich ist.”

      Transitverke​hr bedeutet nicht LKW sondern ALLE Fahrzeuge. Da der Lkw transit bereits rund 200’000 Fahrzeuge reduziert hat, dies aber in den PW durchfahrten mittels 300’000 Mehrfahrten nicht nachvollzogen ist, muss unweigerlich bei diesen auch die nötige Reduktion erzielt werden.

      Die Neat soll ja angeblich den Güterverkehr auf die Schiene bringen, was ich zwar noch bezweifle mit heutigem Fahrplan in der Neat. Aber die Strassen werden damit einfach immer mehr dazu genutzt, dass “freie Fahrt für freie Bürger” genutzt werden, und das ergibt den unnötigen Mehrverkehr am Gotthard. Und nicht die Güter, die wir mittels UNSEREM Konsum von A nach B verschieben.

      “2 Der alpenquerende Gütertransitverkehr von Grenze zu Grenze erfolgt auf der Schiene. Der Bundesrat trifft die notwendigen Massnahmen. Ausnahmen sind nur zulässig, wenn sie unumgänglich sind. Sie müssen durch ein Gesetz näher bestimmt werden.”

      Wird oder wurde umgesetzt – heute bereits von rund 1 Mio Fahrzeuge auf 800’000 reduziert und die Hoffnung, dass die Neat das auslöst, für welche wir sie gebaut haben, dürfen wir nicht aufgeben. Wie oben beweifle ich das jedoch in der Umsetzung, da die mögliche Verladekapazität pausenlos zu Gunsten des Personenverkehrs im Fahrplan gekürzt wird. Was nicht dem Sinn der Neat entspricht.

      “3 Die Transitstrassen-Kapaz​​ität im Alpengebiet darf nicht erhöht werden. Von dieser Beschränkung ausgenommen sind Umfahrungsstrassen, die Ortschaften vom Durchgangsverkehr entlasten. “

      Dieser Artikel ist daher schon unsinnig, da er von unserem Konsumverhalten abhängt. Und da wir als Konsumenten immer nach Mehr und Mehr schreiben, immer grössere und effizientere Verfügbarkeit ist in der Menschenmenge die unsere Land ansiedelt schon ersichtlich, dass eine Erhöhung der Masse unumgänglich ist.

      Nur mit Verzicht in unserem Konsumverhalten könten wir diese Mengen stabil halten, ob der Tatsache, dass immer mehr Menschen den Konsum nutzen. Aber weiterhin uneingeschränkt die Menschenmenge in der Schweiz erhöhen möchte, welches erneut Konsum entwickelt, welchen wir angeblich brauchen aber damit auch diesen Absatz in der Folge schon mal verletzt haben.

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    • Juli 19, 2021

      Und dann ist da noch eine angefangene Lötschberg-Röhre, es fehlen noch ein paar Kilometer für eine weitere Bahnmöglichkeit, das meiste ist schon gebohrt! Warum macht man das nicht fertig? Klar, weil dann die Zahlen sich so verschieben, dass jeder sieht: Es braucht keine 2. Gotthardröhre!

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  • Februar 6, 2016

    Eine zweite Gotthard Röhre, weitere wichtige, sehr sachliche Argumente dagegen;

    https://w​ww.youtube.com/watch?​v=qpnhZJQJY-4#t=25.36​78

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  • Februar 8, 2016

    @ Martin Landolt

    Mit einer 2. Röhre am Gotthard würde nur gerade je – e i n e – Fahrbahn geöffnet und zum Befahren freigegeben, behauptet diesmal der Bundesrat. Ich muss Ihnen dazu einfach mal “flüstern”, NEIN das Schweizer Volk ist noch nicht derart verblödet, dass dies auch nur ein einziger normale Mensch glaubt, denn der Bundesrat – ich würde viel lieber das Gegenteil schreiben. Er hat z.B. vor manchen Abstimmungen zu faustdick “geschummelt”, damit das Resultat nach seinem “Gusto” ausgehen würde. ​

    Die “Schummeleien” der Bundesräte i.S. Personenfreizügigkeit​​​​​ sind noch zu frisch in aller Gedächtnis wie folgt; BR Deiss, ” …..es besteht absolut kein Druck”, BR Leuenberger, ” …. es besteht gar kein Druck”, BR Widmer Schlumpf, ” …. wir haben Erfahrung”, BR Calmy Rey; sehr aufgebracht und energisch auf eine kritische Frage aus dem Publikum; ” …. sie haben doch “Fantasmen”, das dürfen sie haben”. Alle Bundesräte/Innen zusammen prognosdizierten also damals vor den Wahlen höchstens eine zusätzliche Einwanderung von ca. 8’000 pro Jahr. Die Praxis sah dann aber mit den brutalen, wirklichen 80’000 bis 110’000 – v i e l – gravierender anders aus, nämlich ca. das 10 bis 12 -fache.

    Auch für die folgende Abstimmung am 28. Februar 2016 ist in der Eidgenössischen Abstimmungs-Unterlage​​ nichts vom “Bau einer 2. Röhre”, der eigentlichen Kern Frage für den Stimmbürger/Innen erwähnt, erst 4. Sätze weiter hinten. Wer nicht soweit liesst, stimmt u.U. ganz falsch ab,

    nämlich wie auf dem Stimmzettel verwirrend vermerkt “Sanierung des Gotthard Strassentunnel”.

    I​m Ausland lachen die Menschen sich ja die “Eingeweide” aus dem Bauch, weil der jetzige Bundesrat dem Schweizer Volk versprechen würde, mit der 2. Röhre – und somit – n e u – v i e r – Spuren – , dann nur deren – z w e i – geöffnet würden.

    https://​ww​​​w.facebook.com/z​wei​t​e​.roehre.nein/​vide​os​/1​7021835833​35970​/

    https://​​www.youtube.com/watch​​?v=qpnhZJQJY-4#t=25.​3​678

    http://www.s​rf.ch/news/schweiz/ab​%E2%80%8Bstimmungen/a​bstimmung%E2%80%8Ben/​2-gotthard-roehre/%E2​%80%8Bgotthard-abstim​mung-d%E2%80%8Bie-vor​lage-ist-ein-sc%E2%80​%8Bhwindel

    https:/​/www.youtube.com/watc​h?v%E2%80%8B=qpnhZJQJ​Y-4#t=25.367%E2%80%8B​8

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Sie vergessen, dass da der BR nicht schummeln kann. Es steht in der Verfassung dass die 2. Spur nicht geöffnet werden darf oder keine Kapazitätserweiterung​ stattfinden darf. Sollte man diese also mittels “Schummeln” ändern wollen, ist das Volk zu fragen.

      Das ist schon ein Unterschied. Hier besteht ein Verfassungsartikel und es wird nicht aufgrund einer Abstimmung ein neuer “entwickelt” in welchem man mittels Schummeln das ganze abschwächen kann.

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    • Juli 19, 2021

      @ Dany Schweizer,

      Sie haben durchaus Recht, dass in der Verfassung 1994 schon verankert wurde (vom Souverän & den Ständen so verlangt), dass keine Kapazitätserweiterung​​ im Alpenraum stattfinden darf (Alpen-Schutz).

      2.​ Das Volk – m u s s – gefragt werden bei einer Änderung, das ist auch richtig. Nur hat er das Volk denn tatsächlich wieder gefragt, als er eine massive Zunahme (rund der doppelte Verkehr) über Jahrzehnte stillschweigend einfach als FAKTUM so
      hingenommen hat ?. Sehen Sie. da verstehen wir uns ja.

      3. Die Milliarden schwere NEAT (BR Leuenberger’s ständige Begründung für dessen Bau überhaupt, um den Alpenschutz zu verwirklichen vielleicht auch ein reines Lockmittel ?), denn da heisst es jetzt einfach, indem man vielleicht das Verladen der LKW gar nicht verwirklichen will (LKW Lobby), der NEAT Tunnel hätte jetzt gar nicht genug Kapazitäten. Dies darum, weil man mit dieser dieser Zunahme des LKW/PKW Verkehres gar nicht gerechnet habe.

      4. Mit der gleichen Begründung wird man dann mit absoluter Sicherheit den Gotthard mit vier Spuren befahren lassen, weil man sich vor “Gessler’s Hut” in Brüssel demütig verneigen wird, einmal mehr, natürlich ohne das Stimm-Volk dann – wie es formell richtig wäre – nochmals zu befragen.

      Herr Schweizer Sie wissen genau, ich schätze Sie sehr als stets sachlichen, weil eben Sachkundigen Vimentis Benützer, aber sind Sie da nicht doch etwas zu naiv ?.

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    • Juli 19, 2021

      “ls er eine massive Zunahme (rund der doppelte Verkehr)”

      Ist so nicht möglich und stimmt auch nicht. Der Verkehr am Gotthard war seit vielen Jahren recht stabil in der Gesamtmenge. Seit 1999 hat die Lkw Nutzung auf der Strasse sogar um rund mind 20% abgenommen. Das ist auch aus dem BSF zu lesen. Jedoch der Individualverkehr PW hat massiv zugenommen und dieser unterliegt nicht der Alpenschutzinitiative​ (warum auch immer)

      Zudem sprechen Sie hier immer von einer Menge die NUR 15% der Gesamtmenge ausmacht. Warum wettern Sie nicht gegen diese 85% PW’s die ungehindert und ohne Einschränkung durchfahren können?

      “enn da heisst es jetzt einfach, indem man vielleicht das Verladen der LKW gar nicht verwirklichen will (LKW Lobby),”

      Auch falsch – rund 50% aller möglichen Güter gehen bereits über die SBB. Ein grosser Teil der heute noch Fahrenden ist Binnenverkehr, welcher die Regionen beliefert. Lediglich rund 2-3% sind noch ausländische LKW’s welche auf die Bahn verlegt werden könnten, ohne dass die verderblichen Produkte darunter leiden.

      Und nein – ich bin absolut nicht Naiv. Im Gegenteil ein Pragmatiker, der in keinster Weise von einem Gotthard als solches “Abhänig” ist. Von mir aus könnte man diesen ungeniert schliessen.

      Es ist jedoch Naiv zu glauben, dass man mit einer Rolla – egal ob kurz oder lang – die rund 6 Mio FZ durch die SBB Röhre bringt. Auch mit der angeblichen Neatkapazität wird das nicht möglich sein. Aber ich werde gerne mein Schmunzeln über die Naivität zeigen, wenn man feststellt, dass die Neat, welche Abhilfe schaffen sollte, auch nicht für die Kapazität zur Verfügung steht. Weil man die Fahrpläne so gestaltet, dass nur oder zum grössten Teil der Personenverkehr befördert wird.

      Oder was glaubt man, wie soll das gehen? Stundentakt für den Personenverkehr. Vorgeschriebene 30min Abstand von Zug zu Zug und da will man noch Massen an Güter durch die Neat bringen? Geschweige von den Geschwindigkeitesdiff​erenzen die diese Züge haben. Ein Personenzug fährt mit rund 160km/h durch und der Güterzug mit rund 100-120km/h. Völliger Quatsch, das geht nie auf.

      Aber ich freue mich heute schon auf die langen Gesichter der Alpenschutzinitiative​personen und Grünen, welche daran glauben möchten aber leider nur absolute Theoretiker sind. Zumal der Alpenschutzartikel völlig falsch ist. Er bezieht sich nur auf die Begrenzung von LKWs und dabei nehmen diese Mengen ab und die Durchfahrten von PWs nehmen zu. Belastet der PW die Alpen nicht? Oder findet man da keine Mehrheit um so einen Artikel vom dem Volk durch zu bringen? Denke es ist das Zweite. Wer verzichtet schon gerne auf….. Reiner Egoismus auch bei den Grünen

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