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Zweite Röhre am Gotthard: No, grazie!

Die letzte SR­G-Um­frage zeigt klar und deut­lich: Der Kan­ton Tes­sin will die zweite Röhre nicht! Die Zu­stim­mung ist in der ita­lie­nisch­spra­ch​i­gen Schweiz förm­lich zu­sam­men­ge­bro­che​n (mi­nus 25 Pro­zent­punk­te!) und be­trägt zur Zeit nur noch 51% – und dies trotz Angst­ma­che­rei, trotz dem vie­len Geld, wel­ches die Stras­sen­lobby im Tes­sin für die Pro­pa­ganda ein­setzt und ent­ge­gen der Mei­nung der meis­ten po­li­ti­schen Amt­strä­ger. Die stau­ge­plagte Tes­si­ner Be­völ­ke­rung weiss ge­nau, wie es sich in einer Tran­sithölle lebt und wie ver­hee­rend noch mehr Schwer­ver­kehr für Um­welt und Le­bens­qua­lität wä­re. Die 3 Mil­li­ar­den Fran­ken sind darum in den Ag­glo­me­ra­tio­nen bes­ser in­ves­tiert als am Gotthard.

Das Bun­de­spar­la­ment und der Bun­des­rat miss­ach­ten mit ihrem Ja zur zwei­ten Gott­hard-Röhre die Ver­fas­sung, ent­wer­ten die NEAT und be­las­ten die be­reits ge­plagte Tes­si­ner Be­völ­ke­rung mit noch mehr Ver­kehrs­pro­ble­men​ und Um­welt­be­las­tun­ge​n.

Der Bau einer zweiten Gotthard-Röhre bedeutet einerseits eine Abkehr von einer bewährten Verkehrsstrategie für den Alpenraum und missachtet andererseits auch das Volks-Ja im Jahr 1994 zur Alpen-Initiative, die den Schutz des Alpenraums in der Verfassung festhält.

Eine zweite Gotthardröhre widerspricht aber nicht nur der Verfassung, sondern bringt schwerwiegende konkrete Probleme mit sich: So bedeuten zwei Röhren mehr Lastwagen und Autos auf der gesamten Achse Basel-Chiasso. Schon heute ist klar, dass das Versprechen, die zweite Gotthardröhre «ohne Kapazitätserweiterung​» zu realisieren, nicht gehalten werden kann. Die Schweiz wird sehr schnell unter dem Druck der EU und der Lastwagenlobby zusammenbrechen und die teure Infrastruktur vollständig freigeben.

Deshalb, auch aus Solidarität mit dem Tessin: Nein zur zweiten Röhre! 

Darunter wird die Tessiner Bevölkerung leiden, die bereits jetzt übermässigen Umweltbelastungen ausgesetzt ist: Die Luft im südlichen Tessin ist schweizweit am stärksten mit Schadstoffen belastet, die Strassen sind chronisch verstopft und die Verkehrssituation ist oft chaotisch. Der Bau einer zweiten Gotthardröhre würde diese Probleme noch verschärfen und hätte schwerwiegende Folgen für die Lebensqualität der Menschen im Alpenraum.

Ein zweite​r Gotthardautobahntunne​l wird, über kurz oder lang, mehr Verkehr anziehen, insbesondere Schwerverkehr. Eine konsequente Verlagerungspolitik auf die Schiene hingegen ermöglicht eine Zukunft ohne Verkehrslärm und Umweltbelastungen und eine sichere, zukunftsweisende Verkehrspolitik weit über die Schweizer Grenze hinweg.

Der Tessin will keine ungebremste Verkehrszunahme auf der Nord-Süd Achse. Deshalb, auch aus Solidarität mit dem Tessin: Nein zur zweiten Röhre! 

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Comments to: Zweite Röhre am Gotthard: No, grazie!
  • Februar 24, 2016

    Nur noch 51 % Zustimmung ? Aber sie wissen schon, dass dies dann immer noch eine Mehrheit wäre.
    Eine zweite Gotthardröhre widerspricht doch nicht der Verfassung, wie kommen Sie zu dieser Falschmeldung? Es gibt keine Kapazitätserweiterung​​, aber eine enorme Erhöhung der Sicherheit und weniger Staus, zumal bei einem Ereignis im Tunnel auch nicht automatisch beide Richtungen gesperrt waren wie es heute dutzende male im Jahr vorkommt.

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    • Juli 19, 2021

      Eine zweite Röhre widerspricht sehr wohl der Verfassung:

      http://www.tagesa​nzeiger.ch/schweiz/pr​ofessor-will-nicht-le​uthards-kronzeuge-sei​n/story/27616274

      Z​itat:

      “Zur Klarstellung genüge die hauptsächliche Schlussfolgerung seines Gutachtens, die von Leut­hard freilich nicht zitiert werde, so Mastro­nardi. Demnach stellt eine zweite Röhre ohne Kapazitätserweiterung​ «eine verfassungsrechtlich unzulässige Vorentscheidung für eine mehrspurige Durchfahrung des Gotthards dar». “

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    • Juli 19, 2021

      Ihre Schlussfolgerung bezieht sich auf einen “Experten”, nehmen wir mal an er hätte recht so werden die Gegner sicherlich eine Klage einreichen.

      Unabhängig davon sind zwei Röhren sicherer als eine Röhre oder stimmt das auch nicht..

      Sollte die Öffnung der der zweiten Spur je verlangt werden, so müsste dies wiederum vom Volk abgesegnet werden, wobei sicherlich mindestens 20-30 Jahren vergehen,
      Was heute richtig scheint kann in 30 Jahren als Fehler angesehen werden oder umgekehrt.
      Aber am Sonntag wissen wir ja mehr.

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    • Juli 19, 2021

      Durch den Mehrverkehr schon alleine beim Transit-LKW-Verkehr auf der ganzen Transitroute wird es vermehrt Unfälle, Verletzte, Tote auf der ganzen Transit-Route geben, das gesteht jeder Fachmann zu! Dies nimmt man aber in Kauf mit einer 2. Röhre durch den Gotthard. Diese Toten zählen wohl nicht bei den Befürwortern……

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    • Juli 19, 2021

      Welchen Mehrverkehr beim LKW Verkehr, Sie wissen schon das dieser Kontingentiert ist ?

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    • Juli 19, 2021

      “Gemäss Ausführungsgesetz sollte die Zahl der Lastwagen, welche die Schweizer Alpen durchqueren, 650 000 pro Jahr nicht überschreiten; mittlerweile hat sich diese Zahl bei rund dem Doppelten dieses Wertes eingependelt.”
      Sie wissen schon, Herr Frischknecht, dass dies absolut nicht unserer Verfassung entspricht und auch mit dieser “Kontingentierung” nicht erreicht wird. Mit der 2. Röhre noch viel weniger, denn die Schweiz wird sich erpressen lassen und einknicken, kann dann aber die Schuld auf die EU schieben. Dabei wäre es mit einem NEIN zur 2. Röhre in der Hand der Schweiz, der Transithölle zu entgehen!

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    • Juli 19, 2021

      Willi Frischknecht sagte gerade eben

      Dann belegen Sie diese Zahl ich kann diese nicht finden.
      Die von mir gefunden Zahlen von 2015 ergeben hochgerechnet vom 1 Semster mit 450000 ca 900000 Gesamtverkehr inkl. Binnenverkehr über alle 4 Alpenpässe.Was aber auch ein -3.8% gegenüber 2014 beutet hat. Im gleichen Zeitraum hat alleine der Brenner doppelt soviel Verkehr bewältigt.

      Die von Ihnen erwähnten 650000 beziehen sich auf den Transitverkehr.

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    • Juli 19, 2021

      “nehmen wir mal an er hätte recht so werden die Gegner sicherlich eine Klage einreichen. “

      Leider gilt ein Abstimmungsresultat auch wenn
      a) die Regierung gelogen hat und noch dazu
      b) das Resultat knapp war, also ohne die Lügen wohl anders ausgefallen wäre.

      Beispiel Unternehmenssteuerref​orm II

      http://www.beob​achter.ch/justiz-beho​erde/gesetze-recht/ar​tikel/unternehmensste​uerreform-ii_ein-hohn​-gegenueber-dem-recht​sstaat/

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    • Juli 19, 2021

      Oha – und schon wieder haben wir die Nichtakzeptanz der “Verlierer”, welche alte Kamellen hervorkramen um Argumente zu finden.

      Zu Herr Barner

      Falsch – die 650’000 Fahrzeuge sind gemäss Ausführungstext erst im 2017/18 zu erreichen. Dies als Grund der Verzögerung der Neat.

      Wenn Sie hier schon gross die mögliche Mehrmenge darstellen möchten, müssten Sie den Gesamtverkehr einbeziehen, fixieren sich aber nur auf rund 15% des Verkehrs, welcher auf der Gotthardroute fahren. Wenn sie glauben mit der Verlagerung des Transitverkehrs könnten Sie die immer wachsende Nutzung des PW-Verkehrs am Gotthard stoppen zu können, oder das Problem lösen zu können, dann glauben Sie das.

      Ich bin mir bewusst, dass der Verkehr am Gotthard aus 2 verschiedenen Grundlagen besteht. 15% Nutzung für unseren Konsum und wirtschaftlichkeit und 85% für private oder individuale Nutzung. Es ist eigentlich völlig unsinnig, bei der kleineren Nutzungsmenge auf Einschränkung zu plädieren um einen evtl. mögliche Mehrverkehr abwenden zu können.

      Hier scheinen gewisse Menschen die Realität verloren zu haben und zu glauben beim kleineren Übel Beschränkungen zu erlassen um ein Resultat zu erzielen, das Sinn ergibt. Aber wenn man glaubt mit z.b. 50% Einschränkung des Transits viel erreichen zu können, dann scheint die Logik verloren gegangen zu sein. 50% von 15% ist nun mal einfach NUR 7,5% – aber 50% von 85% wären rund 40% weniger.

      Wo müssten wir also den Hebel ansetzen? Da wo wir den Konsum selber produzieren und somit die Bewegungen am Gottard. Oder da wo wir auf freinen Stücken und vielfach aus Freude an der sog. Freiheit diesen Nutzen?

      Naja….

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Pfister.
      Würde die Verfassung verletzt, so würde das Abstimmungsresultat nicht automatisch die Verfassung ändern. Unternehmenssteuerref​​orm II keine Ahnung wo der Zusammenhang sein soll.
      Schön wäre es würden Abstimmungsresultate automatisch umgesetzt würden.

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    • Juli 19, 2021

      Tja das ist nun halt Demokratie und Rechtssprechnung, dass man gegen alles und jedes Einspruch erheben kann. So auch bei der DI und daher werden ob Ja oder Nein wohl kaum mehr Kriminelle ausgeschafft.

      Es wird sicherlich wieder das Argument ertönen, dass kein Abkommen für Rückschaffung bestehen würde. Obwohl auch kein Abkommen besteht, dass diese hier her kommen und kriminell sind. Zudem eine Staatsangehörigkeit von einem Land hätten in welches sie keine Bewilligung benötigen würden um zurück zu gehen.

      Naja – lassen wir uns überraschen.

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    • Juli 19, 2021

      Alles in Ordnung, Herr Schweizer! Das Volk hat ganz im Sinne der EU gestimmt, ist doch gut! MEI abgelehnt, die EU ist zufrieden. Gotthard-Röhren-Lüge akzeptiert, die EU-LKWs können die Motoren starten und die Schweiz ins Visir nehmen. Die EU lacht sich eins und kann mit der Schweiz zufrieden sein. Ist jetzt Ihr Ziel erreicht?

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  • Februar 24, 2016

    @ Frau Corobbio Marina,

    1. Merci für diesen sachlichen Artikel, so geht es nämlich auch, was hier viele Teilnehmer immer noch nicht wahrhaben wollen. Immer gegen Andersdenkende hetzen und verunglimpfen.

    2. Ihr Artikel freute mich umso mehr, als ich vielfach von den Befürwortern hier bei Vimentis lesen muss, dass die 2. Tunnel Röhre den Kanton Tessin an die übrige Schweiz anschliesst, was die Tessiner sich so ja auch sehnlichst wünschten.

    3. Sie haben dieses verkehrte Argument zum Glück hier als Lüge aufgedeckt, und das Vimentis Reglement verbietet Lügen.

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  • Februar 25, 2016

    “ie stau­ge­plagte Tes­si­ner Be­völ­ke­rung weiss ge­nau, wie es sich in einer Tran­sithölle lebt und wie ver­hee­rend noch mehr Schwer­ver­kehr für Um­welt und Le­bens­qua­lität wä­re.”

    Falsche Propaganda:

    – Sog. Stauhölle besteht, wenn der Verkehr STEHT und nicht fährt.

    – Ihr Feindbild der LKW macht lediglich 12-15% vom Verkehr aus, welchen Sie hier beklagen. Die restlichen 85% sind Individualverkehr. Also PW’s

    “Ein zweite​r Gotthardautobahntunne​​l wird, über kurz oder lang, mehr Verkehr anziehen, insbesondere Schwerverkehr”

    – auch falsch, dieser ist per 2017/18 auf 650’000 limitiert und hat seit 1999 schon um 20% ABGENOMMEN und nicht zugenommen, kann und wird auch nicht zunehmen.

    “Der Tessin will keine ungebremste Verkehrszunahme auf der Nord-Süd Achse”

    Dann hätten Sie die Alpeninitiative zurückweisen müssen mit der Auflage, dass ALLE Fahrzeuge in eine Beschränkung definierte werden. Heute sind es nur die LKW’s welche grad mal unter 15% ausmachen und die rund 85% PW’s werden NICHT LIMITIERT. Dieser Verkehr nimmt jedoch ständig und konstant zu. Was aber sicher auch auf die immer grösser werdende Wohnbevölkerung der Schweiz zurück zu führen ist. Ergo? Zustimmung für die MEI und das unnötige Wachstum der Schweizer-Bevölkerung​ stoppen.

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    • Juli 19, 2021

      Mehr Strassen = mehr Verkehr = mehr Abgase
      mehr Verkehr heisst konkret mehr EU-Lastwagen, die sonst über den Brenner fahren.

      Das Märchen, dass die zusätzlichen Spuren nicht befahren werden, glaubt Frau Leuthard nicht mal selber.

      Ich bin froh, dass endlich mal die Abgase zur Sprache kommen. Bisher wurde immer so getan, als ob DAS Tessin unisono für die Vorlage wäre. Dabei haben die Tessiner die Alpeninitiative befürwortet und die Avanti-Initiative abgelehnt, die zusätzliche Spuren wollte.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer, schon heute blochen doppelt so viele EU-Transit-LKWs durch den Gotthard als schweizerische! Und das wird sich mit einer 2. Röhre noch verdoppeln! Transithölle Schweiz ist die Folge einer 2. Röhre! Zu den PKWs zählen die Befürworter der 2. Röhre zur Vernebelung der Tatsachen auch noch die Lieferwagen, damit man auf Zahlen kommt, wie Sie sie benutzen. LKWs auf de Bahn, auf der Transitroute sowieso, das verlangt unsere Verfassung!

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    • Juli 19, 2021

      Die Zahl der LKW s wird kaum zunehmen. Glaubt jemand im erst das ein LKW einen Umweg von Brenner zu Gotthard macht und bis zu 300 Fr LSVA pro fahrt Zahlt, nur weil wir bald 2 Rohre haben.

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    • Juli 19, 2021

      Wie viele Transportunternehmen bestätigen wäre der Gotthardtunnel zu teuer, das Umsteigen auf die Bahn wäre günstiger. Genau das was wir wollen oder etwa nicht ?$

      Die Abgase muss man bei den Autos bekämpfen und bei den falschen Angaben, das wäre nutzbringend. Der Verkehr wird so oder so zunehmen und wird durch die neue Röhre nicht noch mehr zunehmen, sondern Staus verhindern.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Herr Jossi definiert den Unterschied klar und kurz gefasst. Mehrverkehr wird entstehen ob mit oder ohne. Aber kaum auf der Grundlage wie Sie es darstellen.

      Es ist einfach falsch, dass mehr EU-Lastwagen diese Route fahren könnten, würden oder täten. Aber wie üblich verzichten Sie auf den Blick in eine Statistik oder wollen diese einfach wie üblich nicht wahr haben.

      1999 rund 1’050’000 LKW’s (von total rund 6’000’000 Fahrzeugen)
      2016 rund 750’000 LKW’s (von total rund 6’100’000 Fahrzeugen)

      Als Student erwarte ich eigentlich, dass Rechnen als Grundlage vorhanden sein sollte oder dies tut.

      Zudem verschweigen Sie klar und deutlich (nebst der heute schon geringeren Menge), dass mit der Neat eine weitere Reduktion erwartet werden sollte. Ausser die SBB füllt die Neat wieder unsinnigerweise mit Personenverkehr und verhindert somit einen sinnvollen Verlad.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Akle

      “Die Zahl der LKW s wird kaum zunehmen. Glaubt jemand im erst das ein LKW einen Umweg von Brenner zu Gotthard macht und bis zu 300 Fr LSVA pro fahrt Zahlt, nur weil wir bald 2 Rohre haben. “

      Richtig – aber viele haben hier einfach keine Kenntnis, wo und in welcher Form die Transitrouten verlaufen.

      Ich empfehle mal hier sich zu rechnen, was WIR ALLE bezahlen um die Verlagerung des Verkehrs auf sinnvolle Verkehrswege zu bringen.

      http://ww​w.felixtransport.ch/l​sva-maut/

      Aber solange den Wenigsten bewusst ist, dass JEDER Km mit dem LKW nur schon an Steuern Fr. 1.–/km kostet, der will einfach scheinbar nicht einsehen, wo das grosse Problem des immer grösser werdenen Verkehrs in der Schweiz liegt.

      Wenn ich mir aber überlege, dass ein PW heute mit rund 0.70/km (mit durchschnittlich max. 2 Personen als “Transportgut” belegt ist. Der LKW aber rund 36m2 wirtschaftliche Nutzfläche bewegt und dabei noch rund 3.00/km rechnen muss, scheint mir die Überlegung Wert zu sein, da anzusetzen, wo die Wirtschaftlichkeit eher unsinnig ist.

      Wohl eher bei einem 200 PS Fahrzeug welches grad mal 2 Personen (aus Freude an Freiheit) befördert, statt bei einem 450PS Fahrzeug, das rund 36m2 wirtschaftlichen Nutzen erzeugt.

      Aber es scheint einigen nicht einzuleuchten, dass die Transitbewegung mittels LKW nur aus unserem Konsum entsteht. Diese Branche sogar noch daran interessiert ist mit wenig Km viel zu bewegen, denn daraus entsteht die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Aber die sog. “Freie Fahrt für Bürger” erzeugt lediglich “Nebennutzen” in der Wirtschaft und die wenigsten sind sich bewusst, welcher Km/Kostenanteil Ihr Fahrzeug überhaupt hat, und fahren daher unsinnig im Schnitt 70km um im Ausland einzukaufen und erklären dann, dass es hier halt zu teuer sei…..

      Das eigene Ego lässt halt grüssen und schliesslich sollen immer die Andern schuld sein an der Bewegung die im Gotthard besteht. Und dass das eigene Ego nun halt rund 85% ausmacht in der Bewegung am Gotthard will man schön mit allen, und den dümmsten Ausreden, von sich weisen.

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    • Juli 19, 2021

      Und doch blochen heute schon 2x so viele Europa-LKWs durch den Gotthard als schweizerische. Und das wollen eben gewisse verkappte Euro-Turbos noch steigern! Und der Mehr-Transitverkehr wird kommen! Das sagen praktisch alle Fachleute. Die Nord-Südachse durch die Schweiz wird auf Verlangen der EU bald auf 6 Spuren ausgebaut werden müssen. Ganz klar. Und Politiker wie Jossi, denen unsere Verfassung nichts wert ist, wenn sie ihre Geschäfte mindert, werden das durchsetzen.

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    • Juli 19, 2021

      @Jossi “Wie viele Transportunternehmen bestätigen wäre der Gotthardtunnel zu teuer, das Umsteigen auf die Bahn wäre günstiger. Genau das was wir wollen oder etwa nicht.”
      Und warum steigen sie dann nicht heute schon um? Denn teurer wird es ja für den LKW nicht, wenn es eine neue Röhre gibt. Das werden ja Sie und Ihre Gesinnungsgenossen schon zu verhindern wissen!

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    • Juli 19, 2021

      @Ackle “Die Zahl der LKW s wird kaum zunehmen. Glaubt jemand im erst das ein LKW einen Umweg von Brenner zu Gotthard macht und bis zu 300 Fr LSVA pro fahrt Zahlt, nur weil wir bald 2 Rohre haben. “

      Rechnen Sie mal: Paris-Mailand via Gotthard und via Brenner. Oder Hamburg-Mailand via Gotthard und via Brenner. Oder Amsterdam-Mailand via Gotthard oder Brenner. Und dann erzählen Sie doch noch mal was von Einsparen! 2 Stunde mehr, 4 Stunden mehr via Brenner, das zählt. Wie viele km darf ein lieber Brummi-Fahrer pro Tag fahren, wenn er sich an die Gesetze hält? Lohnkosten, Fahrtkosten, Maut, LSVA. Vergleichen Sie mal. Und Sie werden erkennen, warum die LKWs auf 4 Spuren durch die Schweiz blochen werden dank neuer Röhre!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner , Sie sind wütend, weshalb weiss ich nicht. Das Umsteigen auf die Bahn kommt, wenn der Basistunnel und die anderen Infrastrukturen gemacht sind. Heute ist nichts fertig leider, auch wegen den angrenzenden Ländern.

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    • Juli 19, 2021

      Und wir können jetzt auch kaum mehr Druck auf die benachbarten Länder machen, ihre Hausaufgaben zu machen. Denn die 2. Röhre zeigt denen an, der Strassen-Verkehr durch den Gotthardtunnel wird von der Schweiz ausgebaut, erweitert, gefördert, begünstigt. Warum soll dann Italien z.B. noch viel Geld in Bahn-Infrastruktur stecken? Die Leuthard-Märchen von wegen nur 2 Fahrspuren offen glaubt da auch keiner. Auf der Strecke bleibt der Alpenschutz und die Glaubwürdigkeit des Bundesrates und unserer Verfassung.

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  • Februar 25, 2016

    Frau Leuthard zitiert gerne ein Gutachten von Professor Mastronardi, gemäss dem die zweite Röhre verfassungskonform sei. Mastronardi selber widerspricht.

    “Zur Klarstellung genüge die hauptsächliche Schlussfolgerung seines Gutachtens, die von Leut­hard freilich nicht zitiert werde, so Mastro­nardi. Demnach stellt eine zweite Röhre ohne Kapazitätserweiterung​ «eine verfassungsrechtlich unzulässige Vorentscheidung für eine mehrspurige Durchfahrung des Gotthards dar». “

    http://www.tages​anzeiger.ch/schweiz/p​rofessor-will-nicht-l​euthards-kronzeuge-se​in/story/27616274

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  • Februar 25, 2016

    Es sind genau die selben Leute, die den unkontrollierten Zustrom von zuwanderungswilligen EU-Bürgern und weitere Ausländern jeglicher Herkunft begrüssen, beziehungsweise nicht bereit sind einzudämmen, die aber die Verkehrsinfrastruktur​ nur auf der Schiene erweitern wollen, obwohl wir dort längst, bezüglich Infrastruktur und Kapazitäten, an Grenzen gestossen sind – trotz NEAT und grosszügigen Ausbauten des Schienenverkehrs, (Taktfahrpläne in immer kürzeren Abständen) in den Agglomerationen und schweizweit. Die optimale Effizienz auf den Schienen der NEAT wird dereinst nur noch mit noch höheren Geschwindigkeiten und längeren Zügen erreichbar sein. Dies wiederum schränkt die Kapazitäten des Güterverkehrs und die „rollende Landstrasse“, oder den Personenverkehr ein. Trotz der 2. Röhre muss das Verlagerungsziel klar und unmissverständlich verfolgt werden – so gut es eben geht! Sollten wir – in naher, oder eher in ferner Zukunft – die Situation, wie es die Alpeninitiative formuliert und vorsieht: „Internationaler Lastwagenverkehr von Grenze zu Grenze auf die Schiene“ (rollende Landstrasse), praktizieren können, wenn Deutschland und Italien die „Hausaufgaben“ gemacht haben, das heisst, die entsprechenden Anschlüsse an der Grenze nördlich und südlich der Schweiz, natürlich auch die Zufahrtsstrecken zu den Anschlüssen, gemacht sind, wird die NEAT völlig ausgelastet sein! So lange das jedoch nicht der Fall ist, benötigt der zu verladende Lastwagenverkehr südlich und nördlich vom Gotthard riesige Verlade/Entladebahnhö​fe für Lastwagen und Lastenzüge. Um dem Verladeziel gerecht zu werden, bedeutet das ein Verladen/Entladen von über je 2700 Fahrzeugen nördlich und südlich des Gotthards pro Tag, das bedeutet je eine Länge von ca 45Km Camions und Parkraum für ca 1000 LKW à 60m2, ca 6 – 7 Hektaren Land!
    Ob die Gemeinden, in welchen die Verladebahnhöfe gebaut werden sollten/müssten, damit glücklich und einverstanden sind, ist eine andere Frage!
    Ob das gelingt oder nicht, hat nichts mit der Notwendigkeit der 2. Röhre zu tun!
    Darum JA für mehr Sicherheit und einen reibungsloseren Verkehr zu Gunsten der Schweiz und des Tessin!

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  • Februar 25, 2016

    Frau Carobbio, Sie wohnen in Lumino , weg vom Durchgangsverkehr und arbeiten in Roveredo (Kt. Graubünden) und wollen das Tessin vertreten.
    Wirtschaftlich ist das Tessin in einer unendlich schwierigen Lage und ohne 2. Röhre ist es für mindestens 3 Jahre abgeschnitten. Die neugegründeten kleinen Unternehmen in der Leventina werden das büssen müssen.
    Von einer SP Frau hätte ich mehr Solidarität erwartet, aber es vielleicht wie bei den meisten Sp’lern , sie beten das Gebets des Levratgottes

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    • Juli 19, 2021

      Das Märchen vom abgeschnittenen Tessin wird durch Wiederholung nicht wahrer. Die Umfragen deuten übrigens darauf hin, dass das Tessin die zweite Röhre ablehnt. Solidarität mit dem Tessin heisst also NEIN stimmen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister mit NEIN wird das Tessin tatsächlich abgeschnitten. Wiederholungen bestätigen nur, dass ich mich intensiv mit der Materie beschäftige. Ohne 2. Röhre wird das Tessin massiv Touristen verlieren, kleine Firmen im Leventinatal werden eingehen. Die gleichen Parteien, die das Nein der Röhre propagieren, werden dann vom Staat Gelder für Arbeitslose fordern, wie immer wieder. Bemängeln der hohen Kosten und neue Kosten schaffen. Bemängeln des Verkehrs und alle Massnahmen des Staatsrats Zali zur Verringerung der tatsächlichen Ursachendes Verkehrs ablehnen, scheint mir eine Politik, die Ignoranz zeigt.

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    • Juli 19, 2021

      Tja Herr PFister scheint die Fakten halt einfach nicht erkennen zu wollen.

      Wie möchtendenn die Frau Carobbio vom Tessin in den Graubünden zur Arbeit kommen? Klar, logisch nicht über den Gotthard und daher kann Sie egoistisch auch definieren, dass man diesen nicht braucht.

      Mal sehen wieviel Freude sie noch hat an Ihrem Arbeitsweg, und ein Umdenken entsteht, wenn der Verkehr wie angekündigt über die Bernadinoroute gehen soll. Dann wird Sie unweigerlich im Stau stehen, Stunden über sich ärgern, weil Sie kurzfristig und mehr als nur egoistisch gedacht hat.

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    • Juli 19, 2021

      Die San Bernadinoroute kann den Verkehr gar nicht schlucken, schon heute kommt es regelmässig zum Kollaps wenn der Stau am Gotthard zu lange wird, nicht auszudenken wie dass wird wenn der Gotthard geschlossen ist.

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    • Juli 19, 2021

      Ist so Herr Frischknecht

      Aber das müssten sich halt die “Gegner” einfach mal eingestehen, dass nicht die 2. Röhre mehr Verkehr bringt sondern die immer grösser werdende Bevölkerungszahl und deren Wünsche, Bedürfnisse und Konsum.

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  • Februar 26, 2016

    Das Tessin hat sich schon mal für die 2. Rohre Asgesprochen und wird es auch dieses mal. 51% ist die mehrheit, selbst wenn sich die unentschlossenen für ein Nein entscheiden würden.

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    • Juli 19, 2021

      “Das Tessin hat sich schon mal für die 2. Rohre Asgesprochen”

      Fals​ch. Das Tessin hat die Avanti-Initiative, die eine zweite Röhre forderte, abgelehnt wie alle anderen Kantone auch. Können Sie hier nachschauen:

      https​://www.admin.ch/ch/d/​pore/va/20040208/inde​x.html

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Lesen Sie zuerst nach was die Avanti-Initiative will, wollte oder gewollt hat. Welche Auswirkungen oder Veränderung diese ergeben hätte. Eine Inititative die Avanti heisst, bedeutet nicht zwangsläufig, dass Sie mit dem zu tun hat was sie andeutet.

      Aber man sollte vielleicht auch mal inhaltlich eine Inititative betrachten und nicht einfach wie Sie das tun. Und dann als Arguement nutzen, welches nocht nicht mal im Zusammenhang steht.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Akle

      Richtig – es wird sich zeigen, was das Volk möchte. Und auch einen 51% Zu- oder Ablehnung ist ein Entscheid, welcher zu respektieren ist. In der Vergangenheit hat sich jedoch gezeigt, dass einige scheinbar zu einer solchen Respektshaltung nicht in der Lage sind und die beschlossenen Fakten und deren Auswirkung dann nicht mittragen möchten.

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  • Februar 27, 2016

    Ein nicht informierte Zeitgenossen behauptet auf Vimentis, dass das Tessin einer zweiten Röhre schon mal zugestimmt habe. Das stimmt nicht.

    Ein anderer setzt in die Welt, bei Avanti sei es nicht um eine zweite Röhre gegangen. Auch diese eine Fehlinformation.

    K​​orrektur 1: Dem Abstimmungsbüchlein von damals können Sie entnehmen, dass sehr wohl die Grundlagen für eine zweite Röhre geschaffen werden sollten:

    http://ww​​w.beobac​hter.ch/for​e​n/forenar​chiv/fore​n/​list_post/​f/avant​i-l​eider-nein/​

    U​nd den Endresultaten ist zu entnehmen, dass ALLE Kantone nein stimmten, also auch das Tessin.

    https://www.admin​​.ch/ch/d/pore/va/200​4​0208/can504.html

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Warum so “schwammig”?

      Nenne​n Sie doch die angeblichen Blogger welche das geschrieben haben. Und vor allem. Es war Ihr Einwand, dass man die Antwortfunktion drücken soll.

      Niemand hat behauptet, dass die Avanti nichts mit einer 2. Röhre zu tun hätte oder gehabt hätte. Aber Ihre Aussage war falsch und nicht im Zusammenhang zur heutigen Abstimmung.

      Also bleiben Sie bei der Wahrheit – Danke

      PS: Halten Sie sich bitte an Ihre Aussage, dass man die Antwortfunktion nutzen soll.

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